Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

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Das Wichtige in Kürze

  • Ob eine Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU) für Künstler möglich ist, hängt immer stark vom Einzelfall und der ausgeübten künstlerischen Tätigkeit ab.
  • Künstler, die vor allem eine Tätigkeit am Schreibtisch ausüben, haben gute Chancen auf eine günstige Berufs­unfähigkeits­versicherung.
  • Schwieriger wird es beispielsweise für Tänzer, Sänger oder Kunstmaler. Hier ist oft nur eine alternative Versicherungs­form möglich.
  • Künstler können sich zwar über die Künstlersozialkasse (KSK) versichern. Die Leistungen reichen jedoch in der Regel nicht aus, um eine entstehende Versorgungslücke zu schließen.
  • Lassen Sie sich von unseren Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung dazu beraten, ob Sie als Künstler eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen können und welche Alternativen es für Sie gibt.

Darum ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler sinnvoll

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler ist unter anderem deshalb besonders wichtig, da für diese Berufs­gruppe in vielen Fällen ein erhöhtes Risiko der Berufs­unfähigkeit besteht. Bei Musikern, Sängern, Tänzern oder Schauspielern reicht beispielsweise schon die Einschränkung eines Körperteils, damit sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Künstler können sich zwar über die Künstlersozialkasse (KSK) versichern. Deren Leistungen bei einer Berufs­unfähigkeit entsprechen jedoch nur den Leistungen der gesetzlichen Renten­versicherung und sind in der Regel nicht ausreichend, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Aufgrund des besonders hohen Berufs­unfähigkeitsrisikos ist es für viele Künstler jedoch auch sehr schwer bis unmöglich, eine für sie passende Berufs­unfähigkeits­versicherung abzuschließen. Künstler wie beispielsweise Mediengestalter, die hauptsächlich eine Tätigkeit am Schreibtisch ausüben, können dagegen eine Berufs­unfähigkeits­versicherung bereits ab 55,27 € im Monat abschließen.

Vorteile einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

  • Künstlerische Tätigkeiten am Schreibtisch können zu relativ günstigen Beiträgen abgesichert werden
  • Schließt die Versorgungslücke der Absicherung über die Künstlersozialkasse
  • Bei einem frühzeitigen Abschluss bleibt der Versicherungs­schutz auch bei einem späteren Berufs­wechsel in einen künstlerischen Beruf bestehen

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Für Künstler kann es oft schwierig sein, eine passende oder überhaupt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung zu finden. Denn gerade bei Künstlern gibt es eine Vielzahl von Besonderheiten, die hinsichtlich des Versicherungs­schutzes zu beachten sind. Lassen Sie sich daher am besten persönlich und individuell von unseren Experten beraten, damit sie auch als Künstler die für Sie passende Berufs­unfähigkeits­versicherung oder eine entsprechende Alternative Versicherungs­form finden. Nutzen Sie dazu als ersten Schritt auch gerne unseren kostenfreien Tarifrechner.

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Welche Künstler können eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen?

Ob Sie als Künstler überhaupt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen können hängt in erster Linie davon ab, welche künstlerische Tätigkeit Sie genau ausüben. Arbeiten Sie mit hohem Körpereinsatz, beispielsweise als Tänzer, Schauspieler oder Musiker, ist eine Absicherung über eine Berufs­unfähigkeits­versicherung schwierig bis unmöglich. Arbeiten Sie jedoch überwiegend am Schreibtisch, zum Beispiel als Grafiker, Schriftsteller oder Journalist, können Sie eine Berufs­unfähigkeits­versicherung zu ähnlich günstigen Beiträgen abschließen wie andere Menschen in Bürojobs.

Unproblematisch zu versichernde Berufe

  • Schriftsteller / Autor
  • Journalist
  • Mediengestalter
  • Fotograf
  • Musiklehrer
  • Modedesigner

Schwierig zu versichernde Berufe

  • Schauspieler
  • Tänzer
  • Sänger
  • Musiker
  • Kunstmaler
  • Trapezkünstler

Berufs­unfähigkeits­versicherung frühzeitig abschließen

Auch wenn man nicht immer vorhersagen kann, wohin es einen persönlich im Berufs­leben verschlägt, kann gerade für angehende Künstler ein möglichst frühzeitiger Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung sinnvoll sein. Schließen Sie Ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung bereits vor Ihrer künstlerischen Ausbildung oder ihrem Kunststudium ab, profitieren Sie nicht nur von niedrigen Beiträgen, auch die Risikoeinstufung bei Antragsstellung bleibt bis zum Ende der Vertragslaufzeit bestehen.

Und auch wenn Sie in Ihrem früheren Berufs­leben einer anderen Tätigkeit nachgegangen sind und zu diesem Zeitpunkt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abgeschlossen haben, bleiben Sie auch bei einem Wechsel in einen künstlerischen Beruf in dem damals abgeschlossenen Vertrag versichert. Denn es zählt grundsätzlich die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Ist ein späterer Berufs­wechsel zum Künstler nicht explizit ausgeschlossen, besteht Versicherungs­schutz.

Darum reicht die Absicherung über die Künstlersozialkasse nicht aus

Die Leistungen der Künstlersozialkasse (KSK) entsprechen denen der gesetzlichen Renten­versicherung. Das bedeutet unter anderem, sie leistet nur bei einer Erwerbs­minderung, nicht bei einer Berufs­unfähigkeit. Eine Erwerbs­minderungsrente wird gezahlt, wenn:

  • Sie nicht mehr als drei Stunden arbeiten können (können Sie mehr als drei, aber weniger als sechs Stunden arbeiten, wird nur eine Teilrente gezahlt)
  • Sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbs­minderung über mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge gezahlt haben
  • Ihre Versicherung seit mindestens fünf Jahren besteht

Ähnlich der Erwerbs­minderungsrente der gesetzlichen Renten­versicherung beträgt diese in der Regel nur rund ein Drittel des letzten Einkommens­. Dies ist nicht ausreichend, um die durch den Einkommens­verlust entstandene Versorgungslücke zu schließen und den bisherigen Lebensstandard beizubehalten. Daher ist es auch für Künstler wichtig, sich zusätzlich über eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abzusichern oder sich zu möglichen Alternativen zu informieren.

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So funktioniert die Absicherung über die Künstlersozialkasse

Freischaffende Künstler müssen sich laut Gesetz über die Künstlersozialkasse versichern, wenn sie ein Mindest­einkommen aus künstlerischer Tätigkeit von über 3.900 Euro im Jahr erreichen. Für Berufs­anfänger gilt dies erst, nachdem sie ihren Beruf drei Jahre ausgeübt haben. In die Künstlersozialkasse aufgenommen werden kann jeder, der auf Dauer erwerbsmäßig selbständig oder freiberuflich einen künstlerischen Beruf ausübt. Hier sind auch lehrende Tätigkeiten mit eingeschlossen. Nach der Aufnahme wird nach dem Künstlersozial­versicherungs­gesetz (KSVG) die gesetzliche Renten-, Kranken­- und Pflege­versicherung übernommen. Künstler müssen dazu einen entsprechenden Beitrag zahlen, der sich nach ihrem Einkommen richtet. Die Künstlersozialkasse übernimmt dabei 50 Prozent der Beiträge, ähnlich dem Arbeitgeberanteil bei Angestellten. Selbständige Künstler und Publizisten, die sich von der gesetzlichen Kranken­­versicherungs­pflicht befreit haben, können bei der Künstlersozialkasse einen Zuschuss zu ihrer privaten Kranken­­versicherung beantragen.

Die Künstlersozialkasse ist allerdings selbst kein Leistungs­träger. Sie bietet selbständigen und freiberuflichen Künstlern nur die Möglichkeit, sich in der gesetzlichen Kranken­- und Renten­versicherung abzusichern. Der Zuschuss, den die Künstlersozialkasse zur Absicherung von Künstlern leistet, setzt sich dabei aus Bundes­mitteln und aus einer Abgabe von Unternehmen, die Kunst und Publizistik verwerten, zusammen.

Leistungen der Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler leistet, wie für alle anderen Berufs­gruppen, eine Berufs­unfähigkeitsrente, wenn für voraussichtlich mindestens sechs Monate eine Berufs­unfähigkeit von 50 Prozent vorliegt. In welcher Höhe die Berufs­unfähigkeitsrente vereinbart werden kann, ist je nach genauer beruflicher Tätigkeit und Versicherer unterschiedlich. Welche Leistungen die Berufs­unfähigkeits­versicherung genau erbringt, erfahren Sie hier:

Mehr zu den Leistungen einer Berufs­unfähigkeits­versicherung

Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

Die Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung hängen immer vom jeweiligen Einzelfall ab und richten sich nach Beruf, Alter und Vorerkrankungen der zu versichernden Person. Im Allgemeinen gilt jedoch, je jünger eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abgeschlossen wird, desto geringer sind die monatlichen Beiträge. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn man einen Beruf ausübt, in dem man nicht besonders gefährdet ist, berufsunfähig zu werden. Dies ist bei Künstlern sehr unterschiedlich, sodass man keine pauschalen Aussagen über die Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler treffen kann. Die folgenden Beispiele bieten Ihnen eine Orientierungshilfe, in welchem Rahmen sich die Kosten für beispielhafte künstlerische Berufe bewegen.

Mehr zu den Kosten einer Berufs­unfähigkeits­versicherung

Kostenbeispiel einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

BerufPrämie
Kunstfotograf
(20 bis 50 % Reisetätigkeit)
80 bis 188 €
Schriftsteller
(bis 20 % Reisetätigkeit)
46 bis 193 €
Musiklehrer
(keine Reisetätigkeit)
54 bis 163 €
*Eckdaten: 29 Jahre, Versicherungs­- und Leistungs­dauer bis 67 Jahre, 1.000 € Berufs­unfähigkeitsrente

Sind beispielsweise Schriftsteller relativ günstig abzusichern, da sie ihrer Tätigkeit vor allem am Schreibtisch nachgehen, können dagegen Schauspieler, Musiker und Tänzer nur schwer überhaupt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen, da ihr Risiko für eine Berufs­unfähigkeit vergleichsweise hoch ist. Einige Versicherer sichern zwar auch Künstler mit einem höheren Berufs­unfähigkeitsrisiko ab, jedoch nur mit starken Leistungs­einschränkungen, so dass ein Abschluss meist keinen Sinn mehr ergibt.

Was kostet Sie als Künstler eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

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Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Künstler: Testsieger (2021)

So wird die Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler getestet

Da die Berufs­gruppe der Künstler sehr vielfältig ist, gibt es keine spezifischen Tests zur Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler. Jedoch können Ihnen die allgemeinen Tests und Bewertungen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung eine erste Orientierung bieten. Wie die Berufs­unfähigkeits­versicherungen genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse finden Sie hier:

Alle Testsieger der Berufs­unfähigkeits­versicherung (2021)

Berufs­unfähigkeits­versicherungen für Künstler vergleichen

Die passende Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler finden

Wenn Sie eine künstlerische Tätigkeit ausüben, die vor allem Schreibtischarbeit erfordert, gelten für Sie ähnliche Bedingungen wie für Selbständige. Achten Sie vor allem darauf, dass keine abstrakte Verweisung Teil des Vertrages ist und es eine Nach­versicherungs­garantie gibt, damit Sie die Berufs­unfähigkeitsrente später noch Ihrem Bedarf anpassen können. Beschäftigen Sie Angestellte, ist auch die Umorganisationsklausel wichtig für Sie. Diese regelt, zu welchen Veränderungen im Unternehmen Sie im Falle einer Berufs­unfähigkeit verpflichtet sind, damit Sie dort noch weiter arbeiten können. Haben Sie vor, international tätig zu sein, sollten Sie darauf achten, dass die Versicherung auch dies abdeckt und Ihnen weltweiten Schutz bietet.

Alle freiberuflich Kunstschaffenden, deren Kunst vor allem auf dem Einsatz ihres eigenen Körpers beruht, sollten sich im Vorfeld sehr genau informieren, ob Sie überhaupt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen können oder ob Ihnen die Versicherer nur eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung anbieten. Wenn dies der Fall sein sollte, lohnt es sich, eine alternative Versicherungs­form in Betracht zu ziehen.

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Alternativen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler

Da die gesetzliche Absicherung unweigerlich in die Armut führt, sollte man auf private Alternativen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung zurückgreifen. Auch für Kunstschaffende gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, um sich privat gegen eine Berufs­unfähigkeit abzusichern. Alternativen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung sind für Künstler die folgende Versicherungen:

Erwerbs­unfähigkeits­versicherung

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Die Erwerbs­­unfähig­keits­versiche­rung (EU) ist stark an die gesetzliche Erwerbs­­minderungs­rente angelehnt, wird jedoch privat bei einem Versicherer abgeschlossen. Sie ist besonders auf die Menschen ausgelegt, die keine Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung abschließen können und bildet hierzu eine kostengünstige Alternative. Der Versicherungs­­schutz der Erwerbs­­unfähig­keits­versiche­rung greift, wenn der Versicherte zu 100 Prozent arbeitsunfähig ist.

  • Umwandlungsoption: Wenn die Erwerbs­unfähigkeits­versicherung in jungen Jahren abgeschlossen wurde, kann der Versicherte diese bis zum 25. Lebensjahr ohne weitere Gesundheits­prüfung in eine Berufs­unfähigkeits­versicherung umwandeln.
  • Durch die Nach­versicherungs­garantie kann die Erwerbs­unfähigkeits­versicherung immer an die entsprechenden Lebensumstände angepasst werden
  • Wenn die Erwerbs­­unfähigkeit durch einen Unfall eintritt, erhält der Versicherte eine Sofortzahlung in Höhe von drei Monatsrenten

Grundfähigkeiten­versicherung

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Durch eine Grund­fähig­keitenversiche­rung (GFV) wird der Verlust bestimmter, im Vertrag bezeichneter Grundfähigkeiten wie zum Beispiel sehen, sprechen oder hören abgesichert. Sie kann als eigenständige oder zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden. Innerhalb der Grund­fähig­keitenversiche­rung gibt es zwei verschiedene Fähigkeiten­kataloge, in denen die abgesicherten Fähigkeiten kategorisiert werden.

Im ersten Katalog werden folgende Fähigkeiten aufgeführt:

  • Sehen
  • Sprechen
  • Orientieren
  • Gebrauch der Hände

Der zweite Katalog führt diese versicherbaren Fähigkeiten auf:

  • Treppen steigen
  • Sitzen
  • Stehen
  • Auto fahren
  • Hören
  • Gehen
  • Greifen
  • Knien
  • Bücken
  • Bewegung der Arme
  • Heben und Tragen

Wenn mindestens drei der in den zwei Katalogen aufgeführten Fähigkeiten zwölf Monate nicht ausgeführt werden konnten oder der Versicherte voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, sie auszuführen, tritt der Versicherungs­fall ein. Bei einigen Versicherern werden die zwei Kataloge teilweise noch durch einen dritten ergänzt, wie beispielsweise bei der Canada Life. Hier werden noch folgende Fähigkeiten ergänzt:

  • Auffassung
  • Konzentration/Aufmerksamkeit
  • Gedächtnis
  • Exekutiv-Funktion
  • Orientierung
  • Anordnung gesetzlicher Betreuung

Der Leistungs­fall tritt bei der Canada Life bereits beim Verlust mindestens einer der Grundfähigkeiten aus der dritten Klasse ein. Psychische Erkrankungen sind für den Leistungs­fall ausgeschlossen. Die Kosten einer Grundfähigkeiten­versicherung berechnen sich je nach Eintrittsalter, Gesundheit, der Versicherungs­summe und dem ausgeübten Beruf. Wählt man vereinfachte Gesundheits­fragen, weil man beispielsweise unter einer Vorerkrankung leidet, muss man in der Regel mit einer Festsetzung der Rente auf höchstens 1.000 Euro rechnen. Anbieter dieser Versicherung sind beispielsweise die Allianz, Canada Life, die WWK und Münchener Verein.

Dread-Disease-Versicherung

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Die Dread-Disease-Versicherung (auch: Schwere-Krankheiten-Vorsorge­) leistet bei Eintritt einer im Vertrag festgelegten Krankheit wie beispielsweise bei Krebs, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Leistung besteht aus einer Einmalzahlung, deren Höhe vor Vertragsabschluss festgelegt wurde. Die Einmalzahlung erfolgt nach der Diagnosestellung und der Versicherte kann frei über sie verfügen, beispielsweise um medizinische Zusatzbehandlungen zu finanzieren. Die Auszahlung erfolgt unabhängig davon, ob der Versicherte in seiner Arbeits­kraft eingeschränkt ist oder nicht. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Versicherung keine Rentenzahlung leistet. Eine dauerhafte Lösung zur Finanzierung des Lebensunterhalts ist sie somit nicht. Wenn man jedoch keine Möglichkeit hat, eine Berufs­­unfähig­keits­versiche­rung abzuschließen, ist diese Art der Vorsorge­ eine gute Alternative.

Multi-Risk-Versicherung

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Einige Versicherer, wie zum Beispiel Swiss Life, bieten Kunden, die keine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen können, eine Absicherung der Arbeits­kraft im großen Rahmen an. Mit dem Vitalschutz und dem erweiternden Vitalschutz Komfort und Premium können zusätzlich zu den Grundfähigkeiten auch noch schwere Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkte oder Schlaganfälle und sogar psychische Erkrankungen abgesichert werden. Der Vitalschutz Komfort schützt den Versicherten nicht nur bei Verlust der typischen Grundfähigkeiten, sondern auch schwere Demenz, Pflegebedürftigkeit und der Verlust der geistigen Leistungs­fähigkeit sowie des eigenverantwortlichen Handelns sind durch den Tarif abgesichert. Im Premiumtarif sind zusätzlich auch die psychischen Erkrankungen Schizophrenie und schwere Depression abgesichert.

Fazit

Für selbständige oder freiberufliche Künstler ist es genauso wichtig wie für alle anderen Berufs­tätigen, sich gegen den Fall einer Berufs­unfähigkeit abzusichern. Da es für Kunstschaffende abhängig von ihrer genauen Tätigkeit mitunter sehr schwer ist, überhaupt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler abzuschließen oder eine geeignete Alternative zu finden, empfehlen wir Ihnen, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Unsere Experten der Berufs­unfähigkeits­versicherung wissen genau, auf welche Besonderheiten bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für Künstler geachtet werden muss und finden im Zweifel gemeinsam mit Ihnen eine alternative Versicherungs­form.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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