Zahnzusatz­versicherung

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Das erwartet Sie hier

Was kostet die ideale Zahnzusatz­versicherung, welche Leistungen sollten unbedingt enthalten sein und für wen macht die Versicherung wirklich Sinn?

Inhalt dieser Seite
  1. Für wen ist die Versicherung sinnvoll?
  2. Vorteile einer Zahnzusatz­­versicherung
  3. Leistungen
  4. Kosten (mit Beispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tipps für den Vergleich und Abschluss
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Zahnzusatz­versicherung übernimmt z. B. den Eigenanteil und kommt – je nach Tarif – für Zahnarztleistungen auf, die privat gezahlt werden müssen.
  • Bei einigen Versicherungs­gesellschaften wird vor Vertragsabschluss eine Gesundheits­prüfung verlangt.
  • Finanztest hat über 200 Tarife getestet. Davon erhielten 70 das Testurteil „sehr gut“. Die Testsieger: Die Bayerische, DFV und HanseMerkur.
  • Gerade Patienten in mittleren Jahren und ältere Patienten sollten Tarife vergleichen. Mit fortschreitendem Alter wird es schwieriger, eine gute Zahnzusatz­versicherung zu annehmbaren Kosten bekommen.

So gehen Sie beim Abschluss vor

  • Ermitteln Sie in einem ersten Schritt, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und welche eher nicht. Erst in einem zweiten Schritt vergleichen Sie die verschiedenen Angebote – und zwar nur die, die Ihren Wünschen entsprechen.
  • Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen, wenn Sie über eine Zahnzusatz­versicherung nachdenken. Ein Versicherungs­schutz ist bei vielen Versicherungen nicht in jedem Alter erhältlich.
  • Gibt es Vorerkrankungen, halten Sie am besten mit einem Versicherungfachmann Rücksprache. Denn in den meisten Fällen wird eine Gesundheits­prüfung verlangt, die im ungünstigsten Fall eine Ablehnung zur Folge haben kann.

Wann ist eine Zahnzusatz­versicherung sinnvoll?

Eine extra Zahnzusatz­versicherung kostet natürlich Geld. So muss ein Versicherter mit 20 bis 40 Euro pro Monat rechnen. Ist es da nicht besser, allfällige Zahnbehandlungen selbst zu begleichen? Im Prinzip ist dies möglich. Viele gesetzlich Versicherte brauchen allerdings genügend Reserven auf dem Konto oder sie legen frühzeitig regelmäßig Geld zur Seite. Es sei denn, sie zählen zu den wenigen Glücklichen, die im Laufe ihres Lebens keinerlei Probleme mit den Zähnen bekommen.

Eine Zahnzusatz­versicherung schützt gesetzlich versicherte Patienten vor hohen Zuzahlungen beim Zahnarzt. Besonders sinnvoll ist die Zahnzusatz­versicherung für diejenigen, die bereits in jungen Jahren Probleme mit ihren Zähnen hatten bzw. haben. Wer zum Beispiel bereits viele Füllungen hat, wird zukünftig mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Kronen, Brücken oder Implantate in Anspruch nehmen müssen.

Experten-Tipp:

„Die Zahnzusatz­versicherung ist relativ günstig und sollte möglichst noch in jungen Jahren abgeschlossen werden – im Idealfall, bevor der Zahnarzt etwas feststellt. Denn gibt es bereits eine Diagnose des Arztes, kommt die Versicherung nicht für die bevorstehende Behandlung auf.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Zahnbehandlungen sind teuer

Während sich die Zuzahlungen bei Kronen und Brücken im Vergleich noch in Grenzen halten, kann ein Implantat ein komplettes Monatsgehalt kosten. Es gibt Anbieter der Zahnzusatz­versicherung, die beispielsweise 90% der Kosten übernehmen, die bei einem Implantat anfallen. Je früher eine Zahnzusatz­versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger fallen die Monatsbeiträge aus. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, bereits für Kinder eine solche Zahn­versicherung abzuschließen.


Zahnbehandlungen sind absehbar

Das teure Zahnbehandlungen nötig werden, ist für viele Menschen bereits vorhersehbar. Zum Beispiel, wenn sie:

  • bereits eine Wurzelbehandlungen hinter sich haben. Ihr Risiko ist höher, dass der behandelte Zahn irgendwann gezogen und durch ein Implantat oder eine Brücke ersetzt werden muss.
  • bereits Füllungen haben. Häufig braucht es an diesen Zähnen irgendwann Kronen oder Inlays.
  • bereits ältere Kronen, Brücken oder sonstigen Zahnersatz haben. Diese müssen irgendwann ausgetauscht werden. Häufig nach 15 oder 20 Jahren.
  • unter Parodontitis leiden. Oft verlieren diese Personen schon früh Zähne und benötigen einen Ersatz.

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Zahnzusatz­versicherung für Kinder

Bereits im Kindesalter (ab dem 3. Lebensjahr) kann eine Zahnzusatz­versicherung sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, dass die entsprechende Police speziell an den Bedarf des Kindes angepasst wird. Während der Zahnersatz eher eine geringe Rolle spielt, sind Leistungen wie Prophylaxe, Kieferorthopädie und Zahnbehandlungen von hoher Bedeutung. Die gesetzlichen Kranken­versicherungen übernehmen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren halbjährlich eine sogenannte Basisprophylaxe. Für eine optimale Versorgung der Zähne sind jedoch oftmals weiterführende Maßnahmen erforderlich, die nicht zum Leistungsumfang der Krankenkassen gehören. Kosten von 3000 bis 7000 Euro sind keine Seltenheit. Mit einer Zahnzusatz­versicherung für Kinder kann dieses Risiko aufgefangen werden.


Lohnt sich die Zahnzusatz­versicherung für Wenigverdiener?

Ob jemand, der sehr wenig Geld hat, eine Zahnzusatz­versicherung abschließen soll, ist eher fraglich. Schließlich muss er die Beiträge bezahlen können. Wer weniger als 1.316 Euro pro Monat (Stand 2021) verdient, kann zudem von den sogenannten Härtefallregelungen profitieren. Die gesetzliche Kranken­versicherung übernimmt dann die vollen Kosten für die Regelversorgung. Am besten Sie erkundigen sich bei Ihrer Kranken­versicherung.


Arten der Zahnzusatz­versicherung

Man unterscheidet bei Zahnzusatz­versicherungen zwischen zwei Tarifarten, die sich in erster Linie durch die Art der Kalkulation der Beiträge unterscheiden.

Auf der einen Seite gibt es Tarife nach Art der Schaden­versicherung. Diese Form der Zusatz­versicherung ist am häufigsten vertreten, wodurch dem Kunden eine größere Anzahl an Angeboten zur Verfügung steht. Der monatliche Beitrag kann bei diesem Tariftyp sowohl aufgrund einer Kostensteigerung im Gesundheits­wesen erhöht werden, als auch planmäßig mit dem steigenden Alter des Kunden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Tarife nach Art der Lebens­versicherung. Die Beitragshöhe hängt hierbei vom Eintrittsalter des Kunden ab und erhöht sich im höheren Lebensalter nicht mehr. Erhöhungen aufgrund  steigender Kosten im Gesundheits­wesen sind jedoch auch hier grundsätzlich möglich.

Wann sollte man eine Zahnzusatz­versicherung abschließen?

Auch gesetzlich Versicherte mit intaktem Gebiss profitieren von einer Zahnzusatz­versicherung, da sie vergleichsweise geringe Beiträge zahlen. Und es ist gut möglich, dass irgendwann doch der teure Zahnersatz nötig wird.

Grundsätzlich gilt: Je früher eine Zahnzusatz­versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie. Zudem stellt man sich den günstigen Tarif langfristig sicher, wenn Altersrückstellungen gebildet werden. Ewig warten mit dem Abschluss der Zahnzusatz­versicherung sollte man sowieso nicht. Denn haben die Zähne bereits Schäden, drohen Leistungsausschlüsse. Sinnvoll ist es, im Alter zwischen 30 und 40 Jahren mit dieser Versicherung zu beginnen, da danach Zähne häufiger ersetzt werden müssen.

Experten-Tipp:

„Zahnzusatz­versicherungen sollten nicht erst dann abgeschlossen werden, wenn die Behandlung schon beschlossene Sache ist. Denn in der Regel gewähren Versicherungen in einem solchen Fall nicht die vollen oder gar keine Leistungen. Auch gibt es oft Wartefristen, bis eine Behandlung übernommen wird. In den ersten Jahren sind zudem Leistungseinschränkungen möglich.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Wartezeit nach Vertragsabschluss

Häufig müssen Patienten bei einer Zahnzusatz­versicherung nach Vertragsabschluss mit einer Wartezeiten rechnen. Das bedeutet, dass die Versicherung erst nach Ablauf dieser Wartezeit für Behandlungen und weitere Leistungen zahlt. Häufig beträgt die Wartezeit drei Monate. Es gibt jedoch auch Angebote ohne Wartezeit , die sogenannte Sofortleistungen bzw. Sofortzuschüsse gewähren. Bei Zahnersatz oder einer Zahnbehandlung aufgrund eines Unfalls entfällt die Wartezeit grundsätzlich.

Vorteile einer Zahnzusatz­versicherung

Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) deckt ausschließlich Anteile der Regelversorgung ab, die vielen Patienten allerdings nicht ausreicht. Für zahlreiche Behandlungen müssen GKV-Patienten selbst aufkommen, nicht nur wenn es um ästhetisch relevante Eingriffe geht.

Die Zahnzusatz­versicherung mindert den Eigenanteil der Kosten, die bei einer zahnärztlichen Behandlung entstehen. Je nach Behandlung und je nach gewähltem Tarif werden bis zu 100 Prozent des Eigenanteils übernommen!


Leistungen über die Regelversorgung hinaus

Bei einer sogenannten Regelversorgung übernimmt die gesetzliche Kranken­versicherung die Hälfte der anfallenden Kosten. Die andere Hälfte muss vom Patienten getragen werden, soweit keine Zahnzusatz­versicherung besteht.

Sämtliche Leistungen, die über die Regelversorgung hinaus gehen, müssen vom Patienten bezahlt werden. Wer eine Zahnzusatz­versicherung hat, kann diese Kosten an seine Versicherung weiterreichen.

Folgendes Rechenbeispiel verdeutlicht den Vorteil einer Zahnzusatz­versicherung.

Kosten Zahnersatzeinfache BrückeImplantat
Gesamtkosten800 €2.500 €
Kasse übernimmt400 €400 €
Zahnarzt stellt in Rechnung400 €2.100 €
Eigenanteil ohne Zusatz­versicherung400 €2.100 €
Zusatz­versicherung übernimmt400 €1.850 €
Eigenanteil mit Zusatz­versicherung0 €250 €

Das zahlt die gesetzliche Krankenkasse

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Die gesetzliche Kranken­versicherung zahlt ausschließlich für die so genannte Regelversorgung und auch da müssen Versicherte Zuzahlungen leisten. Wer darüber hinaus Wert auf Qualität und Optik legt, der muss tief in die Tasche greifen. Hier nutzt auch ein lückenlos geführtes Bonusheft für den Zahnarzt nichts. Einzig mit einer guten Zahnzusatz­versicherung bleibt man von hohen Kosten verschont.

Im Bereich Zahnersatz kommen auf gesetzlich Versicherte in jedem Fall Kosten im dreistelligen Bereich zu, wenn sie beispielsweise eine Krone benötigen. Grundsätzlich zahlt die gesetzliche Kranken­versicherung nur 50 Prozent der Kosten der Regelversorgung. Wer durch sein Bonusheft nachweisen kann, dass er die letzten 10 Jahre regelmäßig beim Zahnarzt war, der muss „nur“ 35 Prozent der Kosten selbst tragen. Bei einer Krone liegt der Eigenanteil jedoch trotzdem noch immer bei rund 100 Euro. Auch wer sich für eine andere Behandlung beispielsweise eine höherwertige und damit teurere Krone entscheidet, erhält keine höheren Leistungen. Der Patient muss etwa 350 Euro zahlen.

Implantate sind richtig teuer

Noch teurer wird es, wenn der Versicherte ein Implantat braucht. Pro Implantat beträgt der Eigenanteil um die 2.000 Euro. Nur eine Zahnzusatz­versicherung springt in einem solchen Fall ein und übernimmt den Eigenanteil des Versicherten oder zumindest einen großen Teil. So können sich Versicherte schon nach wenigen Jahren einen hochwertigen Zahnersatz leisten.

Selbst wer seine Zähne vor einer Erkrankung mit einer professionellen Zahnreinigung schützen möchte, muss als GKV-Mitglied dafür aufkommen. Die Zahnzusatz­versicherung übernimmt meist einen großen Teil der Kosten dafür von etwa 150 Euro. Haben die Zähne Löcher, kommt die GKV oft nur für die Amalganfüllung auf. Wünscht sich der Patient eine Kunststofffüllung, so muss er ohne Zahnzusatz­versicherung die Kostendifferenz selbst begleichen. Das sind um die 80 Euro pro Zahn.

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Leistungen der Zahnzusatz­versicherung

Die wichtigsten Leistungen der Zahnzusatz­versicherung im Überblick.

Zahnersatz

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Ob Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate – In der Regel sichert eine Zahnzusatz­versicherung jeglichen Zahnersatz ab.

Prophylaxe

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Auch Leistungen zur Prophylaxe, die nicht von der Kranken­versicherung übernommen werden, übernimmt in der Regel die Zahnzusatz­versicherung.

Kieferorthopädie

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Je nachdem, wie der Leistungsumfang der Zahnzusatz­versicherung gewählt wurde, enthält eine Zahnzusatz­versicherung auch Leistungen zur Kieferorthopädie.

Wie unterscheiden sich Zahnzusatz- und Zahnersatz­versicherung?

Eine Zahnersatz­versicherung ist für den Versicherten zunächst günstiger, da die Prämien geringer sind als bei einer Zahnzusatz­versicherung. Es gilt jedoch zu bedenken, dass auch der Leistungsumfang im Schadensfall geringer ausfällt und sich ausschließlich auf Zahnersatz­maßnahmen bezieht.

Eine Zahnzusatz­versicherung übernimmt nicht nur einen prozentualen Anteil bei einem Zahnersatz, sondern bietet zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Prophylaxe und Implantate an. Der Eigenanteil liegt in diesem Fall entsprechend höher.

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Was kostet eine Zahnzusatz­versicherung?

Rechenbeispiel

Alter29
Fehlende Zähne0
LeistungspaketKomfort
Monatlicher Beitrag21,91 €

Wie funktioniert die Abrechnung?

Stellt der Zahnarzt bei einer Untersuchung fest, dass größere Behandlungs­maßnahmen im Bereich der Zähne notwendig sind, erstellt er einen sogenannten Heil- und Kostenplan. Dieser wird anschließend an die Krankenkasse und den Zusatz­versicherer weitergegeben. Nach Beendigung der Behandlung erhält der Patient vom Zahnarzt eine Rechnung, bei der der Anteil, der auf die Krankenkasse entfällt, bereits abgezogen ist. Diese wird bei der privaten Zahnzusatz­versicherung eingereicht und der Patient erhält eine Kostenerstattung. Da die Rechnung jedoch innerhalb von 30 Tagen beglichen werden muss, kann es sein, dass der Versicherte das Geld vorstrecken muss. Man spricht in diesem Fall von einer Vorleistung.

Was kostet Sie eine Zahnzusatz­versicherung?

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Zahnzusatz­versicherung im Test (2021)

Tarife der Zahnzusatz­versicherung werden regelmäßig von unabhängigen Testinstituten überprüft. Der jüngste Testbericht stammt von Franke und Bornberg aus 2021. Welche Anbieter in dieser Studie überzeugen können und zu den Testsiegern zählen, haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

Zahnzusatz­versicherung: Aktuelle Testberichte 2021

Wie schließe ich eine Zahnzusatz­versicherung ab?

Wer eine Zahnzusatz­versicherung abschließen möchte, hat zwei Möglichkeiten.

Zum einen arbeiten viele gesetzliche Krankenkassen mit privaten Kranken­versicherungen zusammen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es dem gesetzlich Versicherten, ohne großen Aufwand eine Zusatz­versicherung über die eigene Krankenkasse abzuschließen. Teilweise erhalten Versicherungs­nehmer auf diesem Weg einen kleinen Rabatt auf bestimmte Tarife. Dieser Rabattvorteil lohnt sich jedoch nur, wenn die Kasse einen guten und vor allem passenden Zahntarif anbietet.

Zum anderen hat der Versicherte die Option, selbst eine Zahn­versicherung abzuschließen. Der Vorteil besteht in diesem Fall darin, dass aus einer Vielzahl von Zahntarifen ein passendes Angebot ausgewählt werden kann. Auf dem Weg zur passenden Zahnzusatz­versicherung ist es empfehlenswert, die verfügbaren Tarife zu vergleichen. Denn eine Zahnzusatz­versicherung lohnt sich vor allem dann, wenn auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Denn nicht unbedingt die günstigste Zahnzusatz­versicherung ist auch die beste. Zahlen Sie zum Beispiel nur 10 Euro pro Monat, übernimmt die Versicherung nicht so viele Behandlungskosten wie Anbieter, die 20 oder 30 Euro verlangen.


Auf diese Leistungen kommt es an

  • Zahnersatz, z. B. Implantate und Prothesen
  • Füllungen
  • Prophylaxe
  • Zahnbehandlungs­maßnahmen, z. B. Wurzelbehandlungen
  • Kieferorthopädie: wichtig bei der Zahnzusatz­versicherung für Kinder und Jugendlichen)

Vertragsbedinungen genau studieren

Eine gute Zahnzusatz­versicherung für Erwachsene sollte vor allem einen großen Teil der Kosten für den Zahnersatz übernehmen. Bei den Implantaten sollte der Knochenaufbau mitversichert werden. Wichtig ist auch, dass die Anzahl der Behandlungen nicht begrenzt ist. Denn diese sind vergleichsweise teuer. Es lohnt sich,  genau auf die Vertrags­bedingungen zu achten. Kritisch ist beispielsweise, wenn eine Versicherung ohne Vorleistungen der GKV nicht zahlt.

Ob die Zahnzusatz­versicherung die ganzen Behandlungskosten übernehmen soll, ist fragwürdig. Denn solche Tarife sind vergleichsweise teuer. Empfehlenswert ist aber eine Kostenübernahme von mindestens 75 Prozent.


Gesundheits­fragebogen ehrlich beantworten

Sinnvoll ist auch, wenn Sie beim Abschluss der Versicherung den Gesundheits­fragebogen ehrlich beantworten. Denn sonst kann es sein, dass diese für Behandlung später nicht aufkommt. Fehlen zum Beispiel Zähne können diese vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen oder gegen einen Aufpreis versichert werden. Vergleichen Sie also die Tarife, sollten Sie prüfen, wie die Anbieter mit Vorerkrankungen umgehen.

Oft wird auch eine neue Gesundheits­prüfung nötig, wenn man die Zahnzusatz­versicherung wechselt. Überhaupt sollte man sich gut überlegen, ob sich dies lohnt, da allenfalls Altersrückstellungen verloren gehen.

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Fazit

Zahnzusatz­versicherung – lohnt sie sich oder nicht?

Die Zahnzusatz­versicherung ist im Grunde für alle sinnvoll, die erstens gesetzlich versichert sind und sich zweitens vor hohen Zuzahlungen schützen möchten. Vor allem dann, wenn ihnen eine höherwertige Versorgung und die Zahnästhetik wichtig ist und ihnen die Regelversorgung der gesetzlichen Versicherung nicht genügt.

Die Leistungen im Bereich Zahnersatz, Kieferorthopädie und Prophylaxe sind in der gesetzlichen Kranken­versicherung eher gering. Selbst für die Regelversorgung müssen Versicherte rund 35 bis 50 Prozent der Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Gerade ein Zahnersatz kann ein ganzes Monatsgehalt ausmachen. Mit einer Zahnzusatz­versicherung lässt sich der Eigenanteil auf null bis zehn Prozent senken.

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Katharina Tennius
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