von Buddenbrock-Partner

Berufsgruppen der Rechtsschutzversicherung (Überblick)

Alle Berufsgruppen in der Rechtsschutzversicherung auf einen Blick
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Wer eine Rechtsschutzversicherung für seine berufliche Tätigkeit abschließen möchte, muss verschiedene Aspekte berücksichtigen. Denn eine Rechtsschutzversicherung für Angestellte sieht beispielsweise anders aus, als eine Police für Freiberufler oder Unternehmer.

Rechtsschutzversicherung in 11 Minuten erklärt
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Ihre Berufsgruppe ist nicht dabei?

Dann geben Sie uns einen Tipp und wir suchen für Sie heraus, welche Besonderheiten es für diese Berufsgruppe in Sachen Rechtsschutzversicherung gibt.

    Rechtsschutzversicherung: Unterschiede zwischen den Berufsgruppen

    Für die Versicherten und die Versicherer ist ein Faktor ausschlaggebend: das Risiko eines Rechtsstreits. Einige Berufsgruppen sind mit größerer Wahrscheinlichkeit in juristische Auseinandersetzungen verwickelt als andere. Und auch der Streitwert kann je nach Tätigkeit hohe Summen betragen. So können Fälle von Vermögensschäden eines Lehrers geringere Kosten verursachen als bei Angestellten des höheren Managements einer größeren Firma.

    Es gibt Berufsgruppen, die für Anbieter von Rechtsschutzversicherungen zu riskant sind. Ihnen wird zunächst kein Versicherungsschutz angeboten. Aus diesem Grund sind Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften vom regulären Rechtsschutz ausgeschlossen.

    Benötigen Sie speziellen Rechtsschutz für Ihre Berufsgruppe?

    Dann kontaktieren Sie uns bitte direkt. Unsere Versicherungsexperten im Bereich Haftpflicht und Rechtsschutz helfen Ihnen gern weiter.

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    Katharina Tennius
    Customer Service

    Angestellte, Freiberufler und Selbständige

    Auch das Arbeitsverhältnis ist ausschlaggebend für die Wahl einer Rechtsschutzversicherung. Wer in einem Unternehmen als Angestellter tätig ist, für den eignet sich der Berufs- oder Arbeitsrechtsschutz als Baustein der privaten Rechtsschutzversicherung. Freiberufler und Selbständige können sich ebenfalls für den Fall eines Rechtsstreits mit ihren Auftraggebern versichern. Allerdings ist das Risiko für Freischaffende und Unternehmer, die Rechtsschutzversicherung in Anspruch zu nehmen, höher. Denn sie haben in der Regel mit einer Vielzahl von Geschäftspartnern zu tun.

    Arbeitsrechtsschutz und Firmenrechtsschutz

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    Aus dem Unterschied zwischen Arbeitnehmer und Unternehmer folgt die Aufteilung der Rechtsschutzversicherung in die Bereiche des Arbeitsrechtsschutzes und der Firmenrechtsschutzversicherung.

    Angestellte sind über ihre Firma gegen Rechtsansprüche Dritter versichert. Falls zum Beispiel Kunden eines Unternehmens Klage gegen die Firma wegen Handlungen eines Mitarbeiters erhebt, wird der Fall von den Anwälten des Unternehmens verhandelt. Für die Kosten kommt dementsprechend die Firmenrechtsschutzversicherung auf. Kosten eines Streits mit der Unternehmensführung dagegen müssen von jedem Angestellten selbst privat versichert werden.

    Experten-Tipp:

    „Der Arbeitsrechtsschutz ist dabei für abhängig Beschäftigte ein zentraler Baustein. Außerhalb des privaten Bereiches kommt es schließlich am häufigsten im Streit mit der Firma zu juristischen Auseinandersetzungen. Weil dabei oft genug der Arbeitsplatz zur Verhandlung steht, steigt der Streitwert entsprechend an.“

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    Benjamin Mai
    Berater

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    Beamte als besondere Berufsgruppe

    Beamte sind während ihrer beruflichen Tätigkeit einigen Besonderheiten ausgesetzt, die sich von denen eines Arbeitnehmers in der Privatwirtschaft unterscheiden können. Sie können frei nach dem Willen ihres Dienstherren eingesetzt werden. Für alle diese Fälle braucht es eine speziell auf diese Berufsgruppe zugeschnittene Rechtsschutzversicherung für Beamte.

    Arbeitsrechtsschutz für Beamte

    Laut den Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind Beamte für die Verteidigung in Disziplinarrechtsverfahren versichert.

    Die Arbeit im Beamtenverhältnis gilt als nichtselbständige Tätigkeit. Deshalb genießen Beamte den gleichen beruflichen Versicherungsschutz wie Arbeitnehmer.

    Gesonderte Angebote für den öffentlichen Sektor

    Zwar können Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes wie jeder andere Arbeitnehmer eine private Rechtsschutzversicherung abschließen. Aber es gibt Anbieter, die besondere Tarife für diese besonderen Berufsgruppen im Angebot haben.

    Das wirkt sich besonders auf die Höhe der Prämien aus. Rechtsschutzversicherungen für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst kosten weniger.

    Verbände bieten Rechtsschutz für Berufsgruppen

    Manche Berufsgruppen können mit der Mitgliedschaft in einem Verein ihrer Branche in den Genuss einer gebührenfreien Rechtsschutzversicherung kommen. Ähnlich zur Verkehrsrechtsschutzversicherung der Autoclubs oder der Arbeitsrechtsschutzversicherung der Gewerkschaften werden die Prämien für den Rechtsschutz aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert.

    Zum Beispiel profitieren Journalisten als Mitglieder im Deutschen Journalisten Verband (DJV) oder im Deutschen Fachjournalisten Verband (DFV) von speziellen Rechtsschutzangeboten.

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