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Hunde-OP-Versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Hunde-OP-Versicherung deckt alle Kosten ab, die im Zusammenhang mit operativen Eingriffen beim Hund anfallen – auch für die Nachsorge.
  • Die Versicherung leistet sowohl bei verletzungsbedingten als auch bei krankheitsbedingten Operationen.
  • Eine Hunde-OP-Versicherung ist meist die günstigere Alternative zur Hundekrankenversicherung.
  • Die Kosten für eine Hunde-OP-Versicherung hängen von der Hunderasse, dem Alter und der Größe des Hundes ab.
  • Viele Hunde-OP-Versicherungen sehen Leistungsbegrenzungen und Selbstbehalte vor. Wichtig ist die Auswahl eines Tarifs, der im Ernstfall ausreichenden Schutz bietet.
  • In aktuellen Tests der Tierkrankenversicherung überzeugen die Anbieter Agila, Uelzener, Gothaer und Allianz. Diese bieten auch Tier-OP-Versicherungen an.

Warum ist eine Hunde-OP-Versicherung wichtig?

In Deutschland verfügt nur etwa jeder siebte Hundehalter über einen Versicherungsschutz, der Operationskosten seines Vierbeiners abdeckt. Eine erhebliche Lücke – denn nach Untersuchung einer großen deutschen Versicherung mussten vier von zehn Hunden schon mal operiert werden. In etwa der Hälfte der Fälle betrugen die Kosten mehr als 500 Euro, bei komplizierten Eingriffen mit Folgebehandlungen können sie sich auch auf deutlich über 2.000 Euro belaufen.

Operationen kommen bei Hunden nicht nur im Zusammenhang mit Unfällen oder Verletzungen vor. Eingriffe sind auch durch z. B. Überzüchtung oder im Rahmen von Erkrankungen notwendig.

Häufige Fälle, in denen eine OP nötig ist
  • Tumorerkrankungen (38 Prozent der Fälle, oft Hauttumore. Kosten einer OP etwa 600 Euro.)
  • Wundnaht (Kosten einer OP etwa 350 Euro)
  • Gaumensegel-Probleme (Brachyzephalie)
  • Gebärmuttererkrankungen bzw. Entfernung der Gebärmutter zur Vorbeugung (Kosten einer OP etwa 700 Euro)
  • Ellenbogen-Fehlbildungen (Dysplasien)
  • Kreuzbandrisse (v. a. bei älteren Hunden. Kosten einer OP etwa 1.500 Euro)

Darum ist eine Hunde-OP-Versicherung sinnvoll

Die anfallenden Kosten für Operation, Nachsorge und Medikamente für den Hund können schnell weit über tausend Euro reichen. Da Operationen teilweise sehr kurzfristig angesetzt werden, kann es für den Hundehalter schwierig werden, solch hohe Kosten selbst zu bezahlen. Mit einer Hunde-OP-Versicherung lassen sich die Operationskosten und weitere Behandlungen im Umfeld von Eingriffen abdecken. Je nach Hund ist man schon für wenige Euro im Monat vor hohen OP-Kosten im Ernstfall geschützt.

Was leistet eine Hunde-OP-Versicherung?

Der Leistungsumfang unterscheidet sich je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif. Prinzipiell zahlt die Versicherung alle Kosten, die mit dem operativen Eingriff beim Hund zu tun haben. Dazu gehören vor allem die Kosten der eigentlichen Operation sowie die Nachsorge. Einige Anbieter versichern auch Voruntersuchungen sowie Folgeoperationen.

Folgende Leistungen sind i. d. R. versichert:

  • Kosten des operativen Eingriffs
  • Kostenübernahme für die Nachsorge
  • Kosten für Medikamente und Verbandsmaterial
  • Aufwendungen für die stationäre Unterbringung des Hundes
  • OP-Schutz auch im Ausland, evtl. zeitlich begrenzt
BERATER-TIPP

»Achten Sie unbedingt auf Leistungsausschlüsse. Einige Versicherer übernehmen keine Kosten für OPs, die durch chronische Erkrankungen anfallen oder durch Überzüchtung bedingt sind. Auch werden Tiere mit bestimmten Krankheiten, wie etwa Epilepsie, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen komplett vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.«

Erstattet werden sowohl unfallbedingte Operationen als auch krankheitsbedingte Eingriffe. Auch Kosten für Nachbehandlungen bei Operationen werden von einer Tier-OP-Versicherung gezahlt.
Gründe für unfallbedingte OPs
  • Verkehrsunfall
  • Bissverletzungen
  • Kreuzbandriss
  • Verschlucken von Fremdkörpern oder Giftködern
  • Magendrehung
Gründe für krankheitsbedingte OPs
  • Tumore
  • Herzerkrankungen
  • Augenerkrankungen

Leistungsunterschiede

Oftmals ist die Summe, bis zu der die Versicherung anfallende Kosten übernimmt, begrenzt. Dies gilt besonders in Basis-Tarifen. Häufige Obergrenzen liegen zwischen 1.000 Euro bis 3.000 Euro im Jahr. Einige Versicherer bieten auch Tarife an, die in unbegrenzter Höhe die KOsten übernehmen.

Tarife mit begrenzter Leistung lohnen sich nur, wenn man als Hundehalter abschätzen kann, dass nicht viele Operationen in einem Jahr anfallen. Denn bei einer Höchstleistung von 2.500 Euro im Jahr übernimmt die Versicherung sozusagen nur eine einzige Operation. Sollte eine Folge-OP oder eine zweite OP im selben Jahr nötig werden, muss diese vom Hundehalter selbst bezahlt werden.

Bei einigen Versicherern hat der Versicherungsnehmer die Wahl, ob eine Selbstbeteiligung vereinbart werden soll oder nicht. Die Selbstbeteiligung ist der Anteil der Kosten, den der Hundehalter im OP-Fall selbst zahlen muss. Dadurch verringert sich auch die Höhe der Versicherungsbeiträge.

Es gibt jedoch Versicherer, die eine Selbstbeteiligung im Tarif festsetzen. Diese kann beispielsweise 20 Prozent oder 250 Euro pro Schadensfall betragen.

Eine weitere Begrenzung findet man häufig im Hinblick auf die Abrechnungen bzw. auf die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Anbieter von Hunde-OP-Versicherungen erstatten demnach unterschiedliche Höhen der GOT – je nach gewähltem Versicherungstarif. Viele Tarife erstatten bis zum 2- oder 3-fachen GOT-Satz, andere sogar nur den 1-fachen.

Tarife, die nur den 1-fachen GOT-Satz erstatten, lohnen sich oftmals nicht. Da es wenig Tierärzte gibt, die wirklich nur den 1-fachen Satz berechnen, müssten Hundehalter mit einem solchen Versicherungstarif immer draufzahlen. Tierärzte berechnen oftmals mindestens den 2-fachen GOT-Satz.

Achten Sie auf die Wartezeit
Tarife der Hunde-OP-Versicherung sehen fast immer eine Wartezeit vor. Diese beträgt oftmals zwischen einem und sechs Monaten. Der Versicherungsschutz greift dann erst bei OPs, die nach Ablauf dieser Wartezeit erforderlich werden.

Leistungsfall aus der Praxis: Erfahrung unserer Versicherungskunden

Unser Kunde ist bei der Uelzener versichert und hat für seinen 2-jährigen Hund, einen Australian Shepherd, den Tarif „OP-Versicherung für Hunde“ abgeschlossen. Der Tarif übernimmt Kosten bis zum 2-fachen GOT-Satz und sieht keine Selbstbeteiligung vor. Der Kunde zahlt rund 180 Euro im Jahr.

Im Leistungsumfang der Uelzener Hunde-OP-Versicherung ist ein Kostenzuschuss bei Kastrationen inbegriffen. Andere Versicherer schließen eine Kastration bzw. Sterilisation komplett aus. Unser Versicherungskunde nimmt diese Leistung drei Monate nach Vertragsabschluss in Anspruch. Beim Tierarzt geht er zunächst in Vorauskasse und zahlt rund 260 Euro für die Operation, Medikamente und Verbandsmaterial sowie für eine Folgeuntersuchung. Diese Rechnung haben wir als Makler bei der Versicherungsgesellschaft eingereicht. Einen Monat später erhielt der Kunde eine Gutschrift in Höhe von 50 Euro als Zuschuss zur Kastration.

Was kostet eine Hunde-OP-Versicherung?

Die Kosten der Hunde-OP-Versicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, u. a. von:

  • der Hunderasse,
  • dem Alter und
  • von der Größe des Hundes.

Außerdem wirken sich Selbstbeteiligungen auf die Prämien aus. Je älter ein Hund ist, umso höher fällt die Einstiegs-Prämie aus, weil das OP-Risiko größer ist. Bei manchen Tarifen ist eine Versicherung für Hunde, die älter als sieben Jahre sind, ausgeschlossen. Einige Versicherer verlangen einen Chip oder Tätowierungen zur Hunde-Kennzeichnung. Fehlt dies, wird ein Zuschlag berechnet oder die Versicherung ist nicht möglich.

Rechenbeispiel: Kosten einer Hunde-OP-Versicherung

Modell-Hund:

  • Rasse: Französische Bulldogge
  • Alter: 1 Jahr
  • Gewicht: 18 Kilogramm
  • Chip: Ja
VersichererTarifMonatl. Beitrag
AgilaOP-Kostenschutz21,90 €
UelzenerOP-Versicherung (1-fach GOT)15,94 €
BarmeniaHunde-OP-Versicherung17,18 €
R+VOperationskostenversicherung für Hunde17,85 €

Eine Hunde-OP-Versicherung ist für eine Französische Bulldogge bereits ab rund 16 Euro im Monat, also knapp 200 Euro im Jahr zu erhalten. Dies ist deutlich weniger, als die Kosten einer einzigen Operation. Eine Wunde behandeln und nähen zu lassen, kann bereits 300 Euro beim Tierarzt kosten.

Eine Krankenvollversicherung in Form einer Hundekrankenversicherung würde übrigens zwischen 450 Euro und 750 Euro im Jahr bzw. zwischen 37 Euro und 63 Euro im Monat kosten. Der Leistungsumfang ist natürlich deutlich größer und geht weit über Operationskosten hinaus. Für Hundehalter, die jedoch vor allem plötzliche, hohe OP-Kosten für ihren Hund fürchten, lohnt sich eine Hunde-OP-Versicherung eher.

Hunde-OP-Versicherung im Test: Schadensregulierung von Tierkrankenversicherern im Test 2019

Neuere Tests speziell zur Hunde-OP-Versicherung findet man nicht. Das Analysehaus Service Value hat Anfang 2019 in Kooperation mit FocusMoney die Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung zur Qualität der Schadens- und Leistungsregulierung in verschiedenen Versicherungssparten veröffentlicht (Quelle).

Bei Tierkrankenversicherungen, zu denen auch die Tier-OP-Versicherung gehört, schnitten folgende Anbieter mit „sehr gut“ bzw. „gut“ ab:

VersichererTesturteil
Agilasehr gut
Gothaersehr gut
Uelzenersehr gut
Ergogut
Petplangut

Tierkrankenversicherer im Fairness-Test 2018

Service Value führte 2018 eine Analyse durch, in der verschiedene Tierkrankenversicherer nach ihrer Fairness beurteilt wurden (Quelle). Bewertet wurden die Kriterien:

  • Tarifleistung
  • Kundenberatung
  • Kundenservice
  • Kundenkommunikation
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leistungsabwicklung

Hier erzielten folgende Anbieter „sehr gute“ bzw. „gute“ Gesamturteile:

VersichererTesturteil
Agilasehr gut
Allianzsehr gut
Uelzenersehr gut
DEVKgut
Gothaergut
R+Vgut
Zurichgut

Anbieter von Hunde-OP-Versicherungen

Es gibt folgende Versicherungsgesellschaften, die eine Hunde-OP-Versicherung anbieten:

  • Barmenia
  • GHV
  • Gothaer
  • Helvetia
  • Uelzener
  • Agila
  • Allianz
  • R+V

Hunde-OP-Versicherungen vergleichen: Worauf sollte man achten?

Anbieter der Hunde-OP-Versicherung unterscheiden sich in ihrem Preis, aber auch vor allem in ihrem Leistungsumfang. Wer eine Hunde-OP-Versicherung für seinen Vierbeiner abschließen möchte, sollte daher nicht nur die Kosten der Versicherung im Blick haben. Schließlich sollte der gewählte Tarif im Ernstfall wirklich leisten und eine finanzielle Hilfe sein.

Grundsätzlich sollten Hundehalter auf folgende Dinge achten:
  • Der Tarif sollte keine jährliche Höchstgrenze haben.
  • Es sollte mindestens der 2-fache GOT-Satz erstattet werden.
  • Der Tarif sollte freie Tierarzt- und freie Tierklinik-Wahl ermöglichen.
  • Der Versicherungsschutz sollte auch im Ausland, am besten weltweit, gelten. Dies ist wichtig, wenn Hunde mit auf Reisen gehen.
  • Der Tarif sollte eine geringe Wartezeit vorsehen. Die Wartezeit sollte bei Verkehrsunfällen komplett entfallen.
  • Gute OP-Kosten-Tarife übernehmen nicht nur die OP und die Nachsorge, sondern auch Vorsorgeuntersuchungen.

Einige Versicherer haben sich auf Tierversicherungen spezialisiert. Das gilt zum Beispiel für die Agila Haustierversicherung und die Uelzener Versicherungen. Tiererfahrung besitzt auch die R+V aufgrund der traditionell engen Verbindung zur Landwirtschaft. Die Barmenia bietet unserer Erfahrung nach ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen soliden OP-Kostenschutz.

Den besten Tarif für Sie persönlich finden Sie am einfachsten über unseren Tarif-Rechner. Nachdem Sie Ihre Angaben gemacht haben, können Sie direkt Leistungen und Preise miteinander vergleichen. Nutzen Sie dazu einfach das obenstehende Formular. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann kontaktieren Sie gern unsere unabhängigen Versicherungsexperten. Diese helfen Ihnen, den optimalen Krankenschutz für Ihren Hund zu finden.

Hunde-OP-Versicherung oder Hundekrankenversicherung?

Eine Hunde-OP-Versicherung beschränkt sich auf die Kostenübernahme im Rahmen von Operationen. Sonstige Krankheits- und Behandlungskosten werden nicht erstattet.

Daneben gibt es die Hundekrankenversicherung bzw. Tierkrankenversicherung. Diese bietet für den Hund einen vergleichbaren Versicherungsschutz wie die private Krankenversicherung beim Menschen. Dabei geht es vor allem um ambulante Behandlungen beim Tierarzt. Operative Eingriffe sind oft mit eingeschlossen. Allerdings kommt es auf den jeweiligen Tarif an. Bei manchen Versicherungen sind nur OPs beim Tierarzt versichert, zum Teil wird zwischen verletzungs- oder krankheitsbedingten OPs differenziert. Sofern Operationen im Grundtarif ausgeschlossen werden, sind in der Regel entsprechende Ergänzungsversicherungen möglich.

Viele Hundekrankenversicherungen umfassen aber auch vollen OP-Schutz. Eine eigene Hunde-OP-Versicherung erübrigt sich dann. Die Versicherer bieten sie häufig dennoch an. Der Grund ist: Hundehaltern soll die Wahl zwischen dem teureren vollen Krankenschutz und dem günstigeren reinen OP-Schutz ermöglicht werden.

… mehr zur Hundekrankenversicherung

Weitere Versicherungen für Hundehalter

Hunde-OP-Versicherung und Hundekrankenversicherung sind nicht die einzigen Hundeversicherungen. Besonders wichtig für Hundehalter ist auch die Hundehaftpflichtversicherung, da der Privathaftpflichtschutz hier oft nicht greift. Manche Versichere bieten für Hundehaftpflicht- und Hundekrankenschutz Kombipakete an.

… mehr zur Hundehaftpflichtversicherung
Dieser Artikel wurde zuletzt am 03.12.2019 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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