Elementar­schaden­versicherung

Ratgeber und Vergleich (2021)
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Überzeugen Sie sich selbst

Logos von Google, Trustpilot, Trustedshops und ProvenExpert.com

Das erwartet Sie hier

Wovor eine Elementar­schaden­versicherung schützt, für wen sie sinnvoll ist und worauf Sie beim Abschluss des Vertrags achten sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Leistungen
  2. So schließt man die Versicherung ab
  3. Leistungs­­ausschlüsse in Risikogebieten
  4. Wer sollte sich versichern?
  5. Unterschied zur Hausrat Elementar­­schaden­­versicherung

Das Wichtige in Kürze

  • Die Elementar­schaden­versicherung (auch als Elementar­­versicherung bezeichnet) schützt das eigene Haus vor Schäden, die durch Naturereignisse entstehen.
  • Der Versicherungs­schutz gilt entweder für das Gebäude und/oder für den Inhalt des Gebäudes.
  • Die Elementar­schaden­versicherung kann als Zusatzschutz bei der Hausrat- oder der Gebäude­versicherung abgeschlossen werden.

Leistung bei Elementar­schäden

Die Versicherung schützt das Hab und Gut des Versicherten vor Schäden, die nicht von der Gebäude- und Hausrat­versicherung abgedeckt werden. Denn bei Schäden durch Naturereignisse zahlen diese Versicherungen in der Regel nicht. Folgende Naturereignisse werden unter anderem von der Elementar­­versicherung abgedeckt:

  • Überschwemmungen, Rückstau, Hochwasser
  • Schneedruck, Lawinen
  • Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch
  • Vulkanausbruch

Mehr zur Gebäude­versicherung

Ohne Vorkehrungen kein Versicherungs­schutz

Wer eine Elementar­­versicherung abschließt, sollte darauf achten, dass die von der Versicherung vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen befolgt werden, sonst kann es zu einer Leistungs­verweigerung von Seiten der Versicherung kommen. Zu diesen Vorkehrungen zählen zum Beispiel der Einbau von Rückstauklappen zum Schutz vor Überschwemmungsschäden. Kellerfenster, Türen und Lichtschächte sollten mit Sicherungssystemen ausgestattet werden. Gefährdete Räume sollten gefliest werden. Außerdem sollten Wertgegenstände und elektrische Gegenstände möglichst in den obersten Stockwerken aufbewahrt werden.

So schließt man eine Elementar­schaden­versicherung ab

Wer eine Elementar­­versicherung abschließen möchte, muss der zukünftigen Versicherungen Angaben über seinen Wohnort und das zu versichernde Gebäude machen. Die Versicherung errechnet daraus mit Hilfe des ZÜRS-Systems den Risikofaktor des Gebäudes, indem es in eine der 4 Gefährdungsklassen eingeordnet wird. Außerdem müssen noch Nebengebäude wie Garten- oder Gewächshäuser sowie Garagen angegeben werden. Um mit im Versicherungs­schutz integriert zu sein, muss das Nebengebäude auf dem versicherten Grundstück stehen.

Was ist das ZÜRS-System und wie funktioniert es?

Experten-Tipp:

„Gerade wegen der durch den Klimawandel immer weiter zunehmenden Stürme und Überflutungen, ist wirklich jedem Häusle-Besitzer anzuraten, zusätzlich eine Elementar­­versicherung abzuschließen. Hierbei ist es wichtig, die verschiedenen Gesellschaften und deren Leistungen im Elementar­schutz gut zu vergleichen. Denn von Versicherer zu Versicherer gibt es große Unterschiede.“

Foto von Benjamin Mai
Signatur von Benjamin Mai
Benjamin Mai
Berater

Aktuelles zur Hochwasserkatastrophe 2021

Aufgrund der immensen Sachschäden durch die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 wird derzeit über eine Pflicht zum Abschluss einer Elementar­schaden­versicherung diskutiert. Mehr dazu und was unsere Experten dazu sagen in unserer Newsmeldung:

Versicherungs­pflicht zur Elementar­schaden­versicherung?

Leistungs­ausschlüsse in Risikogebieten

Die meisten Elementar­­versicherungen enthalten Ausschlüsse. Wer in einem Gebiet wohnt, in dem es häufig zu Überschwemmungen kommt, der sollte damit rechnen, dass diese Schäden in der Regel vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen sind. Die Versicherer haben ein System, durch das Gebiete in Deutschland in bestimmte Risikozonen eingeteilt werden können. Je häufiger Unwetter in diesen Gebieten auftreten, desto höher ist die Risikoklasse des Gebiets.

GefährdungsklasseGK1GK2GK3GK4
Statistische WahrscheinlichkeitSeltener als 1x alle 200 Jahre1x in 50-200 Jahren1x in 10-50 Jahren1x in 10 Jahren
Anteil am Gesamtbestand85-87 Prozent10-12 Prozent1,5 Prozent0,7 Prozent

Wer braucht eine Elementar­schaden­versicherung?

Im Grunde benötigt jeder eine Elementar­­versicherung, der ein Haus besitzt. Denn weder die Gebäude­versicherung noch der Staat übernimmt die Zahlungen für einen Schaden durch eine Naturgewalt wie Hochwasser. Diese Schäden muss der Hausbesitzer ohne Elementar­­versicherung dann selbst bezahlen. Je nachdem, wie stark das Haus beschädigt ist, kann es den Besitzer in den finanziellen Ruin treiben.

Jetzt Gebäude­versicherungen mit dem Baustein Elementar­schaden­versicherung vergleichen und direkt online abschließen

Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Unterschied zwischen Gebäude- und Hausrat-Elementar­­versicherung

Es gibt verschiedene Versicherungs­gesellschaften, die eine Elementar­schaden­versicherung anbieten. Meistens haben die Anbieter von Hausrat- oder Gebäude­versicherungen eine solche Police im Angebot. Allerdings gibt es auch Anbieter, die eine eigenständige Versicherung anbieten. Die Elementar­­versicherung muss nicht zwangsläufig bei der vorhandenen Hausrat- oder Gebäude­versicherung abgeschlossen werden.

Die Elementar­­versicherungen unterscheiden sich untereinander durch die Höhe der abgedeckten Schadenssummen, den monatlichen Beiträgen und den versicherten Schadensfällen unterscheiden. Zudem sollte man beachten, dass nahezu jede Elementar­­versicherung eine Selbstbeteiligung beinhaltet, die bis zu 1000 Euro betragen kann.

Mehr zur Hausrat­versicherung

Haben Sie alles gefunden?

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

Wir helfen Ihnen gerne. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E–Mail.

Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
Ihre Ansprechpartnerin