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Vermögensverwaltung

Vom Fachmann für Sie - Vermögen bewahren, Rendite erwirtschaften!
Eine fundierte und renditestarke Vermögensverwaltung ist sowohl für finanzstarke Anleger als auch für Kleinsparer möglich. Geben Sie Ihr Vermögen in professionelle Hände, um Werte zu erhalten und um Rendite zu erwirtschaften – und zwar mit minimalen eigenen Aufwand.
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Was ist Vermögensverwaltung?

Wer ist eigentlich in der Lage, ein privates Vermögen von Dritten effektiv und nachhaltig zu verwalten und zugleich eine Rendite für den Auftraggeber zu erwirtschaften? Anlagevermittler und Finanzberater werden häufig in einem Atemzug mit Vermögensverwaltern genannt, doch gibt es wichtige Unterschiede.

Ein Anlagevermittler vermittelt seinen Kunden Finanzprodukte und arbeitet dazu mit einem oder mehreren Produktanbietern zusammen. Ein Finanzberater bietet darüber hinaus auch Beratungsleistungen an. Er gibt seinen Kunden Anlageempfehlungen und vermittelt in der Regel geeignete Produkte. Ob reine Vermittlung oder Beratung – die Umsetzung muss der Kunde selbst in die Hand nehmen. Er ist es, der letztlich Anlageentscheidungen trifft, realisiert und deren Erfolg überwacht.

Ein Vermögensverwalter geht einen Schritt weiter. Der Kunde vertraut dem Verwalter – einem ausgewiesenen, zertifizierten Fachmann für Finanzen – einen Teil seines Vermögens an und beauftragt ihn mit der Verwaltung. In diesem Rahmen trifft der Vermögensverwalter dann eigenständige Anlageentscheidungen, setzt diese um und sorgt für eine zielgerichtete Vermögensentwicklung. Er ist dabei allerdings an eine zuvor gemeinsam vereinbarte Anlagestrategie gebunden. In diesem Sinne ist der Vermögensverwalter Treuhänder und Sachwalter des ihm anvertrauten Vermögens und bietet seinen Kunden eine der umfassendsten Finanzdienstleistungen an.

Eine Frage der Bezeichnung
„Vermögensverwaltung“ ist kein rechtlich geschützter und fest abgegrenzter Begriff. Die juristisch exakte Bezeichnung nach dem Kreditwesengesetz lautet „Finanzportfolioverwaltung“. In der Praxis findet man auch häufiger „Asset Management“ oder „Wealth Management“ als Name für vermögensverwaltende Tätigkeiten. Mancher, der sich Vermögensverwalter nennt, leistet tatsächlich nur Finanz- und Anlageberatung. Man spricht dann auch von „unechter Vermögensverwaltung“.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten?

Vermögensverwaltung stellt eine Dienstleistung dar, die der Finanzaufsicht unterliegt und erlaubnispflichtig ist, wenn sie gewerbsmäßig Dritten angeboten wird. Der Rechtsgrundlage dafür bildet das Kreditwesengesetz (KWG). Es versteht unter Finanzportfolioverwaltung die „Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum“. Diese Tätigkeit kann nur von Kreditinstituten oder von Finanzdienstleistungsinstituten im Sinne des KWG ausgeübt werden. Sie sind bei ihrer Verwaltung an die gängigen rechtlichen Vorschriften zur Finanz- und Anlageberatung sowie zu Treuhandverhältnissen gebunden.

Die Vermögensverwaltung findet auf der Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Kunden statt (Vermögensverwaltungsvertrag), in der Tätigkeitsumfang, Rechte und Pflichten sowie die Vergütung des Vermögensverwalters definiert sind.

Die Anlagephilosophie der Vermögensverwaltung
Vermögensverwaltungen betreiben üblicherweise eine eher konservative Anlagepolitik. Es geht darum, Vermögen zu erhalten und langfristig zu mehren. Dementsprechend ist nachhaltiger Anlageerfolg wichtiger als schneller Gewinn – oder anders ausgedrückt: nicht Spekulation ist gefragt, sondern systematische und zielgerichtete Vermögensbildung über entsprechende Investments.

Generell ist ein Vermögensverwalter bestrebt, das Vermögen in mehreren Anlageklassen zu investieren. Letztlich entscheidet aber der Kunde darüber, welche Anlagestrategie umgesetzt werden soll. Denn der Vermögensverwalter richtet seine Anlagepolitik an den Wünschen und Vorstellungen seiner Kunden aus.

Die Vorgaben bilden den Rahmen, innerhalb dessen sich seine Anlageentscheidungen bewegen. Die Anlagepolitik ist Teil der Vereinbarung mit dem Vermögensverwalter. Der Anlagehorizont, gewünschte Verfügbarkeit und die Einstellung des Kunden zu Rendite und Risiko sind entscheidende Größen, die die Anlageentscheidungen des Vermögensverwalters bestimmen.

„Konservativ“ muss dabei nicht heißen, dass ausschließlich oder überwiegend sichere, aber wenig renditeträchtige Investments getätigt werden. Mit einer guten Risikostreuung ist es durchaus möglich, auch risikoreichere Geschäfte einzugehen, die mehr Erfolge versprechen.

Was kostet Vermögensverwaltung?

Der Vermögensverwalter erhält für seine Tätigkeit selbstverständlich eine Vergütung. Für diese gibt es am Markt verschiedene Modelle und auch bei der Vergütungshöhe bestehen erhebliche Unterschiede.

In der Regel wird eine fixe Gebühr für die Vermögensverwaltung als Prozentsatz vom verwalteten Vermögen vereinbart. Die Gebühren bewegen sich oft in einer Bandbreite von 1,5 Prozent bis 2,5 Prozent. Standardisierte oder automatisierte Vermögensverwaltung ist auch günstiger zu haben. Bei Robo Advisory (s.u.) findet man Gebührensätze unter 1 Prozent.

Viele Vermögensverwalter berechnen zusätzlich zur Fixgebühr noch eine Erfolgsgebühr – zum Beispiel als prozentualen Anteil am erzielten Wertzuwachs. Sie bildet gleichzeitig einen Anreiz, möglichst erfolgreich zu wirtschaften. Zu den Kosten für den Vermögensverwalter kommen noch die Kosten hinzu, die unmittelbar im Zusammenhang mit den Vermögensanlagen stehen: Depotgebühren, Transaktionskosten, Kontoführungsgebühren usw. Hier kommt es darauf an, wie „kostenbewusst“ der Vermögensverwalter agiert.

Die Kosten der Vermögensverwaltung „fressen“ einen nicht unerheblichen Teil der Rendite auf. Das ist bei der Entscheidung für Vermögensverwaltung und der Auswahl des Verwalters zu berücksichtigen. Der Vermögensverwalter sollte einen „Mehrwert“ bieten, der seine Kosten mindestens aufwiegt.

Ab wann kommt Vermögensverwaltung in Betracht?

Vermögensverwaltung im Sinne einer personalisierten und individuellen Betreuung wird erst ab größeren Summen angeboten. Jeder Vermögensverwalter legt dabei seine Grenzen nach eigenen geschäftspolitischen Erwägungen fest. Banken verlangen in der Regel Mindestanlagesummen in einer Größenordnung von 500.000 Euro bis 1.000.000 Euro. Insbesondere unabhängige Vermögensverwalter werden auch schon bei deutlich niedrigeren Summen tätig. Hier liegt die Untergrenze bei 50.000 Euro bis 100.000 Euro. Bei solchen „Kleinvermögen“ sind oft standardisierte Vermögensverwaltungs-Lösungen vorgesehen. Im Rahmen von vermögensverwaltenden Fonds oder Robo Advisory (s. u.) sind Verwaltungsleistungen auch für noch wesentlich geringere Beträge zu erhalten. Individuelle Besonderheiten können dabei nur sehr bedingt oder gar nicht berücksichtigt werden. Eine persönliche Betreuung findet in diesem Fall nicht statt.

Wie sicher ist Vermögensverwaltung?

Die Tätigkeit des Vermögensverwalters basiert auf einem Treuhandverhältnis. Das bedeutet, dass das verwaltete Vermögen nicht in das Eigentum des Verwalters übergeht – Eigentümer ist und bleibt der Kunde. Das anvertraute Vermögen bildet ähnlich wie bei Investmentfonds ein „Sondervermögen“. Sollte der Vermögensverwalter insolvent werden, fällt es daher auch nicht in die Insolvenzmasse. Insofern ist das Vermögen vor Ausfällen geschützt und sicher.

Der Vermögensverwalter darf die Mittel auch nicht anders verwenden, als im Vermögens­verwaltungs­vertrag vereinbart oder Anlageentscheidungen treffen, die nicht im Einklang mit der festgelegten Anlagestrategie stehen. Für Schäden aus solchen missbräuchlichen Handlungen ist der Vermögensverwalter haftbar. Trifft der Vermögensverwalter dagegen Anlageentscheidungen, die nicht zum Ziel führen oder gar Verluste bewirken, sich aber im Rahmen seines Mandates bewegen, wird es schwierig, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Das ist im Prinzip nur denkbar, wenn es sich um gravierende Fehler oder Fehleinschätzungen handelt und Sorgfaltspflichten verletzt wurden. Ansonsten verbleibt das Risiko, dass Anlagen sich anders entwickeln können als gedacht, beim Kunden.

Vermögensschaden-Haftpflicht und Vermögensverwalter
Im Unterschied zu manchen anderen Berufsgruppen und Dienstleistern sind Vermögensverwalter nicht verpflichtet, eine Vermögens­schaden­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Eine solche Versicherung tritt bei Vermögensschäden durch Fehler und Versäumnisse des Verwalters ein. Gerade bei unabhängigen Vermögensverwaltern sollte man darauf achten, dass eine solche Versicherung besteht. Denn sie stellt im Schadensfall sicher, dass auch Schadensersatz geleistet werden kann.

Vermögensverwaltung – Pro und Contra

Vermögensverwaltung bietet Vor- und Nachteile. Jeder Anleger mit Vermögen sollte für sich bewerten, was überwiegt und seine Entscheidung danach ausrichten.

  • professionelles Vermögensmanagement mit besserem Rendite-Risiko-Verhältnis
  • neutraler Blick und emotionsfreies Handeln des Vermögensverwalters
  • Transparenz über das eigene Vermögen durch regelmäßiges Reporting des Verwalters
  • Ersparnis von Zeit auf Aufwand im Vergleich zur eigenen Vermögensverwaltung
  • Nutzung von Know How und Erfahrung des Vermögensverwalters
  • Kosten für die Leistungen der Vermögensverwaltung
  • Einschränkung der Kontrolle über das eigene Vermögen
  • Risiko, dass der Vermögensverwalter „Fehlentscheidungen“ trifft
  • Risiko von Konflikten aus der Vertragsbeziehung mit dem Vermögensverwalter

Was sind vermögensverwaltende Fonds?

Manchmal werden sogenannte Dachfonds auch als „vermögensverwaltende Fonds“ bezeichnet. Dachfonds sind Fonds, die wiederum in andere Investmentfonds (Zielfonds) investieren. Die Zielfonds decken in der Regel unterschiedliche Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle usw.) ab. Sie bieten damit eine besonders breite Risikostreuung und das Fondsmanagement handelt ähnlich wie ein Vermögensverwalter.

Solche Fonds sind auch für Kleinanleger problemlos zugänglich. Über das Dachfonds-Konstrukt lässt sich von Fonds profitieren, die privaten Anlegern sonst verschlossen sind, denn der Dachfonds kann wie ein institutioneller Investor agieren. Der Nachteil ist, dass die bei Fonds übliche Managementgebühr auf zwei Ebenen anfällt – auf der Ebene der Zielfonds und für das Dachfonds-Management. Es hängt daher entscheidend von der Güte und dem „Mehrwert“ der ausgewählten Zielfonds ab, ob sich das Dachfonds-Investment unter dem Strich rechnet. Generell sind Dachfonds für durchschnittliche Anleger eine einfache Möglichkeit, Profis die Verwaltung des eigenen Vermögens zu überlassen.

Robo-Advisors – automatisierte Vermögensverwaltung

Das digitale Zeitalter hat auch die Vermögensverwaltung erfasst. Robo-Advisors bietet Anlegern automatisierte Vermögensverwaltungs-Leistungen quasi in Selbstbedienung. Es handelt sich dabei um „intelligente“ Online-Plattformen, die ähnlich agieren wie ein „menschlicher“ Vermögensverwalter – mit dem Unterschied, dass das Vorgehen und Handeln eines Vermögensverwalters in Algorithmen hinterlegt ist. Es gibt inzwischen eine Reihe solcher Angebote von unabhängigen Internet-Dienstleistern, aber auch Banken bieten entsprechende Lösungen an.

Der Aufbau der Plattformen bei Robo-Advisory ist nicht identisch, aber überall ähnlich. Der Anleger wird zunächst nach seinen Anlagezielen, der Anlagesumme, dem Anlagehorizont und nach seinen Präferenzen hinsichtlich Rendite und Risiko gefragt. Auf der Basis dieser Angaben ermittelt das System dann eine optimale Vermögensaufteilung (Diversifikation) auf verschiedene Anlageklassen und schlägt eine Umsetzung vor, die vom User entsprechend angestoßen werden kann. Die Realisierung erfolgt ganz überwiegend mit ETFs, weil diese eine kostengünstige Abbildung unterschiedlicher Anlageklassen mit wenigen Instrumenten ermöglichen. Der Robo-Advisor verwaltet dann das gewählte Portfolio nach den Regeln eines menschlichen Vermögensverwalters. Diese Art der Vermögensverwaltung ist zwangsläufig stark standardisiert – eine Leistung „von der Stange“. Spezifisch Vermögenskonstellationen und Fragestellungen können „systemisch“ nicht abgebildet werden.

Was sind ETFs?
Das Kürzel ETF steht für Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds. ETFs sind im Prinzip normale Investmentfonds. Sie beschränken sich allerdings darauf, in ihrem Investment-Portfolio einen Index – zum Beispiel den DAX – abzubilden. Ein DAX-ETF entwickelt sich daher genauso wie der DAX. Bei ETFs fallen keine Ausgabeaufschläge an und die Managementgebühren sind wegen der passiven Anlagestrategie niedrig. Mit nur einem ETF lässt sich ein ganzer Markt kaufen – bei einem DAX-ETF zum Beispiel der deutsche Aktienmarkt.

Vermögensverwaltung in Eigenregie – geht das?

Grundsätzlich ist es natürlich möglich, sein Vermögen selbst zu verwalten. Dazu sollte man ein gewisses finanzielles Interesse und auch entsprechendes Know How mitbringen – oder sich zumindest fundiert beraten zu lassen. Ein Vermögensportfolio, das mehrere Anlageklassen (Bankeinlagen, Aktien, Anleihen, Immobilien) umfasst, weist bereits eine gute Diversifikation auf. Wichtig ist immer, das Vermögen als Ganzes im Blick zu behalten und sich nicht auf einzelne Investments zu fokussieren. Außerdem kommt es mehr auf den „langen Atem“ und „Durchhaltevermögen“ an als auf hektisches Agieren und permanente Umschichtungen. Investieren, nicht Spekulieren – das ist auch bei Vermögensverwaltung in Eigenregie die Maxime.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.03.2019 aktualisiert.
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