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Pensionsfonds

Unsere Empfehlungen für Ihren Pensionsfonds: Wie sparen Ihre Mitarbeiter damit fürs Alter und warum ist er so renditestark?
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Pensionsfonds ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge. Er bietet eine hohe Flexibilität und höhere Renditechancen, da das Geld am Kapitalmarkt angelegt werden kann.
  • Das eingezahlte Kapital ist beim Pensionsfonds gesichert. Einen garantierten Anspruch auf Zinsen gibt es aber nicht.
  • Der Pensionsfonds profitiert von staatlicher Förderung. Dank der Entgeltumwandlung sparen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben. Die Auszahlung muss in der Rentenphase jedoch versteuert werden.
  • Arbeitgeber können mit Pensionsfonds die Attraktivität des Unternehmens sowie die Mitarbeiterbindung stärken. Zudem wirkt sich ein Pensionsfonds positiv auf die Unternehmenskennzahlen aus.
  • In unabhängigen Tests zur betrieblichen Altersvorsorge erhielten unter anderem die Allianz, die Alte Leipziger und die Generali die Höchstbewertung. Sie haben alle Pensionsfonds im Angebot.

Was ist ein Pensionsfonds?

Der Pensionsfonds ist einer der sechs Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge (baV). Er ist ein rechtlich selbständiger Versorgungsträger, durch den dem Arbeitnehmer ein Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen eingeräumt wird. Dazu zählen:

  • Altersleistungen
  • Hinterbliebenenleistungen
  • Invaliditätsleistungen
So unterscheidet sich der Pensionsfonds von anderen Modellen der baV

Der Pensionsfonds bietet Arbeitgebern und Arbeitnehmern mehr Flexibilität als andere Modelle der betrieblichen Altersvorsorge. Die Beiträge in einem Pensionsfonds können auch in einen höherem Maße an der Börse angelegt werden. Dies erhöht die Renditechancen, aber auch das Risiko von Zinsverlusten.

Arbeitgeber ist bei Pensionsfonds verpflichtet

In Deutschland gibt es erst seit 2002 Pensionsfonds. Gegründet werden sie meistens von Banken, Versicherungen oder Großunternehmen. Beiträge können aber auch in einen bereits bestehenden Pensionsfonds eingezahlt werden. Die Rechtsform ist eine Aktiengesellschaft oder ein Verein.

In beiden Fällen haftet der Arbeitgeber; auch Subsidiärhaftung genannt: Er verpflichtet sich, eine garantierte Mindestleistung zu erfüllen, falls der Pensionsfonds diese nicht mehr bezahlen kann. Ein Recht auf Mindestansprüche hat der Arbeitnehmer auch, wenn sein Unternehmen in Konkurs geht. Dazu zahlt der Arbeitgeber Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG).

Beaufsichtigt werden Pensionsfonds von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): Sie muss der Gründung von Pensionsfonds zustimmen und überwacht deren Vermögenslage. Zudem unterliegen Pensionsfonds dem „Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen“ (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG).

Wie funktioniert der Pensionsfonds?

Ein oder mehrere Arbeitgeber können einen Pensionsfonds nutzen. Die Parteien schließen einen Pensionsvertrag und einen Pensionsplan ab. Dort werden die Beitragszahlungen sowie die Art der zu erbringenden Versorgungsleistungen bestimmt. Für die eingezahlten Beiträge haftet der Arbeitgeber – Beitragsteile für die Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung werden dabei abgezogen. Der Arbeitnehmer hat damit ein geringeres Risiko.

Einzahlen in den Pensionsfonds können entweder:

  • nur Arbeitnehmer
  • nur Arbeitgeber
  • oder beide zusammen.

Die Höhe der monatlichen Beiträge ist nicht gesetzlich festgelegt und kann jederzeit angepasst werden. Finanziert der Arbeitnehmer den Pensionsfonds, passiert dies über die Entgeltumwandlung.

In der Regel zahlen Arbeitnehmer aus einem Teil des unversteuerten Bruttoeinkommens Beiträge in den Pensionsfonds ein. Dadurch werden das Bruttogehalt und somit Steuern sowie Sozialabgaben kleiner.  Die Beiträge sind aber begrenzt. Der Anspruch besteht bis zu einer Höhe von 8% (steuerfrei) und bis zu 4% (sozialversicherungsfrei) der Beitragsbemessungsgrenze (West) der gesetzlichen Rentenversicherung. 2019 sind das monatlich höchstens 268 Euro, respektive 536 Euro.

So zahlen Arbeitnehmer mehr in den Vorsorgevertrag ein, als ihnen netto an Einkommen fehlt. Durch die Bruttoentgeltumwandlung reduziert auch der Arbeitgeber seine Lohnnebenkosten. Allerdings verringern sich für Arbeitnehmer auch mögliche Leistungen der gesetzlichen Rente und der Arbeitslosenversicherung. Im Hinblick auf die Beitragszahlung ermöglicht der Pensionfonds auch die Nutzung der Riester-Förderung.

Welche Leistungen bietet der Pensionsfonds?

Im Kapitaldeckungsverfahren werden die zugesagten Leistungen finanziert. Die Pensionsfonds-Einrichtungen legen die Sparanteile jedes Versorgungsberechtigten an – etwa in Aktien oder Fonds. Je nach Risikoprofil unterscheiden sich die Anlagestrategien, theoretisch ist es möglich, die gesamten Beiträge in rentable Anlageformen zu investieren.

So bildet sich ein individuelles Deckungskapital, aus dem später die Auszahlungen berechnet werden. Der Versicherte erhält in der Regel eine lebenslange Rente. Es ist aber auch eine einmalige Auszahlung möglich. Die Auszahlungen werden allerdings versteuert, wenn die Beiträge während der Ansparphase steuerfrei geblieben sind. Auch werden der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberbeitrag der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig.

Zusätzliche Leistungen beim Pensionsfonds

Im Todesfall sind während der Ansparphase die Hinterbliebenen mit einer Rente oder einer Kapitalzahlung abgesichert. Sparer können auch noch Zusatzbausteine abschließen oder später in den Vertrag aufnehmen. Einige Pensionskassen bieten für die Hinterbliebenenversorgung beispielsweise ein Sterbegeld oder eine Rentengarantiezeit an. Auch kann der Pensionsfonds mit einer Berufsunfähigkeitsvorsorge ergänzt werden.

Welche Vorteile hat der Pensionsfonds?

  • Flexibilität: Beim Anlegen der Gelder gibt es mehr Flexibilität und Freiheit als bei anderen Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge. Die Renditechancen sind damit besser, vor allem bei langer Laufzeit.
  • Renditechancen: Gerade während Niedrigzinsphasen lohnen sich Pensionsfonds. Denn die Renditechancen sind am Kapitalmarkt höher, als wenn das Geld mehrheitlich in sichere Anlagen investiert wird.
  • Steuerliche Vorteile: Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren von steuerlichen Vorteilen und Einsparungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen.
  • Bessere Kennzahlen: Diese Form der Altersvorsorge erscheint nicht in der Unternehmensbilanz des Arbeitsgebers, was die Kennzahlen verbessert. So erhöht sich die Eigenkapitalquote – das verringert die Gefahr einer Abwertung durch Ratingagenturen.
  • Günstig: Einen Pensionsfonds zu gründen oder in einen bestehenden beizutreten, ist vergleichsweise günstig und die Verwaltung wird weitgehend vom Pensionsfonds übernommen. Zudem kann der Arbeitgeber von Gruppentarifen profitieren.
  • Motivation: Ein Pensionsfonds motiviert Mitarbeitende und bindet sie langfristig an das Unternehmen.

Welche Nachteile hat der Pensionsfonds?

  • Höheres Risiko: Da die Beiträge vor allem am Kapitalmarkt angelegt werden, ist das Risiko höher als bei konservativen Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
  • Keine Mindestverzinsung: Eine garantierte Mindestverzinsung gibt es nicht. Nur das eingezahlte Kapital ist bei Renteneintritt sicher. Läuft es ganz ungünstig, entfällt der Spareffekt.
  • Beiträge an Krankenversicherungen: Bei der Auszahlung wird der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig. Hier sind die Konditionen bei der gesetzlichen Rente, der Riester-Rente oder Rürup-Rente besser.

Wer sollte auf Pensionsfonds setzen?

Arbeitnehmer: Bei der gesetzlichen Rentenversicherung drohen Versorgungslücken. Da ist es ratsam, sich über über eine private oder betriebliche Altersvorsorge zusätzlich abzusichern. Wer sein zukünftiges Alterskapital durch renditeorientiertes Sparen vergrößern möchte, ist mit einem Pensionsfonds gut beraten. Lohnenswert sind Pensionsfonds insbesondere, wenn der Arbeitgeber Beiträge leistet.

Arbeitgeber: Empfehlenswert ist der Pensionsfonds für Firmen, die zugunsten einer höheren Eigenkapitalquote die betriebliche Altersvorsorge auslagern möchten. Der Beitritt zu einem Pensionsfonds ist inbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen interessant. Auch Unternehmen, die den Verkauf bzw. die Weitergabe im Familienverbund in Erwägung ziehen, sollten über dieses Thema nachdenken. Bei der von Buddenbrock Unternehmensgruppe kommt der Pensionsfonds in der Regel dann zum Einsatz, wenn sie vorhandene und idR. alte Versorgungssysteme „neuordnen“, sprich modernisieren und für die Unternehmen attraktive gestalten. Geschäftsführer Stephan Seidenfad: „Viele alte Versorgungssysteme belasten die Bilanzen der Unternehmen, da die Gesetzgebung und der Niedrigzins hier gegen die Unternehmen wirken.“ Man baue solche Systeme um und sorge für verkürzte Bilanzen, mehr Sicherheit für die Arbeitnehmer und vor allem Klarheit und Planungssicherheit für die Unternehmen.

Was passiert mit dem Pensionsfonds, wenn ein Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt?

Grundsätzlich können Versorgungszusagen laut Gesetz zum neuen Arbeitgeber mitgenommen werden. Das Recht, dass die betriebliche Altersvorsorge über den gleichen Durchführungsweg weitergeführt wird, hat der Arbeitnehmer aber nicht. Der Arbeitgeber ist nur zur Wertegleichheit verpflichtet. Bereits angesparte Arbeitnehmer-Beiträge gehen nicht verloren. Auch arbeitgeberfinanzierte Leistungen bleiben erhalten, sobald die Fristen der Unverfallbarkeit erfüllt sind: Arbeitgeberbeiträge sind ab 2018 gesichert, wenn die Rentenzusage seit mindestens drei Jahren besteht und der Mitarbeiter beim Austritt mindestens 21 Jahre alt ist.

Der Arbeitnehmer darf den Pensionsfonds zudem privat weiterführen. Kündigen kann er ihn in der Regel jedoch nicht. Beitragszahlungen werden auf ruhend gesetzt.  Wird das Pensionsalter erreicht oder tritt der Versorgungsfall ein, werden die Leistungen ausgezahlt. Das kann jedoch seine spätere Betriebsrente schmälern.

Die betriebliche Altersvorsorge im Test 2018

2018 untersuchte das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) 29 Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge. Bewertet wurden die Qualität der Beratung, die Haftung, der Service und die Verwaltung. Neun Anbieter erhielten die Höchstwertung von fünf Sternen und somit das Qualitätsurteil exzellent. (Quelle). Bei allen ist der Abschluss eines Pensionsfonds möglich. Explizit wurde diese Form der baV aber nicht getestet.

Versicherer Qualitätsurteil
Allianz exzellent
Alte Leipziger exzellent
Axa exzellent
Versicherungskammer Bayern exzellent
Generali exzellent
HDI exzellent
Nürnberger exzellent
Stuttgarter exzellent
Swiss Life exzellent

 

Pensionsfonds: Angebote vergleichen und fachliche Beratung nutzen

Bevor sich ein Arbeitgeber für einen Pensionsfonds entscheidet, lohnt sich ein Vergleich mit den anderen fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge (baV) – eine Übersicht finden Sie hier. Neben dem Pensionsfonds sind folgende Wege möglich:

Wenn ein Pensionsfonds für das Unternehmen in Frage kommt, vergleicht es am besten verschiedene Anbieter. Testergebnisse gibt es unter dem Kapitel  „Die betriebliche Altersvorsorge im Test 2018“.

Mehr zur betrieblichen Altersvorsorge
BAV: So helfen wir Ihnen, die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge anbieten möchten, können Sie sich an uns wenden. Wir bieten Ihnen für jeden Durchführungsweg der bAV sowie über PensionCare die reine Verwaltung von bestehenden Unternehmensversorgungen an. Laut unserem Experten Stephan Seidenfad verkauft man dabei den Unternehmen nicht einfach ein bestimmtes Produkt der bAV. Kein Durchführungsweg der bAV passe auf jedes Szenario.

Dafür sei die bAV zu komplex und haftungsintensiv: „Vielmehr braucht es ein individuelles Konzept.“ Ohne einen Überblick gehe  es nicht, so Seidenfad: „Unser Konzept sieht immer eine Analyse des Unternehmens vor, damit wir Schwachpunkte entdecken, lösen und verbessern können. Ansonsten baut man sein Schloss auf Sand.“ Dabei arbeiten wir mit namhaften Rechts- und Steuerberatern zusammen und besitzen eine hohe Expertise in der Entwicklung von Investmentkonzepten. Neben der klassischen bAV beherrschen wir auch das Thema CTA (Contructual Trust Arrangement) und das Zusammenspiel dieser Innenfinanzierung mit Pensionsfonds und Unterstützungskassen.

Gerade auf dieser hochkomplexen Ebene stellen sich schnell die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern heraus. Wer dumpf Produkte verkauft, berät meistens falsch“, sagt Seidenfad. Der richtige Mix aus Durchführungswegen und Benefits wie betrieblicher Krankenversicherung oder betrieblicher Berufsunfähigkeitsversicherung schaffe am Ende das optimale Konzept. Die Versicherung sollte die geringste Rolle bekommen. „Am Ende findet sich immer ein Produktanbieter, der gerne Kundengelder nimmt und anlegt“, so Seidenfad.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.08.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Maja Sommerhalder
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