Das sind die Vorteile einer Vermögens­­verwaltung mit Fonds

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von Nina Bruckmann
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Wie eine Vermögens­­verwaltungen mit Fonds funktioniert, wie Sie von einer breiten Risikostreuung profitieren und wie Sie eine seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltung finden.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert eine Fonds Vermögens­­­­verwaltung
  2. Was ist ein Fonds?
  3. Was ist eine Anlage­­strategie?
  4. Eine seriöse Fonds Vermögens­­­­verwaltung finden
  5. Kosten (inkl. Beispielrechnung)
  6. Vor und Nachteile
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltungen verfügen über eine Zulassung der BaFin.
  • Mit jedem Kunden wird gemeinsam eine individuelle Anlage­strategie festgelegt.
  • Durch eine Investition in Fonds profitieren Sie von einer breiten Risikostreuung.
  • Mit ihrer langjährigen Erfahrung legen unsere Experten der Fonds-Vermögens­­verwaltung Ihr Kapital gewinnorientiert an und reagieren optimal auf Marktentwicklungen.

So funktioniert eine Fonds-Vermögens­­verwaltung

Das Ziel einer Fonds-Vermögens­­verwaltung ist es, wie auch bei jeder anderen Vermögens­­verwaltung, für ein möglichst gleichmäßiges und dauerhaftes Wachstum der ihr anvertrauten Gelder zu sorgen. Dabei investiert sie nicht direkt in beispielsweise Aktien oder Rentenpapiere, sondern in Investmentfonds. Zuvor wird jedoch mit dem Anleger gemeinsam eine Anlage­strategie festgelegt. Faktoren sind dabei beispielsweise die Renditeerwartung des Anlegers und die individuelle Risikobereitschaft.

Eine wichtige Voraussetzung, damit die Fonds-Vermögens­­verwaltung das Kapital des Anlegers optimieren und pflegen kann, ist das Schließen eines Vermögens­­verwaltungsvertrages. Durch diesen wird vom Anleger ein Mandat erteilt, das die Fonds-Vermögens­­verwaltung zu eigenständigen Anlage­entscheidungen bemächtigt. Das heißt in diesem Fall, das Geld des Anlegers in Fonds zu investieren oder die entsprechenden Fondsanteile wieder zu verkaufen. Der Anleger erhält zudem regelmäßig einen Bericht darüber, welche Transaktionen von der Fonds-Vermögens­­verwaltung durchgeführt wurden.


Ihr Geld ist als Sonder­vermögen geschützt

Das Geld der Anleger gilt als sogenanntes Sonder­vermögen. Es wird also vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt behandelt. Sollte eine Fondsgesellschaft insolvent gehen, kann diese das Fondsvermögen nicht für die eigene Kapitalbeschaffung nutzen und auch Gläubiger haben keinen Zugriff darauf.

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Was ist ein Fonds?

Bei einer Kapitalanlage in Investmentfonds sammeln Banken oder Fondsmanager Geld von mehreren Anlegern, um dieses dann an den Finanzmärkten zu investieren. Dabei wird das gesammelte Geld nicht nur in ein einzelnes Produkt investiert, sondern in eine Vielzahl davon. Beispielsweise werden nicht nur Aktien eines, sondern vieler verschiedener erfolgversprechender Emittenten gekauft.

Durch diese sogenannte Risikostreuung wird das Risiko der gesamten Anlage­ reduziert, da mögliche Verluste einer Investition durch die Gewinne einer anderen aufgefangen werden können. In der Regel werden dabei, beim Beispiel Aktien bleibend, maximal 5 Prozent des Anlage­vermögens in Aktien eines einzelnen Emittenten investiert. In Ausnahmefällen können auch bis zu 10 Prozent auf diese Weise investiert werden.


Welche Anlage­klassen gibt es bei Fonds?

Es gibt unterschiedliche Arten von Investmentfonds. Innerhalb dieser Anlage­klassen gibt es noch diverse Unterkategorien, in denen sich Investmentfonds innerhalb ihrer Anlage­klasse spezialisiert haben. Die typischsten Formen von Fonds sind:

  • Aktienfonds
  • Anleihen- bzw. Rentenfonds
  • Immobilienfonds
  • Geldmarktfonds
  • Rohstofffonds
  • Devisenfonds
  • Indexfonds (ETF)

Dazu kommen noch zwei weitere Arten von Fonds, die sich nicht auf eine einzelne Anlage­klasse beschränken. Mischfonds investieren in unterschiedliche Anlage­klassen, Dachfonds investieren in andere Fonds – erwerben also wie ein einzelner Anleger Anteile an diesen.


Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fonds

Eine weitere Unterscheidung wird zwischen offenen und geschlossenen Fonds getroffen. Offene Fonds sind die klassische Form der Investmentfonds. Es können dabei jederzeit beliebig viele Fondsanteile herausgegeben und zum aktuellen Rücknahmepreis wieder verkauft werden. Zudem können Anleger diese bereits für relativ niedrige Beiträge erwerben. Bei geschlossenen Fonds müssen Anleger mit einem relativ hohen Beitrag einsteigen. Ist ein konkretes Investitionsziel erreicht, werden danach keine weiteren Fondsanteile herausgegeben. Denn anders als offene Fonds werden diese nicht an der Börse gehandelt, sondern es wird durch sie Kapital für ein oder wenige Großprojekte gesammelt. Daher muss auch mit einer entsprechend langen Laufzeit gerechnet werden. Eine Ausschüttung erfolgt erst, wenn Gewinne erzielt werden. Zu einem Totalverlust der Anleger kann es im schlimmsten Fall kommen, wenn keine Gewinne erwirtschaftet werden oder das Projekt ganz fehlschlägt.

Was ist eine Anlage­strategie?

Als Anlage­strategie wird das Konzept bezeichnet, das der Geldanlage zugrunde gelegt werden soll. Also, in welche Anlage­instrumente das Geld des Kunden investiert werden soll. Um eine Anlage­strategie für den Kunden zu entwickeln, wird unter anderem seine Risikotragfähigkeit geprüft. Dabei kommen die klassischen Unterteilungen in eine konservative, ausgewogene sowie spekulative oder chancenorientierte Anlage­strategie heute in den meisten Fällen nicht mehr vor.

“In der aktuellen Zeit ist eine Anlage­strategie mit einem risikolosen Zins nicht darstellbar”, sagt Carsten Faber, Portfolio Manager bei der von Buddenbrock Unternehmensgruppe. “Wer gar kein Risiko eingehen oder nur in sehr konservative Instrumente wie beispielsweise Staatsanleihen sehr guter Bonitäten investieren will, kann nach Abzug von Produkt- und Dienstleistungskosten keine großen Gewinne erwarten”, so Faber weiter. “Generell sollten Anleger bereit sein, sich auf eine langfristige Investition einzulassen. Im Regelfall sollten sie einen Anlage­horizont von mindestens fünf Jahren mitbringen, damit wir als Vermögens­verwalter gewinnbringend in Fonds mit gutem Renditepotential anlegen können.”

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So finden Sie eine seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltung

Der Begriff des Vermögens­verwalters ist nicht gesetzlich geschützt. Daher kann sich theoretisch jeder als Vermögens­verwalter bezeichnen. Es gibt jedoch Punkte, die Ihnen bei der Auswahl einer seriösen Fonds-Vermögens­­verwaltung helfen.

Zulassung der BaFin

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Fonds-Vermögens­­verwaltung darauf, dass diese über eine Zulassung der Bundes­anstalt für Finanzdienst­leistungen (BaFin) verfügt. Mit dieser darf sie die Bezeichnung Finanzportfolio­verwaltung tragen. Um eine solche Zulassung zu erhalten, bedarf es zahlreicher rechtlicher, regulatorischer und organisatorischer Voraussetzungen.

Schriftlicher Vertrag

Zwischen Ihnen und Ihrer Fonds-Vermögens­­verwaltung sollte ein schriftlicher Vertrag geschlossen werden. Dieser sollte unter anderem enthalten:

  • Rahmen­bedingungen und Ausgestaltung der Anlage­strategie
  • Worauf sich der Verwaltungsauftrag genau bezieht
  • Anlage­richtlinien
  • Honorargestaltung
  • Wozu die Fonds-Vermögens­­verwaltung nicht befugt ist

Individuelle Betreuung

Eine seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltung wird Sie individuell und persönlich betreuen. Dies bedeutet, dass sich ausführlich mit Ihnen befasst und eine auf Sie abgestimmte Anlage­strategie entwickelt wird. Zudem wird Ihnen ein persönlicher Betreuer an die Seite gestellt, der jederzeit für Sie erreichbar ist.

Honorargestaltung

Achten Sie darauf, dass das Honorar Ihrer Fonds-Vermögens­­verwaltung marktüblich ist. Bei einem Fixhonorar sollte dieses im Jahr 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens­ nicht übersteigen. Haben Sie ein Erfolgshonorar vereinbart, sollten Prämien erst dann berücksichtigt werden, wenn mögliche Verluste aus der Vergangenheit wieder ausgeglichen wurden.

Transparenz

Nachfragen sollten von Ihrer Fonds-Vermögens­­verwaltung jederzeit umfassend beantwortet und alle Veränderungen in Ihrem Depot erklärt werden. Auch sollte Sie eine seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltung über gezahlte Provisionen von Produktanbietern informieren.


Mit transparent-beraten.de zur seriösen Fonds-Vermögens­­verwaltung

Unsere Experten der von Buddenbrock Unternehmensgruppe haben langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Vermögens­­verwaltung. Mit einer unabhängigen und ganzheitlichen Betreuung, können wir so Ihre individuellen Ziele in den Vordergrund stellen. Sie haben jederzeit direkten Kontakt zu Ihrem persönlichen Ansprechpartner und bekommen alle Prozesse sowie Kosten transparent aufgezeigt. Nutzen Sie ganz einfach und unkompliziert unser Online-Formular und erhalten Sie ein kostenfreies und unverbindliches Angebot.

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Das kostet eine Fonds-Vermögens­­verwaltung

Die Arbeit einer Fonds-Vermögens­­verwaltung muss natürlich vergütet werden. Dazu kann entweder ein Fixhonorar zu einem festen Prozentsatz des verwalteten Vermögens­ oder eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart werden. Zum Honorar der Fonds-Vermögens­­verwaltung kommen unter anderem Service-Gebühren der Depotbank und Transaktionskosten für den An- und Verkauf von Fondsanteilen hinzu.


Auswirkungen der Kosten auf die Rendite

Die Kosten, die durch eine Fonds-Vermögens­­verwaltung anfallen, haben einen entsprechenden Einfluss auf die zu erwartende Rendite. Der folgenden Beispielrechnung liegt eine Anlage­summe von 10.000 Euro zugrunde:

Brutto­rendite5%500 €
– Honorar1,5%150 €
– Servicegebühr0,25%25 €
– Transaktionskosten0,05%5 €
= Nettorendite3,2%320 €

Vor- und Nachteile einer Fonds-Vermögens­­verwaltung

Vorteile

Individuelle Bedürfnisse

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Mit einer Fonds-Vermögens­­verwaltung können Sie eine Anlage­strategie entwickeln lassen, die genau auf Ihre persönlichen Bedürfnisse passt. Dabei wird unter anderem Ihre aktuelle Lebenssituation, Ihre wirtschaftliche Situation sowie Ihre Risikobereitschaft mit einbezogen.

Risikostreuung

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Die Investition in Fonds minimiert das Risiko Ihres investierten Kapitals durch die sogenannte Risikostreuung. Dabei wird das Fondsvolumen auf viele verschiedene Geldanlagen aufgeteilt, was die Abhängigkeit von Wertschwankungen reduziert. Dadurch, dass Ihre Fonds-Vermögens­­verwaltung Ihr Kapital in mehrere unterschiedliche Fonds anlegt, wird das Risiko an dieser Stelle sogar noch weiter gestreut.

Geringer Aufwand

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Mit einem Fonds-Vermögens­verwalter profitieren Sie von seiner Erfahrung. Sie müssen sich also nicht erst selbst langwierig in die Materie einarbeiten, sondern können mit sehr geringem Aufwand Gewinne erzielen.

Flexibel

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Lebensumstände können sich jederzeit ändern. Ihre Anlage­strategie kann mithilfe Ihrer Fonds-Vermögens­­verwaltung auf Ihre veränderte Situation angepasst oder komplett neu entwickelt werden.

Nachteile

Kosten

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Die mit der Fonds-Vermögens­­verwaltung verbundenen Kosten haben einen Einfluss auf die zu erwartende Rendite. Eine seriöse Fonds-Vermögens­­verwaltung wird Ihnen im Vorfeld jedoch alle anfallenden Kosten auflisten und erklären, so dass Sie sich darauf einstellen können.

Steuern

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Die Gewinne, die Sie aus einem Investmentfonds erzielen, zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Das heißt, dass sie der Abgeltungssteuer unterliegen. Lesen Sie dazu auch unsere ausführliche Seite zum Thema Vermögens­­verwaltung in der Steuer.

Gibt es auch Risiken bei einer Fonds-Vermögens­­verwaltung?

Die Fonds-Vermögens­­verwaltung ist dazu verpflichtet, im Interesse des Kunden zu handeln. Trotzdem kann es auch zu Fehlentscheidungen betreffend der zukünftigen Marktentwicklung kommen. Es kann also nicht garantiert werden, dass der gewünschte Anlage­erfolg erreicht wird. Dieses Risiko können Sie allerdings reduzieren, indem Sie sich genug Zeit für die Auswahl einer seriösen Fonds-Vermögens­­verwaltung mit einschlägiger Erfahrung lassen.

Investiert die Fonds-Vermögens­­verwaltung beispielsweise in hauseigene Produkte, können sich auch Interessenkonflikte aus dem eigenen Umsatzinteresse der Fonds-Vermögens­­verwaltung ergeben. Dieses Risiko können Sie ganz einfach umgehen, indem Sie eine unabhängige Fonds-Vermögens­­verwaltung wählen, die keine hauseigenen Produkte anbietet.

Fazit

Wenn Sie sich als Kapitalanleger von einer Vermögens­­verwaltung bei der Investition in Fonds unterstützen lassen, können Sie auf vielen Ebenen davon profitieren. Auf der einen Seite gewinnen Sie Zeit, da Sie sich nicht selbst in die Materie einarbeiten und regelmäßig damit beschäftigen müssen. Auf der anderen Seite kann Ihre Vermögens­­verwaltung durch ihre spezielle Erfahrung schnell auf Marktentwicklungen reagieren und Ihre Fondsanteile gewinnorientiert an- und verkaufen.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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