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Unfall­­­versicherung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Unfallversicherung sichert vor den finanziellen Folgen von unfallbedingten Gesundheitsschäden ab.
  • Die Versicherung ist für schwerwiegende, bleibenden Verletzungen zuständig, nicht für kleinere Verletzungen und auch nicht für Krankheiten.
  • Unfallversicherung im Test: Die unabhängige Rating-Agentur Franke und Bornberg vergibt mehrfach die Höchstwertung „FFF – hervorragend“, darunter Anbieter wie z. B. Arag, Allianz und InterRisk.
  • Ein Vergleich der Tarife ist unumgänglich: Einige Versicherungen schließen bestimmte Unfälle in ihren Vertragsbedingungen aus. Dieses ist häufig bei z. B. gefährlichen Hobbys der Fall (Motorsport, Fallschirmspringen etc.).
  • Einige gefährliche Hobbys können bei einigen Versicherungen gegen Aufpreis abgesichert werden.
  • Die Unfallversicherung ist besonders für Personen interessant, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen.

So gehen Sie vor

  • Überlegen Sie, gegen welche Gefahren Sie sich konkret absichern möchten. Wenn Sie z. B. ein gefährliches Hobby betreiben, kommen einige Unfallversicherungen für Sie nicht infrage.
  • Prüfen Sie, wie hoch im Schadensfall Ihr finanzieller Bedarf voraussichtlich sein wird. Besprechen Sie sich hierzu im Zweifelsfall mit einem Versicherungsfachmann.
  • Ermitteln Sie den Tarif, der genau die Leistungen bietet, die Sie benötigen. Das Preis-Leistungsverhältnis sollte erst in einem zweiten Schritt eine Rolle spielen.

Wer braucht eine Unfallversicherung?

Die finanziellen Folgen eines Beinbruchs nach einem Sturz mit dem Fahrrad sind in der Regel noch überschaubar. Hier gibt es nur wenige Leistungen der Unfallversicherung, die dem Versicherten weiterhelfen. Anders sieht es bei Unfällen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen aus.

Eine Unfallversicherung deckt vorwiegend Unfälle ab, die bleibende gesundheitliche Schäden verursacht haben. Hier bieten die Versicherer ein breit gefächertes Leistungsspektrum.

Das gilt als bleibender gesundheitlicher Schaden
Als bleibender gesundheitlicher Schaden gilt bei den Versicherungsgesellschaften ein geschädigter Gesundheitszustand, der voraussichtlich länger als 3 Jahre andauert. Eine Besserung darf zudem nicht erwartet werden. Bei der Unfallversicherung ist zudem entscheidend, dass der Schaden auf einen Unfall zurückzuführen ist, nicht auf eine Krankheit.

Wer sich für eine Absicherung entscheidet, sollte gut rechnen. Denn tritt der Ernstfall ein, sind die Kosten beachtlich – zumal die persönlichen Einnahmen häufig zugleich vermindert sind oder sogar vollständig wegfallen.

Wer nach einem schweren Unfall nur bedingt oder überhaupt nicht arbeitsfähig ist, muss mit einem verringerten Einkommen unter Umständen nicht nur Behandlungskosten tragen, sondern auch Umbaumaßnahmen am Wohnort, um Wohnung oder Haus behindertengerecht zu gestalten.

Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Unfallversicherung ist eine Alternativer zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Die Leistungen sind besonders für Personen interessant, denen eine BU verwehrt wird. Sprechen Sie bei Bedarf Ihren Makler direkt darauf an.

Was bietet eine Unfallversicherung?

Unfälle passieren schnell und unerwartet. Der Sturz von der Leiter oder ein Unfall beim Sport. Die Folgen können das tägliche Leben entscheidend verändern. Dauerhafte Arbeitsunfähigkeit oder wiederkehrende Krankenhausaufenthalte, Umbauten an Haus und Auto – dieses sind nur einige Beispiele für Dinge, für die man nach einem schweren Unfall Geld braucht.

Die Unfallversicherung soll in erster Linie den finanziellen Bedarf nach einem Unfall abdecken. Insbesondere bei einem unfallbedingten Invaliditäts- oder Todesfall (Risikolebensversicherung) soll die Unfallversicherung Ihnen und Ihren Angehörigen finanzielle Hilfe bieten. Im Versicherungsfall zahlt sie eine zuvor festgelegte Summe und/oder eine Unfallrente aus.

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Leistungen im Einzelnen

Im Schadensfall zahlt die Unfallversicherung einen vorher vereinbarten Betrag aus. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt u. a. von der Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung ab.

Es gibt zudem die Möglichkeit, die Auszahlung einer Unfallrente zu vereinbaren, die im Schadensfall monatlich ausgezahlt wird. Eine Kombination aus Einmalzahlung und monatlicher Unfallrente ist ebenfalls möglich.

Unfallversicherung

Je nach Anbieter und Tarif sind weitere Leistungen der Unfallversicherung möglich.

Leistungen der Unfallversicherung
  • Krankenhaustagegeld
  • Genesungsgeld
  • Kurkostenbeihilfe
  • Sofortige Zahlung bei Schwerverletzung
  • Kostenübernahme für Haushaltshilfe, Pflegeleistungen oder Kinderbetreuung
  • Kosmetische Operationen
  • Bergungskosten
  • Progression der Versicherungssumme


Einstufung in Gefahrengruppe
Je nach Art der beruflichen Tätigkeit und deren Risikopotentialen werden die Versicherten in die Gefahrengruppen A oder B eingestuft.

Zur Gefahrengruppe A werden in der Regel alle administrativen, kaufmännischen und akademischen Arbeitsbereiche gezählt, also Berufe, in denen die Arbeitnehmer nur mäßigen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind.

In die Gefahrengruppe B hingegen kommen Personen, die Tätigkeiten ausüben, die mit größerer körperlicher Belastung verbunden sind oder in denen sie Umgang mit gefährlichen Stoffen haben. Wer in Gruppe B eingestuft wird, der zahlt eine höhere Prämie als Versicherte aus Gruppe A.

Auch die ausgeübten Hobbys werden bei der Einstufung berücksichtigt. Extremsportarten sind teilweise vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Unfallversicherung im Test

Die unabhängige Rating-Agentur Franke und Bornberg hat im April 2017 die Unfallversicherungen getestet. In der folgenden Tabelle sind jene Versicherer aufgeführt, deren Tarife mit der Höchstwertung „FFF“ (hervorragend) ausgezeichnet wurden.

TOPSCHUTZ MIT GESUNDHEITSFRAGEN TOPSCHUTZ OHNE GESUNDHEITSFRAGEN GRUNDSCHUTZ MIT GESUNDHEITSFRAGEN GRUNDSCHUTZ OHNE GESUNDHEITSFRAGEN
ARAG AachenMünchener ARAG AIG Europe
InterRisk Allianz Bruderhilfe Stuttgarter
Janitos Mannheimer
Volkswohl Bund TRIAS
Bei den Anbietern der Kategorien Topschutz und Grundschutz mit Gesundheitsfragen handelt es sich lediglich um eine Auswahl.

Deswegen sollten Sie vergleichen!

Die Versicherungsgesellschaften haben zahlreiche Tarife im Bereich der Unfallversicherung im Angebot. Die Tarife bieten zum Teil recht deutliche Leistungsunterschiede zu häufig ziemlich unterschiedlichen Preisen.

Der Vergleich der Angebote ist wichtig, um nicht nur die leistungsstärksten und zugleich günstigsten Tarife zu finden. Sondern auch, um jene Angebote herauszufiltern, die den eigenen Bedürfnissen optimal gerecht werden. Ansonsten kann es passieren, dass man entweder

a) überversichert ist und zu viel für den Versicherungsschutz zahlt oder

b) unterversichert ist und nach einem Unfall zu wenig Geld von seinem Versicherer erhält.

Einige Versicherer zahlen bereits bei einer teilweisen gesundheitlichen Einschränkung, wenn zum Beispiel nach einem Unfall auf dem Sportplatz die Beweglichkeit eines Fingers dauerhaft eingeschränkt ist.

Um sicherzugehen, dass Sie optimal abgesichert werden, wenden Sie sich gerne an unser Makler-Team. Beratung und Tarif-Vermittlung sind kostenlos und unverbindlich.

Finanzieller Bedarf nach einem Unfall
Um zu ermitteln, welcher finanzielle Bedarf nach einem Unfall entstehen kann, sind zwei Faktoren zu berücksichtigen:

  • Wie hoch werden eventuelle “Einmal-Kosten” für zum Beispiel Umbaumaßnahmen am Wohnort sein?
  • Wie groß wird das finanzielle Loch der fortlaufenden Fix-Kosten sein, das durch eine mögliche Arbeitsunfähigkeit entsteht?

Einmalig anfallende Kosten können zum Beispiel der Einbau eines Treppenlifts oder die Anschaffung eines elektrischen Rollstuhls sein. Wer ausschließlich ebenerdig wohnt, kann diese Kosten niedriger beziffern als jemand, der im Alltag mindestens eine Treppe bewältigen muss.

Wie hoch der Bedarf der fortlaufenden Kosten sein wird, errechnet sich durch zum Beispiel durch die Summe von Miet- oder Immobilienkredit-Raten sowie durch weitere fixe Lebenshaltungskosten. Hinzu kommen eventuelle Kosten für die Pflege, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. All diese fortlaufenden Kosten werden mitunter auch von einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.

Versicherungssumme und Progression der Invaliditätsleistung

Als Grundsumme für Ihre Unfallversicherung sollten Sie das Zwei- bis Dreifache Ihres Brutto-Jahreseinkommens ansetzen. Diese Summe wird dann in Abhängigkeit zur Höhe der Invalidität ausgezahlt. Wenn Sie sich beispielsweise über 100.000 Euro versichern und durch einen Unfall zu 50 Prozent schwerbehindert sind, erhalten Sie 50.000 Euro.

Invaliditätsleistung

Je höher der Invaliditätsgrad – also je schwerwiegender die Verletzungen – desto höher wird der Finanzbedarf ausfallen. Besonders bei hohen Invaliditätsgraden (allgemeine Unfallversicherungsbedingungen) erscheint die ausgezahlte Kapitalabfindung sehr gering im Vergleich zum erlittenen Verlust und den daraus resultierenden finanziellen Folgen.

Gliedertaxe in der Unfallversicherung

Bereich am Körper Invaliditätsgrad
Arm im Schultergelenk 70 %
Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks 65 %
Arm unterhalb des Ellenbogengelenks 60 %
Hand im Handgelenk 55 %
Daumen 20 %
Zeigefinger 10 %
Anderer Finger 5 %
Bein über der Mitte des Oberschenkels 70 %
Bein bis zur Mitte des Oberschenkels 60 %
Bein bis unterhalb des Knies 50 %
Bein bis zur Mitte des Unterschenkels 45 %
Fuß 40 %
Große Zehe 5 %
Andere Zehe 2 %
Auge 50 %
Gehör auf einem Ohr 30 %
Geruchssinn 10 %
Geschmackssinn 5 %

Progression

Die Progression der Leistungen sorgt dafür, dass die Leistungen kontinuierlich bis zu einem festgelegten Prozentsatz steigen. Vereinbaren Sie beispielsweise eine Schadenssumme von 100.000 Euro und entscheiden sich für eine Progression von 300 Prozent, erhalten Sie im Falle einer Vollinvalidität 300.000 Euro.

Unfallversicherung für Kinder
Wenn Kinder ihre Umgebung erkunden und spielen, dann tun sie das nicht immer ganz gefahrlos. Die meisten Kinderunfälle passieren während der Freizeit, also nicht im Kindergarten oder der Schule, wo sie durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sind.

Einen Unfallschutz für die Aktivitäten der Kinder auf dem Spielplatz, im Sportverein oder auf der Straße bietet eine private Unfallversicherung für Kinder. Sie leistet, wenn ein Kind durch einen Unfall dauerhafte Gesundheitsschäden davonträgt.

Was tun bei Vorerkrankungen?

Kleinere Vorerkrankungen sind in der Regel kein Problem. Es kann jedoch passieren, dass das Versicherungsunternehmen einen Kunden ablehnt, der beispielsweise schon eine Bandscheibenerkrankung hatte.

Ist bereits eine Schwerbehinderung oder eine Pflegebedürftigkeit vorhanden, kann eine Unfallversicherung nicht mehr abgeschlossen werden.

Ein Hinweis auf die Seriosität eines Versicherungsunternehmens lässt sich auch daran erkennen, wie deutlich darauf hingewiesen wird, was bei falschen Auskünften über den eigenen Gesundheitszustand passiert.

Achten Sie auf korrekte Angaben!
Vor dem Abschluss einer Unfallversicherung fragt das Versicherungsunternehmen nach Ihrem Gesundheitszustand. Diese Fragen müssen in jedem Fall wahrheitsgemäß beantworten. Tun Sie dies nicht, kann die Versicherung den Vertrag rückgängig machen oder – noch schlimmer – im Schadensfall nicht zahlen. Im Falle einer Invalidität gibt es kein Geld und die eingezahlten Beiträge erhalten Sie nicht wieder.

Bei älteren Verträgen genau hinschauen

Gerade die Höhe der Deckungssumme und insbesondere die Progression der Leistungen sind wichtige Punkte, die in älteren Verträgen oft zu Ihrem Nachteil festgelegt sind. Hier lohnt sich ein Blick in die eigenen Verträge. Eine Anpassung oder ein Wechsel kann bares Geld sparen oder im Notfall für einen deutlich umfangreicheren Schutz sorgen.

Kündigung einer bestehenden Unfallversicherung

Unfallversicherungen werden häufig für die Dauer von einem Jahr abgeschlossen. Die Verträge verlängern sich automatisch, wenn nicht innerhalb von einer Frist (häufig: drei Monate vor Vertragsende) gekündigt worden ist.

Manche Versicherungsunternehmen bieten auch mehrjährige Verträge an, die erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt werden können.

Versicherungsnehmer können den Vertrag kündigen, wenn es eine Beitragserhöhung gegeben hat. Nach einem Schadensfall kann das Vertragsverhältnis ebenfalls aufgelöst werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Mario Müller
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