Rechts­schutz­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Wieviel kostet die ideale Rechts­schutz­versicherung, was sollte sie leisten und wann ist sie überhaupt sinnvoll.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist guter Rechts­­schutz?
  2. Wie funktioniert Rechts­­schutz?
  3. Leistungen
  4. Kosten und Preise
  5. Für wen ist Rechts­­schutz sinnvoll?
  6. Rechts­­schutz im Test
  7. Unsere Tipps für Sie
  8. Rechts­­schutz Vergleich
  9. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Rechts­schutz­versicherung übernimmt die Kosten für Anwalt und Gericht, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt.
  • Die Versicherung setzt sich aus den Bausteinen Privatrecht, Wohnrecht, Arbeitsrecht und Verkehrsrecht zusammen.
  • Bei uns können Sie eine Rechts­schutz­versicherung bereits ab 5 € im Monat abschließen.
  • Schließen Sie eine Rechts­schutz­versicherung rechtzeitig ab. Generell gilt eine Wartezeit von drei Monaten.

Was macht eine gute Rechts­schutz­versicherung aus?

Eine gute Rechts­schutz­versicherung sollte genau auf Ihren Bedarf und auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten sein. Denn nicht jeder benötigt den gleichen Leistungsumfang.

Rechts­schutz­versicherungen, die als Rundum-Paket verkauft werden, sind zwar gut bewertet und bieten preisliche Vorteile. Sie sind jedoch nur sinnvoll, wenn man Rechts­schutz auch in allen Bereichen benötigt. Wohnt man in einer Eigentumswohnung, braucht man beispielsweise keinen Rechts­schutz im Bereich Mietrecht. Haben Sie dagegen eine Familie mit 3 Kindern und nutzen täglich Ihr Auto, ist ein Verkehrs­rechts­schutz im Familientarif sinnvoll.

4 gute Gründe für eine Rechts­schutz­versicherung

  • Der Versicherer übernimmt alle Anwalts- und Gerichtskosten bei einem Rechtsstreit. Diese können je nach Streitwert sehr hoch ausfallen.
  • Sie werden finanziell bei der Durchsetzung Ihres Rechts unterstützt, sodass Sie Ihrem Gegner ebenbürtig gegenüber stehen und nicht aus Geldgründen auf Ihr Recht verzichten müssen.
  • Außerdem bietet die Versicherung zusätzliche Services wie eine anwaltliche Beratung oder Mediation an.
  • Eine Rechts­schutz­versicherung ist verhältnismäßig günstig, dagegen können Anwalts- und Prozesskosten über mehrere tausend Euro betragen.

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Hier hilft die Rechts­schutz­versicherung

  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Streitigkeiten im Arbeitsrecht
  • Verkehrsunfälle
  • Mietrechtsstreit
  • Durchsetzung von Schadensersatzforderungen
  • Steuerrecht vor Gericht

mehr zu den Leistungen

Experten-Tipp: Welche Rechts­schutz­versicherung ist am besten?

„Viele Kunden fragen uns, wie sie eine gute Rechts­schutz­versicherung finden und abschließen. Rechtsbereiche, Tarifwahl und Zusatzleistungen sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Was wir unseren Kunden dank unserer langjährige Erfahrung raten können, ist, den Fokus auch auf die Wahl des richtigen Rechts­schutz-Anbieters zu legen. Besonders wichtig hierbei sind:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Umsetzung der versprochenen Leistungen
  • Schadens­management
  • Kundenservice und Erreichbarkeit

Eine Rechts­schutz­versicherung bei einem Anbieter, der gut zu erreichen und kooperativ im Schadensfall ist und nicht jeden Schadensfall direkt ablehnt, lohnt sich enorm. Wir unterstützen Sie gern bei der Wahl des Anbieters, kontaktieren Sie uns einfach.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Das sind unsere Empfehlungen für eine gute Rechts­schutz­versicherung

Unsere Experten der Rechts­schutz­versicherung empfehlen die folgenden Anbieter. Informieren Sie sich auf unseren Unterseiten gern über Tarife und Leistungen der Versicherer. Nutzen Sie auch unseren Online-Rechner, um die Anbieter und Tarife direkt miteinander zu vergleichen.

Wie funktioniert eine Rechts­schutz­versicherung?

Eine Rechts­schutz­versicherung ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie sich als Versicherungsnehmer diejenigen Bausteine heraussuchen können, die Sie auch wirklich benötigen. Eine sogenannte Über­versicherung wird somit verhindert – und damit unnötig hohe Kosten. Erfahren Sie in diesem Abschnitt, was eine Rechts­schutz­versicherung abdeckt und was nicht.

Bausteine einer Rechts­schutz­versicherung

Privat­rechts­schutz

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Der Privat­rechts­schutz deckt alle privaten Rechtsfälle ab und ist die ideale Ergänzung zu einer privaten Haftpflicht­versicherung. Sie hilft bei Ärger im Alltag, beispielsweise wenn es Streitigkeiten mit den Nachbarn gibt oder die Handwerker nicht wie vereinbart gearbeitet haben. Der Privat­rechts­schutz springt auch bei Streitigkeiten mit Händlern und Dienstleistern ein.

Beachten Sie: Es gibt einige Rechtsgebiete, die zwar zum Privatrecht gehören, jedoch nicht automatisch in jeder Privat­rechts­schutz­versicherung abgedeckt sind. Dabei geht es meist um:

Diese Bereiche müssen Sie eventuell mit einem separaten Baustein versichern! Es gibt jedoch einen Versicherer auf dem Markt, der einen Teil dieser Rechtsgebiete direkt mit absichert. Sprechen Sie uns dafür gerne direkt an und lassen sich ein auf Ihre persönlichen Ansprüche passendes Angebot erstellen.

Arbeits­rechts­schutz

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Der Berufs- oder auch Arbeits­rechts­schutz greift, wenn Sie im Rahmen des Arbeitsrechts Ihr Recht durchsetzen wollen. In diesen Bereich fallen also sämtliche Fälle, die das Berufsleben betreffen. Dazu zählen beispielsweise:

  • offene Lohnzahlungen
  • fehlerhafte Beurteilungen
  • Widersprüche gegen Kündigungen

Normalerweise müssen bei Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht Anwaltskosten in erster Instanz immer selbst bezahlt werden. Hier lohnt sich eine gute Rechts­schutz­versicherung, die auch diese Kosten für Sie übernimmt.

Beachten Sie: Der Arbeits­rechts­schutz ist nur in Kombination mit mindestens dem Privat­rechts­schutz versicherbar.

Verkehrs­rechts­schutz

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Der Verkehrs­rechts­schutz übernimmt z. B. Anwaltsgebühren, Zeugengelder und Sach­verständigen­honorare für alle Streitigkeiten rund um das Verkehrsrecht, etwa nach einem Verkehrsunfall. Dabei gilt der Rechts­schutz für:

  • Fahrzeugführer (Auto-, Motorrad-, Lkw-Fahrer)
  • E-Scooter oder Fahrradfahrer
  • Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Beifahrer im Taxi
  • Fußgänger

Der Verkehrs­rechts­schutz kann auch als einzelner Baustein abgeschlossen werden und greift als einzige Rechts­schutz-Art auch ohne Wartezeit, in einigen Fällen sogar rückwirkend als Rückwärts­versicherung.

Achtung: Streitigkeiten wegen Bußgeldern und Ordnungswidrigkeiten, wie etwa durch zu schnelles Fahren oder das Überfahren einer roten Ampel, sind hier nicht versichert.

Wohn­rechts­schutz

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Der Wohn­rechts­schutz teilt sich in den Miet­rechts­schutz und den Vermieter­rechts­schutz. Vermieten Sie keine Wohnungen oder Häuser, benötigen Sie lediglich den Miet­rechts­schutz.

Miet­rechts­schutz
Kommt es etwa zu Konflikten mit dem Vermieter oder Hauseigentümer, hilft der Miet­rechts­schutz. Die Versicherung übernimmt die Kosten im Zusammenhang mit der Wohnung bzw. dem Haus sowie zugehörigen Garagen, Stellplätzen und Abstellplätzen. Der Miet­rechts­schutz ist nur in Kombination mit mindestens dem Privat­rechts­schutz möglich.

Vermieter­rechts­schutz
Müssen fällige Zahlungen eingeklagt oder Eigenbedarf angemeldet werden? Der Vermieter­rechts­schutz bietet rechtliche Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit Mietern. Auch wenn der Mieter rechtliche Schritte gegen Sie einleitet, hilft der Rechts­schutz und bietet beratende und finanzielle Unterstützung. Der Vermieter­rechts­schutz kann auch als eigenständige Versicherung abgeschlossen werden.

Bausteine und Arten der Rechts­schutz­versicherung

Wenn Sie mehr über die einzelnen Arten der Rechts­schutz­versicherung wissen möchten, dann klicken Sie auf die jeweilige Karte. Dort finden Sie Tipps, weiterführende Informationen zu Kosten und Leistungen sowie die Möglichkeit, einen Tarifvergleich durchzuführen oder anzufordern.

Leistungen der Rechts­schutz­versicherung

Was bringt eine Rechts­schutz­versicherung?

Bei einem Rechtsstreit erreichen die Ausgaben schnell mehrere tausend Euro – mitunter sogar noch vor dem Gang vor ein Gericht. Wer sich keinen Anwalt leisten kann, zieht bei Auseinandersetzungen mit z. B. dem Vermieter, Arbeitgeber oder bei Behörden oft den Kürzeren. Die Rechts­schutz­versicherung trägt in solchen Fällen das finanzielle Risiko und kommt für viele Kosten auf. So müssen Sie sich nicht davor scheuen, Ihr Recht durchzusetzen, nur weil es Ihnen am nötigen Budget fehlt.

Alle Leistungen im Überblick

  • Freie Wahl des Anwalts
  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Gebühren der Gegenseite
  • Kosten für Sachverständige, Gutachter und Zeugen
  • Kosten für Schieds- oder Schlichtungsverfahren
  • Strafverfolgungskaution im Ausland
  • Mediationsverfahren

Wann zahlt die Rechts­schutz­versicherung?

In welchen Fällen die Rechts­schutz­versicherung die Kosten übernimmt, hängt in erster Linie vom gewählten Versicherungstarif ab. Beachten Sie folgende Punkte wenn Sie erfahren möchten, ob Ihre Rechts­schutz­versicherung zahlt:

Ist der betreffende Rechtsbereich versichert?

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In den meisten Fällen schließen Privatpersonen einen Rechts­schutz nur für bestimmte Rechtsbereiche ab, wie etwa für die Bereiche Privat und Beruf. Sollte zum Beispiel das Verkehrsrecht nicht enthalten sein, können Sie im Fall eines Auto- oder Fahrradunfalls nicht auf Ihre Rechts­schutz­versicherung zurückgreifen.

Beachten Sie: Für Nicht-Juristen ist nicht immer eindeutig, welcher Sachverhalt zu welchem Rechtsbereich gehört. So gehört zum Beispiel der Streit mit dem Nachbarn über die Lautstärke im Garten nicht zum Wohnrecht, wie oftmals angenommen wird, sondern zum Privatrecht. Es gibt zudem Rechtsbereiche, für die nur sehr schwer eine Versicherung zu bekommen ist, wie zum Beispiel das Familien- und das Baurecht.

Ist die Wartezeit bereits abgelaufen?

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Die Rechts­schutz­versicherung zahlt ausschließlich für Rechtsstreitigkeiten, deren Sachverhalte vor Beginn der Wartezeit begonnen haben. Bei einem Arbeitsvertrag bedeutet dies zum Beispiel: Die Rechts­schutz­versicherung greift, wenn der Versicherungsvertrag 3 Monate vor dem Arbeitsvertrag unterschrieben worden ist. Ansonsten hat der Versicherungsnehmer keinen Anspruch auf Kostenübernahme.

Beachten Sie: Die Wartezeit bedeutet keineswegs, dass Streitigkeiten erst nach beispielsweise 3 Monaten bei der Versicherung angezeigt werden können. Hier geht es ausschließlich um den zeitlichen Ausgangspunkt des Sachverhalts, also zum Beispiel den Beginn eines strittigen Vertrags oder den Zeitpunkt eines strittigen Ereignisses.

Liegen die Kosten über der Selbstbeteiligung?

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Versicherungsnehmer, die mit ihrem Versicherer eine Selbstbeteiligung von zum Beispiel 1.000 Euro vereinbart haben, müssen bei einem Versicherungsfall die anfallenden Kosten bis zu eben jener Gesamtsumme selbst tragen. Dieses bedeutet, dass die Versicherung keine Kosten übernimmt, solange die gesamten Kosten nicht die Grenze von 1.000 Euro überschreiten. Wird der Rechtsstreit teurer, übernimmt die Versicherung den Rest.

Beachten Sie: Die Selbstbeteiligung muss für jede Rechtsangelegenheit nur einmal gezahlt werden. Wenn es zum Beispiel nach einem Gerichtsurteil in die zweite Instanz geht, muss der Versicherungsnehmer die Selbstbeteiligung kein zweites Mal entrichten.

Wann zahlt die Rechts­schutz­versicherung nicht?

Die Versicherung zahlt dann nicht, wenn es sich um einen Rechtsfall handelt, der nicht im gebuchten Rechtsbereich liegt. Haben Sie also nur einen Privat­rechts­schutz abgeschlossen, erhalten Sie bei einem Rechtsstreit im Arbeitsrecht keine finanzielle Unterstützung Ihres Versicherers. Jedoch bieten einige Anbieter eine kostenlose telefonische Anwaltsberatung auch für nicht versicherte Rechtsbereiche an. Ein Versicherer am Markt bietet sogar einmalmalig eine Kostenübernahme von bis zu 1.000 Euro für eine vorsorgliche Beratung – auch bei nicht versicherten Fällen.

Nicht immer leisten Rechts­schutz­versicherer in jedem Fall. Welche Gründe es noch gibt und was Sie tun können, wenn die Rechts­schutz­versicherung unberechtigterweise nicht zahlt, erfahren Sie hier:

Rechts­schutz­versicherung zahlt nicht – was tun?

Tarifstufen der Rechts­schutz­versicherung

Bei der Rechts­schutz­versicherung hat man die Wahl zwischen verschiedenen Tarifstufen, beispielsweise Basis-, Komfort- oder Premiumtarif. Diese unterscheiden sich dann vom Leistungsumfang. Im Folgenden erläutern wir Ihnen grob, welche Merkmale die Tarifstufen aufweisen. Im Detail kann sich dies je nach Versicherer unterscheiden.


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Basis-Tarife

Basis-Tarife bieten bei den geringsten Kosten nur einen grundlegenden Rechts­schutz. Hierbei sind automatisch alle Bausteine versichert. Der Basis-Rechts­schutz greift jedoch nur bei gerichtlichen Auseinandersetzungen. Alle Leistungen eines Anwalts, die ohne einen Gerichtsprozess in Anspruch genommen werden, muss der Versicherte selbst bezahlen. In der Regel gibt es jedoch eine Anwalts-Hotline des Versicherers.


Komfort-Tarife

Im Komfort-Tarif kann man die zu versichernden Bausteine selbst bestimmen. Dadurch lassen sich die Kosten der Rechts­schutz­versicherung deutlich senken. In Komfort-Tarifen ist im Gegensatz zu Basis-Tarifen die außergerichtliche Arbeit eines Anwalts versichert.


Premium-Tarife

Sämtliche Leistungen einer Rechts­schutz­versicherung bieten die Versicherer in ihren Premium-Tarifen, der höchsten Preisklasse. Die Wahl der zu versichernden Bereiche bleibt. Wie bei den Komfort-Tarifen gilt auch hier: Jede Erweiterung des Versicherungs­schutzes bedeutet höhere Beiträge.

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Kosten einer Rechts­schutz­versicherung

Die Kosten einer Rechts­schutz­versicherung sind für Privatpersonen überschaubar: Eine Rechts­schutz­versicherung für das Privatrecht gibt es bereits ab 5 Euro im Monat. Einzelne Faktoren beeinflussen die Höhe der Kosten, die sich je nach individueller Situation ändern kann.

Beispiele: Monatliche Kosten für Rechts­schutz

In den folgenden Rechenbeispielen erkennen Sie, wie sich die Höhe der Kosten je nach beruflicher Situation und versicherten Rechtsbereichen ändert. Auch sehen Sie hier, dass Leute im öffentlichen Dienst etwas weniger zahlen als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft.

Singles

öffentlicher Dienst – Privat­rechts­schutz – 5,00 €
angestellt – Privat­rechts­schutz – 10,00 €
angestellt – Privat­rechts­schutz+Berufs­rechts­schutz – 15,00 €

Familien

öffentlicher Dienst – Privat­rechts­schutz – 12,00  €
angestellt – Privat­rechts­schutz – 14,00  €
angestellt – Privat­rechts­schutz+Wohn­rechts­schutz+Verkehrs­rechts­schutz – 18,00  €

Preisangaben auf Grundlage unseres Online-Rechners. Beachten Sie: Kosten und Preise können sich von Zeit zu Zeit ändern.


Wonach richten sich die Kosten einer Rechts­schutz­versicherung?

Die folgenden Faktoren beeinflussen die Kosten einer Rechts­schutz­versicherung:

  • Familienstand
  • Berufliche Situation
  • Tarifwahl
  • Rechts­schutz-Bausteine
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Zahlungsweise

Was kostet Sie eine Rechts­schutz­versicherung?

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Individuelle Gestaltung der Kosten

Die Kosten einer Rechts­schutz­versicherung richten sich einerseits nach individuellen Faktoren, wie Familienstand oder beruflicher Situation. Anderseits kann die Beitragshöhe durch einige vertragliche Änderungen spürbar gesenkt werden.

Geringere Kosten für Singles

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Alleinstehende zahlen meist Beiträge, die etwas günstiger sind, da sie nur sich selbst versichern. Wer für sich und seine Familie Rechts­schutz haben möchte, muss wegen des höheren Risikos eines eventuellen Rechtsstreits mehr bezahlen. Denn: Je mehr Personen versichert werden sollen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rechtsstreit.

Geringere Kosten für den öffentlichen Dienst

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Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst bekommen ihren Rechts­schutz etwas günstiger als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Das gilt auch für Auszubildende im öffentlichen Dienst. Ob man abhängig Beschäftigter oder Freiberufler ist, macht an dieser Stelle keinen Unterschied.

Kosten senken mit Selbstbeteiligung

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Die Höhe der Versicherungsprämie kann außerdem über die Wahl der Selbstbeteiligung gesenkt werden. Schon eine Selbstbeteiligung von 150 Euro reduziert die Kosten für den Rechts­schutz bei vielen Tarifen um bis zu 30 Prozent.

Die Selbstbeteiligung hat den Vorteil, dass der Versicherungs­schutz nicht wegen „kleineren“ Schäden aufs Spiel gesetzt wird. Denn Versicherer können auch selber kündigen, wenn es zu oft zu Schadensfällen kommt. Nach einer Vertragskündigung seitens des Versicherers, ist es oft sehr schwierig einen neuen Rechts­schutzvertrag bei einem anderen Versicherer abzuschließen.

Kosten senken mit jährlicher Beitragszahlung

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Die Kosten einer Rechts­schutz­versicherung fallen deutlich niedriger aus, wenn die Versicherungsprämien jährlich statt vierteljährlich oder monatlich gezahlt werden. Dies liegt daran, dass bei einer jährlichen Zahlung der Versicherer den Beitrag bereits für ein Jahr im Voraus vom Kunden erhält. Dadurch sinkt für den Versicherer die Gefahr, dass Beitragszahlungen verspätet oder gar nicht erfolgen. Auch der Verwaltungsaufwand verringert sich für das Versicherungsunternehmen.

Beratung durch Experten hilft

Die Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsexperten kann die Höhe der Beiträge spürbar reduzieren. Durch das Vermeiden einer Über­versicherung – sprich: man versichert sich entsprechend seines Bedarfs – spart man bares Geld.

Wir verschaffen Ihnen gerne einen Überblick. Kontaktieren Sie uns unverbindlich für eine Terminvereinbarung.

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Katharina Tennius
Ihre Ansprechpartnerin

Für wen ist die Rechts­schutz­versicherung sinnvoll?

Häufig genug ist ein Rechtsstreit nicht absehbar. Entweder man handelt sich unbeabsichtigt juristischen Ärger ein oder man begeht aus Unwissenheit einen Rechtsverstoß. Daher ist eine Rechts­­schutz­ver­siche­rung zunächst einmal für jeden sinnvoll.

Für diese Personen ist eine Rechts­­schutz­ver­siche­rung besonders sinnvoll

Vielfahrer

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Wer viel mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann leicht in Streitfragen im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr geraten. Eine Verkehrs­rechts­­schutz­ver­siche­rung ist hier besonders sinnvoll. So können mit Hilfe des Versicherers und einem Anwalt ungeklärte Schuldfragen nach Verkehrsunfällen geklärt werden. Auch Radfahrer und sogar Fußgänger können einen Verkehrs­rechts­schutz in Anspruch nehmen. Großer Vorteil dieser Police: Sie kann separat und zu einem vergleichsweise günstigen Preis abgeschlossen werden. Eine weitere Besonderheit: Der Rechts­schutz gilt in der Regel ohne Wartezeit.

Angestellte im Betrieb

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In einigen Betrieben oder Branchen besteht grundsätzlich eine höhere Wahrscheinlichkeit, in einen Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber zu geraten. Ist dies bereits abzuschätzen, macht es durchaus Sinn, eine Arbeits­rechts­­schutz­ver­siche­rung abzuschließen. Diese deckt u. a. un­gerechtfertigte Mahnungen oder Kündigungen oder Streitigkeiten bezüglich der Arbeitszeit oder des Arbeitsvertrages ab. In juristischen Auseinandersetzungen im Berufsrecht geht es nicht selten um die finanzielle Existenz der Betroffenen. Außerdem gilt allgemein im Arbeitsrecht: Die Anwaltskosten der ersten Instanz müssen immer selbst getragen werden. Bereits hierfür lohnt sich eine Arbeits­rechts­­schutz­ver­siche­rung.

Freiberufler und Selbständige

lesen

Freiberuflich oder selbständig Tätige tragen ohnehin eine größere Verantwortung im Berufsleben als Angestellte. Hinzu kommt das Risiko, mit Kunden, den eigenen Mitarbeitern oder Subunternehmen in Rechtsstreitigkeiten zu geraten. Diese Streitigkeiten kosten nicht nur Nerven und Mühen, sondern auch Geld, welches Selbständige an anderen Stellen besser gebrauchen können. Die Investition in eine gute Rechts­­schutz­ver­siche­rung für Selbständige lohnt sich hier allemal.

Mieter und Vermieter

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Eine falsche Nebenkostenabrechnung, eine unberechtigte Mieterhöhung, eine plötzliche Anmeldung für Eigenbedarf oder – auf Seiten der Vermieter – ein Mieter, der seine Miete einfach nicht zahlen will: Mietstreitigkeiten sind sehr häufig und mühselig. Sowohl als Mieter, als auch als Vermieter, Eigentümer oder Nachbar macht es durchaus Sinn, eine Miet­rechts­­schutz­ver­siche­rung bzw. Vermieter­rechts­­schutz­ver­siche­rung abzuschließen.

Familien

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Die Rechts­­schutz­ver­siche­rung kann auch im Familientarif abgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass neben dem Versicherungsnehmer auch Ehepartner und Kinder mitversichert sind. Der „Aufschlag“, den man im Vergleich zu einem Singletarif draufzahlen würde, ist vergleichsweise gering und so ist die gesamte Familie abgesichert. Denn: Je mehr Personen im Haushalt leben, desto höher ist das Risiko, dass einer von ihnen in einen Rechtsstreit geraten könnte.

Experten-Tipp:

„Tatsächlich ist es so, dass für manche Menschen ein guter Rechts­schutz mehr zu empfehlen ist als für andere. Oftmals kommt es hier stark auf die persönlichen Lebensumstände an. Je nachdem, welchen Beruf jemand ausübt oder in welcher Lebenssituation man sich befindet: Eine Rechts­­schutz­ver­siche­rung ist für jeden sinnvoll, der mit dem einen oder anderen Rechtsstreit rechnen muss. Sei es als Unternehmer, als Angestellter, als Arzt, als Journalist oder als Nachbar.“

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Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Wann eine Rechts­­schutz­ver­siche­rung weniger sinnvoll ist

Am Ende einer persönlichen Beratung und einer genauen Ermittlung des Bedarfs kann auch das Ergebnis sein, dass eine Rechts­­schutz­ver­siche­rung nicht notwendig ist. Es gilt ohnehin, dass jeder Verbraucher für sich selbst abschätzen muss, ob aus der eigenen Sicht eine Versicherung sinnvoll und notwendig ist.

Für folgende Personen kann eine Rechts­schutz­versicherung eher weniger sinnvoll sein:

Pensionäre und Rentner

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Wer aus dem Berufsleben ausgetreten ist, benötigt auch keine Arbeits­rechts­­schutz­ver­siche­rung. Wer als Rentner zudem kein eigenes Auto mehr besitzt, braucht auch keine Verkehrs­rechts­­schutz­­versicherung.

Studenten

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Studenten benötigen keine eigene Rechts­­schutz­ver­siche­rung, da sie in vielen Fällen über die Eltern mitversichert werden können. Nähe Infos zu den Besonderheiten für Studenten und wann sie ggf. doch eine eigene Rechts­schutz­versicherung brauchen, erfahren Sie hier:

Rechts­schutz­versicherung für Studenten

Mitglieder einer Gewerkschaft

lesen

Viele Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern einen eigenen Arbeits­rechts­schutz. Diese zahlen sie mit ihren Mitgliedsbeiträgen sozusagen mit. Mehr Infos dazu gibt es hier:

Arbeits­rechts­­schutz­­versicherung der Gewerkschaften

Mitglieder des Mieterbundes

lesen

Wer Mitglied in einem Mieterbund ist, erhält durch diesen bereits eine Art Rechts­schutz. Wem diese Leistung bereits genügt, braucht keine gesonderte Mieter­rechts­­schutz­ver­sicherung. Jedoch sollte hier geprüft werden, ob die Beratungsleistung durch die Anwälte des Mieterbundes wirklich ausreichen. Der zu zahlende Beitrag ist im Vergleich zu einer Versicherung jedoch meist geringer.

Rechts­schutz­versicherung: Aktuelle Testberichte (2022)

Icon Stern

Tarife der Rechts­schutz­versicherung werden regelmäßig unabhängigen Tests unterzogen. Solche Tests von Verbraucherinstituten oder Analysehäusern bieten eine gute Orientierung. Sie erhalten nicht nur einen Überblick über aktuelle Anbieter der Rechts­schutz­versicherung, sondern auch, wie die Tarife unter verschiedenen Kriterien bewertet werden.

Testergebnisse 2022 im Überblick

Experten-Tipp: Schließen Sie nicht den erstbesten Rechts­schutz ab!

„Wie bei vielen anderen Versicherungen auch, sollte man bei der Rechts­schutz­versicherung verschiedene Anbieter und Tarife vergleichen. Mitunter bekommen Sie bei einem anderen Anbieter bessere Leistungen zu einem günstigeren Preis. Oder Sie wünschen einen ganz bestimmten Leistungspunkt, den nur wenige Anbieter versichern. Es ist wichtig, dass Sie einen Tarif wählen, der genau zu Ihrer Situation passt. Wir unterstützen Sie dabei gern.“

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Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Unsere Tipps zur Rechts­schutz­versicherung

Unsere Experten verraten, worauf Sie bei der Rechts­schutz­versicherung achten sollen. Wischen oder klicken Sie einfach nach links und rechts und erfahren Sie, welche Leistungen enthalten sein sollten, was es bei der Wartezeit zu beachten gilt und wie Sie die Selbstbeteiligung umgehen.

Wer kann sich versichern?

Es gibt unterschiedliche Tarife für verschiedene Personengruppen. Versicherungsunternehmen bieten ihre Rechts­schutztarife in der Regel in 2 unterschiedlichen Varianten an, je nach familiären Verhältnissen: im Single- und im Familientarif. Außerdem gibt es gesonderte Tarife für Firmen.

Singletarif

  • Alleinstehende
  • Alleinerziehende mit Kind

Familientarif

  • Paare ohne Kinder
  • Paare mit Kindern
  • mitversichert sind Partner und Kinder und ggf. auch Eltern des Paares

Firmen­rechts­schutz

  • Unternehmen
  • Selbständige

Mehr zur Firmen­rechts­schutz­versicherung

Unterschied Familientarif und Rechts­schutz für Familienrecht

Beachten Sie jedoch den Unterschied zwischen Rechts­schutz für Familienrecht und Rechts­schutz im Familientarif! Das Familienrecht ist ein eigenständiger Rechtsbereich und der Familientarif eine Tarifvariante der Rechts­schutz­versicherer. Für beide Konstellationen unterstützen wir Sie gern. Mehr dazu lesen Sie auf unserer separaten Seite zum Thema:

Familien­rechts­schutz­versicherung

Spezifischer Rechts­schutz für bestimmte Berufe

Einige Versicherer bieten Rechts­schutz­versicherungen an, die auf die Bedürfnisse bestimmter Berufsgruppen spezialisiert sind. Möchten Sie einen spezifischen Rechts­schutz für Ihre Berufsgruppe abschließen, dann informieren Sie sich auf unseren separaten Ratgebern oder kontaktieren Sie uns direkt für ein individuelles Angebot.

Ihre Berufsgruppe ist nicht dabei?

Dann geben Sie uns einen Tipp, zu welcher Berufsgruppe es mehr Informationen geben sollte. Bei genügend Anfragen erstellt unsere Fachredaktion gemeinsam mit unseren Experten einen ausführlichen Ratgeber für diese spezielle Berufsgruppe.

    Rechts­schutz­versicherungen vergleichen: Das ist wichtig

    Bevor Sie einen Tarif für eine Rechts­schutz­versicherung abschließen, ist es in jedem Fall wichtig, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Denn das Angebot an Rechts­schutztarifen ist extrem groß. Diese unterscheiden sich dabei nicht nur im Preis sondern auch im Leistungsumfang. Wir haben Ihnen im Folgenden einige Punkte zusammengetragen, auf die man bei der Rechts­schutz­versicherung achten sollte. Nehmen Sie diese Punkte gern als Orientierung für Ihren individuellen Rechts­schutz-Vergleich.

    Leistungsumfang bzw. Rechtsbereiche

    lesen

    Wählen Sie vor Vertragsabschluss nur die Rechtsbereiche aus, die für Sie von Bedeutung sind. Zur Auswahl stehen beispielsweise:

    Deckungssumme

    lesen

    Die Deckungssumme bzw. Versicherungssumme ist die Summe, die der Versicherer im Schadensfall maximal für Anwalts- und Gerichtskosten zahlt. Europaweit ist sie bei den meisten Anbietern und teilweise auch in Basis-Tarifen unbegrenzt. Vor ausländischen Gerichten gilt jedoch oft eine Begrenzung, beispielsweise bis 200.000 Euro. Dabei müssen Sie abwägen, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie einen Rechtsstreit im Ausland austragen.

    Versicherungsprämie

    lesen

    Die Preise bzw. die Kosten für einen Rechts­schutz sind stark abhängig vom Leistungsumfang – und variieren zum Teil deutlich von Anbieter zu Anbieter. In vielen Fällen ist es ratsam, eine Selbstbeteiligung mit der Versicherung zu vereinbaren, um die Kosten möglichst gering zu halten. Vergleichen Sie die Tarife miteinander, um die Angebote sinnvoll gegenüber zu stellen und das beste Angebot zu finden.

    Freie Anwaltswahl

    lesen

    Ist die freie Anwaltswahl Bestandteil des Leistungsumfangs, können Sie im Falle eines Rechtsstreits Ihren favorisierten Anwalt wählen. Die meisten Rechts­schutz­versicherer bieten die freie Anwaltswahl an. Die Versicherung kann Ihnen in jedem Fall natürlich auch einen Anwalt vermitteln. Sie profitieren jedoch bei den meisten Versicherern von einer niedrigeren Selbstbeteiligung, wenn Sie einen Anwalt aus dem Partnernetzwerk des Versicherers wählen.

    Wartezeiten

    lesen

    Für die meisten Leistungen der Rechts­schutz­versicherung gilt eine Wartezeit. Diese können sich je nach Rechtsbereich unterscheiden. Beachten Sie dies bei Ihrem Tarifvergleich! Wenn Sie eine Rechts­schutz­versicherung abschließen wollen, wenn Sie bereits einen laufenden Fall haben, wird diese für den aktuellen Fall keine Kosten übernehmen. Die Wartezeiten unterscheiden sich unter den Versicherern im Übrigen kaum.

    Es gibt auch Ausnahmen für die Wartezeit-Regelungen. Welche das sind, erfahren Sie im Beitrag zum Thema:

    Rechts­schutz­versicherung ohne Wartezeit

    Kundenorientierung und Service

    lesen

    Neben der Höhe der Versicherungsbeiträge und dem angebotenen Leistungsumfang spielt auch der Service eine Rolle. Achten Sie also nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Kundenorientierung des Anbieters. Wie ist das Schaden­management? Werden versprochene Leistungen auch wirklich erbracht? Ist der Versicherer gut erreichbar? Dabei helfen unabhängige Tests zum Kundenservice von Versicherern oder auch unsere langjährige Erfahrung als unabhängiger Versicherungsmakler. Sprechen Sie uns gern darauf an.

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    Fazit

    Eine private Rechts­schutz­versicherung gehört zu den Versicherungen, die wir dringend empfehlen. Sie mag nicht so essentiell wirken, wie etwa eine Haftpflicht oder Hausrat­versicherung. Jedoch gerät man schnell in einen Rechtsstreit etwa mit dem Vermieter oder dem Arbeitgeber. Je nach Fall ist eine einvernehmliche Lösung nicht möglich und es hilft nur noch der Gang zum Anwalt und vor Gericht.

    Rechts­schutz­versicherung meist günstiger als Rechtsstreit

    Ein Rechtsstreit kann mitunter sehr teuer werden: Allein für den Rechtsstreit um eine Mieterhöhung können die Anwalts- und Prozesskosten bis zu 2.500 Euro betragen. Die Versicherungsprämien für einen Miet­rechts­schutz sind dagegen überschaubar: Für einen 35-jährigen Single beginnen diese bereits bei 13 Euro im Monat. Auf die 3-monatige Wartezeit hochgerechnet ergibt das also gerade einmal Kosten für den Rechts­schutz in Höhe von 39 Euro. Auf unserer separaten Seite zu häufigen Schadensfällen haben wir Ihnen zusammengefasst, was passieren kann, was ein Rechtsstreit mit und ohne Versicherung kostet und wie Ihnen die Rechts­schutz­versicherung hilft:

    Typische Schadensfälle im Rechts­schutz


    Nicht blind abschließen – Stets Angebote vergleichen

    In vielen Fällen lohnt es sich, eine Rechts­schutz­versicherung zu haben. Schließen Sie jedoch nicht das erstbeste Angebot ab: Vergleichen Sie vielmehr verschiedene Tarife miteinander und suchen Sie sich das Angebot raus, welches am besten zu Ihnen und Ihrer Situation passt.


    Die häufigsten Fragen zur Rechts­schutz­versicherung

    Was ist eine Rechts­schutz­versicherung?

    lesen

    Die Rechts­schutz­versicherung ist eine private Sach­versicherung. Der Versicherer übernimmt die Anwalts- und Prozesskosten für einen Rechtsstreit.

    Worauf muss man bei der Rechts­schutz­versicherung besonders achten?

    lesen

    Die Kosten für einen Rechtsstreit werden nur dann übernommen, wenn dieser unter die versicherten Rechtsbereiche fällt. Die Rechtsbereiche können bei Vertragsabschluss gewählt werden.

    Wie viel kostet eine gute Rechts­schutz­versicherung?

    lesen

    Eine gute Rechts­schutz­versicherung kostet für einen Single zwischen 18 € und 32 € im Monat für einen Komfort- oder Premium-Tarif. Versichert sind dabei die Bereiche Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen.

    Ab wann gilt die Rechts­schutz­versicherung?

    lesen

    Die Rechts­schutz­versicherung leistet erst nach Ablauf der Wartezeit. Diese beträgt je nach Rechtsbereich zwischen 3 Monaten und 3 Jahre. Einige Arten der Rechts­schutz­versicherung greifen jedoch auch sofort und ohne Wartezeit. Mehr dazu lesen Sie hier: Rechts­schutz ohne Wartezeit.

    Kann man eine Rechts­schutz­versicherung rückwirkend abschließen?

    lesen

    Nein, denn es gilt für nahezu alle Arten des Rechts­schutzes eine Wartezeit. Einzige Ausnahme ist der Verkehrs­rechts­schutz, die man mitunter auch rückwirkend abschließen kann. Mehr dazu lesen Sie hier: Rechts­schutz­versicherung rückwirkend.

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    Katharina Tennius
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