Brillenzusatz­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine gute Brillen­versicherung, was für Leistungen werden übernommen und für wen lohnt sich das wirklich.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist die Brillenzusatz­­versicherung?
  2. Wie sinnvoll ist eine Brillenzusatz­­versicherung?
  3. Leistungen
  4. Kosten
  5. Brillen­­versicherungen vom Optiker
  6. Aktuelle Testergebnisse
  7. Tipps für den Vergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Erwachsene müssen sämtliche Kosten rund um Brille und Kontaktlinsen seit 2004 aus eigener Tasche bezahlen. Mithilfe der Brillenzusatz­versicherung wird die Versorgungslücke geschlossen.
  • Zu den Leistungen der Brillenzusatz­versicherung gehört die Versorgung mit Sehhilfen aller Art, aber auch Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt und u. U. auch Lasertechnik-Operationen.
  • Die Kosten der Brillenzusatz­versicherung können höher oder niedriger ausfallen, je nach Höhe des Leistungsumfangs.
  • Im aktuellen Test schneiden gleich mehrere Tarife mit der Bestbewertung “Hervorragend” ab.

Was ist die Brillenzusatz­versicherung?

Die Brillenzusatz­versicherung ist eine Variante der privaten Krankenzusatz­versicherung. Diese erstattet Ihnen beispielsweise die gesamten oder einen Teil der Kosten Ihrer neuen Brille oder Ihrer neuen Kontaktlinsen. Je nach Tarif kann auch ein einmaliges Augenlasern versichert sein. Ähnlich wie bei der privaten Kranken­versicherung ist es möglich, spezifische Zusatzleistungen über eine individuell maßgeschneiderte Tarifwahl zu erhalten.


Pakettarife mit Brillenzusatz­versicherung

Häufig werden Sie Tarife finden, die eine Brillen­versicherung mit anderen Leistungen verbinden. Weit verbreitet sind Versicherungs­pakete der privaten Krankenzusatz­versicherung aus Zahnzusatz­versicherung und Brillenzusatz­versicherung. Aber auch andere ambulante Zusatz­versicherungen wie die Heilpraktiker­versicherung werden als Pakettarif mit einer Brillen­versicherung angeboten. Es gibt aber durchaus auch reine Brillenzusatz­versicherungen.

Ist eine Brillenzusatz­versicherung sinnvoll?

Nachdem die gesetzlichen Kranken­versicherungen 2004 den Leistungs­katalog der Brillenverordnung drastisch reduziert haben, werden die Kosten für Brillen nur noch in sehr begrenztem Umfang übernommen. Erwachsene müssen in der Regel sämtliche anfallende Kosten für Brille und Kontaktlinsen selbst tragen. Diese Lücke im Versorgungssystem schließt die Brillenzusatz­versicherung.

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Wann sich die Brillenzusatz­versicherung eher nicht lohnt

Man sollte genau abwägen, ob sich eine Brillenzusatz­versicherung für den Einzelfall rechnet. Wer sich ohnehin nur alle zwei oder drei Jahre eine neue Brille oder neue Kontaktlinsen anschafft, der spart u. U. mit einer Zusatz­versicherung nicht viel. Am Ende sind die Kosten für eine neue Sehhilfe und die monatlichen Versicherungs­beiträge zur Brillen­versicherung etwa gleich. Das gleiche gilt für diejenigen, die etwa einen niedrigen Dioptrie-Wert haben. Dann fallen die Brillengläser bzw. Kontaktlinsen ohnehin nicht so teuer aus.

Die Leistungen der Brillenzusatz­versicherung

Der konkrete Leistungsumfang und die Höhe der Kostenerstattung im Ernstfall entscheidet sich mit der Wahl eines Tarifs und dem Abschluss einer Brillenzusatz­versicherung. Das gilt für Brillen­gläser ebenso wie für Kontaktlinsen. Beim Leistungsumfang unterscheiden sich die Tarife der Anbieter teils erheblich. Aus diesem Grund sollten Sie die genauen Vertrags­bedingungen gründlich prüfen. Wenn Sie oder Ihr Kind absehbar häufig eine neue Brille benötigen, lohnt sich der frühe Abschluss einer Brillenzusatz­versicherung.

Es ist üblich, dass im Vertrag der Brillenzusatz­­versicherung ein maximaler jährlicher Höchstsatz oder ein Prozentsatz, zum Beispiel 90 %, für die Kostenübernahme festgesetzt wird. Folgende Leistungen sind der Erfahrung nach in der Brillenzusatz­versicherung enthalten:

  • Versorgung mit Sehhilfen aller Art, wie Brillen und Kontaktlinsen
  • Vorsorgeuntersuchungen durch einen Augenarzt
  • Die Kosten einer unfallbedingten Erblindung
  • Lasertechnik-Operationen
  • Brillenreparaturen
  • Häufig zahlt die Versicherung bei einer Verschlechterung der Sehstärke um 0,5 Dioptrien

Gibt es eine Wartezeit?

Es ist immer empfehlenswert, früh für einen ausreichenden Versicherungs­schutz zu sorgen. Die sogenannte Wartezeit gibt an, ab wann der Versicherungs­nehmer frühestens Leistungen beanspruchen kann. In der Regel beträgt die Wartezeit drei Monate. Vereinzelt gibt es auch Anbieter gänzlich ohne Wartezeit.

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Brillen­versicherung in der betrieblichen Kranken­versicherung

Der eigene Arbeitgeber kann im Rahmen der betrieblichen Kranken­versicherung eine private Brillenzusatz­versicherung für die Angestellten vereinbaren. Über Anbieter und Leistungspaket können Arbeitnehmer und Unternehmen miteinander verhandeln. Letztlich schließt die Firma als Option für ihre Angestellten eine Reihe privater Krankenzusatz­versicherungen ab. Prüfen Sie deshalb diese Option.

Kosten der Brillenzusatz­versicherung

Die Kosten der Brillenzusatz­versicherung hängen in erster Linie mit dem Leistungsumfang des gewählten Tarifs zusammen. Als Faustregel gilt: Je größer der erwünschte Leistungsumfang, der von der Brillenzusatz­versicherung abgedeckt werden soll, desto höher fallen auch die zu erwartenden Kosten aus.

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage der Kosten zu geben, fällt aus diesem Grund schwer. Als grobe Orientierung kann man sagen, dass gute Tarife mit angemessenem Leistungsumfang in etwa zwischen 10 und 25 Euro pro Monat kosten.

Was kostet Sie eine Brillen­versicherung?

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Sind Optiker-Brillen­versicherungen sinnvoll?

Um Kunden ohne Brillen­versicherung beim Kauf einer neuen Sehhilfe den passenden Versicherungs­schutz anbieten zu können, kooperieren Optiker-Ketten wie Fielmann oder Apollo mit Versicherungs­gesellschaften (z. B. mit der HanseMerkur). Dabei heraus kommt für Sie als Verbraucher eine starke Reduzierung der Kosten für eine neue Brille. Der Versicherungs­beitrag richtet sich nach Art der Gläser und ist vergleichsweise niedrig.

Doch muss beachtet werden, dass bei der Wahl der neuen Brille nur eine bestimmte Auswahl von Modellen durch die Optiker-Brillen­versicherung in Betracht kommt. Für eine freie Wahl des Gestells können deshalb trotz Zusatz­versicherung weitere Kosten entstehen. Sinnvoll ist eine Brillen­versicherung über Ihren Optiker also vor allem dann, wenn Sie mit der möglichen Beschränkung an Nulltarif-Gestellen kein Problem haben und Sie Stammkunde bei einem Optiker mit dieser Zusatzleistung sind.

Experten-Tipp:

„Achten Sie bei Versicherungen, die direkt vom Optiker angeboten werden, darauf, ob nur de Neukauf oder auch Reparaturleistungen bezuschusst werden. Sonst müssen Sie Reparaturen im Schadenfall aus eigener Tasche bezahlen.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Brillenzusatz­versicherungen im Test (2021)

Im Test 2019 bewertete Franke und Bornberg unter dem Oberthema privater Krankenzusatz­versicherungen die Qualität und Güte von Brillenzusatz­versicherungen. Im Tarifsegment “Sehhilfen” wurden Ratings erstellt für insgesamt 137 unterschiedliche Tarife, die eine Erstattung von Brillenfassungen, -gläsern und Kontaktlinsen vorsahen (Quelle).

Das Testergebnis

34 der 137 untersuchten Tarife schnitten mit der Bestbewertung “FFF” in der Qualitätsklasse “hervorragend” ab. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der Testsieger.

VersichererTarifRating-Urteil
ConcordiaTarif AZSH, Tarif AZ TOP, Tarif AZN, Tarif AZPFFF (Hervorragend)
DEVKTarif ET-G PlusFFF (Hervorragend)
DKVTarif BMG/0, Tarif BMG/1, Tarif BMG/2FFF (Hervorragend)
InterTarif APP, Tarif AVP, Tarif AGPFFF (Hervorragend)
Münchener VereinTarif Naturmedizin, Tarif Sehhilfen und Hilfsmittel, Tarif VorsorgeFFF (Hervorragend)
R+VTarif Blick+ Check Premium, Tarif NaturMedizin, Tarif Premium plusFFF (Hervorragend)
AxaTarif MED Komfort-U, Tarif MED Komfort Start-UFFF (Hervorragend)
Signal IdunaTarif AmbulantPLUSpurFFF (Hervorragend)

Was beim Vergleich von Brillenzusatz­versicherungen zu beachten ist

Die angebotenen Leistungen können sich von Tarif zu Tarif deutlich unterscheiden. Manche Angebote ersetzen lediglich die ehemaligen Kassenleistungen. Andere Versicherer bieten darüber hinaus noch weitere zusätzliche Leistungen. Wichtig ist dabei, ob Sie zum Beispiel eine Gleitsichtbrille brauchen, die in der Regel mit höheren Kosten zu Buche schlägt.

Lassen Sie sich bei der Wahl einer geeigneten Brillenzusatz­versicherung nicht nur von der Höhe der monatlichen Beiträge leiten, sondern vergleichen Sie die detaillierten Vertragsklauseln nach Art und Umfang der aufgelisteten Leistungen miteinander. So finden Sie schnell den optimalen Tarif für Sie.

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