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Berufs­­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer

Eine BU fängt die Kosten für z. B. Kin­der­be­treu­ung und Haus­halts­hilfen auf
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung schützt Haus­frauen und Haus­männer vor finanziellen Einbußen, wenn sie aufgrund von Unfall oder Krankheit ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben können.
  • Die Leistung einer Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung (BU) besteht in einer monatlichen Rente, die z. B. für eine Haus­halts­hilfe oder die Kin­der­be­treu­ung verwendet werden kann.
  • Wichtig ist eine eindeutige Klausel im Vertrag, damit das Berufs­bild der Haus­frau/des Haus­mannes versichert ist.
  • Die Kosten für eine BU für Haus­frauen/-männer richten sich u. a. nach der gewünschten Renten­summe, dem Eintritts­alter sowie der Risiko­einstufung des Berufs durch den Versicherer.

Die Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer

Die Arbeit von Haus­frauen und Haus­männern wird häufig unterschätzt. Da es sich dabei um unbezahlte Tätigkeiten handelt, haben sie und auch ihre Angehörigen eine Absicherung gegen Berufs­un­fähig­keit in der Regel nicht im Blick. Wenn die Familien­managerin oder der Hausherr wegen Krankheit oder eines Unfalls ausfällt, kann dies allerdings fatale Folgen haben: Wer übernimmt den Haushalt? Wer kümmert sich um die Kin­der­be­treu­ung und Termine mit den Kids? Wenn eine pro­fessio­nelle Haus­halts­hilfe nötig wird, müssen auch die Kosten dafür übernommen sein.

Frau S. ist Hausfrau und hat zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren. Ihr Ehemann ist beruflich stark belastet und außerdem sehr oft auf Reisen. Bisher hat sie sich um den Alltag der Familie allein gekümmert. Durch einen Unfall ist sie dazu jedoch dauerhaft nicht mehr in der Lage. An eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen haben weder Frau noch Herr S. gedacht. Durch die neue Situation benötigt die Familie nicht nur eine Haus­halts­hilfe, sondern auch eine Betreuung für die Kinder, die nachmittags und – falls nötig, abends – einspringt. Herr S. zahlt für seine beiden pro­fessio­nellen Helfer­innen aus eigener Tasche 1.800 Euro monatlich. Wenn Frau S. rechtzeitig eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung abgeschlossen hätte, wäre es möglich, diese Kosten je nach der vereinbarten Ver­sicherungs­summe ganz oder teilweise daraus zu bestreiten.

… mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Keine staat­lichen Leistungen für Haus­frauen/-männer
Wichtig ist eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer auch deshalb, weil sie meist keine Beiträge zur gesetz­lichen Renten­ver­sicherung zahlen und daher keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente haben. Zudem gelten für die gesetz­liche Erwerbs­minderungs­rente strikte Zugangs­voraus­setzungen. Rund die Hälfte der Anträge auf eine voll­ständige oder teilweise Erwerbs­minderungs­rente wird durch die Renten­ver­sicherungs­träger abgelehnt.
… mehr zur Erwerbsminderungsrente

Leistungen der Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer

Eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen funktioniert wie jede andere Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung: Im Versicherungs­fall zahlt die Versicherung eine monatliche Rente, die Berufs­unfähig­keits­rente, deren Höhe im Versicherungs­vertrag vereinbart wird.

Generell dient eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung dazu, den bisherigen Lebens­standard auch nach dem Eintritt der Berufs­unfähig­keit zu erhalten. Bei Haus­frauen und Haus­männern spielt hier vor allem eine Rolle, welche Kosten für die Familie entstehen, wenn deren Arbeits­leistung ausfällt. Die durch die Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer gezahlte Rente sollte diese Kosten möglichst decken.

Völlig frei wählbar ist die Höhe der monatlichen Rente aus einer Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung allerdings nicht in jedem Fall. Viele Versicherungen sehen für die Wahl der Renten­summe Obergrenzen vor, die bei 60 bis 75 Prozent des bisherigen Brutto­einkommens liegen. Für Haus­frauen und Haus­männer liegt sie häufig bei 1.000 Euro monatlich. Jedoch lassen sich durch einen ausführlichen Versicherungs­vergleich auch Anbieter ermitteln, die dieser Kunden­gruppe im Hinblick auf die Renten­höhe bessere Konditionen bieten.

Haus­frauen und Haus­männer sollten für ihre Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung eine monatliche Rentensumme wählen, durch die sie die Kosten für den Ausfall ihrer Arbeitsleistung weitgehend kompensieren können. Versicherungs­verträge mit einer Renten­zahlung unter 1.000 Euro sind grund­sätzlich nicht empfehlenswert, da diese BU-Rente häufig nicht ausreicht.

Voraussetzungen dafür, dass die Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer wirklich zahlt, sind:

  • Vollständige und wahrheits­gemäße Angaben im Versicherungs­vertrag. Dieser Punkt betrifft insbesondere die Gesundheits­fragen.
  • Der ärztliche Nachweis einer Berufs­unfähig­keit von mindestens 50 Prozent.
  • Die Beibringung aller Unterlagen, die der Versicherer für die Bearbeitung des Leistungs­antrags fordert.

Der Versicherungs­schutz einer Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer erstreckt sich in der Regel bis zum Übergang in die gesetzliche Rente.

Anbieter mit höheren BU-Renten für Haus­frauen und Haus­männer
Tarife für eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer mit einer Rentenhöhe von mehr als 1.000 Euro haben unter anderem die Alte Leipziger (bis 1.500 Euro), die Basler (bis 1.250 Euro) sowie die Aachen Münchener und die Generali (jeweils bis 1.500 Euro) im Programm.
… mehr zu den Leistungen der BU

Kosten der Berufsunfähigkeit für Haus­frauen und Haus­männer

Die Kosten einer Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer werden individuell berechnet. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

  • Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keits­rente
  • Alter und Gesundheits­zustand beim Abschluss des Versicherungs­vertrages: Je jünger und gesünder der Versicherungs­nehmer, desto niedriger die BU-Beiträge. Bei bestimmten Vorer­krankungen müssen Versicherungs­kunden auch damit rechnen, dass der Antrag auf Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung abgelehnt wird.
  • Gewählter BU-Tarif. Die Tarif­struktur der Anbieter kann sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden.
  • Gefährliche Hobbys verteuern die Police, da ein höheres Risiko besteht, durch einen Unfall berufs­unfähig zu werden. Die Einstufung in bestimmte Risiko­gruppen wird durch den Versicherer vorgenommen.

… mehr zu den Kosten der BU

In welche Berufs­gruppe werden Haus­frauen und -männer eingeordnet?

Viele Versicherungs­gesell­schaften ordnen Haus­frauen und Haus­männer durchaus einer Risiko­gruppe mit hohen Beitrags­sätzen ein. Ihre Beiträge für die Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung sind deshalb oft ebenso hoch wie für Handwerker und andere „Risikoberufe“.

Durch einen ausführlichen Vergleich lassen sich jedoch Angebote mit günstigeren Risiko­einstufungen und Konditionen finden. Wenden Sie sich gern an uns. Unsere BU-Experten helfen Ihnen dabei, die passende Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung zu finden. Sie erreichen uns unter 030 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de Nutzen Sie auch gern unser kostenfreies Formular, um einen individuellen Tarifvergleich zu bekommen. Hier lesen Sie außerdem, wie eine BU-Beratung bei uns abläuft.

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Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und Haus­männer im Test

Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ungen werden von unabhängigen Instituten regelmäßig getestet. Haus­frauen und Haus­männer werden von den Versicherungsunternehmen in der Regel in die Berufsgruppe „Sonstige“ eingruppiert. Doch unabhängig von der Berufsgruppe ist es am wichtigsten, den BU-Anbieter zu finden, der zur eigenen individuellen Situation passt. Durch unsere jahrelange Erfahrung in Sachen BU-Beratung und Vermittlung und durch die Erfahrungen unserer Kunden können wir einige Anbieter uneingeschränkt empfehlen. Diese schneiden auch regelmäßig sehr gut in unabhängigen Tests ab. Welche das sind, erfahren Sie im Hauptartikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

… mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung im Test

Unabhängige Testergebnisse zur BU

Einen sehr umfassenden Test für 49 Leistungs­bereiche der Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung liefert das Test­unternehmen Softfair 2019 (Quelle).

Versicherer mit ’sehr guten‘ BU-Policen für Haus­frauen und Haus­männer:

In einem allgemeinen Test von 28 Arbeitskraft­versicherern von ServiceValue aus dem Jahr 2018 schnitten folgende Versicherer mit sehr guten Noten ab:

Getestet wurden hier die Fairness im Hinblick auf Leistungen, Service und Beratung sowie das Preis-­Leistungs-­Verhältnis der Versicherungen (Quelle).


BU im Vergleich: Wie finde ich als Hausfrau bzw. Hausmann die passende BU?

Bei einer Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer kommt es in besonders hohem Maße darauf an, den richtigen Versicherer und einen fairen Vertrag zu finden. Ausschlag­gebend sind hier nicht nur die Kosten des Vertrages, sondern der Versicherungs­schutz, mit dem Haus­frauen und Haus­männer im Versicherungs­fall tatsächlich rechnen können.

Beispiels­weise definieren viele Versicherer den Beruf der Hausfrau/­des Hausmannes anhand des Berufs­bildes einer Haus­wirt­schafterin. Berücksichtigt wird dabei nicht, dass Haus­frauen und Haus­männer deutlich umfang­reichere Leistungen erbringen. Als relevante Tätig­keiten einer Haus­wirt­schafterin werden dagegen fast ausschließlich Kochen und Putzen definiert. Eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung für Haus­frauen und -männer sollte daher immer eine Klausel enthalten, die eindeutig und explizit auf den Beruf und den Tätigkeits­umfang von Haus­frauen und Haus­männern Bezug nimmt.

Nur 'echte' BU-Angebote wählen
Haus­frauen und Haus­männer sollten darauf achten, nur Angebote für eine „echte“ Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung zu wählen. Anderenfalls kann es im Versicherungs­fall passieren, dass die Versicherung nur Leistungen für eine Erwerbs­unfähig­keit entsprechend den gesetz­lichen Regelungen gewährt. Eine solche Police versichert nicht die Fähigkeit in einem bestimmten Beruf, sondern die generelle Erwerbs­unfähig­keit des Versicherungs­nehmers. Im Versicherungs­fall ergeben sich hieraus möglicherweise ebenso wie bei der gesetzlichen Erwerbs­minderungs­rente deutliche Hürden, überhaupt eine Versicherungs­leistung zu erhalten.

Diese Dinge sollten Sie außerdem vor dem Vertrags­abschluss klären

  • Wer sich für eine Tätigkeit als Haus­frau oder Haus­mann entscheidet, sollte vorab klären, ob diese Tätigkeit auf Dauer angelegt oder nur vorübergehend ist. Beim Berufs­wechsel bzw. Wechsel in eine reguläre berufliche Tätigkeit sollte es möglich sein, den Versicherungs­vertrag ohne erneue Gesund­heits­prüfung an die neuen Bedingungen anzupassen.
  • Wenn bereits vor dem Beginn der Tätigkeit als Haus­frau oder Haus­mann ein Vertrag für eine Berufs­un­fähig­keits­ver­sicher­ung besteht, sollte dieser möglichst beibehalten werden. Denn auch dann liegt sozusagen ein Berufs­wechsel vor. Mit dem Versicherer ist in diesem Fall zu klären, ob durch diese Police auch der Beruf als Hausfrau/­Hausmann anerkannt und folglich versichert wird.
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Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.04.2020 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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