Berufs­unfähigkeits­versicherung

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Wie eine Berufsunfähigkeits­versicherung Ihr Einkommen absichert, was Sie das kostet und welche Leistungen Sie bei einer Berufsunfähigkeit erhalten. Mit Tipps unserer Experten.


Das Wichtigste in Kürze

  • Eine private Berufsunfähigkeits­versicherung (BU) sichert Sie im Leistungsfall durch eine monatliche Berufsunfähigkeits­rente ab.
  • Die eigene Arbeitskraft ist das wertvollste, das Sie besitzen. Eine Berufsunfähigkeit nach einer Krankheit oder einem Unfall kann daher existenzbedrohend sein.
  • Die staatliche Erwerbsminderungs­rente allein reicht zur Existenzsicherung nicht aus.
  • Eine Berufsunfähigkeits­versicherung können Sie flexibel an neue Lebensumstände anpassen.
  • Je früher, desto günstiger: Wer in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließt, bekommt sie bereits ab 20 € im Monat.
  • Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung kostenfrei beraten, sodass Sie die ideale Absicherung für sich finden.

Direkt zum Inhalt

  1. So funktioniert eine BU
  2. Darum ist eine BU sinnvoll
  3. Die ideale Absicherung finden
  4. Leistungen
  5. Kosten (inkl. Kostenbeispiele)
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Tipps für den Vergleich
  8. Gesundheitsprüfung: Erklärung und Tipps
  9. Fazit
Foto von Nina Bruckmann
fachlich geprüft durch Marc Björn Wolter
zuletzt aktualisiert am

Das erwartet Sie hier

Wie eine Berufsunfähigkeits­versicherung Ihr Einkommen absichert, was Sie das kostet und welche Leistungen Sie bei einer Berufsunfähigkeit erhalten. Mit Tipps unserer Experten.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert eine BU
  2. Darum ist eine BU sinnvoll
  3. Die ideale Absicherung finden
  4. Leistungen
  5. Kosten (inkl. Kostenbeispiele)
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Tipps für den Vergleich
  8. Gesundheitsprüfung: Erklärung und Tipps
  9. Fazit
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fachlich geprüft durch Marc Björn Wolter
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine private Berufsunfähigkeits­versicherung (BU) sichert Sie im Leistungsfall durch eine monatliche Berufsunfähigkeits­rente ab.
  • Die eigene Arbeitskraft ist das wertvollste, das Sie besitzen. Eine Berufsunfähigkeit nach einer Krankheit oder einem Unfall kann daher existenzbedrohend sein.
  • Die staatliche Erwerbsminderungs­rente allein reicht zur Existenzsicherung nicht aus.
  • Eine Berufsunfähigkeits­versicherung können Sie flexibel an neue Lebensumstände anpassen.
  • Je früher, desto günstiger: Wer in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließt, bekommt sie bereits ab 20 € im Monat.
  • Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung kostenfrei beraten, sodass Sie die ideale Absicherung für sich finden.

So funktioniert eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

Icon Angestellte

Eine Berufsunfähigkeits­versicherung sichert Sie finanziell ab, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren aktuellen Beruf nicht mehr ausüben können. Beispielsweise aufgrund von Krankheit oder einem Unfall. Sind Sie für voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig, zahlt Ihnen die Versicherung eine zuvor mit Ihnen vereinbarte Berufsunfähigkeits­rente. Mehr Informationen dazu, ab wann Sie genau als berufsunfähig gelten und was der Unterschied zu einer Arbeitsunfähigkeit oder einer Erwerbsunfähigkeit ist, lesen Sie hier:

Ab wann sind Sie berufsunfähig?

Definition Berufsunfähigkeit im Versicherungsvertragsgesetz § 172

lesen

Für private Versicherungsverträge gibt es eine gesetzliche Definition zur Berufsunfähigkeit. Diese steht in § 172 des Versicherungsvertragsgesetz und lautet:

„(2) Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körper­verletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.“

Die Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeits­versicherer dürfen von dieser gesetzlichen Definition nicht zu Ungunsten des Versicherten abweichen.

Vier gute Gründe für eine Berufsunfähigkeits­versicherung

  • Eine Berufsunfähigkeits­versicherung leistet bereits bei einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent
  • Sie sichert immer Ihren zuletzt ausgeübter Beruf ab, auch wenn Sie beim Abschluss der Versicherung in einem anderen Beruf gearbeitet haben
  • Die Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeits­rente bestimmen Sie selbst
  • Der Versicherungsschutz kann individuell angepasst werden, entsprechend Ihrer persönlichen Wünsche und Anforderungen

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Diese Anbieter empfehlen unsere Experten

Unsere erfahrenen und ausgezeichneten Experten für private Berufsunfähigkeits­versicherungen haben mit den folgenden Anbietern besonders gute Erfahrungen gemacht:

Darum ist eine private Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll

Für wen lohnt sich eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

Ungefähr jeder vierte Arbeitnehmer wird im Verlauf seines Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig. Besonders häufig sind dabei Menschen betroffen, die einen körperlich belastenden Beruf ausüben. Allerdings sind körperliche Belastungen nicht das einzige Risiko für eine Berufsunfähigkeit: Die meisten Menschen werden mittlerweile aufgrund psychischer Krankheiten berufsunfähig. Lesen Sie hier die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit und welche Krankheiten als Ursache einer Berufsunfähigkeit anerkannt werden.

Alle Ursachen der Berufsunfähigkeit

Icon Personalbeschaffung

Icon Muskeln Bizeps

2,7 Mio. €

So viel ist Ihre Arbeitskraft wert

Die meisten Menschen wissen nicht, wie viel Ihre Arbeitskraft überhaupt wert ist. Wenn Sie beispielsweise mit 22 Jahren ins Berufsleben einsteigen und mit 67 Jahren in Rente gehen, arbeiten Sie 45 Jahre. Erhalten Sie in dieser Zeit ein durchschnittliches monatliches Bruttoeinkommen von 5.000 Euro, dann verdienen Sie bis zu Ihrer Rente insgesamt 2,7 Millionen Euro. Mit einer Berufsunfähigkeits­versicherung versichern Sie das wertvollste, das Sie besitzen!

Icon Smartphone

Smartphone
Wert: 600 €

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Auto
Wert: 25.000 €

Icon Haus

Eigenheim
Wert: 350.000 €

Icon Zeit ist Geld

Ihre Arbeitskraft
Wert: 2.700.000 €

Icon Gelschein Schere

Krankengeld und Erwerbsminderungs­rente reichen nicht aus

Können Sie Ihren Lebensstandard nicht halten, wenn Ihr Arbeitseinkommen wegfällt? Dann sollten Sie sich mit einer Berufsunfähigkeits­versicherung gegen dieses Risiko absichern und sich nicht auf die Leistungen anderer Institutionen verlassen. Das Krankengeld wird beispielsweise nur zeitlich begrenzt ausgezahlt. Zudem bedeutet eine Berufsunfähigkeit nicht, dass Sie auch einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungs­rente haben, die in den meisten Fällen nur sehr gering ausfällt. Mehr darüber, für wen und aus welchen Gründen eine Berufsunfähigkeits­versicherung besonders sinnvoll ist und wieso die gesetzlichen Leistungen in der Regel nicht ausreichen, lesen Sie hier:

Ist die Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Selber sparen ist keine Alternative

Auch wenn es sich im ersten Moment gut anhören mag, ist es in den meisten Fällen jedoch keine Alternative, selbst Geld für den Fall einer Berufsunfähigkeit zurückzulegen. Dies funktioniert in der Regel nur dann, wenn Sie nur kurzzeitig oder erst kurz vor Ihrer Altersrente berufsunfähig werden. Das durchschnittliche Alter, in dem Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, liegt laut der Deutschen Renten­versicherung jedoch bereits bei 53 Jahren.

Icon Sparschwein

Beispielrechnung

Werden Sie zum Beispiel bereits mit 55 Jahren berufsunfähig und gehen erst mit 67 Jahren in Altersrente, dann müssen Sie noch zwölf Jahre mit Ihrem Ersparten überbrücken. Im Folgenden sehen Sie beispielhaft, was Sie bis zu diesem Zeitpunkt angespart haben müssen – je nachdem wie viel Geld Sie monatlich benötigen, um Ihren aktuellen Lebensstandard zu halten.

Monatlich selbst ausgezahlte RenteEintritt BerufsunfähigkeitRenteneintrittsalterZu überbrückende JahreBenötigtes Erspartes
1.200 Euro556712172.800 Euro
1.500 Euro556712216.000 Euro
2.000 Euro556712288.000 Euro

Beachten Sie dabei jedoch, dass Sie in der Zeit, in der Sie nicht arbeiten, auch keine Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen. Daher müssen Sie zu den oben genannten Beträgen noch zusätzlich Geld ansparen, um dieses in Ihre private Altersvorsorge zu investieren und im Alter nicht mit einer zu geringen Rente dazustehen. Wie Sie Ihr Geld besser anlegen können, erfahren Sie hier:

Geld gewinnbringend anlegen

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So finden Sie die ideale Berufsunfähigkeits­versicherung

Icon Angestellte Mann und Frau

Da eine Berufsunfähigkeits­versicherung mit zu den wichtigsten privaten Absicherungen gehört, gibt es auch entsprechend viele Angebote auf dem Versicherungsmarkt. Dabei unterscheiden sich die Versicherungen nicht nur im Preis deutlich voneinander, sondern auch in ihren Leistungen und Konditionen. Der Vergleich mehrerer Tarife ist daher besonders wichtig. Teilweise können Sie sich Ihren Versicherungsschutz auch individuell zusammenstellen lassen, um so die für Sie beste Berufsunfähigkeits­versicherung zu finden.


Checkliste: Das macht eine gute Berufsunfähigkeits­versicherung aus

  • Ausreichend hohe Berufsunfähigkeits­rente
    Werden Sie berufsunfähig, erhalten Sie eine monatliche Rente. Die Höhe der Berufsunfähigkeits­rente legen Sie bei Vertragsabschluss fest. Beachten Sie: Die monatliche Rente sollte mindestens 1.000 Euro betragen, alles darunter ergibt in der Regel keinen Sinn.
  • Faire Gesundheitsprüfung
    Es geht nicht darum, dass der Versicherer so wenig Gesundheitsfragen wie möglich stellt, sondern dass diese fair gehandhabt werden. Ihre Aufgabe sollte nur sein, diese wahrheitsgemäß und gewissenhaft zu beantworten. Zudem sollten Ihre Antworten nicht unnötig nachteilig gedeutet werden.
  • Flexible Anpassung des Vertrages
    Sie sollten die Möglichkeit haben, Ihren Vertrag flexibel an neue Lebensumstände anzupassen. Beispielsweise durch eine Nach­versicherungsgarantie, die Möglichkeit zur Erweiterung durch spezielle Leistungs­bausteine oder eine Beitragsbefreiung in bestimmten Situationen.
  • Keine Verweisungsklausel
    Eine faire Berufsunfähigkeits­versicherung enthält keine abstrakte Verweisung. So können Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht einfach auf einen anderen Beruf verwiesen werden.
  • Verzicht auf Meldung eines Berufswechsels
    Sie sollten Ihrem Versicherer keinen Berufswechsel melden müssen. Je nach Beruf kann sich dies sonst negativ auf Ihre Beiträge auswirken. Ein Berufswechsel sollte für Ihren Versicherer keine Rolle spielen.
  • Klar formulierte Bedingungen und Klauseln
    Alle Regelungen und Klauseln sowie Definitionen im Versicherungsvertrag sollten stets klar, direkt und verständlich formuliert sein. An einigen Stellen können sich vage Formulierungen sonst später für Sie als Falle herausstellen.
  • Möglichst keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge
    Dies ist vor allem für Personen mit Vor­erkrankungen relevant. Einige Vor­erkrankungen können problemlos versichert werden. Bei anderen werden höhere Beiträge gefordert oder die Erkrankungen als Auslöser einer Berufsunfähigkeit ausgeschlossen. Beispielsweise bei HIV, Multipler Sklerose oder Demenz. Manchmal ist dies nicht vermeidbar, damit Sie überhaupt einen Versicherungsschutz erhalten. Wägen Sie dies vor Vertragsabschluss gewissenhaft ab.
  • Leistet auch bei eigenen Verkehrsdelikten
    Einige Versicherer leisten auch bei einer Berufsunfähigkeit infolge selbstverschuldeter Verkehrsdelikte. Achten Sie jedoch auch hier auf die genaue Formulierung in den Versicherungsbedingungen.

Experten-Tipp:

„Achten Sie beim Vertragsabschluss auf den Ausschluss der abstrakten Verweisung! Ist diese nicht ausgeschlossen, muss der Versicherer keine Rente zahlen, solange Sie auch nur theoretisch aufgrund Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten einen anderen Beruf ausüben können. Gerade für ältere Menschen ist dieser Passus gefährlich.“

Foto von Marc Björn Wolter
Marc Björn Wolter
Berater

Was ist bei Kombi-Angeboten zu beachten?

Berufsunfähigkeits­versicherungen werden häufig auch in Kombination mit einer Lebens­versicherung oder einer Renten­versicherung wie der Riester-Rente oder der Rürup-Rente angeboten. In solchen Kombiverträgen wird die Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit als Berufsunfähigkeitszusatz­versicherung bezeichnet. Ein Zusammenlegen solcher Policen kann unter Umständen Sinn ergeben, wenn Angehörige versorgt werden müssen. Allerdings sollten Sie solche Tarife nicht mit einer selbständigen Berufsunfähigkeits­versicherung vergleichen. Lassen Sie sich auch dazu ausführlich beraten, denn nicht immer ergibt eine Kombination aus Vorsorge- und Risikoabsicherung überhaupt Sinn.

Wie funktioniert eine Berufsunfähigkeitszusatz­versicherung?

Icon Puzzle

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Leistungen einer Berufsunfähigkeits­versicherung

Die Leistung einer privaten Berufsunfähigkeits­versicherung besteht vor allem in der Zahlung einer monatlichen Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit. Einzelne zusätzliche Leistungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter.

Icon Schutzschild

Die wichtigsten Leistungen einer Berufsunfähigkeits­versicherung

  • Berufsunfähigkeits­rente bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit und bei Pflegebedürftigkeit
  • Absicherung des zuletzt ausgeübten Berufes
  • Keine Verweisung auf einen anderen Beruf (wenn die abstrakte Verweisung im Vertrag ausgeschlossen wird)

Experten-Tipp:

„Achten Sie beim Leistungsumfang Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung auf eine unbefristete beziehungsweise unbegrenzte Leistung. Dies ist im Versicherungsvertrag festgehalten. Ist die Leistung befristet, bedeutet dies, dass der Versicherer die Zahlung der Berufsunfähigkeits­rente auch unterbrechen kann – zum Beispiel während einer erneuten Prüfung der Berufsunfähigkeit. Dies kann beispielsweise bei einer Entschuldung einer Immobilie problematisch werden.“

Foto von Marc Björn Wolter
Marc Björn Wolter
Berater

Weitere (optionale) Leistungen

Laufzeit bis zur Rente

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Die Laufzeit Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung können Sie individuell vereinbaren. Am sinnvollsten ist es jedoch, eine Laufzeit bis zu Ihrem Renteneintrittsalter zu vereinbaren. Viele Versicherer bieten eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr an.

Rückwirkende Zahlung

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In manchen Fällen kann es einige Zeit dauern, bis Ihr Arzt Ihnen eine Berufsunfähigkeit bescheinigt. Haben Sie in Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung eine rückwirkende Zahlung vereinbart, dann muss Ihr Versicherer auch rückwirkend ab dem Eintritt Ihrer Berufsunfähigkeit Zahlungen erbringen.

Nach­versicherungsgarantie

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Je früher Sie eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Ihre Lebenssituation noch mehrere Male ändert. Zum Beispiel weil Sie eine Familie gründen oder nach einer Beförderung Ihr Gehalt steigt. In solchen Fällen wird auch Ihr Absicherungsbedarf größer. Mit einer Nach­versicherungsgarantie können Sie ohne eine erneute Gesundheitsprüfung Ihre vereinbarte Berufsunfähigkeits­rente auch nachträglich noch erhöhen.

Beitrags- und Leistungsdynamik

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Durch die Inflation verliert Ihre vereinbarte Berufsunfähigkeits­rente über die Jahre immer mehr an Wert. Vereinbaren Sie eine Beitragsdynamik, steigen Ihre Versicherungsbeiträge Jahr für Jahr um einen bestimmten Prozentsatz (zum Beispiel zwei Prozent), Ihre spätere Rentenauszahlung erhöht sich dabei um den gleichen Prozentsatz. Mit einer Leistungsdynamik vereinbaren Sie dagegen, dass sich Ihre Berufsunfähigkeits­rente während Ihrer Berufsunfähigkeit, also während der Leistungsphase, erhöht und damit die Inflation ausgleicht.

Vorübergehende Krankheit

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Haben Sie eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung oder sogenannte „Gelbe-Schein-Regelung“ in Ihrem Versicherungsvertrag vereinbart, wird Ihnen auch im Fall einer vorübergehenden Krankheit die Berufsunfähigkeits­rente ausgezahlt. Dies kann beispielsweise ab dem vierten Monat einer Krankschreibung der Fall sein.

Infektionsklausel

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Die Infektionsklausel ist vor allem für eine Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte unverzichtbar, kann jedoch auch für viele andere Berufe relevant sein. Sie besagt, dass Ihnen die Berufsunfähigkeits­rente auch dann gezahlt wird, wenn Sie aufgrund einer Infektionsgefahr Ihren Beruf für einen bestimmten Zeitraum nicht ausüben dürfen, weil Ihnen dies durch eine gesetzliche Verfügung untersagt wurde.

Dienstunfähigkeits­klausel für Beamte

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Bei einer Berufsunfähigkeits­versicherung für Beamte sollte auf diese Klausel unbedingt geachtet werden. Ist diese im Vertrag vereinbart, dann gelten Sie bereits dann als berufsunfähig, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst entlassen oder in den Ruhestand versetzt werden.

Für Vollzugsbeamte reicht eine Berufsunfähigkeits­versicherung mit einer Dienstunfähigkeits­klausel allerdings nicht für die Absicherung ihrer Arbeitskraft aus. Sie sollten sich unbedingt über eine Vollzugsdienstunfähigkeits­versicherung informieren.

Wiedereingliederungshilfe

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Einige Berufsunfähigkeits­versicherer zahlen Ihnen einen einmaligen Beitrag aus, wenn Sie einen neuen Beruf aufnehmen, nachdem sich Ihr Gesundheitszustand verbessert hat. Dieser kann bis zu sechs Monatsrenten hoch sein.

Experten-Tipp:

„Wer eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abschließt, sollte auch eine Beitragsdynamik vereinbaren. Sie gleicht den Wertverlust der Rente aus, der durch die Inflation entsteht. Prinzipiell haben Sie ein Dynamisierungsrecht – keine Pflicht. Wir empfehlen jedoch eine höchstmögliche Dynamik zu vereinbaren, denn: Bis Sie tatsächlich berufsunfähig werden, können Sie Ihren Vertrag dann nach oben hin anpassen, und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung. Bei einer selbständigen Berufsunfähigkeits­versicherung ist oftmals eine Dynamik von maximal fünf Prozent möglich.“

Foto von Marc Björn Wolter
Marc Björn Wolter
Berater
Icon rotes X

Wann die Berufsunfähigkeits­versicherung nicht leistet

In der Berufsunfähigkeits­versicherung gibt es generelle Leistungsausschlüsse. Dies sind verschiedene allgemeine Umstände, bei denen keine Berufsunfähigkeits­rente ausgezahlt wird, wenn es in ihrer Folge zu einer Berufsunfähigkeit kommt. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Teilnahme an Autorennen
  • Strahlenbelastung, wenn diese durch einen größeren atomaren Unfall verursacht wird
  • Innere Unruhen oder Kriegshandlungen, wenn keine besonderen Umstände vorliegen
  • Vorsätzliche Herbeiführung, zum Beispiel durch Selbst­verletzung oder einen Selbstmordversuch (außer es kann nachgewiesen werden, dass der Grund hierfür eine psychische Erkrankung ist)

Individuelle Leistungsausschlüsse

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Versicherer können vor dem Vertragsabschluss bestimmte Krankheiten ausschließen. Möchten Sie eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließen und waren beispielsweise in den letzten fünf Jahren wegen einer Depression in einer Psychotherapie, dann kann der Versicherer Leistungen im Fall einer psychischen Erkrankung ausschließen.

Falsche Angaben im Antrag

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Stellen Sie bei Ihrem Versicherer einen Leistungsantrag für die Auszahlung Ihrer Berufsunfähigkeits­rente, dann prüft dieser zunächst, ob bei Ihnen wirklich eine Berufsunfähigkeit vorliegt. In einigen Fällen wird die Leistung dann verweigert, weil keine Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent vorliegt.

Leistungen können auch verweigert werden, wenn Sie beim Vertragsabschluss falsche Angaben zu Vor­erkrankungen gemacht oder relevante gesundheitliche Probleme verschwiegen, also eine vorvertragliche Anzeigepflicht­verletzung begangen haben. Aus diesem Grund sollten Sie beim Abschluss Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung immer alle Fragen des Versicherers wahrheitsgemäß beantworten.

Icon Coronavirus

Leistet die Berufsunfähigkeits­versicherung bei Corona?

Eine durchgemachte Coronaerkrankung ist in der Regel kein Ablehnungsgrund für eine Berufsunfähigkeits­versicherung. Sie kann jedoch unter Umständen dazu führen, dass Ihre Beiträge höher ausfallen oder es zu Leistungsausschlüssen kommt. Wie genau mit einer früheren Coronainfektion umgegangen wird, kann sich je nach Versicherer stark unterscheiden.

Haben Sie bereits eine Berufsunfähigkeits­versicherung und werden in Folge einer Coronainfektion berufsunfähig, leistet Ihr Versicherer unter bestimmten Voraussetzungen. Welche das sind und wann Sie nach einer Erkrankung an Corona Ihre Berufsunfähigkeits­rente erhalten, erfahren Sie hier:

Berufsunfähig durch Corona – wer zahlt?

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Kosten einer Berufsunfähigkeits­versicherung

Ein junger Mensch ohne nennenswerte Vor­erkrankungen oder andere Risikofaktoren kann eine Berufsunfähigkeits­versicherung ab 20 Euro im Monat abschließen. Die genaue Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich jedoch nach vielen individuellen Faktoren. Dazu gehören vor allem:

  • Alter
  • Beruf
  • Vor­erkrankungen
  • Rentenhöhe
  • Risikorelevante Hobbys
  • Laufzeit des Vertrages
  • Optionale Zusatzabsicherungen
Icon Beleg

Allerdings gewichtet jeder Versicherer diese Faktoren unterschiedlich stark, so dass es bei gleichem Leistungsumfang zu Unterschieden in der Prämienhöhe kommen kann. Daher lohnt sich immer ein Vergleich der Versicherer und Tarife, da es selbst unter den sehr guten Angeboten große Preisunterschiede geben kann.


Kostenbeispiele

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für die Kosten einer Berufsunfähigkeits­versicherung. Die Angaben basieren dabei auf Versicherungsverträgen unserer Kunden. Bei allen hier angegebenen Beispielen beträgt das Endalter der Berufsunfähigkeits­versicherung 67 Jahre.

Junge Gärtnerin sitzt mit einem Laptop auf dem Schoß auf einem Stuhl

Auszubildende
Alter: 16 Jahre
Mtl. Rente: 1.000 €
Mtl. Beitrag: 28 €

Beamter
Alter: 31 Jahre
Mtl. Rente: 1.000 €
Mtl. Beitrag: 76 €

Selbständige
Alter: 45 Jahre
Mtl. Rente: 1.100 €
Mtl. Beitrag: 65 €

Angestellte
Alter: 29 Jahre
Mtl. Rente: 1.500 €
Mtl. Beitrag: 80 €

Junger Mann repariert einen Server

Ingenieur
Alter: 36 Jahre
Mtl. Rente: 2.000 €
Mtl. Beitrag: 97 €

Ärztin analysiert Röntgenaufnahme einer Lunge

Ärztin
Alter: 41 Jahre
Mtl. Rente: 2.000 €
Mtl. Beitrag: 108 €


Ihr Beruf ist nicht dabei?

Welchen Beruf Sie ausüben hat unter anderem einen Einfluss auf die Höhe Ihrer Versicherungsbeiträge. Allerdings ist dies nicht das einzige, was es für die jeweiligen Berufsgruppen zu beachten gilt. Für jeden Beruf gibt es unterschiedliche Besonderheiten, die wir Ihnen auf unseren speziellen Seiten zu den verschiedenen Berufsgruppen in der Berufsunfähigkeits­versicherung zusammengetragen haben:

Icon Taschenrechner

Informationen und Tipps zum Sparen von Beiträgen

Die Beitragshöhe einer Berufsunfähigkeits­versicherung berechnet sich immer äußerst individuell. Außerdem haben sowohl persönliche Eigenschaften als auch Klauseln und Regelungen der Versicherer einen Einfluss auf die Beiträge. Ausführliche Informationen dazu, welche Faktoren die Beiträge wie genau beeinflussen, was die Einstufungen von Berufen in bestimmte Risikoklassen bedeuten sowie Tipps, mit denen Sie die Kosten Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung reduzieren können, lesen Sie hier:

Was kostet eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

Was kostet Sie eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

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Berufsunfähigkeits­versicherung im Test (2022)

Icon Stern

Die Anbieter der Berufsunfähigkeits­versicherung und ihre Tarife werden in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Analysehäusern getestet. Die Testergebnisse bieten Ihnen eine erste Orientierung, um eine für Sie passende Berufsunfähigkeits­versicherung zu finden. Daher haben wir für Sie alle Testergebnisse zusammengetragen und übersichtlich aufbereitet. Die aktuellen Testsieger der Berufsunfähigkeits­versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle Berufsunfähigkeits­versicherer im Test (2022)

Berufsunfähigkeits­versicherungen vergleichen

Die Berufsunfähigkeits­versicherer haben verschiedene Tarife im Portfolio – mit unterschiedlichen Leistungspaketen und zum Teil deutlich unterschiedlichen Preisen. Wir empfehlen Ihnen daher, einen Vergleich verschiedener Tarife und Angebote durchzuführen, bevor Sie eine Berufsunfähigkeits­versicherung abschließen.

So gehen Sie beim Vergleich vor

  1. Ein Vergleich mehrerer Angebote ist wichtig. Vor allem, wenn bei Ihnen Vor­erkrankungen bestehen. Die Preisunterschiede zwischen den Tarifen können deutlich ausfallen.
  2. Holen Sie weitere Angebote ein, wenn Sie von einer Berufsunfähigkeits­versicherung abgelehnt werden. Möglicherweise gewährt Ihnen ein anderer Anbieter Versicherungsschutz.
  3. Wenden Sie sich an unsere ausgezeichneten Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung, wenn Sie auf der Suche nach einer guten Berufsunfähigkeits­versicherung sind. Unsere Fachberater kennen den Markt und beraten Sie kostenfrei und unverbindlich.

Icon Checkliste

Versicherer bewerten unterschiedlich

Die Faktoren, die für die Kalkulation der Beitragshöhe entscheidend sind, werden von Versicherern zum Teil unterschiedlich bewertet. Zum Beispiel gibt es häufig Unterschiede bei der Einstufung einer Berufsgruppe in eine Risikoklasse. Während Versicherer A den Beruf des Lehrers aufgrund der psychischen Belastung in eine hohe Risikoklasse einstuft, kann es sein, dass Versicherer B dies nicht tut. Die Preisunterschiede, die sich aus der unterschiedlichen Einstufung ergeben, können dabei beachtlich sein. Deshalb ist ein unabhängiger Vergleich und eine ausführliche Beratung besonders wichtig.

Experten-Tipp:

„Bei unserer Beratung zur Berufsunfähigkeits­versicherung geht es keinesfalls darum, dem Kunden irgendein Produkt zwanghaft zu verkaufen. Vielmehr ermitteln wir in einem ausführlichem Gespräch seine individuelle Situation und seine Wünsche.

Dies geschieht anhand eines speziell entwickelten Fragebogens. Mit diesem klären wir unter anderem den Gesundheitszustand, die Berufsgruppe und das Absicherungsbedürfnis des Kunden ab. Durch die Berufsunfähigkeits­versicherung ist es uns möglich, bis zu 70 Prozent des Bruttolohnes abzusichern. Außerdem sparen Sie mit uns Beiträge, denn wir ermitteln den Beruf nach heutigen Kriterien. Denn viele Anbieter haben moderne Berufe noch gar nicht erfasst. Die Versicherten zahlen dann unter Umständen eine zu hohe Prämie, weil ihr Beruf riskanter eingestuft wird, als er eigentlich ist.“

Foto von Achim Wehrmann
Achim Wehrmann
Berater

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So klappt es mit der Gesundheitsprüfung

Je früher, desto besser

Für den Abschluss einer Berufsunfähigkeits­versicherung muss eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Dabei versucht der Versicherer, mit einigen Fragen einen Überblick über Ihren aktuellen Gesundheitszustand und mögliche Vor­erkrankungen zu bekommen. Denn die Risikokalkulation der Versicherer hängt nicht nur von Ihrem Alter und Ihrer Berufsgruppe ab. Eine Berufsunfähigkeits­versicherung ohne Gesundheitsfragen ist daher prinzipiell nicht möglich. Da junge Menschen in der Regel noch keine schweren Erkrankungen hinter sich haben, haben Sie in den meisten Fällen die besten Voraussetzungen, um eine Berufsunfähigkeits­versicherung günstig und zu besten Konditionen abzuschließen. Zudem ist die Absicherung für sie besonders wichtig, da sie im Falle einer Berufsunfähigkeit meist nicht einmal einen Anspruch auf die geringe Erwerbsminderungs­rente vom Staat haben.

Typische Gesundheitsfragen der Berufsunfähigkeits­versicherung

Icon Behandlung Kreuz

Keine Angst bei Vor­erkrankungen

Vor­erkrankungen sind für Berufsunfähigkeits­versicherer ein Risikofaktor. Deswegen scheuen sich viele Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden besonders vor der Gesundheitsprüfung. Diese Sorge ist zwar verständlich, in vielen Fällen jedoch nicht notwendig. Denn auch trotz Vor­erkrankungen könne Sie einen passenden Versicherungsschutz erhalten. Unsere Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung unterstützen Sie gerne dabei, sodass Sie keine Angst vor der Gesundheitsprüfung haben müssen. Gerne stellen wir auch eine anonyme Risikovoranfrage für Sie, um Ihre Chancen auf eine Berufsunfähigkeits­versicherung abzuschätzen.

Genaue und wahrheitsgemäße Angaben machen

Achten Sie bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen unbedingt darauf, nichts zu vergessen oder gar zu verschweigen. Denn die Gesundheitsfragen der Versicherer müssen Sie auf jeden Fall vollständig und wahrheitsgemäß beantworten. Geschieht dies nicht, kann der Versicherer den Vertrag rückgängig machen oder im Schadensfall die Zahlung verweigern. Ihre eingezahlten Beiträge sind in einem solchen Fall unwiederbringlich weg.

Icon Achtung

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Fazit

Eine Berufsunfähigkeits­versicherung sichert Sie finanziell ab, wenn Sie Ihren aktuellen Beruf nicht mehr ausüben können. Sie ist daher eine der wichtigsten privaten Absicherungen, wenn Sie auf Ihr Einkommen angewiesen sind, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Denn jeder vierte Arbeitnehmer wird im Verlauf seines Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig. Die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Relevant sind dabei sowohl individuelle Faktoren wie unter anderem Ihr Alter, Ihr Beruf und Ihr aktueller Gesundheitszustand, aber auch vertragliche Regelungen wie die Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeits­rente.


Lassen Sie sich von unseren Experten beraten

Gerade bei der Berufsunfähigkeits­versicherung gibt es eine Vielzahl von Anbietern und Tarifen auf dem Versicherungsmarkt. Zusätzlich gibt es sowohl beim Vergleich als auch beim Abschluss einiges zu beachten, damit Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit auch optimal abgesichert sind. Lassen Sie sich daher am besten von unseren Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung professionell unterstützen. In einer kostenfreien und unverbindlichen Beratung analysieren unsere Fachberater mit Ihnen gemeinsam Ihren individuellen Absicherungsbedarf und stellen Ihnen für Sie passende Angebote vor. Natürlich sind wir auch nach dem Abschluss weiter für Sie da und helfen Ihnen gerne dabei, einen Leistungsantrag zu stellen und bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen.

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Die häufigsten Fragen zur Berufsunfähigkeits­versicherung

Ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung überhaupt sinnvoll?

lesen

Eine Berufsunfähigkeits­versicherung ist in jedem Fall sinnvoll, wenn man von seinem regelmäßigem Einkommen abhängig ist. Die finanzielle Unterstützung vom Staat, beispielsweise durch Kranken- und Pflege­versicherung oder der Erwerbsminderungs­rente ist meist viel zu niedrig. Daher ergibt selbst für Studenten und Berufseinsteiger eine private Berufsunfähigkeits­versicherung Sinn.

Wer braucht keine Berufsunfähigkeits­versicherung?

lesen

Personen, die nicht auf ein Arbeitseinkommen angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, brauchen keine Berufsunfähigkeits­versicherung. Außerdem benötigen Rentner keine Berufsunfähigkeits­versicherung.

Wann gilt man als berufsunfähig?

lesen

Als berufsunfähig gilt, wer den bisherigen Beruf aufgrund von Unfall, Krankheit oder körperlichem Verfall nicht mehr wie bisher ausüben kann. Diese Berufsunfähigkeit muss zu mindestens 50 Prozent bestehen und mindestens sechs Monate andauern. Dann wird vom Versicherer eine monatliche Rente ausgezahlt. Die genaue Definition von Berufsunfähigkeit ist zudem in jedem Versicherungsvertrag festgehalten.

Bei welchen Krankheiten ist man berufsunfähig?

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Ob Sie berufsunfähig sind wird nicht an einer bestimmten Krankheit festgemacht, sondern daran, ob Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf auf Dauer noch zu mindestens 50 Prozent ausführen können. Die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind laut dem Gesamtverband der Versicherer (GDV):

  • Psychische Erkrankungen (33,5 Prozent)
  • Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (20,1 Prozent)
  • Krebs oder andere bösartige Geschwüre (17,4 Prozent)
  • Unfälle (7,8 Prozent)
  • Herz- und Gefäß­erkrankungen wie Herzinfarkte (6,5 Prozent)
  • Sonstige (14,7 Prozent)

Wie viel kostet eine Berufsunfähigkeits­versicherung im Monat?

lesen

Die Kosten einer Berufsunfähigkeits­versicherung sind sehr unterschiedlich und können zwischen 20 Euro im Monat und 160 Euro im Monat liegen – oder sogar mehr. Dies kommt ganz auf die persönlichen Risikofaktoren an, denn für jeden Versicherungsnehmer wird die Höhe der Versicherungsbeiträge individuell kalkuliert.

Welche Kriterien haben Einfluss auf den Beitrag der Berufsunfähigkeits­versicherung?

lesen

Die Höhe der Beiträge wird vor allem von den folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Alter bei Vertragsabschluss
  • Gesundheitszustand und etwaige Vor­erkrankungen
  • Ausgeübter Beruf
  • Höhe der Berufsunfähigkeits­rente

Wie hoch sollte eine Berufsunfähigkeits­versicherung abgeschlossen werden?

lesen

Die Höhe der Berufsunfähigkeits­rente sollte so nah wie möglich am letzten Nettoeinkommen liegen. Wählen Sie daher eine Berufsunfähigkeits­rente in Höhe von mindestens 50 Prozent, am besten sogar 70 Prozent Ihres letzten Nettogehalts. Beachten Sie: Eine monatliche Berufsunfähigkeits­rente unter 1.000 Euro ergibt nur sehr selten Sinn.

Wie hoch darf eine Berufsunfähigkeits­rente sein?

lesen

Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt die private Berufsunfähigkeits­versicherung eine monatliche Rente aus. Wie hoch diese ist, bestimmen Sie quasi selbst. Denn bei Vertragsabschluss legen Sie bereits die Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeits­rente fest. Diese kann bei einem flexiblen Vertrag auch noch später angepasst werden. Achten Sie jedoch darauf, dass es hier je nach Versicherer unterschiedliche Höchstgrenzen gibt.

Wie lange zahlt eine private Berufsunfähigkeits­versicherung?

lesen

Der Versicherer zahlt die Berufsunfähigkeits­rente so lange aus, bis der Versicherte wieder berufsfähig ist oder bis die Vertragslaufzeit zu Ende ist. Deshalb ist es auch so wichtig, die Vertragslaufzeit am besten bis zum Renteneintrittsalter zu vereinbaren.

Was ist bei einer Berufsunfähigkeits­versicherung zu beachten?

lesen

Bei einer Berufsunfähigkeits­versicherung gibt es zahlreiche Aspekte zu beachten, die sich auch individuell unterscheiden können. Achten Sie vor allem auf die folgenden Punkte:

  • Ausreichend hohe Berufsunfähigkeits­rente
  • Flexible Vertragsgestaltung, zum Beispiel Einschluss einer Nach­versicherungsgarantie
  • Ausschluss von Verweisungsklauseln
  • Versicherungs- und Leistungszeitraum möglichst bis zum Renteneintritt
  • Möglichst keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge, wenn dies vermeidbar ist

Worauf Sie persönlich besonders bei einer Berufsunfähigkeits­versicherung achten sollten, können Sie zum Beispiel mit einem unserer Experten der Berufsunfähigkeits­versicherung besprechen. Diese beraten Sie kostenfrei und unabhängig.

Kann ich meine Berufsunfähigkeits­versicherung wechseln?

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Der Wechsel der Berufs­­unfähig­keits­ver­siche­rung ist in den meisten Fällen nicht empfehlenswert. Bei Abschluss einer neuen Police wird eine neue Gesundheits­prüfung verlangt. Zudem sind häufig die Beiträge aufgrund des gestiegenen Alters höher. Sollte sich Ihr Gesundheits­zustand verschlechtert haben, könnte Ihnen der Versicherungs­schutz nur gegen Zahlung eines Risikozuschlags oder eines Leistungs­ausschlusses gewährt oder sogar komplett abgelehnt werden. Das würde für Sie bedeuten, Sie stünden ohne Versicherungs­schutz da. Wenn Sie also wechseln müssen, kündigen Sie Ihren alten Vertrag erst, wenn Sie die Zusage des neuen Anbieters haben.

Ist Corona in der Berufsunfähigkeits­versicherung mitversichert?

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Die Berufsunfähigkeits­versicherung leistet auch, wenn Sie infolge einer Coronavirus-Erkrankung berufsunfähig werden, wenn Covid-19 nicht explizit im Vertrag ausgeschlossen ist. Auch hier gilt, dass die Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent und für mindestens sechs Monate bestehen muss. Was die Infektionsklausel in der Berufsunfähigkeits­versicherung betrifft, so greift diese prinzipiell auch, wenn ein Tätigkeitsverbot aufgrund der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus verhangen wird. Teilweise betrifft dies jedoch nur bestehende Berufsunfähigkeits­versicherungen. Schauen Sie daher genau in die Vertragsbedingungen.

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Foto von Katharina Burnus
Katharina Burnus
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