Berufshaftpflichtversicherung

Die Berufshaftpflicht ist in einigen Branchen eine Pflichtversicherung. Wer ein Gewerbe anmelden oder freiberuflich tätig sein will, muss einen Vertragsabschluss nachweisen. Die Berufshaftpflicht ist von großer Bedeutung, denn sie sorgt dafür, dass ein Geschädigter für einen ihm entstandenen Schaden entschädigt wird, sofern dieser durch die versicherte Person verursacht wurde. Außerdem entlastet sie den Versicherten von der Übernahme der Forderung, selbst wenn diese berechtigt ist. Somit ist eine Berufshaftpflicht für den Versicherten und für den Geschädigten elementar wichtig.

Eine Versicherung zum Schutz der Klienten

Selbständige in beratenden oder heilenden Berufen tragen eine große Verantwortung. Auch wenn sie nach bestem Wissen und Gewissen vorgehen und sorgfältig arbeiten, kann ihnen ein Fehler oder eine Unachtsamkeit unterlaufen. Dem Patienten oder Klienten kann durch ein Fristversäumnis, eine Falschberatung oder eine Fehldiagnose ein Schaden an Leib, Leben oder Vermögen entstehen, der kaum zu überschauen ist. Um den Klienten von solchen Schäden freizustellen, schließen Selbständige in solchen Berufen eine Berufshaftpflicht ab. Die Versicherung dient somit in erster Linie der Absicherung der Kunden, falls ihnen unbeabsichtigt ein Schaden zugefügt wurde.

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Eine maßgebliche Absicherung für den Selbständigen

Der Versicherungsnehmer sichert sich mit einer Berufshaftpflichtversicherung gegen Schäden ab, die bei der Ausübung seiner Tätigkeit entstehen. Die Frage des Verschuldens ist dabei zunächst unerheblich.

Wird durch ein Fristversäumnis eines Anwalts oder Steuerberaters oder durch die falsche Berechnung eines Architekten ein Schaden verursacht, ist der Verursacher zum Schadenersatz verpflichtet. Die Versicherung kommt für solche Schäden auf und stellt die versicherte Person von der Regulierung frei. Somit ist die Berufshaftpflicht letztlich eine Existenzsicherung für den Selbständigen (mehr Informationen: Berufsunfähigkeitsversicherung).

Gesetz: Schadenersatzpflicht § 823 (1) BGB

„Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Als Pflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben

Obwohl die Berufshaftpflicht für den Kunden und für den Selbständigen so wichtig ist, gilt nur in einigen Branchen eine Versicherungspflicht. Versicherungs- und Finanzmakler müssen eine Berufshaftpflicht nachweisen, wenn sie ein Gewerbe anmelden wollen. Ihre Berufshaftpflicht wird Vermögensschadenhaftpflicht genannt, denn sie deckt explizit Vermögensschäden ab. Auch Anwälte und Steuerberater müssen eine Berufshaftpflicht nachweisen. Gleiches gilt für selbständige Architekten. Die Berufshaftpflicht ist nur für selbständig Tätige vorgeschrieben, nicht aber für die angestellten Mitarbeiter eines Betriebs.

Alexander Vorgerd
Das sagt Experte Alexander Vorgerd:

„Es gibt bestimmte Berufsgruppen, für die eine Berufshaftpflichtversicherung zwingend erforderlich ist. Zum Beispiel müssen sich Ärzte, Rechtsanwälte und Ingenieure versichern, weil diese Berufe besondere Risiken mit sich bringen. Versichert werden Schäden, die in Ausübung der beruflichen Tätigkeit einem Dritten widerfahren.“

Wenige aktuelle Testergebnisse am Markt

Wer Berufshaftpflichtversicherungen miteinander vergleichen will, sucht häufig vergeblich nach aktuellen Tests. Die bekannten Verbraucherschutzinstitutionen konzentrieren sich bei ihren Analysen zunächst auf Privatkunden, die unabhängige Testergebnisse als Entscheidungsfindung benötigen. Bei Gewerbekunden geht man davon aus, dass diese vor dem Vertragsabschluss eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen, um ihren Versicherungsbedarf zu identifizieren. Dadurch kommt es zu einem Mangel an aktuellen Testergebnissen in der Berufshaftpflicht, soweit das Preis-Leistungs-Verhältnis von einzelnen Tarifen betroffen ist.

Servicequalität im Mittelpunkt der Analyse

Im Jahr 2014 wurde eine größere Untersuchung der Gewerbeversicherungen am Markt durchgeführt. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Februar 2014 die zehn größten Gewerbeversicherer auf dem deutschen Markt analysiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Kundenorientierung und die Servicequalität. Eine untergeordnete Bedeutung nahm das Preis-Leistungs-Verhältnis der Versicherer ein. Auf den ersten Plätzen konnten sich die ERGO, die Generali und die R+V-Versicherung behaupten. Bei diesen Gesellschaften lohnt sich eine Anfrage nach einem maßgeschneiderten Angebot für Gewerbeversicherungen auf jeden Fall.

Was ist eine private Berufshaftpflichtversicherung?

Eine private Berufshaftpflichtversicherung (gemeint: eine privat abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung) schützt zum Beispiel den Angestellten, wenn er die Schlüssel zu den Büroräumen verloren hat und sämtliche Schlösser ausgetauscht werden müssen. Lehrer sichern sich wiederum ab, wenn Schäden durch eine verletzte Aufsichtspflicht entstanden sind. Nicht immer geht hier die Haftung auf den Dienstherren über, so dass eine private Berufshaftpflichtversicherung sinnvoll ist.

Haben Sie eine Frage zur privaten Berufshaftpflichtversicherung? Dann wenden Sie sich an Ihren persönlichen Versicherungsmakler bei transparent-beraten.de. Oder machen Sie direkt den Berufshaftpflichtversicherung-Vergleich – Wir helfen Ihnen, die für Sie ideale Versicherung zu finden!