Gebäude­versicherung für Fachwerkhäuser

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine Gebäude­versicherung für ein Fachwerkhaus, welche Leistungen sollten mitversichert sein und was müssen Sie bei Denkmalschutz beachten.

Inhalt dieser Seite
  1. Gebäude­­versicherung für Fachwerkhäuser
  2. Wichtige Leistungen
  3. Kosten
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser
  6. Tipps für den Vergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Gebäude­versicherung für Fachwerkhäuser ist im Vergleich zu anderen Gebäuden teurer.
  • Die Gründe dafür liegen in häufigeren Schäden, deren Sanierung zudem mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden sind.
  • Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser erfordern eine darauf abgestimmte Gebäude­versicherung.

Gebäude­versicherung für Fachwerkhäuser

In der Gebäude­versicherung werden Fachwerkhäuser als ein spezieller Gebäudetyp betrachtet, mit dem für die Versicherungs­gesellschaften hohe Risiken verbunden sind. Eine Rolle spielt hier zum einen das Alter des Gebäudes. Der Fachwerkbau entwickelte sich seit dem Mittelalter und wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts praktiziert. Heute gibt es in Deutschland nur noch wenige Firmen, die diese Bauweise praktizieren. Aufgrund ihres Alters und ihres historischen Wertes stehen viele Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz.


Auf Vorschäden achten

Achten Sie vor allem bei Fachwerkhäusern vor dem Kauf auf mögliche Vorschäden. Gab es beim Vorbesitzer einen Wasserschaden, der nicht fachmännisch getrocknet wurde, kann dies mit der Zeit zu Problemen führen. Besichtigen Sie das Fachwerkhaus daher vor dem Kauf am besten mit einem Fachmann, der Sie auf versteckte Mängel aufmerksam machen kann.


Bauweise als Risiko

Auch aus der Bauweise von Fachwerkhäusern resultieren Risiken für die Versicherung. Ein solches Haus besteht aus einem Stützskelett aus Holz, welches das gesamte Gebäude trägt. Die Zwischenräume zwischen den Balken – die Gefache – werden mit einem mit Lehm beschichteten Holzgeflecht oder mit Mauersteinen ausgefüllt. Zum Teil werden sie auch mit Lehmbausteinen verputzt.

Fachwerkhäuser sind robust, stabil und wetterfest – mit diesen Eigenschaften haben viele dieser Häuser die Jahrhunderte überdauert. Vor allem unsanierte oder lediglich teilsanierte Fachwerkhäuser sind aus der Sicht der Gebäude­versicherer durch ihre alte Bausubstanz jedoch ein hohes Risiko. Viele Besitzer von Fachwerkhäusern stellen fest, dass sie Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare Gebäude­versicherung für ihre Immobilie zu finden.


Vor­versicherung nicht vorschnell kündigen

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Gebäude­versicherung. Eine bereits bestehende Gebäude­versicherung kann bei einem Eigentümer­wechsel durch den neuen Besitzer zu den gleichen Konditionen übernommen werden. Bei einem Fachwerkhaus kann eine solche Vor­versicherung ein Glücksfall sein. Eine vom Verkäufer übernommene Gebäude­versicherung sollten Sie daher nicht vorschnell kündigen, sondern sich zunächst informieren, ob und zu welchen Konditionen eine Versicherung des Hauses bei einem anderen Anbieter möglich ist.


Beachten Sie: In unserem Vergleichsformular gibt es keine eigene Kategorie für Fachwerkhäuser. Nutzen Sie daher die Kategorie “Holzhaus/Lehmfachwerk mit harter Dachung“.

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Welche Leistungen sind bei einem Fachwerkhaus besonders wichtig?

Die wichtigsten Risiken, die bei einem Fachwerkhaus unbedingt versichert werden sollten, sind Brände, Sturmschäden sowie – zumindest in entsprechenden Risikogebieten – Schäden durch Hochwasser.

Brand- und Sturmschäden

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Eine erhöhte Brandgefahr für Fachwerkhäuser ergibt sich aus der Holzbauweise. Bei einem Brand können das alte Holz und auch das eventuell vorhandene Holz-Lehm-Gemisch in den Gefachen wie Zunder brennen. Besonders hoch ist das Brandrisiko bei Fachwerkhäusern, die nicht über ein Massivbedachung, sondern über ein Reetdach verfügen. Reetdach-Brände lassen sich im Vergleich zu normalen Bränden schlechter löschen, breiten sich schneller im Gebäude aus und können einen Totalschaden nach sich ziehen. Auch Sturmschäden sind bei Fachwerkhäusern generell und vor allem bei Häusern mit einem Reetdach häufiger und ausgeprägter als bei anderen Gebäuden.

Hochwasser

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Ebenso kann Hochwasser für ein Fachwerkhaus fatale Folgen haben. Bei einer Überschwemmung saugt sich das Holz regelrecht mit Wasser voll. Außerdem können Überschwemmungsschäden bei Fachwerkhäusern besonders leicht zu Pilzbefall und Schimmel führen. Eine Trockenlegung des Hauses und die Beseitigung von Schimmel gestalten sich bei Fachwerkhäusern aufwändig und schwierig. Viele Versicherer schließen Schäden durch Pilzbefall und Schwamm bei Fachwerkhäusern standardmäßig aus.

Experten-Tipp:

„Eine normale Gebäude­versicherung deckt lediglich Schäden durch Feuer (Brand und Blitzschlag), Sturm, Hagel und Leitungswasser ab. Hochwasserschäden lassen sich durch eine Gebäude­versicherung nur versichern, wenn in die Police ein Elementar­schutz integriert wird. Allerdings treibt eine Elementar­­versicherung gegen Hochwasserschäden in Risikogebieten auch die Preise in die Höhe, wenn sie von den Versicherungen überhaupt gewährt wird.“

Foto von Benjamin Mai
Signatur von Benjamin Mai
Benjamin Mai
Berater

Kosten der Gebäude­versicherung für ein Fachwerkhaus

Besitzer eines Fachwerkhauses müssen damit rechnen, dass sie für ihre Gebäude­versicherung zum Teil deutlich höhere Beiträge bezahlen als für Häuser, die in Massivbauweise errichtet wurden. In die Beitrags­berechnung der Versicherungs­gesellschaften fließen die folgenden Faktoren ein:

  • Das Alter des Fachwerkhauses
  • Beschaffenheit des Daches
  • Ausfüllung der Gefache (Mauerstein oder Stroh-Lehm-Gemisch)
  • Sanierungsstatus
  • Denkmalschutz
  • Standort: Die Gebäude­versicherer teilen Deutschland in unterschiedliche Gefahrenregionen auf. Beispielsweise kommt es in einigen Gebieten häufiger zu Sturm-, Hagel- oder Hochwasserschäden, in anderen Regionen treten Leitungswasserschäden aufgrund sehr harten Wassers öfter auf

Im Schnitt kostet eine Gebäude­versicherung für Fachwerkhäuser ohne Elementar­schutz rund 800 Euro jährlich. Je nach Anbieter kann die Versicherungs­prämie jedoch auch weit über 1.000 Euro steigen. Zum Vergleich: Eine Gebäude­versicherung für ein Einfamilienhaus in Massivbauweise gibt es bereits zum Preis ab 150 Euro jährlich.


Beachten Sie: In unserem Vergleichsformular gibt es keine eigene Kategorie für Fachwerkhäuser. Nutzen Sie daher die Kategorie “Holzhaus/Lehmfachwerk mit harter Dachung“.

Was kostet eine Gebäude­versicherung für Ihr Fachwerkhaus?

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Gebäude­versicherung für Fachwerkhäuser im Test

Spezifische Tests zur Gebäude­versicherung von Fachwerkhäusern liegen nicht vor. Allgemeine Tests können Ihnen jedoch eine erste Orientierung bieten. Wir haben für Sie daher alle Testsieger der Gebäude­versicherung und ihre Tarife übersichtlich zusammengetragen. So können Sie diese unkompliziert miteinander vergleichen.

Alle Tarife der Gebäude­versicherung im Test (2021)

Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser

Ob ein Fachwerkhaus unter Denkmalschutz steht oder nicht, spielt für die Höhe der Versicherungs­prämie eine besonders große Rolle. Für die Reparatur von Schäden müssen bei denkmalgeschützten Häusern besondere Auflagen beachtet und spezielle Reparatur- und Wiederherstellungsverfahren angewendet werden. Allerdings ist dieser Umstand auch bei nicht denkmalgeschützten Fachwerkhäusern gegeben. Schäden an der Bausubstanz müssen zwingend von Handwerkern beseitigt werden, die auf Fachwerkbau spezialisiert sind, was zu höheren Kosten führt als die Schadensanierung in anderen Gebäuden.


Denkmalschutz angeben

Besitzer eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses müssen dies bereits im Versicherungs­antrag erwähnen, da der Denkmalschutz Einfluss auf die Deckungssumme und die Versicherungs­prämie hat. Wenn ein denkmalgeschütztes Haus mit einer normalen Gebäude­versicherung versichert wird, ist immer eine Unter­versicherung gegeben. Außerdem kann der Versicherer die Schadensregulierung komplett verweigern, wenn er über einen bestehenden Denkmalschutz nicht informiert wurde.

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Tipps für den Vergleich von Gebäude­versicherungen für Fachwerkhäuser

Hausbesitzer, die ein Fachwerkhaus versichern wollen, kommen um einen ausführlichen Versicherungs­vergleich nicht herum. Wichtig ist, dass sie nicht nur den Preis, sondern auch die Versicherungs­­bedingungen ausführlich prüfen. Welche Risiken werden für das Fachwerkhaus tatsächlich versichert, welche Ausschlusskriterien gelten? In die Versicherungs­suche sollten unbedingt auch die sogenannten öffentlich-rechtlichen Versicherer einbezogen werden. Dabei handelt es sich um Versicherungs­gesellschaften, die von den Bundes­ländern oder den Kommunen gegründet und verwaltet werden. Für die Gebäude­versicherung von Fachwerkhäusern lassen sich hier zum Teil sehr gute Angebote finden.

Lassen Sie sich zur Gebäude­versicherung für Ihr Fachwerkhaus von unseren unabhängigen Versicherungs­experten beraten. Wir finden für Sie den passenden Anbieter, mit dem Sie Ihr Fachwerkhaus optimal gegen alle Risiken absichern können. Kontaktieren Sie uns dazu einfach kostenfrei und unkompliziert direkt oder nutzen Sie unseren kostenfreien Tarifrechner.


Beachten Sie: In unserem Vergleichsformular gibt es keine eigene Kategorie für Fachwerkhäuser. Nutzen Sie daher die Kategorie “Holzhaus/Lehmfachwerk mit harter Dachung“.

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Katharina Tennius
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