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Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung für Künstler

Eine BU für Künstler kann schwierig zu bekommen sein. Wir geben Tipps.
Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Künstlern hängt es stark vom individuellen Fall ab, ob sich eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung (BU) lohnt.
  • Die KSK bietet nur eine Basis­absicherung, die große Finanzierungs­lücken offen lässt. Darum ist eine BU für Künstler grundsätzlich sehr zu empfehlen.
  • Die meisten Künstler, die eine Tätigkeit am Schreibtisch ausüben, haben gute Chancen auf einen günstigen BU-Tarif.
  • Schwieriger wird es für Tänzer, Sänger oder Kunstmaler. In diesen Fällen lohnt sich eher eine alternative Versicherungsform.
  • Alternative Absiche­rungs­möglich­keiten bieten z.B. eine Multi-Risk- oder Dread-Disease-Versicherung.

Kann man sich als Künstler gegen Berufs­unfähigkeit absichern?

Ob man als Künstler eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung bekommen kann – und zu welchem Preis – hängt in erster Linie davon ab, welche Kunst man ausübt. Für alle, die mit hohem Körpereinsatz arbeiten, wie zum Beispiel Tänzer, Schauspielerinnen oder Musiker, ist es schwierig bis fast unmöglich, eine gute Absicherung der Arbeitskraft zu bekommen. Wer jedoch überwiegend am Schreibtisch arbeitet, wie Grafiker, Schriftsteller oder Journalistinnen, für den sind Berufs­unfähig­keits­versiche­rungen zu ähnlich günstigen Preisen zu bekommen wie für andere Menschen in Bürojobs.

KSK als Grundabsicherung für Künstler
Als freischaffender Künstler muss man sich im Bereich der Arbeits­kraft­absicherung nach Alternativen zur Berufs­unfähig­keits­versiche­rung umschauen. Da Künstler und Publizisten nicht dem Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung unterliegen, empfiehlt es sich für diesen Berufsstand, sich über die Künstlersozialkasse (KSK) absichern zu lassen. Voraussetzung für die Aufnahme in die KSK ist, dass man auf Dauer einer selbständigen künstlerischen oder freiberuflichen Erwerbstätigkeit nachgeht. Falls die Voraussetzungen zur Aufnahme erfüllt sind, übernimmt die Versicherung nach dem Künstler­sozial­versiche­rungs­gesetz (KSVG) die gesetzliche Renten-, Kranken-, und Pflegeversicherung. Der Beitrag zur KSVG richtet sich nach dem Einkommen des Künstlers. Die KSK stockt diesen Beitrag auf und leitet ihn an die entsprechenden Träger weiter.

Durch KSK Anspruch auf Erwerbsminderungsrente

Wenn man als Künstler über die KSK versichert ist, stellt man somit auch seinen Anspruch auf eine Erwerbs­minderungs­rente sicher. Um die Erwerbs­minderungs­rente zu erhalten, gelten dieselben Voraussetzungen wie für andere gesetzlich Versicherte. Die Erwerbsminderungsrente fällt allerdings so niedrig aus, dass man damit nur selten den vorherigen Lebensstandard halten kann.


Was leistet eine BU für Künstler?

Die Leistung einer Berufs­unfähig­keits­versiche­rung ist es, Berufsunfähigen eine monatliche Rente in vorher vereinbarter Höhe auszuzahlen. Welchen Betrag man dabei versichern kann, ist je nach Beruf und Versicherer unterschiedlich. Ein allgemeiner Richtbetrag sind 1.000 € – diesen monatlichen Betrag sollte man mindestens versichern, damit sich eine Berufsunfähigkeitsrente lohnt.

… mehr zu den Leistungen einer BU

Was kostet eine BU für Künstler?

Die Kosten einer BU hängen immer vom jeweiligen Einzelfall ab und richten sich nach Beruf, Alter und Vorerkrankungen der zu versichernden Person. Im Allgemeinen gilt, je jünger man eine BU abschließt wird, desto geringer sind die Kosten. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn man wenig oder keine Vorerkrankungen hat und einen Beruf ausübt, in dem man nicht besonders gefährdet ist, berufsunfähig zu werden. Dies ist bei Künstlern sehr unterschiedlich, sodass man keine pauschalen Aussagen über die Kosten einer BU für Künstler treffen kann. Die folgenden Beispiele bieten eine Orientierungshilfe, in welchem Rahmen sich die Kosten für beispielhafte künstlerische Berufe bewegen.

… mehr zu den Kosten einer BU

Kostenbeispiele einer BU für Künstler

BerufPrämie
Schriftsteller/in*
(bis 20% Reisetätigkeit)
46 bis 193 €
Kunstfotograf/in*
(20-50% Reisetätigkeit)
80 bis 188 €
Musiklehrer/in*
(keine Reisetätigkeit)
54 bis 163 €

*Eckdaten: 29 Jahre, Versicherungs- und Leistungsdauer bis 67 Jahre, 1.000 € BU-Rente


Experten helfen beim Tarifvergleich

Vor Abschluss einer BU empfiehlt sich immer ein ausführlicher Tarifvergleich, da die Prämien zwischen den unterschiedlichen Versicherern stark variieren können. Fordern Sie mit dem folgenden Formular direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Tarifvergleich zur Berufs­unfähig­keits­versiche­rung an. Oder rufen Sie uns einfach an: 030 – 120 82 82 8. Wir sind von Mo-Fr (9-18 Uhr) für Sie da. Natürlich können Sie uns auch eine E-Mail schicken: kontakt@transparent-beraten.de.

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Hier lesen Sie, wie die Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung bei uns genau abläuft:

… mehr zur BU-Beratung

Die besten Anbieter der BU für Künstler im Test

Da die Berufsgruppe der Künstler sehr vielfältig ist, gibt es für sie keine spezifischen Tests der Versicherungs­tarife. Viel wichtiger ist es hier, den passenden BU-Anbieter und -Tarif zu finden, der zur individuellen Situation passt. Darauf haben sich unsere Versicherungsexperten spezialisiert. Durch die jahrelange Erfahrung und den Umgang mit verschiedenen Kunden haben sich einige Anbieter herauskristallisiert, die eine hervorragende BU anbieten. Diese Top-Partner haben wir Ihnen hier aufgelistet:

… unsere Top-BU-Anbieter

Unabhängige Tests zur Orientierung

Eine Orientierungs­möglichkeit sind jedoch die allgemeinen Tests unabhängiger Test-Institute, wie z.B. der der Rating-Agentur Franke & Bornberg. Auch 2019 wurden dort die BU-Tarife auf ihre Bedingungen überprüft (Quelle).

Die besten BU-Versicherer 2019 (Franke & Bornberg)*

*Auswahl

Zudem veröffentlicht das Analysehaus ServiceValue regelmäßig ihren ServiceAtlas Berufs­unfähig­keits­versiche­rer. Hier werden 32 verschiedene Versicherer auf Basis von Kundenbefragungen bewertet (Quelle).

Die kundenfreundlichsten Versicherer 2019 (ServiceValue)

Versicherer mit der Bestnote 'sehr gut'

Alternative Möglich­keiten zur Arbeits­kraft­absicherung für Künstler

Da die gesetzliche Absicherung unweigerlich in die Armut führt, sollte man auf private Alternativen zurückgreifen. Auch für Kunstschaffende gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, um sich privat gegen eine Berufsunfähigkeit abzusichern. Alternativen zur Berufsunfähigkeit sind für Künstler folgende Versicherungen:

Die Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung (EU) ist stark an die gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente angelehnt, wird jedoch privat bei einem Versicherer abgeschlossen. Sie ist besonders auf die Menschen ausgelegt, die keine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung abschließen können und bildet hierzu eine kostengünstige Alternative. Der Versicherungs­schutz der Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung greift, wenn der Versicherte zu 100 Prozent arbeitsunfähig ist.

  • Umwandlungsoption: Wenn die EU in jungen Jahren abgeschlossen wurde, kann der Versicherte diese bis zum 25. Lebensjahr ohne weitere Gesundheitsprüfung in eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung umwandeln.
  • Durch die Nach­versicherungs­garantie kann die EU immer an die entsprechenden Lebensumstände angepasst werden
  • Wenn die Erwerbs­unfähigkeit durch einen Unfall eintritt, erhält der Versicherte eine Sofortzahlung in Höhe von drei Monatsrenten

Durch eine Grund­fähig­keiten­versiche­rung (GFV) wird der Verlust bestimmter, im Vertrag bezeichneter, Grundfähigkeiten (z.B. sehen, sprechen, hören) abgesichert. Sie kann als eigenständige oder zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden. Innerhalb der Grund­fähig­keits­versiche­rung gibt es zwei verschiedene Fähigkeiten­kataloge, nach denen die abgesicherten Fähigkeiten kategorisiert werden. Im ersten Katalog werden folgende Fähigkeiten aufgeführt:

  • Sehen
  • Sprechen
  • Orientieren
  • Gebrauch der Hände

Der zweite Katalog führt folgende versicherbaren Fähigkeiten auf:

  • Treppen steigen
  • Sitzen
  • Stehen
  • Auto fahren
  • Hören
  • Gehen
  • Greifen
  • Knien
  • Bücken
  • Bewegung der Arme
  • Heben und Tragen

Wenn mindestens drei der in den zwei Katalogen aufgeführten Fähigkeiten 12 Monate nicht ausgeübt werden konnten oder der Versicherte voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, sie auszuüben, tritt der Versicherungsfall ein. Bei den Versicherern werden die zwei Kataloge teilweise noch durch einen dritten ergänzt, wie z.B. bei der Canada Life. Hier werden noch folgende Fähigkeiten ergänzt:

  • Auffassung
  • Konzentration/Aufmerksamkeit
  • Gedächtnis
  • Exekutiv-Funktion
  • Orientierung
  • Anordnung gesetzlicher Betreuung

Der Leistungsfall tritt bei der Canada Life bereits bei dem Verlust mindestens einer der Grundfähigkeiten aus der dritten Klasse ein. Psychische Erkrankungen sind für den Leistungsfall ausgeschlossen. Die Kosten einer Grundfähigkeitsversicherung berechnen sich je nach Eintrittsalter, Gesundheit, der Versicherungssumme und dem Beruf. Wählt man vereinfachte Gesundheitsfragen, weil man beispielsweise unter einer Vorerkrankung leidet, muss man in der Regel mit einer Festsetzung der Rente auf 1.000 Euro rechnen. Anbieter dieser Versicherung sind beispielsweise die Allianz, Canada Life, die WWK und Münchener Verein.

Die Dread-Disease-Versicherung (auch: Schwere-Krankheiten-Vorsorge) erbringt bei Eintritt einer im Vertrag festgelegten Krankheit (z. B. Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt) Leistungen. Diese Leistung besteht aus einer Einmalzahlung, deren Höhe vor Vertragsabschluss festgelegt wurde. Die Zahlung wird nach der Diagnosestellung ausgezahlt und der Versicherte kann frei über sie verfügen, beispielsweise um medizinische Zusatzbehandlungen zu finanzieren. Die Auszahlung erfolgt unabhängig davon, ob der Versicherte in seiner Arbeitskraft eingeschränkt ist oder nicht. Allerdings sollte man bedenken, dass die Versicherung keine Rentenzahlung leistet. Eine dauerhafte Lösung zur Finanzierung des Lebensunterhalts ist sie somit nicht. Wenn man jedoch keine Möglichkeit hat, eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung abzuschließen, ist diese Art der Vorsorge eine gute Alternative.

Einige Versicherer, wie z.B. Swiss Life, bieten Kunden, die, aus welchen Gründen auch immer, keine BU schließen (können), eine Absicherung der Arbeitskraft im großen Rahmen an. Mit dem Vitalschutz und dem erweiternden Vitalschutz Komfort und Premium kann man sich zusätzlich zu den Grundfähigkeiten auch noch gegen Schwere Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall und sogar psychische Erkrankungen absichern. Der Vitalschutz Komfort schützt den Versicherten nicht nur bei Verlust der typischen Grundfähigkeiten, sondern auch schwere Demenz, Pflegebedürftigkeit und der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit sowie des eigenverantwortlichen Handelns sind durch den Tarif abgesichert. Im Premium-Tarif sind zusätzlich auch die psychischen Erkrankungen Schizophrenie und Schwere Depression abgesichert.

… mehr zu Alternativen zur BU

Tipps zum BU-Vergleich für Künstler

  • Der Versicherungsvertrag sollte keine sogenannte abstrakte Verweisung enthalten. Mit diesem Passus ist es dem Versicherer sonst möglich, Sie auf einen anderen Beruf zu verweisen, anstatt Ihnen die BU-Rente auszuzahlen.
  • Wenn Sie weltweit tätig sind, oder in der Zukunft vorhaben, länger im Ausland zu arbeiten, dann sollten Sie darauf achten, dass der Versicherungsschutz weltweit gilt. Dies ist nicht bei allen Versicherungen der Fall.
  • Wenn Sie freiberuflich arbeiten oder sogar ein kleines Unternehmen gegründet haben, dann sollten Sie auf die Um­organi­sations­klausel achten. In dieser ist festgehalten, inwieweit der Versicherte den eigenen Betrieb umorganisieren muss, um dort im Berufs­unfähig­keits­fall weiter arbeiten zu können. Idealerweise sollte eine Umorganisation nicht notwendig sein oder auf bestimmte Bedingungen beschränkt sein (z.B. nur zumutbar sein, wenn der aus der Umorganisation resultierende Einkommensverlust unter 20% liegt). Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Berufs­unfähig­keits­versiche­rung für Selbständige.
  • Gerade bei künstlerisch tätigen Menschen ist oft wenig planbar, wie sich das eigene Einkommen entwickelt. Eine Nach­versiche­rungs­garantie ist in solchen Fällen hilfreich, denn sie ermöglicht, auch im Nachhinein noch ohne erneute Gesundheitsprüfung die Berufs­unfähig­keits­rente zu erhöhen.

Fazit: BU ist für viele Künstler eine gute Option

Bei Künstlern hängt es sehr stark von der individuellen Tätigkeit ab, ob sich eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung lohnt. Wenn man vor allem am Schreibtisch tätig ist, sei es als freier Autor, Journalist oder Grafikerin, dann lohnt sich eine BU in fast jedem Fall. Diese Tätigkeiten können bei den meisten Versicherern zu relativ günstigen Preisen versichert werden, auch wenn man als Freiberufler arbeitet. Für alle, deren Arbeit ihren Körper stark beansprucht, wie z.B. Schauspielerinnen, Tänzer oder Musiker, sieht das schon schwieriger aus. Sie bekommen oftmals von den Versicherern gar keine BU angeboten. In diesem Fall gibt es aber Alternativen, auf die man zurückgreifen kann.

Unsere Versicherungsexperten kennen den Markt und beraten Sie gerne. So finden wir gemeinsam die richtige Lösung für Sie. Sie erreichen uns unter 030 – 120 82 82 8 (Mo-Fr: 9-18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de. Nutzen Sie auch gern unser kostenloses BU-Vergleichsformular.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.04.2020 aktualisiert.
Über den Autor
Kathrin Dodenhoeft
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