Photovoltaikversicherung

Die Photovoltaikversicherung gehört zu den sogenannte Allgefahrendeckungen. Das bedeutet, dass alle Schäden versichert sind, die nicht explizit in den Bedingungen ausgeschlossen werden.

Eine Photovoltaikversicherung schützt Besitzer einer Solaranlage vor finanziellen Einbußen, die aus der Beschädigung ihrer Anlage resultieren. Sie basiert auf den Allgemeinen Bedingungen für die Eletronikversicherung (ABE), welche durch besondere Bedingungen, Klauseln und Vereinbarungen ergänzt werden und somit den Versicherungsschutz für Photovoltaikanlagen bilden.

Wie schließe ich eine Photovoltaikversicherung ab?

Im Internet findet man zahlreiche verschiedene Versicherer, die eine Photovoltaikversicherung anbieten und bei denen man als Versicherungsnehmer einen Antrag stellen kann. Jedoch müssen beim Abschluss der Versicherung verschiedene Faktoren beachtet werden, damit der ausreichende Schutz der Anlage gewährleistet ist. Als Laie verliert man dabei schnell den Überblick, weshalb es sinnvoll ist, sich von einem unabhängigen Versicherungsmakler unterstützen zu lassen.

Unsere Versicherungsmakler beraten Sie gern und helfen Ihnen dabei, den für sie passenden Tarif zu ermitteln. Ist der fertige Antrag eingereicht, so erhält der Versicherte eine vorläufige Deckungszusage, so dass die Solaranlage schon vor dem Erhalt der Police vollständig versichert ist.

Tipp: Vergleichen lohnt sich
Wie bereits erwähnt, ist es sinnvoll, sich vor dem Vertragsabschluss von einem Versicherungmakler beraten zu lassen. In jedem Fall sollte der Versicherungsnehmer jedoch verschiedene Tarife vergleichen, wobei die nachfolgenden Fragen helfen können.

  • Welche Risiken deckt der Versicherungstarif ab? Reicht das für meine Photovoltaikanlage aus?
  • Wie viel zahlt die Versicherung im Schadensfall?
  • Wie hoch liegt die Selbstbeteiligung?
  • Wird bei einem Totalschaden die Neuinstallation übernommen?

Wer benötigt eine Photovoltaikversicherung?

Jeder Hauseigentümer, der eine entsprechende Anlage auf dem Dach seines Hauses montiert hat, sollte über eine Photovoltaikversicherung nachdenken, da aus einer Beschädigung der Anlage eine immense finanzielle Belastung resultieren kann. Besteht kein Versicherungsschutz, so muss der Anlagenbesitzer selbst für den entstandenen Schaden aufkommen und die Amortisationszeit, die im Vorfeld kalkuliert wurde, verlängert sich enorm.

Katharina Krech
Das sagt Expertin Katharina Krech:

„Wer eine Photovoltaik- oder Solaranlage besitzt, der weiß wie teuer die Anschaffung ist. Gerade deshalb ist es wichtig, das System ausreichend zu versichern. Wenn man die Sonnenenergie privat nutzt, bieten sich die Online-Vergleichsrechner durchaus an. Wer seine Anlage jedoch gewerblich nutzt, sollte sich direkt mit einem Berater in Verbindung setzten. Denn die meisten Rechner sind nicht für den gewerblichen Betrieb einer solchen Anlage ausgelegt.“

Fordern Sie direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Tarifvergleich einer Auswahl aktueller Tarife an. Oder kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 922 77 527 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

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Was leistet die Photovoltaikversicherung?

Anders als die Photovoltaik Haftplfichtversicherung werden über die umfassende Photovoltaikversicherung nicht Schäden durch die Anlage, sondern Schäden an der Solaranlage versichert. In der Regel sind zahlreiche Schadensfälle im Versicherungsschutz enthalten, wie zum Beispiel Beschädigungen durch Hagel, Blitzschlag, Brand, Überspannung, Schneedruck oder Kurzschluss. Die Versicherung zahlt entweder eine festgelegte Summe, oder übernimmt flexibel die Reparaturkosten der Solaranlage. Darüber hinaus erhält der Versicherte eine sogenannte Ausfallentschädigung, im Falle eines Ertragsausfalls. Diese soll die Finanzierung der Investition sicherstellen, da die laufenden Verbindlichkeiten auch bei einem Ausfall der Anlage bestehen bleiben. In vielen Tarifen ist außerdem die bereits erwähnte Haftpflichtversicherung mit inbegriffen.

Info: Die wichtigsten Leistungen auf einen Blick
Die Photovoltaikversicherung versichert insbesondere Schäden durch:

  • Brand, Explosion, Implosion, Glühen
  • Kurzschluss, Überspannung, Induktion
  • Raub, Diebstahl, Vandalismus, Sabotage
  • Naturereignisse wie z.B. Sturm, Blitz, Schneedruck, Frost
  • Material-, Konstruktions- und Ausführungsfehler
  • Bedienungsfehler, Fahrlässigkeit

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Wann greift die Solarversicherung nicht?

Grundsätzlich werden bestimmte Schadensfälle von den Versicherern ausgeschlossen. Das gilt beispielsweise, wenn die Photovoltaikanlage durch Vorsatz des Versicherungsnehmers beschädigt wurde, ebenso wie durch Krieg, Erdbeben, nukleare Strahlung oder innere Unruhen. Darüber hinaus werden auch keine Schäden mitversichert, die aus Mängeln hervorgehen, die beim Abschluss des Vertrags bereits vorhanden waren. Einige wenige Anbieter versichern manche der genannten Punkte im Rahmen der Photovoltaikversicherung mit, zumeist jedoch gegen einen entsprechenden Aufpreis.

Warum reicht die bestehende Gebäudeversicherung nicht aus?

Prinzipiell hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, seine Anlage über die Wohngebäudeversicherung mitzuversichern, was zunächst einmal verlockend scheint, da der Einschluss oftmals sogar kostenlos ist. Jedoch ist der Versicherungsschutz bei weitem nicht so umfangreich, wie der einer speziellen Photovoltaikversicherung. Zum Beispiel ist die Beschädigung der Anlage durch einen Blitzschlag nur dann mitversichert, wenn der Blitz unmittelbar in das Gebäude eingeschlagen ist. Trifft dieser jedoch das Dach des Nachbarn und verursacht dadurch einen Kurzschluss an der Photovoltaikanlage des Versicherungsnehmers, so übernimmt die Gebäudeversicherung den Schaden nicht.

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Achtung: Versicherungssumme muss angepasst werden
Wer seine Photovoltaikanlage trotz des erhöhten Risikos über die Wohngebäudeversicherung mitversichern möchte, sollte dringend die Versicherungssumme erhöhen. Nur so lässt es sich vermeiden, im tatsächlichen Schadensfall unterversichert zu sein. Die erhöhten Prämien führen wiederum dazu, dass durch den Verzicht auf eine Photovoltaikversicherung nur minimale bzw. keine Ersparnisse entstehen.

Beispiel zur Erhöhung der Versicherungssumme

Bestehende Versicherungssumme Erhöhung der Versicherungssumme
250.000 Euro 300.000 Euro
Netto-Jahresprämie 310,00 Euro Netto-Jahresprämie 370,40 Euro
Mehrprämie netto 60,40 Euro
Quelle: rosa Photovoltaik

Um das vorangegangene Beispiel richtig bewerten zu können, ist es wichtig zu wissen, dass eine Photovoltaikversicherung jährlich zwischen 60 und 75 Euro kostet. Damit liegt die Ersparnis durch den Verzicht maximal bei gerade einmal 15 Euro und das bei einem sehr viel höheren Risiko.

Wovon hängt die Höhe der Jahresbeiträge ab?

Unterschiedliche Versicherungsgesellschaften bieten verschiedene Tarife an, deren Leistungsumfang variieren kann. Dementsprechend fallen auch die Jahresbeiträge unterschiedlich aus. Darüber hinaus wirken sich auch bestimmte Faktoren, die die Anlage selbst betreffen, auf die Beitragssumme aus. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Größe und Wert der Photovoltaikanlage
  • Standort der Anlage (Dachanlage, Freifläche)
  • Nutzungsart des Gebäudes (z.B. Wohn- oder Firmengebäude)
  • Gefahrenerhöhung (z.B. Lagerung von feuergefährlichen Stoffen im Gebäude)

Wie wird der Versicherungswert ermittelt?

Der anzugebende Versicherungswert setzt sich aus dem Listenpreis der versicherten Sache im Neuzustand und den Bezugskosten zusammen. Unter den Bezugskosten werden unter anderem die Kosten für die Verpackung, Fracht, Zölle und Montage verstanden. Rabatte sowie Nachlässe bleiben bei der Bewertung außen vor.

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