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Das Wichtige in Kürze

  • Fahrschulen bilden als Betrieb ein besonderes Risiko und benötigen daher einen umfangreichen Versicherungs­schutz.
  • Zu den wichtigsten Versicherungen gehören die Betriebs­- und Betreiber­haftpflicht, die besondere Kfz-Versicherung, eine Geschäftsinhalts­versicherung sowie eine Fahrschüler-Unfall­versicherung.
  • Unter einer besonderen Kfz-Haftpflicht­versicherung versteht man die Absicherung von Schäden, die das Auto unter der Führung von jemand anderem als den Fahrlehrer verursacht. Dies ist v. a. wichtig bei Ausbildungs-, Fortbildungs- und Prüfungsfahrten mit Fahrschülern.
  • Mit einer Geschäftsinhalts­versicherung schützen Fahrschulen-Inhaber das gesamte Inventar ihres Betriebes. Die Versicherung übernimmt die Kosten nach Brand, Einbruch oder Rohrbruch.

Versicherungen für Fahrschulen im Überblick

  1. Die Betriebs­­haftpflicht­versicherung, die sämtliche Schäden des Fahrschulbetriebes übernimmt.
  2. Die Betreiber-Haftpflicht­versicherung, die Unfälle an Verkehrsübungsplätzen versichert.
  3. Die Veranstalter-Haftpflicht­versicherung, die den Versicherungs­schutz von Veranstaltungen und Aktionen ermöglicht.
  4. Die Besondere KFZ-Haftpflicht­versicherung, die Schäden absichert, wenn der Fahrlehrer nicht Führer des Kraftfahrzeugs ist.
  5. Die Geschäftsinhalts­versicherung, die sämtliches Inventar der Fahrschule absichert.
  6. Die Glas­versicherung, die die Innen- und Außenverglasung der Fahrschule versichert.
  7. Die Fremdfahrzeug-Versicherung, ermöglicht einen Versicherungs­schutz bei Fahrstunden in nicht zu der Fahrschule gehörenden Fahrzeugen.
  8. Die Fahrschüler-Unfall­versicherung, welches das Wohl des Fahrschülers absichert.
  9. Die Rechtsschutz­versicherung, die einen Versicherungs­schutz bei Schadensersatz­forderungen und gerichtlichen Verfahren ermöglicht.

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Haftpflichtversichert in allen Lebenslagen

Personen, die bei der Entstehung eines Schadens eine gewisse Mitschuld tragen, sind gemäß BGB zu Schadensersatz­leistungen verpflichtet. Dieser Grundsatz betrifft nicht nur den Straßenverkehr, sondern sämtliche Lebensbereiche. Damit eventuelle Schäden nicht aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, existiert die Haftpflicht­versicherung. Sie erstattet berechtigte Schadensersatz­forderungen und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Jedoch gibt es keine All-In-One Lösung einer Haftpflicht­versicherung, sodass der Versicherungs­schutz entsprechend dem vorliegenden Bedarf angepasst und zusammengestellt werden muss.


Betriebs­­haftpflicht­versicherung

Die Betriebs­­haftpflicht­versicherung übernimmt sämtliche Schäden, die mit dem eigentlichen Fahrschulbetrieb in Verbindung stehen. Dabei beschränkt sie ihren Schutz nicht nur auf die Erstattung entstandener Schäden. Vielmehr kümmert sich die Betriebs­­haftpflicht­versicherung um die Übernahme etwaiger Forderungen und Abwehr unberechtigter Schadensersatz­forderungen. Ihr Versicherungs­schutz gilt für die Führerscheinausbildung aller Klassen und schließt alle fahrschultypischen Risiken ein. Bei der Auswahl des Anbieters sollte man die Deckungssummen im Blick haben. Die Versicherungs­summe für Personen-, Sach- und Vermögens­schäden sollte nicht unter 3 Millionen Euro liegen. Wir empfehlen jedoch deutlich höhere Versicherungs­summen von 5 bis 10 Millionen Euro.


Betreiber-Haftpflicht­versicherung für Verkehrsübungsplätze

Ein Übungsplatz für Grundfahrübungen bzw. Verkehrsübungsplatz mag zwar sicher als der öffentliche Verkehr sein, jedoch können sich Schäden und Unfälle zu jeder Zeit ereignen. Sofern es dem Fahrschüler gelingt, seinem Fahrlehrer ein schuldhaftes Verhalten infolge falscher Anweisungen nachzuweisen, haftet dieser für den entstandenen Schaden. In dem Zusammenhang können auch andere Parteien, wie zum Beispiel die Kranken­­versicherung (zur gesetzlichen Kranken­­versicherung) Regressansprüche erwirken. Daher ist es sinnvoll, in den Besitz einer Betreiber-Haftpflicht­versicherung zu gelangen.


Veranstalter-Haftpflicht­versicherung

Das Ausbildungsprogramm der Fahrschule beschränkt sich längst nicht nur auf die Vermittlung notwendiger Kenntnisse zum Erwerbs­ des Führerscheins. Stattdessen erweitern sie ihr Ausbildungsangebot um weitere Aktionen, wie zum Beispiel die Teilnahme an Straßenfesten, Messen oder einem Sicherheitstraining.

Nutzung nicht benzingetriebener Fahrzeuge sind im Versicherungs­schutz enthalten

Als Veranstalter derartiger Events haftet die Fahrschule für sämtliche Schäden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen. Eine Veranstalter-Haftpflicht­versicherung schützt die Fahrschule vor etwaigen Vorkommnissen. Kommt es im Rahmen der Veranstaltung zur Nutzung nicht benzingetriebener Fahrzeuge wie Fahrräder oder Minicars, ist dieser Sachverhalt innerhalb der Versicherung abgesichert. Im Gegensatz dazu muss für die Nutzung benzingetriebener Fahrzeuge eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden, die besondere KFZ-Haftpflicht­versicherung. Beschäftigt man sich mit dem Abschluss einer Veranstalter-Haftpflicht­versicherung, sollten nur jene in die engere Auswahl kommen, die eine Versicherungs­summe von 5.000.000 Euro bei Personen- und Sachschäden sowie 50.000 Euro bei Vermögens­schäden bereithalten.


Das kostet der Führerschein in Berlin

Grundgebühr49 bis 340 Euro
Lehrgebühr30 bis 80 Euro
Fahrstunden20 bis 40 Euro
Sonder­fahrten30 bis 50 Euro
Praktische Prüfung50 Euro
TÜV/DEKRA-Gebühren Theoretische Prüfung11 Euro
TÜV/DEKRA-Gebühren Praktische Prüfung90 Euro
Sehtest6 Euro
Erste-Hilfe-Kurs20 Euro
Führerschein-Antrag40 bis 50 Euro
Passbilder10 Euro
Summe Durchschnitt in Berlin1.400 Euro

Besondere KFZ-Haftpflicht­versicherung

Eine spezielle Absicherung für Fahrschulen und Fahrlehrer stellt die besondere KFZ-Haftpflicht­versicherung dar. Ihr Versicherungs­schutz wird aktiv, sobald die KFZ-Versicherung des eingesetzten Vehikels von ihrer Leistungs­pflicht absieht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der ausbildende Fahrlehrer nicht Führer des Fahrzeugs ist. Die besondere KFZ-Haftpflicht­versicherung übernimmt sämtliche Unfallschäden, die sich während der Ausbildungs-, Fortbildungs-, Nachschulungs- oder Prüfungsfahrt ereignen.

Schäden am Auto des Fahrschülers sind mitversichert

Ihr Versicherungs­schutz springt ein, wenn der Fahrschüler durch ein Verschulden des Fahrlehrers verletzt bzw. getötet wird oder einen Sachschaden am eigenen Auto verursacht. Hierbei sind die Unfallschäden am eingesetzten Fahrzeug nur dann mitversichert, wenn das Fahrzeug nicht auf die Fahrschule oder sonstige Fahrlehrer zugelassen ist. In dem Zusammenhang wird ihr Abschluss nur notwendig, wenn das Fahrtraining im eigenen Auto des Fahrschülers stattfinden soll. Bei der Auswahl der besonderen KFZ-Haftpflicht­versicherung ist es sinnvoll, denen Vorzug zu gewähren, die eine Versicherungs­summe von 100.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögens­schäden zum Versicherungs­gegenstand machen. Im Hinblick auf Personenschäden ist darauf zu achten, dass sie eine Versicherungs­summe von maximal acht Millionen je geschädigter Person vorsieht.

Rolle des Fahrlehrers im rechtlichen Sinne

Der ausbildende Fahrlehrer ist gemäß §2 Abs. 15 Straßenverkehrsgesetz nicht Führer des Fahrzeugs, wenn

  • es zur Durchführung von Ausbildungen, Fortbildungen, Nachschulungen oder Prüfungsfahrten kommt, bei denen der Fahrschüler bereits im Besitz des Führerscheins für das eingesetzte Auto ist
  • Ausbildungen, Fortbildungen und Nachschulungen von Personen außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs angeleitet werden.
  • Fahrten während der Berufs­kraftfahrer-Weiterbildung gemäß § 5 des Berufs­kraftfahrerqualifikationsgesetz durchgeführt werden.[/cbox]

Experten-Tipp:

„Neben der technischen und kaufmännischen Ausstattung zählen auch Teppiche, Gardinen Formulare und Unterrichtsmaterial zum Inventar eines Fahrschulbetriebs­. Bei der Festsetzung der Versicherungs­summe sollte darauf geachtet werden, dass sie dem Gesamt-Neuwert des Inventars entspricht. Je nach Versicherer besteht die Möglichkeit, eine Betriebs­unterbrechungs­­versicherung in den Versicherungs­vertrag zu integrieren. Sie erstattet die laufenden Kosten für höchstens 12 Monate, falls durch einen Schaden der Betrieb eingestellt werden muss.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Geschäftsinhalt-Versicherung

Mit dem Betrieb einer Fahrschule werden in der Regel einmalige Investitionen in die technische Ausstattung und dekorative Einrichtung der Ausbildungsstätte getätigt. Hierbei besteht die Gefahr, dass diese Anschaffungen durch Einflüsse wie Brand, Einbruch oder Rohrbruch in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Geschäftsinhalts­versicherung bietet in dem Fall einen umfassenden Versicherungs­schutz und erstattet sämtliche Schäden am Fahrschulinventar, die durch Brand, Überspannung durch Blitz, Explosion, Raub, Vandalismus und Sturm hervorgerufen werden.


Glas­versicherung

Je nach Lokalität ist die Fahrschule mit einem hohen Anteil an Fensterscheiben gekennzeichnet. Damit diese im Ernstfall gegen Bruch abgesichert sind, empfiehlt sich der Abschluss einer Glas­versicherung. Sie versichert die Innen- und Außenverglasung der Fahrschule gegen Bruch. Dabei spielt es für die Glas­versicherung keine Rolle, wie das Glas schlussendlich zu Bruch gegangen ist, ob durch Unachtsamkeit, spielende Kinder oder Luftzug.


Fremdfahrzeug­versicherung

Auch ein fremdes Fahrzeug, das zur Ausbildung der schulenden Person eingesetzt wird, bleibt nicht vor etwaigen Unfällen bewahrt. In der Regel ist das eingesetzte Fahrzeug mit einer Haftpflicht- oder gar einer Vollkasko­versicherung versehen. Wird das Fahrzeug jedoch zur Schulung des Inhabers eingesetzt, verändert sich der jeweilige Verwendungszweck. Um diesen Sachverhalt auch ordnungsgemäß versichert zu wissen, ist der Abschluss einer Fremdfahrzeug-Versicherung sehr empfehlenswert.

Umfassender Schutz für das Fremdfahrzeug

Die Fremdfahrzeug-Versicherung erstattet sämtliche Schäden durch Beschädigung oder Zerstörung infolge eines Unfalls. Im Rahmen der Fremdfahrzeug­versicherung sind Unfälle während einer Übungs- und Prüfungsfahrt eins Fahrschülers, Fahrlehreranwärters und Berufs­kraftfahrers abgesichert. Darüber hinaus fallen auch Unfälle während einer Fahrprobe im Rahmen der Nachschulung in den Versicherungs­schutz der Fremdfahrzeug­versicherung. Die Versicherung schreibt vor, dass Fahrten eines Fahrlehreranwärters nur im Beisein eines Fahrlehrers durchzuführen sind. Darüber hinaus sind auch jene Schäden mitversichert, die mit dem Betanken oder der Wartung des Fremdfahrzeugs in Verbindung stehen.


Fahrschüler-Unfall­versicherung

Bei der technischen Einweisung im Fahrunterricht kann der zu schulenden Person leicht etwas zustoßen. Da die KFZ-Haftpflicht – und Betriebs­­haftpflicht­versicherung lediglich bei Verschulden des Fahrlehrers zum Schadensersatz­ verpflichtet sind, ist der Fahrschüler in einem solchen Fall meist auf sich selbst gestellt. Damit im Schadensfall auch das Wohl des Fahrschülers nicht gefährdet ist, sollte der Abschluss einer Fahrschüler-Unfall­versicherung (zur Unfall­versicherung) in Erwägung gezogen werden. Je nach gewähltem Versicherungs­tarif kann sich der Versicherungs­schutz auf die Fahrschüler beschränken oder aber man erweitert ihn um sämtliche Teilnehmer der Kurse, Seminare und sonstige Weiterbildungsangebote.

Leistungen der Fahrschüler-Unfall­versicherung

Im Rahmen der Fahrschüler-Unfall­versicherungen besteht ein Anspruch auf folgende Versicherungs­listungen:

  • Invalidität: dauernde körperliche oder geistige Beeinträchtigung der Leistungs­fähigkeit
  • Todesfall-Summe: wenn Geschädigter innerhalb eines Jahres nach dem Unfall verstirbt
  • Bergungskosten: Kosten für Rettung und die Suche nach Verletzten
  • Übergangsleistung: bestehende Beeinträchtigung von 50 Prozent, sechs Monate nach dem Unfall
  • Kranken­haus­tagegeld: für jeden Tag, an dem sich der Verletzte in vollstationärer Behandlung befindet
  • Wegeunfälle: Unfälle auf dem unmittelbaren Weg zur Fahrschule oder nach Hause[/cbox]

Rechtsschutz­versicherung deckt den Ärger im Straßenverkehr ab

Fahrschulbetriebe neigen dazu rasch in Rechtsstreitigkeiten verwickelt zu sein, beispielsweise wenn es um einen Verkehrsunfall und daraus resultierende Schadensersatz­forderungen geht. Darüber hinaus können den Fahrschulinhaber ebenso Schwierigkeiten mit seinen Arbeitnehmern oder dem Finanzamt treffen. Mit einer Rechtsschutz­versicherung im Portfolio kann sich der Inhaber sicher sein, dass sämtliche Kosten zur Durchsetzung seines Rechts übernommen werden.

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Katharina Tennius
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