Dread-Disease-Versicherung

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Das erwartet Sie hier

Gegen welche Krankheiten man sich mit einer Dread-Disease-Versicherung absichern kann, für wen sich das lohnt und worauf Sie bei der Auswahl des Anbieters und Tarifs achten sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Die ideale Versicherung abschließen
  2. Wichtige Leistungen
  3. Für wen lohnt sich die Versicherung?
  4. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Darauf sollten Sie achten
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Dread-Disease-Versicherung sichert Versicherungs­nehmer gegen verschiedene schwere Krankheiten bzw. Unfallfolgen ab.

  • Im Versicherungs­fall erhalten die Versicherungs­nehmer eine hohe Einmalzahlung, z.B. 100.000 €
  • Damit die Versicherung leistet, muss die Diagnose mit einer der im Vertrag festgehaltenen Krankheiten übereinstimmen.
  • Eine Dread-Disease-Versicherung ist z.B. ab 42,47 € pro Monat möglich.
  • Einige häufige Leiden sind in der Dread-Disease-Versicherung nicht versicherbar.

So sieht die ideale Dread-Disease-Versicherung aus

Absicherung für den Fall einer schweren Krankheit

Wer schwer erkrankt, kann plötzlich mit hohen Kosten konfrontiert sein: Vielleicht gibt es eine teure alternative Therapie, welche die Kranken­­versicherung nicht übernimmt, entfallen aufgrund von Arbeits­unfähigkeit Gehaltszahlungen oder muss die Versorgung der Familie im Fall eines vorzeitigen Todes sichergestellt werden. Eine der Versicherungen, mit der man sich für diesen Fall absichern kann, ist die Dread-Disease-Versicherung („Schwere-Krankheiten-Versicherung“).

Das leistet eine gute Dread-Disease-Versicherung

  • Versicherung auch mit bestimmten Vorerkrankungen möglich
  • Versicherungs­fälle sind klar definiert, Auszahlung einer großen Summe bei den vereinbarten Diagnosen garantiert
  • Auszahlung ist unabhängig davon, ob die Krankheit lange anhält und ob die Arbeits­fähigkeit erhalten bleibt
  • Mit­versicherung von Kindern möglich
  • kurze Karenz- und Wartezeiten
  • zahlreiche Krankheiten sind versichert
  • Nach­versicherungs­garantie ohne eine weitere Gesundheits­prüfung zu bestimmten Anlässen

Das kostet eine Dread-Disease-Versicherung

Die Kosten einer Dread-Disease-Versicherung sind von zahlreichen individuellen Faktoren abhängig. Später in diesem Artikel stellen wir Ihnen das Beispiel eines Mannes vor, der sich für 42,47 Euro pro Monat versichern kann. Wir helfen Ihnen gerne, die Dread-Disease-Versicherung zu finden, die das optimale Preis-Leistungs­-Verhältnis für Ihre Situation bietet. Kontaktieren Sie hierzu unser Makler-Team oder fordern Sie kostenlos und unverbindlich einen personalisierten Tarifvergleich an.

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Das leistet eine Dread-Disease-Versicherung für Sie

Einmalige Auszahlung im Krankheits­fall

Bei Eintritt einer versicherten Krankheit zahlt die Versicherung eine mit dem Kunden vereinbarte Summe aus. Meist wird der Versicherungs­schutz in zwei Varianten angeboten, dem günstigeren Basisschutz und dem umfangreichen Komfortschutz. Günstige Tarife beinhalten meist häufige Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Umfangreiche Tarife bieten zusätzlich noch Schutz bei selteneren Krankheiten (mehr Informationen zu seltenen Krankheiten finden Sie hier). Es sind auch nicht nur Krankheiten, sondern z.B. auch einige Unfallfolgen oder bestimmte chirurgische Eingriffe versichert.

Bei der Dread-Disease-Versicherung wird kein Kapital wie bei einer Kapitallebens­versicherung aufgebaut. Das bedeutet, es wird nur dann gezahlt, wenn tatsächlich der Krankheits­fall eintritt. Die Auszahlung erfolgt zudem ausschließlich per Einmalzahlung. Eine monatliche Rentenzahlung ist nicht möglich.

Die Einmalzahlung ermöglicht z.B.

  • Finanzierung von medizinischen Behandlungen und Therapien
  • Überbrückung finanzieller Engpässe, die durch den Verlust des Arbeits­platzes entstehen
  • Zahlung von notwendigen Umbauten am Haus oder in der Wohnung
  • Finanzielle Unterstützung der Familie im Todesfall des Versicherten
  • Tilgung eines Immobilienkredits

Wann zahlt die Dread-Disease-Versicherung?

Die Krankheiten, die in einer Dread-Disease-Versicherung abgesichert sind, sind genau definiert. Bei jeder Versicherungs­gesellschaft vertraglich ist festgelegt, welche Krankheiten im Leistungs­katalog des Versicherers enthalten sind. Viele Versicherer nehmen rund 50 Krankheiten in ihre Verträge auf.

Damit tatsächlich gezahlt wird, müssen folgende Faktoren gegeben sein:

  • die Diagnose entspricht exakt einer der im Vertrag festgehaltenen Krankheiten
  • die Krankheit muss einen bestimmten Schweregrad erreicht haben

Welche Krankheiten sind versichert?

  • Krebs
  • Herzerkrankungen
  • Chronisches Nierenversagen
  • Schlaganfall
  • Koma
  • Erblindung
  • HIV-Infektion
  • Parkinson-Krankheit
  • Unfallfolgen wie schwere Verbrennungen oder Amputation
  • und weitere

Entscheidend sollte bei der Tarifauswahl nicht nur die bloße Anzahl der versicherten Krankheiten, sondern auch ihre Wahrscheinlichkeit sein. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss genau, welche Krankheiten versichert sind und fragen Sie im Zweifelsfall nach.

Leistungen der Dread-Disease-Versicherung

  • Einmalzahlung bei Diagnose
  • Möglichkeit der Wahl zwischen Basis- und Komfortschutz: Die Basis-Police bietet der versicherten Person Schutz vor den häufigsten schweren Krankheiten, wie z. B. Krebs oder Schlaganfall, meist enthält diese Police etwa acht Krankheiten. Der Komfort-Tarif leistet bei bis zu 50 Krankheiten.
  • Hinterbliebenen­schutz: Wenn eine zusätzliche Todesfallabsicherung festgelegt wird, fließt die Versicherungs­summe im Todesfall an die Hinterbliebenen­ des Versicherten. Damit verhält sich die Dread-Disease-Versicherung ähnlich wie eine Risikolebens­versicherung.
  • Leistungs­auszahlung unabhängig von eventueller Genesung
  • Auszahlung unabhängig von Arbeits­fähigkeit
  • Kinder mitversichern lassen: In vielen Policen können Kinder bis zu einer gewissen Versicherungs­summe mitversichert werden. Kinder sind somit ebenfalls finanziell abgesichert, sollten sie an einer schweren Krankheit erkranken. Die Absicherung erfolgt meist bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
  • Viele Zusatzoptionen möglich: Es können weitere Versicherungs­bausteine ergänzt werden

Drei wichtige Nachteile

Die Dread-Disease-Versicherung kann im Notfall eine große Erleichterung bedeuten, aber hat auch einige Nachteile:

  • Keine Leistung bei nicht vertraglich vereinbarten Krankheiten
  • Vertrag endet in der Regel mit Auszahlung der Versicherungs­summe – eine weitere Krankheit wäre nicht mehr versichert (einige Versicherer bieten aber die Option einer reduzierten Zahlung bei einer zweiten Erkrankung an)
  • Psychische Krankheiten und Schäden am Bewegungsapparat gehören zu den häufigsten Ursachen für Berufs­unfähigkeit, aber sind hier nicht versichert

Gesundheits­prüfung in der Dread-Disease-Versicherung

Bevor man eine Dread-Disease-Versicherung abschließen kann, muss man sich einer Gesundheits­prüfung unterziehen. Leidet zum Beispiel ein Versicherungs­nehmer bereits seit vielen Jahren an Lungenbeschwerden, ist das Risiko deutlich größer, dass es zu einem Versicherungs­fall im Zusammenhang mit den Atemwegen kommt. Hierbei ist es wichtig, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Andernfalls kann der Versicherer die Zahlung verweigern und dem Versicherungs­nehmer kündigen.


Wie lang ist die Laufzeit der Dread-Disease-Versicherung?

Die Laufzeit der Dread-Disease-Versicherung hängt vom Versicherer und vom Tarif ab. Die Versicherung kann z.B. für die Zeit des Arbeits­lebens, also bis maximal zum 67. Lebensjahr, geschlossen werden. Hier hängt die Dauer auch vom Beruf ab. Es gibt jedoch auch Tarife, die darüber hinaus Schutz bieten, z.B. bis zum Alter von 100. Für wieder andere ist 70 das Höchstalter.

Warte- und Karenzzeiten

Die Wartezeit eines Versicherungs­vertrages definiert die Zeit, die nach Vertragsabschluss vergehen muss, bis die Versicherung leistet. Tritt der Versicherungs­fall bereits vor Ablauf der Wartezeit ein, kann die Gesellschaft die Zahlung verweigern. Die Wartezeit unterscheidet sich je nach Anbieter und kann bei bis zu sechs Monaten liegen. Bei der Dread-Disease-Versicherung empfiehlt es sich also, sich rechtzeitig um den Versicherungs­schutz zu kümmern.

Bei der Karenzzeit handelt es sich um die Zeitspanne zwischen Diagnose der Krankheit und der Zahlung der Versicherungs­summe. Karenzzeiten sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meistens sehen Versicherer eine Karenzzeit von zwei Wochen vor. Wem es wichtig ist, im Ernstfall eine schnelle Leistung zu erhalten, sollte auf eine kurze Karenzzeit in den Vertrags­bedingungen achten. Das ist auch wichtig, weil der Versicherungs­nehmer die Karenzzeit überleben muss, um die Leistung zu erhalten.

Wie hoch sollte die Versicherungs­summe sein

Insbesondere, wenn die Dread-Disease-Versicherung nicht zusätzlich zu, sondern anstelle von Versicherungen wie der Berufs­unfähigkeits­versicherung geschlossen wurde, sollte die Versicherungs­summe hoch genug sein, um eine lange Phase eingeschränkter Arbeits­fähigkeit zu überbrücken. Entsprechend hoch wird dann aber auch die Versicherungs­prämie. Prämien beginnen bei 50.000 Euro, aber können auch wesentlich höher sein und z.B. 250.000 Euro betragen.

Für wen ist die Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

Die beste Absicherung der eigenen Arbeits­kraft ist immer noch die Berufs­unfähigkeits­versicherung. Diese Versicherung zahlt bereits bei einer 50-prozentigen Einschränkung der beruflichen Tätigkeitsausübung – unabhängig vom Krankheits­bild. Allerdings ist der Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung mit strengen Gesundheits­fragen und vielen Ausschlüssen verbunden, wodurch nicht jeder eine Absicherung bekommt. Auch die Leistungs­regulierung erfolgt nicht immer konfliktfrei.

Eine Dread-Disease-Versicherung dagegen leistet nach klar definierten Versicherungs­fällen und unabhängig von der Einschränkung der Arbeits­kraft. Auch ist die Gesundheits­prüfung im Vergleich zur Berufs­unfähigkeits­versicherung weniger streng. Darüber hinaus kann eine hohe Einmalzahlung aus den zuvor genannten Gründen attraktiv sein.

Eine weitere Alternative zu beiden Versicherungs­typen ist die Erwerbs­unfähigkeits­versicherung. Diese sichert den Versicherungs­nehmer ab, wenn er seine komplette Arbeits­kraft verloren hat – also gar keinen Beruf mehr ausüben kann. Im Vergleich zur Berufs­unfähigkeits­versicherung ist diese sogar günstiger.


Überblick: Wann leistet welche Versicherung?

VersicherungWas ist versichert?Wie sieht die Leistung aus?
Berufs­unfähigkeits­versicherungVerlust der Fähigkeit, den aktuellen Beruf auszuüben (ab 50% Berufs­unfähigkeit); es sind viele verschiedene Ursachen versichertMonatliche Rente
Grundfähigkeiten­versicherungDauerhafter oder langanhaltender Verlust von Grundfähigkeiten wie z.B. Sehen, Sprechen, Gebrauch der Hände, Hören, GehenMonatliche Rente
Erwerbs­unfähigkeits­versicherungGesundheits­bedingte Unfähigkeit, länger als 3 Stunden am Tag zu arbeitenMonatliche Rente
Dread-Disease-VersicherungEintreten einer der im Vertrag festgelegten schweren KrankheitenEinmalzahlung
Krebs­versicherungBestimmte Krebserkrankungen, mehrheitlich frauenspezifische Krankheits­bilder Einmalzahlung,
Rente,
Kranken­haus­tagegeld,
Kostenübernahme bei kosmetischen Operationen
Multi-Risk-VersicherungSchwere Erkrankungen oder Verlust von Grundfähigkeiten (verbindet Bestandteile von Unfall-, Pflege-, Grundfähigkeits- und Dread-Disease-Versicherung)Einmalzahlung, aber Rente bei Pflegebedürftigkeit
Die Krebs­versicherung wird häufig für ihre sehr großen Einschränkungen kritisiert.

Experten-Tipp:

„Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Alternative, wenn Sie z. B. keine Berufs­- und keine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung bekommen. Dies kann etwa der Fall sein, wenn man aufgrund seiner gesundheitlichen Vorgeschichte vom Versicherer abgelehnt wird. Mit einer Dread-Disease-Versicherung haben Sie dennoch die Möglichkeit, sich gegen die finanziellen Folgen von größeren Krankheiten abzusichern!“

Foto von Alexander Velden
Alexander Velden
Berater

Absicherung von Schlüsselpersonen in Unternehmen

Nicht nur Einzelpersonen können sich mit einer Dread-Disease-Versicherung absichern. Auch Unternehmen können eine solche abschließen, um eine Kompensation für die finanziellen Schäden durch den krankheitsbedingten Ausfall einer Schlüsselperson zu erhalten. Gerade für kleine Unternehmen ist es ein Problem, wenn z.B. der Geschäftsführer plötzlich nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt arbeiten kann.

Das kann eine Dread-Disease-Versicherung kosten

Kostenbeispiel

Die Kosten für eine Dread-Disease-Versicherung könnten beispielsweise so aussehen:

Versicherungs­nehmerFachinformatiker, 30 Jahre alt, keine Vorerkrankungen
Versicherungs­summe100.000 €
Besonderheiten des Tarifs55 versicherte Krankheiten,
5.000 € im Todesfall,
kostenlose Mit­versicherung von Kindern (max. 35.000 € im Versicherungs­fall)
Monatsbeitrag ab 42,47 €

Diese Faktoren entscheiden über die Kosten

Wie bei vielen Versicherungen, die die eigene Arbeits­kraft und Gesundheit absichern sollen, werden die Kosten individuell bestimmt. Die Kosten einer Dread-Disease-Versicherung hängen u. a. von folgenden Faktoren ab:

  • Alter bei Vertragsabschluss
  • Vorerkrankungen
  • gewünschte Vertragslaufzeit
  • gewünschte Versicherungs­summe

Prinzipiell gilt, dass ein gesunder Versicherungs­nehmer, der in jungen Jahren eine lebenslange Police abschließt, einen niedrigeren Beitrag zahlen muss, als jemand, der erst mit 40 Jahren mit einigen Vorerkrankungen eine entsprechende Absicherung beantragt. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Vergleich von verschiedenen Anbietern. Welche Vorerkrankung zu einer besonders hohen Risiko-Einstufung und damit zu hohen Beiträgen führen, unterscheidet sich je nach Versicherungs­gesellschaft.

Die Beiträge können sich auch erhöhen, gerade, wenn sich die Geldanlagen der Versicherer weniger gut entwickeln als erwartet. Verschiedene Anbieter handhaben den Umgang mit den Beiträgen verschieden. Einige Versicherer garantieren feste Beiträge für die gesamte Vertragslaufzeit, andere erhöhen womöglich den Beitrag, aber zahlen bei positiver Wertentwicklung der Fonds, in denen sie die Beiträge anlegen, auch bei Kündigung ein Guthaben aus.


Die Dread-Disease-Versicherung in der Steuer

Wer als Privatperson eine Dread-Disease-Versicherung abgeschlossen hat, kann die Beiträge als Vorsorge­aufwendung von der Steuer absetzen, falls der Höchstbetrag noch nicht durch andere Versicherungen ausgeschöpft wurde. Die Auszahlung ist in der Regel steuerfrei.

Für Unternehmen sind die Beiträge zur Dread-Disease-Versicherung für Schlüsselpersonen als Betriebs­ausgaben von der Steuer absetzbar. Bei Kapitalgesellschaften und Versicherungen, die auf das Leben „fremder Dritter“ oder von Arbeitnehmern geschossen wurden, müssen eventuelle Rückkaufswerte in der Bilanz aktiviert und die Versicherungs­leistung als Betriebs­einnahme betrachtet werden. Bei Personengesellschaften ist dies nicht der Fall.

Was kostet Sie eine Dread-Disease-Versicherung?

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Dread-Disease-Versicherungen im Test: Wer hat 2021 die besten Tarife?

Das DFSI-Rating

2018 hat das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) erstmals Dread-Disease-Versicherungen untersucht. Dabei werden die Anbieter und ihre Tarife mit Blick auf die Leistungs­merkmale und den Preis bewertet. Um die Preise aussagekräftig vergleichen zu können, werden für jeden Tarif die monatlichen Prämien für fünf Modellkunden abgefragt. Die Gesamtbewertung reicht von „exzellent“ bis „mangelhaft“ (Quelle). Im Folgenden finden Sie die fünf untersuchten Tarife.


Testsieger 2018

AnbieterTarifGesamtbewertung
PrismaLifePrisma MomentsHervorragend
Canada LifeSchwere Krankheiten Vorsorge­Hervorragend
NürnbergerErnstfallSchutz PremiumHervorragend
Zurich LifeEagle Star Erweiterter Krankheits­-SchutzbriefSehr gut
Die BayrischePremium ProtectGut

So wird getestet

Für den Test der Dread-Disease-Versicherungen fragt das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) bei allen am Markt tätigen Lebens­versicherern Daten zu ihrer Dread-Disease-Versicherung ab. Die Auswertung erfolgt daraufhin anhand dieser Daten.

Die Auswertung der Leistungs­merkmale erfolgt anhand von 18 Einzelmerkmalen der allgemeinen Vertrags­bedingungen sowie anhand von 75 weiteren Merkmalen des Leistungs­inhalts, unterteilt in elf Erkrankungen mit einer Inzidenz von 50 oder höher. Die hier erreichten Punkte werden anschließend summiert. Für die Auswertung des Preises werden die monatlichen Prämien für die fünf Modellkunden jeweils miteinander verglichen. Der günstigste Beitrag erhält einen Punkt, wer maximal zehn Prozent teurer ist, erhält 0,75 Punkte, wer maximal 30 Prozent teurer ist, erhält 0,5 Punkte. Für noch höhere Beiträge werden keine Punkte mehr vergeben. In die Gesamtwertung werden alle Punkte zusammengerechnet.

Die Noten reichen von „exzellent“ bis „mangelhaft“. Die Bestnote „exzellent“ erhalten Anbieter mit einer Punktzahl im Bereich der obersten zehn Prozent, die Note „sehr gut“ geht an die Anbieter der darunter liegenden zehn Prozent. Die weiteren Bewertungen erfolgen in Schritten von 20 Prozent.

Dread-Disease-Versicherungen im Vergleich: Darauf sollten Sie achten

Ein Tarifvergleich lohnt sich

Ein Vergleich lohnt sich nicht nur hinsichtlich der Kosten einer Dread-Disease-Versicherung. Auch die Aufnahme­bedingungen können unterschiedlich ausfallen. Wurde man bei der einen Versicherung aufgrund der Kranken­geschichte abgelehnt, nimmt ein anderer Versicherer einen unter Umständen trotzdem auf. Warte- und Karenzzeiten können sich ebenfalls unterscheiden.

Schließlich ist es bei der Dread-Disease-Versicherung besonders wichtig, auf die versicherten Krankheiten zu achten. Gerade da die Leistungen dieser Versicherung vertraglich klar definiert sind, ist ein Vergleich von Anbietern und deren Tarifen ratsam. Versicherungs­nehmer sollten daher nach dem passenden Tarif suchen, der auch die für sie wichtigen Krankheiten versichert.


Lesen Sie die Versicherungs­­bedingungen genau

Auch wenn zahlreiche Krankheiten als versichert aufgeführt sind, können Einschränkungen bestehen. Beispielsweise ist bei dem Symptom „lebensbedrohlicher gutartiger Hirntumor“ bei einigen Versicherern die Voraussetzung für die Leistungs­auszahlung eine Operation des Tumors, bei anderen Versicherern muss eine Chemotherapie erfolgt sein, damit die Versicherung Zahlungen leistet. Auch kann Krebs zwar prinzipiell mitversichert sein, eventuell jedoch erst im fortgeschrittenem Stadium. Im Zweifelsfall sollte man bei Unklarheiten den Versicherer direkt ansprechen, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Kostenfreier Tarifvergleich zur Dread-Disease-Versicherung

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Fazit

Die Dread-Disease-Versicherung garantiert eine Einmalzahlung im Fall mehrerer klar definierter schwerer Krankheiten. Im Versicherungs­fall steht so schon wenige Wochen nach der Diagnose eine hohe Geldsumme zur Verfügung, was eine große Entlastung darstellen kann. Einige wichtige Gesundheits­risiken werden von ihr jedoch nicht abgedeckt.


Die häufigsten Fragen zur Dread-Disease-Versicherung

Was kostet eine Dread-Disease-Versicherung?

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Die Kosten einer Dread-Disease-Versicherung hängen vom Alter und Gesundheits­zustand des Versicherungs­nehmers ebenso ab wie von den versicherten Krankheiten und der Versicherungs­summe. Ein 30-Jähriger ohne Vorerkrankungen und mit einem ungefährlichen Job könnte sich z.B. ab 42,47 € pro Monat

Was ist eine Dread Disease?

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Eine Dread Disease ist eine schwere Krankheit wie z.B. Krebs oder multiple Sklerose. Im Vertrag einer Dread-Disease-Versicherung ist genau festgelegt, bei welchen Diagnosen der Versicherer leistet.

Ist eine Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

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Das kommt darauf an, welche anderen Versicherungen in Frage kommen. Für die Absicherung der eigenen Arbeits­kraft ist die weitaus attraktivste Variante die Berufs­unfähigkeits­versicherung. Allerdings können viele Menschen diese entweder nicht oder nur mit erheblichen Leistungs­ausschlüssen abschließen, weil sie Vorerkrankungen haben. In diesem Fall ist die Dread-Disease-Versicherung eine mögliche Alternative. Sie kann auch als Ergänzung zu anderen Versicherungen abgeschlossen werden.

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Katharina Tennius
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