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Festgeld

Auf dem Festgeldkonto ist das Geld sicher und es gibt höhere Zinsen als aufs Tagesgeld.
Das Wichtigste in Kürze
  • Auf einem Festgeldkonto wird das Geld für eine bestimmte Laufzeit fest gebunden und verzinst.
  • Je länger Sie das Geld anlegen, desto höher sind die Festgeldzinsen.
  • Ein Festgeldkonto empfiehlt sich für jeden, der beim Geld anlegen Wert auf Sicherheit und Schutz vor Verlusten legt.
  • Besonders für kurze Anlagezeiten von 1-3 Jahren bietet sich ein Festgeldkonto an.
  • Nutzen Sie unseren Online-Rechner zum Festgeld, um schnell und einfach das beste Konto zu finden.

Was ist ein Festgeld­konto?

Der Name „Festgeld“ sagt bereits, wie dieses Geldkonto funktioniert: Das Geld wird auf diesem Konto fest gebunden, die Laufzeit wird mit der Bank vereinbart. Banken bieten für gewöhnlich gestaffelte Laufzeiten an, so beispielsweise für:

  • 12 Monate
  • 36 Monate
  • 72 Monate

Feste Bindung, feste Verzinsung

Während dieser Zeit kommen Kontoinhaber nicht an ihr Geld. Es ist fest gebunden und darf folglich nicht abgehoben werden. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, nur jenes Kapital auf ein Festgeldkonto anzulegen, was in naher Zukunft nicht benötigt wird. Die Bank, die Zugriff auf das Kapital hat, wirtschaftet dann mit diesem. Der Kontoinhaber trägt jedoch kein Risiko, anders als bei beispielsweise Aktien oder Fonds. Er erhält stattdessen eine vorher vertraglich vereinbarte, feste Verzinsung des Kapitals.


Mit dem Online-Rechner können Sie schnell und einfach aktuelle Festgeldkonten vergleichen & Top-Konditionen für 2020 sichern.


Wie funktioniert unser Festgeld-Vergleich?
Damit Sie innerhalb weniger Minuten das passende Festgeldkonto finden, haben wir Ihnen einen Online-Rechner bereit gestellt. Dieser funktioniert mit nur wenigen Schritten:

  • Schritt 1: Machen Sie Ihre Angaben zum Anlagebetrag und Anlagezeitraum (in Monaten).
  • Schritt 2: Vergleichen Sie die Angebote auf einen Blick: Bank, Vorteile, Zinssatz, voraussichtliche Rendite, Konditionen und Informationen zur Einlagensicherung werden Ihnen direkt angezeigt.
  • Schritt 3: Wählen Sie das für Sie beste Angebot aus und klicken Sie auf „Weiter“. Sie werden auf die Partner-Webseite der Bank bzw. des Anbieters weitergeleitet. Eventuell müssen Sie sich vorab registrieren oder in einigen Fällen zunächst einen Antrag auf ein Tagesgeldkonto ausfüllen. Befolgen Sie die weiteren Anweisungen der Bank.

Für wen eignet sich das Fest­geld­konto als Geld­anlage?

Klassische Girokonten oder Sparbücher werfen heutzutage keine Zinsen mehr ab – zumindest nicht in der Höhe, dass sie die zu erwartende Inflation von knapp 2 Prozent jährlich ausgleichen würden. Anders als auf dem freien Kapitalmarkt, wo beispielsweise in Aktien, ETFs oder Edelmetalle investiert wird, ist das Geld auf dem Festgeldkonto gegenüber Verlusten aber geschützt.

Deshalb empfiehlt sich das Festgeldkonto vor allem dann, wenn:

  • Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen möchten
  • Sie sich mit einem relativ niedrigen Zinssatz zufriedengeben
  • Sie um keine Verluste fürchten möchten
  • das Geld in absehbarer Zeit tatsächlich nicht benötigt wird
Schulden vorher tilgen
Ist das Geld einmal angelegt, müssen Sie die vereinbarte Vertragslaufzeit „aussitzen“. Planen Sie deshalb unbedingt vor und begleichen Sie beispielsweise etwaige Schulden, bevor das Kapital fest gebunden wird.

Festgeld geschützt durch gesetzliche Ein­lagen­siche­rung

Das Geld ist bei Banken, die innerhalb der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum agieren, sehr sicher. Dafür sorgt die gesetzliche Einlagensicherung, die unter anderem als Antwort auf die Finanzkrise im Jahr 2008 etabliert wurde. Sie schützt das eingelagerte Kapital mit einer Höhe von bis zu 100.000 Euro. Planen Sie mehr als 100.000 Euro einzulagern, sollten Sie das Kapital unbedingt auf mehrere Banken verteilen, da Sie bei jeder Bank von der gesetzlichen Einlagensicherung profitieren. Bei einem Kapital von 300.000 Euro sollten also jeweils 100.000 Euro auf drei verschiedene Banken verteilt werden. Dann ist jedes Ihrer Festgeldkonten bis zum Maximum (Rendite nicht inbegriffen) abgesichert.

Beachten Sie dazu, dass auch andere Kapitaleinlagen in diesen Betrag zählen. Haben Sie also beispielsweise bei einer dieser Banken schon ein Girokonto, ist nur der Gesamtbetrag gegenüber der Bank abgesichert, nicht aber je Konto.


So wächst das Geld auf dem Festgeldkonto

Auf Grundlage unseres Online-Rechners zum Festgeldkonto haben wir eine Beispielrechnung erstellt, wie Ihr Geld zu den besten sowie zu den schlechtesten Konditionen auf einem Festgeldkonto wachsen könnte.

Dazu gelten die folgenden Bedingungen:

  • Anlagebetrag: 10.000 Euro
  • Anlagezeitraum: 2 Jahre
  • Die Inflation von aktuell ca. 1.7 % wurde für die Einfachheit nicht berücksichtigt.
Festgeld zu besten KonditionenFestgeld zu schlechtesten Konditionen
Zinsen1,25 %0,20 %
10.000 €10.250 €10.040 €

Zusätzliche Kosten für ein Festgeldkonto: in der Regel 0 Euro

Lohnt sich ein Festgeldkonto?

Wie bei jeder Geldanlage auch kann die Frage, ob es sich lohnt, nicht pauschal beantwortet werden. Vor- und Nachteile müssen stets persönlich abgewogen werden. In vielen Fällen lohnt sich ein Festgeld mehr als ein Tagesgeldkonto, da die Zinsen höher sind. Wer auf das Geld für einen festen Zeitraum verzichten kann, ist mit einem Festgeldkonto gut bedient. Beachten Sie dazu auch die Hinweise im Abschnitt „Für wen eignet sich ein Festgeldkonto als Geldanlage?“ .

Wenn Sie auch mit etwas mehr Risiko bei Ihrer Geldanlage leben können und tiefer in das Thema einsteigen möchten, ist eventuell die Investition in Wertpapiere eher was für Sie. Dies können Sie mit einem Depotkonto umsetzen.

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Was muss man beim Fest­geld­konto be­achten?

Prinzipiell handelt es sich hierbei um eine sehr einfache Form des Geld anlegens, da Kontoinhaber nicht selbst entscheiden müssen, wie sie mit ihrem Geld wirtschaften und selbiges außerdem gegenüber Verlusten geschützt ist. Dennoch gibt es einige Punkte, die vor allem beim Vertragsabschluss zu berücksichtigen sind.

Die Verzinsung

So beispielsweise die Verzinsung. Sie spielt beim Festgeldkonto eine Schlüsselrolle, denn letztlich entscheidet sie darüber, wie viel Rendite zu erwarten ist. Speziell in Zeiten des europäischen Niedrigzinssatzes, der durch die Europäische Zentralbank (EZB) bestimmt wird und mittlerweile, je nach Zeitraum, auf dem Nullpunkt oder sogar im negativen Bereich liegt, lohnt es sich Angebote zu vergleichen. Nutzen Sie dazu gern unseren unabhängigen Online-Rechner, um die aktuell besten Festgeldzinsen zu finden.

Aktuell keine langen Anlagezeiträume wählen
Aufgrund der Niedrigzinssituation empfehlen Experten, zum aktuellen Zeitpunkt keine langfristigen Verträge für ein Festgeldkonto abzuschließen. Wer sich beispielsweise für zehn Jahre bindet, erhält dann auch nur den vereinbarten Zins. Steigen die Zinsen aber beispielsweise in fünf Jahren wieder, würde es mehr Sinn machen, ein neues Festgeldkonto zu eröffnen und dann einen besseren Zinssatz zu erhalten. Bis dahin ist das Kapital auf dem Festgeldkonto aber gut aufgehoben.

Weitere Punkte, die beim Abschluss beachten werden sollten

Hinter dem Begriff „Prolongation“ verbirgt sich eine Form der automatischen Vertragsverlängerung. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit würde die Bank, wenn die Klausel nicht ausgeschlossen wird, das Kapital nicht automatisch auszahlen. Stattdessen würde sie es erneut anlegen, der Festgeldkontovertrag verlängert sich also gewissermaßen. Es empfiehlt sich, diese Option direkt mit Vertragsabschluss auszuschließen. Ist das nicht möglich, muss eine fristgerechte Kündigung des Festgeldkontos erfolgen.
Außerdem müssen deutsche Staatsbürger bei der Bank einen Freistellungsauftrag einrichten, anderenfalls wird sie auf die Rendite automatisch Steuern abführen. Zum aktuellen Zeitpunkt können Singles einen Freibetrag auf Kapitalerträge in Höhe von 801 Euro p.a. geltend machen, Verheiratete zusammen 1.602 Euro jährlich. Beachten Sie unbedingt, dass der Freibetrag nicht nur für das Festgeldkonto, sondern auch andere Anlageformen gilt. Haben Sie beispielsweise in Ihrem Aktiendepot schon eine Freistellung von 601 Euro eingerichtet, würden für das Festgeldkonto nur noch 200 Euro verbleiben.

Des Weiteren werden angehende Inhaber eines Festgeldkontos bei der Eröffnung einige zentrale Fragen gestellt bekommen. So beispielsweise unter den Punkten „PeP“ und „Fatca“. Letzteres steht kurz für: „Foreign Account Tax Compliance Act“, eine Gesetzgebung aus den USA. Diese versuchen so Steuerflucht zu vermeiden. Aus diesem Grund werden angehende Kontoinhaber gefragt, ob sie in den USA steuerpflichtig sind.

„PeP“ hingegen steht kurz für: „politisch exponierte Personen“. Nach Angaben der deutschen Bundesfinanzaufsicht (Bafin) sind diese häufiger in Korruption verwickelt. Für den gewöhnlichen Bürger sollten aber beide Punkte kein Hindernis darstellen und dienen eher zur Absicherung der Bank. Generell sind bei der Kontoeröffnung natürlich alle Angaben zur Person, Steuerpflicht und politischen Verwicklung wahrheitsgemäß zu beantworten.


Festgeldkonten im Test

Wer auf der Suche nach dem richtigen Anbieter für ein Festgeldkonto ist, kann sich auch an Testergebnisse von unabhängigen Instituten orientieren. Einen solchen Test hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) in Zusammenarbeit mit n-tv und der FMH-Finanzberatung 2018 durchgeführt und dabei den Zins-Award verliehen. Betrachtet wurden verschiedene Finanzprodukte, darunter auch Festgeldkonten. Unterschieden wurde zwischen Laufzeiten von 12 Monaten und von 3 Jahren (Quelle).

Das Testergebnis: Die besten Festgeld-Anbieter

AnbieterBewertung
abcbankBestes Festgeld (12 Monate)
Erweiterte Einlagensicherung
BigbankBestes Festgeld (12 Monate)
Gesetzliche Einlagensicherung
CronbankBestes Festgeld (3 Jahre)
Erweiterte Einlagensicherung
Deniz-BankBestes Festgeld (3 Jahre)
Gesetzliche Einlagensicherung
WeltsparenBestes Festgeld (3 Jahre)
Gesetzliche Einlagensicherung
ZinspilotBestes Festgeld (12 Monate)
Gesetzliche Einlagensicherung
Tagesgeldkonten-Vergleich empfehlenswert
Testergebnisse sind zwar eine gute Orientierung, ersetzen jedoch nicht den persönlichen Vergleich von Festgeldkonten ersetzen. Immerhin sollte das Festgeld an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, schließlich bindet man sein Geld für eine längere Zeit, als etwa bei einem Tagesgeldkonto. Nutzen Sie gern unseren Online-Rechners zu Festgeldkonten! Mit diesem können Sie die Testsieger und weitere Anbieter direkt vergleichen und das für sich passende Angebot abschließen.

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Fazit: Was für das Festgeld spricht

Die Kombination aus:

  • fester Rendite
  • keinen möglichen Verlusten
  • und einer einfachen Handhabung, wo der Kontoinhaber selbst nichts tun muss,

machen das Festgeldkonto immer noch zu einer attraktiven Alternative. Insbesondere, weil auch Tagesgeldkonten heutzutage keinerlei nennenswerte Rendite mehr abwerfen. Wer das Geld bald benötigt, zum Beispiel für einen Hauskauf, kann das Kapital auch nur sehr kurzfristig binden, zum Beispiel für 6 oder 12 Monate.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.04.2020 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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