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Veranstalter­haftpflicht
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Veranstalter­haftpflicht

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Veranstalterhaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab und schützt den Veranstalter so bei Schadensersatzansprüchen durch Dritte.
  • Die Versicherung kann sowohl für einmalige Events als auch für regelmäßige Veranstaltungen abgeschlossen werden.
  • Je nach Art, Größe und Häufigkeit der Veranstaltung fallen die Kosten unterschiedlich aus. Bei regelmäßigen Veranstaltungen gewähren Versicherer häufig Rabatte.
  • Für die Absicherung einer eintägigen Veranstaltung (einmalig) mit bis zu 500 Besuchern sollten Veranstalter mit Kosten ab 100 Euro rechnen.
  • Kommt teures Equipment wie eine Soundanlage zum Einsatz, sollten Veranstalter über eine zusätzliche Elektronikversicherung nachdenken.
  • Da sowohl die Leistungen als auch die Kosten einer Veranstalterhaftpflicht sehr individuell an die jeweilige Veranstaltung angepasst werden, ist die Versicherung bisher nicht im unabhängigen Test bewertet worden.

Was ist eine Veranstalterhaftpflicht?

Veranstalter haften voll für Sach- und Personenschäden, zu denen es auf ihrer Veranstaltung kommt. Allerdings nur für solche, die sie direkt oder indirekt selbst verschulden.

Insbesondere, wenn Personen verletzt werden, können die Schadenersatzforderungen schnell in den sechs- oder gar siebenstelligen Euro-Bereich gehen.

BERATER-TIPP

»Eine Veranstalterhaftpflichtversicherung übernimmt die Ansprüche Dritter bei Sach- und Personenschäden sowie daraus resultierenden Vermögensschäden. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, den Versicherungsschutz abzuschließen. Im Ernstfall kann er Sie aber vor einem großen Schuldenberg bewahren.«

Wer braucht eine Veranstalterhaftpflichtversicherung?

Eine Veranstalterhaftpflicht ist grundsätzlich für alle Events ratsam, bei denen viele Menschen zusammenkommen. Das gilt nicht nur für große Konzerte und Volksfeste, sondern auch für Betriebsfeiern, Vereinsfeiern, Flohmärkte sowie Public Viewing bei Fußballspielen. Selbst für rein private Feiern wie eine Hochzeit kann eine Veranstalterhaftpflichtversicherung sinnvoll sein – abhängig davon, wie viele Gäste vor Ort sind und welches Risiko am Veranstaltungsort besteht.

Einige Vermieter von Veranstaltungsräumen setzen einen bestehenden Versicherungsschutz mittlerweile voraus.

Für wen ist der Abschluss einer Veranstalterhaftpflicht sinnvoll?

Leistungen der Veranstalterhaftpflicht

Auf Festen und Events kommen Dutzende, manchmal sogar Tausende von Menschen zusammen. Wo viele Leute Spaß haben möchten, besteht natürlich auch ein Risiko für Unfälle und Verletzungen. Kommt es auf einer versicherten Veranstaltung zu einem Schaden, der sich auf das Verschulden des Veranstalters zurückführen lässt, übernimmt die Veranstalterhaftpflicht die Schadenersatzforderungen bis zur vereinbarten Deckungssumme. Schadenersatz leistet sie bei folgenden Schäden:

Von Personenschäden spricht man, wenn Gäste durch ein Verschulden des Veranstalters zu Schaden kommen. Dazu zählen Verletzungen, Erkrankungen, Invalidität und Tod.

Personenschäden ziehen die höchsten Kosten nach sich. Verletzt sich ein Gast zum Beispiel durch einen umstürzenden Lautsprecher und ist daraufhin invalide und arbeitsunfähig, muss der Veranstalter für alle Folgekosten aufkommen – wenn nötig ein Leben lang. Die Deckungssumme für Personenschäden sollte daher mindestens 3 Millionen Euro betragen.

Hinweis: Schäden, die sich Personen während eines Events gegenseitig zufügen, deckt die Veranstalterhaftpflicht nicht ab. Hier greift die private Haftpflichtversicherung der Beteiligten, sofern kein Vorsatz vorliegt.

Fällt ein ungenügend befestigtes Bühnenteil um und beschädigt das Auto eines Besuchers, haftet der Veranstalter. Die Mindestversicherungssumme für Sachschäden sollte 1 Million Euro betragen.

Achtung: Das Abhandenkommen von Sachen gilt nicht als Sachschaden im Sinne der Veranstalterhaftpflicht.

Unechte Vermögensschäden (auch indirekte Vermögensschäden oder Vermögensfolgeschäden genannt), sind finanzielle Schäden, die aus Personen- oder Sachschäden resultieren.

Achtung: Echte Vermögensschäden sind nicht über die Veranstalterhaftpflichtversicherung gedeckt, hierfür wird eine Vermögensschadenhaftpflicht benötigt.

Der Versicherer überprüft zunächst, ob die Forderungen berechtigt sind. Unberechtigte Forderungen wehrt die Versicherung ab und übernimmt die dadurch entstehenden Prozess-, Anwalts- und Gerichtskosten.

Veranstalterhaftpflichtversicherung

Welcher Zeitraum ist versichert?
Die Veranstalterhaftpflicht gilt nicht nur für den Zeitraum des eigentlichen Events. Versichert sind in der Regel:

  • die Vorbereitungszeit, etwa der Aufbau von Ständen und Bühnen
  • die laufende Veranstaltung
  • die Nachbereitungszeit, etwa der Abbau und Aufräumarbeiten

Kosten einer Veranstalterhaftpflicht

Wie hoch die Kosten einer Veranstalterhaftpflichtversicherung ausfallen, hängt mit verschiedenen Faktoren zusamen. Die wichtigsten Kostenfaktoren sind hierbei:

Zur Ermittlung des Risikos teilen Versicherer Veranstaltungen in verschiedene Kategorien ein. Es werden allgemeine Veranstaltungen (z. B. Straßenfeste) von besonderen Veranstaltungen (z. B. Sportveranstaltungen oder Rock-Konzerte) unterschieden.

Für die Beitragsbemessung fragen Versicherer zuerst nach der erwarteten Besucherzahl, denn mit jedem Besucher steigt das Risiko eines eventuellen Unfalls. Kleine Feste lassen sich daher günstiger versichern als große Veranstaltungen.

Auch die Art und Dauer der Veranstaltung sind entscheidend für die Kosten. Ein Kinderfest mit Hüpfburgen bedeutet für Versicherer ein größeres Risiko als eine Betriebsfeier.

Der Versicherungsschutz gilt für den jeweiligen Veranstalter. Handelt es sich um einen Verein, sind auch die Vereinsmitglieder mitversichert. Wird das Event von einem Unternehmen durchgeführt, schließt die Versicherung auch die Mitarbeiter ein.

Darüber hinaus gilt die Veranstalterhaftpflicht für Hilfskräfte und eigens engagiertes Personal, das mit der Durchführung und Überwachung der Veranstaltung beauftragt ist. Ob die Helfer entgeltlich oder unentgeltlich beschäftigt werden ist dabei unerheblich.

Ebenso sind auftretende Künstler in der Regel mitversichert, sofern für diese kein anderweitiger Versicherungsschutz besteht.

Je nach Veranstaltung kann es sinnvoll sein, weitere Risiken abzusichern. In Frage kommen beispielsweise folgende Zusatzoptionen:

Umweltschadenversicherung: Die Umweltschadenversicherung kommt für Schäden auf, die an geschützten Arten, natürlichen Lebensräumen, Gewässern oder dem Boden entstehen.

Veranstaltungsausfallversicherung: Ein starkes Unwetter, plötzliche Sicherheitsrisiken oder eine kurzfristige Absage von Künstlern bringen die beste Planung durcheinander. Solche unvorhergesehenen Ereignisse können dazu führen, dass eine Veranstaltung plötzlich abgesagt oder verschoben werden muss. Für den Veranstalter geht dies mit hohen Folgekosten einher, wenn etwa bereits verkaufte Tickets zurückgenommen und erstattet werden müssen.

Elektronikversicherung für Veranstaltungstechnik: Kommt auf einer Veranstaltung besonders teures Equipment zum Einsatz, wird zusätzlich der Abschluss einer Versicherung für die Veranstaltungstechnik empfohlen. Diese beinhaltet die Absicherung von Schäden an Tribünen, Zelte oder teurer Veranstaltungstechnik.

Weitere Kostenfaktoren
  • Versicherungssumme
  • Selbstbehalt
  • Vertragslaufzeit
  • Fahrzeuge, Reit- und Zugtiere
  • Individuelle Besonderheiten (z. B. Feuerwerk)

Verträge für Einzel-Events oder Jahrespolice?

Die Versicherung einzelner Veranstaltungen (z. B. ein Dorffest) ist ebenso möglich wie die Absicherung von Veranstaltungsreihen. Bei einzelnen Events ist der Abschluss einer Police bei Bedarf auch sehr kurzfristig möglich (s. a. Veranstalterhaftpflicht kurzfristig abschließen).

Wer mehrere Events im Jahr veranstaltet, kann mit einer Jahrespolice Kosten sparen. Langfristige Vertragsbindungen belohnen Versicherer in der Regel mit besonders günstigen Konditionen. Einige Anbieter haben auch Verträge mit einer dreijährigen Laufzeit.

Je nach Veranstaltung kommen unterschiedliche Anbieter in Frage. Während ein Versicherer günstige Tarife für einmalige Events bietet, haben andere sehr preiswerte Jahrespolicen im Angebot.

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Veranstalterhaftpflicht im Test

Testergebnisse zur Veranstalterhaftpflicht gibt es derzeit keine. Da kaum eine Veranstaltung der anderen ähnelt, ist es kaum möglich einen wirklich aussagekräftigen Test bereitzustellen.

Einige Testinstitute, wie das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) legen den Fokus bei ihren Untersuchungen immer wieder auf Themen wie Kundenzufriedenheit, Erreichbarkeit und Service. Auch wenn hier keine Aussage zur Qualität des Versicherungsproduktes getroffen wird, spielt die Kundenorientierung vor allem im Schadensfall eine wichtige Rolle.

Kundenzufriedenheit im Test 2018

Das DISQ führt einmal im Jahr eine Umfrage unter Versicherungskunden durch, in welcher nach der Zufriedenheit der Kunden mit dem Service und den Produkten gefragt wird.

Die Veranstalterhaftpflicht wird sowohl von kleinen, eher unbekannten Versicherungsunternhemen angeboten als auch von bekannten Versicherungskonzernen. Einige der großen Anbieter sind auch im Test des DISQ aus dem Jahr 2018 vertreten.

Anbieter der Veranstalterhaftpflicht Ergebnis
Allianz gut
Axa befriedigend
Ergo ausreichend
Generali ausreichend
Nürnberger ausreichend

(Die Gesellschaften sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Den vollständigen Test finden Sie hier.)

In der Kundenumfrage beantworteten mehr als 5.000 Teilnehmer Fragen zu den Themen
Service, Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität der Produkte, Transparenz und Verständlichkeit. Außerdem konnten sich die Befragten auch zu Ärgernisse und ihrer Weiterempfehlungsbereitschaft äußern.

Gute Erfahrungen mit Veranstalterhaftpflichtversicherungen haben wir z. B. mit der Mannheimer, der Allianz und der HVS (Hamburger Versicherungs-Service) gemacht.

Gilt die Versicherung auch im Ausland?

Veranstaltungsbezogene Versicherungen können auch für Veranstaltungsorte im Ausland abgeschlossen werden. Wichtig ist, dass der Firmen- oder Wohnsitz des Versicherungsnehmers in Deutschland liegt.

Wann zahlt die Veranstalterhaftpflicht nicht?

Die Veranstalterhaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die durch Verschulden des Veranstalters zustandekommen. Für Schäden, die sich Besucher untereinander zufügen, kommt sie nicht auf. Stolpert ein Gast beim Tanzen etwa über das ausgestreckte Bein eines anderen Gastes und verletzt sich, ist dies kein Fall für die Veranstalterhaftpflicht. Anders sieht es aus, wenn der Gast über ein loses Kabel fällt.

Vorsätzlich herbeigeführte Schäden schließt die Veranstalterhaftpflicht wie alle Haftpflichtversicherungen aus. 

Für besonderes Equipment ist eventuell eine zusätzliche Absicherung erforderlich. Zudem sollte geprüft werden, ob der Versicherungsschutz auch für die Beschädigung oder den Diebstahl von ausgestellten Dingen oder Tieren gilt.

Veranstalterhaftpflicht im Vergleich – So finden Sie den passenden Versicherungsschutz

Jede Veranstaltung ist ein individuelles Ereignis mit eigenen Rahmenbedingungen. Daher braucht jedes Event einen passgenau zugeschnittenen Versicherungsschutz.

Ein unabhängiger Veranstalterhaftpflicht-Vergleich hilft Ihnen, den für Sie passenden Anbieter zu finden. Möchten Sie die optimale Veranstalterhaftpflicht für Ihr Event finden, sollten Sie zunächst ermitteln, welchen Leistungsumfang Sie benötigen.

  • Organisieren Sie einen Flohmarkt für Ihre Kirchengemeinde, brauchen Sie zum Teil andere Versicherungsleistungen, als wenn Sie ein großes Konzert mit mehreren Künstlern und Feuerwerk planen.
  • Bieten Sie Speisen und Getränke an, setzen Sie nicht zulassungs- und versicherungspflichtige Baufahrzeuge ein, verwenden Sie teure technische Geräte?
  • Möchten Sie eine Hüpfburg für Kinder aufbauen oder planen Sie die Ausstellung wertvoller Gegenstände?

Derartige Besonderheiten müssen bei der Ermittlung des Leistungsumfangs berücksichtigt werden. Erstellen Sie am besten eine Liste aller Ausrüstungsgegenstände, Aufbauten, Fahrzeuge, technischer Geräte usw., die Sie während der Veranstaltung sowie für den Auf- und Abbau benötigen.

Legen Sie fest, worauf Ihr Hauptaugenmerk beim Versicherungsvergleich liegt: Suchen Sie nach einer Veranstalterhaftpflicht mit einer möglichst günstigen Prämie? Oder wünschen Sie sich einen möglichst großen Leistungsumfang mit hoher Deckungssumme?

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Veranstalterhaftpflicht abschließen: So geht’s

Suchen Sie nach einem angemessenen Versicherungsschutz für Ihre Veranstaltung? Durch eine gute Beratung und einen unabhängigen Vergleich erhalten Sie den passenden Versicherungsschutz. Unsere erfahrenen Versicherungsfachleute helfen Ihnen dabei, eine Veranstalterhaftpflicht mit optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Was gilt es bei der Kündigung zu beachten?

Haben Sie die Versicherung für eine konkrete Veranstaltung abgeschlossen, ist in der Regel keine Kündigung notwendig. Der Vertrag endet automatisch zum vorgesehenen Zeitpunkt nach Ende der Veranstaltung. Ein Jahresvertrag für mehrere Events verlängert sich dagegen um ein weiteres Jahr, wenn Sie nicht spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres kündigen. Die Kündigung sollte immer in Schriftform erfolgen, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Auf diese Weise können Sie den Versand und Erhalt der Kündigung nachweisen.

Die außerordentliche Kündigung
In bestimmten Fällen haben Sie das Recht auf außerordentliche Kündigung mit Frist von einem Monat. Das gilt bei:

  • Prämienanpassungen durch den Versicherer
  • nach dem Eintritt des Versicherungsfalles
  • bei Aufgabe der gewerblichen Tätigkeit
Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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