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Früher in Rente gehen: Mit welchen Abzügen muss man rechnen?

Mit 5 wichtigen Tipps zum vorzeitigen Rentenbeginn
Das Wichtigste in Kürze
  • Wer viele Jahre gearbeitet hat, kann früher in Rente gehen – unter Umständen sogar ohne Abzüge bei der Rentenzahlung.
  • Wenn Abzüge hingenommen werden müssen, hängt die Höhe der Kürzung u. a. vom Geburtsjahr des Rentners ab (s. a. Tabelle in diesem Beitrag).
  • In den meisten Fällen können Arbeitnehmer maximal vier Jahre vor der Regelaltersgrenze aus dem Berufsleben ausscheiden.
  • Wer vorzeitig in Rente gehen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, um eventuelle Abzüge auszugleichen oder sogar zu verhindern.
  • Vielen Rentnern reichen 60 bis 80 Prozent des letzten Einkommens aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Mögliche Abzüge

Derzeit liegt die Regelaltersgrenze (auch Regelaltersrente genannt) bei 67 Jahren. Das bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer, der mit 67 Jahren in Rente geht, keine Abzüge hinnehmen muss, solange die Mindestversicherungszeit von 35 Jahren eingehalten wurde. Arbeitnehmer, die vor 1964 geboren wurden, können ohne Abzüge sogar früher in Rente gehen.

Wer vor dem persönlichen Renteneintrittsalter in Rente gehen möchte, muss für jeden vorgezogenen Monat eine Kürzung der Rentenbezüge von 0,3 Prozent hinnehmen. Die maximale Kürzung liegt bei 14,4 Prozent. Diese maximale Kürzung entsprechen 4 Jahre. Das bedeutet:

Selbst mit Abzügen ist eine vorzeitige staatliche Rente höchstens 4 Jahre vor der Regelaltersgrenze möglich!

Wie die persönliche Regelaltersgrenze ausfällt, ist vom eigenen Geburtsjahr abhängig. Beachten Sie dazu nachfolgende Tabelle.

Aus der Tabelle ist zudem ersichtlich, welche Jahrgänge in welchem Alter ohne Abzüge in Rente gehen können. Ein Beispiel: Arbeitnehmer, die 1948 geboren worden sind, können ohne eine Kürzung in Rente gehen, wenn sie 65 Jahre und 2 Monate alt sind.

Geburtsjahr Regelaltersgrenze Anhebung lt. § 235 SGB VI
vor 1947 65 Jahre
1947 65 Jahre + 1 Monate
1948 65 Jahre + 2 Monate
1949 65 Jahre + 3 Monate
1950 65 Jahre + 4 Monate
1951 65 Jahre + 5 Monate
1952 65 Jahre + 6 Monate
1953 65 Jahre + 7 Monate
1954 65 Jahre + 8 Monate
1955 65 Jahre + 9 Monate
1956 65 Jahre + 10 Monate
1957 65 Jahre + 11 Monate
1958 66 Jahre
1959 66 Jahre + 2 Monate
1960 66 Jahre + 4 Monate
1961 66 Jahre + 6 Monate
1962 66 Jahre + 8 Monate
1963 66 Jahre + 10 Monate
1964 67 Jahre
Jeder vierte Deutsche geht frühzeitig in Rente
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes geht nahezu jeder vierte Deutsche frühzeitig in Rente. Allein im Jahr 2014 traten rund 197.000 Menschen trotz Abschlägen ihren vorzeitigen Ruhestand an. Dabei nahmen die betreffenden Personen durch­schnittlich 23,47 Abschlagsmonate in Kauf und gingen knapp zwei Jahre vor Erreichen des Regelrentenalters in Rente.

Die Rente mit 50 ist nur theoretisch möglich – und dieses auch nur, wenn mit privatem Geld vorgesorgt wurde. Eine staatliche Rente wird für 50 Jahre alte Personen nicht ausgezahlt. (Ausnahmen gibt es für Menschen mit Behinderung und für Berufssoldaten.)

Der Hintergrund: Für jeden Monat, der zum eigentlichen Rentenbeginn fehlt, werden 0,3 Prozent vom eigentlichen Rentenanspruch abgezogen. Da der größtmögliche Abzug der staatlichen Rente bei 14,4 Prozent liegt, ergibt sich ein Renteneintritt, der maximal 4 Jahren vor der Regelaltersgrenze liegt (14,4 Prozent geteilt durch 0,3 Prozent sind gleich 48 Monate). Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren kann man also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

Wer mit privatem Vermögen die Rente mit 50 finanzieren möchte, kann sich an folgender Beispielrechnung orientieren.

Rechnet man mit einer Lebenserwartung von 85 Jahren und möchte auf ein monatliches Budget von 1.000 Euro zurückgreifen, benötigt man eine Ersparnis von insgesamt 420.000 Euro – ungeachtet eventueller weiterer Einkünfte. Bei einer Lebenserwartung von 90 Jahren sind bereits 480.000 Euro nötig. Berücksichtigt man eine Kapitalverzinsung von z. B. 2 Prozent, liegt das verbrauchte Kapital beim letztgenannten Beispiel bei immerhin noch 330.000 Euro.

Auch die Rente mit 55 ist im Regelfall nicht möglich. (Ausnahmen gibt es auch hier für Menschen mit Behinderung sowie für Berufssoldaten.) Allerdings gibt es die Möglichkeit, in Altersteilzeit zu wechseln. Der Arbeitnehmer muss hierfür das 55. Lebensjahr vollendet haben.

Die Arbeitszeit wird bei der Altersteilzeit reduziert, die Einkünfte fallen in der Regel also geringer aus. Durch das geringere Gehalt werden allerdings auch weniger Rentenpunkte angespart, so dass die Rente geringer ausfällt als bei einer vollen Arbeitsstelle.

In einigen Fällen wird die Altersteilzeit staatlich gefördert, wenn durch die Teilzeit Arbeitsplätze für jüngere Menschen entstehen.

5 Tipps, mit denen Sie früher in Rente gehen

Ab wann man vorzeitig in den Ruhestand gehen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab – einige kann man beeinflussen, andere nicht.

Lesen Sie hier, was Sie tun können, um nicht bis zur Regelaltersgrenze warten zu müssen.

Die Bundesregierung hat die Flexi-Rente eingeführt, um Erwerbstätigen den Übergang in den Ruhestand zu erleichtern. Rentner bzw. künftige Rentner können hier in zweierlei Hinsicht profitieren:

  • Steigerung des Rentenanspruchs
  • Reduzierung der Arbeitszeit als Arbeitnehmer über die Teilrente

Wer eine Steigerung des Rentenanspruchs anstrebt, hat zwei Möglichkeiten:

Zum einen kann über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus gearbeitet werden, um für jeden zusätzlichen Monat ein Steigerung der Rente von 0,5 Prozent zu erzielen. Der Arbeitnehmer ist also noch nicht Rentner.

Zum anderen ist es möglich, bereits eine Rente zu beziehen und zugleich in die Rentenkasse einzuzahlen. In diesem Fall erhält man 1 Prozent des Jahresverdienstes später als Rentner oben drauf. Wer also z. B. 12 Monate länger arbeitet und pro Monat 1.000 Euro verdient, erhält im Jahr darauf 10 Euro mehr Rente.

Bei der Teilrente gibt es bereits Zahlungen aus der Rentenkasse. Zusätzlich ist es den Rentnern erlaubt, zur Rente etwas hinzu zuverdienen. Hier muss man allerdings aufpassen: Ab einer bestimmten Einkunftsgrenze (zuletzt 450 Euro pro Monat) wird ein Teil der Einkünfte mit der staatlichen Rente verrechnet.

Wer früher in Rente gehen und zugleich keine Abzüge bei der Rente hinnehmen möchte, kann eine Sonderzahlung an die Rentenkasse leisten. Dieses ist ab dem 50. Lebensjahr möglich – selbstverständlich nur, wenn entsprechend finanzielle Mittel vorhanden sind.

Hier sollte man allerdings ermitteln, ob die geplante Sonderzahlung bei einer privaten Vorsorgeform (z. B. einer Lebensversicherung oder eines Aktien-Fonds) nicht eine höhere Rendite verspricht. Im Zweifel weiß ein unabhängiger Anlageberater Rat.

Tipp: Wenn Sie erfahren möchten, wie hoch die Sonderzahlung ausfällt, um keine Abschläge hinnehmen zu müssen, teilen Sie der Rentenversicherung mit, dass in Frührente gehen möchten. Die Abschläge werden dann berechnet, ebenso wie die Höhe der Sonderzahlung, die die Abschläge ausgleichen kann.

Wenn der Arbeitgeber mitspielt, ist es möglich, bei der Rentenversicherung ein Arbeitszeitkonto einzurichten. Auf diesem Konto werden z. B. Überstunden oder auch nicht genommener Urlaub „eingezahlt“. Dieses Guthaben kann man direkt vor dem eigentlichen Rentenbeginn in Anspruch nehmen, so dass man zwar offiziell noch Arbeitnehmer ist, praktisch aber schon Rentner.

Firmen, die dieses Modell anbieten, sind in Deutschland bislang noch recht selten. Womöglich macht es für interessierte Arbeitnehmer Sinn, den Arbeitgeber direkt darauf anzusprechen.

Bestimmte Personengruppen können vorzeitig in den Ruhestand eintreten, ohne Abzüge hinnehmen zu müssen. Dazu zählen u. a.:

  • Personen mit einer attestierten Behinderung von 50 Prozent und mehr;
  • Berufssoldaten, die unter bestimmten Voraussetzungen bereits mit 55 Jahren in den Ruhestand gehen dürfen;
  • Arbeitnehmer, die außerordentlich lange einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgekommen sind.

Personen, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, dürfen ohne Abschläge zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen.

Was banal und nahe liegend klingt, ist für einige Besserverdiener eine Alternative zum „Durchhalten“ bis zur Regelaltersgrenze. Wer vermutet, dass das Plus an Lebensqualität durch eine vorzeitige Rente die Abschläge wett macht, kann sich an folgender Faustformel orientieren:

Zwischen 60 und 80 Prozent des letzten Einkommens reichen vielen Rentnern aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Möchte man nun drei Jahre vorzeitig in Rente gehen, zieht man für jeden Monat 0,3 Prozent von der eigentlichen Rente ab. (Bei drei Jahren sind dieses 36 Monate, also 10,8 Prozent.) Bei dieser Rechnung muss allerdings zusätzlich berücksichtigt werden, dass der Zeitraum, in dem in die Rentenkasse eingezahlt wird, um drei Jahre kürzer ausfällt. Hat man anhand dieser beiden Parameter die tatsächliche Rentenhöhe errechnet, kann man diese mit den eingangs erwähnten 60 bis 80 Prozent abgleichen.

Früher in Rente im Detail

Grundsätzlich gilt: Wird die Mindestversicherungszeit eingehalten (aktuell: 35 Jahre), haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, abschlagsfrei in Rente zu gehen. Wird eine vorzeitige Rente angestrebt, müssen Arbeitnehmer teilweise deutliche Abzüge hinnehmen.

Im Allgemeinen dürfen Arbeitnehmer frühestens mit Vollendung des 63. Lebensjahres ihre Rente antreten. (Die häufig erfragte Rente mit 60 ist ohne Weiteres also nicht möglich. Beachten Sie auch die Abschnitte „Rente mit…“ in diesem Beitrag.) Mit der schrittweisen Anhebung des Rentenbeginns ergibt sich daraus ein Abschlag zwischen 7,5 und höchstens 14,4 Prozent pro Jahr. Dieser Abzug gilt ein Leben lang, selbst wenn das Alter für den regulären Rentenbeginn erreicht wurde.

Frauen teilweise besser gestellt

Weitaus besser gestellt sind alle Frauen, die:

  • vor dem Jahr 1952 geboren wurden,
  • mindestens 15 Versicherungsjahre gearbeitet haben und
  • nach dem 40. Geburtstag noch weitere zehn Versicherungsjahre arbeiten.

Diese Frauen können bereits mit 60 Jahren ihre Altersrente beziehen. Im Zuge dessen können sie die Frauenrente beantragen. Mit dem Antrag müssen sie sich allerdings auf Abschläge von 18 Prozent gefasst machen.

Rechenbeispiel: Abzug bei früherem Rentenbeginn
Grundsätzlich müsste ein heute 55-jähriger Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr arbeiten, um eine monatliche Rente von 1.126 Euro zu erhalten. Geht er bereits mit 64 Jahren in Rente, fehlen ihm drei Einzahlungsjahre, sodass sich sein Rentenanspruch auf 1.041 Euro verringert. Des Weiteren werden dem Arbeitnehmer weitere 0,3 Prozent abgezogen für jeden Monat des früheren Rentenbeginns. Bei 36 Monaten macht das einen Satz von 10,8 Prozent. Nach Abzug schmälert sich die Rente dann insgesamt auf monatlich nur noch 929 Euro.

Tipp: Fordern Sie direkt einen Vergleich der besten Altersvorsorge-Angebote am Markt an, um Geld beim früheren Renteneintritt zu sparen.

Zum Altersvorsorge-Vergleich

 

Altersteilzeit ermöglicht Rente ohne Abzüge

Eine Möglichkeit, sich den Abschlägen bei frühzeitigen Renteneintritt zu entledigen, bietet das Modell der Altersteilzeit (mehr zur Flexi-Rente). Dieses ähnelt sehr dem Konstrukt eines Teilzeitarbeitsvertrages. Vor diesem Hintergrund schließen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag. Diese kann ab Vollendung des 55. Lebensjahres angestrebt werden. Bei dem Konzept der Altersteilzeit handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Unternehmens, der den Mitarbeitern einen früheren Rentenbeginn ermöglicht.

Mit der Vereinbarung von Altersteilzeit haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit zu halbieren. Um die Vorteile der Altersteilzeit genießen zu können, müssen neben dem 55. Lebensjahr noch drei versicherungspflichtige Beitragsjahre der vergangenen fünf Jahre nachgewiesen werden.

BERATER-TIPP

»Wer ohne Abschläge früher in Rente gehen möchte, kann eine Einmalzahlung an die Rentenversicherung leisten, um eine Minderung der Rente zu verhindern. Wie hoch diese Einmalzahlung ausfallen muss, erfahren Sie bei der Rentenversicherung.«

Modelle der Altersteilzeit

Entscheiden sich Arbeitnehmer für das Modell der Altersteilzeit, können sie zwischen zwei Arbeitszeitmodellen wählen: dem Gleichverteilungsmodell und dem Blockmodell.

Die Besonderheit beider Modelle besteht darin, dass sich die Arbeitszeit des Angestellten halbiert, auf mehrere Jahre gestreckt wird und einen Gehaltsverzicht vorsieht.

Fällt die Wahl auf das Gleichverteilungsmodell, findet eine gleichmäßige Reduktion der Arbeitszeit um 50 Prozent statt und wird über den Zeitraum der Altersteilzeit verteilt. Im Gegensatz dazu beinhaltet das Blockmodell zwei Phasen.

In der ersten Phase geht der Angestellte seiner Vollzeitbeschäftigung nach und erhält im Gegenzug lediglich das Gehalt der vereinbarten Altersteilzeit. Hingehen stellt die zweite Phase den Zeitraum der Freistellung dar. In dem Zusammenhang muss der Arbeitnehmer nicht mehr arbeiten und bezieht das Gehalt der Altersteilzeit. Je nach Tarifvertrag sehen diese Blöcke einen Zeitraum zwischen zwei und drei Jahren vor.

Beispiel zur Berechnung des Einkommens in der Altersteilzeit

Ein heute 55-jähriger Arbeitnehmer hätte die Möglichkeit, mit 66 Jahren in Rente zu gehen. Im Rahmen seiner Anstellung hat er seit 1984 stets das Anderthalbfache des Durchschnitts verdient. Würde er im Jahre 2019 als 63-Jähriger seine Pensionierung antreten, stünde ihm eine Rente in Höhe von 1.393 Euro zu – 300 Euro weniger als bei Renteneintritt mit 66 Jahren. Im Falle der Altersteilzeit hätte der Arbeitnehmer einen Rentenanspruch von 1.587 Euro. Jedoch erst mit Vollendung des 66. Lebensjahres. Dabei ist er die vorherigen Jahre von jeglicher Arbeit freigestellt. Im Zeitraum der Freistellung erhält ein lediger Arbeitnehmer eine monatliche Rente von netto 1.639 Euro. Somit würde er nur in den Jahren 60 bis 63 weniger verdienen. Diese Diskrepanz gleicht sich in wenigen Jahren wieder aus.

Was passiert mit der Altersteilzeit bei unvorhergesehen Ereignissen

Im Rahmen des Blockmodells tritt der Arbeitnehmer in Vorleistung. Demnach stellt er seine volle Arbeitskraft zu einem reduzierten Gehalt zur Verfügung. Dadurch setzt er sich Risiken und vor allem Fragen aus, was im Falle von Insolvenz oder Krankheit mit seinen Ansprüchen geschieht. Eben diese Zwischenfälle sind im § 8a AltZTG geregelt. In dem Zusammenhang verpflichtet sich der Arbeitgeber dazu, die noch nicht ausgezahlte Vergütung gegen Insolvenz abzusichern. Dahingehend empfiehlt es sich, eine derartige Insolvenzsicherung vom Arbeitgeber aushändigen zu lassen. Fällt der Arbeitnehmer wegen Krankheit oder längerer Arbeitsunfähigkeit (s. a. Berufsunfähigkeitsversicherung) aus, ist der Arbeitgeber zur Weiterzahlung im Rahmen der Entgeltfortzahlung verpflichtet. Tritt eine längere Arbeitsunfähigkeit während der Freistellungsphase ein, muss der Arbeitgeber ohnehin zahlen. Schließlich hat er seine Arbeitsleistung während der Beschäftigungsphase erbracht. Leistet der Arbeitnehmer hingegen Lohnersatzleistungen wie Krankengeld, Insolvenzgeld, Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld, fällt die mindestens 20-prozentige Aufstockung der Altersteilzeit weg. Daher ist es umso wichtiger, dass die Ansprüche der Altersteilzeit vorzeitig geregelt werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.10.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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