Vermögens­verwaltung Anbieter: Banken, Vermögensverwalter und Robo-Advisor im Überblick

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Welche Anbieter der Vermögens­verwaltung es gibt, ab welcher Summe sie Ihr Geld verwalten, was sie laut eigener Website kosten und wie sie in den Tests 2026 abschneiden.

Inhalt dieser Seite
  1. Auf einen Blick
  2. Unser Angebot
  3. Anbieter im Überblick
  4. Testsieger
  5. Wie wählen
  6. Häufige Fragen (FAQ)
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Das Wichtigste in Kürze

  • Drei Gruppen bieten Vermögens­verwaltung an: Banken, Vermögensverwalter ohne eigene Bank und digitale Anbieter.
  • Der Einstieg reicht von wenigen Euro bei Robo-Advisorn bis 250.000 € bei individuellen Mandaten großer Banken.
  • In den Tests 2026 liegen Häuser wie HRK Lunis und Weberbank bei Elite Report und Fuchs und Richter vorn, bei Fuchs und Richter auch LGT in Deutschland.
  • Unsere Empfehlung ist die Vermögens­verwaltung von Buddenbrock, digital ab 10.000 € und individuell ab 100.000 €.

Welche Anbieter für Vermögens­verwaltung gibt es?

Vermögens­verwaltung bieten drei Gruppen an: Banken und Privatbanken, Vermögensverwalter, die nicht zu einer Bank gehören, und digitale Anbieter, oft Robo-Advisor genannt. Sie unterscheiden sich vor allem beim Einstieg, bei den Kosten und darin, wer die Anlageentscheidungen trifft. Wir empfehlen genau eine Vermögens­verwaltung: die von Buddenbrock, der Muttergesellschaft von transparent-beraten.de.

Anbietergruppen im Vergleich

AnbietergruppeBeispieleEinstieg laut AnbieterWer entscheidet
Banken und PrivatbankenDeutsche Bank, Commerzbank, apoBankIndividuell meist ab 250.000 €, standardisiert ab Sparplan 100 € im MonatPortfolio­management der Bank
Vermögensverwalter ohne eigene BankFlossbach von Storch, Werther und Ernst, V.M.Z.Flossbach von Storch ab 100.000 €Eigenes Portfolio­management, Depot bei einer Depotbank
Digitale AnbieterCominvest, ING Smart Invest, Deutsche Bank RobinAb 20 bis 500 €Feste Regeln nach Ihrem Fragebogen
von BuddenbrockDigitale und individuelle Vermögens­verwaltungDigital ab 10.000 €, individuell ab 100.000 €Eigenes Portfolio­management, Verwaltung durch die Reuss Private Bank

Bei Banken liegt die Schwelle für eine individuelle Vermögens­verwaltung oft hoch: Deutsche Bank und Commerzbank verwalten ab 250.000 Euro, Flossbach von Storch ab 100.000 Euro. Darunter gibt es standardisierte Angebote mit wenigen Strategien, bei der apoBank schon ab einem Sparplan von 100 Euro im Monat. Digitale Anbieter starten mit noch kleineren Beträgen.

Welche Robo-Advisor es gibt und wie sie in den Tests 2026 abschneiden, zeigt unsere Seite Vermögens­verwaltung per App. Alle Testergebnisse für klassische Vermögensverwalter mit Methode und Ranglisten finden Sie unter Vermögens­verwaltung im Test. Wie eine Vermögens­verwaltung grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur Vermögens­verwaltung.


Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

Wer Vermögen für andere mit eigenem Entscheidungsspielraum verwaltet, braucht eine schriftliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) (Quelle: § 15 WpIG). Im Fachbegriff heißt diese Tätigkeit Finanzportfolio­verwaltung. Banken brauchen dafür eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz, Vermögensverwalter ohne eigene Bank eine nach dem Wertpapierinstitutsgesetz.

Prüfen Sie jeden Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin: Dort muss die Finanzportfolio­verwaltung ohne Enddatum eingetragen sein (Quelle: BaFin-Unternehmensdatenbank). Berater, die unter dem Haftungsdach eines anderen Instituts arbeiten, dürfen nur beraten und vermitteln, nicht selbst verwalten. Sie stehen in einem eigenen Register der BaFin.

Was bietet die Vermögens­verwaltung von Buddenbrock?

Von Buddenbrock bietet eine digitale Vermögens­verwaltung ab 10.000 Euro und eine individuelle Vermögens­verwaltung ab 100.000 Euro an. In beiden Varianten treffen die eigenen Portfoliomanager die Anlageentscheidungen, kein Robo-Advisor. Die Verwaltung übernimmt die Reuss Private Bank, die Beratung läuft über das Haftungsdach der BN und Partners Capital AG.

von Buddenbrock

In der digitalen Vermögens­verwaltung eröffnen Sie Ihr Depot online ab 10.000 Euro. Die Anlageentscheidungen trifft das Portfolio­management um Sascha Riemann und Carsten Faber. Grundlage ist das Allwetter-Portfolio aus ETFs, aktiv verwalteten Fonds, Edelmetallen und Rohstoffen. Je nach Marktlage setzt es stärker auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder alternative Anlagen.

Ab 100.000 Euro gibt es die individuelle Vermögens­verwaltung mit persönlicher Betreuung und einer Strategie nach Ihren Anlagerichtlinien. Beide Varianten nutzen denselben Investmentansatz und dasselbe Portfolio­management. Sascha Riemann leitet die Vermögens­verwaltung seit 2012, vorher war er bei der Postbank und der Citibank. Carsten Faber ist seit 2012 Senior Portfoliomanager.

Die Finanzportfolio­verwaltung erbringt die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG, die dafür eine Erlaubnis der BaFin hat. Die von Buddenbrock Vermögens­verwaltung GmbH berät und vermittelt als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach der BN und Partners Capital AG. Ihr Depot liegt bei einer Depotbank auf Ihren Namen.

Sie zahlen eine Verwaltungsgebühr, die Höhe erfahren Sie im Angebot. Wir nehmen keine Provisionen von Produktherstellern und setzen keine hauseigenen Produkte ein. Vor Vertragsschluss bekommen Sie alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausgewiesen, das schreibt das Gesetz vor. Wie die Beratung abläuft, lesen Sie auf unserer Seite zur Beratung zur Vermögens­verwaltung.

Experten-Tipp:
Leiter Vermögens­verwaltung bei von Buddenbrock

„Ich rate jedem Anleger, drei Fragen zu stellen, bevor er unterschreibt: Wer trifft die Anlageentscheidungen und mit welcher Erlaubnis? Wo liegt mein Depot? Und was kostet mich alles zusammen in Euro, nicht nur in Prozent? Ein gutes Haus beantwortet das schriftlich und ohne Ausflüchte. Testergebnisse helfen bei der Vorauswahl, aber welche Strategie zu Ihren Zielen passt, klärt erst das persönliche Gespräch.“

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Berater

Beachten Sie: Für Beträge unter 10.000 Euro und für monatliche Sparraten ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan in Eigenregie oder ein günstiger Robo-Advisor oft die bessere Wahl. Wie Sie selbst anlegen, lesen Sie im Ratgeber Vermögen selbst verwalten.

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Berater

Was bieten bekannte Banken und Vermögensverwalter 2026?

Die bekannten Anbieter unterscheiden sich stark: Die Mindestanlage reicht von 20 Euro bei ING Smart Invest bis 250.000 Euro bei Deutscher Bank und Commerzbank, für einzelne Sonderstrategien der Commerzbank 1 Million Euro. Viele Häuser nennen ihre Gebühr offen auf der Website, andere vereinbaren sie einzeln. Die Übersicht zeigt die Angaben der Anbieter und die Ergebnisse in den Tests 2026.

Anbieter der Vermögens­verwaltung im Überblick

AnbieterAngebotEinstieg laut AnbieterGebühr pro Jahr laut AnbieterTestergebnis 2026
apoBankSechs Varianten von Sparplan bis individuellSparplan ab 100 € im Monat, individuell ab 250.000 €Bis zu 1,6 % einschließlich MehrwertsteuerNicht ausgezeichnet
AllianzAktivDepots mit InvestmentfondsNennt keine Mindestanlage auf der WebsiteNennt keine Gebühr auf der WebsiteNicht gelistet
CommerzbankVermögens­verwaltung mit Multi-Faktor, ETF und ESG250.000 €, Stiftungsstrategie 1 Million €Nennt keine Gebühr auf der ProduktseiteNicht ausgezeichnet
ComdirectCominvest, digitalNennt keine Mindestanlage auf der Produktseite0,75 % plus im Mittel 0,23 % FondskostenDISQ: Sehr gut (87,6); Börse Online: Sehr gut (88,4)
Deutsche BankPrivatMandat Premium; digital RobinPremium ab 250.000 €, Robin ab 500 €Premium einzeln vereinbart, Robin 0,75 %Nicht ausgezeichnet
Flossbach von StorchONE, Vermögens­verwaltung mit Fonds100.000 €, Gesellschaften 250.000 €1,20 %, ab 1 Million € 0,95 %Nicht ausgezeichnet
INGSmart Invest, verwaltet von Scalable Capital20 €, nur für ING-Kunden0,75 %, ab 50.000 € 0,65 %Kein eindeutig zuordenbares Ergebnis
UBS (früher Credit Suisse)Private Banking der UBS Europe SENicht geprüftNicht geprüftNicht ausgezeichnet
Volksbanken (VermögenPlus)VermögenPlus von Union InvestmentNennt keine Mindestanlage auf der WebsiteNennt keine Gebühr auf der HerstellerseiteNicht gelistet
Werther und ErnstIndividuelle Vermögens­verwaltungKeine Angabe gefundenKeine Angabe gefundenElite Report: 830 Punkte, Summa cum laude
V.M.Z. (Dr. Markus C. Zschaber)Individuelle Vermögens­verwaltungKeine Angabe gefundenKeine Angabe gefundenNicht gelistet

Die Angaben stammen von den Websites der Anbieter, abgerufen am 13.10.2026, bei der Deutschen Bank aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis mit Stand 01.10.2026. Testergebnisse aus dem Elite Report 2026, dem Test TOPS 2026 von Fuchs und Richter, der Robo-Studie von DISQ und ntv sowie dem Robo-Test von Börse Online. „Nicht gelistet“ heißt: in keiner dieser vier Ergebnislisten. „Nicht ausgezeichnet“ heißt: getestet, aber nicht unter den ausgezeichneten Häusern.

Der Test TOPS 2026 prüft mit anonymen Testkunden, die 2,5 Millionen Euro verwalten lassen wollen, vor allem das Beratungsgespräch und den Anlagevorschlag. Die Ergebnisse gelten deshalb der Beratung für große Vermögen, nicht den digitalen oder standardisierten Angeboten eines Hauses.


Apobank

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) bietet sechs Varianten der Vermögens­verwaltung an. apoVV KOMPAKT legt fondsbasiert an, mit Sparplan ab 100 Euro im Monat. apoVV SMART setzt auf ETFs, der Sparplan beginnt bei 250 Euro im Monat. Dazu kommen apoVV HEALTHCARE ab 10.000 Euro, apoFlex ab 15.000 Euro, apoVV FUTURE ab 50.000 Euro und die individuelle apoVV KLASSIK ab 250.000 Euro.

Die Vergütung beträgt laut apoBank bis zu 1,6 Prozent im Jahr einschließlich Mehrwertsteuer. In den Robo-Tests von DISQ und Börse Online 2026 kommt apoVV SMART nicht vor.


Volksbank

Die Volks- und Raiffeisenbanken vertreiben die Fondsvermögens­verwaltung VermögenPlus, verwaltet von der Union Investment Privatfonds GmbH. Das Angebot läuft weiter, Union Investment veröffentlicht dazu Quartalsinformationen. Mindestanlage und Gebühr nennt die Herstellerseite nicht, fragen Sie danach bei Ihrer Volksbank. In den Tests 2026 ist VermögenPlus nicht gelistet. Mehr zu dieser Form lesen Sie im Ratgeber Vermögens­verwaltung mit Fonds.


Allianz

Die Allianz bietet mit den AktivDepots seit 2010 eine aktive Vermögens­verwaltung mit Investmentfonds an, laut Anbieter für über 110.000 Kunden und mit über vier Milliarden Euro (Stand Mai 2025). Die Varianten reichen von „Solide“ mit reinen Anleihenfonds bis „Plus Dynamisch“ mit 50 bis 100 Prozent Aktienfonds. Vertrieben werden sie über Allianz-Agenturen, eine Timing-Option erlaubt den Einstieg über den Geldmarkt.


Credit Suisse und BlackRock

Die Credit Suisse gibt es in Deutschland nicht mehr als eigenen Anbieter. Die UBS hat sie 2023 übernommen, die Fusion wurde am 31.05.2024 abgeschlossen. Die UBS Europe SE erwarb 2024 Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG.

BlackRock bietet Privatanlegern in Deutschland laut eigener Website keine Vermögens­verwaltung an, sondern Publikumsfonds und ETFs der Marke iShares. Diese Fonds können Sie selbst kaufen oder in einer Vermögens­verwaltung eines anderen Anbieters finden. Ein Verwaltungsmandat für Ihr persönliches Depot schließen Sie mit BlackRock nicht ab.

Welche Vermögensverwalter liegen in den Tests 2026 vorn?

In den Tests 2026 für klassische Vermögensverwalter liegen vor allem Privatbanken und Vermögensverwalter ohne eigene Bank vorn. Im Elite Report 2026 erreichen acht in Deutschland tätige Häuser die Höchstpunktzahl von 830 Punkten, bei TOPS 2026 von Fuchs und Richter ist LGT in Deutschland mit 84,33 Punkten das beste Haus aus Deutschland.

Häuser mit Auszeichnung in beiden Tests

AnbieterElite Report 2026Fuchs und Richter TOPS 2026
HRK Lunis AG830 Punkte, Summa cum laude80,93 Punkte, Gold
Weberbank830 Punkte, Summa cum laude80,34 Punkte, Gold
MetzlerMetzler Private Banking: 815 Punkte, Summa cum laudeB. Metzler seel. Sohn und Co. Holding AG: 67,31 Punkte, Bronze
Reichmuth und CoReichmuth und Co Integrale Vermögens­verwaltung: 815 Punkte, Summa cum laudeReichmuth und Co Privatbankiers: 57,42 Punkte, Bronze
LGTLGT Bank: 801 Punkte, Summa cum laudeLGT in Deutschland: 84,33 Punkte, Gold; LGT Bank AG: 76,30 Punkte, Silber
GlobalanceGlobalance Invest: 798 Punkte, Summa cum laudeGlobalance Bank AG: 84,73 Punkte, Gold
Merck FinckMerck Finck A Quintet Private Bank: 795 Punkte, Summa cum laudeMerck Finck Quintet Private Bank: 67,36 Punkte, Bronze
Bankhaus Carl Spängler771 Punkte, Summa cum laudeBankhaus Carl Spängler und Co. AG: 85,51 Punkte, Gold
Neue Bank AG753 Punkte, Magna cum laude71,89 Punkte, Silber

Die Tabelle zeigt alle neun Häuser, die in beiden Tests ausgezeichnet sind: im Elite Report 2026 mit einem Prädikat und bei TOPS 2026 mit Gold, Silber oder Bronze. Dazu zählen auch Häuser aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Der Elite Report vergibt bis zu 1.000 Punkte und nennt nur die empfehlenswerten Häuser, bei TOPS sind 100 Punkte möglich. Die vollständigen Ranglisten mit Methode finden Sie unter Vermögens­verwaltung im Test.

Mit der Höchstpunktzahl von 830 Punkten im Elite Report 2026 sind neben HRK Lunis und Weberbank auch Bank Pictet und Cie, DZ Privatbank, Frankfurter Bankgesellschaft, Nord/LB, Valexx AG Value Experts und Werther und Ernst ausgezeichnet. Bei TOPS 2026 steht das Bankhaus Carl Spängler aus Österreich mit 85,51 Punkten an der Spitze.

Bei den Robo-Advisorn liegt im Test von Börse Online 2026 Quirion mit 95,4 Punkten vorn, im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv Cominvest bei den Banken und Growney bei den Fintechs. Die digitalen Anbieter mit Konditionen und Testergebnissen zeigt unsere Seite Vermögens­verwaltung per App.

Wie finden Sie den passenden Anbieter?

Den passenden Anbieter finden Sie, wenn Sie zuerst Ihr Ziel, Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft klären und danach Erlaubnis, Depot und Gesamtkosten prüfen. Die Mindestanlage grenzt die Auswahl ein: Unter 10.000 Euro kommen meist nur digitale Angebote infrage, für individuelle Mandate großer Banken brauchen Sie oft 250.000 Euro.

Diese Punkte prüfen Sie vor dem Vertrag

Vergleichen Sie nicht nur die Verwaltungsgebühr, sondern die Gesamtkosten mit den Produktkosten der Fonds. Vor Vertragsschluss muss der Verwalter alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausweisen, danach mindestens einmal im Jahr (Quelle: § 63 Abs. 7 WpHG). Provisionen von Dritten darf ein Vermögensverwalter nicht behalten.

  • Erlaubnis für die Finanzportfolio­verwaltung in der BaFin-Datenbank
  • Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
  • Kostenausweis in Euro und Prozent vor der Unterschrift
  • Schriftliche Anlagerichtlinien mit Aktienquote und Ausschlüssen
  • Bericht alle drei Monate und Meldung bei zehn Prozent Verlust

Ein Vermögensverwalter muss Ihnen grundsätzlich alle drei Monate berichten, wie sich Ihr Depot entwickelt. Fällt der Wert seit Beginn des Berichtszeitraums um zehn Prozent, muss er Sie spätestens am Ende desselben Geschäftstags informieren, danach bei jedem weiteren Verlust von zehn Prozent (Quelle: Art. 62 Delegierte Verordnung (EU) 2017/565).


Bank, Vermögensverwalter oder digital?

Eine Bank passt, wenn Sie Ihr Vermögen dort ohnehin führen und die Mindestanlage erreichen. Ein Vermögensverwalter ohne eigene Bank arbeitet mit einer Depotbank zusammen und entscheidet nur über die Anlage. Ein Robo-Advisor ist meist am günstigsten, persönliche Beratung gibt es dort kaum. Stiftung Warentest hält Robo-Advisor für Anlageanfänger nicht für geeignet (Quelle: Stiftung Warentest).

Anbieter vergleichen, Strategie klären

Bevor Sie sich für ein Haus entscheiden, zeigt Ihnen unser Portfolio­management, wie eine Strategie für Ihr Vermögen aussehen kann.

  • Anlagestrategie nach Ziel und Risiko
  • Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
  • Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
Foto von Sascha Riemann
Berater

Häufige Fragen zu Anbietern der Vermögens­verwaltung

Welche Anbieter für Vermögens­verwaltung gibt es?

Vermögens­verwaltung bieten Banken und Privatbanken wie Deutsche Bank, Commerzbank oder apoBank an, dazu Vermögensverwalter ohne eigene Bank wie Flossbach von Storch oder Werther und Ernst und digitale Anbieter wie Cominvest oder ING Smart Invest. Sie unterscheiden sich bei Mindestanlage, Kosten und darin, wer die Anlageentscheidungen trifft.

Welcher Vermögensverwalter ist der beste?

Einen einzigen besten Vermögensverwalter gibt es nicht, jeder Test misst etwas anderes. Im Elite Report 2026 erreichen acht in Deutschland tätige Häuser die Höchstpunktzahl von 830 Punkten, bei TOPS 2026 liegt das Bankhaus Carl Spängler vorn. Alle Ergebnisse finden Sie unter Vermögens­verwaltung im Test.

Was ist apoVV SMART?

apoVV SMART ist eine standardisierte Vermögens­verwaltung der apoBank, die mit ETFs anlegt. Der Sparplan beginnt laut apoBank bei 250 Euro im Monat. Die Vergütung der Vermögens­verwaltungen der apoBank beträgt bis zu 1,6 Prozent im Jahr einschließlich Mehrwertsteuer, dazu kommen die Kosten der ETFs.

Gibt es einen Test zu apoVV SMART?

In den Robo-Tests 2026 von DISQ und ntv und von Börse Online kommt apoVV SMART nicht vor.

Was ist VermögenPlus?

VermögenPlus ist eine Fondsvermögens­verwaltung von Union Investment, die die Volks- und Raiffeisenbanken vertreiben. Verwaltet wird sie von der Union Investment Privatfonds GmbH. Mindestanlage und Gebühr nennt die Herstellerseite nicht. In den Tests 2026 von Elite Report, Fuchs und Richter, DISQ und Börse Online ist VermögenPlus nicht gelistet.

Gibt es die Vermögens­verwaltung der Credit Suisse noch?

Nein, nicht unter diesem Namen. Die UBS hat die Credit Suisse 2023 übernommen und die Fusion am 31.05.2024 abgeschlossen. Die UBS Europe SE erwarb 2024 Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG.

Bietet BlackRock eine Vermögens­verwaltung für Privatanleger an?

Nein, nicht für Privatanleger in Deutschland. Die deutsche Website von BlackRock zeigt Publikumsfonds und ETFs der Marke iShares, aber kein Verwaltungsmandat. Diese ETFs können Sie selbst kaufen oder in der Vermögens­verwaltung eines anderen Anbieters finden.

Ab welchem Betrag verwalten Banken mein Vermögen?

Individuelle Vermögens­verwaltungen großer Banken beginnen oft bei 250.000 Euro, so bei Deutscher Bank und Commerzbank. Standardisierte Angebote starten deutlich niedriger, bei der apoBank mit einem Sparplan ab 100 Euro im Monat. Digitale Angebote wie Deutsche Bank Robin beginnen bei 500 Euro, ING Smart Invest bei 20 Euro.

Wie prüfe ich, ob ein Anbieter seriös ist?

Suchen Sie den Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin: Die Finanzportfolio­verwaltung muss ohne Enddatum eingetragen sein. Ihr Depot sollte auf Ihren Namen bei einer Depotbank liegen. Vor Vertragsschluss muss der Anbieter alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausweisen.

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