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Rürup-Rente

Unsere Empfehlungen für Ihre Vorsorge - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Rürup-Rente ist eine Form der Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird. Sie richtet sich vor allem an Gutverdiener, Selbständige und Freiberufler.
  • Egal wie viel der Sparer eingezahlt hat und welches Alter er erreicht, wird die Rürup-Rente ein Leben lang ausgezahlt.
  • Die Beiträge der Rürup-Rente können steuerlich geltend gemacht werden. Der Versicherungsnehmer profitiert also in erster Linie von diesen Steuervorteilen.
  • Die Leistungen der Rürup-Rente zeichnen sich v. a. durch ihre Flexibilität und gleichzeitiger Sicherheit aus. Es ist z. B. kein Mindestbeitrag fällig und die Rürup-Rente ist Hartz-IV-sicher.
  • Wie hoch die Kosten für eine Rürup-Rente ausfallen, bestimmt der Versicherungsnehmer selbst. Die Höhe der Beiträge hängt u. a. von der gewünschten Rentenhöhe und der Variante der Rürup-Rente ab.
  • Zu den besten Anbietern von Rürup-Renten 2018 zählen im Test die Continentale, die R+V sowie die Condor.

Wie funktioniert die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, ist eine Form der staatlich geförderten Altersvorsorge. Seit 2005 gehört die Rürup-Rente zur ersten Säule der Altersvorsorge. Gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung und dem berufsständischem Versorgungswerk bildet sie die Säule der Basisvorsorge.

Rürup-Rente

Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung wird die Rürup-Rente ein Leben lang ausgezahlt. Ganz gleich, wie viel der Sparer eingezahlt hat und unabhängig vom erreichten Lebensalter des Anlegers. Die Rürup-Rente wird allerdings steuerlich anders behandelt als zum Beispiel die Riester-Rente. Deswegen profitieren besonders Selbständige von dieser Form der Altersvorsorge. Aber auch angestellte Besserverdiener sollten genau hinschauen und die persönlichen Vorteile ermitteln.

Für wen ist die Rürup-Rente besonders geeignet?

Grundsätzlich kann jeder Steuerzahler seine bestehende Basisversorgung mit einer Rürup-Rente aufstocken. Die Rürup-Rente lohnt sich für all diejenigen, die eine hohe Steuerlast tragen oder keine Riester-Rente abschließen können.

Die Rürup-Rente lohnt sich vor allem für Selbständige und Freiberufler. Diese Berufsgruppen gehören meist keiner Pflichtversicherung an und können beispielsweise keine Riester-Rente abschließen, wenn sie nicht unmittelbar förderungsberechtigt sind. Auch eine Betriebsrente ist in den meisten Fällen nicht möglich. Durch die Rürup-Rente haben auch Selbständige die Möglichkeit, Steuern zu sparen und fürs Alter vorzusorgen.

Allerdings lohnt sich dieses Modell der Altersvorsorge nicht ausschließlich für Freiberufler. Auch für gutverdienende Angestellte oder Beamte kommt die Rürup-Rente in Frage. Diese Berufsgruppen unterliegen meist einer höheren Steuerlast und profitieren somit mehr von den Steuervorteilen der Rürup-Rente, als Geringverdiener.

Es kommt auf das Einkommen an
Prinzipiell gilt: Je mehr man verdient und je mehr Geld in eine Rürup-Rente fließt, umso größer ist die Steuererstattung in der Ansparphase. Dann lohnt sich der Abschluss einer Rürup-Rente im Gegensatz zu anderen Formen der Altersvorsorge besonders.
Einen Überblick aller Formen der Altersvorsorge bekommen Sie hier.

Voraussetzungen, um die Rürup-Rente zu erhalten

Eine Voraussetzung für die staatliche Förderung ist, dass die Einzahlungsgrenzen von jährlich 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Ehepaare eingehalten werden.

Des Weiteren darf eine Rürup-Rente nur als monatliche Rente ausgezahlt werden, eine einmalige Auszahlung ist nicht möglich. Die Ansprüche aus einer Rürup-Rente können nicht verkauft, verpfändet, beliehen oder vererbt werden. Die Rentenzahlung darf außerdem nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres beginnen. Für Verträge, die vor 2012 abgeschlossen wurden, darf die Auszahlung nach Vollendung des 60. Lebensjahres beginnen.

Besondere Bedingungen der Rürup-Rente

Die Rürup-Rente kann nicht gekündigt, beliehen oder verkauft werden. Aber: Sollte der Versicherungsnehmer arbeitslos werden, muss das angesparte Kapital nicht aufgebraucht werden, bevor Arbeitslosengeld II bezogen werden kann. Die Rürup-Rente ist somit vor Hartz IV geschützt.

Verstirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, profitiert der Versicherer bzw. die Fondsgesellschaft. Im Todesfall der versicherten Person während der Auszahlungsphase kann die Auszahlung an die Hinterbliebenen erfolgen. Dies muss jedoch vorher vereinbart werden. In solchen Fällen sollte man jedoch beachten, dass sich dadurch die Höhe der monatlichen Rente verringert.

3 Varianten der Rürup-Rente

Die klassische Rürup-Rente

Die klassische Rürup-Rente ist besonders gut für sicherheitsorientierte Sparer geeignet. Bereits zu Beginn des Vertrags steht die garantierte Rente fest, die sich noch durch die Überschussbeteiligungen erhöhen kann. Die Rürup-Rente wird als lebenslange, monatliche Rente ausgezahlt.

Die fondsgebundene Rürup-Rente

Die fondsgebundene Rürup-Rente eignet sich für risikoreichere Sparer. Die Geldanlage erfolgt in der Regel vollständig in Investmentfonds. Das angesparte Kapital wird während der Rentenbezugsdauer in einer klassischen Rentenversicherung angelegt. Bei dieser Form der Rürup-Rente kann keine Garantierente angegeben werden.

Die Rürup-Rente als Sofortrente

Die Rürup-Rente kann auch als Sofortrente gewählt werden. Sie eignet sich besonders für Menschen, die nah am Rentenbeginn sind. Bei der Option Sofortrente wird die Rürup-Rente mit einer Einmalzahlung bespart. Dieses Kapital wird für die Zahlung einer lebenslangen Rente verwendet.

Mehr zur Sofortrente lesen Sie hier.

Steuern sparen mit der Rürup-Rente

In der Ansparphase werden die Beiträge zur Rürup-Rente steuerlich bevorzugt behandelt. Die Beiträge können als Sonderausgaben – als sog. „Vorsorgeaufwand“ – in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Wie hoch die Steuererstattung tatsächlich ist, hängt von der Höhe des zu versteuernden Einkommens und dem persönlichen Steuersatz ab. Prinzipiell gilt: Je höher das Einkommen, desto mehr Steuern kriegt man zurück.

Der von der Steuer absetzbare Betrag steigt seit 2005 jährlich um 2 Prozent. 2019 können 88 Prozent steuerlich geltend gemacht werden. 2025 können voraussichtlich 100 Prozent abgesetzt werden.

Besteuerung der Rürup-Rente

Ansparphase (Sonderausgabenabzug in Prozent ) Rentenphase (Nachgelagerte Besteuerung in Prozent)
2005: 60% bis 2005: 50%
2006: 62% ab 2006: 52%
2010: 70% 2010: 60%
2024: 98% 2014: 84%
2025: 100% 2025: 85%
2040: 100% 2040: 100%

Auch der anrechenbare Höchstbetrag steigt seit 2014 jährlich an. Dies ist besonders für diejenigen relevant, die neben der Rürup-Rente z. B. auch die gesetzliche Rente beziehen und steuerlich geltend machen wollen. Derzeit liegt der Maximalsatz für Einzelpersonen bei 23.712 Euro und für Verheiratete bei 47.424 Euro.

Entwicklung des Höchstbetrages für Einzelpersonen

Jahr Höchstbetrag für die Steuererklärung
2005 – 2014 20.000 €
2015 22.172 €
2016 22.766 €
2017 23.362 €
2018 23.712 €

Alle Infos zur Rürup-Rente und Steuervorteilen lesen Sie hier.

Gesetzliche Rente mit der Rürup-Rente aufstocken
Wer seine gesetzliche Rente im Alter mit der Rürup-Rente aufstocken möchte, kann dies prinzipiell tun. Jedoch sollte man hier darauf achten, dass die Beiträge in der Gesamtzahl nicht den Steuerfreibetrag überschreitet. Denn auch die Beiträge zur gesetzlichen Rente (abzüglich des Arbeitgeberanteiles) werden auf den steuerlichen Höchstbetrag angerechnet. Der Betrag, der steuerbegünstigt in den Rürup-Vertrag fließen kann, ist also begrenzt.

Leistungen der Rürup-Rente

Die Leistungen der Rürup-Rente zeichnen sich besonders durch ihre Flexibilität bei gleichzeitiger Sicherheit aus. Die Beitragszahlungen können individuell festgelegt werden. Man kann regelmäßige Beiträge einzahlen oder Einmalzahlungen leisten. Mindestbeiträge gibt es hierbei bei den meisten Anbietern nicht.

An den Abschluss der Rürup-Rente sind erst einmal keine Bedingungen gekoppelt. Jeder, der den Sonderausgabenabzug nutzen kann, kann eine Rürup-Rente abschließen.
Der Abschluss der Riester-Rente ist ohne Mindesteigenbeitrag möglich.
Die Rürup-Rente zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität in Bezug auf die Zahlungsmöglichkeiten aus. Es sind monatliche, jährliche und Sonderzahlungen möglich.
Die Rürup-Rente wird ab Beginn der Rentenzeit ausgezahlt. Bei Verträgen, die ab 2012 abgeschlossen werden, ab 62 Jahre. Dieser Zeitpunkt ist festgelegt. Wer länger arbeitet, kann den Auszahlungsbeginn der Rente auch verschieben. Besonders für Selbständige, die oft über das gesetzliche reguläre Rentenalter hinaus arbeiten, ist dies interessant.
2019 sind es 88 Prozent des Beitrages, die steuerlich geltend gemacht werden können. Die Förderhöchstgrenze liegt bei 23.712 Euro für Ledige. Für Ehepaare verdoppelt sich der Betrag. Die Rürup-Rente unterliegt jedoch der nachgelagerten Besteuerung. In der Auszahlungsphase müssen die Leistungen demnach mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Dieser ist jedoch niedriger als in der aktiven Erwerbsphase.
Die Rürup-Rente zeichnet sich durch eine besondere Sicherheit aus, da sie nicht pfändbar und gleichzeitig insolvenzgeschützt ist. Das Kapital wird außerdem nicht auf Arbeitslosengeld II angerechnet.
Bei kapitalgebundenen Rürup-Renten kann die Rendite nicht nur durch die Wahl eines soliden Versicherers maximiert werden. Sie hängt auch von der Verzinsung ab, die eine Versicherungsgesellschaft erwirtschaftet und die dem Versicherten als Überschussbeteiligung ausgezahlt wird. Überschussbeteiligungen werden in allen Formen der Rürup-Rente ausgezahlt.
Auch als Rentner kann noch ein Rürup-Rentenvertrag abgeschlossen werden. Es kann Kapital in einen Rürup-Sofort-Rentenvertrag eingezahlt werden, die Auszahlung der vereinbarten Rente beginnt dann sofort.

Der Versicherte hat die Möglichkeit eine „Beitragsrückerstattung im Todesfall vor Rentenbeginn“ zu vereinbaren. In diesem Fall erhalten die Angehörigen die eingezahlten Beiträge erstattet.

Optional kann vom Versicherten festgelegt werden, dass eine Hinterbliebenenrente im Todesfall während der Auszahlungsphase an den Ehepartner oder an kindergeldberechtigte Kinder ausgezahlt wird.

Was kostet eine Rürup-Rente?

Die Kosten einer Rürup-Rente sind sehr individuell. Wie viel monatlich eingezahlt werden muss, hängt vor allem vom persönlichen Sparziel, der gewünschten monatlichen Rente und von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab.

Des Weiteren richten sich die Kosten nach der gewählten Variante der Rürup-Rente. Auch spielt es eine erhebliche Rolle, ob Zusatzleistungen gewünscht sind, oder nicht. Wer eine Hinterbliebenenrente vereinbaren möchte, zahlt eventuell mehr oder muss mit einer niedrigeren Rente rechnen.

Auch sollten Versicherungsnehmer genau auf anfallende Zusatzgebühren achten. Diese können beispielsweise bei zusätzlichen Einzahlungen entstehen oder aus Abschluss- und Verwaltungsgebühren der Gesellschaft resultieren.

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Die Rürup-Rente im Test

IVFP-Test 2018

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) prüfte Mitte 2018 insgesamt 97 Tarife von 40 Versicherungsgesellschaften. Die 74 Einzelkriterien gruppieren sich in: Unternehmen, Rendite, Flexibilität und Transparenz. Die vier Teilbereiche sind unterschiedlich gewichtet und ergeben eine Gesamtnote, wodurch sich das folgende Ranking ergibt (Quelle).

Die besten Basisrentenversicherer 2018 (Auswahl)

Versicherer Tarif Gesamtnote
Continentale Lebensversicherung AG Continentale BasisRente Classic 1,5
R+V Lebensversicherung AG R+V-BasisRente 1,6
Debeka Lebensversicherungsverein a. G. Basisrente 1,6
Stuttgarter Lebensversicherung a.G. BasisRente classic 1,6
Condor Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Basis-Rente 1,9

Grundlegendes zur Rürup-Rente im Test

Bei der Rürup-Rente werden im Test die unterschiedliche Formen und Tarife der klassischen Rürup-Rente, der fondsgebundenen und des Sofortrenten-Modells bewertet. Die Tester untersuchen auch Aspekte wie die Rentenzusage, den Anlageerfolg, die Verzinsung sowie die Transparenz und Flexibilität von Versicherern. Zur Berechnung von Testergebnissen werden häufig Modellkunden als Grundlage für die Bewertungen von Tarifen und Versicherern genutzt.

Der wohl wichtigste Aspekt bei Tests von Rürup-Renten ist die Verzinsung der Spareinlagen. Bei der Gegenüberstellung von Anbietern und deren Tarifen zählt zuerst, wie stark die Rentenzusage im Laufe der Jahre wächst.

An zweiter Stelle folgt direkt die zugesagte Rente. Die Unterschiede sind hier teilweise sehr groß. Von diesen beiden Punkten hängt es zum großen Teil ab, ob sich eine Rürup-Rente wirklich lohnt.

Unterschiedliche Testunternehmen achten auf unterschiedliche Kriterien. Entscheidet man sich dafür, unabhängige Testergebnisse als Orientierung für die eigene Entscheidung heranzuziehen, ist es wichtig, die genauen Kriterien zu kennen: Was genau wird im Test untersucht und beurteilt, wie wird getestet und wie wichtig ist dies für mich? Detaillierte Informationen zum Rating-Verfahren sind meist direkt auf den Webseiten der Testinstitute zu finden.
Ratingagenturen beurteilen häufig die Finanzstärke und die Leistungen von Versicherungsangeboten. Als Bewertungsgrundlage werden in der Regel die Versicherungsbedingungen genutzt. Auf Selbstauskünfte der Versicherer verzichten Ratingunternehmen. Dafür vernachlässigen Ratingunternehmen nicht selten die Kosten – oder auch Kundenmeinungen.
Eine dritte Möglichkeit des Vergleichs stellen Kundenumfragen dar. Testinstitute wie das Deutsche Institut für Service-Qualität oder das Unternehmen ServiceValue führen regelmäßig Online-Umfragen durch und ermitteln so Daten zur Qualität des Kundenservices, der Fairness oder aber auch der Kundenorientierung. Dabei handelt es sich zwar um Ergebnisse, die eher auf subjektiven Einschätzungen beruhen, trotzdem sind solche Informationen durchaus interessant und können bei zwei gleichwertigen Produkten den entscheidenden Ausschlag geben.

Testergebnisse zur Rürup-Rente basieren auf von den Testunternehmen festgelegten Kriterien, die meist mit einer bestimmten Gewichtung ein Gesamtergebnis ergeben. Über die Gewichtung der einzelnen Kriterien entscheiden die Tester. Diese Einschätzung muss jedoch nicht mit der eigenen Schwerpunktsetzung übereinstimmen.

Auch die Nutzung von Modellkunden ist nicht ganz unkritisch zu sehen. Denn kaum ein realer Kunde wird komplett mit den Eckdaten eines Modellkunden übereinstimmen. Aufgrund dessen können Testergebnisse nur ein erster Schritt bei der Suche nach einer passenden Absicherung sein.

Vor Abschluss einer Rürup-Rente sollten Sie stets einen individuellen Vergleich durchführen lassen. Wenden Sie sich dazu gern an unsere unabhängigen Versicherungsexperten. Im persönlichen Gespräch können außerdem die persönlichen Wünsche und Vorstellungen mit den verfügbaren Angeboten abgeglichen werden. So finden Sie eine Rürup-Rente, die optimal zu Ihnen passt.

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Tipps für den Vergleich von Rürup-Renten

Zusatzoptionen machen den Unterschied

Leistungen und Kosten sind bei den großen Anbietern zunächst recht ähnlich – allerdings nur bei den Basis-Tarifen. Sobald Zusatzoptionen gewählt werden, sollten Verbraucher genauer hinschauen. Diese sehen bei den drei Rürup-Varianten unterschiedlich aus.

Die Zusatzoptionen bei der klassischen Rürup-Rente sind mal enthalten und mal extra zu bezahlen. So gibt es bei einigen Angeboten zum Beispiel die Möglichkeit, kostenfrei in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Dieses ist für Sparer interessant, die die verschiedenen Tarife des Marktes regelmäßig vergleichen und während der Ansparphase auch mal wechseln möchten. Unterschiede bei den Tarifen kann es zudem bei der Überschussbeteiligung geben, also der vereinbarten Beteiligung des Versicherungsnehmers an den Überschüssen aus dem Versicherungsgeschäft des Versicherungsgebers.
Bei der Investment-Variante können die jährlichen Gebühren variieren. Zudem gibt es sog. aktive Fonds, die von einem Fondsmanager gesteuert werden, und passive Indexfonds, die sich automatisch an der Marktentwicklung orientieren. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, vor allem im Bereich Preis-Leistung: Während aktive Fonds teurer und (im Idealfall) auch ergiebiger sind, sind passive Fonds im Unterhalt günstiger aber auch weniger ertragreich.
Bei einigen Tarifen der Sofortrente ist ein Pfändungsschutz bereits enthalten. Diese Option muss also nicht zusätzlich gezahlt werden. Das “Mindestalter” für die Rürup-Rente mit Sofortauszahlung liegt in der Regel bei 62 Jahren. Die Höhe des möglichen Einzahlungsbetrags liegt meistens zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro (bei ledigen Personen) bzw. bei ca. 45.000 Euro (bei Verheirateten).

Was Sie bei der Auszahlung der Rürup-Rente beachten sollten

Genauso wie es einige Aspekte bei der Ansparphase – also der Zeit, in der in die Rürup-Rente eingezahlt wird – zu beachten gibt, gilt es auch in der Auszahlungsphase – der Zeit, in der man die Rente erhält – auf einige Dinge zu achten. Dazu gehören u. a.:

  • Die Auszahlung beginnt frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres. Bei Verträgen vor 2012 verkürzt sich der Beginn auf die Vollendung des 60. Lebensjahres.
  • Steuern sparen Sie nur während der Ansparphase. Bei der Auszahlphase müssen die Beiträge versteuert werden.
  • Wie hoch der zu besteuernde Rentenanteil ist, hängt zunächst vom Jahr des erstmaligen Rentenbezuges ab. Dieser steigt stetig, bis 2014 die gesamten 100 Prozent zu versteuern sind.

Die Riester-Rente und die Rürup-Rente im Vergleich

Die Riester-Rente und die Rürup-Rente ähneln sich im ersten Moment sehr. Beide sind Formen der Altersvorsorge, die staatlich gefördert werden. Die Beiträge beider Versicherungen können steuerlich geltend gemacht werden. Jedoch unterscheiden sie sich erheblich in der Art der Förderung, den Bedingungen und der Form der Auszahlung.

Riester-Rente Rürup-Rente
Davon profitieren Versicherte vor allem jährliche Zulagen für sich und für Kinder Steuererstattungen
Zielgruppe Familien und Geringverdiener Gutverdiener
Selbständige und Freiberufler sind i. d. R. nicht förderungsberechtigt keine Einschränkungen
Auszahlungsform optional Teilauszahlung des Kapitals bei Rentenbeginn ausschließlich als lebenslange, monatliche Rente
Mindestbeitrag jährlich 4 Prozent des Bruttoeinkommens (abzgl. Zulagen), mind. 60 Euro im Jahr kein Mindestbeitrag, Beiträge frei wählbar
Flexible Anpassungen prinzipiell möglich, jedoch verringert sich dadurch die Höhe der Zulagen jederzeit möglich, je nach eigener finanzieller Situation
Kündigung möglich nicht möglich
Im Todesfall Kapital kann auf den Riester-Vertrag des Ehepartners übertragen werden Kapital verfällt, wenn vorab keine Hinterbliebenenrente vereinbart wurde

Mehr zur Riester-Rente lesen Sie hier.

Die ideale Form der Altersvorsorge zu finden ist nicht einfach – immerhin geht es um die Absicherung der Zukunft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Riester- oder doch eher die Rürup-Rente besser für Sie geeignet sind, wenden Sie sich gerne an einen unserer Versicherungsberater oder fordern Sie direkt einen kostenlosen Tarifvergleich an.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 24.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Müni Enkhsaikhan
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