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Betriebliche Kranken­versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Die betriebliche Krankenversicherung ist eine Zusatzkrankenversicherung, die über den Chef abgeschlossen wird. Sie besteht sozusagen aus einem Bündel an privaten Zusatzversicherungen, die den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkasse ausbauen.
  • Zum Leistungsumfang gehören z. B. der Zahnzusatz, Zuschüsse für Sehhilfen und zum Krankentagegeld sowie Chefarztbehandlungen im Krankenhaus.
  • Arbeitnehmer genießen Gesundheitsleistungen auf dem Niveau einer privaten Krankenversicherung und bleiben trotzdem gesetzlich krankenversichert.
  • Ehepartner und Kinder des Arbeitnehmers können zu günstigen Konditionen mitversichert werden.
  • Bietet ein Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversicherung an, steigert er die Attraktivität seines Unternehmens und stärkt die Mitarbeiterbindung.
  • Die Kosten einer betrieblichen Krankenversicherung sind v. a. abhängig von Betriebsgröße und gewünschtem Leistungsumfang und können komplett vom Arbeitgeber übernommen werden.
  • Zu den fairsten Anbietern einer betrieblichen Krankenversicherung zählen Allianz, Axa sowie Barmenia (Service Value, 2019).

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt häufig nur eine medizinische Grundversorgung ab. Zudem führen Leistungskürzungen dazu, dass gesetzlich Versicherte in bestimmten Bereichen – vor allem beim Zahnersatz – hohe Zuzahlungen leisten müssen. Ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder Sehhilfen müssen sogar komplett aus eigener Tasche bezahlt werden.

Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkasse auszubauen. Die Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung können dabei vom Arbeitgeber individuell angepasst werden.

Bündnis aus privaten Zusatzversicherungen
Bei der betrieblichen Krankenversicherung handelt es sich in erster Linie um unterschiedliche private Einzel-Zusatzversicherungen, die zusammengenommen eine sinnvolle Ergänzung zum gesetzlichen Krankenversicherungsschutz ergeben. Damit genießen Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, in vielen medizinischen Bereichen die Leistungen, die sonst nur Privatpatienten vorbehalten sind.

Auch das Unternehmen profitiert von einer bKV: Der Arbeitgeber investiert in die Gesundheit seiner Mitarbeiter und zeigt soziale Verantwortung. Durch regelmäßige Vorsorgeleistungen der betrieblichen Krankenversicherung sinken Krankheits- und Ausfallzeiten der Angestellten deutlich.

Während Arbeitgeber per Gesetz zur Ermöglichung einer betrieblichen Altersvorsorge verpflichtet sind, stellt die betriebliche Krankenversicherung eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers dar.

Wie funktioniert die betriebliche Krankenversicherung?

Die betriebliche Krankenversicherung ist als eine Art Gruppenversicherung anzusehen, die entweder für die gesamte Belegschaft oder aber für eine bestimmte Personengruppe wie Angestellte oder Führungskräfte abgeschlossen werden kann. Im Falle des Versicherungsabschlusses agiert der Arbeitgeber stets als Vertragspartner. Anders sieht es bei der Kommunikation aus. Diese sollte zwischen dem Versicherten und der jeweiligen Versicherungsgesellschaft stattfinden.

Der Arbeitgeber sollte zu Beginn bestenfalls die Angebote mehrerer Anbieter vergleichen, um so die besten Tarife für seine Angestellten zu finden. Welche Leistungen in den Versicherungsschutz mit aufgenommen werden, entscheidet der Arbeitgeber – idealerweise in Absprache mit seinen Mitarbeitern.

Zu den Zusatzleistungen für die bKV gehören u. a.:

Mehr zu privaten Krankenzusatzversicherungen

Vorteile für den Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer profitiert von zahlreichen Vorteilen, wenn sein Chef ihm eine betriebliche Krankenversicherung ermöglicht. Durch eine bKV genießt der Arbeitnehmer verschiedene Zusatzleistungen, die sonst nur eine private Krankenversicherung (PKV) anbietet. Dazu gehören zum Beispiel erweiterte Kostenübernahmen bei Zahnbehandlungen, gesonderte Bezuschussungen für Sehhilfen oder auch Behandlungen beim Heilpraktiker. Möglich sind zudem Aufstockungen zum gesetzlichen Krankentagegeld. Zudem können Familienmitglieder günstig mitversichert werden.

Dies hat einen immensen Vorteil für den Arbeitnehmer, denn er hat so bessere Chancen auf solide Gesundheitsleistungen, als auf dem freien PKV-Markt. Eine betriebliche Krankenversicherung bietet im Gegensatz zu einer privaten Krankenversicherung eine garantierte Aufnahme – ohne Gesundheitsprüfung.

Die Vorteile einer bKV für den Arbeitnehmer im Überblick
  • Zusatzleistungen wie bei der PKV
  • Keine Wartezeiten
  • Aufnahmegarantie und keine Gesundheitsprüfung
  • Arbeitgeber zahlt die Versicherungsbeiträge
  • Familienmitglieder günstig mitversichern
Die einzigen Voraussetzungen, die ein Arbeitnehmer erfüllen muss, sind:

Versichertenkreis der bKV: Familienmitglieder mitversichern

Nicht nur der Arbeitnehmer kann in die betriebliche Krankenversicherung aufgenommen werden, sondern mit ihm auch sein Ehepartner und seine Kinder. Diese müssen jedoch eine Gesundheitsprüfung ablegen. Dennoch erhalten sie den Krankenschutz zu weitaus günstigeren Bedingungen. Ferner bleiben Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres in der betrieblichen Krankenversicherung der Eltern mitversichert.

Beachten Sie: Die Beiträge für Familienmitglieder werden vom Arbeitnehmer gezahlt, nicht vom Arbeitgeber.

Mehr zu Vor- und Nachteilen der betrieblichen Krankenversicherung

Vorteile für den Arbeitgeber

Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern verschiedene Zusatzleistungen wie zum Beispiel eine betriebliche Krankenversicherung oder eine betriebliche Unfallversicherung, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Dies hat Vorteile für beide Seiten, sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Der Arbeitgeber schafft dadurch einen echten Mehrwert für den eigenen Arbeitsstandort und stärkt die Mitarbeiterbindung. Für neue Mitarbeiter und potentielle kompetente Fachkräfte kann dies das schlagende Argument für eine Anstellung sein.
Der Arbeitgeber muss zu Vertragsbeginn lediglich alle zu versichernden Mitarbeiter anmelden. Scheiden Mitarbeiter aus oder kommen neue hinzu, genügt eine kurze Mitteilung an den Versicherer. Sollten Angestellte in entgeltfreie Zeiten, wie beispielsweise in Elternzeit gehen, kann der Arbeitgeber gegen Aufschlag eine Beitragsbefreiung vereinbaren.

BERATER-TIPP

»Der Arbeitgeber kann seinen Angestellten verschiedene Formen der betriebliche Krankenversicherung anbieten. Hierbei obliegt es dem Arbeitgeber, wie umfangreich der Versicherungsschutz sein soll und wer der Versicherungsanbieter ist.«

Die betriebliche Krankenversicherung ist eine sinnvolle Alternative zur Gehaltserhöhung. So zeigt das Unternehmen soziale Verantwortung und investiert in die Gesundheit der Mitarbeiter. Praktisches Extra: Die Ausfallzeiten sinken deutlich, da die Mitarbeiter sich mehr um ihre Gesundheit und Vorsorge kümmern.
Die Vorteile einer bKV für den Arbeitgeber im Überblick
  • Attraktivität des eigenen Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt steigt
  • Bindung von qualifizierten Mitarbeitern
  • Bündelrabatte bei mehreren Personen
  • Beitragszahlungen können als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden
  • Wenig Verwaltungsaufwand: Das Versicherungsunternehmen kümmert sich um alles.
  • Beitragsbefreiung bei entgeltfreien Zeiten
  • Ausfallzeiten der Mitarbeiter sinken, Produktivität und Zufriedenheit steigen
  • Sinnvolle Alternative zur Gehaltserhöhung

Voraussetzungen für eine betriebliche Krankenversicherung

Ihr Unternehmen muss bestimmte Anforderungen erfüllen, damit Sie überhaupt für die Mitarbeiter eine betriebliche Krankenversicherung abschließen können.

  • Mindestanzahl an Personen: Je nach Betriebsgröße und Versicherungsunternehmen gibt es Vorgaben zur Anzahl an Mitarbeitern. Kleine Betriebe müssen i. d. R. eine Mindestanzahl von 5 Personen vorweisen, bei größeren Betrieben müssen es mindestens 10 Personen sein.
  • Versicherbare Mitarbeiter: Versichert werden können alle Angestellten, die gesetzlich versichert sind, einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben und die Probezeit bereits absolviert haben.

Lohnenswert für größere Unternehmen

Inwieweit sich die betriebliche Krankenversicherung für das eigene Unternehmen lohnt, hängt in erster Linie von der Unternehmensgröße und dem jeweiligen Bedarf an Fachkräften ab. Der Versicherungsabschluss lohnt sich insbesondere für beständige Wirtschaftsbereiche wie zum Beispiel Industriebetriebe. Diese haben in der Regel einen erhöhten Bedarf an Fachkräften und dürften ein größeres Interesse daran haben, diese mit etwaigen Zusatzangeboten an das Unternehmen zu binden. Weniger interessant dürfte die betriebliche Krankenversicherung für kleinere bis mittelständische Unternehmen sein. Sie haben häufig mit einer fluktuierenden Belegschaft zu tun und kommen aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl teilweise nicht in den Genuss angebotener Mengenrabatte.

Welche Mitarbeiter können nicht zur bKV angemeldet werden?
  • Auszubildende
  • geringfügig Beschäftigte
  • Zeitrentner
  • Werkstudenten
  • Praktikanten

Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung

Die Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung sind abhängig vom gewählten Tarif. Zu den beliebtesten Leistungen zählen Zahnersatz, Zuschüsse zur Sehhilfe und ein erweitertes Krankentagegeld. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, aus mehreren Leistungsbausteinen die optimale Zusatzversicherung für seine Mitarbeiter zu wählen.

Die betriebliche Krankenzusatzversicherung kann beispielsweise 40 Prozent der Zuschüsse zum Zahnersatz absichern. Zu den Leistungen gehören u. a. auch die Zahnvorsorge sowie Füllungen, Prophylaxe, Paradontosebehandlungen und Wurzelbehandlungen.
Wählt man diese Option, kann man bestimmte Vorsorgeuntersuchungen zu 100 Prozent von der betrieblichen Krankenversicherung bezahlt bekommen.
Fährt der Arbeitnehmer in den Urlaub, kann er über die betriebliche Krankenversicherung eine Auslandskrankenversicherung abschließen – inklusive Rücktransport bei 8 Wochen Reisedauer.
Viele Tarife der betrieblichen Krankenversicherung funktionieren wie eine Brillenversicherung und übernehmen die Bezahlung einer Sehhilfe bis zu 100 Prozent (max. 150 Euro). Dazu gehören neben Brillen auch Kontaktlinsen.
Die betriebliche Krankenversicherung bietet eine private Ergänzung zum gesetzlichen Krankentagegeld ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit. Somit erhält man hier eine sog. Krankentagegeldversicherung.
Zum zusätzlichen Schutz der betrieblichen Krankenversicherung kann auch die Zuzahlung in Höhe von 70 Prozent für Behandlungen beim Heilpraktiker gewählt werden. Diese Heilpraktikerversicherung schließt auch Arzneimittel mit ein.
Mehr zu Arten der privaten Krankenzusatzversicherungen

Wie viel kostet eine betriebliche Krankenversicherung?

Die Höhe der Versicherungsbeiträge setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Betriebsgröße
  • Anzahl der zu versichernden Mitarbeiter
  • Mitarbeiter sollen einheitlich oder in Gruppen versichert werden
  • Gewünschte Krankenzusatzleistungen

Auch hat man vor Vertragsabschluss die Möglichkeit, die Höhe der monatlichen Kosten selbst zu bestimmen. So kann der Arbeitgeber angeben, wo die Beitragshöhe pro Person durchschnittlich bzw. maximal liegen soll.

Kosten der bKV-Leistungsmodule (beispielhaft für einen Anbieter)

Die betriebliche Krankenversicherung ist modular aufgebaut, d. h. die einzelnen Krankenzusatzleistungen können als Bausteine hinzugewählt werden.

Leistung Monatliche Kosten
Vorsorge 8,61 €
Zahnersatz 9,69 €
Zahnbehandlung 8,95 €
Krankentagegeld 3,97 €
Heilpraktiker 3,04 €
Sehhilfe 3,85 €
Auslandsreisekrankenversicherung 0,80 €
Krankenhaus 24,79 €

Wer zahlt die Beiträge?

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten, wie die betriebliche Krankenversicherung finanziert werden kann.

1. Arbeitnehmerfinanziert, Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitnehmer
2. Arbeitnehmerfinanziert, Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber
3. Arbeitgeberfinanziert, Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber

Bei der ersten Variante schließt der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag für seine Mitarbeiter und hat darüber hinaus nichts mehr mit dem Vorgang zu tun. Der Arbeitnehmer entscheid, welche Leistungen er möchte und zahlt die Beiträge selbst.

Die ersten beiden Varianten werden von nur wenigen Versicherungsunternehmen angeboten. Häufiger tritt die dritte Variante auf: die komplett arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber die Beiträge komplett übernimmt.

Nur im Falle eines Jobwechsels bzw. einer Kündigung kann der bKV-Vertrag in einen arbeitnehmerfinanzierten Vertrag umgewandelt werden. Mehr dazu im Abschnitt „Was passiert beim Jobwechsel?“

Versteuerung der betrieblichen Krankenversicherung

bKV-Beiträge gelten als Barlohn
Seit dem 1.1.2014 gilt die Steuerfreigrenze von 44 Euro pro Monat und Mitarbeiter nicht mehr. Bisher hatten sich viele Unternehmen eben aufgrund dieser Vorzüge für das Modell der betrieblichen Krankenversicherung entschieden. Seit 2014 gelten Beiträge zur bKV jedoch nicht mehr als Sach-, sondern als Barlohn, dies gilt sowohl für die Zahlung der Beiträge durch den Arbeitgeber als auch durch den Arbeitnehmer.
Bei der arbeitgeberfinanzierten bKV gibt es zwei Möglichkeiten für die Versteuerung der Versicherungsbeiträge:

  • Der Arbeitnehmer versteuert die Beiträge als geldwerten Vorteil und zahlt Sozialabgaben auf diesen Beitrag.
  • Der Arbeitgeber versteuert die von ihm gezahlten Beiträge via Pauschalversteuerung.

Individualversteuerung und geldwerter Vorteil

Da die Beiträge zur bKV als Barlohn angesehen werden, gelten diese als zusätzlicher Nettolohn für den Arbeitnehmer. Dadurch entsteht ihm ein sog. geldwerter Vorteil, der auf den Bruttolohn angerechnet wird. Somit werden auch auf die bKV-Beiträge Sozialabgaben und Lohnsteuer fällig.

Pauschalversteuerung

Für eine Pauschalversteuerung muss der Arbeitgeber einen Antrag beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt stellen. Das Amt setzt daraufhin den Pauschalsteuersatz fest. Alle Aufwendungen des Arbeitgebers – inklusive der bKV-Beiträge – können als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

Voraussetzungen für eine Pauschalversteuerung sind:

  • mindestens 20 zu versichernde Mitarbeiter
  • bKV mit halbjährlicher oder jährlicher Zahlweise
  • bKV-Beiträge nicht mehr als 1000 Euro pro Jahr pro Mitarbeiter

Erklärvideo: Diese Vorteile sollten Sie kennen!

Fairness von betrieblichen Krankenversicherern im Test 2019

Das Testinstitut Service Value untersuchte Anfang 2019 insgesamt 17 Anbieter von betrieblichen Krankenversicherern. Vier Anbieter konnten mit der Bestwertung “sehr gut” überzeugen (Quelle).

Es wurden über 1.300 Kundenurteile hinsichtlich folgender Bereiche ausgewertet:

  • Tarifleistung
  • Kommunikation
  • Service
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Die fairsten Versicherer für eine bKV

Qualitätsurteil Versicherer
sehr gut Allianz
sehr gut Axa
sehr gut Barmenia
sehr gut DKV/Ergo
gut Central
gut Württembergische

Kostenloser Tarif-Vergleich zur betrieblichen Krankenversicherung

Aktuelle Tarife aus 2019 für Sie persönlich angepasst und optimiert.

Betriebliche Krankenversicherer im Kompetenz-Test 2018

Die Analysten vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung haben im Mai 2016 erstmals die Anbieter betrieblicher Krankenversicherungen auf ihre Kompetenz hin überprüft – und 2018 ein erneutes Rating durchgeführt. Zehn von 12 bewerteten Unternehmen überzeugen mit guten Bewertungen (Quelle).

Die Top 3 Anbieter für eine betriebliche Krankenversicherung

Versicherer Punkte Platzierung
Hallesche Krankenversicherung 5 1
DKV Deutsche Krankenversicherung 5 2
Axa 5 3

So wurde getestet

Die Experten vom IVFP untersuchten im Rahmen ihres Kompetenzratings über 70 Kriterien der betrieblichen Krankenversicherung. Diese Kriterien ordneten sie vier Teilbereichen zu, deren Ergebnisse (jeweils 25 % Wichtung) wiederum die Gesamtnote ergaben.

  • Beratung
  • Vertragsgestaltung
  • Service und Verwaltung
  • Produktportfolio

Bewertungsgrundlage waren Daten, die die jeweiligen Versicherer dem IVFP auf Anfrage zur Verfügung stellten. Dabei handelte es sich unter anderem um Musterangebote, Unternehmenspräsentationen, Werbematerialien und Organigramme.

Bewertungsbereiche im Überblick

Beratung
Im Teilbereich Beratung prüft das IVFP inwieweit die Versicherer die Unternehmen sachlich und rechtlich aufklären und beraten. Des Weiteren wird es positiv bewertet, wenn die Versicherer den Unternehmen auch nach Vertragsschluss zur Seite stehen und sie damit eine dauerhafte Betreuung bieten.

Vertragsgestaltung
Die Analysten prüfen, wie groß der gestalterische Spielraum des Arbeitgebers ist.

Service und Verwaltung
In diesem Teilbereich des Ratings erfolgt die Bewertung von Serviceorientierung und Kundenfreundlichkeit. Außerdem prüften die Tester die Möglichkeiten, die die Versicherer bieten, um auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen. Das heißt, es wird positiv bewertet, wenn die Versicherer auf alle Zielgruppenbedürfnisse (Vermittler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer) eingehen.

Produktportfolio
Im Rahmen der Bewertung des Produktportfolios ermittelten die Analysten, wie flexibel die jeweiligen Angebote sind, welche Leistungskomponenten sie enthalten und ob der Versicherer auch im Bereich der Gesundheitsförderung aktiv ist.

Weiterhin stellte das IVFP u. a. folgende Fragen:

  • Bekommen Arbeitgeber bei der Verwaltung der bKV ein Key-Account-Management zugewiesen?
  • Ab wie vielen Mitarbeitern kann eine obligatorische bKV abgeschlossen werden?
  • Bieten Sie eine Möglichkeit zur digitalen Einreichung von Rechnungen?
  • Bieten Sie eine Leistungskomponente zur Absicherung der Kosten für Hörgeräte an?

Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet wurden, vergaben die Tester entsprechende Punkte.

Tipps für den Vergleich

Wer sich dazu entschließt, seinen Mitarbeitern eine betriebliche Krankenversicherung anzubieten, sollte sich genau informieren und beraten lassen. Der Vergleich betrieblicher Krankenversicherungen soll Ihrem Unternehmen vor allem das günstigste Leistungspaket aufzeigen. Je genauer Sie bereits die Wünsche und Vorlieben Ihrer Mitarbeiter in Sachen Krankenversicherung kennen, desto passgenauer können Sie die erforderlichen Einzelversicherungen angeben.

Folgende Angaben sollten Sie für einen Vergleich parat haben
  • Betriebsgröße bzw. Anzahl der zu versichernden Mitarbeiter
  • Alter des Unternehmens
  • gewünschte Leistungen

Die passende Krankenversicherung für Ihren Betrieb

Mit einem aktuellen Vergleich betrieblicher Krankenversicherungen finden Sie die Tarife mit genau den Leistungen, die Sie Ihren Mitarbeitern anbieten möchten. Mit dem Verzicht auf Leistungen, welche von Angestellten gar nicht gewünscht sind, sparen Sie bares Geld.

Unsere unabhängigen Versicherungsmakler können Ihnen hier unterstützend zur Seite stehen und Ihnen helfen, die passende betriebliche Krankenversicherung für Ihr Unternehmen zu finden. Kontaktieren Sie uns gerne direkt oder fordern Sie einen kostenfreien Tarifvergleich an.

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Der Abschluss einer betrieblichen Krankenversicherung wirkt sich sowohl auf Arbeitgeberseite, als auch auf Arbeitnehmerseite sehr positiv aus. Schließlich erhöhen Unternehmen damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber und binden die Mitarbeiter stärker an das eigene Unternehmen. Im Gegensatz dazu erhalten Arbeitnehmer mit dem Kollektivvertrag einen vereinfachten Zugang zu einem umfassenden Krankenschutz und können dadurch in den Genuss einiger Vorteile kommen.

Hinweis: Auch wenn Sie in der öffentlichen Verwaltung oder im öffentlichen Dienst tätig sind, können Sie als Dienstherr bzw. Arbeitgeber ebenfalls eine betriebliche Krankenversicherung für den öffentlichen Dienst für Ihre Angestellten abschließen. Im Prinzip funktioniert diese genauso wie die „normale“ bKV. Jedoch gibt es die bKV für den öffentlichen Dienst noch nicht flächendeckend, da die gesetzlichen Vorgaben dazu fehlen. Prüfen Sie vorab, ob dies für Ihren Bereich in Frage kommt.

Mehr zur bKV im öffentlichen Dienst

Was passiert beim Jobwechsel?

Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, kann die betriebliche Krankenversicherung sozusagen in eine private Krankenversicherung für den Mitarbeiter umgewandelt werden. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer fortan die Kosten selbst trägt. Jedoch hat dies dennoch einen entscheidenden Vorteil: Den Versicherungsschutz erhält er ohne erneute Gesundheitsprüfung und damit immer noch leichter, als auf dem freien PKV-Markt.

Erhält der Arbeitgeber Einsicht in die Gesundheit des Mitarbeiters?

Der Arbeitgeber erhält natürlich keine Einsichten in die Gesundheitsakte seines Angestellten. Der Arbeitgeber fungiert zwar als Vertragspartner, der Arbeitnehmer bleibt jedoch der Kommunikationspartner mit der Versicherung. Das heißt, dass jegliche Kommunikation, von der Inanspruchnahme von Leistungen bis zum Einreichen der Rechnungen, ohne Einschalten des Arbeitgebers erfolgt.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.06.2019 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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