Das erwartet Sie hier
Welche Anbieter der Vermögensverwaltung es gibt, ab welcher Summe sie Ihr Geld verwalten, was sie laut eigener Website kosten und wie sie in den Tests 2026 abschneiden.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Drei Gruppen bieten Vermögensverwaltung an: Banken, Vermögensverwalter ohne eigene Bank und digitale Anbieter.
- Der Einstieg reicht von wenigen Euro bei Robo-Advisorn bis 250.000 € bei individuellen Mandaten großer Banken.
- In den Tests 2026 liegen Häuser wie HRK Lunis und Weberbank bei Elite Report und Fuchs und Richter vorn, bei Fuchs und Richter auch LGT in Deutschland.
- Unsere Empfehlung ist die Vermögensverwaltung von Buddenbrock, digital ab 10.000 € und individuell ab 100.000 €.
Welche Anbieter für Vermögensverwaltung gibt es?
Vermögensverwaltung bieten drei Gruppen an: Banken und Privatbanken, Vermögensverwalter, die nicht zu einer Bank gehören, und digitale Anbieter, oft Robo-Advisor genannt. Sie unterscheiden sich vor allem beim Einstieg, bei den Kosten und darin, wer die Anlageentscheidungen trifft. Wir empfehlen genau eine Vermögensverwaltung: die von Buddenbrock, der Muttergesellschaft von transparent-beraten.de.
Anbietergruppen im Vergleich
| Anbietergruppe | Beispiele | Einstieg laut Anbieter | Wer entscheidet |
|---|---|---|---|
| Banken und Privatbanken | Deutsche Bank, Commerzbank, apoBank | Individuell meist ab 250.000 €, standardisiert ab Sparplan 100 € im Monat | Portfoliomanagement der Bank |
| Vermögensverwalter ohne eigene Bank | Flossbach von Storch, Werther und Ernst, V.M.Z. | Flossbach von Storch ab 100.000 € | Eigenes Portfoliomanagement, Depot bei einer Depotbank |
| Digitale Anbieter | Cominvest, ING Smart Invest, Deutsche Bank Robin | Ab 20 bis 500 € | Feste Regeln nach Ihrem Fragebogen |
| von Buddenbrock | Digitale und individuelle Vermögensverwaltung | Digital ab 10.000 €, individuell ab 100.000 € | Eigenes Portfoliomanagement, Verwaltung durch die Reuss Private Bank |
Bei Banken liegt die Schwelle für eine individuelle Vermögensverwaltung oft hoch: Deutsche Bank und Commerzbank verwalten ab 250.000 Euro, Flossbach von Storch ab 100.000 Euro. Darunter gibt es standardisierte Angebote mit wenigen Strategien, bei der apoBank schon ab einem Sparplan von 100 Euro im Monat. Digitale Anbieter starten mit noch kleineren Beträgen.
Welche Robo-Advisor es gibt und wie sie in den Tests 2026 abschneiden, zeigt unsere Seite Vermögensverwaltung per App. Alle Testergebnisse für klassische Vermögensverwalter mit Methode und Ranglisten finden Sie unter Vermögensverwaltung im Test. Wie eine Vermögensverwaltung grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur Vermögensverwaltung.
Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen
Wer Vermögen für andere mit eigenem Entscheidungsspielraum verwaltet, braucht eine schriftliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) (Quelle: § 15 WpIG). Im Fachbegriff heißt diese Tätigkeit Finanzportfolioverwaltung. Banken brauchen dafür eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz, Vermögensverwalter ohne eigene Bank eine nach dem Wertpapierinstitutsgesetz.
Prüfen Sie jeden Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin: Dort muss die Finanzportfolioverwaltung ohne Enddatum eingetragen sein (Quelle: BaFin-Unternehmensdatenbank). Berater, die unter dem Haftungsdach eines anderen Instituts arbeiten, dürfen nur beraten und vermitteln, nicht selbst verwalten. Sie stehen in einem eigenen Register der BaFin.
Was bietet die Vermögensverwaltung von Buddenbrock?
Von Buddenbrock bietet eine digitale Vermögensverwaltung ab 10.000 Euro und eine individuelle Vermögensverwaltung ab 100.000 Euro an. In beiden Varianten treffen die eigenen Portfoliomanager die Anlageentscheidungen, kein Robo-Advisor. Die Verwaltung übernimmt die Reuss Private Bank, die Beratung läuft über das Haftungsdach der BN und Partners Capital AG.
von Buddenbrock
In der digitalen Vermögensverwaltung eröffnen Sie Ihr Depot online ab 10.000 Euro. Die Anlageentscheidungen trifft das Portfoliomanagement um Sascha Riemann und Carsten Faber. Grundlage ist das Allwetter-Portfolio aus ETFs, aktiv verwalteten Fonds, Edelmetallen und Rohstoffen. Je nach Marktlage setzt es stärker auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder alternative Anlagen.
Ab 100.000 Euro gibt es die individuelle Vermögensverwaltung mit persönlicher Betreuung und einer Strategie nach Ihren Anlagerichtlinien. Beide Varianten nutzen denselben Investmentansatz und dasselbe Portfoliomanagement. Sascha Riemann leitet die Vermögensverwaltung seit 2012, vorher war er bei der Postbank und der Citibank. Carsten Faber ist seit 2012 Senior Portfoliomanager.
Die Finanzportfolioverwaltung erbringt die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG, die dafür eine Erlaubnis der BaFin hat. Die von Buddenbrock Vermögensverwaltung GmbH berät und vermittelt als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der BN und Partners Capital AG. Ihr Depot liegt bei einer Depotbank auf Ihren Namen.
Sie zahlen eine Verwaltungsgebühr, die Höhe erfahren Sie im Angebot. Wir nehmen keine Provisionen von Produktherstellern und setzen keine hauseigenen Produkte ein. Vor Vertragsschluss bekommen Sie alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausgewiesen, das schreibt das Gesetz vor. Wie die Beratung abläuft, lesen Sie auf unserer Seite zur Beratung zur Vermögensverwaltung.
Experten-Tipp:
Leiter Vermögensverwaltung bei von Buddenbrock
„Ich rate jedem Anleger, drei Fragen zu stellen, bevor er unterschreibt: Wer trifft die Anlageentscheidungen und mit welcher Erlaubnis? Wo liegt mein Depot? Und was kostet mich alles zusammen in Euro, nicht nur in Prozent? Ein gutes Haus beantwortet das schriftlich und ohne Ausflüchte. Testergebnisse helfen bei der Vorauswahl, aber welche Strategie zu Ihren Zielen passt, klärt erst das persönliche Gespräch.“
Beachten Sie: Für Beträge unter 10.000 Euro und für monatliche Sparraten ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan in Eigenregie oder ein günstiger Robo-Advisor oft die bessere Wahl. Wie Sie selbst anlegen, lesen Sie im Ratgeber Vermögen selbst verwalten.
Ihr Vermögen von Profis verwalten lassen
Sprechen Sie mit unserem Portfoliomanagement über Ihre Ziele und erhalten Sie ein kostenfreies Angebot.
- Persönliches Gespräch mit dem Portfoliomanagement
- Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
- Keine Provisionen von Produktherstellern
Was bieten bekannte Banken und Vermögensverwalter 2026?
Die bekannten Anbieter unterscheiden sich stark: Die Mindestanlage reicht von 20 Euro bei ING Smart Invest bis 250.000 Euro bei Deutscher Bank und Commerzbank, für einzelne Sonderstrategien der Commerzbank 1 Million Euro. Viele Häuser nennen ihre Gebühr offen auf der Website, andere vereinbaren sie einzeln. Die Übersicht zeigt die Angaben der Anbieter und die Ergebnisse in den Tests 2026.
Anbieter der Vermögensverwaltung im Überblick
| Anbieter | Angebot | Einstieg laut Anbieter | Gebühr pro Jahr laut Anbieter | Testergebnis 2026 |
|---|---|---|---|---|
| apoBank | Sechs Varianten von Sparplan bis individuell | Sparplan ab 100 € im Monat, individuell ab 250.000 € | Bis zu 1,6 % einschließlich Mehrwertsteuer | Nicht ausgezeichnet |
| Allianz | AktivDepots mit Investmentfonds | Nennt keine Mindestanlage auf der Website | Nennt keine Gebühr auf der Website | Nicht gelistet |
| Commerzbank | Vermögensverwaltung mit Multi-Faktor, ETF und ESG | 250.000 €, Stiftungsstrategie 1 Million € | Nennt keine Gebühr auf der Produktseite | Nicht ausgezeichnet |
| Comdirect | Cominvest, digital | Nennt keine Mindestanlage auf der Produktseite | 0,75 % plus im Mittel 0,23 % Fondskosten | DISQ: Sehr gut (87,6); Börse Online: Sehr gut (88,4) |
| Deutsche Bank | PrivatMandat Premium; digital Robin | Premium ab 250.000 €, Robin ab 500 € | Premium einzeln vereinbart, Robin 0,75 % | Nicht ausgezeichnet |
| Flossbach von Storch | ONE, Vermögensverwaltung mit Fonds | 100.000 €, Gesellschaften 250.000 € | 1,20 %, ab 1 Million € 0,95 % | Nicht ausgezeichnet |
| ING | Smart Invest, verwaltet von Scalable Capital | 20 €, nur für ING-Kunden | 0,75 %, ab 50.000 € 0,65 % | Kein eindeutig zuordenbares Ergebnis |
| UBS (früher Credit Suisse) | Private Banking der UBS Europe SE | Nicht geprüft | Nicht geprüft | Nicht ausgezeichnet |
| Volksbanken (VermögenPlus) | VermögenPlus von Union Investment | Nennt keine Mindestanlage auf der Website | Nennt keine Gebühr auf der Herstellerseite | Nicht gelistet |
| Werther und Ernst | Individuelle Vermögensverwaltung | Keine Angabe gefunden | Keine Angabe gefunden | Elite Report: 830 Punkte, Summa cum laude |
| V.M.Z. (Dr. Markus C. Zschaber) | Individuelle Vermögensverwaltung | Keine Angabe gefunden | Keine Angabe gefunden | Nicht gelistet |
Die Angaben stammen von den Websites der Anbieter, abgerufen am 13.10.2026, bei der Deutschen Bank aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis mit Stand 01.10.2026. Testergebnisse aus dem Elite Report 2026, dem Test TOPS 2026 von Fuchs und Richter, der Robo-Studie von DISQ und ntv sowie dem Robo-Test von Börse Online. „Nicht gelistet“ heißt: in keiner dieser vier Ergebnislisten. „Nicht ausgezeichnet“ heißt: getestet, aber nicht unter den ausgezeichneten Häusern.
Der Test TOPS 2026 prüft mit anonymen Testkunden, die 2,5 Millionen Euro verwalten lassen wollen, vor allem das Beratungsgespräch und den Anlagevorschlag. Die Ergebnisse gelten deshalb der Beratung für große Vermögen, nicht den digitalen oder standardisierten Angeboten eines Hauses.
Apobank
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) bietet sechs Varianten der Vermögensverwaltung an. apoVV KOMPAKT legt fondsbasiert an, mit Sparplan ab 100 Euro im Monat. apoVV SMART setzt auf ETFs, der Sparplan beginnt bei 250 Euro im Monat. Dazu kommen apoVV HEALTHCARE ab 10.000 Euro, apoFlex ab 15.000 Euro, apoVV FUTURE ab 50.000 Euro und die individuelle apoVV KLASSIK ab 250.000 Euro.
Die Vergütung beträgt laut apoBank bis zu 1,6 Prozent im Jahr einschließlich Mehrwertsteuer. In den Robo-Tests von DISQ und Börse Online 2026 kommt apoVV SMART nicht vor.
Volksbank
Die Volks- und Raiffeisenbanken vertreiben die Fondsvermögensverwaltung VermögenPlus, verwaltet von der Union Investment Privatfonds GmbH. Das Angebot läuft weiter, Union Investment veröffentlicht dazu Quartalsinformationen. Mindestanlage und Gebühr nennt die Herstellerseite nicht, fragen Sie danach bei Ihrer Volksbank. In den Tests 2026 ist VermögenPlus nicht gelistet. Mehr zu dieser Form lesen Sie im Ratgeber Vermögensverwaltung mit Fonds.
Allianz
Die Allianz bietet mit den AktivDepots seit 2010 eine aktive Vermögensverwaltung mit Investmentfonds an, laut Anbieter für über 110.000 Kunden und mit über vier Milliarden Euro (Stand Mai 2025). Die Varianten reichen von „Solide“ mit reinen Anleihenfonds bis „Plus Dynamisch“ mit 50 bis 100 Prozent Aktienfonds. Vertrieben werden sie über Allianz-Agenturen, eine Timing-Option erlaubt den Einstieg über den Geldmarkt.
Credit Suisse und BlackRock
Die Credit Suisse gibt es in Deutschland nicht mehr als eigenen Anbieter. Die UBS hat sie 2023 übernommen, die Fusion wurde am 31.05.2024 abgeschlossen. Die UBS Europe SE erwarb 2024 Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG.
BlackRock bietet Privatanlegern in Deutschland laut eigener Website keine Vermögensverwaltung an, sondern Publikumsfonds und ETFs der Marke iShares. Diese Fonds können Sie selbst kaufen oder in einer Vermögensverwaltung eines anderen Anbieters finden. Ein Verwaltungsmandat für Ihr persönliches Depot schließen Sie mit BlackRock nicht ab.
Welche Vermögensverwalter liegen in den Tests 2026 vorn?
In den Tests 2026 für klassische Vermögensverwalter liegen vor allem Privatbanken und Vermögensverwalter ohne eigene Bank vorn. Im Elite Report 2026 erreichen acht in Deutschland tätige Häuser die Höchstpunktzahl von 830 Punkten, bei TOPS 2026 von Fuchs und Richter ist LGT in Deutschland mit 84,33 Punkten das beste Haus aus Deutschland.
Häuser mit Auszeichnung in beiden Tests
| Anbieter | Elite Report 2026 | Fuchs und Richter TOPS 2026 |
|---|---|---|
| HRK Lunis AG | 830 Punkte, Summa cum laude | 80,93 Punkte, Gold |
| Weberbank | 830 Punkte, Summa cum laude | 80,34 Punkte, Gold |
| Metzler | Metzler Private Banking: 815 Punkte, Summa cum laude | B. Metzler seel. Sohn und Co. Holding AG: 67,31 Punkte, Bronze |
| Reichmuth und Co | Reichmuth und Co Integrale Vermögensverwaltung: 815 Punkte, Summa cum laude | Reichmuth und Co Privatbankiers: 57,42 Punkte, Bronze |
| LGT | LGT Bank: 801 Punkte, Summa cum laude | LGT in Deutschland: 84,33 Punkte, Gold; LGT Bank AG: 76,30 Punkte, Silber |
| Globalance | Globalance Invest: 798 Punkte, Summa cum laude | Globalance Bank AG: 84,73 Punkte, Gold |
| Merck Finck | Merck Finck A Quintet Private Bank: 795 Punkte, Summa cum laude | Merck Finck Quintet Private Bank: 67,36 Punkte, Bronze |
| Bankhaus Carl Spängler | 771 Punkte, Summa cum laude | Bankhaus Carl Spängler und Co. AG: 85,51 Punkte, Gold |
| Neue Bank AG | 753 Punkte, Magna cum laude | 71,89 Punkte, Silber |
Die Tabelle zeigt alle neun Häuser, die in beiden Tests ausgezeichnet sind: im Elite Report 2026 mit einem Prädikat und bei TOPS 2026 mit Gold, Silber oder Bronze. Dazu zählen auch Häuser aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Der Elite Report vergibt bis zu 1.000 Punkte und nennt nur die empfehlenswerten Häuser, bei TOPS sind 100 Punkte möglich. Die vollständigen Ranglisten mit Methode finden Sie unter Vermögensverwaltung im Test.
Mit der Höchstpunktzahl von 830 Punkten im Elite Report 2026 sind neben HRK Lunis und Weberbank auch Bank Pictet und Cie, DZ Privatbank, Frankfurter Bankgesellschaft, Nord/LB, Valexx AG Value Experts und Werther und Ernst ausgezeichnet. Bei TOPS 2026 steht das Bankhaus Carl Spängler aus Österreich mit 85,51 Punkten an der Spitze.
Bei den Robo-Advisorn liegt im Test von Börse Online 2026 Quirion mit 95,4 Punkten vorn, im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv Cominvest bei den Banken und Growney bei den Fintechs. Die digitalen Anbieter mit Konditionen und Testergebnissen zeigt unsere Seite Vermögensverwaltung per App.
Wie finden Sie den passenden Anbieter?
Den passenden Anbieter finden Sie, wenn Sie zuerst Ihr Ziel, Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft klären und danach Erlaubnis, Depot und Gesamtkosten prüfen. Die Mindestanlage grenzt die Auswahl ein: Unter 10.000 Euro kommen meist nur digitale Angebote infrage, für individuelle Mandate großer Banken brauchen Sie oft 250.000 Euro.
Diese Punkte prüfen Sie vor dem Vertrag
Vergleichen Sie nicht nur die Verwaltungsgebühr, sondern die Gesamtkosten mit den Produktkosten der Fonds. Vor Vertragsschluss muss der Verwalter alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausweisen, danach mindestens einmal im Jahr (Quelle: § 63 Abs. 7 WpHG). Provisionen von Dritten darf ein Vermögensverwalter nicht behalten.
- Erlaubnis für die Finanzportfolioverwaltung in der BaFin-Datenbank
- Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
- Kostenausweis in Euro und Prozent vor der Unterschrift
- Schriftliche Anlagerichtlinien mit Aktienquote und Ausschlüssen
- Bericht alle drei Monate und Meldung bei zehn Prozent Verlust
Ein Vermögensverwalter muss Ihnen grundsätzlich alle drei Monate berichten, wie sich Ihr Depot entwickelt. Fällt der Wert seit Beginn des Berichtszeitraums um zehn Prozent, muss er Sie spätestens am Ende desselben Geschäftstags informieren, danach bei jedem weiteren Verlust von zehn Prozent (Quelle: Art. 62 Delegierte Verordnung (EU) 2017/565).
Bank, Vermögensverwalter oder digital?
Eine Bank passt, wenn Sie Ihr Vermögen dort ohnehin führen und die Mindestanlage erreichen. Ein Vermögensverwalter ohne eigene Bank arbeitet mit einer Depotbank zusammen und entscheidet nur über die Anlage. Ein Robo-Advisor ist meist am günstigsten, persönliche Beratung gibt es dort kaum. Stiftung Warentest hält Robo-Advisor für Anlageanfänger nicht für geeignet (Quelle: Stiftung Warentest).
Anbieter vergleichen, Strategie klären
Bevor Sie sich für ein Haus entscheiden, zeigt Ihnen unser Portfoliomanagement, wie eine Strategie für Ihr Vermögen aussehen kann.
- Anlagestrategie nach Ziel und Risiko
- Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
- Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
Häufige Fragen zu Anbietern der Vermögensverwaltung
Welche Anbieter für Vermögensverwaltung gibt es?
Vermögensverwaltung bieten Banken und Privatbanken wie Deutsche Bank, Commerzbank oder apoBank an, dazu Vermögensverwalter ohne eigene Bank wie Flossbach von Storch oder Werther und Ernst und digitale Anbieter wie Cominvest oder ING Smart Invest. Sie unterscheiden sich bei Mindestanlage, Kosten und darin, wer die Anlageentscheidungen trifft.
Welcher Vermögensverwalter ist der beste?
Einen einzigen besten Vermögensverwalter gibt es nicht, jeder Test misst etwas anderes. Im Elite Report 2026 erreichen acht in Deutschland tätige Häuser die Höchstpunktzahl von 830 Punkten, bei TOPS 2026 liegt das Bankhaus Carl Spängler vorn. Alle Ergebnisse finden Sie unter Vermögensverwaltung im Test.
Was ist apoVV SMART?
apoVV SMART ist eine standardisierte Vermögensverwaltung der apoBank, die mit ETFs anlegt. Der Sparplan beginnt laut apoBank bei 250 Euro im Monat. Die Vergütung der Vermögensverwaltungen der apoBank beträgt bis zu 1,6 Prozent im Jahr einschließlich Mehrwertsteuer, dazu kommen die Kosten der ETFs.
Gibt es einen Test zu apoVV SMART?
In den Robo-Tests 2026 von DISQ und ntv und von Börse Online kommt apoVV SMART nicht vor.
Was ist VermögenPlus?
VermögenPlus ist eine Fondsvermögensverwaltung von Union Investment, die die Volks- und Raiffeisenbanken vertreiben. Verwaltet wird sie von der Union Investment Privatfonds GmbH. Mindestanlage und Gebühr nennt die Herstellerseite nicht. In den Tests 2026 von Elite Report, Fuchs und Richter, DISQ und Börse Online ist VermögenPlus nicht gelistet.
Gibt es die Vermögensverwaltung der Credit Suisse noch?
Nein, nicht unter diesem Namen. Die UBS hat die Credit Suisse 2023 übernommen und die Fusion am 31.05.2024 abgeschlossen. Die UBS Europe SE erwarb 2024 Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG.
Bietet BlackRock eine Vermögensverwaltung für Privatanleger an?
Nein, nicht für Privatanleger in Deutschland. Die deutsche Website von BlackRock zeigt Publikumsfonds und ETFs der Marke iShares, aber kein Verwaltungsmandat. Diese ETFs können Sie selbst kaufen oder in der Vermögensverwaltung eines anderen Anbieters finden.
Ab welchem Betrag verwalten Banken mein Vermögen?
Individuelle Vermögensverwaltungen großer Banken beginnen oft bei 250.000 Euro, so bei Deutscher Bank und Commerzbank. Standardisierte Angebote starten deutlich niedriger, bei der apoBank mit einem Sparplan ab 100 Euro im Monat. Digitale Angebote wie Deutsche Bank Robin beginnen bei 500 Euro, ING Smart Invest bei 20 Euro.
Wie prüfe ich, ob ein Anbieter seriös ist?
Suchen Sie den Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin: Die Finanzportfolioverwaltung muss ohne Enddatum eingetragen sein. Ihr Depot sollte auf Ihren Namen bei einer Depotbank liegen. Vor Vertragsschluss muss der Anbieter alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausweisen.
Haben Sie alles gefunden?
Hier finden Sie weitere interessante Inhalte zum Thema:
Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?
Wir helfen Ihnen gern. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E‑Mail.
