Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung

Ratgeber und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wer eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung braucht und wie Sie den optimalen Tarif für Ihre Immobilie finden.

Inhalt dieser Seite
  1. So sieht eine gute Versicherung aus
  2. Wer muss sich versichern?
  3. Wichtige Leistungen
  4. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tipps für den Tarifvergleich
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Immobilienbesitzer sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass niemand durch ihre Immobilie zu Schaden kommt. Gelingt dies nicht, drohen hohe Schadensersatzforderungen.
  • Vermieter, Eigentümer­gemeinschaften und Besitzer unbebauter Grundstücke sollten sich mit einer Haus- und Grundbesitzer­versicherung gegen diese Haftungsrisiken schützen.
  • Die Versicherung leistet im Schadensfall in Millionenhöhe und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
  • Eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung für ein Mehrfamilienhaus gibt es z.B. ab 35,70 € im Jahr, ein unbebautes Grundstück lässt sich ab 32,10 € versichern.

Das macht eine gute Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung aus

Das bietet eine gute Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung

  • Mindestens 3 Millionen Versicherungs­summe
  • Passiver Rechtsschutz
  • Zahlt bei Sach-, Personen-, Vermögens­- und Umweltschäden
  • Versicherung aller Eigentümer­ sowie von Hausmeister und Verwalter
  • Kleinere Bauarbeiten sind mitversichert
  • Mit­versicherung von Photovoltaik-Anlagen und Allmählichkeitsschäden
  • Forderungsausfalldeckung

Günstiger Versicherungs­schutz

Die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung gehört trotz Versicherungs­summen in Millionenhöhe zu den günstigeren Versicherungen – ein Mehrfamilienhaus könnten Sie z.B. schon ab 35,70 für ein ganzes Jahr absichern, bei Grundstücken beginnen die Prämien noch niedriger.

Mit unserem Online-Rechner können Sie die Preise und Leistungen verschiedener Anbieter vergleichen. Unser Makler-Team berät Sie auch gerne und kann Ihnen besonders leistungsstarke Deckungskonzepte vermitteln.

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Wer braucht eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung?

Für wen ist die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht sinnvoll?

Für viele Menschen lohnt es sich nicht, eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung abzuschließen, da das Risiko von einer eine anderen Versicherung oder einer anderen Person getragen wird.

  • Mieter
  • Besitzer eines selbstgenutzten Eigenheims
  • Personen, die ihr Haus als Ferienobjekt oder einzelne Zimmer vermieten

brauchen lediglich eine leistungsfähige private Haftpflicht­versicherung. Anders sieht es mit

  • Eigentümer­n unbebauter Grundstücke
  • Vermietern
  • Eigentümer­gemeinschaften

aus. Diese Personen brauchen eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung, um die mit Ihrem Immobilienbesitz einhergehenden Haftungsrisiken abzusichern. Unter Umständen lohnt es sich, zu prüfen, welche Risiken bereits durch die Bauherren­haftpflicht­versicherung abgedeckt sind, sofern eine solche vorliegt.

Warum ist die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung nötig?

Immobilienbesitzer haben zwei wichtige Pflichten:

  • Verkehrssicherungspflicht: Der Eigentümer­ einer Immobilie muss regelmäßig kontrollieren, dass von dieser keine Gefahren für Dritte ausgehen.
  • Instandhaltungspflicht: Mängel und Schäden müssen so schnell wie möglich behoben werden.

Verstoßen sie gegen diese und kommt es deswegen zu einem Schaden, haften sie mit ihrem ganzen Vermögen. Davor schützt die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung

Schadensbeispiele

Beispiel 1: Personenschaden

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Herr A stolpert über eine wackelige Bodenplatte auf einem Weg, der zu Herrn Bs Grundstück gehört, und erleidet einen Knochenbruch. Herr B muss nun die Behandlungskosten sowie den Verdienstausfall zahlen. Da Herr B eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung hat, springt diese ein und übernimmt die Kosten.

Beispiel 2: Sachschaden

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Frau C parkt ihr Auto neben Herrn Ds Haus. An einem stürmischen Tag fegt der Wind eine lose Dachschindel vom Dach und auf ihre Motorhaube, wo sie eine tiefe Beule hinterlässt. Frau C braucht nun eine neue Motorhaube. Diese kostet 400 Euro. Dazu kommen 700 Euro für die Werkstatt, die sie einbaut und lackiert. Ohne eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung müsste Herr D die 1.100 Euro aus eigener Tasche zahlen.

Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht für Mehrfamilienhäuser

Gehört ein Mehrfamilienhaus einer Eigentümer­gemeinschaft, sichern die Haftpflicht­versicherungen der einzelnen Personen nicht alle Risiken ab – kommt es z.B. im Treppenhaus zu einem Unfall, ist dieser nicht versichert. Darum empfiehlt sich eine gemeinsame Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung.


Was ist mit gewerblich genutzten Immobilien?

Wer eine Immobilie besitzt oder mietet und selbst gewerblich nutzt, muss keine zusätzliche Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung abschließen, solange eine Betriebs­­haftpflicht­versicherung besteht. Wird das Gewerbeobjekt jedoch nicht selbst genutzt, wird eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung für Gewerbeobjekte nötig. Dafür ist in der Regel ein anderer Tarif und unter Umständen auch ein anderer Anbieter nötig als für Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherungen für ungenutzte Grundstücke und Wohngebäude.

Verkehrssicherungs-/ Instandhaltungscheckliste

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Diese Maßnahmen können dabei helfen, dass es gar nicht erst zu Schadensfällen kommt:

  • Ausreichende Beleuchtung von Hauseingang und Treppenhaus
  • Streuen vereister Gehwege
  • Sicherung von Baustellen, Treppen
  • Reinigung von Regenrinnen und -rohren
  • Beseitigung loser Bodenplatten und anderer Stolperfallen
  • Regelmäßige Wartung der Heizungsanlage
  • Schneefanggitter auf dem Dach

Was leistet die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung?

Diese Kosten trägt die Versicherung

Kommt jemand durch das Grundstück oder Gebäude des Versicherungs­nehmers zu Schaden, erbringt die Versicherung die folgenden Leistungen:

  • Zahlung für Schadensersatzansprüche, die durch ein rechtmäßiges Urteil festgelegt wurden
  • Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche (passiver Rechtsschutz)
  • Übernahme der Kosten für einen Verteidiger in Strafverfahren

Die Versicherung gilt jeweils nur für ein Objekt. Besitzen Sie mehrere Häuser oder Grundstücke, müssen Sie diese einzeln versichern.


Beachten Sie: Schäden rechtzeitig melden

Im Fall eines Schadens muss die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung schnellstmöglich informiert werden, entweder über das entsprechende Onlineformular, telefonisch oder per Mail. Darüber hinaus sollte die Gefahrenquelle so schnell wie möglich beseitigt werden, um weitere Schäden zu vermeiden. In unserem Ratgeber zu diesem Thema können Sie nachlesen, wie Sie einen Versicherungs­schaden richtig melden.

Wie hoch sollte die Versicherungs­summe sein

Gerade Personenschäden, die kostspielige Behandlungen und hohe Einkommenseinbußen nach sich ziehen, bedeuten hohe Kosten für die dafür haftende Person. Entsprechend hoch sollte die Versicherungs­summe gewählt sein. Empfohlen werden mindestens 5 Millionen Euro, aber viele Versicherer bieten auch weitaus höhere Summen an.

Welche Risiken sind versichert?

  • die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungs­nehmers als Bauherr oder Unternehmer von Bauarbeiten. Die Bausumme pro Vorhaben darf aber einen bestimmten Betrag nicht überschreiten.
  • Haftpflichtansprüche gegenüber dem Versicherungs­nehmer als früherer Besitzer eines Grundstücks/Gebäudes, falls die Versicherung schon vor dem Besitzwechsel bestand.
  • Haftpflichtansprüche von Personen, die auf Auftrag oder aus Gefälligkeit Verrichtungen auf dem Grundstück ausführen, sofern ihre Ansprüche nicht aus Arbeits­unfällen hervorgehen.
  • die Risiken des Nießbrauchers.
  • Haftpflichtansprüche gegenüber dem Zwangs- und Insolvenzverwalter in seiner Eigenschaft als Besitzer.
  • die durch Vertrag von einem Mieter, Pächter, Leasingnehmer übernommene Haftpflicht des Vertragspartners.
  • Haftpflichtansprüche gegenüber dem Versicherungs­nehmer in dessen Rolle als Besitzer/Betreiber von Solaranlagen, geothermischen Anlagen, Blockheizkraftwerken oder Wind- und Wasserkraftwerken.
  • bei einer Eigentümer­gemeinschaft: die gesetzliche Haftpflicht des Verwalters oder Wohnungseigentümers, wenn er für die Zwecke der Gemeinschaft handelt.
  • Risiken aus dem Gebrauch von Kraftfahrzeugen.
  • unter Umständen auch Umweltschäden.

Wann zahlt die Versicherung nicht?

  • Haftpflichtansprüche wegen Verschleiß, Glasschäden, Schäden an Elektro- und Gasgeräten und Schäden an Heizungs-, Warmwasseraufbereitungs-, Maschinen- und Kesselanlagen
  • vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführte Schäden
  • Sachschäden durch die allmähliche Einwirkung von Feuchtigkeit, Hitze oder ähnlichem
  • Schäden, die der Versicherungs­nehmer erleidet und Schäden am Eigentum des Versicherungs­nehmers

Experten-Tipp:

„Achten Sie darauf, eine Versicherung abzuschließen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wenn Sie z.B. eine Photovoltaikanlage oder einen Heizöltank auf Ihrem Grundstück haben, sollten Schäden durch diese von Ihrer Versicherung abgedeckt sein. Falls Sie Bauarbeiten planen oder sich zumindest die Option offenhalten wollen, achten Sie darauf, bis zu welcher Bausumme diese versichert sind.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

So versichern Sie Schäden an Ihrem eigenen Eigentum

Wird ihr Haus beschädigt, greift die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung nicht. Die Ausnahme: Wenn eine andere Person einen Schaden verursacht, aber nicht zahlen kann und nicht ausreichend versichert ist, übernimmt ihre Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht die Kosten, sofern Sie eine Forderungsausfalldeckung vereinbart haben. Ansonsten müssen Sie jedoch eine Gebäude­versicherung abschließen, um im Fall eines Schadens die Reparatur oder den Ersatz der beschädigten Gebäudeteile erstattet zu bekommen.


Wie Sie Ihre Versicherung kündigen und wechseln

In der Regel gilt für die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Diese beträgt in der Regel mindestens ein Jahr.


Weitere wichtige Versicherungen für Hausbesitzer

SituationVersicherungen
Selbst bewohnte und nur gelegentlich oder teilweise vermietete ImmobiliePrivat­haftpflicht­versicherung, Gebäude­versicherung
Immobilie im Besitz einer Eigentümer­gemeinschaftHaus- und Grundbesitzer­haftpflicht, Gebäude­versicherung
Vermietete ImmobilieHaus- und Grundbesitzer­haftpflicht, Gebäude­versicherung – zusätzlich können Versicherungen für Haus­verwaltungen relevant sein
Gewerblich genutzte ImmobilieBetriebs­­haftpflicht­versicherung, Gebäude­versicherung für Gewerbe
Im Bau befindliche oder geplante ImmobilieBauherren­haftpflicht­versicherung, evtl. Bauleistungs­versicherung, Feuerrohbau­versicherung
Unbebautes GrundstückHaus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung
Bei Immobilie in Naturgefahrengebiet, Heizöltank, etc.geg. Elementarschaden­versicherung, Gewässerschaden­haftpflicht­versicherung, etc.

Kosten der Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung

Kostenfaktoren

Faktoren für die Kosten der Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung sind unter anderem:

  • Versicherungs­summe
  • Art des Gebäudes
  • Bruttojahresmietwert
  • Grundfläche

Beim Bruttojahresmietwert handelt es sich um den Bruttojahresmietwert aller Räume, die vermietet werden. Falls keine Mietzahlungen erfolgen, weil Freunde oder Verwandte eine Wohnung kostenlos nutzen, wird der Versicherungs­beitrag mittels eines Werts berechnet, der sich an der ortsüblichen Miete orientiert. Eine Police gilt immer nur für ein Gebäude oder Grundstück.


Kostenbeispiel

Versicherungs­gegenstandMehrfamilienhaus,
2 Wohneinheiten
Unbebautes Grundstück,
1.000 qm
Versicherungs­summe5.000.000 €10.000.000 €
Jahresbeitrag35,70 €32,10 €

Die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung ist umlagefähig und steuerlich absetzbar

Vermieter können die Kosten ihrer Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung über die Betriebs­kostenabrechnung als Nebenkosten an ihre Mieter weitergeben. Dabei gilt zu beachten, dass alle Faktoren der Nebenkosten im Mietvertrag aufgeführt werden müssen.

Haftpflicht­versicherungen sind prinzipiell von der Steuer absetzbar, dabei ist die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung keine Ausnahme. In der Einkommenssteuererklärung kann sie in der Anlage für Vorsorgeaufwendungen in der Zeile 46 – 50, eingetragen werden.

Was kostet Sie eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung?

Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherungen im Test (2021)

Der Vergleich von Stiftung Warentest

Zur Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung liegen kaum aktuelle oder frei verfügbare Testergebnisse von unabhängigen Ratingagenturen vor. Im Jahr 2019 untersuchte Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest die Tarife von 36 Anbietern der Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung. Allerdings sind die genauen Testergebnisse nur kostenpflichtig zugänglich. Es lässt sich jedoch sagen, dass es große Preisunterschiede zwischen den Anbietern gibt und sich ein Vergleich daher immer lohnt (Quelle).


Die ServiceValue-Wettbewerbsanalyse

ServiceValue hat im Jahr 2020 eine Online-Befragung zur Fairness von Privat­haftpflicht­versicherern durchgeführt. Auch wenn es sich hier um kein spezifisches Testergebniss zur Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht handelt, kann der Vergleich eine erste Orientierung bieten. Untersucht werden insgesamt 36 Anbieter der Privat­haftpflicht­versicherung. Dabei fließen die Bewertungen von 3.091 Kunden zu den Teilbereichen Tarifleistung, Kundenberatung, Kundenservice, Kundenkommunikation und Preis-Leistungs-Verhältnis abschließend in das Ergebnis ein (Quelle). Die folgenden zehn Anbieter erreichen die Gesamtwertung „sehr gut“ und gelten damit als überdurchschnittlich fair.

Testsieger 2020

AnbieterTarif­leistungKunden­beratungKunden­serviceKunden­kommunikationPreis-Leistungs-VerhältnisGesamtwertung
AllianzSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gut
Cosmos DirektSehr gutSehr gutGutSehr gutSehr gutSehr gut
DEVKGutSehr gutGutSehr gutSehr gutSehr gut
GeneraliSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutGutSehr gut
LVMSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutGutSehr gut
Provinzial RheinlandSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gut
SV SparkassenVersicherungGutSehr gutSehr gutGutGutSehr gut
VGHSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutGutSehr gut
Westfälische ProvinzialSehr gutSehr gutSehr gutGutGutSehr gut
WWKSehr gutGutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gut

So wird getestet

ServiceValue führt jedes Jahr eine Wettbewerbsanalyse zur Fairness von Privat­haftpflicht­versicherern durch. Für das Kundenurteil zur Fairness von Privat­haftpflicht­versicherern 2020 wurden insgesamt 3.091 Versicherungs­nehmer befragt. Abgefragt werden 28 Service- und Leistungsmerkmale aus den Teilbereichen Tarifleistung, Kundenberatung, Kundenservice, Kundenkommunikation und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bewertet werden können bis zu zwei Versicherer, bei denen der Befragte innerhalb der letzten zwölf Monate Kunde war. Das Ergebnis „gut“ erreichen die Versicherer, deren Bewertung über dem Durchschnitt aller Anbieter liegt. Das Ergebnis „sehr gut“ erzielt, wer wiederum besser als der Durchschnitt der mit „gut“ ausgezeichneten Anbieter bewertet wurde.

Tipps für den Vergleich von Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherungen

Darauf sollten Sie beim Vergleich von Versicherungs­tarifen achten:

  • Wie hoch ist die Deckungssumme? Gerade bei Personenschäden können sehr hohe Kosten fällig werden, daher sollte die Summe mindestens 5, besser 10 Millionen Euro betragen.
  • Wie hoch ist der Jahresbeitrag?
  • Wie teuer dürfen Bauvorhaben sein, um keine separate Versicherung zu brauchen?
  • Welche Schäden sind versichert? Wie sieht es mit Spätschäden, mit der Versicherung von Photovoltaik-Anlagen und ähnlichem oder Umweltschäden aus?

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Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Fazit

Eigentümer­gemeinschaften, Besitzer vermieteter Immobilien und Besitzer unbebauter Grundstücke können sich mit einer Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung gegen die hohen Haftpflichtrisiken versichern, die mit ihrem Besitz einhergehen. Der Versicherungs­schutz ist hier oft sehr günstig.

Die häufigsten Fragen zur Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung

Warum brauche ich eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht?

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Wer ein Grundstück oder eine Immobilie besitzt, haftet, wenn Menschen durch diese zu Schaden kommen (z.B. wenn sich jemand im Winter wegen eines ungestreuten Zugangswegs verletzt). Eigentümer­gemeinschaften, Vermieter und Besitzer unbebauter Grundstücke brauchen eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung, um dieses Risiko abzudecken

Was deckt die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht ab?

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Die Haus- und Grundbesitzer­versicherung zahlt bei Sach-, Personen- und Vermögens­schäden, die im Zusammenhang mit der versicherten Immobilie entstanden sind, z.B. wenn sich ein Dachziegel löst und jemandes Auto zerbeult oder eine Person im unbeleuchteten Treppenhaus stolpert.

Was kostet eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht?

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Mehrere Faktoren entscheiden über die Kosten der Versicherung für individuelle Immobilien, aber eine Absicherung mit einer hohen Summe ist bereits ab etwas über 30 Euro pro Jahr möglich.

Welche Versicherungen sind wichtig für Hausbesitzer?

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Hausbesitzer brauchen z.B. eine private Haftpflicht­versicherung, eine Gebäude­versicherung, Schutz gegen Elementarschäden und gegebenenfalls eine Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung, falls Sie das Haus vermieten. Eventuell wird zusätzlicher Schutz in Form einer Glas­versicherung oder einer Photovoltaik­versicherung nötig. Wer einen Öltank besitzt, sollte Umweltschäden absichern.

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Katharina Tennius
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