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Erbrechts­schutz­versicherung

Zum Erbrecht gehören sämtliche Regelungen, die die privatrechtlichen und vermögensrechtlichen Folgen des Todes eines Menschen festlegen. Wer hier einen Rechtsstreit befürchtet, ist mit einer Rechtsschutzversicherung gut beraten, die das Erbrecht mit absichert.
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Erbrecht und Rechtsschutzversicherung

Das Versicherungskonzept der allgemeinen Rechtsschutzversicherung gliedert sich in verschiedene Leistungsbereiche: Privatrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Miet- und Vermieterrechtsschutz. Dabei wird das Thema Erbrecht dem Bereich Privatrechtsschutz zugeschrieben. Aus diesem Grund müssen Verbraucher stets den Nachweis einer Privatrechtsschutzversicherung erbringen. Jedoch ist damit nicht gleich bewiesen, dass sie auch im Falle einer Erbschaftsstreitigkeit einspringt.

BERATER-TIPP

„Auch wenn die ARAG derzeit die einzige Gesellschaft ist, welche Erb-Streitigkeiten vor Gericht mit abdeckt, sollte man nicht vergessen, dass die Versicherungssumme auf 10.000 Euro begrenzt ist. Zudem gibt es eine Wartezeit von 12 Monaten.“

Rechtsschutzversicherung wird nur bei Rechtsberatung aktiv

In solchen Fällen ist bei herkömmlichen Versicherungstarifen keine Kostenerstattung vorgesehen. Schließt man hingegen einen Versicherungsvertrag des mittleren Preissegments ab, wird ein unterschiedliches Erstattungsprinzip vorgefunden. Je nach Police kann es sein, dass einige Tatbestände des Erbrechts von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Jedoch wird ein Anspruch auf Rechtsschutzversicherungs-Leistungen lediglich in sich ändernden Situationen gewährt, zum Beispiel im Todesfall eines Angehörigen. Werden die meisten Rechtsschutzversicherungen bei erbrechtlichen Streitigkeiten nicht aktiv, übernehmen sie zumindest die Kosten einer rechtlichen Erstberatung. Meist kann diese Leistung nur in Anspruch genommen werden, wenn bereits ein Versicherungsfall vorliegt.

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Versicherungsleistungen bei Erbrechtsstreitigkeiten

Im Allgemeinen werden unter dem Versicherungsbaustein Erbrecht vier Leistungsbereiche zusammengefasst:

1. Beratungen  durch einen Rechtsanwalt

Bei leistungsfähigeren Policen ist dieser Aspekts gewöhnlich im Versicherungsschutz enthalten. Dieser sieht vor, dass der Versicherungsnehmer die einmalige Chance erhält, die beratende Leistung eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen zu können. Dabei verzichten die Versicherer auf Einhaltung der dreimonatigen Wartezeit. (Lesen Sie hierzu auch: Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit). Jedoch sollte man wachsam sein. Denn einige Tarife sehen vor, dass für die Erstberatung eine Gegenleistung von 250 Euro erbracht wird.

2. Unterstützung durch einen Mediator

Soll die Auseinandersetzung mithilfe eines Mediators beigelegt werden, garantieren zahlreiche Policen ihre Leistungsbereitschaft bis zu einem Maximum von 1.500 Euro. Durch die Beauftragung des Mediators soll der Streit außergerichtlich geklärt werden, bevor er zu einem Rechtsstreit eskaliert.

3. Außergerichtliche Leistungen im Erbschaftsstreit

Außergerichtliche Leistungen im Erbschaftsstreit
In der Regel sind sie nicht Bestandteil des Versicherungsvertrages. Nichtsdestotrotz gibt es Tarife, die diesen Leistungsbereich einschließen. Jedoch beschränken sie den Leistungsanspruch auf eine Höhe von 1.500 Euro. Eine Leistung wird als außergerichtlich betrachtet, wenn beispielsweise der Rechtsanwalt zur Überprüfung des Testaments herangezogen wird.

4. Gerichtliche Leistungen im Erbschaftsstreit

Tritt der Fall ein, das eine Erbschaftsstreitigkeit nicht ohne die Einschaltung des Gerichts gelöst werden kann, können sich Versicherungsnehmer nicht auf den Versicherungsschutz ihrer Rechtsschutzversicherung verlassen. 90 Prozent aller Tarife erstatten in diesem Fall keinerlei Versicherungsleistungen. Im Gegensatz dazu, gibt es Versicherer, dies diesen Bereich zum Versicherungsgegenstand machen. Jedoch müssen sich Versicherungsnehmer damit anfreunden, dass die jeweilige Versicherungssumme auf einen Höchstbetrag von 10.000 Euro begrenzt wird.

Kosten eines Erbschaftsstreits

Die tatsächlichen Kosten, die durch die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens entstehen, ist abhängig von der Höhe des Erbes. Weist der Nachlass einen Wert von einer Million Euro auf, können sich die streitenden Parteien im schlimmsten Fall auf Unkosten von mehreren 10.000 Euro gefasst machen.

Bei fehlendem Testament gilt gesetzliche Erbfolge

Sofern der Verstorbene kein Testament hinterlassen hat, wird das Vermögen auf Grundlage der gesetzlichen Erbfolge aufgeteilt. Sie schreibt vor nach welchem System die Erbschaft aufgeteilt bzw. zugewiesen wird. Häufige Zuteilungsgrundlage bildet der jeweilige Verwandtschaftsgrad zur verstorbenen Person. Je näher man dem Verstorbenen, gemessen am Verwandtschaftsgrad war, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit etwas zu erben.

Erbrecht bei ARAG im Premium-Tarif enthalten
Auf dem Versicherungsmarkt haben sich Rechtschutzversicherer etabliert, die den Bereich Erbrecht in ihren Versicherungsschutz aufnehmen. (S. a. Rechtsschutzversicherung Anbieter) Darunter auch die ARAG. Entscheidet sich ein Versicherungsnehmer zum Abschluss einer Premium-Rechtsschutzversicherung, ist der Tatbestand des Erbrechts im Versicherungsschutz enthalten. Dabei hat der Versicherungsnehmer im Bereich Erbrecht Anspruch auf folgende Leistungen:

  • Erb-Rechtsschutz
  • Persönliche Beratung
  • Mediation

Treten erbrechtliche Streitigkeiten auf, übernimmt die ARAG die entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten bis zu einer Höchstsumme von 10.000 Euro pro Vertragsdauer. Darüber hinaus werden bei rechtlichen Fragen auch die Kosten einer anwaltlichen Beratung erstattet. Bei Streitschlichtung mithilfe eines Mediators, schlägt die ARAG eine Mediator vor und übernimmt die entstehenden Kosten bis zu 3.000 Euro pro Fall. Jedoch begrenzen sie ihre Leistungsbereitschaft auf ein Maximum von 6.000 Euro pro Kalenderjahr. Auch die außergerichtliche Betreuung durch einen Anwalt wird von der ARAG zugesichert.

Die gesetzliche Erbfolge

Die gesetzliche Erbfolge besteht aus drei Ordnungen, die jede für sich nochmal in Generationen unterteilt wird, wobei die 1. Ordnung stets an erster Stelle steht. Bei der Frage wem das Erbe zusteht, werden zunächst die Kinder des Erblassers erbberechtigt. Erst im Anschluss erhalten Enkel und Urenkel ihren Anteil aus dem Nachlass. Sofern es keine Erbberechtigten in der 1. Ordnung gibt, wird die Erbberechtigung den Personen der 2. Ordnung zugeteilt. Existiert ein Erbe der höheren Ordnung, werden die Erben der anschließenden Ordnungen ausgeschlossen. Bei Tod einer erbberechtigten Person erben ihre Abkömmlinge.

Zum Personenkreis der unterschiedlichen Ordnungen gehören:

Erben der 1. Ordnung

Innerhalb der 1. Ordnung sind die Nachfahren des Erblasser direkt erbberechtigt. Zu ihnen gehören in erster Linie Kinder, Enkel und Urenkel, wobei zuerst die Person mit dem engsten Verwandtschaftsgrad Anspruch auf Ausschüttung des Erbes hat. Sofern beispielsweise eine verstorbene Witwe drei Kinder hinterlassen hat, erhalten sie jeweils ein Drittel des Erbes. Ist eines der drei Kinder bereits verstorben, wird sein Anteil auf die beiden lebenden Kinder übertragen.

Erben der 2. Ordnung

Erben der 2. Ordnung
Eine Erbberechtigung wird den Personen der 2. Ordnung erst dann verliehen, wenn es keinen Erben der 1. Ordnung gibt. Zu den Personen der 2. Ordnung gehören die Eltern der verstorbenen Person, die Geschwister sowie Neffen und Nichten. War die Person zum Zeitpunkt ihres Todes kinderlos und unverheiratet,erben zunächst die Eltern den Nachlass zu gleichen Teilen. Ist ein Elternteil schon verstorben, wird sein Erbanteil auf die Geschwister der verstorbenen Person übertragen. Für den Fall, dass eines der Geschwister nicht mehr unter den Lebenden weilt, geht das Erbe auf die Kinder des verstorbenen Geschwisterchens zu gleichen Teilen über, den Nichten und Neffen des Erblassers.

Erben der 3. Ordnung

Die Erben der 3. Ordnung haben erst dann Erbberechtigung, wenn kein Erbe der 1. und 2. Ordnung existiert. Zu den Personen der 3. Ordnung zählen Großeltern, Tanten, Onkel sowie Kusinen und Cousins. Hinterlässt die verstorbene Person lediglich Großeltern, erben diese das Vermögen zu gleichen Teilen. Lebt nur noch die Oma, wird der Anteil des Großvaters zu gleichen Teilen auf den Onkel und die Tante übertragen. Ist der Onkel oder die Tante verstorben, wird ihr Erbanteil auf die Kinder übertragen.

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Höhe der Erbschaftssteuer

Je nach dem,wie hoch der jeweilige Erbanteil ausfällt, muss eine Erbschaftssteuer gezahlt werden. Dabei wird die Höhe von zwei Faktoren maßgeblich beeinflusst:

  • Verwandtschaftsgrad
  • Höhe der Erbschaft

Je enger der Verwandtschaftsgrad zur verstorbenen Person ist, desto höher fällt der entsprechende Freibetrag aus. In dem Zusammenhang erwartet Kinder ein deutlich höherer Freibetrag als Großeltern. Gegenwärtig sind folgende Erbschafssteuer-Freibeträge gültig:

  • Kinder, inklusive Adoptiv- und Stiefkindern: 400.000 Euro
  • Enkel: 200.000 Euro
  • Eltern und Großeltern: 100.000 Euro
  • Geschwister, Schwiegereltern, Neffen, Nichte, Verlobte und Sonstige: 20.000 Euro

(Beachten Sie auch den Textbeitrag zum Rechtsschutzversicherungs-Test.)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.09.2020 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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