Patent­rechts­schutz­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Wo Sie eine Patent­rechts­schutz­versicherung abschließen können, für wen sich das lohnt und was das kostet.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht guter Patent­rechts­­schutz aus
  2. Das leistet Patent­rechts­­schutz
  3. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  4. Für wen lohnt sich das?
  5. Tarifvergleich: Das ist zu beachten
  6. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten Rechts­schutz­versicherungen bieten keinen ausreichenden Versicherungs­schutz bei Streit rund um Marken-, Patent- und Urheberrechte.
  • Mit uns schließen Sie diese Lücke: Wir vermitteln 3 Tarife der Patent­rechts­schutz­versicherung.
  • Den günstigsten Tarif können Sie als Privatperson ab 33,25 € pro Monat und als Unternehmen ab 41,58 € pro Monat abschließen.

So schützen Sie Ihre Patentrechte optimal

Patent­rechts­schutz: Eine Herausforderung für Unternehmen

Streitigkeiten auf Rechtsgebieten wie Sozial­versicherungs-, Steuer-, Verkehrs- oder Daten­schutzrecht können Unternehmen problemlos mit den klassischen Bausteinen einer Firmen­rechts­schutz­versicherung abdecken. Doch die meisten Rechts­schutz­versicherungen schließen Patent-, Urheber- und Markenrecht von ihren Leistungen aus oder aber begrenzen ihre Leistungen stark, wenn es auf diesen Gebieten zum Streit kommt.

Dennoch ist es Unternehmen aus gutem Grund ein Anliegen, sich gerichtlich gegen Ansprüche aus Patent­verletzungen wehren oder ihre eigenen Patentrechte durchsetzen zu können, ohne dass hohe Anwalts- und Gerichtskosten ihre Finanzen über Gebühr belasten. Derzeit gibt es hier nur wenige Angebote auf dem Markt. Wir können Ihnen hier dennoch eine leistungsstarke Lösung bieten.

Das leistet unser Patent­rechts­schutz

  • Abwehr von Schadenersatz-, Unterlassungs- und Auskunftserteilungsansprüchen
  • Straf­rechts­schutz bei Verletzung von Schutzrechten
  • Durchsetzung der Ansprüche des Versicherungsnehmers auf Schadenersatz-, Unterlassungs- und Auskunftserteilung
  • Erstreckt sich auf Marken-, Urheber-, Patent-, Geschmacks- und Gebrauchsmusterrecht
  • Deckungssummen bis 250.000 €
  • Bei Bedarf sind auch individuell festgelegte höhere Summen möglich

Warum gibt es so wenige Angebote für Patent­rechts­schutz?

Streitfälle im Bereich des Marken-, Patent- und Urheberrechts stellen für Versicherer ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Oft sind die Kosten hier besonders hoch. Aus diesem Grund schließen viele Anbieter der Rechts­schutz­versicherung solche Rechtsstreitigkeiten von ihren Leistungen aus, obwohl es eine Nachfrage nach Versicherungs­schutz für dieses Rechtsgebiet gibt.

Firmen­rechts­schutz im Überblick

Wir vermitteln den passenden Tarif

Wir bieten Ihnen mit unseren Partnern NRV und GMP passende Tarife auf dem Gebiet des Patentrechts an. Mit uns können Sie sich für den Fall versichern, dass Sie sich gegen Ansprüche anderer wehren müssen, aber können sich auch aktiven Rechts­schutz sichern, um Ihre eigenen Ansprüche durchzusetzen. So müssen Sie auch als Privatperson oder kleines Unternehmen nicht auf Ihr Recht verzichten.

Was kostet Patent­rechts­schutz?

Aktiver Patent­rechts­schutz für ein Unternehmen ist ab 1.848,80 Euro pro Jahr möglich. Ein Unternehmen, das lediglich die Abwehr von Ansprüchen aus Patentrechtstreitigkeiten abwehren möchte, kann dies ab 499,00 Euro (umgerechnet 41,58 Euro pro Monat) pro Jahr tun. Eine Privatperson würde hier ab 399,00 Euro (umgerechnet 33,25 Euro pro Monat) zahlen. Straf­rechts­schutz lässt sich ab 109,90 Euro pro Jahr ergänzen. Die Preise erhöhen sich noch durch die Versicherungssteuer.

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Die wichtigsten Leistungen der Patent­rechts­schutz­versicherung

Welche Tarife gibt es?

Wir bieten 3 Tarife der Patent­rechts­schutz­versicherung an:

  • Premium 100: Versichert die Abwehr von Unterlassungs-, Schadensersatz- und Auskunftserteilungsansprüchen des Versicherungsnehmers.
  • Premium 100 plus: Mit diesem Tarif können Versicherungsnehmer ihre eigenen Schadensersatz-, Unterlassungs- und Auskunftsansprüche durchsetzen, während die Versicherung die Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt.
  • Straf­rechts­schutz: Hier handelt es sich um einen speziell auf Vorwürfe der Verletzung von Schutzrechten zugeschnittenen Straf­rechts­schutz. Der Schutz erstreckt sich auch auf Angestellte, Gesellschafter, gesetzliche Vertreter sowie rechtlich unselbständige Niederlasssungen des Versicherungsnehmers.

Welche Kosten werden übernommen?

Die Versicherung trägt die Anwalts- und Gerichtskosten der im jeweiligen Tarif versicherten Prozesse und richtet sich in der Höhe ihrer Erstattungen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gerichtskostengesetz (GKG). Das Hinzuziehen eines Patentanwalts ist ebenfalls versichert. Beachten Sie: Unter Umständen kann dadurch, dass die Versicherung nur im Rahmen des RVG leistet, eine Lücke zwischen der Erstattung der Versicherung und den tatsächlichen Kosten, die eine Kanzlei berechnet, entstehen.

Eine Patent­rechts­schutz­versicherung übernimmt außerdem die folgenden Kosten:

  • Prozesskosten der Gegenseite, falls der Versicherungsnehmer diese zahlen muss
  • Reisekosten zu Gerichtsverfahren im Ausland
  • Kosten von Schlichtungsverfahren, jedoch nur bis zur Höhe der Gebühren, die bei einem Gericht in erster Instanz entstanden wären
  • Beim Straf­rechts­schutz außerdem auch die Reisekosten der Beteiligten, Übersetzungs- und Nebenklage- sowie Kautionskosten

Welche Patentrechte sind versichert?

Alle Patentrechte eines versicherten Unternehmens, die beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet wurden, sowie alle Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmuster, die im Deutschen oder Europäischen Register aufgeführt sind, fallen unter den Schutz der Versicherung. Das gilt auch für Patente, Marken und Muster, die nach Vertragsschluss hinzukommen. Diese müssen dem Versicherer auch nicht gemeldet werden.

Deckungssummen

Bei der Abwehr von Schadenersatzansprüchen bzw. der Durchsetzung eigener Rechte können Kunden standardmäßig zwischen einer Deckungssumme von 100.000 Euro und 250.000 Euro wählen. Beim auf Patentrecht angepassten Straf­rechts­schutz zahlt die Versicherung bis zu 500.000 Euro. Auch höhere Deckungssummen können angefragt werden.


Fragen zum Patent­rechts­schutz

Wie hoch ist der Selbstbehalt?

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Private und gewerbliche Versicherungsnehmer können einen Selbstbehalt von 2.500 oder 5.000 Euro wählen. Entscheiden Sie sich für den höheren Selbstbehalt, reduziert dies die Versicherungsbeiträge. Muss die Versicherung mehr als 50.001 Euro zahlen, erhöht sich der vereinbarte Selbstbehalt zusätzlich um 10 Prozent der weiteren Leistung. Beim Straf­rechts­schutz gibt es keinen Selbstbehalt.

Wer kann sich versichern?

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Die Versicherung richtet sich primär an Privatpersonen und kleine und mittlere Unternehmen. Die Versicherungsnehmer müssen ihren Wohnsitz bzw. ihren Hauptsitz in Deutschland oder Österreich haben.

Wie lang ist die Wartezeit?

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Es gibt eine Wartezeit von 3 Monaten ab Vertragsabschluss. Erst danach leistet die Versicherung, falls es zum Rechtsstreit kommt.

Welche Leistungsausschlüsse gibt es?

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Beim Straf­rechts­schutz leistet die Versicherung nicht bei vorsätzlich begangenen Straftaten. In den Premium-Tarifen sind Urheberrechte im Zusammenhang mit Web-Design, Software und ähnlichem nicht versicherbar.

Ebenfalls ausgeschlossen sind Streitigkeiten im Zusammenhang im Bereich des Wettbewerbs- und Kartellrechts und im Zusammenhang mit einem Insolvenzverfahren über das Unternehmen des Versicherungsnehmers. Auch Auseinandersetzungen vor Verfassungsgerichten, inter- und supranationalen Gerichtshöfen und solche, die sich aus Ansprüchen gegen einen Staat ergeben, sind nicht abgedeckt.

Wo gilt die Versicherung?

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Der Versicherungs­schutz gilt, wenn die Versicherten Ihre Interessen in einer der folgenden Regionen verfolgen und wenn ein Gericht oder eine Behörde dort gesetzlich zuständig ist:

  • Europa
  • Madeira
  • Kanarische Inseln
  • Anliegerstaaten des Mittelmeers

Was passiert beim Verkauf eines Patents?

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Da die Versicherung nicht einzelne Patente, sondern sämtliche Patente eines Versicherungsnehmers betrifft, ist es nach dem Verkauf nicht länger versichert, es sei denn, der Käufer kümmert sich selbst um eine Versicherung.

Welche Pflichten haben die Versicherungsnehmer?

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Die Versicherung verlangt Folgendes von den Versicherungsnehmern:

  • korrekte Angaben im Versicherungsantrag
  • im Schadensfall: vollständige und korrekte Informationen für Versicherung und Anwalt
  • Abstimmung kostenverursachender Maßnahmen mit der Versicherung und Bemühungen, Kosten für Gerichtsverfahren gering zu halten

Was kostet eine Patent­rechts­schutz­versicherung?

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Kosten der Versicherung richten sich nach folgenden Faktoren:

  • gewählter Tarif
  • Höhe der Deckungssumme
  • Unternehmen oder Privatperson
  • Alter (bei Premium-Tarifen) oder Größe (bei Straf­rechts­schutz) des Unternehmens
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Für eine Privatperson beginnen die monatlichen Kosten bei umgerechnet 33,25 Euro.


Mögliche Kosten im Überblick

Jährliche KostenUnternehmen (in Euro)Privatperson (in Euro)
Premium 100 (defensiver Rechts­schutz)499,00 – 749,00399,00 – 518,70
Premium 100 plus (offensiver Rechts­schutz)1.848,80 – 4.260,601.848,80 – 3.386,60
zusätzlicher Straf­rechts­schutz109,90 – 1.450,50
Preise zzgl. Versicherungssteuer

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Kostenbeispiel

Ein seit 6 Jahren bestehendes Unternehmen mit 6 Mitarbeitern möchte sich mit einer Deckungssumme von 100.000 Euro im Tarif Premium Plus versichern sowie die Straf­rechts­schutz­versicherung abschließen. Daraus ergibt sich ein Jahresbeitrag von 1.986,30 Euro. Auf monatliche Kosten umgerechnet sind das 165,53 Euro (zzgl. Versicherungssteuer).

Was kostet eine Patent­rechts­schutz­versicherung für Sie oder Ihre Firma?

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Für wen lohnt sich der Patent­rechts­schutz?

Versicherungs­schutz für kleine und mittlere Unternehmen

Auch größere Unternehmen können eine Patent­rechts­schutz­versicherung abschließen und entsprechend höhere Versicherungssummen anfragen. Die primäre Zielgruppe der Versicherung hingegen sind jedoch kleine und mittlere Unternehmen und vor allem Start-Ups, die ihre Ideen schützen oder sich für den Fall einer längeren gerichtlichen Auseinandersetzung bei dem Vorwurf einer Schutzrecht­verletzung absichern wollen. Auch Privatpersonen und Forschungsinstitute können sich so absichern.

Da sie in der Regel keine eigene Rechtsabteilung und oft weniger finanzielle Rücklagen haben, um die Kosten teurer Prozesse zu tragen, sind kleine Unternehmen stärker auf leistungsfähige Rechts­schutz­versicherungen angewiesen. Der Abschluss einer Patent­rechts­schutz­versicherung empfiehlt sich vor allem in Branchen, in denen die Gefahr eines versehentlichen Verstoßes gegen Schutzrechte besonders groß ist.


Wer braucht einen zusätzlichen Straf­rechts­schutz?

Nicht jedes Unternehmen braucht den zusätzlichen Straf­rechts­schutz, da fahrlässige Patent­verletzungen nur selten strafrechtlich verfolgt werden. Die zusätzliche Absicherung kann sich jedoch empfehlen, wenn ein Unternehmen z.B. mit fälschungsanfälligen Markenprodukten handelt.

Das sollten Sie beim Tarifvergleich beachten

Das sollten Sie beachten

  • Jedem Abschluss einer Versicherung sollte eine Risikoanalyse vorausgehen, in der Sie feststellen, welche Risiken für Sie relevant sind und wie hoch die Kosten ausfallen können.
  • Überlegen Sie, für welche Situationen Sie sich absichern wollen: Genügt defensiver Rechts­schutz oder wollen Sie auch darauf vorbereitet sein, sich selbst gegen die Verletzung Ihrer Marken und Patente zu wehren?
  • Wählen Sie eine angemessene Deckungssumme (fragen Sie gegebenenfalls beim Anbieter nach, wenn die Standard-Summen für Sie nicht passen) und eine Selbstbeteiligung, die Sie im Schadensfall gut bezahlen können
  • Fragen Sie nach, wie Geschäftsführer und Vorstände versichert sind, falls Kläger diese persönlich haftbar machen wollen. Brauchen sie eine zusätzliche Absicherung?

Mehr zum Thema Absicherung von Führungskräften

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Weitere relevante Versicherungen

Die Patent­rechts­schutz­versicherung ist eine Rechts­schutz­versicherung: Das bedeutet, dass sie die Gerichts- und Anwaltskosten trägt. Aber wenn sich z.B. ein Schadenersatzanspruch als berechtigt herausstellt, ist es am Versicherungsnehmer oder an dessen Haftpflicht­versicherung, die Zahlung zu leisten. Entsprechend wichtig ist eine Berufs­haftpflicht­versicherung. Welche Versicherungen ebenfalls wichtig oder sinnvoll sind, erfahren Sie hier:

Diese Versicherungen brauchen Selbständige und Unternehmen

Fazit

Urheber-, Marken- und Patent­rechts­schutz gehören zu den Leistungsausschlüssen der meisten Anbieter der Rechts­schutz­versicherung. Allerdings gibt es eine spezielle Patent­rechts­schutz­versicherung an, welche diese Versicherungslücke schließt. Versicherungsnehmer können sich hier zwischen einem Tarif entscheiden, der lediglich die Abwehr von Ansprüchen gegen sie abdeckt, und einem weiteren, bei dem die Versicherung auch dann die Kosten übernimmt, wenn sie gerichtlich gegen eine Verletzung ihrer eigenen Marken- und Patentrechte vorgehen. Gern unterstützen wir Sie bei der Suche nach dem idealen Tarif!

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Katharina Tennius
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