Wenn der Streit mit einem Mieter zu einem Rechtsstreit wird, bewahrt der Vermieterrechtsschutz vor Anwalts- und Verfahrenskosten. Bei der Wahl der richtigen Police gibt es allerdings ein paar Hindernisse.

Wann greift der Vermieterrechtsschutz?

Vermieterrechtsschutz: Die Absicherung in Mietrechtsfragen

Der Vermieterrechtsschutz verhindert, dass man Anwaltsgebühren, Prozesskosten und andere finanzielle Belastungen schultern muss, sollte es zum Ärger mit einer Mietpartei kommen. Als Gegenstück zum Mietrechtsschutz wird kleinen wie großen Vermietern von Wohn- und Gewerberäumen das Durchsetzen ihrer Rechtsansprüche erleichtert.

Vermieter sollten zunächst ihr Risiko für rechtliche Auseinandersetzungen einschätzen. Dabei ist wichtig, dass man seine Mieter kennt. Wenn nur eine Minderheit einen guten Eindruck hinterlässt, könnte das reichlich Ärger in der Zukunft bedeuten. Die Spannweite der Kosten für Anwälte und Gerichtsverfahren ist mit den Leistungen einer speziellen Rechtsschutzversicherung für Vermieter abzugleichen.

Wichtig für Vermieterrechtsschutz: Was wird vermietet?

Beim Vermieterrechtsschutz handelt es sich um eine eigenständige Rechtsschutzversicherung. Das heißt: Als Vermieter schließt man den Vermieterrechtsschutz für sich privat und als einzelne Versicherung ab. Es handelt sich dabei also nicht um eine Firmenrechtsschutzversicherung.

Bei der Wahl des passenden Anbieters eines Vermieterrechtsschutzes ist erstens entscheidend, was genau vermietet wird. Also ob es sich um Mietwohnungen, um Gewerberäume, um beides, um eine Garage oder um ein Grundstück handelt. Und zweitens kommt es auf die Höhe der jeweiligen Brutto-Jahresmiete an. Davon hängt ab, wie groß die Versicherungsprämie ausfällt.

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Umfang üblicher Vermieterrechtsschutz-Policen

Zum üblichen Leistungsumfang des Vermieterrechtsschutzes gehören vier Rechtsgebiete. Die Kosten für Fälle, die in diese Kategorien gehören, übernimmt der Versicherer. Im Einzelnen handelt es sich dabei um die folgenden Bereiche:

  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz (WuG)
  • Strafrechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz

Ein umfassender Vermieterrechtsschutz deckt darüber hinaus noch weitere Rechtsgebiete ab. Vermieter sollten daher darauf achten, dass in der Versicherungspolice folgende Bereiche als versichert aufgeführt werden:

  • Vertragsrecht
  • Sachenrecht
  • Verwaltungsrecht

Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit?

Die Wartezeiten für den Vermieterrechtsschutz orientieren sich an den üblichen Fristen für Rechtsschutzversicherungen. Die Karenzzeit für Vermieter beträgt 3 Monate. Ausnahmen gibt es beim Vermieterrechtsschutz zunächst keine. Sofern man nicht zusätzlich noch als Bauherr tätig ist, gilt diese Wartezeit für alle Leistungen.

Wann sich guter Vermieterrechtsschutz bezahlt macht

Es gibt zahlreiche Ursachen für einen handfesten Streit mit Mietparteien. Vermieter stellen deshalb eine besondere Risikogruppe dar. Und die Wahrscheinlichkeit, juristisch vorgehen zu müssen, steigt logischerweise mit der Zahl der verwalteten Mieteinheiten. Vermieter haben es nicht nur mit Bewohnern zu tun. Auch im Umgang mit Behörden kann es notwendig werden, den Rechtsweg zu beschreiten.

Zu den häufigsten Gründen dafür, dass man als Vermieter auf soliden Rechtsschutz angewiesen ist, gehören ausstehende Mietzahlungen genauso wie das Ziel, wegen Eigenbedarf das Mietverhältnis aufzulösen. Auch wenn Mieter eine Wohnung beschädigt verlassen und für den Schaden nicht aufkommen wollen, wird der Gang zum Anwalt unvermeidlich. Ebenso kann es vorkommen, dass jemand auf dem Weg vor einem vermieteten Objekt stürzt und man als Vermieter eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung zugestellt bekommt.

Katharina Krech
Das sagt Expertin Katharina Krech:

„Die meisten Gesellschaften machen die Beitragshöhe anhand der Bruttojahresmiete fest. Allerdings gibt es einige Gesellschaften, welche sich nicht an der Bruttojahresmiete orientieren und einen festen Beitrag für den Vermieterrechtsschutz haben. Dann kann es trotzdem zu vergleichsweise günstigen Beiträgen kommen. Um das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, sollte man am besten immer einen Makler kontaktieren.“

Rechtsschutz für selbständige Vermieter besonders sinnvoll

Vermieter, die als Selbständige mit ihrer Firma nicht viele Wohneinheiten verwalten, haben es schwieriger als große Gesellschaften. Ohne eine Organisation im Rücken können selbständige Vermieter keinen hauseigenen Anwalt einschalten. Gerade für diese Gruppe sind die Leistungen eines Vermieterrechtsschutzes sinnvoll.

Gerade wer allein oder mit nur wenigen Geschäftspartnern als Vermieter arbeitet, wird froh darüber sein, rechtliche Fragen und anwaltliche Unterstützung problemlos in Anspruch nehmen zu können. Der direkte Draht zu den Mietern kann zudem dazu beitragen, die Klagefreudigkeit auf beiden Seiten zu reduzieren.

Streitwert bei Selbstbeteiligung
Kann der Streitwert abgeschätzt bzw. genau ermittelt werden, sollte er höher als die vereinbarte Selbstbeteiligung zum Vermieterrechtsschutz liegen. Dann lohnt es sich, vor den Rechtsstreit nicht zu scheuen.

Andernfalls bietet sich der Beratungsservice des Versicherers und die Leistungen für eine außergerichtliche Streitschlichtung an.

Selbstbeteiligung beim Vermieterrechtsschutz

Die Kosten für den Vermieterrechtsschutz lassen sich durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung reduzieren. Bis zu der gewählten Grenze trägt der Versicherungsnehmer Anwalts- oder Gutachtergebühren selbst. Im Gegenzug fallen die regelmäßigen Versicherungsprämien entsprechend geringer aus.

Es empfiehlt sich, weder auf die Selbstbeteiligung komplett zu verzichten, noch sollte man als Vermieter eine hohe Selbstbeteiligung wählen. Das vernünftige Maß liegt zwischen 150 und 300 Euro.

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Angebote für Vermieterrechtsschutz genau vergleichen

Dadurch, dass sich die Modelle für Vermieterrechtsschutz von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, lohnt sich ein Vergleich der verfügbaren Tarife. Dabei sollte der Umfang der Leistungen im Mittelpunkt stehen. Aber auch bei der Höhe der Beiträge lässt sich einiges einsparen.

Ein Vergleich sämtlicher gebotener Leistungen auf dem Markt kann man mit der Hilfe eines unabhängigen Versicherungsmaklers erhalten. In jedem Fall sollte man darauf achten, dass der Versicherungsschutz genau zur eigenen Geschäftssituation als Vermieter passt.