Gebäude­versicherung für Gewerbe

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine Gebäude­versicherung für eine Gewerbeimmobilien, welche Leistungen sollten mitversichert sein und was müssen Sie bei gemischter Nutzung beachten.

Inhalt dieser Seite
  1. Gebäude­­versicherung für Gewerbe
  2. Pflichtangaben zur Gewerbeimmobilie
  3. Kosten (inkl. Rechenbeispiel)
  4. Leistungs­­umfang
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Eigentümer­­wechsel
  7. Umbauten und Renovierungen
  8. Was ist bei gemischter Nutzung zu beachten?

Das Wichtige in Kürze

  • Das Risiko für Schäden am Gebäude kann bei gewerblicher Nutzung steigen.
  • Daher ist für die Gebäude­versicherung entscheidend, um welches Gewerbe es sich im Einzelnen handelt.
  • Mischnutzung und Saisongeschäfte stellen besondere Anforderungen an die gewerbliche Gebäude­versicherung.

Gebäude­versicherung für Gewerbe

Immobilien, die von einem Gewerbe genutzt werden, benötigen genauso wie Wohnhäuser eine Gebäude­versicherung. Je nachdem, wie ein Gebäude konkret wirtschaftlich genutzt wird, können die Leistungen höchst unterschiedlich ausfallen. Das gilt entsprechend auch für die Kosten der gewerblichen Gebäude­versicherung.

Häufig genug stellt die Tatsache, dass eine Immobilie gewerblich genutzt wird, in sich selbst ein Risiko für das Gebäude dar. Vor allem außerhalb der Dienstleistungswirtschaft. Landwirtschaftsbetriebe, Industrieanlagen und Handwerksstätten können bei Betriebsunfällen größere Schäden anrichten. Anders als Wohngebäude liegen die Schadensursachen nicht ausschließlich außerhalb.

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Pflichtangaben zur Gewerbeimmobilie

Zunächst einmal zählen bei der Gebäude­versicherung für Gewerbe die gleichen Angaben wie bei Gebäuden, die ausschließlich zum Wohnen genutzt werden. Da wären vor allem das Baujahr, die nutzbare Fläche und die Bauartklasse. Die gewerbliche Nutzung muss selbstverständlich ebenfalls konkret angegeben werden. Nur so können der Wert der Immobilie und das Schadensrisiko angemessen bestimmt werden.

Zusätzlich ist der genaue Standort für den Versicherer von entscheidender Bedeutung. Nur so können regional spezifische Risikofaktoren berücksichtigt werden. Alle genannten Angaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß gemacht werden. Dazu zählt auch eine möglichst genaue Beschreibung der gewerblichen Nutzung.


Vorschäden bis zu 5 Jahre zurück dokumentieren

Bereits bei der Anfrage gilt es, bekannte Vorschäden am Gebäude anzugeben. Auch wenn nur Angebote von Gebäude­versicherung für Gewerbe verglichen werden sollen, darf die Zahl der bisherigen Schadensfälle nicht fehlen. Versicherer verlangen in der Regel eine schriftliche Dokumentation für die letzten 5 Jahre.

Experten-Tipp:

„Man sollte auf keinen Fall bekannte Vorschäden verschweigen. Die Aussicht auf vergünstigte Beiträge mag verlockend sein. Doch man setzt seinen kompletten Versicherungs­schutz aufs Spiel. Sobald der Versicherer von nicht gemeldeten Vorschäden erfährt, kann er die Leistung im Schadensfall verweigern und den Vertrag kündigen. Eigentümer­ von gewerblich genutzten Immobilien werden es nach einer Kündigung durch den Versicherer sehr schwer haben, eine neue Gebäude­versicherung zu finden.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Was kostet eine Gebäude­versicherung für eine Gewerbeimmobilie?

Rechenbeispiel

Postleitzahl10827
Versicherungs­summe500.000 €
Leistungs­paketKomfort
Versicherungs­beitrag im Jahr821,21 €

Höhere Kosten für Saisongeschäfte

Analog zum Ferien­haus kommen auf Versicherte mit Saisongeschäft höhere Kosten zu. Die Gebäude­versicherung ist teurer, weil die Anbieter von Zeiten des Leerstands ausgehen. Während die Geschäfte ruhen, könnten Schäden eintreten und unentdeckt bleiben. Dann würde der Schaden größer ausfallen, als wenn das ganze Jahr über jemand die Räumlichkeiten nutzt.

Manche Eigentümer­ haben die Möglichkeit, ihre Gebäude abwechselnd von verschiedenen Saisongeschäften nutzen zu lassen. So wäre die ganzjährige Nutzung sichergestellt. In anderen Fällen jedoch stehen die Geschäftsräume beispielsweise außerhalb der Urlaubssaison leer. So ist gerade die Tourismusbranche von höheren Kosten für Gebäude­versicherungen betroffen.

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Umfang der Gebäude­versicherung für Gewerbeimmobilien

Grundstücke und Gebäude, die von einem Gewerbe genutzt werden, sind dank der Gebäude­versicherung gegen die häufigsten äußeren Ursachen für Schäden abgesichert. Für die mitunter enormen Kosten für Schadensbereinigung, Instandsetzung oder Abriss kommt die Versicherung auf. Stellt die jeweilige gewerbliche Aktivität ein zusätzliches Risiko für das versicherte Gebäude dar, wird dies entsprechend vom Versicherer eingepreist.

Die grundsätzlich vom Versicherungs­schutz jeder Gebäude­versicherung abgedeckten Schadensursachen sind:

  • Überschwemmung
  • Blitzeinschlag
  • Brände
  • Wasser- und Abwasserleitungsschäden
  • Sturm und Hagel

Mitunter sind Tarife von Gebäude­versicherungen im Angebot, bei denen die Glas­versicherung für Türen, Fenster usw. enthalten ist. Ansonsten müssen Glasbruch­versicherungen eigenständig abgeschlossen werden.

Leistungen der Gebäude­versicherung im Überblick


Gefahren gewerblicher Nutzung

Bestimmte Formen der gewerblichen Nutzung bergen besondere Gefahren. So stellen Fertigungstechniken und Rohmaterialien im verarbeitenden Gewerbe mitunter ein Risiko für die genutzten Räume und das Gebäude dar. Deshalb kann es, je nach Art des Gewerbes, Beitrags­aufschläge geben.

Beispielsweise ist bei einem Holzbetrieb die Gefahr eines Brandes ungleich höher. Ähnlich ist es beim Umgang mit gefährlichen Stoffen wie Säuren oder Gasen. Versicherer verlangen hier besondere Sicherheitsvorkehrungen, um  das Risiko kalkulierbar zu halten.

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Gebäude­versicherung für Gewerbe im Test

Da es keine spezifischen Tests zur Gebäude­versicherung für Gewerbe gibt, empfehlen wir Ihnen, sich an allgemeinen Tests zu orientieren. Damit Sie die Tarife der einzelnen Anbieter unkompliziert miteinander vergleichen können, haben wir Ihnen alle Testsieger der Gebäude­versicherung übersichtlich zusammengetragen. Orientieren Sie sich auch gern an Testberichten zur Gewerbe­versicherern im Allgemeinen.

Alle Tarife der Gebäude­versicherung im Test (2021)

Gewerbe­versicherer im Test (2021)

Gebäude­versicherung bei Wechsel des Eigentümer­s

Bei jedem Eigentümer­wechsel wird automatisch die Gebäude­versicherung übertragen. Das gilt für Gewerbe wie für die private Nutzung. Der neue Eigentümer­ ist fortan für die Versicherung von Gebäude und Grundstück verantwortlich. An ihn wird sich der Versicherer wegen der Zahlung zukünftiger Beiträge wenden.

Allerdings müssen die neuen Eigentümer­ einer gewerblichen Immobilie nicht bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin warten. Dem neuen Eigentümer­ wird ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von 4 Monaten eingeräumt. Diese Zeit sollte genutzt werden. Teilweise sind die übernommenen Konditionen nicht mehr aktuell. Ein Vergleich von verschiedenen Gebäude­versicherungen kann sich lohnen.

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Gebäude­versicherung bei Umbauten und Renovierungen

Ist die Nutzung einer Immobilie durch Gewerbe geplant, können Umbau­maßnahmen notwendig werden. Wie alle Veränderungen am Gebäude, sind bauliche Schritte rechtzeitig dem Versicherer mitzuteilen. Vor allem die Umwidmung von Wohnraum in Gewerbeflächen hat bedeutende Auswirkungen auf die Gebäude­versicherungen.

Schließlich kann sich neben dem Wert des Objekts auch die Risikoeinstufung erheblich verändern. Bisher kleine Gefahren können je nach erstrebter Nutzung zu deutlichen Risiken werden. Um den Versicherungs­schutz daran angleichen zu können, sollten derartige Maßnahmen nicht zu spät dem Versicherer kommuniziert werden. Andernfalls droht akute Unter­versicherung. Das kann den Versicherungs­nehmer im Schadensfall teuer zu stehen kommen.

Gebäude­versicherung bei gemischter Nutzung

Nicht selten werden Immobilien sowohl gewerblich als auch zum Wohnen genutzt. Für die Gebäude­versicherung handelt es sich dann um eine Mischnutzung. Weil Wohnräume anders bewertet werden als Gewerbeflächen, ist der Gewerbeanteil ausschlaggebend für die Versicherung des gesamten Objektes.

Für den Versicherer gilt eine Immobilie ab einem Anteil von 50 Prozent als gewerblich. Von 100 qm werden also 50 oder mehr für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Eine Umwidmung muss somit dem Versicherer bekannt gemacht werden. Andernfalls stimmt die Berechnungsgrundlage nicht mit der tatsächlichen Nutzung überein. Daraus kann eine Über­versicherung genauso resultieren wie eine Unter­versicherung.


Weitere Gebäudetypen in der Gebäude­versicherung

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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