Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

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Das Wichtige in Kürze

  • Eine Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung sichert Beamte der Polizei, der Justiz oder des Zolls (Vollzugsbeamte) bei Dienstunfähigkeit oder vorzeitigem Ruhestand finanziell ab.
  • Das gesetzliche Ruhegehalt reicht in den meisten Fällen nicht aus.
  • Eine reine Berufs­unfähigkeits­versicherung bietet Vollzugsbeamten keinen ausreichenden Schutz. Es muss unbedingt eine Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel enthalten sein.
  • Die Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung leistet bereits ab einer Teildienstunfähigkeit.
  • Eine gute Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung können Sie bei uns bereits ab 20,00 € im Monat abschließen.

Die ideale Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Für viele Beamte der Polizei, der Justiz oder des Zolls kann eine Vollzugsdienst­unfähigkeit das Ende der Arbeit im Außendienst bedeuten. Stellt der Dienstherr eine Dienstunfähigkeit fest, droht die Versetzung in den Ruhestand. Kommt es dazu, ist mit erheblichen finanziellen Einbußen zu rechnen. Denn das gesetzliche Ruhegehalt wird nur Beamten auf Lebenszeit und verunfallten Beamten auf Probe gezahlt. Und selbst dann muss die Versorgungslücke durch eine private Vorsorge­ geschlossen werden.

Sichern Sie sich daher frühzeitig mit einer leistungsstarken Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung ab, damit Sie auch im Fall der Fälle Ihren gewohnten Lebensstandard genießen können! Mit uns erhalten Sie diese bereits ab 20,00 Euro im Monat.

Die Vorteile einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

  • Finanzielle Absicherung bei einer Vollzugsdienst­unfähigkeit
  • Spezialisierter und vollständiger Schutz für Vollzugsbeamte
  • Auch eine mögliche Teildienstunfähigkeit ist mitversichert
  • Es ist keine prozentuale Mindest­einschränkung nötig

Mit transparent-beraten.de zur idealen Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Wir unterstützen Sie dabei, dass Sie im Falle einer Vollzugsdienst­unfähigkeit finanziell abgesichert sind. Unsere Experten finden für Sie genau den Tarif, der zu Ihren persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen passt. Nutzen Sie für eine erste Anfrage gerne unser kostenfreies Formular und fordern Sie unverbindlich Ihren individuellen Tarifvergleich an.

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Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Darum ist die Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung so wichtig

Beamte, die auf Lebenszeit ernannt worden sind, haben einen Anspruch auf die Versorgung durch ihren Dienstherren. Stellt dieser die Dienstunfähigkeit fest, steht den Betroffenen ein Ruhegehalt zu. Zudem wird ein Ruhegehalt an Beamte auf Probe gezahlt, die durch einen Dienstunfall dauerhaft dienstunfähig geworden sind.

Normalerweise müssen Beamte mindestens fünf Jahre lang im Dienst gewesen sein, bevor sie einen Anspruch auf Ruhegehalt haben. Bei einer Vollzugsdienst­unfähigkeit entfällt diese Wartezeit, allerdings richtet sich die Höhe des Ruhegehalts weiterhin nach den zuvor geleisteten ruhegehaltsfähigen Dienstjahren. Für jedes Jahr beträgt das Ruhegehalt exakt 1,79375 Prozent, höchstens jedoch 71,75 Prozent der zuvor erhaltenen Bezüge (§ 14 BeamtVG). Daher sollten Sie sich unbedingt mit einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung zusätzlich absichern, da Ihnen im schlimmsten Fall wertvolle Dienstjahre fehlen, in denen Sie sich ein höheres Ruhegehalt hätten erarbeiten können.

Im Vergleich zu Angestellten und Arbeitnehmern scheint das Rentenniveau eines Beamten mit bis zu 71,75 Prozent zwar auf den ersten Blick vergleichsweise hoch. Jedoch müssen Sie als Beamter Ihre private Kranken­- und Pflege­versicherung komplett aus eigener Tasche zahlen. Mit einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung führt Ihr kurzzeitiges oder permanentes Ausscheiden aus dem Dienst nicht zum finanziellen Absturz.


Vollzugsdienst­­unfähigkeit als Sonder­fall

Für Vollzugsbeamte gibt es keine eigenen gesetzlichen Regelungen. Aus diesem Grund orientiert man sich in der Regel am Bundes­polizeibeamtengesetz (BPolBG). Der § 4 des BPolBG definiert die Dienstunfähigkeit für Polizeivollzugsbeamte.

Von der allgemeinen Dienstunfähigkeit unterscheidet sich die Vollzugsdienst­unfähigkeit dadurch, dass der akzeptierte Zeitrahmen zur Rehabilitation bei zwei Jahren liegt. Innerhalb dieser Zeit kann der Vollzugsbeamte seine Verwendungsfähigkeit vollständig wiedererlangen, ohne für vollzugsdienstunfähig erklärt zu werden.


Versorgung abhängig vom Beamtenstatus

Die Versorgung von Beamten im Allgemeinen ist gesetzlich geregelt und unterscheidet nicht nach dem konkreten Einsatzfeld. Entscheidend ist der eigene Beamtenstatus. Man unterscheidet zwischen Beamten auf Widerruf, Beamten auf Probe und Beamten auf Lebenszeit.

Zeitweise Verbeamtete haben keinen Anspruch auf die Beamtenversorgung. Erst die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ermöglicht die Versetzung in den Ruhestand. Dann wird auch vom Dienstherren das Ruhegehalt gezahlt. Ist ein Dienstunfall die Ursache für die Vollzugsdienst­­unfähigkeit, erhalten Beamte auf Probe immerhin noch ein Unfallruhegehalt. Ansonsten werden sie und Beamte auf Widerruf ohne Versorgungsanspruch aus dem Dienst entlassen. Daraufhin zahlt der Dienstherr nachträglich Beiträge in die gesetzliche Renten­­versicherung für sie ein.

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Wer braucht eine Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung?

Mit § 6 UZwG liegt eine Definition von Vollzugsbeamten für den Zuständigkeitsbereich des Bundes­ vor. Nach diesem Gesetz sind Vollzugsbeamte des Bundes­:

  • Polizeivollzugsbeamte des Bundes­
  • Beamte des Zollgrenzdienstes, des Zollfahndungsdienstes, des Bewachsungs- und Begleitungsdienstes sowie der Bundes­finanzbehörden, die mit Vollzugsaufgaben betraut sind
  • Beamte der Wasserstaßen- und Schifffahrts­verwaltung des Bundes­
  • Beauftragte des Bundes­amtes für Güterverkehr
  • Beamte der Bundes­gerichte und der Behörden der Bundes­justiz­verwaltung
  • Unterstellte der Bundes­behörden, die mit der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten betraut sind

Gesonderter Schutz für Polizeivollzugsbeamte

Viele Versicherer bieten für Polizeivollzugsbeamte eine gesonderte Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung an. Als sogenannte Polizeivollzugsbeamte gelten dabei Polizistinnen und Polizisten, die dem Bundes­polizeigesetz unterliegen, polizeiliche Aufgaben ausführen und – im Gegensatz zu anderen Mitarbeitern der Polizei – zur Anwendung von Gewalt befugt sind. Als besondere Beamtengruppe benötigen sie somit auch einen speziellen Versicherungs­schutz, wenn es um die Vollzugsdienst­unfähigkeit geht.

Alles Wichtige zur Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung für Polizeivollzugsbeamte

Das sind Ursachen für die Vollzugsdienst­unfähigkeit

Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle in der Freizeit. Doch auch Dienstunfälle können zur Vollzugsdienst­unfähgikeit führen. Im Einsatz und während des Trainings können sich Vollzugsbeamte derart verletzen, dass sie vorübergehend oder dauerhaft vollzugsdienstunfähig werden.

Nun sind Vollzugsbeamte jedoch einer Vielzahl von zusätzlichen Gefahren ausgesetzt. Sei es im Rahmen der Bewachung von Gefahrengütern, bei der Aufsicht über gefährliche Personen oder weil ein Polizeieinsatz eskaliert. Selbst bei Einsätzen wegen häuslicher Unruhen besteht für die Vollzugsbeamten vor Ort ein Verletzungsrisiko.

Erkrankung des Bewegungsapparates
Schwere Verletzung im Dienst
PTSD (Trauma)
Kontamination durch Gefahrengut

Neben den offensichtlichen Gefahren für Vollzugsbeamte sind oft genug auch psychische Belastungen die Ursache für eine Dienstunfähigkeit. Jeder Beamte geht anders mit Erlebnissen im Dienst um. Die Folge sind Formen der Traumatisierung. Auch direkte Gewalt gegen Polizisten oder gegen Justizvollzugsbeamte kann dazu führen, dass einzelne Vollzugsbeamte nicht länger im Außendienst eingesetzt werden können. Betroffene mit solchen Gewalterfahrungen reagieren häufig gereizter und aggressiver in Stresssituationen. Das kann unter Umständen zur Eskalation beitragen. Aus diesem Grund könnte ein Dienstherr die Versetzung in den Ruhestand vorziehen, um weitere Vorkommnisse zu vermeiden.


Kurz erklärt: Wieso Vollzugsbeamte dreifach betroffen sind

Am besten versteht man die besondere Situation von Vollzugsbeamten, wenn man sich das Prinzip der Berufs­unfähigkeits­versicherung in Form von drei Stufen vorstellt. Der allgemeine Fall ist die Berufs­unfähigkeit, die jeden treffen kann. Etwas spezieller ist die Dienstunfähigkeit, weil sie ausschließlich Beamte betrifft. Nur Vollzugsbeamte werden von der dritten Stufe erfasst, der Vollzugsdienst­unfähigkeit. Je nachdem, zu welcher Beamtengruppe man zählt, muss die individuelle Absicherung gestaltet werden.

Berufs­unfähigkeit + Dienstunfähigkeit bei Beamten + Vollzugsdienst­unfähigkeit bei Vollzugsbeamten

Die drei Stufen schließen sich nicht gegenseitig aus – sie bauen aufeinander auf. Aus diesem Grund ist die Versicherung für Beamte gegen Dienstunfähigkeit eine auf sie angepasste Berufs­unfähigkeits­versicherung. Die Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung ist noch spezieller, denn sie allein bietet den vollständigen Schutz für die Gruppe der Vollzugsbeamten. Die Grundlage bildet deshalb immer ein Vertrag über eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Dieser wird um eine Klausel für die Dienstunfähigkeit und eine für die Vollzugsdienst­unfähigkeit erweitert.

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Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel

Das Abschließen einer herkömmlichen Berufs­unfähigkeits­versicherung mit einer Dienstunfähigkeitsklausel reicht für Beamte im Vollzugsdienst­ nicht aus. Erst wenn in den Leistungen des Versicherers explizit eine Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel enthalten ist, sind auch Polizisten, Zoll- und JVA-Beamte abgesichert. Ohne diese Klausel ist man wie jeder Beamte ausschließlich für den Fall einer Dienst- beziehungsweise Berufs­unfähigkeit geschützt.

Die Klausel muss zusätzlich vereinbart werden. Dann ist auch die vom Dienstherren festgestellte Vollzugsdienst­unfähigkeit abgesichert. Manche Versicherer bieten spezielle Dienstunfähigkeits­versicherungen an und richten sich damit direkt an Vollzugsbeamte – in der Regel handelt es sich dabei um Polizeibeamte.


Echte und unechte Vollzugsdienst­unfähigkeitsklauseln

Echte Vollzugsdienst­unfähigkeitsklauseln erkennt man daran, dass in den Vertrags­bedingungen explizit Leistungen ohne Einschränkung vereinbart werden. Nur diese echten Klauseln garantieren dem Versicherten im Falle einer Vollzugsdienst­unfähigkeit die festgelegte Rente. Unechte Klausel meint, dass die Auszahlung der versicherten Rente an Bedingungen geknüpft ist, die man an eine Berufs­unfähigkeit anlehnt. In ihrer besonderen Situation bieten Produkte mit unechten Klauseln Vollzugsbeamten nicht den benötigten Schutz.


Ein Fall für sich: Die allgemeine Dienstunfähigkeit

Es ist möglich, für vollzugsdienstunfähig erklärt zu werden, ohne vollständig aus dem Dienst ausscheiden zu müssen. Beispielsweise können Wachtmeister der Polizei, obwohl vollzugsdienstunfähig, weiter mit ihren Kollegen im Innendienst arbeiten – sofern die Betroffenen nur in dem Maße eingeschränkt sind, dass sie den hohen Anforderungen des Vollzugsdienst­es nicht mehr genügen. Allerdings können Vollzugsbeamte auch vollständig aus dem Beamtendienst ausscheiden, wenn sie für dienstunfähig erklärt werden. Ihr Dienstherr hat für sie dann weder im Außen- noch im Innendienst Verwendung.

Wirklich dienstunfähig sind Beamte dann, wenn sie ihre Dienstpflichten dauerhaft nicht länger erfüllen können. Gründe dafür können körperliche und psychische Erkrankungen oder Einschränkungen sein. Auch wer länger als drei Monate keinen Dienst leisten konnte und keine Aussicht hat, nach weiteren sechs Monaten wieder voll genesen zu sein, kann für dienstunfähig erklärt werden. Die genaue Definition der Dienstunfähigkeit finden Sie im Bundes­beamtengesetz § 44 Dienstunfähigkeit.

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Die Leistungen der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Die wichtigsten Leistungen der Vollzugsdienst­unfähigkeit im Überblick

Rente auch bei Teildienstunfähigkeit

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Für den Fall, dass nur eine teilweise (Vollzugs-)Dienstunfähigkeit festgestellt wird, werden Einkommens­verluste durch die eingeschränkte Dienstfähigkeit dennoch mitversichert.

Zahlungen bei Feststellung der Vollzugsdienst­unfähigkeit

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Die im Versicherungs­vertrag vereinbarte Rente wird ausbezahlt, sobald der Versicherungs­nehmer aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses wegen Vollzugsdienst­unfähigkeit entlassen oder in den Ruhestand versetzt wird. Anders als bei der Berufs­unfähigkeit bedarf es bei Vollzugsbeamten keiner prozentualen Mindest­einschränkung. Stattdessen kommt es darauf an, dass der Versicherte zur Erfüllung seiner Dienstpflichten dauerhaft unfähig ist.

Effektive Begrenzung der Rente

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Die monatlich ausbezahlte Rente legt der Versicherungs­nehmer im Vertrag fest. Sie unterliegt allerdings einer effektiven Begrenzung. Überschreitet die ausgezahlte Rente die gesetzlich geregelten Ansprüche, werden die Zahlungen des Dienstherrn entsprechend gekürzt.

Nach­versicherungs­garantie ohne neue Gesundheits­prüfung

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Vollzugsbeamte, die zu Beamten auf Lebenszeit ernannt werden, können sich verstärkt privat absichern. Wer seine Vollzugsdienst­unfähigkeitsrente nach dem Aufstieg in den höchsten Beamtenstatus nachträglich erhöhen möchte, kann dies ohne erneute Überprüfung seines Gesundheits­zustandes tun.

Versicherer müssen rückwirkend zahlen

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Auch nachträglich können Ansprüche der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung geltend gemacht werden. Der Versicherer zahlt die vereinbarten Leistungen dann rückwirkend ab dem Tag der Versetzung in den Ruhestand beziehungsweise ab dem Tag der Entlassung.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

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Versicherungs­nehmern empfiehlt es sich dringend, den Verzicht des Versicherers auf die abstrakte Verweisung im Vertrag zu vereinbaren. Andernfalls kann dieser Leistungen verweigern und auf die Beschäftigung des Versicherten in anderen Tätigkeiten verweisen.

Versorgung der Hinterbliebenen­

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Gerade für Vollzugsbeamte, die sich im Dienst größeren Gefahren aussetzen müssen, empfiehlt sich das Vereinbaren einer Todesfallleistung. Damit sind die eigenen Angehörigen abgesichert.

Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel

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Vor Abschluss der Versicherung ist unbedingt darauf zu achten, dass in den Vertrags­bedingungen die Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel enthalten ist. Nur dann ist dieser Sonder­fall auch tatsächlich abgesichert. Die Leistungs­pflicht dieser Klausel kann nach 30 beziehungsweise 72 Monaten enden.

Dienstunfähigkeitsklausel

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Wie jeder Beamte können Vollzugsbeamte von allgemeiner Dienstunfähigkeit betroffen sein. Daher ist vor Vertragsabschluss unbedingt darauf zu achten, dass in den Versicherungs­­bedingungen die Dienstunfähigkeitsklausel enthalten ist.

Kosten einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Die Kosten einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung sind von individuellen Risikofaktoren abhängig, welche die Wahrscheinlichkeit einer Vollzugsdienst­unfähigkeit zusätzlich erhöhen können. Entscheidend für Vollzugsbeamte sind somit, neben dem Alter sowie der allgemeinen Gesundheit, vor allem die konkreten Risiken des Einsatzbereichs. Generell gilt: Die Kosten der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung variieren von Fall zu Fall.


Kostenfaktoren für die Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Die Vertragslaufzeit

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Die Vertragslaufzeit sollte in jedem Fall der geltenden beziehungsweise der erwartbaren Altersgrenze angepasst werden. Neben den gesetzlichen Regelungen ziehen die Versicherer zur Bestimmung der Versicherungs­dauer außerdem ihre Risikoeinschätzung hinzu. Je nach Zugehörigkeit fällt die für Vollzugsbeamte unter Umständen anders aus.

Persönliches Risiko und Einsatzgebiet

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Für Vollzugsbeamte kommt hinzu, dass ihr jeweiliges Einsatzgebiet auf die Höhe der Prämien Einfluss hat. Je risikoreicher der Versicherer den konkreten Tätigkeitsbereich einschätzt, desto größere Beitrags­zahlungen wird er unter Umständen verlangen. Daneben greifen die allgemeinen Risikofaktoren wie das Alter und der Gesundheits­zustand (Stichwort Vorerkrankungen).

Berufs­einsteigern wird geraten, so früh wie möglich eine Versicherung gegen Berufs­unfähigkeit beziehungsweise Dienstunfähigkeit abzuschließen, da die Kosten mit fortschreitendem Alter steigen. Dies gilt auch für junge Beamte. Die fehlende Berufs­erfahrung junger Vollzugsbeamter hat hierbei keinen Einfluss auf die Prämienhöhe.

Dienstalter, Dienstgrad und Beamtenstatus

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Dienstjunge Vollzugsbeamte können über zwei parallel laufende Verträge eine höhere Absicherung vereinbaren. So können sie ihrem höheren Risiko Rechnung tragen. Vollzugsbeamte höherer Dienstgrade steht eine entsprechend höhere Monatsrente zu. Beamte des einfachen, mittleren oder gehobenen Dienstes können nur etwas niedrigere Auszahlungen vereinbaren.

Beitrags­dynamik

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Mit fortschreitendem Dienstalter und dem Aufsteigen in höhere Besoldungsgruppen sowie Erfahrungs­stufen steht Vollzugsbeamten eine größere Vollzugsdienst­unfähigkeitsrente zu. Weil im Fall von Beamten der Karriereweg deutlich planbarer ist als beispielsweise bei Angestellten in der Privatwirtschaft, ist die Vorabvereinbarung einer Beitrags­dynamik sinnvoll.

Wird eine Beitrags­dynamik vereinbart, steigen Jahr für Jahr die Prämien, um eine höhere Absicherung im Versicherungs­fall zu ermöglichen. Der auf diese Weise gleichmäßige Anstieg der Beiträge für die Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung kann vom Versicherten selbst bestimmt werden. Den Prozentsatz der Beitrags­dynamik vereinbart man im Versicherungs­vertrag.

Experten-Tipp:

„Damit man sich mit der richtigen Rentenhöhe absichert, sollte man seine Versorgungslücke kennen. Dabei geht jeder Versicherer anders vor. Aber eine Reihe von Angaben müssen Beamte in jedem Fall machen.“

Foto von Alexander Velden
Alexander Velden
Berater

Die richtige Versicherungs­summe wählen

Die Höhe der vereinbarten Versicherungs­summe, also des Betrag der monatlich ausbezahlten Rente, sollte sich am letzten Sold orientieren. Um zu wissen, wie groß die eigene Versorgungslücke ausfallen wird, bildet man die Differenz zwischen dem verfügbaren Einkommen und der Höhe des Ruhegehalts.

Zur Ermittlung sind folgende Daten wichtig:

  • Beamtenstatus (+ Besoldungsgruppe)
  • Steuerklasse
  • Bundes­land
  • Anzahl der Kinder

Obergrenze der Auszahlung beachten!

Wie hoch die ausgezahlten Bezüge einer Berufs­unfähigkeits­versicherung sind, hängt von den eingezahlten Beträgen ab. Allerdings gibt es bei der Auszahlung eine Obergrenze! Vollzugsunfähige Beamte können sich über eine private Absicherung maximal 1.250 Euro pro Monat auszahlen lassen. Der Ausgleich einer zu hohen Absicherung erfolgt über die Kürzung des Ruhegehalts. Es lohnt sich also, die Versicherungs­summe vorab genau zu berechnen.

Gerade weil sich die Beiträge immer am Einzelfall orientieren, lohnt sich die Beratung durch einen unabhängigen Versicherungs­experten. Makler haben Zugriff auf die Kataloge für die Leistungen einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung und können anhand der Eckdaten des Kunden die genauen Kosten ermitteln. Kontaktieren Sie uns gerne oder fordern Sie direkt Ihren kostenfreien Vergleich an.

Was kostet Sie eine Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung?

Jetzt individuelles Angebot von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellen lassen.

Kosten der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung von der Steuer absetzen

Wie auch bei der Berufs­unfähigkeit können die Kosten der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung beziehungsweise der Polizeidienstunfähigkeits­versicherung prinzipiell von der Steuer abgesetzt werden. Als „andere Versicherungen“ angegeben erhält man zum Teil die Beiträge vom Finanzamt zurück – sofern die Kranken­- und Pflege­versicherung einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Daher lohnt sich das Gespräch mit einem Steuerberater über die konkrete Absetzbarkeit der Kosten der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung.

Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung im Test (2021)

Derzeit liegen keine spezifischen Testergebnisse zur Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung, da es sich dabei um ein sehr komplexes sowie individuelles Versicherungs­produkt handelt. Eine erste Orientierung können Ihnen jedoch die Testergebnisse zur Berufs­unfähigkeits­versicherung bieten.

Berufs­unfähigkeits­versicherer im Test (2021)

Allerdings ist Interessierten zu empfehlen, zur Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung eine Beratung durch unabhängige Versicherungs­experten in Anspruch zu nehmen. So können Sie sichergehen, dass Sie im Falle einer Vollzugsdienst­unfähigkeit rundum abgesichert sind. Gerne unterstützen wir Sie dabei, den passenden Anbieter für Ihren individuellen Fall zu finden.

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Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung im Vergleich

Auf die Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel achten!

Vollzugsbeamte im Dienst der Polizei, der Justiz oder des Zolls sind für Versicherer eine besondere Risikogruppe. Aus diesem Grund müssen sich Vollzugsbeamte zusätzlich gegen den Verlust ihres Einkommens­ absichern. Aber auch die Versicherungs­unternehmen sind darauf angewiesen, dieser besonderen Risikogruppe maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Die Kalkulation der Anbieter von Berufs­unfähigkeits­versicherungen wären sonst nicht für den Vollzugsdienst­ geeignet.

Daher ist es für Vollzugsbeamte wichtig, auf die Vollzugsdienst­unfähigkeitsklausel beziehungsweise Polizeidienstunfähigkeitsklausel zu achten. Nur Anbieter, die in ihren Verträgen diese Klauseln berücksichtigen, kommen für eine geeignete Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung in Frage. Ohne extra Klausel für Vollzugsbeamte und Polizeibedienstete müssten Berufs­unfähigkeits­versicherer deutlich höhere Prämien verlangen, um diese Gruppe gegen eine Berufs­unfähigkeit absichern zu können.

Beide Seiten sind also daran interessiert, dass es spezialisierte Angebote gibt. Nur so können die Versicherer das Risiko eines Versicherungs­falls angemessen kalkulieren und Vollzugsbeamte als Kunden gewinnen. Die wiederum wollen keine exorbitanten Beiträge für den Fall einer Vollzugsdienst­unfähigkeit zahlen.


Berufs­unfähigkeits­versicherung reicht nicht aus

Jeder Arbeitnehmer kann berufsunfähig werden. Damit die Versicherung in diesem Fall greift, muss eine Einschränkung der Arbeits­kraft von mindestens 50 Prozent beziehungsweise für die Dauer von länger als sechs Monaten festgestellt werden. Beispielsweise reichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis, Rheuma oder Gicht nicht aus, um als berufsunfähig anerkannt zu werden.

Dagegen liegt die Schwelle der Vollzugsdienst­unfähigkeit deutlich niedriger. Hier reicht es aus, dass zum Beispiel die Dienstwaffe nicht mehr gebraucht werden kann. Betroffene Vollzugsbeamte sind dann nicht berufsunfähig und auch nicht zwangsläufig dienstunfähig. Sie gelten jedoch wenigstens als vollzugsdienstunfähig und müssen mit einer Versetzung in einen anderen Dienst oder gegebenenfalls mit dem vorzeitigen Ruhestand rechnen.


Mit transparent-beraten.de die ideale Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung finden

Da es sich bei der Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung um ein sehr individuelles Produkt handelt, sind je nach persönlicher Anforderung unterschiedliche Anbieter mit ihren Tarifen und Leistungen besser geeignet. Unsere Versicherungs­experten unterstützen Sie gerne dabei, die ideale Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung für Sie zu finden. Nutzen Sie dazu schnell und unkompliziert unser Online-Formular, um Ihren persönlichen Tarifvergleich anzufordern.

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Fazit

Vollzugsbeamte sollten sich auf jeden Fall mit einer Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung absichern, da eine Berufs­unfähigkeits­versicherung in den meisten Fällen nicht ausreicht. Denn wenn ein Vollzugsbeamter nicht mehr vollzugsdienstfähig ist, greift eine reine Berufs­unfähigkeits­versicherung in der Regel noch nicht. Diese würde erst einspringen, wenn der Versicherungs­nehmer seinen Beruf mindestens zu 50 Prozent nicht mehr ausüben kann. Die Schwelle der Vollzugsdienst­unfähigkeit liegt jedoch deutlich niedriger. Auch steht nicht jedem Vollzugsbeamten ein gesetzliches Ruhegehalt zu, bei dem es häufig dennoch zu großen Versorgungslücken kommen kann.


Die häufigsten Fragen zur Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung

Was ist Vollzugsdienst­unfähigkeit?

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Ein Vollzugsbeamter ist vollzugsdienstunfähig, wenn er den besonderen gesundheitlichen Anforderungen des Vollzugsdienst­es nicht mehr genügt und nicht zu erwarten ist, dass er seine volle Verwendungsfähigkeit innerhalb von zwei Jahren wiedererlangt. Dabei muss er jedoch nicht zwangsläufig in den Ruhestand entlassen, sondern kann auch in einen anderen Bereich versetzt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Berufs­unfähigkeit und Vollzugsunfähigkeit?

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Von einer Berufs­unfähigkeit spricht man, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann. Eine Vollzugsdienst­unfähigkeit kann dagegen schon vorliegen, wenn beispielsweise ein Polizeivollzugsbeamter den Abzugsfinger an der Schusshand nicht mehr ausreichend bewegen kann. Bei einer reinen Berufs­unfähigkeits­versicherung würde dies nur einer Einschränkung der Arbeits­kraft von ungefähr fünf Prozent entsprechen.

Ist eine Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung für Vollzugsbeamte sinnvoll?

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Eine Vollzugsdienst­unfähigkeits­versicherung ist für Vollzugsbeamte zur finanziellen Absicherung sehr sinnvoll. Denn selbst wenn sie einen Anspruch auf das gesetzliche Ruhegehalt haben, ist dies in den meisten Fällen nicht ausreichend, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

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Katharina Tennius
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