Berufs­­haftpflicht­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Wieviel kostet die ideale Berufs­­haftpflicht­versicherung, was sollte sie leisten und für wen ist sie überhaupt sinnvoll.

Inhalt dieser Seite
  1. Was macht eine gute Berufs­­­­haftpflicht aus?
  2. Wer braucht eine Berufs­­­­haftpflicht?
  3. Leistungen
  4. Kosten (inkl. Rechenbeispiele)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Berufs­­­­haftpflicht im Vergleich
  7. So gehen Sie beim Abschluss vor
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung deckt die finanziellen Risiken von Schäden an Dritten ab, die durch die eigene Berufs­ausübung entstehen können.
  • Für einige Berufe ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung zwingend vorgeschrieben. Beispielsweise für Ärzte und Anwälte.
  • Eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung kann bereits ab 13,15 € im Monat abgeschlossen werden.

Was macht eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung aus?

Darum ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung wichtig

Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung schützt Gewerbetreibende vor Vermögens­schäden, die sie Dritten durch ihre berufliche Tätigkeit zufügen können. Das heißt, bei einem großen finanziellen Schaden haften sie mit einer Berufs­­haftpflicht­versicherung nicht mit ihrem privaten Vermögen. Für einige Berufe ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten der Versicherung werden für jedes Unternehmen individuell ermittelt. Eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung kann bereits ab einem Monatsbeitrag von 13,15 € abgeschlossen werden.

Vorteile einer Berufs­­haftpflicht­versicherung

  • Leistet bei Vermögens­schäden Dritter
  • Sichert die berufliche Existenz
  • Versichert alle Angestellten

Das sind unsere Empfehlungen

Unsere Experten für die Berufs­­haftpflicht­versicherung empfehlen die folgenden Anbieter. Welcher Anbieter mit welchem Tarif für Sie der beste ist, kommt jedoch stark auf Ihr individuelles Gewerbe an. Lassen Sie sich daher immer einen kostenfreien und persönlich Tarifvergleich von unseren Experten erstellen und anschließend umfassend beraten. Nutzen Sie dafür gern das kostenfreie Formular für den Tarifvergleich auf dieser Seite.

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Wer braucht eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

Für wen ist eine Berufs­­haftpflicht Pflicht?

Für einige Berufs­gruppen ist es zwingend notwendig, eine Berufs­­haftpflicht­versicherung vorzuweisen, bevor eine Zulassung zur Ausübung des Berufs­ ausgestellt wird. Die Versicherung ist entweder vom Gesetz oder von der jeweiligen Berufs­kammer vorgeschrieben. Zu dieser Gruppe zählen alle Freischaffenden in beratender, prüfender oder heilender Tätigkeit, die Vermögens­schäden verursachen können. Diese sind unter anderem:

  • Wirtschaftsprüfer
  • Versicherungs­vermittler
  • Bewachsungsunternehmen
  • Finanzanlagenvermittler
  • Immobilienkreditvermittler
  • Inkassobüros

Für wen ist eine Berufs­­haftpflicht sinnvoll?

Auch wenn keine gesetzliche Pflicht besteht, ist es für Freiberufler, Selbständige sowie kleine und mittelständige Unternehmen sinnvoll, eine Berufs­­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Besonders, wenn keine finanziellen Rücklagen für Rechtsstreitigkeiten oder Schadenersatzforderungen vorhanden sind. Das Risiko, einen Fehler zu machen, der sich existenzbedrohend auswirken kann, ist einfach zu hoch. Der Nachweis über einen Versicherungs­schutz stärkt zudem das Vertrauen der Kunden in den Selbständigen, da sie sich im Ernstfall auf eine Entschädigung verlassen können. Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung ist unter anderem sinnvoll für:

Benötigen Angestellte eine Berufs­­haftpflicht?

Angestellte Mitarbeiter benötigen keine Berufs­­haftpflicht­versicherung. Diese richtet sich nur an selbständig Tätige. Als Angestellter, Werkstudent oder Praktikant ist man in der Versicherung des Arbeitgebers mitversichericht. Diese leistet, wenn man als Angestellter einen Schaden bei einem Dritten verursacht. Auch angestellte Architekten, Ingenieure, Apotheker oder Anwälte sind über die Berufs­­haftpflicht der Kanzlei, der Apotheke oder der Praxis versichert. Geht ein Angestellter jedoch eine selbständigen Nebentätigkeit nach, benötigt er für diese jedoch eine eigene Berufs­­haftpflicht­versicherung.

Eine Ausnahme bilden hier Angestellte in einer sogenannten Organ- oder Leitungsfunktion wie beispielsweise Vorstände, Geschäftsführer oder Mitglieder des Aufsichtsrates. Da diese direkt in Haftung genommen werden können, ist für solche Angestellte eine D&O-Versicherung (Directors & Officers-Versicherung) das Richtige.

Alle Informationen zur D&O-Versicherung

Fallbeispiele

An dieser Stelle finden Sie Fallbeispiele zu ausgesuchten Berufs­gruppen, bei denen eine Berufs­­haftpflicht­versicherung für Sie einspringt.

Arzt

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Ein Elternpaar kommt mit einem Kleinkind zu Ihnen, das nicht-eindeutige Schmerzen in der Bauchgegend vorweist. Sie verschreiben dem Kind krampflösende Medikamente, wodurch die Entzündung des Blinddarms gelöst werden soll. Das Medikament war jedoch zu hoch dosiert und zu stark, sodass das Kind bleibende Schäden davonträgt. Die Familie fordert Schadenersatz wegen Falschbehandlung.

Apotheker

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Sie sollen für einen Kunden eine Salbe gegen Juckreiz anmischen. Dabei dosieren Sie die Bestandteile falsch und die Salbe verschlimmert sogar die Symptome. Der Kunde muss sich einer mühsamen Behandlung seiner Hautekzeme unterziehen und ist einige Wochen arbeitsunfähig. Er fordert Schadenersatz von Ihnen.

Steuerberater

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Sie versäumen für einen Kunden eine Frist zur Einreichung wichtiger Unterlagen. Dadurch entsteht dem Kunden ein empfindlicher finanzieller Schaden in dessen Folge er Sie auf Schadenersatz verklagt.

Grafikdesigner

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Ihr Grafikbüro wird von einer Eventfirma damit beauftragt, Flyer und Broschüren für eine Veranstaltungsreihe zu entwerfen und zu drucken. Einem Ihrer Mitarbeiter unterläuft ein gravierender Schreibfehler in der Überschrift des Programmheftes. Da der Auftrag schnell bearbeitet werden muss, wird der Druck in Auftrag gegeben – mit dem Fehler. Die Eventfirma fordert den erneuten Druck aller 20.000 Exemplare. Die Kosten dafür müssen Sie übernehmen.

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Das leistet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung

Diese Versicherungs­konzepte gibt es in der Berufs­­haftpflicht

Die Berufs­­haftpflicht­versicherung ist eine Form der Vermögens­schaden­haftpflicht. Sie schützt davor, Schadenersatzzahlungen selbst leisten zu müssen und somit die berufliche Existenz. Des Weiteren werden Ansprüche, die gegen den Versicherungs­nehmer gestellt werden, rechtlich geprüft und abgewehrt, falls diese unzulässig sind.

Die wichtigsten Leistungen im Überblick

  • Absicherung reiner Vermögens­schäden
  • Absicherung von Personen- und Sachschäden
  • Prüfen von Ansprüchen Dritter auf Rechtmäßigkeit
  • Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche Dritter

Absicherung reiner Vermögens­schäden

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Mit dieser Deckung kann gegen Schadenersatzforderungen aus echten beziehungsweise aus reinen Vermögens­schäden abgesichert werden. Ein reiner Vermögens­schaden liegt vor, wenn ein Kunde einen finanziellen Schaden durch Versicherungs­nehmer erleidet. Die Deckung von Vermögens­schäden ist insbesondere für Berufs­gruppen wichtig, die Berater- und Dienstleistungstätigkeiten ausführen.

Absicherung von Personen- und Sachschäden

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Die Berufs­­haftpflicht­versicherung kann bei einigen Anbietern zusätzlich um die Leistungen einer Betriebs­­haftpflicht­versicherung ergänzt werden. Bei Personenschäden werden die Kosten für die Heilbehandlung und Schmerzensgelder sowie sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit der Behandlung und Rehabilitation des Geschädigten stehen, übernommen. Im Falle eines Sachschadens werden die Kosten für Reparatur oder Wiederbeschaffung beglichen. Gewinn- oder Nutzungsausfallkosten werden ebenfalls übernommen.

Abwehr unberechtigter Ansprüche

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Werden an den Versicherten unberechtigte Ansprüche gestellt, dann wehrt die Berufs­­haftpflicht­versicherung diese Ansprüche ab.

Wer ist in der Berufs­­haftpflicht versichert?

In der Berufs­­haftpflicht­versicherung ist der Unternehmer versichert, einschließlich aller Angestellten, Praktikanten und Hilfskräfte. Bei Antragstellung ist daher darauf zu achten, dass alle Mitarbeiter des Unternehmens in der Versicherungs­police eingeschlossen sind. Änderungen werden durch einen jährlichen Meldebogen abgefragt. Gegebenenfalls werden Beiträge erstattet oder nacherhoben.

Versicherungs­schutz im Ausland

Üblicherweise beschränkt sich in der Berufs­­haftpflicht­versicherung die Haftung auf Schäden im Inland. Ist das Unternehmen auch im Ausland tätig, sollte man prüfen, ob der gewählte Versicherer auch Schäden im Ausland versichert. Manche Versicherer bieten auch eine weltweite Deckung an.

Versicherungs­schutz bei DSGVO-Verstößen

Verstößt ein Kunde aufgrund eines Beratungsfehlers gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und muss ein Bußgeld bezahlen, wird dieses von der Berufs­­haftpflicht­versicherung übernommen. Verstößt jedoch der Versicherungs­nehmer selbst dagegen, ist der eigene finanzielle Schaden nicht im Versicherungs­schutz enthalten.

Experten-Tipp:

“Wird durch ein Fristversäumnis eines Anwalts oder Steuerberaters oder durch die falsche Berechnung eines Architekten ein Schaden verursacht, ist der Verursacher zum Schadenersatz verpflichtet. Die Versicherung kommt für solche Schäden auf und stellt die versicherte Person von der Regulierung frei. Somit ist die Berufs­­haftpflicht letztlich eine Existenzsicherung für Selbständige.”

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Schadenersatzpflicht § 823 (1) BGB

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“Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.”

Das kostet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung

Für jedes Unternehmen individuell

Zu den genauen Kosten einer Berufs­­haftpflicht­versicherung kann keine pauschale Aussage getroffen werden. Die Kosten werden für jedes Unternehmen individuell ermittelt, daher ist eine pauschale Aussage nur bedingt möglich. Grundsätzlich kostet eine gute Berufs­­haftpflicht­versicherung zwischen 160 und 1.200 Euro jährlich – je nach individuellem Risiko. Beim Abschluss einer Berufs­­haftpflicht­versicherung ist es daher wichtig, das jeweilige Risiko realistisch einzuschätzen und damit die passende Deckungssumme zu ermitteln. Andernfalls ist der Unternehmer beziehungsweise das Unternehmen unterversichert.

Rechenbeispiel: Freiberufliche Grafikdesignerin

Frau K. ist freiberufliche Grafikdesignerin. Im Versicherungs­umfang vereinbart sie eine Versicherungs­summe je Versicherungs­fall von 3 Millionen Euro. Zudem enthält ihre Berufs­­haftpflicht zusätzlich eine Privat­haftpflicht­versicherung. Ihr jährlicher Beitrag berechnet sich wie folgt:

TätigkeitGrafikdesignerin
Deckungssumme3 Millionen €
ZusatzbausteinPrivat­haftpflicht
Jahresbeitrag157,51 €

Für ihre Berufs­­haftpflicht­versicherung zahlt Frau K. einen jährlichen Beitrag ab 157,51 Euro.

Rechenbeispiel: Selbständiger Steuerberater

Herr B. ist selbständiger Steuerberater ohne Angestellte und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Steuererklärungen und Buchprüfungen seiner Mandanten. Sein Jahresumsatz beträgt 80.000 Euro. Nun möchte sich Herr B. gegen mögliche Schadenersatzforderungen Dritter absichern und eine Berufs­­haftpflicht­versicherung abschließen. Sein jährlicher Beitrag berechnet sich wie folgt:

TätigkeitSteuerberater
RechtsformEinzelpraxis
TätigkeitsschwerpunktSteuererklärung/Buchprüfung
Jahresumsatz80.000 €
Deckungssumme250.000 €
Selbstbehalt1.000 €
Jahresbeitrag395,20 €

Herr B. zahlt so für seine Berufs­­haftpflicht­versicherung einen jährlichen Beitrag ab 395,20 Euro.


Entscheidende Faktoren für die Kosten

Die Versicherer kalkulieren das jeweilige Risiko auf Basis verschiedener Angaben und Faktoren:

  • Art und Umfang der beruflichen Tätigkeit
  • Lohn- und Gehaltssummen
  • Mitarbeiterzahl
  • Jahresumsatz
  • Deckungssumme
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Abhängig vom Tätigkeitsbereich können noch weitere Faktoren abgefragt werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um:

  • Rechtsform
  • Berufs­erfahrung
  • Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden
  • Verwendete Software
  • Tätigkeit im Ausland beziehungsweise außerhalb der EU

Was kostet eine Berufs­­haftpflicht für Ihre Firma?

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So senken Sie die Kosten einer Berufs­­haftpflicht­versicherung

Oftmals vergeben Versicherungs­gesellschaften einen Rabatt auf die Beiträge, wenn eine möglichst lange Laufzeit vereinbart wird. Eine Erhöhung des Selbstbehalts führt ebenfalls zu einer Vergünstigung. Die Höhe des Selbstbehalts sollte dabei angemessen gewählt werden, da dieser im Schadensfall selbst zu leisten ist.

Das geschieht, wenn sich im Unternehmen etwas ändert

Generell sind in der Berufs­­haftpflicht­versicherung nur die Risiken versichert, die bei Vertragsabschluss auch tatsächlich festgelegt worden sind. Ändert oder erweitert sich das Risiko, beispielsweise weil der Tätigkeitsbereich des Unternehmens ausgebaut wird, muss dies durch eine Vertragsänderung in der Versicherung aufgenommen werden. Erst dann ist das neue Risiko versichert. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich jedoch in der Folge die Kosten der Versicherung erhöhen, denn: Je höher das Risiko, desto höher die Beiträge.

Vorsorge­versicherung

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Unternehmer sollten darauf achten, dass eine sogenannte Vorsorge­versicherung im Vertrag enthalten ist. Mittels einer Vorsorge­versicherung sind Risiken gedeckt, die im Laufe des Versicherungs­jahres entstehen. Eine regelmäßige Überprüfung der Versicherung und die darin festgehaltenen Risiken ist zu empfehlen.

Die besten Berufs­­haftpflicht­versicherungen: Testsieger (2021)

Berufs­­haftpflicht­versicherer im Test

Da die Berufs­­haftpflicht­versicherung sehr genau auf die Bedürfnisse des Versicherten abgestimmt werden muss, sind pauschale Tests zu dieser Versicherung nur sehr schwer durchzuführen. Zudem können Testurteile nicht auf alle Berufs­gruppen übertragen werden. Wie Berufs­­haftpflicht­versicherungen genau getestet werden und alle aktuellen Testergebnisse lesen Sie hier:

Testergebnisse 2021 im Überblick

Berufs­­haftpflicht­versicherung vergleichen

Die richtige Berufs­­haftpflicht finden

Die Wichtigkeit einer Berufs­­haftpflicht­versicherung für Selbständige und Freiberufler ist offensichtlich. Genauso wichtig ist es, den richtigen Anbieter der Berufs­­haftpflicht­versicherung für sich zu finden. Das berufliche Risiko eines Steuerberaters unterscheidet sich noch einmal stark von dem eines Chirurgen. IT-Experten und Webentwickler brauchen einen anderen Umfang als ein Heilpraktiker.

Benötigte Angaben für den Vergleich

Bei der Beantragung und Berechnung einer Berufs­­haftpflicht­versicherung werden unter anderem folgende Informationen benötigt:

  • Gewerbliche Tätigkeit
  • Geschätzter Jahresumsatz
  • Lohn- und Gehaltskosten
  • Gründungsjahr
  • Vorschäden
  • Mitarbeiterzahl
  • Gewünschter Versicherungs­beginn

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Darauf sollten Sie beim Vergleich achten

Um bei der Betriebs­­haftpflicht einen aussagekräftigen Vergleich durchführen zu können ist es besonders wichtig, dass Sie möglichst genaue Angaben zu Ihrer beruflichen Tätigkeit machen. Dazu zählt beispielsweise auch, ob Sie mehrere verschiedene Tätigkeiten ausführen, Hausbesuche machen, mobil arbeiten oder Ihren festen Arbeits­platz im Büro haben. Denn im Zweifel ist immer nur versichert, was Sie bei der Antragstellung angegeben haben. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich an dieser Stelle gerne von unseren Experten der Gewerbe­versicherung beraten, damit Sie auf jeden Fall ausreichend abgesichert sind.

Leistungsspektrum

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Um die verschiedenen Risiken abzusichern, die jede Branche mit sich bringt, haben die Versicherer für die wichtigsten Berufs­gruppen eigene Policen zusammengestellt. Jede dieser Versicherungen hat ein leicht angepasstes Leistungsspektrum. Bei Personenschäden können die Forderungen beispielsweise schnell in die Millionen gehen. Wenn man nun in einer Branche arbeitet, in denen das Risiko von Personenschäden gering ist, kommt womöglich eine andere Police in Frage als bei einem Selbständigen, der in der Baubranche tätig ist.

Deckungssumme

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Bei der Festlegung der Deckungssumme sollte vom größtmöglichen Schaden ausgegangen werden, der zu erwarten ist. Und auch hier ergibt es Sinn, einen Vergleich von Berufs­­haftpflicht­versicherungen durchzuführen, denn die maximale Deckungssumme unterscheidet sich mitunter von Anbieter zu Anbieter.

Preise

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Natürlich spielen auch die Kosten einer Berufs­­haftpflicht­versicherung eine große Rolle. Die Höhe der Versicherungs­beiträge können sich stark voneinander unterscheiden. Umso wichtiger ist ein Tarifvergleich. So erkennen Sie, wie die Anbieter Ihr Risiko einschätzen und zu welchen Preisen sie es versichern würden.

So gehen Sie beim Abschluss einer Berufs­­haftpflicht­versicherung vor

  • Fassen Sie alle benötigten Eckdaten Ihres Unternehmens zusammen
  • Überlegen Sie, wie hoch die Deckungssumme und ein möglicher Selbstbehalt sein soll
  • Führen Sie einen Tarifvergleich durch
  • Lassen Sie sich bei Fragen oder Unsicherheiten individuell beraten
  • Schließen Sie die Berufs­­haftpflicht bei dem Versicherer ab, der am besten zu Ihnen passt

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Fazit

Eine Berufs­­haftpflicht­versicherung sichert Selbständige und Unternehmer ab, wenn sie bei der Ausübung ihres Berufes einen Schaden verursachen und Schadenersatz leisten müssen. Sie schützt also die eigene berufliche Existenz, da nicht mit dem privaten Vermögen gehaftet werden muss. Einige Berufs­gruppen sind aufgrund ihrer beratenden, prüfenden oder heilenden Tätigkeit sogar verpflichtet, eine Berufs­­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Aber auch für andere Selbständige und Freiberufler ergibt der Abschluss einer Berufs­­haftpflicht zur Existenzsicherung Sinn. Die Kosten der Berufs­­haftpflicht­versicherung werden dabei für jedes Unternehmen und sein Risiko individuell kalkuliert.

Berufs­­haftpflicht ist nicht gleich Betriebs­­haftpflicht

Auch wenn die Begriffe oft synonym verwendet werden, unterscheidet sich eine Berufs­­haftpflicht­versicherung von einer Betriebs­­haftpflicht­versicherung. Beide Versicherungen können sowohl alleine als auch ergänzend zueinander abgeschlossen werden.

Alle Informationen zur Betriebs­­haftpflicht­versicherung


Die häufigsten Fragen zur Berufs­­haftpflicht­versicherung

Wie viel kostet eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

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Zu den genauen Kosten einer Berufs­­haftpflicht­versicherung lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen, da die Versicherungs­beiträge immer für jedes Unternehmen und seine Risiken individuell berechnet werden. Tendenziell kann man mit durch­schnittlichen Kosten von ab 13,15 € im Monat rechnen. Um die Preise für Ihr Unternehmen bei unterschiedlichen Anbietern zu vergleichen, nutzen Sie gerne unkompliziert und kostenfrei unseren Online-Rechner.

Wer braucht eine Berufs­­haftpflicht­versicherung?

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Es gibt Berufs­gruppen, die gesetzlich oder von ihrer Berufs­kammer verpflichtet sind, eine Berufs­­haftpflicht­versicherung abzuschließen. Aber auch für die meisten anderen Selbständigen lohnt sich eine Berufs­­haftpflicht, um sich vor Schadenersatzansprüchen Dritter zu sichern.

Wann ist eine Berufs­­haftpflicht­versicherung sinnvoll?

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Der Abschluss einer Berufs­­haftpflicht­versicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit Dritten einen körperlichen oder finanziellen Schaden zufügen können.

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Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
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