Versicherungen für Geschäftsführer

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von Nina Bruckmann
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Das Wichtige in Kürze

  • Die Geschäftsführer-Tätigkeit erfordert einen besonderen Versicherungs­schutz, zum einen im Hinblick auf die persönliche Absicherung und Vorsorge­, zum anderen bezüglich der Haftung als Geschäftsführer.
  • Die D&O-Versicherung sichert in erster Linie Ansprüche des Unternehmens gegen den Geschäftsführer ab und gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Geschäftsführer. Die Berufs­­haftpflicht­versicherung erfüllt den gleichen Zweck bei Freiberuflern.
  • Bei der Kranken­­versicherung können sich Geschäftsführer oft für die private Kranken­­versicherung entscheiden. Wichtig ist eine zusätzliche Kranken­tagegeld­versicherung zur Abdeckung von Verdienstausfällen bei längerer Krankheit.
  • Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung sollte jeder Geschäftsführer haben, um sich vor den finanziellen Folgen einer Berufs­unfähigkeit abzusichern. Eine Alternative ist die Dread-Disease-Versicherung.
  • Versicherungs­bedarf kann sich auch im Zusammenhang mit der Altersvorsorge für Geschäftsführer ergeben.

Darum ist der Versicherungs­schutz für Geschäftsführer wichtig

Versicherungs­bedarf ergibt sich nicht nur in der privaten Vorsorge­ des Geschäftsführers oder dem Schutz des Betriebs­ vor dessen Ausfall. Besonders im Zusammenhang mit Haftungsrisiken aus der Geschäftsführung ist ein entsprechender Versicherungs­schutz wichtig.

Eine Haftpflicht kann in der Geschäftsführer-Funktion sowohl gegenüber dem Unternehmen selbst als auch gegenüber Dritten (Kunden, Lieferanten, Staat, Geschäftspartnern usw.) bestehen. Die Haftung ist betraglich nicht begrenzt. Im Unterschied zu Gesellschaftern in Unternehmensformen mit beschränkter Haftung haftet ein Geschäftsführer daher im Zweifel mit seinem gesamten Vermögen. Bei mehreren Geschäftsführern bzw. Vorständen besteht sogar eine gesamtschuldnerische Haftung. Das heißt, man kann ggf. auch für Fehler seiner Kollegen haftbar gemacht werden. Deshalb ist in diesem Bereich besonderer Versicherungs­bedarf gegeben.

Unser Service für Sie als Geschäftsführer

Wenn Sie Geschäftsführer oder Inhaber sind und Ihren Versicherungs­schutz aufstocken wollen, dann wenden Sie sich gern an uns. Wir haben hauseigene Experten, die sich dank ihrer jahrelangen Erfahrung sehr gut mit der Absicherung von Geschäftsführern auskennen, egal, ob es um Ihre private Vorsorge­, um die Absicherung Ihres Betriebes oder die Versicherung Ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer geht. Nutzen Sie dazu gerne unser Online-Formular für einen kostenfreien und unabhängigen Vergleich!

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Versicherungen im Rahmen der persönlichen Vorsorge­

Kranken­­versicherung

Häufig erzielen Geschäftsführer ein Gehalt, das oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Auch in einem Anstellungsverhältnis besteht daher die Möglichkeit, sich für eine private Kranken­­versicherung (PKV) zu entscheiden. Bei selbständigen Geschäftsführern besteht ohnehin die Wahl zwischen freiwilliger Mitgliedschaft in der gesetzlichen Kranken­­versicherung (GKV) und der PKV. Selbständige zahlen in der GKV nur einen ermäßigten Beitrags­satz von 14 Prozent (zzgl. Zusatzbeitrag), verzichten dann aber auf Kranken­geldanspruch. Auch in der PKV ist kein Kranken­geld vorgesehen. In beiden Fällen empfiehlt sich daher eine private Kranken­zusatz­versicherung, die Kranken­haus­tagegeld beinhaltet. Sie zahlt bei längerer Krankheit ein Kranken­tagegeld für den dann entstehenden Verdienstausfall.

Die PKV bietet üblicherweise bessere Leistungen als die GKV und bei vorteilhaften Eintritts­bedingungen kann sie zusätzlich günstiger sein als der gesetzliche Kranken­kassenbeitrag. Leistungs­lücken in der GKV können über private Kranken­zusatz­versicherungen geschlossen werden. Der Haken bei der privaten Kranken­voll­versicherung ist allerdings: Einmal dafür entschieden ist eine spätere Rückkehr in die GKV nur noch eingeschränkt möglich, jenseits der 55 ist die Rückkehr nahezu ausgeschlossen.

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Berufs­unfähigkeits­versicherung

Geschäftsführung ist fast immer eine stressige und fordernde Aufgabe. Das Berufs­unfähigkeitsrisiko sollte nicht unterschätzt werden. Es sind weniger körperliche als psychische Belastungen, die hier zu Ausfällen führen. Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU-Versicherung) ist daher für Geschäftsführer fast ein Muss, auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Ohne Versicherungs­schutz bleibt bei Berufs­unfähigkeit nur die Erwerbs­minderungsrente. Die stellt jedoch nicht annähernd den gewohnten Lebensstandard sicher.

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung zahlt im BU-Fall eine vorher vereinbarte monatliche Rente – entweder bis zur Wiederherstellung der Berufs­fähigkeit oder bis zum Renteneintritt (entsprechende Vertragslaufzeit vorausgesetzt). Die Beiträge hängen neben der vereinbarten Rentenzahlung u. a. vom Eintrittsalter und vom Gesundheits­zustand ab. Angebote für BU-Versicherungen sollten genau verglichen werden, da es erhebliche Preis- und Leistungs­unterschiede am Markt gibt.

Am besten ist, wenn man als Geschäftsführer bereits eine gute BU-Versicherung aus jungen Jahren mitbringt. Wird der Versicherungs­schutz erst mit Beginn der Geschäftsführer-Tätigkeit abgeschlossen, wird es deutlich teurer. Die Prämien für einen 35-jährigen Geschäftsführer mit erstmaligem BU-Schutz bewegen sich bei einer monatlichen Rentenzahlung von 2.000 Euro zwischen 70 Euro und über 200 Euro im Monat.

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Unfall­versicherung

Angestellte Geschäftsführer sind in der gesetzlichen Unfall­versicherung versichert. Damit sind Unfallrisiken im Zusammenhang mit der Geschäftsführer-Tätigkeit abgedeckt. Für die Absicherung von Unfallrisiken außerhalb des Berufs­ wird dagegen eine private Unfall­versicherung benötigt, deren Abschluss grundsätzlich freiwillig ist.

Etwas anders sieht die Lage bei selbständigen Geschäftsführern aus, wie dies oft bei Gesellschafter-Geschäftsführern der Fall ist. Hier besteht keine Versicherungs­pflicht in der gesetzlichen Unfall­versicherung, wohl aber die Möglichkeit, sich freiwillig zu versichern. Dann besteht auch hier während der Arbeits­tätigkeit und bei damit in Zusammenhang stehenden Aktivitäten ein Unfallschutz. Ein Unfallschutz im Beruf ist immer sinnvoll. Im Privatbereich ist er stets eine Frage der Abwägung.

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Altersvorsorge für den Geschäftsführer

Für Geschäftsführer stellt sich wie für normale Arbeitnehmer die Frage einer ausreichenden Altersversorgung. Angestellte Geschäftsführer sind hier ähnlich gestellt wie die übrigen Beschäftigten. Das bedeutet, es sind Beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung zu zahlen. Die gesetzliche Rente reicht aber nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Großzügiger sieht die Versorgung oft bei Freiberuflern aus, die über berufsständische Versorgungswerke versichert sind.

Für viele Geschäftsführer kann es sich außerdem lohnen, eine betriebliche Altersvorsorge zu vereinbaren. Grundsätzlich kann diese auf dem Weg der Entgeltumwandlung im Rahmen der Direkt­versicherung wie bei sonstigen Arbeitnehmern erfolgen. Oft werden aber auch andere oder zusätzliche Durchführungswege genutzt wie direkte Pensionszusagen oder die Zusagen über Unterstützungs­kassen, Pensionskassen oder Pensionsfonds.

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Achtung beim Umgang mit Versorgungszusagen

Besondere Probleme ergeben sich immer wieder bei Altersversorgungszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer. Hier bestehen restriktive Regelungen im Hinblick auf die steuerliche Anerkennung. Werden sie verletzt, werden Zusagen und diesbezügliche Aufwendungen als verdeckte Gewinnausschüttungen gewertet und entsprechend besteuert. Versorgungszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer müssen sich daher in einem genau definierten Rahmen bewegen. Altersvorsorge-Regelungen für Geschäftsführer sollten generell nur mit Experten-Unterstützung und kompetentem Rat erfolgen.


Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Sie wird auch als „Schwere Krankheiten Vorsorge­“ bezeichnet. Das Prinzip ist einfach: Tritt bei der im Vertrag bezeichneten Person – bei dem Geschäftsführer – eine schwere Erkrankung auf, wird die vorher vereinbarte Versicherungs­summe als Einmalbetrag ausbezahlt. Dieser kann dann „verrentet“ oder anderweitig eingesetzt werden. Die Versicherung basiert stets auf einem definierten Katalog von Krankheiten, deren Auftreten den Versicherungs­fall auslöst. Zu diesen Krankheiten zählen: schwere Krebserkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Ertaubung, Erblindung, Multiple Sklerose und andere.

Die Dread-Disease-Versicherung kann als persönliche Absicherung genutzt werden. Sie wird dann vom Geschäftsführer selbst abgeschlossen und ist eine Ergänzung oder Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung. BU-Schutz ist das gängigere Produkt und insofern vorteilhafter, da dort auch psychisch oder orthopädisch bedingte Berufs­unfähigkeit abgedeckt ist. Das ist bei der Dread-Disease-Versicherung nicht der Fall. Diese kann aber sinnvoll sein, wenn ein BU-Schutz wegen ungünstiger Voraussetzungen nicht möglich ist oder zu teuer wäre.

Eine solche Absicherung kann auch vom Unternehmen abgeschlossen werden und hat dann das Ziel, die finanziellen Folgen eines krankheitsbedingten Geschäftsführer-Ausfalls aufzufangen. Sie wird dann auch häufig als Keyman-Versicherung bezeichnet.

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Keymann-Versicherung: Risikoleben + Dread-Disease-Versicherung

Als Keyman wird eine Schlüsselperson bezeichnet, von der die Funktions­fähigkeit eines Betriebs­ wesentlich abhängt. Ein Geschäftsführer ist zweifelsohne ein solcher Keyman. Eine Keyman Versicherung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Risikolebens­versicherung – mit dem Unterschied, dass sie nicht nur im Todesfall leistet, sondern auch bei bestimmten schweren Erkrankungen der jeweiligen Schlüsselperson. Die Keyman-Versicherung verbindet daher die klassische Risikolebens­versicherung und die Dread-Disease-Versicherung.


Die Keyman-Versicherung für Unternehmen

Die Versicherungs­summe fließt im Schadensfall dem Unternehmen zu und kann zum Beispiel dazu genutzt werden, um eine Übergangslösung für den ausgefallenen Geschäftsführer zu finanzieren, Verluste durch Betriebs­stillstand aufzufangen oder Kosten für die Suche nach personellem Ersatz abzudecken. In diesem Sinne handelt es sich um eine spezielle Form von „Ausfall­versicherung“. Die Keyman-Versicherung kann auch für andere Schlüsselpersonen im Unternehmen (leitende Angestellte, Spezialisten usw.) vereinbart werden. Sie ist nicht zwangsläufig auf den Geschäftsführer beschränkt.

Die Keyman-Versicherung ist wie die Dread Disease Versicherung noch relativ neu am deutschen Markt. Die Alternative dazu ist eine reine Risikolebens­versicherung auf den „Tod des Geschäftsführers“, bei der das Unternehmen der Begünstigte ist bzw. ein anderer Gesellschafter (je nach Konstellation).

Versicherungen im Rahmen der Geschäftsführer-Tätigkeit

Die D&O-Versicherung

Das Kürzel „D&O“ steht für „Directors & Officers“. Die D&O-Versicherung ist eine Vermögens­schaden­haftpflicht für Geschäftsführer, leitende Angestellte und sonstige Organ-Mitglieder eines Unternehmens. Organ-Mitglieder sind neben dem Vorstand bzw. der Geschäftsführung auch Aufsichtsräte oder Beirats-Mitglieder. Die D&O-Versicherung wird bevorzugt bei Kapitalgesellschaften (GmbHs, AGs) genutzt, kann aber auch bei Personengesellschaften eingesetzt werden. Das GmbH-Gesetz und das Aktiengesetz enthalten explizit Vorschriften zur Geschäftsführer- bzw. Vorstandshaftung (§ 43 GmbHG, § 93 AktG).

Die D&O-Versicherung leistet grundsätzlich nur bei Vermögens­schäden, die vom Geschäftsführer zu vertreten sind – nicht bei Personen- oder Sachschäden. Man unterscheidet zwischen Innenhaftung und Außenhaftung. Die Innenhaftung bezieht sich auf Ansprüche des Unternehmens gegen den Geschäftsführer. Die Außenhaftung betrifft Ansprüche von außen (seitens Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten, Behörden usw.). Fälle von Innenhaftung sind die typische Konstellation, die Außenhaftung ist die Ausnahme. Meist richten sich Ansprüche von außen zuerst an das Unternehmen und müssen von diesem erfüllt werden. Der Geschäftsführer wird dann im Rahmen der Innenhaftung in Regress genommen.

Das Unternehmen schließt die Absicherung für den Geschäftsführer ab

Wegen der Bedeutung der Innenhaftung wird die D&O-Versicherung in der Regel vom Unternehmen für den Geschäftsführer abgeschlossen. Das Unternehmen sichert damit eventuelle Ansprüche gegen den Geschäftsführer finanziell ab. Es ist aber auch möglich, eine D&O-Versicherung als persönlichen Versicherungs­schutz abzuschließen.


D&O-Versicherung: Auf den Leistungs­umfang achten

Das Bedingungswerk bei D&O-Versicherungen ist komplex und alles andere als einheitlich. Beim Vergleich von Angeboten kommt es mehr auf den Inhalt als auf den Preis an. Interessieren Sie sich für diese Art von Absicherung, dann kontaktieren Sie uns gern. Unsere Versicherungs­experten stehen Ihnen zur Seite.

In der Praxis ist es oft schwierig festzustellen, ob ein Geschäftsführer tatsächlich in der Haftung ist. Dies hat mehrere Gründe:

  • Die Auswirkungen von Managementfehlern zeigen sich oft erst im Zeitablauf. Mitunter dauert es Jahre, bis die Konsequenzen sichtbar werden.
  • Eine Fehleinschätzung oder Fehlentscheidung eines Geschäftsführers führt noch nicht automatisch zur Haftung. Es muss ein schuldhaft pflichtwidriges Fehlverhalten vorliegen, was vielfach nicht ohne weiteres nachzuweisen ist.
  • Ebenso muss ein klarer, sachlogischer Zusammenhang zwischen dem Managementfehler und dem erlittenen Vermögens­schaden nachgewiesen werden. Auch das ist nicht einfach.

Häufig kommt es zu langwierigen Auseinandersetzungen über das Vorliegen eines Haftungsfalls und die Leistungs­pflicht der D&O-Versicherung. Das Ergebnis ist oftmals ein Kompromiss in Form eines Vergleichs. Ganz entlassen aus der persönlichen Haftung werden Geschäftsführer und Organ-Mitglieder durch die D&O-Versicherung ohnehin nicht. Die Vereinbarung von Selbstbehalten ist üblich, zum Teil sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Die Kosten einer D&O Versicherung hängen von der Versicherungs­summe ab, darüber hinaus von einer Vielzahl an Faktoren, zum Beispiel von der Anzahl der versicherten Mandate, der Größe des Unternehmens, der Art der Unternehmenstätigkeit und von den versicherten Leistungen. Daher ist es kaum möglich, allgemeingültige Kostenwerte anzugeben. Ein persönlicher D&O-Schutz über eine Versicherungs­summe von zwei Millionen Euro kostet um die 2.000 Euro im Jahr.

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Die Berufs­­haftpflicht­versicherung

Die Berufs­­haftpflicht­versicherung ist eine Haftpflicht­versicherung für Angehörige freier Berufe. Dazu gehören zum Beispiel Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten usw. Bei deren Tätigkeit handelt es sich nicht um Handelsgewerbe im rechtlichen Sinne, dennoch sind viele Freiberufler geschäftsführend in eigener Sache oder im Rahmen von Sozietäten, Partnerschaften, GbRs und anderen Konstellationen tätig. Die Berufs­­haftpflicht­versicherung erfüllt im Prinzip die gleiche Funktion wie die D&O-Versicherung bei angestellten Geschäftsführern und Managern. Ansprüche richten sich hier in der Regel von außen direkt gegen den Freiberufler.

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Die Betriebs­­haftpflicht­versicherung

Die Berufs­­haftpflicht­versicherung leistet Schadensersatz­ bei Vermögens­schäden, die Klienten oder Mandanten durch Fehlberatung, fachliche Fehler, Versäumnisse und sonstige Pflichtverletzungen entstehen. Personen- oder Sachschäden deckt die Berufs­­haftpflicht­versicherung wie die D&O-Versicherung nicht ab. Dazu wird eine eigene Betriebs­­haftpflicht­versicherung benötigt.

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Die Vermögens­schaden­haftpflicht

Bei einigen freien Berufen ist eine Vermögens­schaden­haftpflicht zwingend vorgeschrieben, um zur selbständigen Berufs­ausübung zugelassen zu werden. Das ist zum Beispiel bei Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern der Fall. Aber auch dort, wo keine gesetzlichen Vorgaben existieren, macht ein Haftpflichtschutz Sinn.

Die Höhe der Versicherungs­summe hängt vom jeweiligen Geschäftsumfang ab. Oft ist es sinnvoll, höhere Versicherungs­summen zu vereinbaren als gesetzlich vorgeschrieben – zum Beispiel wenn einzelne größere Mandate existieren.

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Manager-Rechtsschutz­versicherung

Eine Manager-Rechtsschutz­versicherung ist eine spezielle Rechtsschutz­versicherung für Geschäftsführer, die Kosten für Rechtsstreitigkeiten (Anwalts- und Prozesskosten) von Geschäftsführern und leitenden Angestellten in ihrer Funktion abdeckt. Dabei geht es u.a. um Rechtsschutz wegen Strafverfahren, Auseinandersetzungen um persönliche Haftungsfragen oder im Zusammenhang mit dem eigenen Arbeits­vertrag. Wenn eine D&O-Versicherung besteht, sind Kosten für Haftungs-Streitigkeiten dort bereits abgedeckt. Bei Streitigkeiten bezüglich des eigenen Arbeits­vertrages kann ebenfalls bereits Versicherungs­schutz über einen privaten Arbeits­­rechtsschutz bestehen. Daher sollten Geschäftsführer vorab ihren eigenen Versicherungs­bestand überprüfen.

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Versicherungen für den Betrieb

Ein Geschäftsführer steht auch in der Verantwortung, sich um adäquaten Versicherungs­schutz für seinen Betrieb zu kümmern. In diesem Kontext geht es um geeignete Gewerbe­versicherungen, vor allem um:

Versicherungen zum Schutz der Angehörigen

Mindest­ens genauso wichtig wie die Verantwortung für den Betrieb ist die Vorsorge­ für die eigenen Angehörigen sowie für das Privatleben. Wichtig in diesem Kontext sind:

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Katharina Tennius
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