Erfahrungen & Bewertungen zu transparent-beraten.de GmbH
Transparent-Beraten logo
Jetzt Vergleich anfordern    
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir beraten Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Deutschlandweit in Bayern, NRW, Niedersachsen etc. Alle Zweigstellen ›

Private Krankenversicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Kosten und Tarif-Vergleich

Kostenloser Tarif-Vergleich zur privaten Krankenversicherung

Aktuelle Tarife aus 2020 für Sie persönlich angepasst und optimiert.
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Das Wichtigste in Kürze
  • Die private Krankenversicherung (PKV) kann entweder als Vollversicherung oder als Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgeschlossen werden.
  • Die PKV ist für bestimmte Berufsgruppen besonders sinnvoll.
  • Einige Personen können problemlos in die PKV wechseln, andere müssen bestimmte Voraussetzungen, wie etwa ein hohes Einkommen, erfüllen.
  • Im Gegensatz zur GKV können bei der privaten Krankenversicherung zahlreiche Leistungen individuell vereinbart werden.
  • Die Kosten berechnen sich in der PKV anders als in der GKV. Lesen Sie im Beitrag, welche Faktoren diese beeinflussen.
  • In aktuellen Tests von unabhängigen Testinstituten werden eine Vielzahl von Anbietern mit Bestnoten bewertet.
  • Ein Vergleich der Tarife ist wichtig, da sich sowohl die Leistungen als auch die Preise mitunter deutlich unterscheiden.

Was macht eine gute private Krankenversicherung aus?

Wer sich für die private Krankenversicherung entscheidet, wählt eine andere Versorgungsform als die der gesetzlichen Krankenkasse. Der größte Unterschied ist wohl, dass anders abgerechnet wird: Während man als gesetzlich Versicherter seine Versichertenkarte beim Arzt vorzeigt, geht man als privat Versicherter häufig in Vorkasse, das heißt, Rechnungen müssen erst einmal selbst beglichen und dann bei der PKV eingereicht werden.

Auf der anderen Seite bedeutet diese andere Versorgungsform auch einen anderen Zugang zu Medikamenten und Gesundheitsleistungen. Während die Leistungen der GKV beschränkt sind, kann man in der privaten Krankenversicherung genau die Leistungen auswählen, die man wirklich benötigt und die eine gesetzliche Krankenkasse nicht übernehmen würde. Eine gute private Krankenversicherung bietet also ein breites Spektrum an attraktiven Leistungen (einen Überblick dazu finden Sie im Kapitel “Leistungen”) sowie Tarife, die auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist. Dies bezieht sich sowohl auf Ihren Absicherungsbedarf als auch auf Ihre Berufsgruppe.

Auch wichtig: Einen guten privaten Krankenversicherer finden
Neben den Leistungen und sicherlich auch einer bezahlbaren Beitragshöhe spielt auch der Anbieter an sich eine große Rolle. Ein guter private Krankenversicherer sollte seinen Kunden einen zuverlässigen Service anbieten und gut erreichbar sein. Was auch immer wichtiger wird, sind digitale Services, wie etwa die Möglichkeit, seine Rechnungen und Rezepte per App zw. online einreichen zu können. Mehr dazu, wie Sie den passenden Versicherer und Tarif finden, erfahren Sie im Kapitel “PKV-Vergleich – Das sollten Sie beachten” .

Wer kann sich privat krankenversichern?

Das größte Kriterium für den Eintritt in die private Krankenversicherung ist das Einkommen. Angestellte müssen regelmäßig über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (Stand 2020: 62.550 € brutto im Jahr) verdienen. Erst dann können sie sich von der Versicherungspflicht der GKV befreien lassen und in die PKV wechseln. Andere Berufsgruppen wiederum können oder müssen sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.

Schneller Überblick: Wer sich privat krankenversichern kann

Zweite Voraussetzung: Gesundheitszustand

Anders als gesetzliche Krankenversicherungen sind private Krankenversicherungen nicht verpflichtet, alle Anwärter zu versichern und prüfen in der Regel die Gesundheit potenzieller Kunden, bevor sie ihnen Verträge anbieten. So können Personen aufgrund erhöhter Gesundheitsrisiken, ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen Einschränkungen in der Aufnahme in der PKV erfahren.

Welche Voraussetzungen einzelne Berufsgruppen genau erfüllen müssen und welche Rolle der individuelle Gesundheitszustand für die Aufnahme spielt, erfahren Sie in unserem separaten Artikel:

… zu den Voraussetzungen der PKV

Für wen ist die private Krankenversicherung sinnvoll?

Auch wenn theoretisch jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, in die private Krankenversicherung wechseln kann, ist diese Form der Krankenversicherung für bestimmte Personen mehr sinnvoll als für andere. Grundsätzlich ist die PKV für jeden sinnvoll, der Wert auf bessere Gesundheitsleistungen und Individualität im Leistungsumfang legt. Gutverdienende Angestellte oder beispielsweise Ärzte profitieren von umfangreichen Leistungen, Beamte und Studenten von besonders kostengünstigen Tarifen. Angestellte erhalten einen Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung.

Weniger sinnvoll ist sie für all diejenigen, die sich mit dem Leistungsspektrum und dem Service sowie dem Konzept der gesetzlichen Krankenversicherung zufrieden zeigt. Wie sich die Besonderheiten im Einzelnen gestalten, erfahren Sie auf unseren speziellen Unterseiten zu den verschiedenen Berufsgruppen der privaten Krankenversicherung.

Besonders sinnvoll für Beamte & Beihilfeberechtigte
Beamte, Beamtenanwärter und Angehörige von Beamten profitieren besonders von der Absicherung in der privaten Krankenversicherung – und dies nicht nur aufgrund der erweiterten Leistungen, sondern vor allem aufgrund der Kosten. Diese Personen sind nämlich beihilfeberechtigt. Dies bedeutet, dass der Dienstherr einen Teil der Behandlungskosten übernimmt. Die Beihilfe beträgt zwischen 50 und 70 Prozent. Für Beamte und Co. bieten private Krankenversicherer spezielle Tarife, sogenannte Beihilfeergänzungstarife an, die die restlichen Kosten nach der Beihilfe rückerstattet. Solche Tarife sind um einiges günstiger als Krankenvolltarife.

Alles weitere zur Beihilfe und Besonderheiten können Sie hier nachlesen:

Private Krankenversicherung für Beamte

PKV vs. GKV – Vorteile & Nachteile

Da die Krankenversicherung eine gesetzliche Pflichtversicherung für jeden Einzelnen in Deutschland ist, müssen die Systeme der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung gegenüber gestellt werden. Die jeweiligen Vor- und Nachteile sollten dabei stets auf die persönliche Situation bezogen abgewogen werden. Nachfolgend finden Sie eine kurze Gegenüberstellung:

Vorteile der PKV gegenüber der GKVNachteile der PKV
Kürzere Wartezeiten für ArzttermineWechsel zurück in GKV kann unter Umständen sehr schwierig oder sogar unmöglich sein
Übernahme von mehr Leistungen (z.B. Brillen, Zahnersatz, Behandlungen bei Spezialisten, Medikamente, die die GKV nicht zahlen würde, etc.)keine Möglichkeit, Familienangehörige kostenlos mitzuversichern
Niedrigere BeiträgeWeniger günstig während Schwangerschaft und Elternzeit
Individuelle TarifeZugang nur mit bestimmten Voraussetzungen
Besserer Service im KrankenhausSteigende Beiträge im Alter

Mehr zu den Vor- und Nachteilen der privaten Krankenversicherung im Detail finden Sie auf unserer separaten Seite zum Thema:

Vor- & Nachteile der privaten Krankenversicherung

Leistungen der privaten Krankenversicherung

In Basis-Tarifen der PKV sind die Leistungen zunächst vergleichbar mit denen der gesetzlichen Absicherung. Hinzu kommen allerdings zahlreiche Leistungen, die von der gesetzlichen Kasse in der Regel nicht übernommen werden. Privat Versicherte profitieren somit in der Regel von besseren Heil- und Hilfsmitteln sowie von hochwertigeren Behandlungen.

Private Krankenversicherung

Freie Wahl bei den Leistungen

In der privaten Krankenversicherung gibt es, anders als bei der gesetzlichen, keinen Leistungskatalog, der festlegt, welche Leistungen bezahlt werden. Der privat Versicherte kann sich selbst aussuchen, welche Leistungen er benötigt und bezahlen will. Er kann beispielsweise wählen, ob er im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden will oder ob ihm die Behandlung durch den Chefarzt besonders wichtig ist. Welche Leistungen vom Versicherer tatsächlich übernommen werden und in welcher Höhe, hängt vom gewählten Tarif ab. Die Tarife der privaten Krankenversicherung unterteilen sich oftmals in Basis- oder Einsteiger-Tarife, Komfort-Tarife und Premium-Tarife.

Kurzer Überblick über die möglichen Leistungen
  • Gleichbleibendes Leistungsniveau
  • Übernahme der Behandlungskosten
  • Freie Arztwahl und freie Krankenhauswahl
  • Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen möglich
  • Europa- und Weltweiter Krankenschutz
  • Chefarztbehandlung
  • Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Kuren
  • Kostenübernahme für Psychotherapie

PKV-Tarife für finanzielle Notlagen

Falls Beiträge nicht länger in voller Höhe gezahlt werden können, gibt es bestimmte Tarife für finanzielle Notlagen, in denen Beiträge und Leistungen reduziert sind.

  • Standardtarif (nur für Menschen, die vor 2009 beigetreten sind, Leistungen entsprechen denen der GKV)
  • Basistarif (für Menschen, die ab 2009 in Versicherung beigetreten sind, über 55 Jahre alt und im sozialrechtlichen Sinne hilfsbedürftig sind, deckt weiterhin alle Leistungen ab, aber Ärzte können nicht länger den 2,3-fachen Gebührensatz abrechnen)
  • Notlagentarif (für Versicherte, die gerade finanziellen Engpass erleben, deckt nur akut notwendige Behandlungen ab)
Krankentagegeld
Versicherungsnehmer sollten darauf achten, dass ihre Versicherung ihnen im Fall einer längeren Krankheit ein ausreichend hohes Krankentagegeld zahlt. Das gilt vor allem für Selbständige, welche zusätzlich zu Ihren Lebenshaltungskosten noch die laufenden Kosten des Betriebs decken müssen. Gesetzliches Krankengeld erhalten nur gesetzlich Versicherte. In der privaten Krankenversicherung ist das Äquivalent das Krankentagegeld. In einigen Tarifen der PKV ist dies auch oftmals bereits inbegriffen, in anderen muss es durch eine private Krankenzusatzversicherung separat mitversichert werden.

So funktioniert die Kostenerstattung in der PKV

Die meisten Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen, müssen Sie erst einmal selbst zahlen. Ausgenommen sind Krankenhausrechnungen, denn das Krankenhaus rechnet direkt mit Ihrer Versicherung ab.

Lassen Sie sich ambulant beim Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker versorgen, erhalten Sie eine Rechnung. Teilweise müssen Sie dabei in Vorleistung gehen, teilweise haben Sie einige Wochen Zeit, die Rechnung zu begleichen. Medikamente, die Sie per Rezept bestellen, werden direkt in der Apotheke bezahlt.
Die Rechnungen für Behandlungen oder Medikamente reichen Sie dann bei Ihrer privaten Krankenversicherung ein – entweder postalisch oder online.
Ihr PKV-Anbieter prüft die Rechnungen und erstattet Ihnen je nach Erstattungssatz die Kosten. Manche Versicherer bieten Services an, mit denen Sie vorab einsehen können, wie viel Sie von den Kosten zurück bekommen. Dies ist vorteilhaft, da es sich nicht für alle Rechnungen “lohnt”, diese einzureichen.
Und wenn die Versicherung nicht zahlt?
Es kommt gelegentlich zum Rechtsstreit, wenn Versicherung und Versicherungsnehmer sich uneins darüber sind, ob eine bestimmte Leistung von der Versicherung erstattet werden müsse oder nicht. Klare Formulierungen in Versicherungsbedingungen können solchen Auseinandersetzungen vorbeugen. Fragen Sie nach, wenn etwas zu schwammig formuliert ist. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, kann auch der unabhängige Versicherungsombudsmann oder ein Fachanwalt für Versicherungsrecht helfen. Mehr dazu erfahren Sie im entsprechenden Abschnitt in unserem Schadensfall-Lexikon: Probleme mit der Krankenkasse – wer hilft privat Versicherten?

Was kostet die private Krankenversicherung?

Anders als in der GKV berechnen sich die Kosten einer privaten Krankenversicherung nicht auf Basis des Einkommens. Vielmehr spielen die folgenden Faktoren eine große Rolle:

  • Der gewünschte Leistungsumfang (welche Zusatzleistungen möchten Sie hinzubuchen?)
  • Arbeitsverhältnis (Angestellt, Selbständig, Beamter, Student)
  • Eintrittsalter (Je jünger, desto günstiger)
  • Gesundheitszustand (Chronische Erkrankungen, Vorerkrankungen)

Rechenbeispiel – Das kann die PKV kosten

Musterkunde:

  • Eintrittsalter: 34 Jahre
  • Bruttojahreseinkommen: 63.000 Euro
  • Keine Vorerkrankungen oder andere gesundheitliche Einschränkungen
  • Leistungen im Krankenhaus: mind. Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung
  • Zahnbehandlungen: Übernahme zu mind. 60 Prozent
  • Krankentagegeld inbegriffen
  • Besondere Leistungen bei Schwangerschaft
  • Pflegepflichtversicherung inklusive
  • Behandlungen durch Heilpraktiker mitversichert
  • Vorsorgeuntersuchungen umfassender als GKV

Angebote verschiedener Versicherer

SelbstbeteiligungBeitrag pro Monat
Anbieter 1900€/Jahr419,48€
Anbieter 2480€/Jahr527,52€
Anbieter 30€680,22€

Zum Vergleich: Für die gesetzliche Krankenversicherung würde unser Musterkunde mit seinem Einkommen im Bundesland Berlin im Schnitt 360 Euro pro Monat zahlen – jedoch mit deutlich eingeschränktem Leistungsumfang.

Auch Stiftung Warentest hat einmal nachgerechnet, was Modellkunden für ihre bestbewerteten Versicherungen zahlen müssen. Sie gingen jeweils von 35-jährigen Versicherungsnehmern aus und ermittelten die folgenden monatlichen Beiträge:

  • Beamter: 209 Euro
  • Angestellte: 450 Euro (jährlicher Selbstbehalt: 450 Euro)
  • Freiberufler: 457 Euro (jährlicher Selbstbehalt: 960 Euro)

(Quelle)

Was kostet die PKV für mich?
Wenn Sie wissen möchten, wie viel eine private Krankenversicherung für Sie persönlich kosten würde, dann nutzen Sie dazu gern unseren kostenfreien Tarifvergleich.

Kostenloser Tarif-Vergleich zur privaten Krankenversicherung

Aktuelle Tarife aus 2020 für Sie persönlich angepasst und optimiert.
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Altersrückstellungen beeinflussen Kosten

Weil die Krankheits- und Behandlungskosten im Alter steigen, beteiligen die Versicherer ihre Kunden an den zunehmenden Kosten im Alter. Aus diesem Grund müssen ältere Versicherte höhere Versicherungsbeiträge zahlen als junge Kunden. In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt dieser Zusammenhang nicht, denn der Versicherungsbeitrag wird hier nicht vom Alter oder vom Gesundheitszustand des Versicherten beeinflusst.

Damit die Beiträge im Alter nicht über Gebühr steigen, werden in der PKV sogenannte Alterungsrückstellungen gebildet. Sie sollen helfen, die Beiträge im Alter für den einzelnen Versicherten stabil zu halten. Neben dem Alter der Versicherten können auch Beitragsanpassungen die Versicherungsbeiträge steigen lassen.

So kann man die Kosten des PKV-Tarifs senken

Es gibt einige Möglichkeiten, die Kosten seiner privaten Krankenversicherung zu senken:

Wer aufgrund einer Erkrankung Risikozuschläge in seinem Vertrag vereinbart hat und wieder gesund ist, der kann die Streichung dieser zusätzlichen Beiträge vereinbaren.
Auch kann der PKV-Tarif innerhalb des Angebots des PKV-Anbieters gewechselt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass günstigere Tarife in der Regel mit geringeren Leistungen einhergehen.
Eine Selbstbeteiligung senkt den Beitrag deutlich. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass bei jeder anstehenden Behandlung ein Teil aus eigener Tasche bezahlt werden muss.
Sie können beispielsweise beeinflussen, wie hoch das Krankentagegeld oder die Kostenerstattung für den Zahnersatz sein soll. Ebenso können Sie bestimmen, ob Sie unbedingt immer eine Chefarztbehandlung brauchen, oder Sie können sich mit der Krankenkasse auf einen Hausarzt einigen und so Beiträge sparen.
Werden Sie innerhalb eines Versicherungsjahres nicht krank oder nehmen keine Leistungen in Anspruch, gibt es oft eine Rückerstattung der Beiträge. In der Regel werden übliche Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen bei der Berechnung der Rückerstattung ausgenommen.
BERATER-TIPP

»Die Beiträge zur Krankenversicherung kann man senken, indem man eine Selbstbeteiligung wählt. Ebenso gibt es einen Baustein „Beitragsreduzierung im Alter“, bei dem man erstmal etwas mehr zahlt und ab einem Alter von 65 oder 67 Jahren der Beitrag dafür spürbar sinkt.«


Tipps & Hinweise zur privaten Krankenversicherung

Wenn Sie viel reisen oder längere Zeit auch mal im Ausland verbringen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tarif auch Leistungen im Ausland abdeckt. Viele PKV-Tarife decken innerhalb der EU einen ausreichend weiten Zeitraum ab – außerhalb der EU kann dieser jedoch auf nur einen Monat beschränkt sein. Mehr zum Thema erfahren Sie hier: Leistungen der PKV im Ausland.
Neben der vereinbarten Eigenbeteiligung, die meist ein bestimmter jährlicher Betrag ist, gibt es in manchen Tarifen „versteckte“ Selbstbeteiligungen. Dies können beispielsweise Zuzahlungen für Medikamente, Zahnersatz oder Psychotherapie sein. Erst, wenn der Leistungsfall eintritt, entdeckt man die Lücken im Versicherungsschutz und muss unter Umständen hohe Zuzahlungen leisten. Daher sollten die Versicherungsbedingungen vor Vertragsabschluss genau geprüft werden.
Die private Krankenversicherung bietet keine Familienversicherung. Jeder Versicherte muss sich also unabhängig von den anderen Familienmitgliedern bzw. dem Ehepartner absichern. Der Vorteil: Es können für jede Person individuelle Leistungspakete abgeschlossen werden, die den jeweiligen Bedürfnissen optimal gerecht werden. Mehr dazu hier: Private Krankenversicherung für Familien.

Erklärvideo – 3 Wichtige Dinge zur PKV


Private Krankenversicherung im Test 2020

Bevor Sie einen Tarif bei einem privaten Krankenversicherer abschließen, empfiehlt es sich, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Eine gute Orientierung bieten hier unabhängige Testergebnisse. Institute und Analysehäuser bewerten dabei verschiedene Tarife unter unterschiedlichen Gesichtspunkten. Leistungen, Servicequalität und die Unternehmensstärke privater Krankenversicherer werden dabei geprüft.

Wir haben aktuelle Testergebnisse unabhängiger Einrichtungen zusammengetragen und Ihnen auch die aktuelle BaFin-Beschwerdestatistik der privaten Krankenversicherer aufgeführt. Den kompletten Überblick erhalten Sie hier:

PKV Testergebnisse 2020

Vergleich der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ermöglicht dem Versicherten eine individuelle medizinische Versorgung, die genau auf den Patienten abgestimmt ist. Die aktuellen Tarife auf dem deutschen Versicherungsmarkt unterscheiden sich teilweise stark in den Kosten aber auch in den Leistungen. Deshalb ist ein individueller Vergleich der PKV-Tarife so besonders wichtig.

Kostenloser Tarif-Vergleich zur privaten Krankenversicherung

Aktuelle Tarife aus 2020 für Sie persönlich angepasst und optimiert.
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Dabei sollten Sie unter anderem auf die folgenden Kriterien achten:

  • Sind alle Leistungen, die Ihnen wichtig sind, dabei?
  • Zahlen Sie nur für die Bausteine, die Sie wirklich haben wollen?
  • Hat der Tarif eine hohe Beitragsstabilität? Wie sieht es im Alter mit Beiträgen aus?
  • Passt er zu Ihrer familiären Situation bzw. zu Ihren Plänen?
  • Werden Psychotherapie, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnbehandlungen und -ersatz vollständig oder zumindest zu einem Großteil erstattet?
  • Ist die finanzielle Situation des Versicherers stabil? Ein Blick in Bewertungen durch Rating-Agenturen lohnt sich.
So gehen Sie beim Abschluss vor
  • Legen Sie fest, welche Leistungen und Zusatzleistungen Ihnen besonders wichtig sind und welche Sie wirklich benötigen.
  • Erhalten Sie Beihilfe vom Dienstherren? Finden Sie heraus, in welcher Höhe.
  • Machen Sie einen gründlichen und individuellen Tarifvergleich und vergleichen Sie die PKV-Anbieter hinsichtlich Kosten, Leistungen und Service.
  • Stellen Sie den Antrag auf Versicherungsschutz in der PKV und lassen Sie sich von der GKV befreien.
  • Füllen Sie die Gesundheitsprüfung aus.
  • Lassen Sie sich bei allen Schritten von unseren Experten der privaten Krankenversicherung beraten. Nutzen Sie dazu gern das Formular für den Tarifvergleich.
BERATER-TIPP

»Im Gegensatz zur GKV lässt sich mit einer privaten Krankenversicherung der Versicherungsschutz individuell gestalten. So kann man verschiedene Bausteine, wie zum Beispiel Verdienstausfall, Kur, hohe Leistungen im Zahnbereich, Chefarztbehandlung usw. auswählen, um sich den passenden Versicherungsschutz zu bauen. Welche Optionen es gibt, sollte in Ruhe mit einem unserer Berater besprochen werden.«


PKV kündigen oder lieber wechseln?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man nicht mehr zufrieden mit seiner PKV ist: zu hohe Beitragserhöhungen oder zu schlechter Service. Bevor man jedoch seine PKV wechselt oder kündigt, sollte man sich gründlich informieren. Egal welche Variante Sie wählen: Denken Sie an einen lückenlosen Versicherungsschutz. In Deutschland herrscht allgemeine Versicherungspflicht. Die Auswahl der neuen Versicherung sollte daher möglichst frühzeitig erfolgen.

Das sollten Sie beim Wechsel beachten

Grundsätzlich können Sie auf 3 Wegen wechseln:

  • Tarifwechsel innerhalb Ihrer PKV
  • Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter
  • Wechsel zurück in die GKV

Einzig die erste Variante ist mit den wenigsten Nachteilen verbunden. Wechseln Sie den Anbieter, müssen Sie mit Verlusten was Ihre Altersrückstellungen angeht rechnen. Ein Wechsel zurück in die GKV ist in den meisten Fällen sehr schwierig bis unmöglich.

Warum der Wechsel von der PKV zurück in die GKV schwierig ist

Wer sich einmal für die PKV entscheidet, der ist meist auf Lebenszeit gebunden. Es soll ein Missbrauch des Solidarsystems vermieden werden, in dem in jungen Jahren die niedrigeren Beiträge der privaten Versicherung ausgenutzt werden und in höherem Alter die steigenden Beiträge umgangen werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Arbeitnehmer, die über längere Zeit und regelmäßig wieder unter der Versicherungspflichtgrenze verdienen, müssen sogar zurück in die GKV wechseln. Ebenso Selbständige, die Ihre Selbständigkeit beenden. Besonders schwierig ist es für Rentner: Ab einem Alter von über 55 Jahren ist ein Wechsel nur in Ausnahmefällen möglich.

Private Krankenversicherung kündigen

Versicherte können prinzipiell ihre PKV kündigen. Dazu gibt es grundsätzlich folgende Möglichkeiten:

  • ordentlich bei Einhaltung von Mindestversicherungslaufzeit und 3-monatiger Kündigungsfrist
  • außerordentlich bei Eintritt in die gesetzliche Pflichtversicherung
  • außerordentlich bei Eintritt in die gesetzliche Familienversicherung
  • außerordentlich bei Anspruch auf Heilfürsorge
  • außerordentlich bei Beitragserhöhung oder Änderung der Leistungen
Ihre Kündigung sollten Sie stets schriftlich und per Einschreiben versenden. Vergessen Sie nicht, wichtige Angaben wie Ihre Versicherungsnummer und den Kündigungszeitpunkt in Ihrem Schreiben aufzuführen. Bedenken Sie auch hier die nahtlose Versicherungspflicht.

Fazit

Die private Krankenversicherung funktioniert nach einem anderen Versorgungssystem als die gesetzliche. Wer viel Wert auf besondere Leistungen beim Arzt oder im Krankenhaus, oder auch, was alternative Heilmethoden betrifft, legt, kann über eine PKV nachdenken. Dabei ist sie für einige Personen besonders sinnvoll, wie etwa für Beamte.

Die Kosten richten sich im Gegensatz zur GKV nicht nach Einkommenshöhe, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen. Nichtsdestotrotz ist für Angestellte das Einkommen die Grundvoraussetzung, um sich überhaupt privat versichern zu können. Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung und weiterhin für einen Anbieter und Tarif sollte gründlichst überlegt sein. Lassen Sie sich von unseren unabhängigen Experten der Krankenversicherung ausführlich und individuell beraten.

Unser Fachportal zum Thema private Krankenversicherung: private-krankenversicherungen.net


Die häufigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung

Bei Abschluss wählen Sie Ihre gewünschten Leistungen und Tarifstufe aus. Gehen Sie in Behandlung beim Arzt, Heilpraktiker, Therapeuten oder Krankenhaus oder kaufen ein Medikament in der Apotheke per Rezept, erhalten Sie eine Rechnung. Diese Rechnung reichen Sie bei Ihrem Versicherer ein, der je nach Erstattungssatz die Kosten übernimmt. Teilweise müssen Sie dafür in Vorleistung gehen, das heißt, die Rechnungen erst einmal selbst bezahlen.
Privat Versicherte profitieren von kürzeren Wartezeiten für einen Arzttermin, von einer freien Arzt- und Krankenhauswahl, von einer Behandlung vom Chefarzt oder einer Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus. Zudem haben sie einen anderen, erweiterten Zugang zu Hilfsmitteln und Medikamenten. Privat versichert zu sein heißt jedoch auch, Behandlungskosten erst einmal selbst zahlen zu müssen und sie nur durch Einreichen vom Versicherer zurück zu bekommen.
Es kann sich jeder privat versichern, der als Angestellter über der Versicherungspflichtgrenze verdient. Unabhängig vom Einkommen können sich Beamte, Beihilfeberechtigte, Studenten und Selbständige privat versichern.
Eine private Krankenversicherung ist besonders sinnvoll, wenn man Wert auf eine umfassende Gesundheitsversorgung legt und von den vielen Zusatzleistungen der PKV im Gegensatz zur GKV profitiert. Weiterhin ist die PKV sinnvoll für Beamte und Studenten, da ihnen besonders günstige Tarife angeboten werden können.
Die Kosten einer PKV richten sich nach Gesundheitszustand und gewünschten Leistungen. Allgemein gilt: Je jünger und gesünder, desto günstiger. Je mehr Zusatzleistungen, desto teurer. Für einen 34-jährigen Angestellten gibt es eine PKV ab ca. 420€ im Monat.
Dies lässt sich nicht pauschal beantworten, da PKV-Anbieter verschiedene Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang anbieten und der Versicherungsbedarf sehr individuell ist. Testergebnisse von unabhängigen Instituten können eine Orientierung bieten. Am besten ist der individuelle Tarifvergleich und eine Beratung vom Experten. Sprechen Sie uns hierzu gern an.

Mehr zum Thema
Private Krankenversicherung Familie
Private Krankenversicherung für Familien
Private Krankenversicherung für Selbständige
Private Krankenversicherung für Selbständige
Private Krankenversicherung typische Schadensfälle
Private Krankenversicherung – Typische Schadensfälle
Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.11.2020 aktualisiert.
Über den Autor
Müni Enkhsaikhan
Müni Enkhsaikhan
mehr erfahren
ic_arrow_upward_black_24px Created with Sketch. zum Seitenanfang Private Krankenversicherung