Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte auf jeden Fall enthalten sollte, was sie kostet und wie Sie damit die Versorgungslücke beim Ruhegehalt schließen.

Inhalt dieser Seite
  1. Ist eine BU für Beamte sinnvoll?
  2. Unterschied zwischen BU und DU
  3. Dienstunfähigkeitsklausel in der BU
  4. Ruhegehalt: Versorgungslücke für Beamte
  5. Risikoeingruppierung von Beamten
  6. Leistungen der BU für Beamte
  7. Kosten einer BU für Beamte (inkl. Kostenbeispiel)
  8. Aktuelle Testergebnisse
  9. BU für Beamte im Vergleich
  10. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte muss sowohl die allgemeine Berufs­unfähigkeit (BU) als auch die Dienstunfähigkeit (DU) berücksichtigen.
  • Der Dienstherr zahlt Beamten auf Lebenszeit bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt. Allerdings erst nach fünf Jahren Dienstzeit.
  • Die Höhe des Ruhegehalts richtet sich nach den bisher geleisteten Dienstjahren. Gerade junge Beamte sind so nicht ausreichend abgesichert.
  • Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte ist bereits ab 39,93 € im Monat erhältlich.
  • Lassen Sie sich von unseren Experten der Berufs­­unfähigkeits­­versicherung beraten, um die optimale Absicherung für Sie als Beamter zu finden.

Darum ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte sinnvoll

Beamte können nicht nur berufsunfähig werden, sie können von ihrem Dienstherren auch als dienstunfähig erklärt werden, ohne dabei vollkommen berufsunfähig zu sein. Da Beamte nicht in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen, erhalten sie in beiden Fällen auch keine staatliche Erwerbs­minderungsrente. Beamte auf Lebenszeit sind zwar prinzipiell mit einem Ruhegehalt über ihren Dienstherren abgesichert, dieses wird jedoch erst nach fünf Dienstjahren gezahlt. Zudem richtet sich die Höhe des Ruhegehalts nach den zuvor geleisteten Dienstjahren und ist so vor allem für junge Beamte in der Regel nicht ausreichend. Beamte auf Probe und auf Widerruf erhalten sogar gar kein Ruhegehalt, sondern werden nur in der gesetzlichen Renten­versicherung nachversichert.

Bereits ab 39,93 Euro monatlich ideal abgesichert

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist für Beamte unverzichtbar. Besonders wichtig ist außerdem, dass sie eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält, damit eine Berufs­unfähigkeitsrente auch dann geleistet wird, wenn bei einer Dienstunfähigkeit noch keine Berufs­unfähigkeit vorliegt. Eine gute Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte mit Dienstunfähigkeitsklausel kann bereits ab einem Monatsbeitrag von 39,93 € abgeschlossen werden.

Diese Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte empfehlen unsere Experten

Unsere Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung empfehlen für die Berufs­gruppe der Beamten unter anderem folgende Anbieter:

  • DBV
  • Die Bayerische
  • Signal Iduna

Je nach Ihrer individuellen Situation und Ihren persönlichen Anforderungen können wir Ihnen noch weitere Berufs­­unfähigkeits­­versicherer empfehlen. Gerade bei einer Berufs­­unfähigkeits­­versicherung kommt es bei der Wahl des Anbieters immer auf den Einzelfall an. Kontaktieren Sie uns daher gerne, um die ideale Absicherung für Sie als Beamter zu finden.

Vorteile einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte

  • Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Beamte haben keine Wartezeit
  • Schließt die Versorgungslücke des Ruhegehalts (vor allem bei jungen Beamten)
  • Auch Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf werden ausreichend abgesichert

Unverzichtbar für Beamtenanwärter und dienstjunge Beamte

Vor allem ohne eine Verbeamtung auf Lebenszeit sollten Sie als Beamter auf keinen Fall auf eine Berufs­unfähigkeits­versicherung verzichten. Denn als Beamter auf Probe oder Beamter auf Widerruf erhalten Sie kein Ruhegehalt von Ihrem Dienstherren. Und auch als dienstjunger Beamter auf Lebenszeit müssen Sie sich Ihre Versorgungsansprüche erst noch erarbeiten, denn das Ruhegehalt wird erst nach fünf Dienstjahren gezahlt. Im schlimmsten Fall werden Sie so bei einer Dienstunfähigkeit oder Berufs­unfähigkeit ohne Leistungen entlassen. Sie werden zwar von Ihrem Dienstherren in der gesetzlichen Renten­versicherung nachversichert, jedoch haben Sie auch dort erst nach einer Versicherungs­zeit von fünf Jahren Anspruch auf Leistungen und die Erwerbs­minderungsrente reicht in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.


Mit uns zur optimalen Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte

Als Beamter ist es für Sie besonders wichtig, dass Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung unter anderem auch eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält. Lassen Sie sich daher persönlich und individuell von unseren Experten mit ihrer langjährigen Erfahrung zu Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Beamte beraten, damit Sie im Fall der Fälle rundum abgesichert sind. Nutzen Sie gerne auch unseren kostenfreien Tarifrechner, um alle aktuellen Tarife für Beamte zu vergleichen.

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Berufs­unfähigkeit und Dienstunfähigkeit: Das ist der Unterschied

Beamte, die vorübergehend oder dauerhaft aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen ihre dienstlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen können, gelten als Dienstunfähig.

Als dauerhaft dienstunfähig gilt ein Beamter beispielsweise, wenn er innerhalb von sechs Monaten mindestens drei Monate nicht arbeiten konnte und die Dienstfähigkeit voraussichtlich auch in den nächsten sechs Monaten nicht wieder eintritt. Im Unterschied zur Berufs­unfähigkeit kann bei einer Dienstunfähigkeit die Beeinträchtigung auch weniger als 50 Prozent der beruflichen Tätigkeit betragen.


Auf Dienstunfähigkeitsklausel achten

Daher ist es für Sie als Beamter besonders wichtig, dass Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält. Ohne diese Klausel, die manchmal auch Beamtenklausel genannt wird, würde Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung sonst erst leisten, wenn Sie Ihren Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Mit der Dienstunfähigkeitsklausel wird dagegen auch die vereinbarte Berufs­unfähigkeitsrente gezahlt, wenn Sie von Ihrem Dienstherren in den Ruhestand versetzt werden, obwohl Sie noch nicht als berufsunfähig gelten. Die Dienstunfähigkeitsklausel erweitert Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung also zusätzlich um den Auslöser Dienstunfähigkeit.

Echte, unvollständige und unechte Dienstunfähigkeits­klausel

Sie sollten bei Ihrer Berufs­unfähigkeits­versicherung nicht nur darauf achten, ob eine Dienstunfähigkeitsklausel überhaupt enthalten ist. Denn diese gibt es in unterschiedlichen Varianten, die sich im Zweifel negativ auf Ihren Leistungs­anspruch auswirken können.

Echte Dienstunfähigkeitsklausel

Die echte Dienstunfähigkeitsklausel sichert nicht nur Beamte auf Lebenszeit rundum ab. In ihr enthalten ist sowohl eine Absicherung für den Fall, dass Sie als Beamter in den Ruhestand versetzt werden, als auch wenn Sie infolge einer Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen werden. In beiden Fällen erhalten Sie die vertraglich vereinbarte Berufs­unfähigkeitsrente. Achten Sie hier dennoch darauf, dass der Versicherer auf ein Recht auf Nachprüfung verzichtet. Das heißt, dass sich der Versicherer im Falle einer Dienstunfähigkeit der Einschätzung Ihres Dienstherren anschließt und diese nicht selbst noch einmal prüft.

Unvollständige Dienstunfähigkeitsklausel

Mit einer unvollständigen Dienstunfähigkeitsklausel sind nur Beamte auf Lebenszeit abgesichert. Sie erhalten also nur eine Berufs­unfähigkeitsrente, wenn Sie infolge einer Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden. Beamte auf Probe, auf Widerruf oder dienstjunge Beamte, die infolge einer Dienstunfähigkeit entlassen werden, erhalten nur dann eine Berufs­unfähigkeitsrente, wenn Sie neben der Dienstunfähigkeit auch als berufsunfähig gelten.

Unechte Dienstunfähigkeitsklausel

Eine unechte Dienstunfähigkeitsklausel bedeutet, dass Sie im Falle einer Dienstunfähigkeit erst dann eine Berufs­unfähigkeitsrente erhalten, wenn auch eine vorliegende Berufs­unfähigkeit nachgewiesen wurde. Da Sie im Falle einer durch den Amtsarzt festgestellten Dienstunfähigkeit nicht zwangsläufig auch berufsunfähig sind, ist diese Variante der Dienstunfähigkeitsklausel für Sie am ungünstigsten und wir empfehlen, keine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte abzuschließen, die eine solche unechte Dienstunfähigkeitsklausel enthält.


Wir unterstützen Sie

Möchten Sie mit Ihrer Berufs­unfähigkeits­versicherung bei der Dienstunfähigkeitsklausel auf der sicheren Seite sein? Dann lassen Sie sich von unseren Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung individuell und persönlich beraten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung wissen sie genau, worauf es bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte ankommt. Nutzen Sie auch gerne unseren kostenfreien Tarifrechner, um alle Tarife der Berufs­unfähigkeits­versicherung direkt und unkompliziert zu vergleichen.

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Spezielle Klausel für Polizisten oder Vollzugsbeamte

Speziell Beamte der Justiz, des Zolls oder der Polizei im Außendienst benötigen eine spezielle Form der Dienstunfähigkeitsklausel – die sogenannte Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel. Gehören Sie zu dieser besonderen Beamtengruppe, dann können Sie bereits bei kleineren Einschränkungen Ihren Vollzugsdienst­ nicht länger ausüben. Damit Sie auch als Vollzugsbeamter eine Berufs­unfähigkeitsrente erhalten, muss Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung unbedingt um eine entsprechende Klausel der Verzugsdienstunfähigkeit erweitert sein. Nur wenige Anbieter ermöglichen Ihnen jedoch diesen gesonderten Versicherungs­schutz.

Alle Informationen zur Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Versorgungslücke für Beamte: Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit

Als Beamter auf Lebenszeit haben Sie ab einer Dienstzeit von fünf Jahren einen Anspruch auf ein Ruhegehalt von Ihrem Dienstherren. Eine Ausnahme davon gibt es nur bei einer Dienstunfähigkeit, die nach einem Unfall im Dienst eintritt. In einem solchen Fall erhalten auch Beamte auf Probe ein Unfallruhegehalt, Beamte auf Widerruf erhalten unter bestimmten Umständen einen Unterhaltsbeitrag.

Bei einer Dienstunfähigkeit durch Krankheit oder einen Freizeitunfall erhalten sie kein Ruhegehalt, sondern werden aus dem Staatsdienst entlassen und in der gesetzlichen Renten­versicherung nachversichert.


Ruhegehalt reicht meistens nicht aus

Auch wenn Beamte auf Lebenszeit auf jeden Fall ein Ruhegehalt erhalten, reicht dieses in der Regel nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Denn die Höhe Ihres Ruhegehalts hängt von Ihrer Dienstzeit ab. Für jedes aktive Dienstjahr erhalten Sie als Ruhegehalt rund 1,79 Prozent Ihrer letzten Bezüge, bis Sie nach 40 Dienstjahren Anspruch auf das maximal mögliche Ruhegehalt in Höhe von 71,75 Prozent Ihrer letzten Bezüge erreichen. Dazu kommt noch die sogenannte Zurechnungszeit. Sind Sie noch keine 60 Jahre alt, fließen in die Berechnung des Ruhegehalts noch zwei Drittel der Jahre, die Ihnen zum 60. Lebensjahr fehlen, mit ein.

Von dem so ermittelten Ruhegehalt wird Ihnen im Anschluss noch ein Versorgungsabschlag für den vorzeitigen Ruhestand abgezogen. Dieser beträgt für jeden Monat vor dem 65. Lebensjahr, maximal für 36 Monate, 0,3 Prozentpunkte. Der Abschlag beträgt also bis zu 10,8 Prozent. Abschließend wird Ihnen von Ihrem Ruhegehalt noch ein monatlicher Beitrag für Pflegeleistungen abgezogen. Dieser beträgt 1,525 Prozent (Stand: 2021) und damit die Hälfte des Beitrags­ zur gesetzlichen Pflege­versicherung.

Beispielrechnung für das Ruhegehalt

Ein Beamter auf Lebenszeit erhält ruhegehaltsfähige Dienstbezüge in Höhe von 4.000 Euro. Er ist unverheiratet und hat keine Kinder. Die Dienstunfähigkeit tritt nach einer Krankheit ein.

Alter bei Diensteintritt24 Jahre
Alter bei Dienstunfähigkeit34 Jahre
Aktive Dienstzeit10 Jahre
Zurechnungszeit(60 Jahre – 34 Jahre) * 2/3 = 17,3 Jahre
Ruhegehaltsfähige Dienstzeit10 Jahre + 17,3 Jahre = 27,3 Jahre
Ruhegehaltssatz27,3 * 1,79 % = 48,87 %
Ruhegehalt1.955 €
Abzüglich Versorgungsabschlag(0,3 % * 36 Monate) = 10,8 % 1.744 €
Abzüglich Pflegeleistungen– 1,525 % = 1.742 €
Ruhegehalt1.742 €
In dieser Berechnung findet keine taggenaue Berechnung der Zurechnungszeit statt. Alle Werte sind gerundet. Das Ruhegehalt ist in Brutto­ vor Steuern angegeben.

Ein Beamter, der zuvor Dienstbezüge in Höhe von 4.000 Euro erhalten hat, erhält nach einer aktiven Dienstzeit von zehn Jahren im Falle einer Dienstunfähigkeit nur noch ein Ruhegehalt in Höhe von rund 1.742 Euro. Dies ist weniger als die Hälfte seiner vorherigen Bezüge. Um diese Versorgungslücke zu schließen, sollten auch Beamte auf Lebenszeit unbedingt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen, damit sie im Falle einer Dienstunfähigkeit ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können.

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Risikoeingruppierung von Beamten: Risikoklasse A

Zusammen mit Berufen wie Apothekern, Steuerberatern oder Rechtsanwälten werden Sie als Beamter in der Regel in die Risikoklasse A gruppiert. Für Ihre Berufs­gruppe nehmen die Versicherer ein normales Risiko an und Sie erhalten eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ohne zusätzlichen Risikoaufschlag. Neben Ihrer abgeschlossenen Ausbildung ist vor allem die überwiegende Büroarbeit der meisten Beamten der Grund für diese Eingruppierung. Verbeamtete Lehrer können auch in die Risikoklasse B eingeordnet werden.


Risikoeingruppierung von Polizeibeamten

Polizeibeamte arbeiten nicht nur im Büro und sind in der Ausübung ihres Dienstes besonderen Risiken ausgesetzt. Dies schlägt sich auch in höheren Kosten für die Berufs­unfähigkeits­versicherung nieder.

Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte

In der Regel sind die Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für alle Berufs­gruppen einheitlich. Eine Berufs­unfähigkeitsrente wird dann geleistet, wenn für voraussichtlich mindestens sechs Monate eine Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent vorliegt. Als Beamter sollten Sie nur eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen, die auch eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält. Denn nur so erhalten sie im Falle einer Dienstunfähigkeit auch dann die vereinbarte Berufs­unfähigkeitsrente, wenn Sie noch nicht zusätzlich als berufsunfähig gelten.

Mehr zu den Leistungen einer Berufs­unfähigkeits­versicherung

Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte

Je früher Sie als Beamter eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen, desto geringer sind für Sie die monatlichen Beiträge. Im Weiteren hängen die Kosten sehr stark von individuellen Faktoren ab wie beispielsweise der Höhe der vereinbarten Berufs­unfähigkeitsrente, Ihrer gesundheitlichen Situation, Ihrem Alter und ob Sie gefährliche Hobbys haben. Daher sind die Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte nur sehr schwer pauschal zu bestimmten.

Mehr zu den Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung


Kostenbeispiel:

  • Geburtsdatum: 01.06.1980
  • Schlussalter: 63 Jahre
  • Beruf: Sozial­versicherungs­beamter (mittlerer Dienst)
  • Nichtraucher
BU-RenteMonatsbeitrag (gerundet)
800 €50 €
1.000 €60 €
1.200 €75 €

So können Beamte Kosten sparen

Während andere Berufs­gruppen eher auf eine dynamische Zunahme der Versicherungs­summe achten sollten, gilt für Beamte auf Lebenszeit das Gegenteil. Da ihr Anspruch auf Ruhegehalt mit den Dienstjahren stetig steigt, kann im Gegenzug die Versicherungs­summe sinken. Das reduziert die monatlichen Versicherungs­beiträge deutlich.

Was kostet Sie als Beamter eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

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Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Beamte: Testsieger (2021)

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte muss nicht nur sehr genau auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt werden, es ist auch wichtig, dass sie eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält und Beamte so in jedem Fall rundum absichert. Daher sind pauschale Tests zu dieser Versicherung nicht leicht durchzuführen. Tests speziell zur Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte liegen zwar nicht vor, jedoch können Ihnen die allgemeinen Tests zur Berufs­unfähigkeits­versicherung eine erste Orientierung bieten. Wie die Berufs­unfähigkeits­versicherungen genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse finden Sie hier:

Alle Testsieger der Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte vergleichen

Das Wichtigste bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte ist das Vorhandensein einer echten Dienstunfähigkeitsklausel. Achten Sie unbedingt darauf, dass in den Versicherungs­­bedingungen festgehalten ist, dass der Versicherer bereits dann eine Berufs­unfähigkeitsrente auszahlt, wenn der Dienstherr Sie aus dem Dienstverhältnis entlassen hat. Es sollte keine erneute Prüfung der Berufs­unfähigkeit erforderlich sein.

Auch die Flexibilität der Berufs­unfähigkeits­versicherung spielt eine Rolle. Mit einer Nach­versicherungs­garantie kann die Berufs­unfähigkeitsrente beispielsweise nach einer Gehaltserhöhung dem erhöhten Absicherungsbedarf angepasst werden. Kann die Berufs­unfähigkeitsrente passend zum steigenden Ruhegehalt über die Zeit gesenkt werden, können Sie Kosten sparen.


Extra-Tarife für Dienstanfänger

Wenn Sie gerade erst ins Berufs­leben einsteigen beziehungsweise noch Beamter auf Probe oder Widerruf sind, können Sie bei manchen Versicherern von speziellen Tarifen für Dienstanfänger profitieren. Werden Sie später auf Lebenszeit verbeamtet, kann der Tarif entsprechend angepasst werden. Zudem gelten bei vielen Versicherern verschiedene Höchstgrenzen für die Berufs­unfähigkeitsrente. Informieren Sie sich daher im Vorfeld, welchen Betrag Sie versichern wollen und welcher Versicherer dies ermöglicht.

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Fazit

Zwar sind Beamte bereits über ihren Dienstherren abgesichert, jedoch in der Regel nur, wenn sie auf Lebenszeit verbeamtet sind und bereits fünf aktive Dienstjahre hinter sich haben. Doch selbst wenn eine Berufs­unfähigkeit oder Dienstunfähigkeit erst dann eintritt, wenn ein Anspruch auf das maximale Ruhegehalt besteht, bleibt eine Versorgungslücke bestehen. Diese sollte möglichst frühzeitig mit einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Beamte geschlossen werden. Da Beamte beim Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung einige Besonderheiten beachten müssen, lassen Sie sich dazu gerne von unseren Experten der Berufs­unfähigkeits­­versicherung beraten, damit Sie sowohl bei einer Berufs­unfähigkeit als auch einer Dienstunfähigkeit bestmöglich abgesichert sind.

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Katharina Tennius
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