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Gebäudeversicherung für Holzhäuser

Auf was Sie bei der Gebäudeversicherung für Ihr Holzhaus achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
  • Zwischen einer Gebäudeversicherung für Holzhäuser und Häuser als Massivbau gibt es kaum Unterschiede.
  • Risikoaufschläge für Holzhäuser werden anhand des tatsächlichen Risikoprofils des Hauses berechnet.
  • Im Zentrum steht das Brandrisiko des Hauses. Holzhäuser werden jeweils einer bestimmten Bauartklasse zugeordnet.
  • Die Bauartklasse wirkt sich auf die Höhe der Versicherungsprämie und eventuell erhobene Risikozuschläge aus.

Holzhäuser in der Gebäudeversicherung

Schwedenhäuser und andere Holzbauten erfreuen sich auch in Deutschland vor allem in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Sie überzeugen durch exzellente Energieeffizienz und naturbelassene Materialien. Auch die Wertbeständigkeit moderner Holzhäuser steht der Wertentwicklung eines Hauses in Massivbauweise schon lange nicht mehr nach. Auch in der Gebäudeversicherung gibt es heute kaum noch Unterschiede zwischen Holz- und Steinhäusern.

Bauartklassen in der Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung für ein Holzhaus richtet sich vor allem nach der Bauartklasse dieser Häuser. Wichtig ist, dass die Bauartklasse im Versicherungsvertrag für das Gebäude richtig angegeben ist. Die Bauartklasse ist ein Begriff aus der Versicherungswirtschaft. Sie bezieht sich auf das zu erwartende Brandrisiko eines Hauses. Insgesamt gibt es fünf Bauartklassen – Gebäude mit sehr geringen Brandrisiko befinden sich in der Bauartklasse 1. Für die Eingruppierung wird die Bauweise des Hauses sowie die Beschaffenheit des Daches herangezogen:

  • Holzhäuser mit nicht brennbaren Wandverkleidungen und einer harten, nichtbrennbaren Bedachung erhalten die Bauartklasse 2
  • Holzhäuser, die über keine nichtbrennbare Wandverkleidung, jedoch über eine harte, nicht brennbare Bedachung verfügen, werden in die Bauartklasse 3 eingruppiert
  • Holzhäuser beider Bauweisen, die über eine weiche, brennbare Bedachung (Holz, Schilf, Stroh) verfügen, gehören in die Bauartklasse 4
BERATER-TIPP

»Die meisten modernen Holzhäuser werden durch die Versicherungen in die Bauartklassen 3 oder 4 eingruppiert. Den Ausschlag dafür geben die Beschaffenheit und das Brandrisiko des Daches. Die Bauartklasse 5 ist ein versicherungsrechtlicher Sonderfall, da solche Objekte aufgrund des sehr hohen Schadensrisikos meist nicht versichert werden können. Für marktübliche Holzhäuser spielt sie jedoch in der Regel keine Rolle. Risikozuschläge auf die Gebäudeversicherung für ein Holzhaus kommen vor allem in der Bauartklasse 4 in Frage.«

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Welche Leistungen sind bei einem Holzhaus besonders wichtig?

In einer Gebäudeversicherung für Holzhäuser sind Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel sowie Leitungswasser versichert. Je nach Region kann für Holzhäuser jedoch auch eine Versicherung gegen Elementarschäden wie beispielsweise Hochwasser sinnvoll sein.

Bei einer Überschwemmung besteht bei einem Holzhaus nicht nur die Gefahr von unmittelbaren Schäden durch das eindringende Wasser, sondern auch ein erhöhtes Risiko durch Pilzbefall und Schimmelbildung. Einige Versicherer schließen diese Schäden bei Holzhäusern in ihren Policen standardmäßig aus oder erheben dafür einen Risikoaufschlag.

Statistiken weisen aus, dass Brände in Holzhäusern nicht häufiger auftreten als in Gebäuden in Massivbauweise. Zudem brennt Holz im Vergleich zu anderen brennbaren Substanzen nur langsam ab. Wenn in einem Holzhaus tragende Bauteile mit großem Durchmesser Feuer fangen, verbrennen zunächst nur die äußeren Schichten. Hierbei entsteht Holzkohle, die das Innere des Bauteils isoliert und die Temperatur in seinem Kern vergleichsweise niedrig hält. Auch der bis zu 15 Prozent betragende Wasseranteil trägt zu einem langsamen Abbrand bei. Moderne Holzhäuser können auch durch diese Materialeigenschaften die in Deutschland geltenden Brandschutzvorschriften für Wohngebäude ohne Einschränkungen erfüllen.

Elementarschutz und Gebäudeversicherung für Holzhäuser

Eine Versicherung gegen Elementarschäden ist in die Gebäudeversicherung für Holzhäuser nicht standardmäßig integriert, sondern muss als Zusatzleistung abgeschlossen werden. Versichert werden können hier neben Hochwasserschäden beispielsweise auch Risiken durch Erdrutsch, Rückstau, Schneedruck und Lawinen. Der Umfang einer solchen Versicherung sollte so gewählt werden, dass nur Risiken versichert werden, die am Standort des Gebäudes tatsächlich relevant sind.

Mehr zu den Leistungen einer Gebäudeversicherung

Kosten der Gebäudeversicherung für Holzhäuser

Viele Versicherer verzichten inzwischen darauf, für Holzbauten Risikozuschläge zu erheben. Eine Ausnahme bilden hier lediglich Fachwerkhäuser, bei denen durch ihr Alter, den Fachwerkbau und einen eventuell vorhandenen Denkmalschutz eine grundsätzlich andere Risikostruktur gegeben ist.

In die Beitragshöhe der Gebäudeversicherung für ein Holzhaus fließen die folgenden Faktoren ein:

  • Bauartklasse
  • Standort
  • Alter
  • Größe und Ausstattung des Hauses
  • Umfang des Versicherungsschutzes (beispielsweise reine Gebäudeversicherung oder Kombination aus Gebäudeversicherung und Elementarschutz
  • Anzahl und Kosten der Vorschäden
Gebäudeversicherung für Holzhäuser bei Eigentümerwechsel

Bei einem Eigentümerwechsel hat der neue Besitzer die Möglichkeit, eine bestehende Gebäudeversicherung zu den gleichen Konditionen wie bisher zu übernehmen. Käufer eines Holzhauses sollten jedoch überprüfen, ob sie durch den alten Vertrag wirklich optimalen Versicherungsschutz erhalten oder der Abschluss einer neuen Police besser ist. Beispielsweise sind viele Altverträge für die Gebäudeversicherung von Holzhäusern noch mit Risikoaufschlägen versehen, die heute jedoch nicht mehr allgemeiner Standard sind.

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Tipps für den Vergleich von Gebäudeversicherungen für Holzhäuser

Hausbesitzer, die nach einer Gebäudeversicherung für Holzhäuser suchen, sollten vor dem Abschluss des Vertrages verschiedene Angebote vergleichen und sich gegebenenfalls durch einen unabhängigen Experten für Wohngebäudeversicherungen beraten lassen. Der Preis allein sollte bei der Versicherungsauswahl nicht den Ausschlag geben. Wichtig sind hier beispielsweise auch die folgenden Punkte:

  • Art und Umfang des Versicherungsschutzes
  • Ausschlusskriterien für den Leistungsfall
  • Werden Risikoaufschläge nur deshalb erhoben, weil ein Holzhaus versichert werden soll?
  • Entspricht die Bauarteingruppierung des Hauses durch den Versicherer seinem tatsächlichen Risikoprofil?

Unsere Fachberater unterstützen Sie gerne dabei, die richtige Gebäudeversicherung für Ihr Holzhaus zu finden. Kontaktieren Sie uns dafür unkompliziert und kostenfrei unter 030 – 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.09.2020 aktualisiert.
Über den Autor
Nina Bruckmann
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