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Risikolebens­versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Risikolebensversicherung schützt Angehörige vor den finanziellen Folgen, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt.
  • Ehe- oder Lebenspartner können eine sog. verbundene Risikolebensversicherung abschließen, die beide Personen gleichermaßen absichert.
  • Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist auch für die Absicherung von Geschäftspartnern oder von Krediten und Finanzierungen sinnvoll.
  • Die Kosten einer Risikolebensversicherung werden individuell berechnet. Die Höhe der Versicherungssumme, die Versicherungsdauer sowie das Alter und der Gesundheitszustand der versicherten Person spielen eine große Rolle.
  • Zu den besten Risikolebensversicherern gehören derzeit die Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, die Alte Leipziger sowie die Dialog Lebensversicherungs-AG (IVFP, 2019).

Für wen ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist für all diejenigen sinnvoll, die ihre Angehörigen im Falle des eigenen Versterbens vor finanziellen Schwierigkeiten schützen wollen. Gerade junge Familien haben kaum oder gar kein Vermögen angespart, um den wirtschaftlichen Schaden auszugleichen, der durch den Tod des Hauptverdieners eintritt. Bereits mit relativ kleinen Versicherungsbeiträgen zahlt die Versicherung im Fall des Falles eine hohe Summe. So kann ein Einkommensverlust für die Hinterbliebenen abgefedert werden.

Eine Risikolebensversicherung funktioniert nicht nur für die Absicherung der Familie. Geschäftspartner können sich ebenfalls durch eine Risikolebensversicherung absichern, damit der Tod des Geschäftspartners keine schweren finanziellen Folgen für die Firma hinterlässt. Auch für die Absicherung eines Kredites oder einer Finanzierung kann die Risikolebensversicherung sinnvoll sein.

Ehe- oder Lebenspartner können sich über eine sog. verbundene Risikolebensversicherung absichern. Hierbei wird ein Vertrag für beide Personen abgeschlossen. Stirbt einer der Partner, erhält der Begünstigte die vereinbarte Summe in voller Höhe. Diese Variante ist günstiger als zwei getrennte Verträge, birgt aber den Nachteil, dass die Versicherungssumme nur einmalig ausgezahlt wird – selbst wenn beispielsweise bei einem Verkehrsunfall beide Partner sterben sollten.

Für nicht verheiratete Paare lohnt sich der Abschluss von zwei getrennten statt einer verbundenen Lebensversicherung. Grund dafür ist vor allem die Erbschaftsteuer auf die Auszahlung im Todesfall. Unverheiratete Paare haben im Gegensatz zu Ehepaaren einen geringeren Steuerfreibetrag.

Zwei getrennte Verträge sind daher sinnvoller, da im Todesfall des einen Partners der andere Partner das Geld aus seinem eigenen Vertrag ausgezahlt bekommt. Denn: Versicherungen unterscheiden zwischen Versicherungsnehmer, der versicherten Person und der bezugsberechtigten Person. Eine solche Konstellation nennt sich auch “Über-Kreuz-Verträge”.

Alleinerziehende Elternteile können ihre Kinder als bezugsberechtigte Person im Todesfall ernennen. Sind diese zum Zeitpunkt des Versterbens bereits volljährig, bekommen sie die volle Versicherungssumme ausgezahlt. Sind die Kinder noch minderjährig, wird der im Vorfeld ernannte Vormund mit der Verwaltung des Geldes beauftragt. Wurde kein Vormund vor dem Tod bestimmt, ernennt ihn das Gericht.
Höchstalter in der Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung kann bis ins hohe Alter abgeschlossen werden. Die meisten Versicherer geben ein Höchstalter von 70 Jahren an. Einige Gesellschaften nehmen Kunden sogar bis zum Alter von 75 Jahren an.

Ältere Versicherungsnehmer sollten sich jedoch gründlich Gedanken machen, ob der Abschluss einer solchen Versicherung im hohen Alter finanziell Sinn macht. Versicherer bestimmen Beiträge nicht nur aufgrund der Versicherungssumme, sondern auch aufgrund des Eintrittsalters und des Gesundheitszustandes. Daher können Versicherungsbeiträge mit 70 Jahren sehr hoch ausfallen.

Warum braucht man eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung kann für verschiedene Zwecke eingesetzt werden:

  • Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall
  • Absichern von Geschäftspartnern
  • Absicherung eines Kredites, eines Darlehens oder einer Finanzierung

Sicherheit für Hinterbliebene

Die staatliche Versorgung im Todesfall reicht für die Hinterbliebenen meist nicht aus. Verstirbt einer der Hauptverdiener, muss die Familie mit einem einzigen Einkommen, der Witwen- und der Waisenrente zurechtkommen. Um seinen Angehörigen den bisherigen Lebensstandard auch nach dem Versterben zuzusichern, wird eine Risikolebensversicherung abgeschlossen.

Absicherung der Firma

Bei kleinen Unternehmen kann der Tod eines Geschäftspartners den Erfolg der Firma gefährden. Auch in diesem Fall hilft die Risikolebensversicherung, denn der Begünstigte im Todesfall kann auch ein Geschäftspartner sein.

Weitere Absicherungen

Mit Hilfe einer Risikolebensversicherung lässt sich jede Form einer Verbindlichkeit absichern. Soll beispielsweise ein Kredit abgesichert werden, empfiehlt sich eine Police mit sinkender Versicherungssumme, da auch das zu tilgende Darlehen mit der Zeit geringer wird.

Umgekehrt kann man auch einen Vertrag mit einer steigenden Versicherungssumme abschließen. Dies gewährleistet eine Anpassung an einen steigenden Lebensstandard oder an die Inflation.

Leistungen

Die klassischen Leistungen einer Risikolebensversicherung sind besonders für junge Familien von Vorteil. Im Falle des Todes des Hauptverdieners ist für das Auskommen der Angehörigen gesorgt.

Die Risikolebensversicherung gewährleistet den Angehörigen im Todesfall finanzielle Unterstützung. Sie bietet im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung jedoch keinen Kapitalaufbau zur Altersvorsorge.
Wenn die Versicherungssumme hoch genug gewählt wurde, übernimmt die Versicherung die Abzahlung von Krediten im Todesfall des Versicherungsnehmers. So werden die Hinterbliebenen des Versicherungsnehmer nicht mit Schulden bei der Bank belastet.
Wenn der Versicherungsnehmer verstirbt, werden durch die Risikolebensversicherung eventuell laufende Immobilienkredite getilgt. Somit wird einem Notverkauf der Immobilie vorgebeugt.
Die Risikolebensversicherung wird oftmals in Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung angeboten. Die Risikolebensversicherung mit Zusatzversicherung sichert so nicht nur die Angehörigen im Todesfall ab, sondern bietet auch finanzielle Sicherheit für den Versicherungsnehmer selbst.
Eine Risikolebensversicherung kann mit steigender, gleichbleibender oder fallender Todesfallleistung vereinbart werden. Bei fallenden Risikolebensversicherung verringert sich die Leistung und damit auch die Beitragshöhe der Versicherung mit der Zeit, bis sie schließlich bei Null ankommt und endet. Diese Variante ist zum Beispiel bei der Tilgung von Krediten sinnvoll.
Erwirtschaftet die Versicherungsgesellschaft Überschüsse, so werden diese dazu verwendet den Versicherungsbeitrag dauerhaft zu senken. Alternativ werden Überschüsse auch angespart und der Versicherungssumme zugeschlagen.
Die Kapitalzahlung aus einer Risikolebensversicherung ist grundsätzlich steuerfrei, wenn sie im Todesfall ausgezahlt wird. Wird kein Einmalbetrag sondern eine Rente ausgezahlt, so ist der Ertragsanteil der Rente zu versteuern.

Kosten

Die Kosten einer Risikolebensversicherung werden mithilfe von verschiedenen Parametern individuell bestimmt. Entscheidende Faktoren sind die Versicherungssumme, die Laufzeit des Vertrages sowie das individuelle Risiko des Versicherungsnehmers.

Unter der Versicherungssumme versteht man die Summe, die im Todesfall der versicherten Person ausgezahlt wird. In der Regel steigen die Beitragskosten, je höher die Versicherungssumme gewählt wird. Eine Risikolebensversicherung über eine Versicherungssumme von 100.000 Euro ist also günstiger als eine Versicherung mit einer Absicherung über 200.000 Euro. Die Versicherungssumme sollte unbedingt so gewählt werden, dass die Hinterbliebenen im Todesfall der versicherten Person zumindest in der ersten Zeit keine finanziellen Probleme haben.

Versicherungsnehmer sollten darauf achten, dass die Vertragslaufzeit lang genug ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Risiko des Versterbens ausreichend abgesichert ist. Die Versicherung sollte mindestens so lange laufen, bis die Kinder in einem selbständigen Alter sind, etwa wenn sie ihr eigenes Geld verdienen. Wer auch noch den Lebenspartner absichern möchte, sollte dementsprechend eine längere Laufzeit wählen.

Prinzipiell sollte lieber eine längere Laufzeit gewählt werden, als eine zu kurze. Nicht alle Versicherer gewähren eine Laufzeitverlängerung. Die frühzeitige Kündigung einer Risikolebensversicherung ist um einiges einfacher.

Die Höhe der Beiträge hängt u. a. vom Versicherungsnehmer selbst ab. Alter bei Abschluss des Vertrages, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen spielen eine große Rolle, ebenso wie riskante Hobbies.

Junge Versicherte zahlen besonders günstige Beiträge. Wer gesund ist, muss auch keinen Risikozuschlag befürchten. Ist der Versicherte dagegen Raucher, hat er Übergewicht und muss er Vorerkrankungen wie einen Herzinfarkt, Burnout oder eine Krebserkrankung melden, kann der Versicherer einen hohen Risikozuschlag auf die Versicherungskosten verlangen.

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Prämien sind steuerlich absetzbar

Die Prämien für eine Risikolebensversicherung können in der Steuererklärung unter „andere Versicherungen“ geltend gemacht werden. Jedoch sind die Aufwendungen nur dann steuerlich absetzbar, wenn der Betrag für die Vorsorgeaufwendungen noch nicht durch Krankenversicherungsbeiträge und ähnliches ausgeschöpft ist. Der Höchstbetrag liegt hier etwa bei 1.900 Euro für Arbeitnehmer und bei 2.800 Euro für Selbständige.

Unbedingt die Wahrheit sagen
Um eine Lebensversicherung abzuschließen, muss man einige Gesundheitsfragen beantworten, anhand derer der Versicherer das Sterberisiko einschätzt. Diese Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Geschieht dies nicht, kann die Versicherung den Vertrag rückgängig machen, oder gar die Zahlung im Todesfall verweigern. Auf die Folgen von unwahrheitsgemäß beantworteten Gesundheitsfragen muss jede Gesellschaft ausdrücklich hinweisen.

So wichtig sind die Kosten der Versicherungsgesellschaft

Natürlich hat der Versicherungsnehmer mit der Versicherungssumme und seiner Gesundheit wichtige Stellhebel selbst in der Hand, die Kosten für seine Versicherung nachhaltig zu beeinflussen.

Doch auch die Kosten des Versicherers selbst spielen bei der Wahl der Versicherung eine Rolle. Zu diesen Kosten gehören vorrangig Abschluss- und Verwaltungskosten. Diese sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich kalkuliert und können die Versicherungsprämien erheblich beeinflussen. Im besten Fall entscheidet sich der Versicherungsnehmer vor dem Vertragsabschluss für einen preiswerten Anbieter mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Risikolebensversicherung im Test

Unabhängige Tests zeigen nicht nur, welche Risikolebensversicherungen günstiger sind, sondern geben auch Aufschluss über die Servicequalität und finanzielle Stabilität der Anbieter. Neben der Beitragshöhe ist es bei der Risikolebensversicherung schließlich besonders wichtig, dass die Versicherungsgesellschaft im Leistungsfall die vereinbarte Auszahlung unkompliziert durchführen kann.

Leistungstest des IVFP 2019

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) untersuchte 2019 insgesamt 68 Tarife der Risikolebensversicherung. Es wurde jeweils eine Gesamtnote vergeben, die sich aus den Ergebnissen von vier Teilbereichen zusammensetzt.

Teilbereiche und Wichtung im IVFP-Test 2019
  • Unternehmen: 20 Prozent
  • Preis-Leistung: 50 Prozent
  • Flexibilität: 20 Prozent
  • Transparenz und Service: 10 Prozent

So wurde getestet

Alle untersuchten Versicherungstarife bieten eine konstante Versicherungssumme, die über den betrachteten Zeitraum von 25 Jahren gleich bleibt. Des weiteren unterteilten die Tester die Tarife in Basis und Premiumtarife. Dabei versichern die „Basistarife“ lediglich das reine Todesfallrisiko. Im Gegensatz dazu bieten die „Premiumtarife“ weitere Leistungen. Kann der Versicherte mindestens eine der beiden folgenden Bausteine dazu wählen, wird der Tarif als „Premium“ kategorisiert:

  • Verlängerungsoption der Vertragsdauer ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Vorgezogene Leistung bei schwerer Krankheit

Das IVFP nutzte für die Bewertung außerdem verschiedene Modellkunden:

  • Angestellter (Bankkaufmann mit 100 Prozent Bürotätigkeit) – Raucher und Nichtraucher
  • Anstreicher/Maler (Innenarbeiten) – Raucher und Nichtraucher

Ergebnis des Risikolebensversicherungs-Test 2019

Die besten 3 Risikolebensversicherungen im Basistarif – Angestellter/Nichtraucher

Versicherer Tarif Gesamtnote
Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft RisikoLebensversicherung 1,2
Dialog Lebensversicherungs-AG RISK-vario® 1,3
Württembergische Lebensversicherung AG Risikolebensversicherung Kompakt 1,4

Die besten 3 Risikolebensversicherungen im Basistarif – Angestellter/Raucher

Versicherer Tarif Gesamtnote
Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft RisikoLebensversicherung 1,2
Dialog Lebensversicherungs-AG RISK-vario® 1,3
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. RiskAL – Risikolebensversicherung 1,4

Die besten 3 Risikolebensversicherungen im Basistarif – Handwerker/Nichtraucher

Versicherer Tarif Gesamtnote
Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft RisikoLebensversicherung 1,2
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. RiskAL – Risikolebensversicherung 1,3
Dialog Lebensversicherungs-AG RISK-vario® 1,3

Die besten 3 Risikolebensversicherungen im Basistarif – Handwerker/Raucher

Versicherer Tarif Gesamtnote
Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft RisikoLebensversicherung 1,2
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. RiskAL – Risikolebensversicherung 1,3
Dialog Lebensversicherungs-AG RISK-vario® 1,3

(Die hier dargestellten Ergebnisse beziehen sich der Übersicht halber nur auf die getesteten Basistarife von Serviceversicherern. Das vollständige Testergebnis finden Sie hier)

Fazit zum IVFP-Test 2019

Der Test vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung zeigt, dass es eine Reihe guter und sehr guter Tarife am Markt gibt. Die Testsieger, die sehr gute Tarife sowohl für einen Angestellten als auch für einen Handwerker anbieten, stechen im Test deutlich hervor.

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Formen der Lebensversicherung

Es gibt verschiedene Arten von Lebensversicherungen, die zwei häufigsten sind:

  • Risikolebensversicherung
  • Kapitallebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung versichert den Todesfall. Stirbt der Versicherungsnehmer, zahlt der Versicherer die vertraglich vereinbarte Summe. Die Kapitallebensversicherung hingegen versichert ein langes Leben. Hat der Versicherte das vereinbarte Alter erreicht, zahlt die Versicherung ihm eine bestimmte Summe aus. Aus diesem Grund ist diese Form der Lebensversicherung auch eine populäre Art der Altersvorsorge und vor allem für Familien geeignet. Wer bereits in jungen Jahren mit dem Sparen beginnt, kann sich ein hohes Zusatzeinkommen für das Alter sichern.

Bei Abschluss einer Lebensversicherung sollte man daher die Risikolebensversicherung nicht mit der Kapitallebensversicherung verwechseln. Denn: Die Risikolebens-Police leistet nur, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Es handelt sich also um einen reinen Hinterbliebenenschutz – mit allerdings deutlich günstigeren Monatsraten.

Möglichkeit der Umwandlung

In der Regel hat der Versicherungsnehmer in den ersten zehn Jahren nach Abschluss der Risikolebensversicherung die Möglichkeit seine Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung umzuwandeln. Dies ist meist ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich.

Was Sie bei einem Vergleich beachten sollten

Es gibt verschiedene Varianten der Risikolebensversicherung und verschiedene Faktoren bei der Beitragsberechnung der Policen. Und so gibt es im Einzelfall mitunter recht deutliche Unterschiede bei Preis und Leistung.

Ein Risikolebensversicherung-Vergleich ist ratsam, um genau die Police abzuschließen, die man benötigt. Entscheidend bei der Zusammenstellung der Police ist unter anderem, dass genau der Tarif ausgewählt wird, der für den individuellen Fall am sinnvollsten ist.

Verschiedene Versicherungsvarianten

Im Todesfall wird bei einer Risikolebensversicherung eine vorab festgelegte Summe an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Es gibt allerdings auch Varianten, bei denen sich die Auszahlungssumme im Laufe der Zeit ändert. Tritt der Versicherungsfall also bereits nach zwei Jahren ein, wird eine andere Summe ausgezahlt, als würde der Versicherungsfall erst nach zehn oder zwanzig Jahren eintreten.

Zwar erhalten die Hinterbliebenen dann eine niedrigere Summe, doch ist auch die Beitragshöhe deutlich niedriger. Dies ist vor allem für Verbraucher sinnvoll, die ihre Erben davor bewahren möchten, einen laufenden Kredit weiter abzahlen zu müssen.

Verbreitete sind drei Varianten der Risikolebensversicherung (RLV):

  • Die RLV mit konstant bleibender Auszahlungssumme
  • Die RLV, bei der die Auszahlungssumme um einen festgelegten Prozentsatz sinkt
  • Die RLV, bei der die Auszahlungssumme “annuitätisch” sinkt, also zunächst nur langsam, später dann immer schneller

Die Risikolebensversicherung mit sinkenden Auszahlungssummen werden häufig gewählt, wenn z. B. der Familienvater verhindern möchte, dass im Falle seines Todes die Hinterbliebenen auf den Kosten eines Wohnungs- oder Hauskredits sitzen bleiben.

Verschiedene Faktoren der Beitragsbemessung

Neben der gewählten Variante der Risikolebensversicherung richtet sich die Beitragshöhe nach verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel:

  • Alter des Versicherungsnehmers
  • Besondere Risiken im Beruf oder in der Freizeit (besonders riskanter Beruf wie z. B. Dachdecker oder riskantes Hobby wie z. B. Fallschirmspringen)
  • Vorerkrankungen oder andere Gesundheitsrisiken
Vergleich der Risikolebensversicherung bei Nachversicherung empfehlenswert
Wenn der Versicherungsnehmer bereits vor Vertragsabschluss weiß, dass die Risikolebensversicherung zu einem späteren Zeitpunkt angepasst werden soll, sollte dies bei der Suche nach dem richtigen Tarif berücksichtigt werden. Denn bei einigen Anbietern ist eine sog. Nachversicherung ohne Weiteres möglich (zum Beispiel ohne eine erneute Gesundheitsprüfung), während es bei anderen Anbietern verschiedene Auflagen gibt.

Unabhängige Tests als Orientierung

Von unabhängigen Testinstituten werden einzelne Produkte untersucht und die Anbieter auf ihre Qualität hin überprüft. Dabei werden ein oder mehrere Modellkunden konstruiert, um bei einem solch individuellen Produkt passende Testkriterien zu entwickeln.

Um unabhängig von den gewählten Rechenmodellen die passende Risikolebensversicherung für zu finden, sollten sich Versicherungsnehmer individuelle Angebotsvorschläge erstellen lassen. Dann wird ersichtlich, ob ein Testsieger auch für einen persönlich das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis bereit hält.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Müni Enkhsaikhan
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