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Berufs­unfähigkeits­versicherung – Typische Gesundheits­fragen

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, muss eine Gesundheitsprüfung ablegen. Zudem muss der Antragsteller einwilligen, dass der Versicherer berechtigt ist, die Auskunft des Versicherten zu überprüfen, indem er Gesundheitsdaten von Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, Pflegeheimen etc. einholt. Werden die Fragen vom Antragsteller nicht wahrheitsgemäß beantwortet, kann dies zu einem Verlust des Versicherungsschutzes führen.
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Typische Fragen einer BU-Gesundheitsprüfung

1. Wurde in den letzten 5 Jahren eine Versicherung auf ihr Leben oder für den Fall einer Berufsunfähigkeit von einem Versicherer abgelehnt, zurückgestellt, mit Beitragszuschlag oder mit einer Leistungseinschränkung versehen bzw. angeboten?

2. Sind bei anderen Unternehmen Versicherungen für den Fall ihrer Berufsunfähigkeit abgeschlossen oder beantragt?

3. Sind Sie besonderen Gefahren im Beruf (z. B. Flugrisiko; Umgang mit Chemikalien, radioaktiven Stoffen/Strahlen; Aufenthalt in Krisengebieten), bei Sport oder Hobby (z. B. Flugsport/Drachenfliegen/Fallschirmspringen, Rennfahrten, Bergsteigen, Tauchen, Extremsportarten oder sportlichen Wettbewerben) ausgesetzt?

4. Reisen Sie innerhalb der nächsten 12 Monate für länger als 6 Monate in ein außereuropäisches Land?

5. Haben in den letzten 5 Jahren Krankenhaus-, Rehabilitations-, Kuraufenthalte oder ambulante Operationen stattgefunden oder sind solche in den nächsten 12 Monaten beabsichtigt oder ärztlich empfohlen?

6. Besteht derzeit ein körperliches Gebrechen, ein Organfehler, eine angeborene Erkrankung, eine Erwerbsminderung, eine Wehrdienstschädigung oder eine Schwerbehinderung? Wenn ja, welches/aufgrund welchen Leidens?

7. Bestehen derzeit oder bestanden in den letzten 5 Jahren Krankheiten, Behinderungen, medizinisch behandelte Beschwerden oder geistige bzw. körperliche Schäden als Folgen von Krankheiten oder Verletzungen

  • des Herzens oder des Kreislaufs?
  • an Lunge, Bronchien, Zwerchfell?
  • an Magen, Darm, Galle Bauchspeicheldrüse, Leber?
  • an Niere, Blase, Prostata, Unterleibsorganen, Brust?
  • des Stoffwechsels?
  • der Blut bildenden Organe, Blut- oder Tumorerkrankungen?
  • durch akute oder chronische Infektionen?
  • der Psyche?
  • des Gehirns oder Nervensystems?
  • der Wirbelsäule, Bandscheiben?
  • der Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln, Sehnen?
  • der Haut, Allergien?
  • der Augen?
  • der Ohren?

8. Nehmen oder nahmen Sie derzeit oder innerhalb der letzten 5 Jahre Betäubungsmittel oder Drogen ein?

9. Sind Sie derzeit oder waren Sie innerhalb der letzten 5 Jahre länger als zwei Wochen in Behandlung von Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten oder Angehörigen sonstiger Gesundheitsberufe (z. B. Krankengymnast, Heilpraktiker, Physiotherapeut)?

10. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Zigaretten, Zigarren oder Pfeife geraucht, Schnupftabak oder Kautabak oder sonst Nikotin aktiv zu sich genommen?

Zeit nehmen für die Beantwortung

Die Beantwortung der Gesundheitsfragen sollte nicht auf die Schnelle beim Vermittler von statten gehen, sondern es sollte sich ausreichend Zeit hierfür genommen werden. Der Antragsteller kann den Fragebogen mit nach Hause nehmen und sollte dort in Zweifelsfällen auch ruhig Rücksprache mit seinem Arzt halten.

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Herabsetzen des Beitrags

Wenn ersichtlich wird, dass der Antragsteller Vorerkrankungen oder chronische Krankheiten etc. aufweist, kann es dazu kommen, dass der Versicherer Risikozuschläge erhebt. Wenn diese Krankheiten nachweislich geheilt wurden, ha der Patient ein Recht darauf, dass der Versicherer die Risikozuschläge wieder zurücknimmt. Dies wird im Versicherungsvertragsgesetz unter Paragraph 41 geregelt:

„Ist wegen bestimmter gefahrerhöhender Umstände eine höhere Prämie vereinbart und sind diese Umstände nach Antragstellung des Versicherungsnehmers oder nach Vertragsschluss weggefallen oder bedeutungslos geworden, kann der Versicherungsnehmer verlangen, dass die Prämie ab Zugang des Verlangens beim Versicherer angemessen herabgesetzt wird. Dies gilt auch, wenn die Bemessung der höheren Prämie durch unrichtige, auf einem Irrtum des Versicherungsnehmers beruhende Angaben über einen solchen Umstand veranlasst worden ist.“

Die Herabsetzung der Prämie kann vom Versicherten, wenn nötig, auch vor Gericht durchgesetzt werden, falls sich der Versicherer weigert der Bitte Folge zu leisten.

Risikoprüfung: Lieber zu viel als zu wenig angeben

Grundsätzlich ist es zwar so, dass in der Gesundheitsprüfung nur diejenigen Krankheiten angegeben werden müssen, nach denen auch gefragt wird, als oberste Regel bei der Beantwortung gilt jedoch, dass der Antragsteller lieber zu viel als zu wenig seiner Krankheitsgeschichte preisgeben sollte. Denn letztendlich entscheidet nicht der Versicherte über die Relevanz der Krankheit in Bezug auf die Risikobewertung, sondern die Versicherung. Damit dem Versicherten kein vorsätzliches Verschweigen einer Krankheit unterstellt werden kann und er im Leistungsfall nicht von der Versicherungsleistung ausgeschlossen wird, sollte er alle ihm bekannten gesundheitlichen Einschränkungen in der Gesundheitsprüfung angeben.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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