Berufs­unfähigkeits­versicherung für Zahnärzte

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wieso eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Zahnärzte wichtig ist, was sie kostet und wieso eine Absicherung bereits während des Studiums sinnvoll ist.

Inhalt dieser Seite
  1. Berufs­­unfähigkeits­­versicherung für Zahnärzte
  2. Leistungen
  3. Angestellte und selbständige Zahnärzte
  4. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tipps für den Vergleich
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Zahnärzte sollten das Risiko einer Berufs­unfähigkeit nicht unterschätzen – gerade mit eigener Praxis kann dies zu einem finanziellen Laster werden.
  • Eine private Berufs­­unfähig­keits­rente lohnt sich weit mehr – und wird früher gezahlt – als die Absicherung durch die Versorgungswerke.
  • Die meisten Versicherer bieten spezielle Tarife für medizinisches Personal an.
  • Unsere unabhängigen BU-Experten unterstützen Sie: Bei uns können sich Zahnärzte bereits ab 31,23 € im Monat versichern.

Berufs­unfähigkeits­versicherung für Zahnärzte

Eine Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung können Sie auch abschließen, bevor Sie sich erfolgreich zum Zahnarzt spezialisiert haben. Schon im Medizinstudium ist die finanzielle Absicherung Ihrer Arbeits­kraft sinnvoll. Während Ihres voraussichtlich langen Berufs­lebens kann eine Reihe von Gründen zu Berufs­unfähigkeit führen. Im Vergleich zur staatlichen Erwerbs­minderungsrente und den Leistungen Ihres Versorgungswerkes erhalten Sie mit der privaten Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Zahnärzte früher und mehr Rente ausbezahlt.


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Gemäß unserer leitenden Spezialistin für Zahnärzte Nicole Gerwert beginnt eine Beratung mit einer Befragung zum beruflichen Werdegang, um die Risiken einschätzen zu können. „Bei angestellten Zahnärzten frage ich auch immer nach, wie wahrscheinlich eine Selbständigkeit ist.“ Wird eine solche ins Auge gefasst, wird dies bei der Wahl der Versicherung berücksichtigt. „Gerade bei Selbständigen muss der Schutz besonders hoch sein. Zudem dient eine BU-Police auch als Kreditsicherung bei Banken.“

Wichtig ist laut Gerwert auch, dass die Versicherung zahlt, wenn berufsunfähige Zahnärzte ähnliche Berufe noch ausüben können: „Bei Zahnärzten gilt zudem die Besonderheit, dass sie zu Beginn ihrer Karriere relativ wenig verdienen und der Lohn dann im 3. Berufs­jahr sprunghaft ansteigt.“ Eine gute BU-Police braucht deshalb für einen solchen Lohnsprung eine Nach­versiche­rungs­garantie, damit keine erneute Gesundheits­prüfung nötig wird.

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Das leistet eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Zahnärzte

Eine Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung zahlt eine Berufs­unfähigkeitsrente in vorher vereinbarter Höhe aus. Als berufsunfähig gilt normalerweise, wer zu mindestens 50 Prozent nicht mehr arbeitsfähig ist. Dieser Zustand muss über sechs Monate lang andauern. Für Zahnärzte sind zudem folgende Zusatzleistungen besonders interessant:

Infektionsklausel

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Hiermit wird sichergestellt, dass ein Zahnarzt auch dann als berufsunfähig gilt, wenn ihm die Arbeit aufgrund einer potenziellen Gefährdung seiner Patienten untersagt wird.

Ein Beispiel aus den Bedingungen eines Versicherers: „Vollständige Berufs­unfähigkeit liegt auch dann vor, wenn der versicherten Person zur Verhinderung der Weiterverbreitung einer Infektion die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit wegen Krankheit, Krankheits­verdachts, Ansteckungsverdachts oder Ausscheidens durch Verfügung der zuständigen Behörde vollständig untersagt wird (z.B. nach § 31 des deutschen Infektionsschutzgesetzes). Die Untersagung muss sich auf einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten erstrecken.“

Nach­versicherungs­garantie

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Diese bietet die Möglichkeit, die Berufs­unfähigkeitsrente ohne erneute Gesundheits­prüfung zu erhöhen, z.B. wenn man eine Gehaltsstufe aufgestiegen ist oder eine eigene Praxis eröffnet wurde.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

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Grundsätzlich sollte man eine BU nur abschließen, wenn keine sogenannte „abstrakte Verweisung“ Teil des Vertrags ist. Sofern eine solche Teil des Vertrages wäre, könnte der Versicherer den Versicherten nämlich auf einen anderen Beruf verweisen. Könnte der Versicherte diesen anderen Beruf ausüben, müsste das Versicherungs­unternehmen keine Rente zahlen.

Absicherung über die Versorgungswerke ist nicht ausreichend

Grundsätzlich sind Zahnärzte über das Versorgungswerk ihrer zuständigen Zahnärztekammer versichert. Diese leistet auch bei Berufs­unfähigkeit. Die verschiedenen berufsständischen Versorgungswerke stellen dabei ihre eigenen Statuten auf. Im Zweifel müssen Sie aber davon ausgehen, dass Sie erst bei 100-prozentiger Berufs­unfähigkeit von dort eine Rente erhalten. Stattdessen wird man Sie dort auf eine verwandte Tätigkeit verweisen. Sie müssten dann als Zahnarzt beispielsweise an einer Berufs­schule unterrichten oder Autor für Fachjournale werden.

Aus diesem Grund ist die zusätzliche private Vorsorge­ sinnvoll, die bereits ab 50 Prozent Berufs­unfähigkeit leistet. Die Leistungen einer privaten BU sowie des Versorgungswerks werden nicht miteinander verrechnet. Wenn die Berufs­unfähigkeit von beiden anerkannt wird, können versicherte Zahnärzte auch mit den Leistungen beider rechnen.

Die Versorgungswerke für Zahnärzte sind regional organisiert. Zum Beispiel treten Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte mit dem Versorgungswerk – Zahnärztekammer Berlin in Kontakt.


Häufige Ursachen von Berufs­unfähigkeit bei Zahnärzten

Bei den zahnmedizinischen Berufen sind Erkrankungen

  • der Gelenke,
  • der Wirbelsäule,
  • der geistigen Gesundheit,
  • der Haut (z. B. Allergien oder Ekzeme)
  • sowie Krebserkrankungen

besonders häufig Ursache für eine Berufs­unfähigkeit. Beispielsweise können Muskelerkrankungen das präzise Arbeiten mit den Händen Zahnärzte berufsunfähig werden lassen.

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Tipps für angestellte und selbständige Zahnärzte

Berufs­unfähigkeit bei angestellten Zahnärzten

Berufs­­unfähig­keits­versiche­rungen für angestellte Zahnärzte, die z.B. für ein Heilzentrum arbeiten, gibt es zu regulären Bedingungen. Wie allen Arbeitnehmern steht auch Ihnen als Zahnmediziner die Lohnfortzahlung im Krankheits­fall bzw. das Kranken­geld Ihrer Kranken­­versicherung zu. Doch bei längerem Ausfall wird eine private Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Zahnärzte notwendig.


Berufs­unfähigkeit bei niedergelassenen Zahnärzten

Gehören Sie zu den vielen Zahnärzten, die sich mit einer eigenen Praxis selbständig gemacht haben, dann gelten für Sie ähnliche Bedingungen wie bei der Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Selbständige.

Achten Sie als Selbständiger auf die Umorganisationsklausel

Wer eine eigene Arztpraxis besitzt, führt ein Unternehmen. Achten Sie deshalb schon beim Vergleich von Berufs­­unfähig­keits­versiche­rungen für Zahnärzte darauf, dass die sogenannte Umorganisationsklausel möglichst ausgeschlossen wird. Andernfalls ist der Versicherer nicht verpflichtet, die BU-Rente zu zahlen, wenn stattdessen die Praxis so umorganisiert werden könnte, dass Sie dort noch arbeiten könnten.

Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Zahnärzte

Die Kosten einer Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Zahnärzte hängen von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend für den Preis, den Sie für Ihre Absicherung zu zahlen haben, sind u.a.:

  • Alter
  • Eventuelle Vorerkrankungen
  • Höhe der gewünschten BU-Rente

Auf Basis dieser Faktoren setzt sich der individuelle Preis zusammen. Zu berücksichtigen ist, dass die Prämien auch von einem zum anderen Anbieter enorm schwanken können. Auch unter sonst gleichbleibenden Umständen unterschieden sich die Preise, weshalb ein sorgfältiger Tarifvergleich unabdingbar ist.

Zur Illustration der möglichen Preisspannen

VersicherterAktuelles GehaltBU-RenteMonatsbeitrag
34, angestellt4.700 €4.000 €150-430 €
28, angestellt2.300 €4.000 €130-300 €

Eingruppierung von Zahnärzten: Risikoklasse B

In den Augen der Versicherer gehören Sie zur Berufs­gruppe, die neben einfachen Büroarbeiten auch manuelle Arbeit leisten. Zahnmediziner und Zahntechniker werden in die Risikoklasse B eingruppiert. Dabei handelt es sich um die zweitbeste Kategorie. Wegen der besonderen Risiken müssen Sie nur mit einem geringen Risikoaufschlag rechnen.

Was kostet Sie als Zahnarzt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

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Berufs­­unfähig­keits­versiche­rungen für Zahnärzte: Aktuelle Test­ergebnisse (2021)

Zahlreiche Portale und Agenturen unterziehen Versicherer regelmäßig Tests und Vergleichen. Im Hinblick auf die Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Zahnärzte bietet etwa die unabhängige Ratingagentur softfair ein Leistungs­-Rating. Wie aus dem Test 2019 hervorgeht, bieten fast sämtliche Versicherungs­anbieter geeignete Tarife für die spezielle Zielgruppe der Zahnärzte (Quelle).

Zu den Versicherern, die nach aktuellen Ratings Top-Tarife bieten und die auch unsere Experten empfehlen können, gehören:

Diese und andere etablierte Versicherungs­träger bieten spezielle Produkte für Mediziner an. Als ausgewiesene Versicherer für Ärzte sind sie darauf ausgerichtet, günstigen Versicherungs­schutz für diese Berufs­gruppe bereitzustellen und kommen sowohl für angestellte als auch für selbständige Zahnärzte in Betracht.

Aktuelle Testberichte zur Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Zahnärzte vergleichen

Zum Versicherungs­vergleich sollten Interessierte sich vorher informieren, auf welche Faktoren sie bei Auswahl von Anbietern und Tarifen achten müssen. In jedem Falle sollten angestellte und selbstständige Zahnärzte auf folgende Tarif-Aspekte achten:

  • Verzicht auf die abstrakte Verweisung
  • Nach­versiche­rungs­garantien (Anpassung der BU-Rente an neue Lebensumstände ohne neue Gesundheits­prüfung)
  • Rückwirkende Zahlung (auch, wenn die Meldung der Berufs­unfähigkeit verspätet einging)
  • Bei selbständigen Zahnärzten: Verzicht auf Umorganisation bei Berufs­unfähigkeit
  • Einschluss einer Infektionsklausel

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Fazit

Auch wenn sich Zahnärzte dank attraktiver Konditionen günstig versichern können, ist ein fachkundiger Vergleich der Anbieter und Tarife im Vorfeld unabdingbar. Für diesen Vergleich wenden Sie sich am besten an unsere erfahrenen Versicherungs­fachleute. Diese sind auf Versicherungen für Ärzte und Zahnärzte spezialisiert und Experten für Berufs­­unfähig­keits­versiche­rungen. Zögern Sie nicht, unsere Versicherungs­profis für eine unverbindliche, kostenlose und umfassende BU-Beratung zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie gerne und wählen gemeinsam mit Ihnen einen den passenden Anbieter und Tarif aus. Nutzen Sie auch gern unseren kostenfreien Tarifrechner, um direkt passende Tarife zu vergleichen und abzuschließen.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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