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Zahnzusatzversicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Tarif-Vergleich (2021)

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Zahnzusatzversicherung

Aktuelle Tarife aus 2021 für Sie persönlich angepasst und optimiert.
Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Zahnzusatzversicherung erweitern Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Ihren Versicherungsschutz.
  • Die Versicherung übernimmt z. B. den Eigenanteil und kommt – je nach Tarif – für Zahnarztleistungen auf, die privat gezahlt werden müssen.
  • Finanztest hat über 200 Tarife getestet. Davon erhielten 70 das Testurteil „sehr gut“. Die Testsieger: Die Bayerische, DFV und HanseMerkur.
  • Bei einigen Versicherungsgesellschaften wird vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung verlangt.
  • Gerade Patienten in mittleren Jahren und ältere Patienten sollten Tarife vergleichen. Mit fortschreitendem Alter wird es schwieriger, eine gute Zahnzusatzversicherung zu annehmbaren Kosten bekommen.
So gehen Sie beim Abschluss vor
  • Ermitteln Sie in einem ersten Schritt, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und welche eher nicht. Erst in einem zweiten Schritt vergleichen Sie die verschiedenen Angebote – und zwar nur die, die Ihren Wünschen entsprechen.
  • Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen, wenn Sie über eine Zahnzusatzversicherung nachdenken. Ein Versicherungsschutz ist bei vielen Versicherungen nicht in jedem Alter erhältlich.
  • Gibt es Vorerkrankungen, halten Sie am besten mit einem Versicherungfachmann Rücksprache. Denn in den meisten Fällen wird eine Gesundheitsprüfung verlangt, die im ungünstigsten Fall eine Ablehnung zur Folge haben kann.

Wann ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Eine extra Zahnzusatzversicherung kostet natürlich Geld. So muss ein Versicherter mit 20 bis 40 Euro pro Monat rechnen. Ist es da nicht besser, allfällige Zahnbehandlungen selbst zu begleichen? Im Prinzip ist dies möglich. Viele gesetzlich Versicherte brauchen allerdings genügend Reserven auf dem Konto oder sie legen frühzeitig regelmäßig Geld zur Seite. Es sei denn, sie zählen zu den wenigen Glücklichen, die im Laufe ihres Lebens keinerlei Probleme mit den Zähnen bekommen.

Eine Zahnzusatzversicherung schützt gesetzlich versicherte Patienten vor hohen Zuzahlungen beim Zahnarzt. Besonders sinnvoll ist die Zahnzusatzversicherung für diejenigen, die bereits in jungen Jahren Probleme mit ihren Zähnen hatten bzw. haben. Wer zum Beispiel bereits viele Füllungen hat, wird zukünftig mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Kronen, Brücken oder Implantate in Anspruch nehmen müssen.

BERATER-TIPP

»Die Zahnzusatzversicherung ist relativ günstig und sollte möglichst noch in jungen Jahren abgeschlossen werden – im Idealfall, bevor der Zahnarzt etwas feststellt. Denn gibt es bereits eine Diagnose des Arztes, kommt die Versicherung nicht für die bevorstehende Behandlung auf.«

Zahnbehandlungen sind teuer

Während sich die Zuzahlungen bei Kronen und Brücken im Vergleich noch in Grenzen halten, kann ein Implantat ein komplettes Monatsgehalt kosten. Es gibt Anbieter der Zahnzusatzversicherung, die beispielsweise 90% der Kosten übernehmen, die bei einem Implantat anfallen. Je früher eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger fallen die Monatsbeiträge aus. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, bereits für Kinder eine solche Zahnversicherung abzuschließen.

Zahnbehandlungen sind absehbar

Das teure Zahnbehandlungen nötig werden, ist für viele Menschen bereits vorhersehbar. Zum Beispiel, wenn sie:

  • bereits eine Wurzelbehandlungen hinter sich haben. Ihr Risiko ist höher, dass der behandelte Zahn irgendwann gezogen und durch ein Implantat oder eine Brücke ersetzt werden muss.
  • bereits Füllungen haben. Häufig braucht es an diesen Zähnen irgendwann Kronen oder Inlays.
  • bereits ältere Kronen, Brücken oder sonstigen Zahnersatz haben. Diese müssen irgendwann ausgetauscht werden. Häufig nach 15 oder 20 Jahren.
  • unter Parodontitis leiden. Oft verlieren diese Personen schon früh Zähne und benötigen einen Ersatz.

Arten der Zahnzusatzversicherung

Man unterscheidet bei Zahnzusatzversicherungen zwischen zwei Tarifarten, die sich in erster Linie durch die Art der Kalkulation der Beiträge unterscheiden.

Auf der einen Seite gibt es Tarife nach Art der Schadenversicherung. Diese Form der Zusatzversicherung ist am häufigsten vertreten, wodurch dem Kunden eine größere Anzahl an Angeboten zur Verfügung steht. Der monatliche Beitrag kann bei diesem Tariftyp sowohl aufgrund einer Kostensteigerung im Gesundheitswesen erhöht werden, als auch planmäßig mit dem steigenden Alter des Kunden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Tarife nach Art der Lebensversicherung. Die Beitragshöhe hängt hierbei vom Eintrittsalter des Kunden ab und erhöht sich im höheren Lebensalter nicht mehr. Erhöhungen aufgrund  steigender Kosten im Gesundheitswesen sind jedoch auch hier grundsätzlich möglich.

Wann sollte man eine Zahnzusatzversicherung abschließen?

Auch gesetzlich Versicherte mit intaktem Gebiss profitieren von einer Zahnzusatzversicherung, da sie vergleichsweise geringe Beiträge zahlen. Und es ist gut möglich, dass irgendwann doch der teure Zahnersatz nötig wird.

Grundsätzlich gilt: Je früher eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie. Zudem stellt man sich den günstigen Tarif langfristig sicher, wenn Altersrückstellungen gebildet werden. Ewig warten mit dem Abschluss der Zahnzusatzversicherung sollte man sowieso nicht. Denn haben die Zähne bereits Schäden, drohen Leistungsausschlüsse. Sinnvoll ist es, im Alter zwischen 30 und 40 Jahren mit dieser Versicherung zu beginnen, da danach Zähne häufiger ersetzt werden müssen.

BERATER-TIPP

»Zahnzusatzversicherungen sollten nicht erst dann abgeschlossen werden, wenn die Behandlung schon beschlossene Sache ist. Denn in der Regel gewähren Versicherungen in einem solchen Fall nicht die vollen oder gar keine Leistungen. Auch gibt es oft Wartefristen, bis eine Behandlung übernommen wird. In den ersten Jahren sind zudem Leistungseinschränkungen möglich.«

Wartezeit nach Vertragsabschluss
Häufig müssen Patienten bei einer Zahnzusatzversicherung nach Vertragsabschluss mit einer Wartezeiten rechnen. Das bedeutet, dass die Versicherung erst nach Ablauf dieser Wartezeit für Behandlungen und weitere Leistungen zahlt. Häufig beträgt die Wartezeit drei Monate. Es gibt jedoch auch Angebote ohne Wartezeit , die sogenannte Sofortleistungen bzw. Sofortzuschüsse gewähren. Bei Zahnersatz oder einer Zahnbehandlung aufgrund eines Unfalls entfällt die Wartezeit grundsätzlich.

Zahnzusatzversicherung für Kinder

Bereits im Kindesalter (ab dem 3. Lebensjahr) kann eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, dass die entsprechende Police speziell an den Bedarf des Kindes angepasst wird. Während der Zahnersatz eher eine geringe Rolle spielt, sind Leistungen wie Prophylaxe, Kieferorthopädie und Zahnbehandlungen von hoher Bedeutung. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren halbjährlich eine sogenannte Basisprophylaxe. Für eine optimale Versorgung der Zähne sind jedoch oftmals weiterführende Maßnahmen erforderlich, die nicht zum Leistungsumfang der Krankenkassen gehören. Kosten von 3000 bis 7000 Euro sind keine Seltenheit. Mit einer Zahnzusatzversicherung für Kinder kann dieses Risiko aufgefangen werden.

Lohnt sich die Zahnzusatzversicherung für Wenigverdiener?

Ob jemand, der sehr wenig Geld hat, eine Zahnzusatzversicherung abschließen soll, ist eher fraglich. Schließlich muss er die Beiträge bezahlen können. Wer weniger als 1.316 Euro pro Monat (Stand 2021) verdient, kann zudem von den sogenannten Härtefallregelungen profitieren. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt dann die vollen Kosten für die Regelversorgung. Am besten Sie erkundigen sich bei Ihrer Krankenversicherung.

Vorteile einer Zahnzusatzversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt ausschließlich Anteile der Regelversorgung ab, die vielen Patienten allerdings nicht ausreicht. Für zahlreiche Behandlungen müssen GKV-Patienten selbst aufkommen, nicht nur wenn es um ästhetisch relevante Eingriffe geht.

Die Zahnzusatzversicherung mindert den Eigenanteil der Kosten, die bei einer zahnärztlichen Behandlung entstehen. Je nach Behandlung und je nach gewähltem Tarif werden bis zu 100 Prozent des Eigenanteils übernommen!

Leistungen über die Regelversorgung hinaus

Bei einer sogenannten Regelversorgung übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Hälfte der anfallenden Kosten. Die andere Hälfte muss vom Patienten getragen werden, soweit keine Zahnzusatzversicherung besteht.

Sämtliche Leistungen, die über die Regelversorgung hinaus gehen, müssen vom Patienten bezahlt werden. Wer eine Zahnzusatzversicherung hat, kann diese Kosten an seine Versicherung weiterreichen.

Folgendes Rechenbeispiel verdeutlicht den Vorteil einer Zahnzusatzversicherung.

Kosten Zahnersatz einfache Brücke Implantat
Gesamtkosten 800 € 2.500 €
Kasse übernimmt 400 € 400 €
Zahnarzt stellt in Rechnung 400 € 2.100 €
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung 400 € 2.100 €
Zusatzversicherung übernimmt 400 € 1.850 €
Eigenanteil mit Zusatzversicherung 0 € 250 €
Quelle: Finanztip

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt ausschließlich für die so genannte Regelversorgung und auch da müssen Versicherte Zuzahlungen leisten. Wer darüber hinaus Wert auf Qualität und Optik legt, der muss tief in die Tasche greifen. Hier nutzt auch ein lückenlos geführtes Bonusheft für den Zahnarzt nichts. Einzig mit einer guten Zahnzusatzversicherung bleibt man von hohen Kosten verschont.

Im Bereich Zahnersatz kommen auf gesetzlich Versicherte in jedem Fall Kosten im dreistelligen Bereich zu, wenn sie beispielsweise eine Krone benötigen. Grundsätzlich zahlt die gesetzliche Krankenversicherung nur 50 Prozent der Kosten der Regelversorgung. Wer durch sein Bonusheft nachweisen kann, dass er die letzten 10 Jahre regelmäßig beim Zahnarzt war, der muss „nur“ 35 Prozent der Kosten selbst tragen. Bei einer Krone liegt der Eigenanteil jedoch trotzdem noch immer bei rund 100 Euro. Auch wer sich für eine andere Behandlung beispielsweise eine höherwertige und damit teurere Krone entscheidet, erhält keine höheren Leistungen. Der Patient muss etwa 350 Euro zahlen.

Implantate sind richtig teuer

Noch teurer wird es, wenn der Versicherte ein Implantat braucht. Pro Implantat beträgt der Eigenanteil um die 2.000 Euro. Nur eine Zahnzusatzversicherung springt in einem solchen Fall ein und übernimmt den Eigenanteil des Versicherten oder zumindest einen großen Teil. So können sich Versicherte schon nach wenigen Jahren einen hochwertigen Zahnersatz leisten.

Selbst wer seine Zähne vor einer Erkrankung mit einer professionellen Zahnreinigung schützen möchte, muss als GKV-Mitglied dafür aufkommen. Die Zahnzusatzversicherung übernimmt meist einen großen Teil der Kosten dafür von etwa 150 Euro. Haben die Zähne Löcher, kommt die GKV oft nur für die Amalganfüllung auf. Wünscht sich der Patient eine Kunststofffüllung, so muss er ohne Zahnzusatzversicherung die Kostendifferenz selbst begleichen. Das sind um die 80 Euro pro Zahn.

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Leistungen der Zahnzusatzversicherung

Die wichtigsten Leistungen der Zahnzusatzversicherung im Überblick.

Ob Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate – In der Regel sichert eine Zahnzusatzversicherung jeglichen Zahnersatz ab.
Auch Leistungen zur Prophylaxe, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, übernimmt in der Regel die Zahnzusatzversicherung.
Je nachdem, wie der Leistungsumfang der Zahnzusatzversicherung gewählt wurde, enthält eine Zahnzusatzversicherung auch Leistungen zur Kieferorthopädie.

Wie unterscheiden sich Zahnzusatz- und Zahnersatzversicherung?

Eine Zahnersatzversicherung ist für den Versicherten zunächst günstiger, da die Prämien geringer sind als bei einer Zahnzusatzversicherung. Es gilt jedoch zu bedenken, dass auch der Leistungsumfang im Schadensfall geringer ausfällt und sich ausschließlich auf Zahnersatzmaßnahmen bezieht.

Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt nicht nur einen prozentualen Anteil bei einem Zahnersatz, sondern bietet zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Prophylaxe und Implantate an. Der Eigenanteil liegt in diesem Fall entsprechend höher.

Wie funktioniert die Abrechnung?

Stellt der Zahnarzt bei einer Untersuchung fest, dass größere Behandlungsmaßnahmen im Bereich der Zähne notwendig sind, erstellt er einen sogenannten Heil- und Kostenplan. Dieser wird anschließend an die Krankenkasse und den Zusatzversicherer weitergegeben. Nach Beendigung der Behandlung erhält der Patient vom Zahnarzt eine Rechnung, bei der der Anteil, der auf die Krankenkasse entfällt, bereits abgezogen ist. Diese wird bei der privaten Zahnzusatzversicherung eingereicht und der Patient erhält eine Kostenerstattung. Da die Rechnung jedoch innerhalb von 30 Tagen beglichen werden muss, kann es sein, dass der Versicherte das Geld vorstrecken muss. Man spricht in diesem Fall von einer Vorleistung.

Zahnzusatzversicherung im Test (2021)

Tarife der Zahnzusatzversicherung werden regelmäßig von unabhängigen Testinstituten überprüft. Der jüngste Testbericht stammt von Franke und Bornberg aus 2021. Welche Anbieter in dieser Studie überzeugen können und zu den Testsiegern zählen, haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

Zahnzusatzversicherung: Aktuelle Testberichte 2021

Erklärvideo – 3 wichtige Dinge beachten

Wie schließe ich eine Zahnzusatzversicherung ab?

Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, hat zwei Möglichkeiten.

Zum einen arbeiten viele gesetzliche Krankenkassen mit privaten Krankenversicherungen zusammen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es dem gesetzlich Versicherten, ohne großen Aufwand eine Zusatzversicherung über die eigene Krankenkasse abzuschließen. Teilweise erhalten Versicherungsnehmer auf diesem Weg einen kleinen Rabatt auf bestimmte Tarife. Dieser Rabattvorteil lohnt sich jedoch nur, wenn die Kasse einen guten und vor allem passenden Zahntarif anbietet.

Zum anderen hat der Versicherte die Option, selbst eine Zahnversicherung abzuschließen. Der Vorteil besteht in diesem Fall darin, dass aus einer Vielzahl von Zahntarifen ein passendes Angebot ausgewählt werden kann. Auf dem Weg zur passenden Zahnzusatzversicherung ist es empfehlenswert, die verfügbaren Tarife zu vergleichen. Denn eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich vor allem dann, wenn auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Denn nicht unbedingt die günstigste Zahnzusatzversicherung ist auch die beste. Zahlen Sie zum Beispiel nur 10 Euro pro Monat, übernimmt die Versicherung nicht so viele Behandlungskosten wie Anbieter, die 20 oder 30 Euro verlangen.

Auf diese Leistungen kommt es an
  • Zahnersatz, z. B. Implantate und Prothesen
  • Füllungen
  • Prophylaxe
  • Zahnbehandlungsmaßnahmen, z. B. Wurzelbehandlungen
  • Kieferorthopädie: wichtig bei der Zahnzusatzversicherung für Kinder und Jugendlichen)

Vertragsbedinungen genau studieren

Eine gute Zahnzusatzversicherung für Erwachsene sollte vor allem einen großen Teil der Kosten für den Zahnersatz übernehmen. Bei den Implantaten sollte der Knochenaufbau mitversichert werden. Wichtig ist auch, dass die Anzahl der Behandlungen nicht begrenzt ist. Denn diese sind vergleichsweise teuer. Es lohnt sich,  genau auf die Vertragsbedingungen zu achten. Kritisch ist beispielsweise, wenn eine Versicherung ohne Vorleistungen der GKV nicht zahlt.

Ob die Zahnzusatzversicherung die ganzen Behandlungskosten übernehmen soll, ist fragwürdig. Denn solche Tarife sind vergleichsweise teuer. Empfehlenswert ist aber eine Kostenübernahme von mindestens 75 Prozent.

Gesundheitsfragebogen ehrlich beantworten

Sinnvoll ist auch, wenn Sie beim Abschluss der Versicherung den Gesundheitsfragebogen ehrlich beantworten. Denn sonst kann es sein, dass diese für Behandlung später nicht aufkommt. Fehlen zum Beispiel Zähne können diese vom Versicherungsschutz ausgeschlossen oder gegen einen Aufpreis versichert werden. Vergleichen Sie also die Tarife, sollten Sie prüfen, wie die Anbieter mit Vorerkrankungen umgehen.

Oft wird auch eine neue Gesundheitsprüfung nötig, wenn man die Zahnzusatzversicherung wechselt. Überhaupt sollte man sich gut überlegen, ob sich dies lohnt, da allenfalls Altersrückstellungen verloren gehen.

Wir beraten Sie gerne

Haben Sie Fragen zur Zahnzusatzversicherung oder möchten Sie eine abschließen, können Sie sich gerne an unsere Experten wenden. Wir helfen Ihnen, eine sinnvolle Versicherungslösung zu finden. Die Beratung ist unverbindlich und kostenlos für Sie. Unsere Kontaktdaten sind 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de. Nutzen Sie auch gern unser kostenfreies Formular für den Tarifvergleich.

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Fazit: Zahnzusatzversicherung – lohnt sie sich oder nicht?

Die Zahnzusatzversicherung ist im Grunde für alle sinnvoll, die erstens gesetzlich versichert sind und sich zweitens vor hohen Zuzahlungen schützen möchten. Vor allem dann, wenn ihnen eine höherwertige Versorgung und die Zahnästhetik wichtig ist und ihnen die Regelversorgung der gesetzlichen Versicherung nicht genügt.

Die Leistungen im Bereich Zahnersatz, Kieferorthopädie und Prophylaxe sind in der gesetzlichen Krankenversicherung eher gering. Selbst für die Regelversorgung müssen Versicherte rund 35 bis 50 Prozent der Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Gerade ein Zahnersatz kann ein ganzes Monatsgehalt ausmachen. Mit einer Zahnzusatzversicherung lässt sich der Eigenanteil auf null bis zehn Prozent senken.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.03.2021 aktualisiert.
Über den Autor
Lätitia Miltz
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