Die Anfänge der landwirtschaftlichen Versicherungen (Agrarversicherungen) sind auf die Gründung von Brand-, Feuer- und Tierseuchenkassen zurückzuführen, deren Zusammenarbeit auf Gegenseitigkeit basierte. Ihnen folgte die Entstehung zahlreicher Witwen-, Kranken- und Heiratskassen, deren Zugang nur einem regional abgegrenzten Personenkreis ermöglicht wurde. Aus diesen vielen Kassen entwickelten sich die großen landwirtschaftlichen Versicherungen, die auch heute noch auf Gegenseitigkeit zusammenarbeiten.

Landwirtschaftliche Versicherungen im Überblick

1. Die Betriebshaftpflichtversicherung, die eine Kostenübernahme bei Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden gewährt.
2. Die Gebäudeversicherung, die alle landwirtschaftlichen Gebäude, inklusive der Verwaltungsgebäude und Silos, vor eintretenden Schäden versichert.
3. Die Hagelversicherung, die bei Hagel- und Sturmschäden einen ganzheitlichen Versicherungsschutz bietet.
4. Die Maschinenversicherung, um im Schadensfall eine Unterbrechung des Produktionsablaufs zu verhindern.
5. Die Inhaltsversicherung, die das gesamte Geschäftsvermögen vor Naturkatastrophen schützt.
6. Die Ertragsschaden-/Ertragsausfallversicherung, die den Eintritt einer Tierseuche, einer Naturkatastrophe oder eines Elementarschadens absichert.
7. Die Erntehelferversicherung zur Absicherung saisonaler Arbeitskräfte.

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Betriebshaftpflichtversicherung

Bei der Nutzung von Tieren und landwirtschaftlichen Maschinen ereignen sich schnell folgenschwere Personen- und Sachschäden, die die Existenz des Landwirts zunichte machen könnte. Hierbei kann die Betriebshaftpflichtversicherung das Risiko nahezu auf ein Minimum senken. Die landwirtschaftliche Betriebshaftpflichtversicherung übernimmt sämtliche Kosten, die mit einem Sach-, Personen- und Vermögensschaden in Verbindung stehen. Innerhalb der Betriebshaftpflichtversicherung ist nicht nur der Landwirt abgesichert, sondern auch seine Angestellten, Auszubildende und Praktikanten.

Mehrere Haftpflichtversicherungen in einer Versicherungspolice integriert

Im Hinblick auf die Zusammensetzung der Betriebshaftpflichtversicherung, kann sie aus mehreren Haftpflichtversicherungen bestehen. Jedoch sollten zumindest Bereiche wie die Betriebshaftpflicht, Produkthaftpflicht und Umwelthaftpflicht im Versicherungsschutz der landwirtschaftlichen Betriebshaftpflichtversicherung enthalten sein. Bei der Auswahl einer landwirtschaftlichen Betriebshaftpflichtversicherung sollte das Augenmerk auf jene Policen gelegt werden, die eine Versicherungssumme zwischen 2 und 3 Millionen Euro bei Personenschäden zugrunde legen. Ferner sollten sonstige Schäden mit einer Versicherungssumme von einer Million festgelegt werden. Hierbei zeichnen sich einige Versicherer mit der Besonderheit aus, dass sie die Privathaftpflicht des Landwirts in der Betriebshaftpflichtversicherung prämienfrei einschließen.

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Gebäudeversicherung

Neben Haftpflichtschäden können sich auch Schäden am Betriebsgebäude, an teuren landwirtschaftlichen Maschinen und an der Ernte ereignen. Hierbei versichert die Gebäudeversicherung alle Sachschäden bis zum vollen Wiederherstellungswert. Im Zuge dessen werden folgende Schäden abgedeckt:

  • Feuer- und Brandschäden
  • Schäden durch Explosion und Blitzschlag
  • Einbruchdiebstahl
  • Sturm und Hagel
  • Elementarschäden

Unterschiedliche Möglichkeiten der Vertragsgestaltung

Je nach Versicherer werden sogar Gegenstände wie Tränke, Tröge und die Melktechnik als Gebäude erfasst und in den Versicherungsvertrag aufgenommen. Bei der Auswahl einer Gebäudeversicherung hat der Versicherungsnehmer zwei Möglichkeiten, wie er den Versicherungsschutz auslegen möchte. Zum einen kann er die Versicherung so konzipieren, dass sie zur reinen Deckung der Feuerschäden verwendet wird. Andererseits ist eine kombinierte Komplettversicherung möglich, die gegen sämtliche Schäden höherer Gewalt und Elementarschäden absichert. Ferner besteht bei der Gebäude- und Inhaltsversicherung die Möglichkeit, die Betriebsunterbrechungsversicherung zu integrieren.

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Versicherungsbeitrag

Bei der Frage wie hoch der zu zahlende Versicherungsbeitrag ausfällt, bemisst sich dieser nach der Versicherungssumme, Baujahr, Zustand der zu versichernden Gebäude und dem gewünschten Deckungsumfang. Grundsätzlich stimmen Versicherungssumme und Neuwert des Gebäudes überein. Liegt der Wert der Abnutzung bei einigen Gebäuden unter 40 Prozent, wird lediglich der Zeitwert des Gebäudes angesetzt.

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Tipp: Eigene Schutzmaßnahmen vermindern die Höhe des Versicherungsbeitrags

Neben dem Versicherungsbeitrag wird auch die Höhe der Selbstbeteiligung beeinflusst. Sofern eigene Schutzmaßnahmen zur Reduzierung des Risikos betrieben werden, beispielsweise durch den Einbau einer Brandmeldeanlage, belohnt ein Versicherer dies mit günstigeren Versicherungsbeiträgen. Weiterhin führt der Ausschluss von Gefahren wie Überschwemmungen zu geringeren Beiträgen.

Hagelversicherung

Tritt in Verbindung mit einem Unwetter starker Hagel auf, kann innerhalb weniger Minuten die Arbeit eines ganzen Jahres zerstört werden und der Landwirt steht vor den Trümmern seiner Existenz. Um der finanziellen Belastung eines Hagelschadens gewachsen zu sein, ist der Abschluss einer Hagelversicherung unabdingbar. Innerhalb der Hagelversicherung werden nahezu alle Frucht- und Gemüsearten wie Getreide, Ölfrüchte, Mais, Zuckerrüben, Hülsenfrüchte und Kartoffeln abgesichert. Ereignet sich ein Hagelschaden erstattet die Versicherung den Schadensausfall.

Nicht nur Hagelschäden werden versichert

Auch wenn ihr Name anderes vermuten lässt, sichert die Hagelversicherung nicht nur Hagelschäden ab. Vor diesem Hintergrund sind auch Sturmschäden, die eine Windstärke von mindestens 8 aufweisen, im Versicherungsschutz enthalten. Neben den Sturmschäden sind auch Starkregen von mehr als 50 Liter je Quadratmeter an einem Tag sowie Stark-/Spätfrost ab einem Temperaturabfall von unter 0 Grad Celsius in der Hagelversicherung abgesichert.

Möglichkeit erlittene Qualitätseinbußen abzusichern

Obwohl sich die Hagelversicherung in erster Linie mit der mengenmäßigen Ertragsminderung beschäftigt, können auch erlittene Qualitätseinbußen in den Versicherungsschutz der Hagelversicherung integriert werden. Diese Besonderheit wird  bestimmten Feldfrüchten aber auch Versicherungsnehmern zuteil, die bereit sind, höhere Versicherungsbeiträge zu zahlen. Des Weiteren können auch Sonderkulturen wie Obst, Gemüse und Rebsorten in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden. Jedoch behalten sich Versicherer das Recht vor, auf einige Kulturen und Bewirtschaftungsorte Prämienzuschläge aufzuschlagen.

Info: Die Höhe der Versicherungssumme hängt von der Marktentwicklung ab

Im Hinblick auf die Zusammensetzung der Versicherungssumme wird diese auf Grundlage der Berechnung eines Hektarwerts ermittelt:

Erwartete Erntemenge x Preis

Denn im Unterschied zu anderen Versicherungssparten, muss die Versicherungssumme aufgrund ihrer wechselnden Bepflanzung und der Preisentwicklungen am Markt neu definiert werden.

Maschinenversicherung

Bei einer Maschinenversicherung wird das gesamte Anlagevermögen an fahrbaren Maschinen und Geräten (Mähdrescher, Feldhäcksler, Strohpressen) sowie stationären Anlagen versichert. In der Regel handelt es sich bei dieser Versicherung um eine Allgefahrendeckung, sodass die noch so kleinste Ungeschicklichkeit von der Versicherung übernommen wird. Kann für die defekte Maschine kein rascher Ersatz gefunden werden, müssen Landwirte oftmals mit bedeutenden Umsatzeinbußen rechnen. Dabei übernimmt die Maschinenversicherung sämtliche Kosten, die zur Wiederherstellung der versicherten Sache entstehen. Sofern sich der Maschinendefekt als Totalschaden herausstellt, wird der Zeitwert abzüglich etwaiger Restwerte erstattet.

Kosten hängen von vielen Faktoren ab

Die Frage, wie hoch die Kosten einer Maschinenversicherung ausfallen, lässt sich pauschal nicht beantworten, da sie von einigen Faktoren beeinflusst wird. Dabei wird die Kostenhöhe von Größen wie dem Standort des Betriebes, Betriebsgröße und der Versicherungssumme beeinflusst. Neben den standortgebundenen Faktoren, wirken sich auch Einflussgrößen, wie der Maschinentyp und Hersteller, das Alter sowie eventuelle Vorschäden erhöhend auf die Kosten einer Maschinenversicherung aus.

Tipp: Mit der Maschinen-Mehrkostenversicherung sind keine zusätzlichen Kosten zu befürchten

Damit durch den Maschinendefekt keine allzu großen Umsatzeinbußen hingenommen werden müssen, kann sich der Abschluss einer Maschinen-Mehrkostenversicherung durchaus lohnen. Sie deckt sämtliche Kosten, die durch Benutzung anderer Anlagen im Ausfallzeitraum, Maschinenmiete und die Nutzung anderer Fertigungsverfahren entstehen, ab.

Welche Versicherung ist sinnvoll? Inventar- oder Maschinenversicherung

Gewöhnlich vermuten sich zahlreiche Unternehmer mit dem Abschluss einer Inventarversicherung rundum abgesichert. Denn sie versichert sämtliche Schäden am Anlagevermögen, die sich durch Brand, Einbruch oder Sturm zutragen können. Dabei beschränken sie ihren Versicherungsschutz lediglich auf Anlagen des Betriebes, des Büros oder der Praxis.

Achtung: Fahrbare Maschinen sind vom Versicherungsschutz der Inventarversicherung ausgeschlossen

Im Gegensatz zur Maschinenversicherung wird Maschinen innerhalb der Inventarversicherung ein Versicherungsschutz in beschränkter Höhe gewährt. Somit werden im Schadensfall lediglich Anlagen der Büro- und Geschäftsausstattung sowie Lagerräume bei der Kostenübernahme berücksichtigt. Handelt es sich bei einigen Anlagen um fahrbare Maschinen, sind sie in der Regel von jeglicher Kostenübernahme ausgeschlossen.

Inhaltsversicherung

Neben der Gebäudeversicherung gehört die Inhaltsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen eines landwirtschaftlichen Betriebes. Mit der Inhaltsversicherung wird das gesamte, nicht fahrbare Anlagevermögen einschließlich Maschinen, technischer und kaufmännischer Betriebsausstattung, Waren und Vorräte versichert. Dabei springt der Versicherungsschutz der Inhaltsversicherung ein, sobald sich ein Schaden durch Feuer, Hagel, Blitzschlag, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl ereignet hat. Wie hoch die Kostenübernahme ausfällt, ist abhängig vom Wiederbeschaffungspreis des defekten Gegenstands. Neben dem Beschaffungswert erstattet die Versicherung auch die notwendigen Reparaturkosten.

Mehr Informationen zur Geschäftsinhaltsversicherung

Ertragsschadenversicherung

Der Alptraum eines Landwirts: Die Ausbreitung einer Tierseuche hat die notdürftige Tötung der eigenen Tierbestände zur Folge. Auch wenn jahrelang in die Tierseuchenkasse eingezahlt wurde, erstattet sie nur den Wert des getöteten Tieres, nicht aber den erlittenen Ertragsausfall. In dem Zusammenhang kann die Ertragsschadenversicherung Abhilfe schaffen. Sie erstattet sämtliche Aufwendungen, die aufgrund eines Unfalls im Tierbestand entstanden sind. Bei der Inanspruchnahme der Versicherungsleistungen wird nicht nur der Ertragsausfall übernommen, sondern auch die Mehrkosten für die Neuanschaffung von Tieren, die Entsorgung toter Tiere, die Vernichtung oder Sonderverwertung tierischer Produkte sowie Kosten für Schutzmaßnahmen.

Ertragsausfallversicherung

Während sich die Ertragsschadenversicherung der Absicherung der Tierbestände annimmt, versichert die Ertragsausfallversicherung das finanzielle Risiko einer Betriebsunterbrechung nach einem Sachschaden. Dabei kann der Sachschaden auf vielfältige Weise entstehen, beispielsweise durch einen Brand, Explosion, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl. Wer sich gegen sämtliche eventuelle Schäden absichern möchte, kann auch Elementargefahren oder Schäden höherer Gewalt (Streik, Unruhen, Aussperrung) zum Gegenstand der Versicherung machen.

Tipp: Der entgangene Betriebsgewinn ist vertraglich abgesichert
Ereignet sich ein derartiger Fall, sind die Kosten kaum abzusehen. Neben der Anmietung neuer Räumlichkeiten müssen auch die laufenden Kosten wie Gehälter, Löhne, Mieten, Steuern und Zinsen überbrückt werden. Eben diese Kosten werden von der Ertragsausfallversicherung erstattet. Darüber hinaus wird dem Versicherungsnehmer eine Entschädigung für den entgangenen Betriebsgewinn in der Zeit der Betriebsunterbrechung gezahlt.

Stilllegung einzelner Bereiche führt bereits zum Leistungsanspruch

Damit Leistungen aus der Ertragsausfallversicherung (Leistungen der Agrarversicherung) in Anspruch genommen werden dürfen, muss nicht der gesamte Betrieb stillgelegt sein. Es genügt, wenn bereits einzelne Bereiche wie Beschaffung, Lagerhaltung oder Absatz ihrer täglichen Funktion nicht mehr nachkommen können.

Umsatz entscheidet über die Höhe des Versicherungsbeitrags

Im Gegensatz zu allen anderen landwirtschaftlichen Versicherungen ist lediglich eine Größe ausschlaggebend für die Höhe des Versicherungsbeitrags: der Umsatz. Der Umsatz gibt an, wie hoch der Kostensatz für den Versicherer im Schadensfall sein könnte. Aufgrund der Tatsache, dass die Versicherungssumme nur nach dem Schätzungsverfahren ermittelt werden kann,  werden dem Landwirt unterschiedliche Lösungsansätze angeboten. Dahingehend kann mit dem Versicherungsvertrag eine Beitragsrückgewähr von 50 Prozent vereinbart werden, die eine großzügige Kalkulation der Versicherungssumme ermöglicht. Wiederum andere Versicherer verlangen nach Abschluss eines Betriebsjahres wesentlich höhere Versicherungsbeiträge, falls durch die Ansetzung der geringen Versicherungssumme eine Unterversicherung entsteht.

Erntehelferversicherung

Auch wenn saisonale Erntehelfer keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem Feld nachgehen, trägt der Arbeitgeber dennoch das Risiko im Schadensfall. Dabei deckt die Erntehelferversicherung gleich drei Bereiche ab: Krankenversicherung, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung. Die Versicherungsbeiträge der Erntehelferversicherung fallen relativ gering aus und werden auf den Tag genau berechnet. Dabei liegen die zu zahlenden Prämien zwischen 0,39 Euro und 0,48 Euro pro Tag. Sofern mehrere Erntehelfer im Betrieb angestellt sind, fällt der zu zahlende Beitrag sehr viel geringer aus.

Tierlebensversicherung

Während die Ertragsschadenversicherung auf die Bedürfnisse eines größeren Betriebes ausgelegt ist, konzentriert sich die Tierlebensversicherung auf kleine und mittlere Tierbestände. Viehbestände, die vom 1. April bis zum 30. November auf der Weide grasen, haben ein erhöhtes Risiko, abgeschlachtet oder gestohlen zu werden. In dem Fall bietet die Tierlebensversicherung ganzheitlichen Versicherungsschutz.

Welche optionalen Versicherungen sind in der Landwirtschaft sinnvoll?

Neben den Versicherungen, die der Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Betriebs dienen, müssen gelegentlich auch zusätzliche Versicherungen abgeschlossen werden. Zu den zusätzlichen Absicherungen gehören in jedem Fall:

  • Rechtsschutzversicherung für landwirtschaftliche Betriebe
  • Landwirtschafts-Transportversicherung
  • Umweltschutz-Versicherung

Rechtsschutzversicherung für landwirtschaftliche Betriebe

Die Rechtsschutzversicherung für landwirtschaftliche Betriebe nimmt nicht nur den Landwirt in ihren Versichertenkreis auf, sondern auch seine Familie und die Mitarbeiter auf dem Hof. Dabei erstreckt sich der Leistungsumfang der Rechtsschutzversicherung auf folgende Versicherungsbereiche:

  • Landwirtschaftliche Tätigkeit und Gästebetreuung auf einem Bauernhof
  • Tätigkeit als Arbeitnehmer
  • Wohn- und Landwirtschaftsgebäude
  • Teilnahme am Straßenverkehr von Privatfahrzeugen und landwirtschaftlichen Maschinen

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Landwirtschafts-Transportversicherung

Bestandteil der Landwirtschafts-Transportversicherung sind Transporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Handelswaren sowie der Transport von Maschinen, Apparaten und Werkzeugen. Dabei wird ihr Versicherungsschutz aktiv, sobald sich einer der nachfolgenden Schäden ereignen:

  • Transportmittelunfall
  • Bruch, Verbiegen oder Verbeulen bei Notbremsungen und Ausweichmanövern
  • Bruch, Verbiegen oder Verbeulen beim Be- und Entladen
  • Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Diebstahl des gesamten Fahrzeugs
  • Diebstahl oder Vandalismus nach einem Einbruch in das verschlossene Auto
  • Höhere Gewalt und Elementarereignisse

Umweltschutz-Versicherung

Mit der Einführung des neuen Umweltschadensgesetzes im Jahre 2007 können haftbare Schäden am Ökosystem auch rückwirkend geltend gemacht werden. Somit können Schadensverursacher für Schäden an Flora, Böden und Gewässern zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur die Haftungsrichtlinien wurden neu definiert, sondern auch in puncto Sanierungskosten haben sich Neuerungen ergeben. Dahingehend werden die Sanierungskosten dem Schadensverursacher in Rechnung gestellt und nicht wie bisher, über den Steuerzahler abgedeckt. Der Versicherungsschutz der Umweltschutz-Versicherung erstreckt sich sowohl auf eigene, als auch auf fremde Schäden an Gewässern und Böden. Ferner werden auch geschützte Tier- und Pflanzenarten und natürliche Lebensräume zum Versicherungsgegenstand gemacht.