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Berufsunfähigkeitsversicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2020 und Tarif-Vergleich

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung

Aktuelle Tarife aus 2020 für Sie persönlich angepasst und optimiert.
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung (BU) zahlt eine monatliche Rente, wenn der Versicherungs­nehmer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.
  • Nicht alle Personen erhalten einen Versicherungsschutz.
  • Im Test des Prüfinstituts Softfair erhielten 3 Anbieter die Bestbewertung „hervorragend“.
  • Wie hoch die Kosten für einen Versicherungsschutz ausfallen, hängt zu einem Großteil von den Vorerkrankungen und dem ausgeübten Beruf ab. Hier lohnt sich ein Vergleich.
So gehen Sie beim Abschluss vor
  • Ein Vergleich der Angebote ist wichtig, wenn Vorerkrankungen bestehen. Die Preisunterschiede zwischen den Tarifen können deutlich ausfallen.
  • Holen Sie weitere Angebote ein, wenn Sie von einer Versicherung abgelehnt wurden. Womöglich gewährt Ihnen eine andere Versicherung einen Versicherungsschutz.
  • Wenden Sie sich an unser Berater-Team, wenn Sie auf der Suche nach einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung sind. Unsere Fachberater kennen den Markt und beraten kostenlos und unverbindlich.

Deswegen ist eine private Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung so wichtig

Die Erwerbs­minderungs­rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zahlt im besten Fall 32 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Für die meisten Menschen reicht dieses nicht aus, um den Lebensstandard halten zu können – zumal die Lebenshaltungskosten bei einer Berufsunfähigkeit sogar noch steigen können.

Zudem müssen zahlreiche Bedingungen erfüllt sein, damit die gesetzliche Rentenversicherung zahlt. So darf es beispielsweise keinen Zweifel daran geben, dass die betroffene Person keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen kann – ein häufiger Streitpunkt. Zugleich muss die betroffene Person mindestens fünf Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Eine private Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung (BU) ist eine Absicherung der eigenen Einkünfte. Mit der Versicherung stellen sowohl Angestellte als auch Selbstständige sicher, dass eine schwere Krankheit oder eine schwere Verletzung nicht auch noch finanzielle Konsequenzen hat.

Lesen Sie hier mehr dazu, ob und für wen eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich sinnvoll ist.

Unser Service für Sie

Geht es darum, die Berufsunfähigkeit abzusichern, buhlen viele Versicherungen um ihre Kunden. Es ist deshalb nicht immer leicht, den richtigen Anbieter zu finden. Deshalb lohnt sich eine persönliche Beratung. Sie können uns unter 030 – 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de erreichen. Nutzen Sie auch gern unser kostenfreies Formular und fordern Sie Ihren individuellen Vergleich an.

BERATER-TIPP

»Bei unserer BU-Beratung geht es keinesfalls darum, dem Kunden irgendein BU-Produkt zwanghaft zu verkaufen. Vielmehr ermitteln wir in einem ausführlichem Gespräch die individuelle Situation und die Wünsche.

Dies geschieht anhand eines speziell entwickelten Fragebogens. Mit diesem klären wir unter anderem den Gesundheitszustand, die Berufsgruppe und das Absicherungsbedürfnis des Kunden ab. Durch die BU ist es uns möglich, bis zu 70 Prozent des Bruttolohnes abzusichern. Außerdem sparen Sie mit uns Beiträge, denn wir ermitteln den Beruf nach heutigen Kriterien. Denn viele Anbieter haben moderne Berufe noch gar nicht erfasst. Die Versicherten zahlen dann u.U. eine zu hohe Prämie, weil ihr Beruf riskanter eingestuft wird, als er eigentlich ist.«

… mehr zu unserer BU-Beratung

Leistungen einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung

Die einzelnen Leistungen einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Abgesichert sind in der Regel jedoch sämtliche Erkrankungen und Verletzungen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können.

Gesetzliche Absicherung reicht nicht aus

Leistungen der gesetzlichen RentenversicherungLeistungen der privaten Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung
Erwerbs­minderungs­rente (für alle ab 1961 Geborenen): beträgt nur ca. 30% des BruttoeinkommensBerufs­unfähig­keits­rente (meist ca. 65-75% des Nettoeinkommens)
Nach Wahl inklusive:

  • Arbeits­unfähig­keits­versiche­rung
  • Nachversicherungsgarantie
  • Rückwirkende Zahlung
  • ohne Verweisungsmöglichkeit
  • Dynamik (Inflationsausgleich)
  • Wiedereingliederungshilfe
Berufs­unfähig­keits­rente (gibt es nur für alle vor dem 2.1.1961 Geborenen!)

Die wichtigsten Leistungen der privaten Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung:

Weitere (optionale) Leistungen:

Wenn eine Arbeits­unfähig­keits­versiche­rung oder sogenannte „Gelbe-Schein-Regelung“ Bestandteil des Versicherungsvertrages ist, dann wird auch im Fall einer vorübergehenden Krankheit die BU-Rente ausgezahlt. Dies kann z.B. ab dem vierten Monat der Krankschreibung der Fall sein.
Je früher man eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abschließt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Lebenssituation sich noch mehrere Male ändert – z.B. steigt nach Beförderungen das Gehalt oder eine Familie wird gegründet. In solchen Fällen wird dann natürlich auch der Absicherungsbedarf größer. Die Nachversicherungsgarantie sorgt dafür, dass der Versicherte ohne weitere Gesundheitsprüfung die BU-Rente auch nachträglich noch erhöhen kann.
Die Laufzeit eines BU-Vertrages kann individuell vereinbart werden. Am sinnvollsten ist jedoch, eine Laufzeit bis zum Renteneintrittsalter zu vereinbaren. Die Hannoversche Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise bietet eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr an.
In manchen Fällen dauert es einige Zeit, bis der Arzt Berufsunfähigkeit bescheinigt. Wenn es im Vertrag vereinbart ist, müssen Versicherer dann auch rückwirkend ab Eintritt der Berufsunfähigkeit Zahlungen erbringen.
Durch die Inflation verliert die vereinbarte Berufs­unfähig­keits­rente über die Jahre immer mehr an Wert. Wenn eine Dynamik vereinbart wird, dann steigen Jahr für Jahr die Versicherungsbeiträge um einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 2%), und so ebenfalls die spätere Rentenauszahlung (Beitragsdynamik). Alternativ kann auch vereinbart werden, dass nur die BU-Rente nach einem bestimmten Prozentsatz steigt (dann sind die monatlichen Beiträge zur Versicherung von Anfang an etwas höher).
Einige Versicherer zahlen den Versicherten einen einmaligen Betrag aus, wenn diese einen neuen Job aufnehmen, nachdem sich ihr Gesundheitszustand verbessert hat. Dieser kann bis zu sechs Monatsrenten hoch sein.
Eine Infektionsklausel ist vor allem für eine BU für Ärzte relevant. Sie besagt, dass eine Berufs­unfähig­keits­rente auch dann gezahlt wird, wenn die betroffene Person aufgrund von Infektionsgefahr ihren Beruf für eine bestimmte Zeit nicht ausüben kann, weil dies durch gesetzliche Verfügung untersagt wurde.
Wenn im Vertrag eine Dienst­unfähig­keits­klausel vereinbart wird, dann gelten Beamte bereits dann als berufsunfähig, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst entlassen oder in den Ruhestand versetzt wurden. Auf diese Klausel sollte in der BU für Beamte unbedingt geachtet werden.
… mehr zu wichtigen BU-Klauseln & Regelungen
BERATER-TIPP

»Achten Sie beim Leistungsumfang ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung auf eine unbefristete bzw. unbegrenzte Leistung. Dies ist im Versicherungsvertrag festgehalten: Ist die Leistung befristet, bedeutet dies, dass der Versicherer die Zahlung der BU-Rente auch unterbrechen kann, zum Beispiel während einer erneuten Prüfung der Berufsunfähigkeit. Dies kann beispielsweise bei Entschuldung einer Immobilie problematisch werden.«

Wann leistet die Versicherung nicht?

Versicherer können vor Vertragsschluss bestimmte Krankheiten ausschließen. Wenn z.B. jemand eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abschließen möchte, der in den letzten fünf Jahren einen Bandscheibenvorfall hatte, kann die Versicherung Leistungen im Fall von Wirbelsäulenproblemen ausschließen. Dies muss aber vor Vertragsschluss geregelt werden. Daneben gibt es verschiedene allgemeine Fälle, in denen die Versicherer in der Regel keine Rente auszahlen.

Hierzu gehören beispielsweise:

  • Berufsunfähigkeit durch Verkehrsunfälle (wenn diese durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten, insbesondere Straftaten, verschuldet wurden)
  • Teilnahme an Autorennen
  • Berufsunfähigkeit durch Strahlenbelastung, wenn diese durch einen größeren atomaren Unfall verursacht wurde
  • Innere Unruhen oder Kriegshandlungen, wenn nicht besondere Umstände vorliegen
  • Vorsätzliche Herbeiführung der Berufsunfähigkeit, z.B. durch Selbstverletzung oder Selbstmordversuch (außer es kann nachgewiesen werden, dass der Grund hierfür eine psychische Erkrankung war)
Falsche Angaben können zu Leistungsverweigerung führen
Stellt man beim Versicherer den Leistungsantrag die Auszahlung der Berufs­unfähig­keits­rente, so prüft dieser zunächst einmal, ob wirklich Berufsunfähigkeit vorliegt. In einigen Fällen kann kein Berufsunfähigkeitsgrad von über 50 Prozent bestätigt werden, und die Leistung wird verweigert. Dasselbe kann passieren, wenn man bei Vertragsschluss falsche Angaben zu Vorerkrankungen gemacht hat oder relevante gesundheitliche Probleme verschwiegen hat. Aus diesem Grund sollte man bei Antrag einer BU immer alle Fragen des Versicherers wahrheitsgemäß beantworten.

Erklärvideo – 3 Wichtige Dinge bei der BU


Ursachen der Berufsunfähigkeit

Die Ursachen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können, sind vielfältig. Am häufigsten sind heutzutage mit fast 30% psychische Krankheiten wie Depressionen oder Burnout der Grund dafür, dass Menschen nicht mehr arbeiten können. Aber auch Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates sorgen häufig dafür, dass Menschen aus dem Beruf ausscheiden müssen. Somit sind lange nicht nur schwer körperlich Arbeitende davon betroffen, sondern auch Arbeitnehmer, deren Job aus einer Bürotätigkeit besteht.

… mehr zu den Ursachen von Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit betrifft alle Berufsgruppen

Eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung empfiehlt sich für jede Person, die auf die Einkünfte der beruflichen Tätigkeit angewiesen ist. Dieses betrifft also so gut wie jeden Erwerbstätigen.

Ob bei dem Beruf eine körperliche Arbeit verrichtet wird oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Denn zu den abgesicherten Risiken gehören auch geistige Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen.

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Kosten einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung

Wie viel eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung kostet, kann man pauschal nicht sagen – zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Neben dem gewählten Leistungsumfang (z. B. der Versicherungssumme, also der gewünschten Renten-Höhe) spielen auch persönliche Eigenschaften eine wichtige Rolle, wie z. B.:

  • Alter
  • Beruf
  • Vorerkrankungen

Die Versicherungsunternehmen gewichten diese Faktoren unterschiedlich, so dass Prämienunterschiede bei gleichem Leistungsumfang möglich sind. Deshalb lohnt sich ein Vergleich der Versicherer und Tarife, denn selbst unter den sehr guten Angeboten gibt es große Preisunterschiede.

Diese Faktoren bestimmen die Kosten:

Am günstigsten ist eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung, wenn man sie in jungem Alter abschließt. Viele Versicherer bieten Einsteigertarife für Azubis und Studierende an. Zudem ist die Gesundheit in jungem Alter noch gut, sodass oft keine Ausschlüsse aufgrund von Vorerkrankungen zu befürchten sind.
Die besten Chancen auf eine günstige Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung hat, wer (noch) keine Vorerkrankungen hat. Bestimmte Krankheiten können die Versicherung teurer machen, oder sogar verhindern, dass man überhaupt eine BU bekommt.
Die Kosten einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung hängen in hohem Maße vom versicherten Beruf ab. Je höher das Risiko, berufsunfähig zu werden, desto teurer wird die BU. Die Versicherer ordnen die Berufe in eine mehrstufigen Berufsgruppen-Systematik ein (hier beispielhaft mit 5 Stufen dargestellt):

  • A – keine körperlichen Tätigkeiten – z. B. Rechtsanwalt (Juristen)
  • B – vor allem kaufmännisch geprägt – z. B. Sachbearbeiter
  • C – überwiegend körperlich – z. B. Handwerker
  • D – schwer körperlich arbeitend – z. B. Bäcker
  • E – extreme Berufsgruppen – z. B. Sprengmeister
Ein wesentlicher Punkt, der die Beitragshöhe bestimmt, ist die zu versichernde Berufs­unfähig­keits­rente. Je höher die spätere Rente sein soll, desto höher ist auch der monatlich zu zahlende Versicherungsbeitrag. Als Richtwert bieten sich beispielsweise 70 Prozent vom aktuellen Nettoeinkommen an. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zur Berufs­unfähig­keits­rente.
Auch Freizeitaktivitäten haben Einfluss auf die Kosten der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung. Da die Versicherer die Höhe der Beiträge danach berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand berufsunfähig wird, sind gefährliche Hobbys wie Fallschirmspringen oder Kampfsportarten eher weniger gern gesehen.
Je länger der potenzielle Leistungszeitraum ist, desto höher wird auch der Versicherungsbeitrag. Grundsätzlich sollte man immer einen Leistungszeitraum bis zum Renteneintrittsalter, meistens also 67, vereinbaren. Denn obwohl eine BU bei längerem Leistungszeitraum teurer wird, ist es dennoch normalerweise günstiger, in jungen Jahren bereits eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abzuschließen. Die günstigen Angebote für junge Menschen und die normalerweise vorhandene gute Gesundheit lassen die Beiträge nämlich trotzdem günstiger ausfallen, als wenn man erst später im Leben eine BU abschließt.
Die Versicherungsdauer kann individuell gewählt werden und beschreibt den Zeitraum, während dem man gegen Berufsunfähigkeit abgesichert ist. In der Regel empfiehlt es sich, wie bei der Leistungsdauer das Renteneintrittsalter anzugeben, damit im Leistungsfall der Übergang zur gesetzlichen Rente nahtlos ist.
Im Versicherungsvertrag kann Berufsunfähigkeit aufgrund bestimmter Krankheiten ausgeschlossen werden. Dadurch kann die Versicherung günstiger werden.
Je nachdem, wie viel Komfort gewünscht ist und wie umfassend die Absicherung sein soll, lassen sich bei einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung Zusatzleistungen wählen. Werden hier Leistungen wie eine Nach­versicherungs­garantie, Beitrags­dynamik oder Wieder­eingliederungs­hilfe gewünscht, kann dies die Versicherungs­beiträge erhöhen.
Versicherungsbeitrag: brutto oder netto?
Wenn Sie eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abschließen, finden Sie meist zwei verschiedene Angaben für die Monatsbeiträge vor: Den Brutto- und den Nettobetrag. Zu Anfang ist der Nettobetrag die Summe, die Sie zahlen müssen. Der Bruttobetrag kann später relevant werden, denn er ist der Betrag, bis zu dem die fällige Versicherungsprämie ansteigen kann. Man sollte bei Abschluss der Versicherung darum darauf achten, dass beide Zahlen nicht zu weit auseinander liegen. Im Zweifelsfall lohnt es sich mehr, einen höheren Nettobetrag in Kauf zu nehmen, wenn dafür der Bruttobetrag nicht wesentlich höher ist. So erspart man sich spätere schmerzhafte Beitragserhöhungen.

Kostenbeispiele

In der folgenden Tabelle finden Sie einige Beispiele für die Kosten einer BU. Die Angaben basieren auf BU-Verträgen unserer Kunden:

BerufAlterBU-Rente*Beitrag*
Azubi161.000 €55 €
Beamter311.000 €76 €
Selbständiger451.100 €65 €
Angestellter291.500 €80 €
Ingenieur362.000 €97 €
Arzt412.000 €108 €

*monatlich
Endalter bei allen: 67.

Häufig gibt es Kombi-Angebote
In vielen Fällen werden Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rungen in Kombination mit Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen (Riester-Rente, Rürup-Rente) angeboten. In solchen Kombi-Verträgen wird die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung bezeichnet. Ein Zusammenlegen verschiedener Policen kann beispielsweise Sinn machen, wenn Angehörige versorgt werden müssen. Allerdings sollten diese Tarife getrennt von einer normalen Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung verglichen werden.

Was kann man tun, um Kosten zu sparen?

  • Eine BU bereits als Azubi oder im Studium abschließen: In jungen Jahren ist es leichter, die Gesundheitsprüfung zu absolvieren, und die Tarife sind oft günstiger.
  • Anbieter vergleichen: Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rungen werden von vielen verschiedenen Versicherungsunternehmen angeboten. Da eine BU eine Versicherung ist, die in hohem Maße von individuellen Faktoren abhängt, sollte man bei Auswahl des Anbieters genau hinsehen und vergleichen, um den für die eigene Person am besten geeigneten zu finden.
  • Tarife vergleichen: Die zahlreichen auf dem Markt vorhandenen Versicherer bieten oft verschiedene Tarife an. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich, um herauszufinden, welcher Tarif am besten zur eigenen Lebenssituation passt.
  • Die Versicherungsdauer kürzen: Eine weitere Möglichkeit, um Kosten zu sparen, ist, die Versicherungsdauer zu kürzen und beispielsweise nur bis zum 65. statt 67. Lebensjahr laufen zu lassen. Allerdings muss man sich dann bewusst sein, dass in den letzten zwei Jahren vor Beginn der Altersrente kein Versicherungsschutz besteht.
  • Bei akuten finanziellen Problemen – die Versicherung stilllegen oder die Beiträge stunden lassen: Einige Versicherer machen es möglich, die Versicherung für eine Zeit ruhen zu lassen. Während dieser Zeit ist man dann allerdings nicht abgesichert, sollte Berufsunfähigkeit eintreten. Oft ist es auch möglich, die Beiträge bis zu einem gewissen Zeitpunkt zu stunden, z.B. wenn man arbeitslos geworden oder in Elternzeit gegangen ist.

Mehr zu den Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung und wie diese ermittelt werden, erfahren Sie auf unserer Seite zum Rechner zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Dort lesen Sie auch, wie unser BU-Rechner funktioniert.

… mehr zum BU-Rechner

Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung im Test

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird regelmäßig Untersuchungen von neutralen Testinstituten wie Softfair, Franke und Bornberg oder Stiftung Warentest unterzogen. Unsere Top-Partner in Sachen BU schneiden in solchen Tests regelmäßig sehr gut ab. Und auch unsere Erfahrung als Versicherungsmakler und sowie die Kundenerfahrung bestätigen die Leistungsfähigkeit dieser Anbieter.

Unsere Top-Partner in Sachen BU

Tests von unabhängigen Testinstituten

Die unabhängige Ratingagentur Softfair hat im Juni 2018 die Leistungsqualität aktueller Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung-Tarife bewertet. Das Ergebnis: Das Leistungsniveau in der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung ist nach wie vor hoch. Der größte Teil der Tarife erhält sehr gute bzw. sogar hervorragende Bewertungen.

Bewertung der Tarife für verschiedene Berufsgruppen

Die Analysten bewerteten 144 Versicherungstarife für sieben verschiedene Berufsgruppen. Die Unterteilung in Berufsgruppen ist notwendig, da die Berufe Einfluss auf sowohl die Leistungen als auch den Preis haben.

Für die folgenden Berufsgruppen liegen Ergebnisse vor:

Top 3 der „hervorragend“ bewertete Anbieter und Tarife, die auch wir uneingeschränkt empfehlen können

VersichererTarife
Alte LeipzigerBUZ (Tarife BZ30) Fonds
SBU (BV 10)
BaslerBerufsunfähigkeitsVersicherung
ContinentaleBedingungen BUZ Premium
Bedingungen PremiumBU
Bedingungen PremiumBU Start
Kontaktieren Sie uns!
Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie eine umfassende Beratung zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung wünschen. Unsere BU-Experten analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihre Ausgangssituation und finden den Anbieter und Tarif, der am besten zu Ihnen passt. Nutzen Sie dazu gern unser kostenfreies Vergleichsformular.

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung

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Warum ein Vergleich der Tarife wichtig ist

Die Anbieter für Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rungen haben verschiedene Tarife im Programm, mit unterschiedlichen Leistungspaketen und mit zum Teil deutlich unterschiedlichen Preisen.

Vor dem Abschluss eines Vertrags ist ein Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung-Vergleich ratsam, da für Preiskalkulation verschiedene Faktoren entscheidend sind. Und diese Faktoren werden von den Versicherungsanbietern zum Teil recht unterschiedlich bewertet.

Häufig gibt es zum Beispiel Unterschiede bei der Einstufung einer Berufsgruppe in eine Risikoklasse. Während beispielsweise Versicherung A den Beruf des Lehrers aufgrund der psychischen Belastung in eine hohe Risikoklasse eingestuft hat, kann es durchaus sein, dass Versicherung B dieses nicht getan hat. Die Preisunterschiede für den Versicherungsnehmer, die sich aus der unterschiedlichen Einstufung ergeben, können beachtlich sein.

Unfreiwilliges Ausscheiden aus dem Beruf: Die häufigsten Gründe
  • Psychische Erkrankungen und Nervenkrankheiten
  • Gesundheitliche Probleme mit dem Bewegungsapparat (Skelett)
  • Krebs und vergleichbare Krankheiten
  • Unfälle – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld
  • Herz- und Gefäßerkrankungen

Vergleich der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung alternativlos

Wenn das Renteneintrittsalter noch fern ist, ist der Zeitraum, in dem Beiträge zur Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung gezahlt werden, recht groß. Auch wenn die monatlichen Beiträge überschaubar sind, kommt über die gesamte Laufzeit mitunter eine recht beachtliche Summe zusammen. Und um diese Summe möglichst gering zu halten, sollten Versicherungsnehmer vor einem Vertragsabschluss unbedingt die Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rungen vergleichen.

Ein Vergleich der Angebote ist wichtig, da es nicht nur Unterschiede bei den Preisen gibt, sondern auch bei der Bewertung der einzelnen Aspekte, die für die Versicherer wichtig sind. Wenn es zum Beispiel eine Vorerkrankung gibt, sollten Sie sich mit Ihrem Versicherungskaufmann zusammensetzen, da dieser häufig weiß, bei welchem Anbieter für Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rungen welche Vorerkrankungen besonders stark ins Gewicht fallen.

Genaue und korrekte Angaben wichtig!
Mögliche Vorerkrankungen sind für die Versicherer ein Risikofaktor. Deswegen wird auf diese Angaben besonders viel Wert gelegt. Achten Sie deswegen unbedingt bei einem Vertragsabschluss darauf, hier genaue und durchweg richtige Angaben zu machen! Wenn der Antrag lückenhaft ist, gibt es im Versicherungsfall womöglich keine Auszahlung.

Je früher, desto besser

Für den Abschluss einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung muss eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Der Versicherer versucht mit einigen Fragen einen Überblick über bestehende oder vergangene Erkrankungen zu bekommen. Die Risikokalkulation des Versicherers hängt nämlich nicht nur vom Alter und der Berufsgruppe ab. Aus diesem Grund haben gerade junge Menschen die besten Voraussetzungen, sich günstig und zu besten Konditionen gegen eine Berufsunfähigkeit zu versichern. Für sie ist die Versicherung zudem besonders wichtig, denn werden sie berufsunfähig, haben sie meist nicht einmal Anspruch auf die magere Erwerbs­minderungs­rente vom Staat (mehr dazu hier).

BERATER-TIPP

»Wer eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abschließt, sollte auch eine Beitragsdynamik vereinbaren. Sie gleicht den Wertverlust der Rente aus, der durch die Inflation entsteht. Prinzipiell haben Sie ein Dynamisierungsrecht – keine Pflicht. Wir empfehlen jedoch eine höchstmögliche Dynamik zu vereinbaren, denn: bis Sie tatsächlich berufsunfähig werden, können Sie den BU-Vertrag dann nach oben hin anpassen, und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung. Bei einer selbständigen BU ist oftmals eine Dynamik von maximal 5 % möglich.«


Gesundheitsprüfung: Unbedingt die Wahrheit sagen!

Die Gesundheitsfragen des Versicherers müssen auf jeden Fall wahrheitsgemäß beantwortet werden. Geschieht dies nicht, kann die Versicherung den Vertrag rückgängig machen oder sogar im Schadensfall die Zahlung verweigern. Die eingezahlten Beiträge sind dann unwiederbringlich weg.

… typische Gesundheitsfragen in der BU

Die Verweisungsklausel ist tückisch
Versicherungsverträge, die eine Verweisungsklausel enthalten, sollten Sie nicht abschließen. Solche Klauseln regeln, dass die Versicherung nicht zahlen muss, wenn der Versicherte in einem anderen Beruf arbeiten kann, der in Status und Bezahlung gleichwertig ist. Dabei ist es allerdings egal, ob der Versicherte überhaupt einen solchen Job findet oder nicht. Gerade für ältere Menschen ist dieser Passus gefährlich. Sind sie erst einmal durch Krankheit oder Unfall nur eingeschränkt belastbar, haben sie nur noch wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

… mehr zu BU-Klauseln & Regelungen

BERATER-TIPP

»Achten Sie beim Vertragsabschluss auf den Ausschluss der abstrakten Verweisung! Ist diese nicht ausgeschlossen, muss der Versicherer keine Rente zahlen, solange Sie auch nur theoretisch aufgrund Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten einen anderen Beruf ausüben können.«

… mehr zur abstrakten Verweisung

Wechsel der Versicherung

Der Wechsel der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung ist in den meisten Fällen nicht empfehlenswert. Bei Abschluss einer neuen Police wird eine neue Gesundheitsprüfung verlangt. Zudem sind häufig die Beiträge aufgrund des gestiegenen Alters höher. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert haben, könnte Ihnen der Versicherungsschutz nur gegen Zahlung eines Risikozuschlags und/oder eines Leistungsausschlusses gewährt oder sogar komplett abgelehnt werden. Das würde für Sie bedeuten, Sie stünden ohne Versicherungsschutz da.

Wenn Sie also wechseln müssen, kündigen Sie Ihren alten Vertrag erst, wenn Sie die Zusage des neuen Anbieters haben.

Unser Fachportal zum Thema Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung: www.berufsunfaehigkeitsversicherungen-heute.de


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.11.2020 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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