Krebs­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Was die ideale Krebs­versicherung kostet, was unbedingt im Leistungsumfang eingeschlossen sein sollte und für wen sich eine solche Versicherung überhaupt lohnt.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht die ideale Krebs­­versicherung aus
  2. Leistungen der Krebs­­versicherung
  3. Kosten und Preise
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Krebs­­versicherungen vergleichen
  6. Krebs­­versicherung sinnvoll?
  7. Kritik und Alternativen
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Krebs­versicherungen richten sich mehrheitlich an Frauen. Tarife für Männer sind nur vereinzelt erhältlich.
  • Im Krankheitsfall sind die Auszahlungen in der Regel nicht zweckgebunden. Die Versicherten können das Geld also nach Belieben einsetzen.
  • Viele Versicherer ermöglichen erweiterte Vor­sorge­maß­nahmen – ohne zusätzliche Kosten. Dieses verringert das Risiko, an Krebs zu erkranken.
  • Eine gute Krebs­versicherung kostet ab 8,83 € im Monat.

So sieht die ideale Krebs­versicherung aus

Unterstützung bereits vor der Krebsdiagnose

Die ideale Krebs­versicherung sollte Sie bereits im Vorfeld unterstützen. Einige Tarife bieten Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen gegen Krebs an – und zwar jene, die über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Dies sollten Sie nutzen, denn so kann das Risiko einer Krebserkrankung unter Umständen gemindert werden. Kommt es dennoch zu einer Erkrankung, wird der Krebs früh entdeckt und kann umgehend behandelt werden.

Wichtige Leistungen nach der Krebsdiagnose

Eine optimale Krebs­versicherung sollte Sie vor allem finanziell und mit umfangreichen Leistungen nach der Krebsdiagnose Ihnen zur Seite stehen. Dazu gehören essentielle Leistungen, auf die Sie beim Abschluss einer Krebs­versicherung besonders achten sollten:

  • Umfangreiche Behandlungsmethoden
  • Effektive Therapieverfahren
  • Umfassende medizinische Versorgung während stationärer und ambulanter Behandlung

Möglichst weit gefasster Krebsbegriff

Achten Sie außerdem darauf, dass die Definition einer Krebserkrankung in den Versicherungs­­bedingungen des Tarifs möglichst weit gefasst ist. Einige Versicherer haben eine Liste der mitversicherten Krebsarten, andere wiederum fassen dies in einer allgemeinen Definition zusammen.

Achten Sie dennoch auf die Ausschlüsse! Trotz allgemeiner Formulierung können bestimmte Formen von Krebs vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen sein. Weitere Formulierungen und konkrete Ausschlüsse finden Sie weiter unten.

Die Top-Vorteile einer guten Krebs­versicherung

  • Erweiterte Leistungen für Vorsorge und Nachsorge
  • Mit­versicherung von möglichst vielen Krebsformen
  • Kapitalauszahlung zur freien Verfügung bei Krebserkrankung
  • Medizinische Leistungen auf dem Niveau von Privatpatienten

Schon ab 8,83 € eine gute Krebs­versicherung abschließen

Der Monatsbeitrag für eine Krebs­versicherung ist vergleichsweise gering. Je nachdem, welches Leistungspaket Sie wählen, zahlen Sie einen entsprechenden Beitrag pro Monat. Die alleinige Kapitalauszahlung von bis zu 10.000 Euro im Falle einer Krebsdiagnose erhalten Sie bereits ab 3,93 Euro im Monat. Das komplette Paket – also Kapitalauszahlung mit zusätzlichen medizinischen Leistungen – kostet ab 8,83 Euro beim günstigsten Anbieter. Dabei gilt: Je jünger und „gesünder“ Sie sind, desto günstiger ist Ihr individueller Beitrag.


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Leistungen einer Krebs­versicherung

Die wichtigsten Leistungen im Überblick

  • Absicherung von typischen Krebserkrankungen
  • Einmalzahlung im Krankheitsfall
  • Übernahme für psychologische Betreuung
  • Vor- und Nachsorgeuntersuchungen
  • Krankengeld
  • Kostenerstattung für kosmetische Operationen

Einmalzahlung zur freien Verfügung

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Je nach abgeschlossenem Tarif haben die Versicherten Anspruch auf eine Einmalzahlung zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungs­formen kann das Geld beliebig eingesetzt werden. Dies ist beispielsweise möglich für:

  • Alternativer Heilverfahren, plastische Operationen oder andere Eingriffen, die nicht von den gesetzlichen Kranken­versicherungen übernommen werden
  • Zahlung laufender Fixkosten
  • Reha-Maßnahmen, spezielle Kuraufenthalte oder andere unterstützende Heil­maßnahmen
  • Erholungsurlaub für sich und den Partner oder der Familie

Tagegeld für Krankenhaus, Reha oder Kuren

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  • Werden innerhalb des Behandlungsprozesses Krankenhausaufenthalte notwendig, erhalten versicherte Patienten über die Dauer von maximal 100 Tage ein Krankenhaustagegeld zwischen etwa 50 und 200 Euro.
  • Für zusätzliche Kur- oder Reha-Maßnahmen erhalten Patienten zwischen 25 und 50 Euro für max. 42 Tage

Assistance-Leistungen und psychologische Betreuung

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Die meisten Tarife bieten außerdem zusätzliche unterstützende Leistungen an, wie etwa:

  • Weitere medizinische Beratung/Zweitmeinung bis 1.000 Euro (innerhalb 60 Monate)
  • Genetische Tests zur Verbesserung der Medikamentensicherheit bis 500 Euro (innerhalb 24 Monate)
  • Ambulante psychologische Betreuung bis 1.000 Euro (innerhalb 36 Monate)
  • Teilnahme an Beratungsprogrammen für Krebserkrankte
  • Teilnahme an Stilberatung bzw. Hilfestellung zur Verbesserung des äußerlichen persönlichen Auftritts bis 1.000 Euro

Voraussetzungen für eine Krebs­versicherung: Die Gesundheits­fragen

Wie bei vielen anderen Versicherungen auch, müssen Antragsteller Gesundheits­fragen beantworten. Bei der Krebs­versicherung geht es häufig um die folgenden 2 Fragen:

  1. Wurde bei Ihnen bereits Krebs festgestellt?
  2. (Bei Antragstellerinnen:) Wurde bei Ihrer Großmutter, Mutter oder Schwester bereits eine Krebserkrankung festgestellt?

Wird die erste Frage mit einem „Ja“ beantwortet wird, ist ein Versicherungs­schutz nicht möglich. Ein „Ja“ bei der zweiten Frage ist wiederum kein grundsätzliches Ausschlusskriterium. Die Versicherungs­beiträge werden dann allerdings häufig angehoben, zum Teil bis zu 50 Prozent oder noch höher.

Wann zahlt die Versicherung?

Die Versicherung zahlt, wenn eine Krebserkrankung im Sinne der Versicherungs­­bedingungen eindeutig diagnostiziert und durch einen histologischen Befund bestätigt wird.

Wann eine Krebserkrankung im Sinne des Versicherers vorliegt, wird in den Versicherungs­­bedingungen festgehalten. Dabei handelt es sich um Definitionen wie beispielsweise die folgende:

„Krebs im Sinne dieser Bedingungen liegt vor, wenn ein invasiv wachsender Krebs, der sich durch ein eigenständiges Wachstum auszeichnet und bereits in das umliegende Gewebe eingedrungen ist oder Metastasen (Fernableger) gebildet hat, eindeutig festgestellt wurde. Unter dem Begriff „Krebs“ verstehen wir auch bösartige Tumore des Blutes (Leukämien), der blutbildenden Organe und des Lymphsystems (Morbus Hodgkin, maligne Lymphome).“

Häufig versicherte Krankheitsbilder bei Frauen

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Allein in Deutschland sind etwa 1,4 Millionen Patienten mit einer Krebserkrankung gemeldet. Jährlich kommen bis zu 204.000 neue Patienten hinzu, die Hälfte von ihnen sind Frauen. Dabei hat der Krebs unterschiedliche Krankheitsbilder (die in der Regel allesamt von der Krebs­versicherung abgedeckt werden) und tritt oft in mindestens einer von sechs unterschiedlichen Formen auf:

  1. Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Bei der Diagnose Brustkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der in der Brustdrüse entsteht.
  2. Eierstock- oder Eileiterkrebs ist die zweithäufigste Erkrankung bei Frauen. Sie zählt zu den aggressivsten Tumoren und macht sich auf unterschiedlichste Art bemerkbar. Frauen, die an Eileiterkrebs erkranken, leiden unter einseitigen Schmerzen, wässrigem oder fleischfarbenem Ausfluss sowie Blutungen.
  3. Gebärmutterhalskrebs beschreibt eine bösartige Veränderung des Gebärmutterhalsgewebes, die häufig im Bereich des Muttermunds stattfindet.
  4. Gebärmutterkrebs tritt häufig erst im fortgeschrittenen Alter auf und entwickelt sich aus den Zellen der Gebärmutterschleimhaut.
  5. Scheidenkrebs beschreibt eine Infektion der weiblichen Scheide. Sie gehört zu den seltensten Krebserkrankungen und tritt gewöhnlich zusammen mit dem Gebärmutterhalskrebs auf.
  6. Krebs der äußeren Schamlippen tritt ebenfalls häufig nur im fortgeschrittenen Alter auf und beschreibt einen bösartigen Tumor am äußeren Geschlechtsorgan. Oftmals sind die großen Schamlippen betroffen.

Experten-Tipp:

„Einige Versicherer leisten außerdem auch, wenn die Krebserkrankung durch einen Alkohol-, Drogen-, oder Medikamentenmissbrauch verursacht wurde oder eine Einnahme von Gift zu Grunde lag.“

Foto von Alexander Velden
Alexander Velden
Berater

Leistungsausschlüsse: Wann die Krebs­versicherung nicht zahlt

Es gibt konkrete Krankheitsbilder, bei denen eine Krebs­versicherung nicht leistet. Dies ist jedoch von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und ist in den Versicherungs­­bedingungen genau festgehalten. Lesen Sie vor Vertragsabschluss also immer genau nach.

Nicht versicherte Krankheitsfälle sind unter anderem:

  • Krebsvorstufen und Krebsfrühformen wie zum Beispiel das Carcinoma in situ (Cis) oder Gebärmuttermundveränderungen wie die Zervixdysplasie (CIN I-III, PAP 1-4)
  • Chronisch lymphatische Leukämie mit einem Schweregrad
    unter RAI Klasse I oder Binet Klasse A1
  • Hautkrebs, der nicht dem schwarzen Hautkrebs (dem ma- lignen Melanom) zugeordnet werden kann
  • Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) in den frühen
    Stufen T1 und T2
  • Prostatakrebs Stadium T1
  • Schilddrüsenkrebs, wenn er als papillär eingestuft wurde
    und die Stufen T1-T3 aufweist
  • Harnblasenkarzinom des Stadiums T1
  • Non- Hodgkin- Lymphome des Stadium 1 (nach der Ann
    Arbor Klassifikation)

Laufzeit und Wartezeit der Krebs­versicherung

Die Laufzeit von Krebs­versicherungen unterscheiden sich von Tarif zu Tarif. Einige Anbieter vereinbaren beispielsweise ein pauschales Laufzeitende mit dem Erreichen des 70. oder 75. Lebensjahres.

Bei einigen Tarifen gibt es zudem eine Wartezeit. Dies bedeutet, dass der Versicherer nicht leistet, wenn die Krebsdiagnose in dieser Zeit gestellt wird. Häufig beträgt die Wartezeit 3 oder 6 Monate.

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Was kostet eine Krebs­versicherung?

Die Kosten der Krebs­versicherung beginnen bereits ab 8,83 Euro im Monat und hängen entscheidend davon ab, wie hoch die Versicherungs­summe sein soll und wie alt Sie bei Abschluss der Versicherung sind.

Beispiel: Monatlicher Beitrag nach Alter bei 25.000 Euro Versicherungs­summe

Eintrittsaltermonatlicher Beitrag
18-299,90 €
30-3913,90 €
40-4921,90 €
50-6529,90 €
Beispielhaft für einen Anbieter. Die genauen Kosten können sich je nach Anbieter unterscheiden.

Beiträge je nach Leistungsumfang

Einige Versicherer bieten an, lediglich das sog. Diagnosegeld zu versichern. Im Krankheitsfall erhalten Sie dementsprechend dann nur eine Auszahlung der vereinbarten Versicherungs­summe. Dies spiegelt sich natürlich in niedrigeren monatlichen Beiträgen wider. Folgende Staffelung nach Leistungsumfang kann es dabei geben:

Leistungsumfangmonatlicher Beitrag
Stationäre Behandlungen4,90 €
Diagnosegeld3,93 €
Stationäre Behandlungen + Diagnosegeld8,83 €
Beitrag für 28-jährigen Versicherungs­nehmer:in, Nichtraucher:in

Anpassung der Beiträge möglich

Vor dem Hintergrund, dass das Krebsrisiko mit zunehmendem Alter ansteigt, kommt es zu einer Anpassung der jährlichen Versicherungs­beiträge. Grundsätzlich bleibt die Höhe der Versicherungs­beiträge für 5 Jahre konstant. Anschließend gibt es dann häufig eine Angleichung an das Alter. Dies muss jedoch nicht bei jedem Versicherer der Fall sein – vor Vertragsabschluss sollten Sie hier genau nachfragen.

Was kostet Sie eine Krebs­versicherung?

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Die besten Krebs­versicherungen: Testsieger (2021)

Keine Testberichte zur Krebs­versicherung

Im Gegensatz zu anderen Risikoabsicherung wird die Krebs­versicherung kaum von unabhängigen Instituten getestet. Sobald es aktuelle Testberichte zur Krebs­versicherung gibt, finden Sie diese an dieser Stelle. Orientieren Sie sich bis dahin beispielsweise an Testergebnissen zur Dread-Disease-Versicherung oder fordern Sie direkt einen individuellen Tarifvergleich zur Krebs­versicherung an.

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Was ist für den Vergleich von Krebs­versicherungen wichtig?

Bevor Sie eine Krebs­versicherung abschließen, sollten Sie vorab stets verschiedene Angebote von unterschiedlichen Versicherern einholen und vergleichen. Achten sie dabei auf folgende Punkte:

  • Wie viele Krebsarten sind versichert bzw. wie wird Krebs in den Bedingungen definiert?
  • Steht die Auszahlung zur freien Verfügung?
  • Wie schnell erhalte ich die Auszahlung im Krankheitsfall?
  • Können meine Kinder kostenfrei mitversichert werden?
  • Wie lang ist die Wartezeit?
  • Welche zusätzlichen Leistungen bietet mir der Tarif und benötige ich diese?

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Ist die Krebs­versicherung sinnvoll?

Die Frage, ob eine private Krebs­versicherung sinnvoll ist, sollte jeder für sich persönlich beantworten. Ist das Krebsrisiko in der Familie relativ hoch, dann ist es durchaus sinnvoll, sich mit einer Krebs­versicherung abzusichern.


Auszahlung zur freien Verfügung

In vielen Fällen sind Betroffene im Krankheitsfall darauf angewiesen, Behandlungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen, die eben nicht von der gesetzlichen Krankenkasse oder einer privaten Kranken­versicherung übernommen werden. Da die Auszahlung aus der Krebs­versicherung zur freien Verfügung steht, kann das Geld für eben jene alternativen Behandlungsmethoden genutzt werden.


Ist die Krebs­versicherung das Richtige für mich?

Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Krebs­versicherung die richtige Art von Risikoabsicherung ist, dann lassen Sie sich kostenfrei und unabhängig von unseren Experten beraten. Gemeinsam erörtern sie, ob die Krebs­versicherung oder eher eine andere Art der Absicherung besser zu Ihrer Situation passt. Nutzen Sie dazu gern unser kostenfreies Vergleichsformular.

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Kritik und Alternativen zur Krebs­versicherung

Verbraucherschützer sehen die Krebs­versicherung fast durchweg kritisch. Viele Frauen erkranken beispielsweise erst spät, sodass sie vor Auslauf der Versicherungs­laufzeit nur geringe Chancen haben, die Versicherungs­leistungen auch in Anspruch nehmen zu können. Zudem wird kritisiert, dass längst nicht alle Krebserkrankungen zum Versicherungs­gegenstand gemacht werden.

Darüber hinaus werden durchgängig nur erste Krebsdiagnosen versichert, also keine erneuten Erkrankungen – unabhängig von der Art des ersten Befundes. Gibt es beispielsweise nach einer ersten Krebsdiagnose in der Folgezeit eine Krebserkrankung eines anderen Organs, wird diese weitere Erkrankung nicht vom Versicherungs­schutz abgedeckt. Vorstufen einer Krebserkrankung sind häufig ebenfalls vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen.


Welche Alternativen gibt es zur Krebs­versicherung?

  • Eine Alternative zur Krebs­versicherung ist die Dread-Disease-Versicherung, die sog. Schwere-Krankeheiten-Versicherung. Diese sichert etwa 30 verschiedene Erkrankungen ab, darunter auch Krebs sowie Schlaganfall und Herzinfarkt. Im Krankheitsfall zahlt die Versicherung die vereinbarte Versicherungs­summe aus. Die Dread-Disease-Versicherung ist der Krebs­versicherung am ähnlichsten.
  • Eine weitere Alternative ist die Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU). Die BU ist zweifellos die beste Absicherung der eigenen Arbeits­kraft. Sie leistet eine monatliche Rente, wenn man nur noch zu 50 Prozent seinem derzeitigen Beruf nachgehen kann – egal durch welche Krankheit oder Unfall dies der Fall ist.

Die Krebs­versicherung ist keine Form der Altersvorsorge

Die Krebs­versicherung ist keinesfalls als eine Form der Altersvorsorge anzusehen, wie Verbraucher mitunter vermuten. Die Versicherung zahlt lediglich im Krankheitsfall, eingezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet. Eine Vererbung von eingezahlten Beiträgen oder festgelegten Leistungen ist ebenfalls ausgeschlossen.

Fazit

Eine Krebs­versicherung leistet im Krankheitsfall eine einmalige Auszahlung, die zur freien Verfügung steht. Mit diesem Geld können betroffene alternative Behandlungsmethoden bezahlen, aber auch laufende Fixkosten, für die das Einkommen aufgrund einer Arbeits­unfähigkeit nicht mehr ausreicht. Wichtig bei der Krebs­versicherung ist es, genau in die Versicherungs­­bedingungen zu schauen. Achten Sie auf die Definition des Krebsbegriffs und der versicherten bzw. nicht versicherten Krankheitsbilder.


Die häufigsten Fragen zur Krebs­versicherung

Ist eine Krebs­versicherung sinnvoll?

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Eine Krebs­versicherung ist sinnvoll, wenn das eigene Risiko einer Krebserkrankung relativ hoch ist, etwa durch Fälle in der Familie. Im Gegensatz zu anderen Risikoabsicherungen zahlt die Krebs­versicherung eine Einmalzahlung, über die Sie frei verfügen können. Dies kann im Falle einer Krebsdiagnose durchaus sinnvoller sein, als eine zusätzliche monatliche Rente.

Was kostet eine Krebs­versicherung?

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Die Kosten einer Krebs­versicherung richten sich nach Eintrittsalter und gewünschter Versicherungs­summe bzw. Leistungsumfang. Entschließt sich eine Frau zwischen 45 und 49 Jahren für eine Krebs­versicherung, zahlt sie im Grundtarif einen jährlichen Beitrag von 160 Euro. Im mittleren Tarif liegt der Beitrag bei rund 360 Euro, im Premium-Tarif bei rund 600 Euro pro Jahr.

Müssen für die Krebs­versicherung Gesundheits­fragen beantwortet werden?

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Ja, häufig sind es die Fragen „Leiden Sie an einer Krebserkrankung?“ und „Gab es in Ihrer Familie bereits Fälle von Krebserkrankungen?“. Möglich sind auch weitere Fragen zu Ihrem Gesundheits­zustand. Wichtig ist es, dass die Gesundheits­fragen korrekt und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Nur so kann der vollständige Versicherungs­schutz gewährleistet werden.

Wann erhält man die Auszahlung aus der Krebs­versicherung?

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In der Regel erhalten Sie die Auszahlung der Versicherungs­summe aus der Krebs­versicherung direkt nach der Diagnose. Beachten Sie, dass Sie die Erkrankung in der Regel durch einen histologischen Befund bestätigen lassen müssen.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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