Kranken­tagegeld­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine gute Kranken­tagegeld­versicherung, für wen ist sie wirklich sinnvoll und welche Anbieter können wir Ihnen empfehlen.

Inhalt dieser Seite
  1. Passendes Kranken­­tagegeld finden
  2. Was kostet Kranken­­tagegeld? (mit Beispielen)
  3. Was zahlen Arbeitgeber und Kranken­­kasse?
  4. Wie hoch muss das Kranken­­tagegeld sein?
  5. Leistungen
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Kranken­­tagegeld vergleichen und abschließen

Das Wichtige in Kürze

  • Die gesetzliche Kranken­kasse erstattet Ihnen im Falle einer längeren Krankheit nur einen Teil Ihres Gehalts.
  • Eine private Kranken­tagegeld­versicherung schließt diese Einkommens­lücke: Sie bekommen bis zu 100 % Ihres Gehalts erstattet.
  • Sinnvoll ist dies vor allem für Selbständige, da sie teilweise keinen Anspruch auf gesetzliche Leistungen haben.
  • Ein Kranken­tagegeld von 20 € pro Tag können Sie bei uns bereits ab 8,29 € im Monat absichern.

Wie Sie die ideale Kranken­tagegeld­versicherung abschließen

Kennen Sie Ihren Kranken­tagegeld-Bedarf

Um das beste Angebot für ein privates Kranken­tagegeld abzuschließen, sollten Sie erst einmal wissen, wie viel Kranken­tagegeld Sie eigentlich benötigen. Versichern Sie zu viel, dann zahlen Sie letztendlich auch mehr. Haben Sie Anspruch auf gesetzliches Kranken­geld, so erhalten Sie in der Regel 70 Prozent Ihres letzten Brutto­gehaltes im Falle einer längeren Krankheit erstattet. Die restlichen 30 Prozent können Sie über die Kranken­tagegeld­versicherung absichern.

Wie Sie Ihre Versorgungslücke berechnen können, erfahren Sie weiter unten.

Kosten und Konditionen vergleichen

Danach können Sie sich an einen Vergleich verschiedener Anbieter und ihrer Kranken­tagegeld-Tarife machen. Die Tarife unterscheiden sich im Preis, aber auch im Leistungs­umfang. Achten Sie also nicht nur auf die Höhe der Monatsbeiträge. Fragen Sie sich:

  • Ab wann möchte ich privates Kranken­tagegeld erhalten?
  • Soll es auch gezahlt werden, wenn ich zur Kur oder Reha muss?
  • Wie sieht es während der Zeit der Geburt meines Kindes aus?
  • Ist es mir wichtig, während einer Wiedereingliederung Kranken­tagegeld zu erhalten?

All diese Leistungs­punkte können sich unter den Versicherern unterscheiden.

Vorteile einer privaten Kranken­tagegeld­versicherung

  • Keine Angst vor Einkommens­verlust: Das private Kranken­tagegeld schließt die Einkommens­lücke zum gesetzlichen Kranken­geld
  • An Ihre Situation angepasst: Egal ob angestellt oder selbständig, mit oder ohne gesetzliches Kranken­geld: Sie bestimmen die Höhe und weitere Konditionen selbst
  • Steuerfrei: Die Zahlungen der privaten Kranken­tagegeld­versicherung müssen Sie nicht versteuern

Unsere 2 Top Empfehlungen

DFV

DFV Deutsche Familien­versicherung
Testsieger Kranken­zusatz­versicherungen 2021 und bei Stiftung Warentest 2018

  • Kranken­tagegeld auch für Sonn- und Feiertage
  • Auch bei stufenweiser Wiedereingliederung
  • 12-faches Kranken­tagegeld bei Geburt eines Kindes

Barmenia Versicherungen
Testsieger Zusatz­versicherungen 2021

  • Anpassung an das aktuelle Nettoeinkommen ohne erneute Gesundheits­prüfung
  • Besondere Berufe ohne Beitrags­zuschlag versicherbar
  • Kranken­geld ohne zeitliche Begrenzung

Für wen ist Kranken­tagegeld sinnvoll und was kostet Sie das?

Langwierige Krankheiten und eine folgende Arbeits­unfähigkeit können schnell zu herben Einkommens­verlusten führen und in der Folge den gewohnten Lebensstandard drücken. Denn entweder entfällt das monatliche Gehalt ganz oder es steht nur noch zu einem Teil zu Verfügung. Die Kranken­tagegeld­versicherung kann in diesem Sinne existenzsichernd sein und hilft Arbeitnehmern, Selbständigen und Freiberuflern, das finanzielle Risiko einzudämmen.


Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer

Ihr Monatsbeitrag

30 Jahre alt40 Jahre alt
6,21 €8,78 €

Sie erhalten im Falle einer längeren Arbeits­unfähigkeit nach der Lohnfortzahlung gesetzliches Kranken­geld von der Kranken­kasse, welches jedoch nur max. 90 Prozent des Nettogehalts abdecken darf:

  • Monatseinkommen: 3.000 € Brutto­/1.800 € Netto
  • Kranken­geld von der GKV: 1.620 € im Monat – abzüglich Sozialabgaben: 1.230,39 €
  • Monatliche Versorgungslücke: 389,61 €
  • Notwendiger Tages­satz Kranken­tagegeld: 15 €

Privat versicherte Arbeitnehmer

Ihr Monatsbeitrag

30 Jahre alt40 Jahre alt
43,61 €60,08 €

Sie erhalten kein gesetzliches Kranken­geld und benötigen ab dem 43. Krankheits­tag (Ende der Lohnfortzahlung) privates Kranken­tagegeld:

  • Monatseinkommen: 5.400 € Brutto­/3.514 € Netto
  • Kranken­geld von der GKV: 0 €
  • Monatliche Versorgungslücke: 3.514 €
  • Notwendiger Tages­satz Kranken­tagegeld: 135 €

Selbständige und Freiberufler

Ihr Monatsbeitrag

30 Jahre alt40 Jahre alt
37,15 €51,18 €

Sie erhalten weder eine Lohnfortzahlung (da Sie keinen Arbeitgeber haben) noch gesetzliches Kranken­geld (da freiwillig gesetzlich oder privat versichert, ohne Kranken­geld-Anspruch). Ihr Einkommen fällt bei Arbeits­unfähigkeit sofort weg:

  • Monatlicher Gewinn: 3.000 € (alle Abgaben bereits abgezogen)
  • Kranken­geld von der GKV: 0 €
  • Monatliche Versorgungslücke: 3.000 €
  • Notwendiger Tages­satz Kranken­tagegeld: 115 €

Was ist mit freiwillig gesetzlich Versicherten?

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  • Angestellte, die freiwillig gesetzlich versichert sind, erhalten 6 Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber und danach gesetzliches Kranken­geld, welches ca. 70 Prozent ihres Brutto­gehalts abdeckt. Ein Kranken­tagegeld wird nur noch für die restlichen 30 Prozent benötigt.
  • Selbständige, die sich freiwillig gesetzlich versichern, können sich zu Beginn entscheiden, ob sie den Anspruch auf Kranken­geld inkludiert haben möchten oder nicht. Selbständige, die darauf verzichten, zahlen einen etwas niedrigeren Beitrag. Haben Sie auf den Anspruch verzichtet, so erhalten Sie im Falle einer längeren Arbeits­losigkeit keinerlei Erstattung: Das private Kranken­tagegeld muss Ihren kompletten entgangenen Gewinn ersetzen. Haben Sie den Anspruch auf Kranken­geld in Ihrer GKV eingeschlossen, so erhalten Sie gesetzliches Kranken­geld in Höhe von ca. 70 Prozent Ihrer Einkünfte.

Mehr zur gesetzlichen Kranken­­versicherung für Selbständige

Beamte benötigen kein Kranken­tagegeld

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Für Beamte und Beamtenanwärter ist das Kranken­tagegeld schlichtweg unnötig, da ihr Dienstherr das Gehalt auch im Krankheits­fall weiterhin zahlt – und zwar ohne Frist. Beamte sind nicht auf einen Ausgleich der Einkommens­verluste angewiesen und brauchen daher keine Kranken­tagegeld­versicherung.

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Das zahlen Arbeitgeber und Kranken­kasse im Krankheits­fall

Sind Sie angestellt und/oder gesetzlich krankenversichert, dann stehen Sie nicht ganz alleine da, wenn Sie aufgrund von Krankheit oder Unfall längere Zeit nicht arbeiten können.

Was zahlt mein Arbeitgeber?

Angestellte erhalten von ihrem Arbeitgeber weiterhin ihr reguläres Gehalt ausgezahlt, wenn sie wegen Krankheit oder Unfall längere Zeit ausfallen. Diese Lohnfortzahlung gibt es jedoch nur 6 Wochen lang.

Was zahlt meine Kranken­kasse?

Nach Ablauf der Lohnfortzahlung erhalten gesetzlich versicherte Arbeitnehmer das gesetzliche Kranken­geld. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen: Es beträgt max. 70 Prozent des Brutto­einkommens, darf aber 90 % des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Als Einkommens­obergrenze wird die Beitrags­bemessungsgrenze herangezogen. Wer also über der Beitrags­bemessungsgrenze verdient, muss mit weniger Kranken­geld rechnen.

Warum eine private Kranken­tagegeld­versicherung so wichtig ist

Wie Sie sehen, sind die gesetzlichen Leistungen teilweise eingeschränkt und nicht immer ausreichend. Mit einer privaten Kranken­tagegeld­versicherung können sich Angestellte und Selbständige, unabhängig ob gesetzlich oder privat krankenversichert, gegen den Verdienstausfall durch Arbeits­unfähigkeit infolge einer langwierigen Erkrankung absichern. Wenn das gesetzliche Kranken­geld also etwa 70 Prozent des Brutto­gehaltes ersetzt, kommt die Kranken­tagegeld­versicherung für die restlichen 30 Prozent auf. Die Höhe des Kranken­tagegeldes legen Sie selbst fest.

Besonders wichtig für Selbständige

Freiberufler und Selbständige sind im Grunde auf ein Kranken­tagegeld angewiesen. Ohne einen Arbeitgeber gibt es keine gesetzliche Lohnfortzahlung im Krankheits­fall. Hier ist der generelle Bedarf nach einer finanziellen Absicherung ungleich höher. Wenn Selbständige wegen Krankheit länger ausfallen, können sie kein Einkommen mehr erwirtschaften – die Kranken­tagegeld­versicherung zählt daher zu den wichtigsten privaten Zusatz­versicherungen für diese Berufs­gruppe.

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Unterschied von Kranken­tagegeld und Kranken­geld

Kranken­geld wird von der gesetzlichen Kranken­kasse an gesetzlich Versicherte gezahlt, die einen Anspruch auf Kranken­geld haben (Arbeitnehmer sowie einige Selbständige). Das Kranken­tagegeld dagegen ist eine private Kranken­zusatz­versicherung bzw. ein Baustein der privaten Kranken­­versicherung.

Leicht zu verwechseln ist das Kranken­tagegeld auch mit dem Kranken­haus­tagegeld. Das Kranken­haus­tagegeld ist ebenfalls eine private Zusatz­versicherung und zahlt einen Tages­satz ausschließlich für Kranken­haus­aufenthalte.

Wie hoch sollte das Kranken­tagegeld sein?

Im Grunde legen Sie die Höhe des Kranken­tagegeldes selbst fest. Sie sollten sich dabei an Ihrem persönlichen Bedarf orientieren. Das heißt, an der Einkommens­lücke, die bei längerer Krankheit auftritt. Wie groß diese ist, hängt von der Höhe Ihres Einkommens­ und Ihrer Anstellung ab und davon, ob Sie gesetzliches Kranken­geld bekommen oder nicht.

Wie groß ist die Versorgungslücke?

Gesetzlich versicherte Angestellte

Einkommen100 %
Lohnfortzahlung (6 Wochen)100 %
Kranken­geld (Ab 7. Woche)70 %
Versorgungslücke30 %

Privat versicherte Angestellte

Einkommen100 %
Lohnfortzahlung (6 Wochen)100 %
Kranken­geld (Ab 7. Woche)0 %
Versorgungslücke100 %

Selbständige und Freiberufler

Einkommen100 %
Lohnfortzahlung (6 Wochen)0 %
Kranken­geld (Ab 7. Woche)0 %
Versorgungslücke100 %

So berechnen Sie Ihre Versorgungslücke und den Bedarf an Kranken­tagegeld

Gesetzliches Kranken­geld (70 % des Brutto­, max. 90 % des Netto)
Sozialabgaben (Renten-, Arbeits­losen-, Pflege­versicherung, ca. 21 %)
= Monatliches Netto-Kranken­geld
Monatliches Nettoeinkommen Netto-Kranken­geld
= Monatliche Versorgungslücke
Monatliche Versorgungslücke ÷ 26 (Arbeits­tage im Monat)
= Ihr notwendiger Tages­satz an Kranken­tagegeld
Nach eventueller Lohnfortzahlung

Rechenbeispiel Angestellte

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Monatliches Brutto­einkommen3.500 €
Monatliches Nettoeinkommen2.274 €
Kranken­geld (max. 90 % vom Netto)2.047 €
Sozialabgaben auf das Kranken­geld429,87 €
Monatliches Netto-Kranken­geld1.617 €
Monatliche Versorgungslücke657€
Absicherungsbedarf Kranken­tagegeld25 € pro Tag
Gesetzlich pflichtversichert, Steuerklasse 1, 30 Jahre alt

Rechenbeispiel Selbständige

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Jährlicher Gewinn aus selbständiger Tätigkeit45.000 €
Monatlicher Gewinn3.750 €
Kranken­geld0 €
Monatliche Versorgungslücke3.750€
Absicherungsbedarf Kranken­tagegeld144 € pro Tag
Privat versichert, kein Kranken­tagegeld im PKV-Tarif

Gibt es eine Höchstgrenze für das Kranken­tagegeld?

Sie können die Höhe des Kranken­tagegeldes zwar frei wählen, jedoch darf es zusammen mit einem eventuellen Anspruch auf gesetzliches Kranken­geld Ihr Nettoeinkommen nicht übersteigen. Andernfalls würden Sie sich mit unlauteren Mitteln bereichern.

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Leistungen der Kranken­tagegeld­versicherung

  • Kranken­tagegeld ab dem 43. Krankheits­tag; bei einigen Anbietern auch früher
  • Ausgleich bis zu 100 % des Verdienstausfalles möglich
  • Zeitlich unbegrenzte Auszahlung: Sie bekommen Kranken­tagegeld, bis Sie wieder arbeiten können oder berufsunfähig werden
  • Weltweiter Versicherungs­schutz
  • Auszahlung auch für Sonn- und Feiertage
  • Auszahlung auch während Kur, Reha, Kranken­haus­aufenthalt oder stufenweiser Wiedereingliederung
  • Kranken­tagegeld auch bei Erkrankung des Kindes möglich

Kann man das Kranken­tagegeld nachträglich anpassen?

Ja, kann man. Wenn Ihr Einkommen steigt, steigt auch Ihr Absicherungsbedarf. Bei unseren Partnern können Sie die Höhe des Kranken­tagegeldes nachträglich anpassen und müssen dafür auch keine erneute Gesundheits­prüfung ablegen und keine Wartezeit berücksichtigen.

Kranken­tagegeld ist steuerfrei

Die von Ihrer Kranken­tagegeld­versicherung ausbezahlten Summen sind von Steuern und Abgaben befreit. Somit muss es auch nicht in der Einkommens­steuererklärung angegeben werden.

Übrigens: Die Beiträge zur Kranken­tagegeld­versicherung können Sie als Vorsorge­aufwendung steuerlich geltend machen. Mehr dazu hier:

Private Kranken­zusatz­versicherungen richtig von der Steuer absetzen

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Kranken­tagegeld­versicherung: Testsieger (2021)

Kranken­tagegeld bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat 2018 zuletzt Tarife zur privaten Kranken­tagegeld­versicherung geprüft. Dazu werden 3 Modellkunden erstellt: ein Arbeitnehmer, ein Freiberufler und ein selbständiger Gewerbetreibender. Insgesamt 76 unterschiedliche private Kranken­tagegeld-Tarife werden einer eingehenden Bewertung unterzogen. Die Bewertung erfolgt anhand der Kriterien “Preis-Leistungs­-Verhältnis” und “Verbraucherfreundlichkeit weiterer Vertrags­bedingungen” (Quelle).


Die Testsieger im Überblick (Auswahl)

Berufs­gruppeVersicherer und Bewertung
ArbeitnehmerDFV – Gut (1,7)
Pax-Familienfürsorge – Gut (1,9)
Hallesche – Gut (2,2)
FreiberuflerBayer.Beamten-KK – Sehr gut (1,4)
Inter – Gut (1,7)
Provinzial Hannover – Gut (2,2)
SelbständigeAlte Oldenburger – Gut (2,2)
Pax-Familienfürsorge – Gut (2,2)
Provinzial Hannover – Gut (2,3)

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Was Sie beim Vergleich von Kranken­tagegeld­­versicherungen beachten sollten

Achten Sie beim Abschluss auf diese Punkte

  • Höhe des Kranken­tagegeldes: Orientieren Sie sich dabei an Ihren persönlichen Gegebenheiten: Wie hoch ist Ihr Nettoeinkommen? Erhalten Sie gesetzliches Kranken­geld? Haben Sie Rücklagen, auf die Sie im Krankheits­fall zurückgreifen können?
  • Leistungs­dauer: Der Tarif sollte Ihnen das Kranken­tagegeld unbegrenzt auszahlen bzw. bis Sie wieder arbeiten können oder als berufsunfähig gelten.
  • Anpassung des Kranken­tagegeldes ohne Gesundheits­prüfung: Wenn Ihr Gehalt steigt, sollten Sie Ihr Kranken­tagegeld nachträglich erhöhen dürfen, und das ohne erneute Gesundheits­prüfung oder Wartezeit.
  • Zusatzleistungen: Achten Sie auf Tarife, die ein Kranken­tagegeld auch während einer Reha oder eines Kranken­haus­aufenthaltes auszahlen
  • Melden der Arbeits­unfähigkeit: Sie sollten genügend Zeit haben, die Arbeits­unfähigkeitsbescheinigung einzureichen und die Auszahlung des Kranken­tagegeldes zu beantragen. Am besten bis zum Ende der Karenzzeit.

Warum sich ein Tarifvergleich lohnt

Vor dem Abschluss der richtigen Kranken­tagegeld­versicherung lohnt es sich, verschiedene Anbieter und Tarife zu vergleichen. Da die meisten der Tarife mit Altersrückstellungen kalkulieren, sollten mehrfache Wechsel des Anbieters vermieden werden. Beziehen Sie beim Tarifvergleich Ihre eigenen Präferenzen mit ein. Ausgehend von den individuellen Bedingungen können diese mit den verschiedenen Tarifen abgestimmt werden, um den optimalen Tarif für einen selbst zu bestimmen.

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Die häufigsten Fragen zur Kranken­tagegeld­versicherung

Wie sinnvoll ist eine Kranken­tagegeld­versicherung?

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Eine Kranken­tagegeld­versicherung ist in jedem Falle sinnvoll, um die Versorgungslücke im Krankheits­fall abzudecken. Gesetzlich Versicherte erhalten zwar gesetzliches Kranken­geld, jedoch deckt dieses nur einen Teil des Einkommens­ ab. Selbständige und Freiberufler profitieren besonders von einer privaten Kranken­tagegeld­versicherung, da sie weder eine Lohnfortzahlung von einem Arbeitgeber noch gesetzliches Kranken­geld erhalten (außer, sie sind freiwillig gesetzlich versichert und haben den Anspruch auf Kranken­geld mitversichert).

Was kostet eine Kranken­tagegeld­versicherung?

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Eine Kranken­tagegeld­versicherung gibt es bereits ab 6,21 Euro im Monat, wenn Sie später ein Kranken­tagegeld in Höhe von 15 Euro pro Tag erhalten möchten. Wie hoch die Beiträge sind, richtet sich maßgeblich nach Ihrem Alter und der gewünschten Höhe des Kranken­tagegeldes.

Wie lange zahlt eine Kranken­tagegeld­versicherung?

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Eine gute Kranken­tagegeldersicherung sollte unbegrenzt leisten. Das heißt, sie zahlt Ihnen Kranken­tagegeld solange aus, bis Ihre Arbeits­unfähigkeit beendet ist, Sie also wieder arbeiten gehen können oder berufsunfähig werden.

Zahlt die Kranken­tagegeld­versicherung bei Berufs­unfähigkeit?

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Nein. Sobald Sie nicht mehr arbeits- sondern berufsunfähig werden – das heißt Ihre berufliche Tätigkeit dauerhaft nicht mehr ausüben können – endet die Zahlung des Kranken­tagegeldes. Einige Versicherer erleichtern Ihnen den Übergang zur Berufs­unfähigkeit, indem sie noch 3 weitere Monate zahlen. Während der Berufs­unfähigkeit leistet jedoch nur eine private Berufs­unfähigkeits­versicherung zuverlässig und umfangreich.

Wann bekomme ich Kinderkrankentagegeld?

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Einige Tarife zahlen auch ein Kranken­tagegeld aus, wenn Ihr Kind erkrankt. Dabei gelten u.a. folgende Bedingungen:

  • Der Arzt bescheinigt, dass Ihr Kind erkrankt ist und Betreuung braucht.
  • Sie werden von der Arbeit unbezahlt freigestellt.
  • Ihr Kind ist unter 12 Jahre und gesetzlich krankenversichert.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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