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Geld anlegen

Unsere Empfehlungen für Ihre Geldanlage: Welcher Anlegertyp bin ich und welche Anlageform passt zu mir?
Das Wichtigste in Kürze
  • Wer sein Geld anlegen will, sollte sich über diese Punkte im Voraus Gedanken machen: Die Höhe des Gesamtvermögens, die Laufzeit der Geldanlage, die persönliche Risikobereitschaft, das Sparziel und die Lebensumstände.
  • Es gibt sichere und renditestarke Anlageformen: So ist das Risiko beim Sparbuch oder bei Festgeldern relativ gering. Entsprechend niedriger sind die Zinsen. Mehr Rendite versprechen Aktien oder Fonds. Es muss aber auch mit Verlusten gerechnet werden.
  • Das Verlustrisiko mindert, wer sein Geld möglichst breit und über einen längeren Zeithorizont anlegt.
  • Die Anlagestrategien für kleine, mittlere und große Vermögen sind unterschiedlich.
  • In jüngster Zeit sind mehrere Tests zu den verschiedenen Anlageformen erschienen. So schnitten Wertpapier-Sparpläne bei der Targobank und Consorsbank sehr gut ab, während beim Bausparen die Bausparkasse Schwäbisch Hall oder die BHW Bausparkasse sehr gut bewertet wurden.

Diese Fragen sollten Sie sich beim Geldanlegen stellen

Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, Aktien, Fonds oder Immobilien: Wer sein Geld anlegen will, hat die Qual der Wahl. Doch bevor es mit dem Investieren losgeht, sollte man sich folgende Fragen stellen:

Das magische Dreieck bestimmt Geldanlage

Rendite, Sicherheit und Liquidität: Diese drei Eckpunkte sind entscheidend für die Geldanlage. Man nennt es auch das magische Dreieck. Dabei gilt: Sichere und flüssige (liquide) Geldanlagen werfen weniger Rendite ab. Bei hoher Rendite ist die Sicherheit oder Liquidität geringer. Verspricht ein Berater also maximale Rendite, stetige Liquidität und absolute Sicherheit, ist Vorsicht geboten.

Lege ich bei der Geldanlage Wert auf Sicherheit oder Rendite?

Es gibt drei Anlegertypen:

  • Der konservative Anlegertyp legt viel Wert auf Sicherheit. Für ihn kommen klassische Anlageformen wie Tagesgeld, Sparbuch oder Festgeld in Frage. Bei Niedrigzinsen verliert das Geld jedoch längerfristig an Wert.
  • Dem ausgewogenen Anlegertyp sind sowohl Sicherheit als Rendite wichtig. Risikoarme und risikoreiche Investments halten sich bei ihm die Waage.
  • Der offensive Anlegertyp will eine möglichst hohe Rendite erzielen. Damit riskiert er aber auch größere Verluste.
Sicherere Anlageformen mit wenig Rendite Risikoreiche und renditestarke Anlageformen
Tagesgeld/ Sparbuch Investmentsfonds
Festgeld Aktien
Anleihen Exchange Traded Funds (ETF)
Immobilien/Sachwerte Derivate oder Zertifikate

Wichtig bei der Investition ist auch die Höhe des gesamten Vermögens. Wer schon eine größere Summe auf dem Sparbuch hat, kann einen Teil davon eher in eine risikoreichere Anlage investieren. Beim schmaleren Budget sollte man hingegen auf Sicherheit setzen. Weiter spielt die berufliche Situation eine Rolle. Personen mit einem sicheren Einkommen können mehr Risiken eingehen, als wenn eine Arbeitslosigkeit droht.

Breite Streuung schützt vor Verlusten

Wer Verluste minimieren will, sollte sein Geld möglichst breit anlegen. Am besten über unterschiedliche Laufzeiten und Produktklassen. So kann ein Verlust einer Anlage mit dem Gewinn einer anderen wieder wettgemacht werden.

Über welchen Zeitraum lege ich mein Geld an?

Brauche ich mein Geld auch mal kurzfristig oder kann ich es für viele Jahre auf die hohe Kante legen? Der Zeitraum ist entscheidend für den Anlageerfolg. Für unerwartete Ausgaben empfehlen Experten eine Reserve von mindestens drei Monatslöhnen. Schnell verfügbar ist das Geld etwa auf Spar- oder Tagesgeldkonten.

Ist das Vermögen höher, lohnt es sich, bei einem Teil davon auf langfristige Geldanlagen wie Aktien oder Fonds zu setzen. Hier zahlt sich Geduld aus, da die Märkte Schwankungen unterliegen. „Bei Verlusten sollte man nicht in Panik verfallen. Sie können über die Jahre wieder ausgeglichen werden“, sagt Sascha Riemann, Leiter der Vermögensverwaltung bei der von Buddenbrock Unternehmensgruppe.

Unter fünf Jahren ist der Anlagehorizont kurz, bis zu zehn Jahren mittel und darüber hinaus ist er lang. Es lohnt sich meist, einen langen Zeitraum von 10 oder 20 Jahren zu wählen. Wer bereits in jungen Jahren investiert, fährt besonders gut. Doch auch bei langfristiger Anlage sollten Ziele und Strategien regelmäßig überprüft werden. So kann man auf veränderte Lebensumstände oder Märkte reagieren.

Tilgen Sie Ihre Schulden

Bevor man Geld anlegt, ist es ratsam, Schulden zu begleichen. Denn Zinsen von Darlehen oder Krediten sind meist höher als die Rendite einer Geldanlage. Auch sollte das Girokonto oder die Kreditkarte nicht überzogen werden. Denn dafür verlangen die Geldinstitute oft hohe Zinsen.

Welche Kosten und Gebühren fallen bei der Geldanlage an?

Für Tagesgeld- oder Festgeldkonten verlangen die Banken normalerweise keine Gebühren. Anders sieht es bei verwalteten Fonds aus: Hier können zwei Prozent der Anlagesumme pro Jahr anfallen, was die Rendite schmälert. Günstiger sind Indexfonds (ETFs, Exchange Traded Funds). Die Portfolios werden automatisiert verwaltet. So werden Verwaltungskosten gespart.

Beim Anlegen kann man sich auch von einem Robo-Advisor helfen lassen. Mittels einer Software werden Gelder in Wertpapiere (meist ETFs) investiert und verwaltet. Vor der Investition fragt der Robo-Advisor nach dem finanziellen Hintergrund und der Risikobereitschaft des Kunden und empfiehlt ihm dann ein Wertpapier-Portfolio. Für den digitalen Service verlangen die Anbieter eine Gebühr. In der Regel ist diese niedriger, als wenn ein Mensch den Fond verwaltet.

Clever Geld anlegen mit vB-Invest

Online funktioniert auch die digitale Vermögensverwaltung vB-Invest. Dazu kann der Kunde in wenigen Minuten auf vb-invest.de ein digitales Depot eröffnen. Für die Anlage sind aber im Gegensatz zu reinen Robo-Advisor-Lösungen Menschen zuständig: Über 600 Analysten und Experten investieren das Geld in einem global diversifizierten Portfolio aus ETFs und Fonds. Sie entscheiden fortlaufend, welche Anlageklassen für eine konsequente Risiko- und Renditesteuerung wie stark gewichtet werden müssen und können auf Marktveränderungen rechtzeitig reagieren. Dafür wird eine jährliche Gebühr von 1,2 Prozent des investierten Vermögens verlangt. Das Vermögen ist für den Kunden jederzeit verfügbar.

Mehr zur Vermögensverwaltung

Wie beeinflussen Hoch- und Niedrigzinsphasen die Geldanlage?

Entscheidend bei der Geldanlage ist auch, ob die Zinsen gerade hoch oder niedrig sind. Hoch- und Niedrigzinsphasen wechseln sich theoretisch zyklisch ab. Die letzte Hochzinsphase gab es in den 90er-Jahren. Auf klassische Geldanlagen wie Sparbüchern, Tagesgeldern oder Anleihen waren auch mal 9 Prozent Zinsen drin. Dementsprechend viel wurde für das Aufnehmen von Fremdkapital verlangt.

Umgekehrt verhält es sich in der Niedrigzinsphase, die seit der Jahrtausendwende anhält: Fremdkapitalnehmer profitieren, Sparer müssen mit Verlusten rechnen. Vor allem bei sicheren Anlagen wie Sparbüchern, Tagesgeldern oder Festgeldern liegen die Zinsen bei den meisten Banken um 0 oder 0,2 Prozent. Einige Geldinstitute verlangen gar einen Negativzins, das heißt, Sparer zahlen drauf. So oder so: Selbst bei einer geringen Inflation verliert das Vermögen stetig an Wert. Was das bedeutet, zeigt das folgende Rechenbeispiel:

Rechenbeispiel: Das passiert mit 1000 Euro in der Niedrigzinsphase
Auf dem Sparkonto liegen 1000 Euro, der Zinssatz beträgt 0,2 Prozent.  Nach einem Jahr ist das Vermögen auf 1002 Euro angewachsen. Aufgrund der Inflation schrumpft es aber trotzdem. Die Inflationsrate betrug 2018 in Deutschland beispielsweise 1,8 Prozent. Die Kaufkraft des Ersparten liegt also nur noch bei 984 Euro.

Wie legt man sein Geld bei hohen und niedrigen Zinsen sinnvoll an?

Während bei Hochzinsphasen Sparer mit sicheren Geldanlagen wie Sparkonten oder Anleihen gut beraten sind, wächst darauf ihr Vermögen während Niedrigzinsphasen kaum. Trotz Niedrigzinsen muss man sein Geld aber nicht vorschnell ausgeben.

„Man kann es durchaus gewinnbringend anlegen“, sagt Sascha Riemann, Leiter Vermögensverwaltung bei der von Buddenbrock Unternehmensgruppe. Dazu eignet sich ein Mix aus Immobilien (-fonds), Investmentfonds, Aktien, Rohstoffen oder Edelmetalle. „Es lohnt sich aber, Hilfe von Experten zu holen“, so Riemann. Denn die Märkte seien höchst komplex und schnelllebig. Ebenso seien die Höhe des Vermögens und die Risikobereitschaft entscheidend bei der Investition.

Wie legt man ein kleines Vermögen an?

Sparen lohnt sich auch bei einem kleinen Budget. Bei der digitalen Vermögensverwaltung vB-Invest ist schon ab 50 Euro pro Monat ein langfristiger Vermögensaufbau möglich. Je nach Risikobereitschaft und Konjunktur entwickelt sich die Rendite unterschiedlich. Dazu unterscheidet vB-Invest sieben Risikostufen. Bei geringem Risiko wird das Geld mehrheitlich in Anleihen angelegt,  bei hohem vermehrt in Aktien.  Die drei Rechenbeispiele zeigen, wie sich je nach Risikobereitschaft eine Investition von 100 Euro pro Monat über einen Zeitraum von 20 Jahren entwickeln kann.

Überblick: Die Entwicklung der Anlage bei 100 Euro pro Monat

Sicherheit Ø Rendite Ø Endsumme Endsumme (gut) Endsumme (ungünstig)
Geringes Risiko 0,39 % 25.055 Euro 33.191 Euro 19.274 Euro
Moderates Risiko 1,37 % 27.850 Euro 43.267 Euro 18.717 Euro
Hohes Risiko 2,32% 31.124 Euro 62.259 Euro 17.175 Euro

Wer Wert auf Stabilität legt, kann etwa auf der Sicherheitsstufe 2 über einen Zeitraum von 20 Jahren jeden Monat 100 Euro einzahlen – insgesamt sind dies 24.000 Euro. Gemäß Schätzungen von vB-Invest kann bei dieser Sicherheitsstufe eine durchschnittliche Rendite von 0,39 Prozent pro Jahr erwartet werden. Das Vermögen würde auf 25.055 Euro anwachsen. Entwickelt sich das Portfolio überdurchschnittlich, hat der Kunde 33.191 Euro auf dem Konto, läuft es ungünstig 19.274 Euro.

Auf der Stufe 4 sind Sicherheit und Ertrag in einem ausgewogenen Verhältnis. Wer 20 Jahre lang jeden Monat 100 Euro einzahlt, kann eine durchschnittliche Rendite von 1,37 Prozent pro Jahr erwarten. Die investierten 24.000 Euro würden auf 27.850 Euro anwachsen.  Läuft das Portfolio überdurchschnittlich, hat der Kunde am Ende 43.267 Euro, läuft es ungünstig 18.717 Euro.

Auf der Stufe 7 schätzt vB-Invest, dass bei einer monatlichen Zahlung von 100 Euro über einen Zeitraum von 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 2,32 Prozent jährlich erzielt wird. Die eingezahlten 24.000 Euro würden auf 31.124 Euro anwachsen. Entwickelt sich das Portfolio überdurchschnittlich sind es am Ende 62.259 Euro, läuft es ungünstig sind es 17.175 Euro.

Wie legt man ein mittleres Vermögen an?

Auf vB-Invest kann man auch ein mittelgroßes Vermögen sinnvoll und zu günstigen Konditionen digital anlegen. In den folgenden Rechenbeispielen werden erneut 24.000 Euro über einen Zeitraum von 20 Jahren investiert. Allerdings wird dieser Betrag einmalig statt in Raten eingezahlt. Aus den folgenden Szenarien wird deutlich: Bei einer Einmalanlage kann das Vermögen mehr wachsen als bei einer Ratenzahlung. Es drohen aber auch größere Verluste. „Das Risiko, dass das Worst-Case-Szenario eintritt, ist aber äußerst gering“, sagt unser Experte Sascha Riemann.

Überblick: Die Entwicklung der Anlage bei einmaligen 24.000 Euro

Sicherheit Ø Rendite Ø Endsumme Endsumme (gut) Endsumme (ungünstig)
Geringes Risiko 0,39 % 25.947 Euro  43.902 Euro 15.335 Euro
Moderates Risiko 1,37 % 31.565 Euro 69.472 Euro 14.342 Euro
Hohes Risiko 2,32% 38.170 Euro 124.631 Euro 11.690 Euro

Wer Wert auf Stabilität legt, kann auf der Sicherheitsstufe  2 einmalig 24.000 Euro investieren. Gemäß Schätzungen von vB-Invest wird eine durchschnittliche Rendite von 0,39 Prozent pro Jahr erwartet – also gleich viel wie bei einer Ratenzahlung von monatlich 100 Euro. Trotzdem ist nach 20 Jahren das Vermögen mit 25.947 Euro leicht höher, da von Zinseffekten profitiert werden kann. Entwickelt sich das Portfolio gut, hat der Kunde 43.902 Euro, läuft es ungünstig 15.335 Euro.

Auf der Stufe 4 sind Sicherheit und Ertrag in einem ausgewogenen Verhältnis. Wer einmalig 24.000 Euro einzahlt, kann nach 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 1,37 Prozent pro Jahr erwarten. Das Vermögen wächst auf geschätzte 31.565 Euro an.  Läuft das Portfolio gut, hat der Kunde am Ende 69.472 Euro, läuft es ungünstig nur 14.342 Euro.

Auf der Stufe 7 schätzt vB-Invest, dass bei einer einmaligen Zahlung von 24.000 Euro eine durchschnittliche Rendite von 2,32 Prozent jährlich erzielt wird. Nach 20 Jahren sind das geschätzte 38.170 Euro. Entwickelt sich das Portfolio gut, sind es am Ende 124.631 Euro, läuft es ungünstig sind es 11.690 Euro.

Wie legt man ein großes Vermögen an?

Vermögende Personen sollten sich von einem Profi ausführlich beraten lassen, empfiehlt unser Experte Sascha Riemann. Bei der von Buddenbrock Unternehmensgruppe ist dies ab einer Summe von 50.000 Euro möglich. „Unsere Berater informieren sich ständig über Marktänderungen, neue Chancen und Risiken.“ So könne man rechtzeitig auf Veränderungen reagieren. Dabei wird möglichst breit investiert, beispielsweise in Anleihen, Rohstoffe, Aktien oder Bargeld. Laut Riemann ist das Ziel eine durchschnittliche Nettorendite von 5 Prozent: „Die Rendite kann aber durchaus höher sein. So haben wir im ersten Halbjahr 2019 eine Nettorendite von 15 Prozent erwirtschaftet.“

Rechenbeispiel: So werden 100.000 Euro angelegt
Ein Kunde vertraut von Buddenbrock 100.000 Euro an. Bei einer durchschnittlichen Nettorendite würde dieses Vermögen nach 20 Jahren auf 265.329 Euro anwachsen – es hat sich also mehr als verdoppelt.

Welche sicheren Formen der Geldanlage gibt es und wie wurden sie getestet?

Wer sein Geld sicher anlegt, ist vor Totalverlusten weitgehend geschützt. Allerdings fällt auch die Rendite in der Regel geringer aus.

Sparbuch und Tagesgeld sind sichere Anlagen. Wenn die Bank in Konkurs geht, sind 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt. In einer Niedrigzinsphase macht der Kunde allerdings kaum Gewinn.

Sowohl beim Sparbuch als auch beim Tagesgeld ist das Geld jederzeit verfügbar. Bei letzterem sind die Zinsen meist etwas höher. Festgelegt sind sie allerdings nicht, sie können täglich variieren. Wer Kinder hat, kann zudem ein Kinderkonto abschließen. Für einen begrenzten Betrag locken die Banken mit einem attraktiven Zinssatz.

Tagesgelder im Test 2019

Die Stiftung Warentest hat Tagesgeldkonten von verschiedenen Banken mit Sitz in der EU oder im europäischen Währungsraum geprüft. Obwohl der Zinssatz bei keinem der Konten höher als 1 Prozent ist, haben einige Banken doch gute Angebote.

  • TF Bank : (0,65 % Zinsen, ohne Mindestanlage, Einlagensicherung nur in Schweden )
  • Resurs Bank: (0,6 % Zinsen, Mindestanlage von 500 Euro, Einlagensicherung nur in Schweden)
  • Nordax Bank: (0,6 % Zinsen,  Mindestanlage von 2000 Euro, Einlagensicherung nur in Schweden)
  • Hoist Finance: (0,6 % Zinsen,  Mindestanlage von 1000 Euro, Einlagensicherung nur in Schweden)

Noch etwas mehr Zinsen als auf dem Sparbuch oder Tagesgeld sind beim Festgeldkonto drin, auf dem die Sparer Geld über einen bestimmten Zeitraum anlegen. Während der Laufzeit von einem Monat bis zu zehn Jahren können sie nicht auf ihr Geld zurückgreifen. Je länger die Anlage dauert, desto höher der Zins. Dieser ist garantiert und ein Vermögen bis zu 100.000 Euro ist im Falle einer Bankenpleite geschützt.  Es gibt auch die Möglichkeit, Tages- und Festgeld im Ausland zu höheren Zinsen als in Deutschland anzulegen. So etwa auf der Vermittlungsplattform WeltSparen.

Festgeld im Test 2019

Die Stiftung Warentest hat Festgeldkonten von 130 Banken untersucht. Diese drei Institute boten dabei die höchsten Zinsen bei einer Laufzeit von 5 Jahren.

  • Isbank  (1,5 %)
  • Ziraat Bank (1,45 %)
  • Oyak Anker Bank (1,45 %)

Bausparen dient zum Sparen und zur Baufinanzierung. Hat der Kunde nach einigen Jahren eine bestimmte Summe angespart, kann er zu einem günstigen, bereits zum Vertragsstart vereinbarten Zins ein Bauspardarlehen erhalten. Zum Sparen ist der Bausparplan insbesondere in einer Niedrigzinsphase nur bedingt geeignet, weil der Guthabenzins geringer ist als bei anderen Anlagen.

Bausparkassen im Test 2019

ServiceValue hat in Kooperation mit Focus-Money getestet, bei welchen Bausparkassen die Kundenzufriedenheit am höchsten ist. Folgende Anbieter haben mit der Bewertung sehr gut abgeschnitten (Quelle).

  • Bausparkasse Schwäbisch Hall
  • BHW Bausparkasse
  • LBS Südwest
  • Signal Iduna Bauspar
  • Wüstenrot Bausparkasse

Geldanlage und Absicherung: Das bietet die Kapitallebensversicherung. Die Laufzeiten sind meistens lang. Die Versicherung zahlt bei Vertragsablauf oder im Falle eines vorzeitigen Todes den vereinbarten Endbetrag. Allerdings ist die Absicherung des Todesfallrisikos nicht gratis, was das Sparguthaben wieder schmälert.

Kapitallebensversicherungen im Test 2019

Das Deutsche Finanz-Service-Institut (DFSI) hat im Februar 2019 einen umfangreichen Test zur Zukunftssicherheit der deutschen Lebensversicherer vorgelegt. Diese drei schnitten mit dem Ergebnis exzellent ab.

  • WWK
  • Europa
  • Hannoversche

Anleihen sind Wertpapiere, bei denen sich ein Unternehmen oder Staat Geld vom Käufer leiht. Im Gegenzug gibt es dafür Zinsen. In Niedrigzinsphasen sind diese allerdings niedrig. Eine Investition in Anleihen lohnt sich dann kaum, obwohl die Sicherheit bei dieser Geldanlage hoch ist. Meist etwas besser verzinst als die Anleihe ist der Pfandbrief. Das ist eine Schuldverschreibung, die von einer Pfandbriefbank herausgegeben wird. Entsprechende Tests wurden nicht gefunden.

Auf Sachwerte gibt es keine Zinsen. Sie gelten jedoch als einigermaßen sicher. So wird besonders bei schlechter Wirtschaftslage in Edelmetalle wie Gold investiert. Wenn der Wert steigt, erzielt man beim Verkauf einen Gewinn. Die Lagerung von Edelmetallen in Bankschließfächern kostet aber.

Online-Goldankäufer im Test

Neun Online-Goldankäufer hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) in Kooperation mit N24 untersucht. Im Fokus der Studie standen Transparenz, Preise und Konditionen sowie die Servicequalität (Quelle). Die drei Testsieger sind:

  • goldpaket24.de
  • goldankauf-boerse.de
  • ESG Edelmetalle

Eine weitere Möglichkeit ist, Güter wie Kunst, Antiquitäten oder Musikinstrumente zu kaufen. Wenn der Wert mit den Jahren steigt, sind hohe Gewinne durchaus möglich. Allerdings braucht man dafür Glück, ausreichend Kapital und eine enorme Sachkenntnis.

Anlegen kann man sein Geld auch in Immobilien. Allerdings ist dies nicht frei von Risiken und die finanzielle Belastung ist hoch. Eine Alternative ist das Crowdinvesting. Hier können sich Anleger schon mit kleinen Summen an Bauprojekten beteiligen. Im Gegenzug erhalten sie Zinsen.

Welche renditestarken Formen der Geldanlage gibt es und wie wurden sie getestet?

Bei Geldanlagen wie Aktien, Fonds oder Derivaten sind die Renditechancen höher. Allerdings muss auch mit Verlusten gerechnet werden – im schlimmsten Fall könnten Anleger gar ihr ganzes Vermögen verlieren.

Aktionäre kaufen einen Anteil eines Unternehmens. Gewinn mit der Aktie erzielen sie, wenn der Wert des Unternehmens steigt. Zudem erhalten sie eine jährliche Dividende (Prämie). Läuft es beim Unternehmen schlecht, verliert die Aktie an Wert. Wer in Aktien investiert, sollte das Umfeld des Unternehmens gut kennen und verstehen, was es genau macht.

Studien zu einzelnen Aktien wurden nicht gefunden. Dafür gibt es im folgenden Kapitel Testergebnisse von Wertpapier-Sparplänen. 

In einem Fond sind viele Aktien erhalten. An der Börse ist das Risiko deshalb kleiner, da kaum alle Aktien gleichzeitig an Wert verlieren. Ein Manager verwaltet den Fond, was zu Kosten führt.

Diese entfallen bei  ETFs (Exchange Trades Funds), auch Indexfonds genannt. ETFs bilden die Entwicklung von Börsenindizes wie des Dax oder Nikkei nach. Es steht also kein Manager dahinter, der das Marktgeschehen aktiv analysiert. Die Renditeerwartungen sind aber genauso hoch, wie bei aktiv verwalteten Fonds. Anleger können schon kleine Beträge von unter 100 Euro investieren.

Wertpapier-Sparpläne im Test

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat Wertpapier-Sparpläne von 15 Finanzinstituten getestet. Im Fokus standen dabei die Produktkategorien Fonds, ETFs, Zertifikate sowie Aktien. In das Gesamtergebnis flossen neben den Resultaten der Kostenanalyse auch Angebots- und Leistungskriterien ein (Quelle).  Die Bestplatzierten sind:

  • Targobank (sehr gut)
  • Consorsbank (sehr gut)
  • DKB Deutsche Kreditbank (gut)

Derivate sind nur für erfahrene Anleger empfehlenswert. Bei Derivaten handelt es sich um Wetten, auf die künftige Entwicklung von Aktien, Rohstoffen und Devisen. Zu den bekanntesten Derivaten gehören Optionen, Futures, Zertifikate und Swaps. Schnelle und hohe Erträge sind bei diesen Anlageformen möglich, entsprechend hoch ist auch das Risiko. Tests dazu wurden nicht gefunden.

Welche alternativen Formen der Geldanlage gibt es und wie spart man fürs Alter?

  • Wer nach einer alternativen Geldanlage sucht, kann beispielsweise in Bitcoins investieren. Das ist eine virtuelle Währung im Internet. Hohe Gewinne sind kurzzeitig möglich, aber auch hohe Kursverluste.
  • Möglich sind auch Investitionen in FinTechs-Startups (Finanztechnologie) oder für Umweltbewusste in Green Bonds. Diese Anleihen legen das Geld in nachhaltige Projekte an, etwa in den Bau einer Windkraftanlage.
  • Alternativ kann man sich auch Anteile von Genossenschaften erwerben. Diese bieten meist höhere Zinsen als bei Tagesgeld oder Festgeld und gelten als relativ sicher.
  • Vielfältig sind die Möglichkeiten auch, um für das Alter zu sparen. So gibt es neben der gesetzlichen Altersvorsorge eine Vielzahl an Formen der privaten Altersvorsorge. Für Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer lohnt sich besonders eine betriebliche Altersvorsorge.
Mehr zur Altersvorsorge

Geld anlegen: Angebote vergleichen und fachliche Beratung nutzen

Machen Sie sich Gedanken über Ihre persönliche und finanzielle Situation, bevor Sie investieren: Welchen Betrag können Sie für längere Zeit auf die hohe Kante legen und wie hoch ist Ihre Risikobereitschaft?

Ist klar, welche Anlageformen für Sie in Frage kommen, vergleichen Sie am besten die Anbieter. Einen Einblick in die Testergebnisse erhalten Sie in den Abschnitte „Welche Formen der Geldanlage gibt es und wie wurden sie getestet?“

Einfach Geld anlegen können Sie beim digitalen Vermögensverwalter vB-Invest. Schon ab 50 Euro pro Monat ist ein langfristiger Kapitalaufbau möglich.

Wenn Sie eine persönliche Vermögensverwaltung bevorzugen, können Sie sich über uns an unseren Partner die Firmengruppe von Buddenbrock wenden. Hier stehen Ihnen Spezialisten zur Seite, die Ihr Vermögen nachhaltig und mit Weitblick betreuen.

 

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Maja Sommerhalder
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