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Berufs­gruppen

Für manche Berufsgruppen eignet sich die gesetzliche Krankenversicherung mehr, für andere weniger. Entscheidende Faktoren sind zum Beispiel das Einkommen und die Anzahl der Kinder. Fakt ist, dass jeder Bürger Deutschlands einer Versicherungspflicht unterliegt.
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Gesetzliche Krankenversicherung für verschiedene Berufsgruppen

Die Möglichkeiten zur Krankenversicherung unterscheiden sich von Berufsgruppe zu Berufsgruppe. Während für Angestellte die Regelungen im Sozialgesetzbuch zur Versicherungspflicht gelten, haben Selbstständige, Beamte und sogar Studenten die Wahl zwischen privater Krankenversicherung (PKV) und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV). Doch auch dabei gibt es einige Bedingungen zu beachten. Es sollten zudem immer erst die Leistungen der Kassen verglichen werden, bevor die Entscheidung für die private oder die gesetzliche Krankenversicherung gefällt wird. Zudem muss die gesetzliche Krankenkasse jeden, ungeachtet des Einkommens und der gesundheitlichen Verfassung, in den Versicherungsschutz aufnehmen.

Berufsgruppen

für die Gesetzliche Krankenversicherung

Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenkasse

Arbeitnehmer sind grundsätzlich in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Erst ab einem regelmäßigen Verdienst von mindestens 5.062,50 Euro monatlich beziehungsweise einem Jahreseinkommen von 60.750 Euro können sich Angestellte von der Versicherungspflicht befreien und zur privaten Krankenversicherung wechseln. Insgesamt sind rund 72 Millionen Deutsche gesetzlich krankenversichert.

Die gesetzliche Krankenkasse ist besonders für Arbeitnehmer mit vielen Kindern oft die bessere Alternative zur privaten Krankenversicherung. Kinder und gegebenenfalls der Ehepartner sind im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert.

Der monatliche Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenkasse beträgt 14,6 Prozent, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen. Dazu kommt noch ein variabler Zusatzbeitrag, den allein der Arbeitnehmer trägt. 2019 legt der Zusatzbeitrag im Schnitt bei 1,0 Prozent.

Tipp: Anbieter vergleichen

Tipp: Auch in der gesetzlichen Krankenkasse lohnt sich der Anbietervergleich der verschiedenen Versicherer. Mit dem Wechsel zu einer Krankenkasse mit einem günstigeren Zusatzbeitrag können Versicherte eine Menge sparen. Auch wenn die Krankenkassen zu 95 Prozent die gleichen Leistungen abdecken, sollte man diese bei der Wahl der Kasse nicht außer Acht lassen.

Wer von der GKV in die PKV wechselt und dann wieder zurück möchte, muss bestimmte Bedingungen erfüllen. Zum Beispiel muss das Einkommen wieder unter die Versicherungspflichtgrenze gefallen sein. Für ältere Privatpatienten ist der Weg zurück in die GKV so gut wie ausgeschlossen.

Gesetzliche Krankenversicherung für Selbständige

Selbständige unterliegen nicht der Pflichtversicherung und können sich privat oder freiwillig gesetzlich versichern lassen. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ist auch für Selbständige einkommensabhängig. Jedoch gilt für diese Berufsgruppe eine monatliche Höchstgrenze von 4.425 Euro, aus der sich der Beitrag für die Krankenkasse errechnet. Verdient der Selbständige mehr, muss er trotzdem keine höheren Beiträge zahlen. (Gesetzliche Krankenversicherung Selbständige)

Wenn Selbständige nur ein geringes Einkommen haben, können sie ihren Krankenkassenbeitrag dementsprechend senken. Zudem profitieren Selbständige von einer Senkung der Beitragsbemessungsgrenze auf 1.522,50 Euro, sofern sie einen Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit erhalten. Allgemein gilt aktuell für hauptberuflich Selbständige eine Beitragsbemessungsgrenze von 2.283,50 Euro monatlich.

Tipp: PKV für Jungunternehmer

Tipp: Für junge Unternehmer ist die PKV oft empfehlenswerter als die GKV, denn dort richten sich die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Je jünger und gesünder er ist, desto niedriger sind auch die Beiträge zur privaten Krankenversicherung. Aber auch hier sollten die Anbieter miteinander verglichen werden.

Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse

Beamte, wie zum Beispiel Polizisten und Lehrer, können Beihilfe von ihrem Dienstherrn beziehen, die in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent der Behandlungskosten abdeckt. Um die Versorgungslücke der restlichen 20 bis 50 Prozent zu schließen, bleibt Beamten als beste und kostengünstigste Alternative meistens nur die private Krankenversicherung.

Falls Beamte trotzdem freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben, entfällt die Beihilfe vom Dienstherrn und der Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse muss komplett aus der eigenen Tasche finanziert werden. Für Beamte gilt dabei ein Beitragssatz von 15,5 Prozent monatlich.

Tipp: GKV mit vielen Kindern

Tipp: Die GKV kann jedoch trotzdem eine sinnvolle Alternative zur PKV sein, wenn viele Kinder mitversichert werden müssen.

Beamtenkinder haben zwar ebenfalls Beihilfeanspruch, doch auch hier entsteht eine Versorgungslücke von 20 Prozent. Um diese Lücke zu schließen, muss für jedes Kind ein eigener Tarif in der privaten Krankenkasse abgeschlossen werden. In der gesetzlichen Krankenkasse werden Kinder kostenfrei mitversichert. Bei kinderreichen Beamten kann es sich also lohnen, in der GKV zu bleiben.

Auch für Beamte mit niedrigem Grundeinkommen ist die GKV aufgrund der Einkommensabhängigkeit eine Alternative. Besonders bei Elternzeit oder bei Umstieg auf eine Teilzeitbeschäftigung, die in der Regel mit einer Senkung des Lohns einhergeht, macht sich die Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte bemerkbar. Je niedriger die Einkünfte sind, desto weniger geht für den monatlichen Krankenkassenbeitrag ab.

Ein Wechsel von der GKV in die PKV sollte im Grunde gut überlegt sein. Ein Wechsel zurück kann nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen, wenn überhaupt.

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Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten

Grundsätzlich unterliegen Studenten der Versicherungspflicht. Im Rahmen der Familienversicherung sind Studierende bis zu ihrem 25. Lebensjahr über ihre Eltern kostenfrei mitversichert. Voraussetzung dafür ist, dass die Eltern ebenfalls in der GKV versichert sind. (Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten)

Ab dem 25. Lebensjahr kann in die Krankenversicherung der Studenten gewechselt werden. Diese Krankenversicherung kann aber nur für 14 Semester und normalerweise bis zu einem Alter von 30 Jahren in Anspruch genommen werden. Bei Ausnahmefällen, wie bei der Geburt eines Kindes oder schwerer Krankheit, kann das Maximalalter auf 37 Jahre ausgedehnt werden. Danach erfolgt wieder der Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse.

Die Beiträge zur Krankenversicherung der Studenten sind vergleichsweise gering, da Studierende einen Zuschuss vom Staat erhalten.

Studierende können sich aber auch zu Beginn des Studiums von der Versicherungspflicht befreien lassen. Das ist jedoch nur wirklich sinnvoll, wenn die Eltern des Studenten den Beamtenstatus haben und er somit einen Beihilfeanspruch hat. Oder aber wenn die Gewissheit besteht, dass er nach dem Studium weiterhin privat krankenversichert bleiben möchte.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Mario Müller
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