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Private Kranken­versicherung

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Das Wichtige in Kürze

  • In der private Kranken­versicherung (PKV) können im Gegensatz zur gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) zahlreiche Leistungen individuell vereinbart werden.
  • Eine gute private Kranken­versicherung gibt es bereits ab 185 € im Monat.
  • Einige Personen können problemlos in die PKV wechseln, andere müssen bestimmte Voraussetzungen, wie etwa ein hohes Einkommen, erfüllen.
  • Ein Vergleich der Tarife ist wichtig, da sich sowohl die Leistungen als auch die Preise deutlich unterscheiden.

Was macht eine gute private Kranken­versicherung aus?

Leistungen sind individuell angepasst

Die ideale private Kranken­versicherung ist genau auf Sie und Ihre persönliche Situation zugeschnitten. Denn anders als in der gesetzlichen Kranken­versicherung haben Sie in der privaten Kranken­versicherung die Möglichkeit, den Leistungsumfang individuell nach Ihren Wünschen zu gestalten. So sollte eine gute PKV mindestens die gleichen Leistungen wie die gesetzliche Krankenkasse anbieten und im Idealfall weitere Leistungen abdecken, die die GKV nicht übernehmen würde. Einen Überblick dazu finden Sie im Kapitel „Leistungen“ .

Die wichtigsten Vorteile der privaten Kranken­versicherung auf einen Blick:

  • Individueller Leistungsumfang
  • Garantierte Leistungen
  • Kürzere Wartezeiten
  • Beiträge nicht vom Einkommen abhängig

Eine gute private Kranken­versicherung muss nicht teuer sein

Eine private Kranken­versicherung muss nicht teuer sein – im Gegenteil: In einigen Fällen ist sie sogar günstiger als die gesetzliche Absicherung. Für einen 30-jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen kostet eine gute private Kranken­versicherung zwischen 150 Euro und 350 Euro im Monat. In der GKV würde dieser Angestellte dagegen ab 480 Euro im Monat zahlen. Wie sich die Kosten genau zusammensetzen erfahren Sie im Abschnitt „Kosten und Preise“ .


Das sind unsere Empfehlungen für eine gute private Kranken­versicherung

Unsere Experten für private Kranken­versicherungen empfehlen die folgenden Anbieter. Informieren Sie sich auf unserer Webseite gern über die genauen Tarife und Leistungen. Doch gerade das Thema private Kranken­versicherung ist sehr individuell. Lassen Sie sich daher immer einen kostenfreien und persönlich Tarifvergleich von unseren Experten erstellen. Nutzen Sie dafür gern das kostenfreie Formular für den Tarifvergleich auf dieser Seite.

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Frau genießt die Sonne auf ihrem Balkon.

Was kostet die private Kranken­versicherung?

Die Höhe der Beiträge wird für jeden Versicherten individuell berechnet. Grundsätzlich kostet eine private Kranken­versicherung ab 150 € pro Monat (im Einsteigertarif).

Rechenbeispiel: Das kann die private Kranken­versicherung kosten

Musterkunde:

  • Arbeitsverhältnis: Angestellter
  • Eintrittsalter: 30 Jahre
  • Bruttojahreseinkommen: 65.000 €
  • Vorerkrankungen oder andere gesundheitliche Einschränkungen: Keine
  • Leistungen im Krankenhaus: mind. Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung
  • Zahnbehandlungen: Übernahme zu mind. 60 %
Günstigstes AngebotEffektivbeitrag pro Monat*
Einstiegstarif190,26 €
Komforttarif205,35 €
Premiumtarif278,49 €
*abzüglich Arbeitgeberzuschuss, inkl. 10%-Altersrückstellungen und Pflege­versicherungsbeitrag

Zum Vergleich: Für die gesetzliche Kranken­versicherung würde unser Musterkunde mit seinem Einkommen im Bundesland Berlin 468,04 Euro pro Monat zahlen (abzüglich des Arbeitgeberanteils und inklusive der Pflegepflicht­versicherung).


Weitere Kostenbeispiele

AlterBerufKinderKosten pro Monat
29 Jahreangestelltab 313 €
29 Jahreselbständigab 332 €
29 Jahreverbeamtetab 176 €
40 Jahreselbständigab 407 €
40 Jahreverbeamtetab 201 €
40 Jahreverbeamtet2 Kinderab 155 €
50 Jahreselbständigab 548 €
50 Jahreverbeamtetab 241 €
50 Jahreverbeamtet2 Kinderab 188 €
*alle ohne chronische Krankheiten

Wonach richten sich die Kosten der privaten Kranken­versicherung?

Anders als in der gesetzliche Kranken­versicherung berechnen sich die Kosten einer privaten Kranken­versicherung nicht auf Basis des Einkommens. Vielmehr spielen die folgenden Faktoren eine große Rolle:

  • Tarif und Leistungsumfang (welche Zusatzleistungen sind wichtig für Sie?)
  • Arbeitsverhältnis (Angestellt, Selbständig, Beamter, Student)
  • Eintrittsalter (Je jünger, desto günstiger)
  • Gesundheitszustand (Chronische Erkrankungen, Vorerkrankungen)

Vergleichen Sie hier die Kosten der privaten Kranken­versicherung

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Altersrückstellungen beeinflussen Kosten

Weil die Krankheits- und Behandlungskosten im Alter steigen, beteiligen die Versicherer ihre Kunden an den zunehmenden Kosten im Alter. Aus diesem Grund müssen ältere Versicherte höhere Versicherungsbeiträge zahlen als junge Kunden. In der gesetzlichen Kranken­versicherung gilt dieser Zusammenhang nicht, denn der Versicherungsbeitrag wird hier nicht vom Alter oder vom Gesundheitszustand des Versicherten beeinflusst.

Damit die Beiträge im Alter nicht über Gebühr steigen, werden in der PKV sogenannte Alterungsrückstellungen gebildet. Sie sollen helfen, die Beiträge im Alter für den einzelnen Versicherten stabil zu halten. Für die Altersrückstellungen verwendet der Versicherer 10 Prozent vom monatlichen Beitrag, daher werden sie auch 10-Prozent-Zuschlag genannt.

Experten-Tipp:

„Die Beiträge zur Kranken­versicherung kann man senken, indem man eine Selbstbeteiligung wählt. Ebenso gibt es einen Baustein „Beitragsreduzierung im Alter“, bei dem man erstmal etwas mehr zahlt und ab einem Alter von 65 oder 67 Jahren der Beitrag dafür spürbar sinkt.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Leistungen der privaten Kranken­versicherung

In Einstiegstarifen der PKV sind die Leistungen zunächst vergleichbar mit denen der gesetzlichen Absicherung. Hinzu kommen allerdings zahlreiche Leistungen, die von der gesetzlichen Kasse in der Regel nicht übernommen werden. Privat Versicherte profitieren somit in der Regel von besseren Heil- und Hilfsmitteln sowie von hochwertigeren Behandlungen.

Alternative Heilmethoden

Kürzere
Wartezeiten

Behandlung vom Chefarzt

Kosten für
Zahnersatz


Freie Wahl bei den Leistungen

In der privaten Kranken­versicherung gibt es, anders als bei der gesetzlichen, keinen Leistungskatalog, der festlegt, welche Leistungen bezahlt werden. Der privat Versicherte kann sich selbst aussuchen, welche Leistungen er benötigt und bezahlen will. Er kann beispielsweise wählen, ob er im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden will oder ob ihm die Behandlung durch den Chefarzt besonders wichtig ist.

Mögliche Leistungen im Überblick

  • Stabiles Leistungsniveau
  • Übernahme der Behandlungskosten
  • Versicherungssschutz im Ausland
  • Chefarztbehandlung
  • Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Übernahme von Kuren, Reha, Psychotherapie usw.

Welche Leistungen sind wirklich wichtig und welche nicht?

Welche Leistungen man in seinen PKV-Tarif wählen sollte und welche eher weniger Sinn machen, ist natürlich auch eine persönliche Frage. Dennoch haben wir Ihnen im Folgenden eine Übersicht über essenzielle Leistungen, darüber hinaus wichtige Leistungen und weitere sinnvolle Leistungen erstellt. Nehmen Sie die Übersicht als Orientierung und passen Sie diese an Ihren individuellen Bedarf an.

Essenzielle Leistungen

  • Freie Arztwahl
  • Erstattung des Höchstsatzes der Gebührenverordnung der Ärzte (3,5-fache der GOÄ/GOZ)
  • Uneingeschränkte Übernahme von Medikamenten und Hilfsmitteln
  • Maximale Erstattungshöhen für Zahnbehandlungen

Wichtige Leistungen

  • Möglichst uneingeschränkte Leistungen für stationäre Behandlungen
  • Maximale Übernahme für Psychotherapie und für andere Behandlungen durch Therapeuten
  • Leistungen auch im Ausland (EU/Nicht-EU)
  • Übernahme von Transportkosten
  • Übernahme von Kuren und Reha

Zusätzliche Leistungen


Krankentagegeld – besonders für Selbständige wichtig

Versicherungsnehmer sollten darauf achten, dass ihre Versicherung ihnen im Fall einer längeren Krankheit ein ausreichend hohes Krankentagegeld zahlt. Das gilt vor allem für Selbständige, welche zusätzlich zu Ihren Lebenshaltungskosten noch die laufenden Kosten des Betriebs decken müssen. Gesetzliches Krankengeld erhalten nur gesetzlich Versicherte. In der privaten Kranken­versicherung ist das Äquivalent das Krankentagegeld. In einigen Tarifen der PKV ist dies auch oftmals bereits inbegriffen, in anderen muss es durch eine private Krankenzusatz­versicherung separat mitversichert werden.

Erfahren Sie mehr über das Krankentagegeld

Experten-Tipp:

„Im Gegensatz zur GKV lässt sich mit einer privaten Kranken­versicherung der Versicherungsschutz individuell gestalten. So kann man verschiedene Bausteine, wie zum Beispiel Verdienstausfall, Kur, hohe Leistungen im Zahnbereich, Chefarztbehandlung usw. auswählen, um sich den passenden Versicherungsschutz zu bauen. Welche Optionen es gibt, sollte in Ruhe mit einem unserer Berater besprochen werden.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater
Frau mit Hund auf dem Balkon.

Die Tarife der privaten Kranken­versicherung

Welche Leistungen vom Versicherer tatsächlich übernommen werden und in welcher Höhe, hängt vom gewählten Tarif ab. Die Tarife der privaten Kranken­versicherung unterteilen sich oftmals in Einsteigertarife, Komforttarife und Premiumtarife. Die einzelnen Tarifstufen können jedoch mit Zusatzbausteinen oder zusätzlichen Einzelleistungen an den persönlichen Bedarf angepasst werden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Tarifstufen ohne jegliche Zusatzleistungen.


Einsteigertarife

PKV-Einsteigertarife entsprechen in ihrem Leistungsumfang ungefähr dem Niveau der gesetzlichen Kranken­versicherung und sind dementsprechend günstig. Die Kostenerstattung erfolgt bis zu den Höchstsätzen der GOÄ oder der GOZ. Leistungen beim Heilpraktiker werden zu 80 Prozent übernommen, für Sehhilfen gibt es einen 100 Euro-Zuschuss alle 3 Jahre. Im Krankenhaus erfolgt die Behandlung im Mehrbettzimmer und durch Stationsärzte.

Kombitarife

Komforttarife gleichen in einigen Punkten den Einsteigertarife, einige Leistungen entsprechen jedoch bereits dem Premium-Niveau und stellen je nach persönlichem Bedarf ein gutes Mittelmaß dar. Komforttarife decken ebenfalls Behandlungskosten bis zu den Höchstsätzen der GOÄ oder der GOZ ab. Beim Heilpraktiker werden 100 Prozent der Kosten übernommen, der Zuschuss für Sehhilfen erhöht sich auf 260 Euro alle 2 Jahre.

Premiumtarife

Bei Premiumtarifen ist der Leistungsumfang nach oben hin offen – dementsprechend auch die Kosten. Premiumtarife erstatten in der Regel über die Höchstsätze der GOÄ oder der GOZ hinaus. Hier besteht kein Hausarztprinzip sondern die freie Arztwahl. Die Behandlung im Krankenhaus erfolgt im Einzel- oder Zweibett-Zimmer und durch den Chefarzt.


So gehen Sie beim Abschluss vor

  1. Legen Sie fest, welche Leistungen und Zusatzleistungen Ihnen besonders wichtig sind und welche Sie wirklich benötigen.
  2. Erhalten Sie Beihilfe vom Dienstherren? Finden Sie heraus, in welcher Höhe.
  3. Machen Sie einen gründlichen und individuellen Tarifvergleich und vergleichen Sie die PKV-Anbieter hinsichtlich Kosten, Leistungen und Service.
  4. Stellen Sie den Antrag auf Versicherungsschutz in der PKV und lassen Sie sich von der GKV befreien.
  5. Füllen Sie die Gesundheitsprüfung aus.
  6. Lassen Sie sich bei allen Schritten von unseren Experten der privaten Kranken­versicherung beraten. Nutzen Sie dazu gern das Formular für den Tarifvergleich.

Welchen Tarif möchten Sie abschließen? Vergleichen Sie jetzt kostenlos die Testsieger-Tarife

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PKV-Tarife für finanzielle Notlagen

Falls Beiträge nicht länger in voller Höhe gezahlt werden können, gibt es bestimmte Tarife für finanzielle Notlagen, in denen Beiträge und Leistungen reduziert sind.

Standardtarif

Der Standardtarif ist nur für diejenigen Personen relevant, die vor 2009 beigetreten sind. Die Leistungen entsprechen in der Regel denen der gesetzlichen Kranken­versicherung.

Basistarif

Der Basistarif richtetet sich an Personen, die ab 2009 der Versicherung beigetreten, über 55 Jahre alt und im sozialrechtlichen Sinne hilfsbedürftig sind. Dieser Tarif deckt weiterhin alle Leistungen ab, aber Ärzte können nicht länger den 2,3-fachen Gebührensatz abrechnen.

Notlagentarif

Der Notlagentarif ist für diejenigen Versicherten gedacht, die gerade finanziellen Engpass erleben. Dieser Tarif deckt nur akut notwendige Behandlungen ab.

Tipps und Hinweise zur privaten Kranken­versicherung

Im Folgenden finden Sie unsere Tipps und Hinweise zur PKV. Sie können Leistungen der PKV beispielsweise auch im Ausland beziehen und profitieren, wenn Sie sich als Eheleute oder Familie versichern. Achten Sie jedoch stets auf versteckte Selbstbeteiligungen.

So funktioniert die Kostenerstattung in der PKV

Die meisten Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen, müssen Sie erst einmal selbst zahlen. Ausgenommen sind Krankenhausrechnungen, denn das Krankenhaus rechnet direkt mit Ihrer Versicherung ab.

1. Rechnungen bei Arzt und Apotheker begleichen

Lassen Sie sich ambulant beim Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker versorgen, erhalten Sie eine Rechnung. Teilweise müssen Sie dabei in Vorleistung gehen, teilweise haben Sie einige Wochen Zeit, die Rechnung zu begleichen. Medikamente, die Sie per Rezept bestellen, werden direkt in der Apotheke bezahlt.

2. Rechnungen bei der PKV einreichen

Die Rechnungen für Behandlungen oder Medikamente reichen Sie dann bei Ihrer privaten Kranken­versicherung ein – entweder postalisch oder online.

3. Beitrag zurück erhalten

Ihr PKV-Anbieter prüft die Rechnungen und erstattet Ihnen je nach Erstattungssatz die Kosten. Manche Versicherer bieten Services an, mit denen Sie vorab einsehen können, wie viel Sie von den Kosten zurück bekommen. Dies ist vorteilhaft, da es sich nicht für alle Rechnungen “lohnt”, diese einzureichen.

Wie das Rechnungen einreichen bei der privaten Kranken­versicherung im Detail funktioniert, erfahren Sie auf unserer separaten Seite zum Thema:

Rechnungen einreichen bei der PKV

Und wenn die Versicherung nicht zahlt?

Es kommt gelegentlich zum Rechtsstreit, wenn Versicherung und Versicherungsnehmer sich uneins darüber sind, ob eine bestimmte Leistung von der Versicherung erstattet werden müsse oder nicht. Klare Formulierungen in Versicherungsbedingungen können solchen Auseinandersetzungen vorbeugen. Fragen Sie nach, wenn etwas zu schwammig formuliert ist.

Sollte es dennoch zu Problemen kommen, kann auch der unabhängige Versicherungsombudsmann oder ein Fachanwalt für Versicherungsrecht helfen. Mehr dazu erfahren Sie im entsprechenden Abschnitt in unserem Schadensfall-Lexikon: Probleme mit der Krankenkasse – wer hilft privat Versicherten?

Was Sie weiterhin tun können, wenn der PKV-Versicherer nicht zahlt, lesen Sie hier:

Die Versicherung zahlt nicht – was tun?

So kann man die Kosten des PKV-Tarifs senken

Es gibt einige Möglichkeiten, die Kosten seiner privaten Kranken­versicherung zu senken:

Risikozuschläge streichen lassen

lesen

Wer aufgrund einer Erkrankung Risikozuschläge in seinem Vertrag vereinbart hat und wieder gesund ist, der kann die Streichung dieser zusätzlichen Beiträge vereinbaren.

Tarifwechsel

lesen

Auch kann der PKV-Tarif innerhalb des Angebots des PKV-Anbieters gewechselt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass günstigere Tarife in der Regel mit geringeren Leistungen einhergehen. Mehr zu den Wechselmöglichkeiten lesen Sie hier: PKV wechseln.

Selbstbeteiligung vereinbaren

lesen

Eine Selbstbeteiligung senkt den Beitrag deutlich. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass bei jeder anstehenden Behandlung ein Teil aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

Leistungen anpassen

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Sie können beispielsweise beeinflussen, wie hoch das Krankentagegeld oder die Kostenerstattung für den Zahnersatz sein soll. Ebenso können Sie bestimmen, ob Sie unbedingt immer eine Chefarztbehandlung brauchen, oder Sie können sich mit der Krankenkasse auf einen Hausarzt einigen und so Beiträge sparen.

Rückerstattungen

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Werden Sie innerhalb eines Versicherungsjahres nicht krank oder nehmen keine Leistungen in Anspruch, gibt es oft eine Rückerstattung der Beiträge. In der Regel werden übliche Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen bei der Berechnung der Rückerstattung ausgenommen. Mehr dazu erfahren Sie hier: Beitragsrückerstattung in der PKV.

Lassen Sie sich von Experten beraten

Die Entscheidung für eine private Kranken­versicherung ist oftmals eine Entscheidung auf Lebenszeit. Finden Sie daher von Anfang an den passenden Versicherer und den besten Tarif, der zu Ihrer Situation passt. Unsere Experten der privaten Kranken­versicherung kennen den Markt und können Sie dabei unterstützen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur kostenfreien Beratung.

Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
Ihre Ansprechpartnerin
Frau kümmert sich gut gelaunt um die Pflanzen auf ihrem Balkon.

Private Kranken­versicherung im Test (2021) – Das sind die Besten

Bevor Sie einen Tarif bei einem privaten Kranken­versicherer abschließen, empfiehlt es sich, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Eine gute Orientierung bieten hier unabhängige Testergebnisse. Institute und Analysehäuser bewerten dabei Tarife unter unterschiedlichen Gesichtspunkten wie z. B. Leistungen, Servicequalität und die Unternehmensstärke privater Kranken­versicherer.

Wir haben aktuelle Testergebnisse unabhängiger Einrichtungen zusammengetragen und Ihnen auch die aktuelle BaFin-Beschwerdestatistik der privaten Kranken­­versicherer aufgeführt.

Anbieter und Tarife der privaten Kranken­versicherung im Test

Gegenüberstellung:
Private Kranken­versicherung und Gesetzliche Krankenkasse

Die Kranken­versicherung ist eine gesetzliche Pflicht­versicherung für jeden Einzelnen in Deutschland. Die jeweiligen Vor- und Nachteile sollten dabei stets auf die persönliche Situation bezogen abgewogen werden.

Vorteile der privaten Kranken­versicherung

  • Kürzere Wartezeiten für Arzttermine
  • Übernahme von mehr Leistungen (z.B. Brillen, Zahnersatz, Behandlungen bei Spezialisten, Medikamente, die die GKV nicht zahlen würde, etc.)
  • Niedrigere Beiträge
  • Individuelle Tarife
  • Besserer Service im Krankenhaus

Nachteile der privaten Kranken­versicherung

  • Wechsel zurück in GKV kann unter Umständen sehr schwierig oder sogar unmöglich sein
  • Keine Möglichkeit, Familienangehörige kostenlos mitzuversichern
  • Weniger günstig während Schwangerschaft und Elternzeit
  • Zugang nur mit bestimmten Voraussetzungen
  • Steigende Beiträge im Alter

Mehr zu den Vor- und Nachteilen der privaten Kranken­versicherung im Detail finden Sie auf unserer separaten Seite zum Thema:

Vor- und Nachteile der privaten Kranken­versicherung

Wer kann sich privat krankenversichern?

Erste Voraussetzung: ­Das Einkommen

Das größte Kriterium für den Eintritt in die private Kranken­versicherung ist das Einkommen. Angestellte müssen regelmäßig über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (Stand 2021: 64.350 Euro brutto im Jahr) verdienen. Erst dann können sie sich von der Versicherungspflicht der GKV befreien lassen und in die PKV wechseln. Andere Berufsgruppen wiederum können oder müssen sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.

Zweite Voraussetzung: Gesundheitszustand

Anders als gesetzliche Kranken­versicherungen sind private Kranken­versicherungen nicht verpflichtet, alle Anwärter zu versichern und prüfen in der Regel die Gesundheit potenzieller Kunden, bevor sie ihnen Verträge anbieten. So können Personen aufgrund erhöhter Gesundheitsrisiken, ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen Einschränkungen in der Aufnahme in der PKV erfahren.

Schneller Überblick: Wer sich privat krankenversichern kann

Welche Voraussetzungen einzelne Berufsgruppen genau erfüllen müssen und welche Rolle der individuelle Gesundheitszustand für die Aufnahme spielt, erfahren Sie in unserem separaten Artikel:

Voraussetzungen der privaten Kranken­versicherung

Für wen ist die private Kranken­versicherung sinnvoll und für wen nicht?

Auch wenn theoretisch jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, in die private Kranken­versicherung wechseln kann, ist diese Form der Kranken­versicherung für bestimmte Personen sinnvoller als für andere. Besonders für Gutverdiener kann die PKV sogar um einiges günstiger sein als die GKV. Wenn man ein hohes Einkommen bezieht, zahlt man in der GKV gern mal fast 900 Euro – eine gute private Kranken­versicherung bekommt man bereits für die Hälfte. Beamte und Studenten profitieren von besonders kostengünstigen Tarifen. Angestellte erhalten auch in der PKV einen Arbeitgeberzuschuss.

Weniger sinnvoll ist sie für all diejenigen, die sich mit dem Leistungsspektrum und dem Service sowie dem Konzept der gesetzlichen Kranken­versicherung zufrieden zeigen. Sinnvoll ist die PKV außerdem nur für diejenigen, die sich die Beiträge – auch langfristig – leisten können und wer weitestgehend gesund sind. Wie sich die Besonderheiten im Einzelnen gestalten, erfahren Sie auf unseren speziellen Seiten zu den verschiedenen Berufsgruppen der privaten Kranken­versicherung:

Besonders sinnvoll für Beamte und Beihilfeberechtigte

Beamte, Beamtenanwärter und Angehörige von Beamten profitieren besonders von der Absicherung in der privaten Kranken­versicherung – und dies nicht nur aufgrund der erweiterten Leistungen, sondern vor allem aufgrund der Kosten. Diese Personen sind nämlich beihilfeberechtigt. Dies bedeutet, dass der Dienstherr einen Teil der Behandlungskosten übernimmt. Die Beihilfe beträgt zwischen 50 und 70 Prozent. Für Beamte und Co. bieten private Kranken­versicherer spezielle Tarife an, die die restlichen Kosten nach der Beihilfe rückerstattet. Solche Tarife sind um einiges günstiger als Krankenvolltarife. Für eine Rundum-Absicherung stehen Beamten außerdem Beihilfeergänzungstarife zur Verfügung – sozusagen Krankenzusatztarife extra für Beamte.

Alles weitere zur Beihilfe und Besonderheiten können Sie hier nachlesen:

Private Kranken­versicherung für Beamte

Vergleich der privaten Kranken­versicherung

Die private Kranken­versicherung ermöglicht dem Versicherten eine individuelle medizinische Versorgung, die genau auf den Patienten abgestimmt ist. Die aktuellen Tarife auf dem deutschen Versicherungsmarkt unterscheiden sich teilweise stark in den Kosten aber auch in den Leistungen. Deshalb ist ein individueller Vergleich der PKV-Tarife so besonders wichtig.

Darauf sollten Sie bei Ihrem Tarifvergleich achten

  • Sind alle Leistungen, die Ihnen wichtig sind, dabei?
  • Zahlen Sie nur für die Bausteine, die Sie wirklich haben wollen?
  • Hat der Tarif eine hohe Beitragsstabilität? Wie sieht es im Alter mit Beiträgen aus?
  • Passt er zu Ihrer familiären Situation bzw. zu Ihren Plänen?
  • Werden Psychotherapie, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnbehandlungen und -ersatz vollständig oder zumindest zu einem Großteil erstattet?
  • Ist die finanzielle Situation des Versicherers stabil? Ein Blick in Bewertungen durch Rating-Agenturen lohnt sich.

Kostenloser Tarifvergleich zur privaten Kranken­versicherung

Nutzen Sie unser Formular und fordern Sie Ihren persönlichen Tarifvergleich an – mit aktuellen Tarifen und Testsieger aus 2021.

Kann ich meine private Kranken­versicherung wieder wechseln oder kündigen?

Wechsel oder Kündigung sollten gut überlegt sein

Bevor man eine private Kranken­versicherung abschließt, stellt sich oftmals die Frage, ob ein späterer Wechsel zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung möglich ist. Das ist es, jedoch gelten verschiedene Bedingungen. Doch auch ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist denkbar. Bevor man jedoch seine private Kranken­versicherung wechselt oder kündigt, sollte man sich gründlich informieren. Egal welche Variante Sie wählen: Denken Sie an einen lückenlosen Versicherungsschutz. In Deutschland herrscht allgemeine Versicherungspflicht. Die Auswahl der neuen Versicherung sollte daher möglichst frühzeitig erfolgen.


Das sollten Sie beim Wechsel beachten

Grundsätzlich können Sie auf 3 Wegen wechseln:

  • Tarifwechsel innerhalb Ihrer privaten Kranken­versicherung
  • Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter
  • Wechsel zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung

Einzig die erste Variante ist mit den wenigsten Nachteilen verbunden. Wechseln Sie den Anbieter, müssen Sie mit Verlusten was Ihre Altersrückstellungen angeht rechnen. Ein Wechsel zurück in die GKV ist in den meisten Fällen sehr schwierig bis unmöglich.

Alles zum Thema Private Kranken­versicherung wechseln finden Sie auf unserer ausführlichen Seite:

Private Kranken­versicherung wechseln

Private Kranken­versicherung kündigen

Versicherte können prinzipiell ihre PKV kündigen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder ordentlich und fristgerecht oder außerordentlich. Dabei gibt es mehrere Gründe für ein Sonderkündigungsrecht. Ausführliche Informationen zur Kündigung und ein kostenfreies Kündigungsmuster finden Sie hier:

Private Kranken­versicherung kündigen

Fazit

Die private Kranken­versicherung: Umfangreiche Leistungen – einkommensunabhängige Beiträge

Etwa 9 Millionen Menschen in Deutschland sind privat krankenversichert. Die private Kranken­versicherung funktioniert nach einem anderen Versorgungssystem als die gesetzliche. Wer viel Wert auf besondere Leistungen beim Arzt oder im Krankenhaus legt, kann über eine PKV nachdenken. Dabei ist sie für einige Personen besonders sinnvoll, wie etwa für Beamte oder gutverdienende Angestellte. Die Kosten richten sich im Gegensatz zur GKV nicht nach Einkommenshöhe, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen. Nichtsdestotrotz ist für Angestellte das Einkommen die Grundvoraussetzung, um sich überhaupt privat versichern zu können.


Eine private Kranken­versicherung abschließen: Am besten mit Unterstützung von Experten

Die Entscheidung für eine private Kranken­versicherung und weiterhin für einen Anbieter und Tarif sollte gründlichst überlegt sein. Lassen Sie sich von unseren unabhängigen Experten für private Kranken­versicherungen einen individuellen Tarifvergleich erstellen: Nutzen Sie dazu einfach unser kostenfreies Formular.

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Die häufigsten Fragen zur privaten Kranken­versicherung

Wie funktioniert die private Kranken­versicherung?

lesen

Bei Abschluss wählen Sie Ihre gewünschten Leistungen und Tarifstufe aus. Gehen Sie in Behandlung beim Arzt, Heilpraktiker, Therapeuten oder Krankenhaus oder kaufen ein Medikament in der Apotheke per Rezept, erhalten Sie eine Rechnung. Diese Rechnung reichen Sie bei Ihrem Versicherer ein, der je nach Erstattungssatz die Kosten übernimmt. Teilweise müssen Sie dafür in Vorleistung gehen, das heißt, die Rechnungen erst einmal selbst bezahlen. Mehr dazu hier: Rechnung einreichen bei der PKV.

Was heißt privat versichert zu sein?

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Privat Versicherte profitieren von kürzeren Wartezeiten für einen Arzttermin, von einer freien Arzt- und Krankenhauswahl, von einer Behandlung vom Chefarzt oder einer Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus. Zudem haben sie einen anderen, erweiterten Zugang zu Hilfsmitteln und Medikamenten. Privat versichert zu sein heißt jedoch auch, Behandlungskosten erst einmal selbst zahlen zu müssen und sie nur durch Einreichen vom Versicherer zurück zu bekommen.

Wer kann sich privat versichern?

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Es kann sich jeder privat versichern, der als Angestellter über der Versicherungspflichtgrenze verdient. Unabhängig vom Einkommen können sich Beamte, Beihilfeberechtigte, Studenten und Selbständige privat versichern. Mehr dazu hier: Voraussetzungen für die PKV.

Wie sinnvoll ist eine private Kranken­versicherung?

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Eine private Kranken­versicherung ist besonders sinnvoll, wenn man Wert auf eine umfassende Gesundheitsversorgung legt und von den vielen Zusatzleistungen der PKV im Gegensatz zur GKV profitiert.

Wann lohnt sich der Wechsel in die private Kranken­versicherung?

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Besonders für gutverdienende Angestellte lohnt sich der Wechsel in die PKV, da die Beiträge nicht am Einkommen berechnet werden. Weiterhin ist die PKV sinnvoll für Beamte und Studenten, da ihnen besonders günstige Tarife angeboten werden können.

Wie teuer ist eine private Kranken­versicherung?

lesen

Die Kosten einer PKV richten sich nach Gesundheitszustand und gewünschten Leistungen. Allgemein gilt: Je jünger und gesünder, desto günstiger. Je mehr Zusatzleistungen, desto teurer. Für einen 34-jährigen Angestellten gibt es eine PKV ab ca. 420€ im Monat.

Ist die private Kranken­versicherung teurer als die gesetzliche?

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Grundsätzlich und in vielen Fällen ist die private Kranken­versicherung tatsächlich teurer als die gesetzliche – bei jedoch oftmals besseren Leistungen. Versicherte sollten sicherstellen, dass sie die Beiträge auch langfristig zahlen können. Eine Ausnahme bilden Beamte, die Beihilfe bekommen. Für sie ist die PKV oftmals günstiger als die GKV.

Zahlt mein Arbeitgeber einen Teil der PKV-Beiträge?

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Ähnlich wie in der GKV übernimmt auch in der PKV der Arbeitgeber einen Teil der Beiträge. Der sogenannte Arbeitgeberzuschuss ist in der Höhe begrenzt und wird jährlich neu berechnet. Diese Höhe und weitere Regelungen orientieren sich an der GKV. Mehr dazu hier: Arbeitgeberzuschuss in der PKV.

Welche private Kranken­versicherung ist die beste?

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Dies lässt sich nicht pauschal beantworten, da PKV-Anbieter verschiedene Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang anbieten und der Versicherungsbedarf sehr individuell ist. Testergebnisse von unabhängigen Instituten können eine Orientierung bieten. Am besten ist der individuelle Tarifvergleich und eine Beratung vom Experten. Sprechen Sie uns hierzu gern an.

Haben Sie alles gefunden?

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

Wir helfen Ihnen gerne. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E–Mail.

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Katharina Tennius
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