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Dread-Disease-Versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Dread-Disease-Versicherung („Schwere-Krankheiten-Versicherung“) schützt vor den finanziellen Folgen durch eine schwerwiegende Erkrankung.
  • Die versicherten Krankheiten sind vertraglich genauestens definiert. Immer versichert sind Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Multiple Sklerose.
  • Im Krankheitsfall zahlt die Versicherung die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme als Einmalzahlung aus. Eine monatliche Rente ist bei der Dread-Disease-Versicherung nicht möglich.
  • Die Kosten einer Dread-Disease-Versicherung richten sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sowie der gewünschten Versicherungssumme und der Vertragslaufzeit.
  • Wer keine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen kann, findet in der Dread-Disease-Versicherung eine gute Alternative.
  • Laut dem DFSI-Test 2018 bietet PrismaLife die „beste Dread-Disease-Police“ auf dem deutschen Markt.

Was ist eine Dread-Disease-Versicherung?

Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs: Eine schwere Krankheit ist nicht nur ein persönlicher Schicksalsschlag, sondern bringt auch erhebliche finanzielle Belastungen mit sich. Durch die Arbeitsunfähigkeit fehlt das Einkommen, um etwa teure medizinische Behandlungen oder notwendige Umbauten in den eigenen vier Wänden zu zahlen. Im Todesfall des Erkrankten sind Angehörige unter Umständen nicht ausreichend finanziell abgesichert.

Eine Dread-Disease-Versicherung (etwa: Schwere-Krankheiten-Versicherung) sorgt im Ernstfall für die nötige finanzielle Entlastung. Tritt der Krankheitsfall ein, zahlt die Versicherung eine vertraglich vereinbarte Summe als Einmalzahlung – zeitnah nach der Diagnosestellung.

Wofür kann das Geld verwendet werden?
Die ausgezahlte Versicherungssumme kann für verschiedene Zwecke genutzt werden:

  • Finanzierung von medizinischen Behandlungen und Therapien
  • Überbrückung finanzieller Engpässe, die durch den Verlust des Arbeitsplatzes entstehen
  • Zahlung von notwendigen Umbauten am Haus oder in der Wohnung
  • Finanzielle Unterstützung der Familie im Todesfall des Versicherten

Wenn Chancen auf Heilung bestehen, kann die Dread-Disease-Versicherung auch bei der Finanzierung von teuren oder alternativen Heilmethoden genutzt werden.

Wichtig: Bei der Dread-Disease-Versicherung wird kein Kapital aufgebaut. Das bedeutet, es wird nur dann gezahlt, wenn tatsächlich der Krankheitsfall eintritt. Die Auszahlung erfolgt zudem ausschließlich per Einmalzahlung, eine monatliche Rentenzahlung ist nicht möglich.

Diese Krankheiten deckt eine Dread-Disease-Versicherung ab

Die Krankheiten, die in einer Dread-Disease-Versicherung abgesichert sind, sind genau definiert. Zudem ist bei jeder Versicherungsgesellschaft vertraglich festgelegt, welche Krankheiten im Leistungskatalog des Versicherers enthalten sind. Viele Versicherer nehmen rund 50 Krankheiten in ihre Verträge auf. Vier Krankheiten sind immer dabei: Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Multiple Sklerose.

Zu den häufigsten Krankheiten gehören:

Dread-Disease-Versicherung

Folgende weitere Krankheiten können in der Dread-Disease-Versicherung abgedeckt werden
  • Krebs
  • Herzerkrankungen
  • Chronisches Nierenversagen
  • Schlaganfall
  • Koma
  • HIV-Infektion
  • Multiple Sklerose
  • Erblindung
  • Parkinson-Krankheit

Für wen ist eine Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Sind in der nahen Verwandtschaft schon einmal schwere Erkrankungen wie z. B. Krebs aufgetreten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Erbkrankheit nicht auszuschließen. Familien, in denen solche Fälle auftreten, können sich mit einer Dread-Disease-Versicherung absichern. Auch für Selbständige, die von ihren elementaren Fähigkeiten abhängig sind, um ihr Unternehmen zu führen, ist eine Versicherung gegen schwere Krankheiten sinnvoll.

Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die beste Absicherung der eigenen Arbeitskraft ist immer noch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Versicherung zahlt bereits bei einer 50-prozentigen Einschränkung der beruflichen Tätigkeitsausübung – unabhängig vom Krankheitsbild. Allerdings ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit strengen Gesundheitsfragen und vielen Ausschlüssen verbunden, wodurch nicht jeder eine Absicherung bekommt. Auch die Leistungsregulierung erfolgt nicht immer konfliktfrei.

Eine Dread-Disease-Versicherung dagegen leistet nach klar definierten Versicherungsfällen und unabhängig von der Einschränkung der Arbeitskraft. Auch ist die Gesundheitsprüfung im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung weniger streng.

BERATER-TIPP

»Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Alternative, wenn Sie z. B. keine Berufs- und keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung bekommen. Dies kann etwa der Fall sein, wenn man aufgrund seiner gesundheitlichen Vorgeschichte vom Versicherer abgelehnt wird. Mit einer Dread-Disease-Versicherung haben Sie dennoch die Möglichkeit, sich gegen die finanziellen Folgen von größeren Krankheiten abzusichern!«

Eine weitere Alternative zu beiden Versicherungstypen ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Diese sichert den Versicherungsnehmer ab, wenn er seine komplette Arbeitskraft verloren hat – also gar keinen Beruf mehr ausüben kann. Im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist diese sogar günstiger.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Mehr zum Thema Erwerbsunfähigkeitsversicherung lesen Sie hier.

Leistungen der Dread-Disease-Versicherung

Bei Eintritt einer versicherten Krankheit zahlt die Versicherung eine mit dem Kunden vereinbarte Summe aus. Meist wird der Versicherungsschutz in zwei Varianten angeboten, dem günstigeren Basisschutz und dem umfangreichen Komfortschutz. Günstige Tarife beinhalten meist häufige Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Umfangreiche Tarife bieten zusätzlich noch Schutz bei selteneren Krankheiten.

Welche Leistungen eine Dread-Disease-Versicherung anbietet, ist abhängig vom gewählten Tarif. Worauf sich Versicherungsnehmer in jedem Fall verlassen können, ist die umgehende Bearbeitung: Ist die ärztliche Diagnose gestellt, wird die Auszahlung zeitnah eingeleitet.

Nach dem Eintritt des Krankheitsfalles leistet die Dread-Disease-Versicherung eine Einmahlzahlung. Bei dieser Versicherung wird keine monatliche Rentenzahlung geleistet.
Die Auszahlung der Dread-Disease-Versicherung kann für die Überbrückung finanzieller Engpässe aufgrund von Berufsunfähigkeit genutzt werden.
Mit der Versicherungssumme können teure oder alternative Heiltherapien finanziert werden, die nicht oder nur teilweise von der Krankenversicherung bezahlt werden.
Die Basis-Police bietet der versicherten Person Schutz vor den häufigsten schweren Krankheiten, wie z. B. Krebs oder Schlaganfall, meist enthält diese Police etwa acht Krankheiten. Der Komfort-Tarif leistet bei bis zu 50 Krankheiten.
Wenn eine zusätzliche Todesfallabsicherung festgelegt wird, fließt die Versicherungssumme im Todesfall an die Hinterbliebenen des Versicherten. Damit verhält sich die Dread-Disease-Versicherung ähnlich wie eine Risikolebensversicherung.
Bei der Dread-Disease-Versicherung wird eine Auszahlung unabhängig davon geleistet, ob der Versicherte anschließend wieder gesund wird oder nicht.
Die Dread-Disease-Versicherung leistet unabhängig davon, ob die Arbeitskraft des Versicherten eingeschränkt ist oder nicht.
In vielen Policen können Kinder bis zu einer gewissen Versicherungssumme mitversichert werden. Kinder sind somit ebenfalls finanziell abgesichert, sollten sie an einer schweren Krankheit erkranken. Die Absicherung erfolgt meist bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Viele Dread-Disease-Versicherer bieten zusätzliche Bausteine zum Versicherungsschutz an, wie z. B. eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder einen Todesfallschutz.

Kosten einer Dread-Disease-Versicherung

Wie bei vielen Versicherungen, die die eigene Arbeitskraft und Gesundheit absichern sollen, werden die Kosten individuell bestimmt. Die Höhe der Kosten einer Dread-Disease-Versicherung hängen u. a. von folgenden Faktoren ab:

  • Alter bei Vertragsabschluss
  • Vorerkrankungen
  • gewünschte Vertragslaufzeit
  • gewünschte Versicherungssumme

Prinzipiell gilt, dass ein gesunder Versicherungsnehmer, der in jungen Jahren eine lebenslange Police abschließt, einen niedrigeren Beitrag zahlen muss, als jemand, der erst mit 40 Jahren mit einigen Vorerkrankungen eine entsprechende Absicherung beantragt. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Vergleich von verschiedenen Anbietern. Welche Vorerkrankung zu einer besonders hohen Risiko-Einstufung und damit zu hohen Beiträgen führen, unterscheidet sich je nach Versicherungsgesellschaft.

Einige Anbieter der Dread-Disease-Versicherung und ihre Kosten

Anbieter/
Tarif
Anzahl abgedeckter Krankheiten Max. Versicherungs-summe Besonderheiten Mtl. Kosten für einen 25-jährigen Tischler*
Gothaer/Perikon 46 1 Mio. Euro Größter Krankheitenkatalog 38 Euro
Canada Life/Schwere Krankheiten Vorsorge 43 1 Mio. Euro Zusatzoption BU-Rente bei chronischer Erkrankung von Wirbelsäule oder Psyche 42 Euro
Skandia/Dread-Disease Komfortschutz 32 4 Mio. Euro Versicherung läuft nach Krankheitsfall mit Einschränkungen weiter 48 Euro

*Die monatlichen Kosten beziehen sich auf eine Versicherungssumme von 100.000 Euro

Quelle: DAS INVESTMENT/Oktober 2011

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Anbieter einer Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist in Deutschland vergleichsweise wenig bekannt. Die Zahl der Versicherungsunternehmen, die eine reine Dread-Disease-Versicherung anbieten, ist daher überschaubar.

Anbieter von Dread-Disease-Versicherungen
  • Allianz
  • Axa
  • BBV Versicherung
  • Canada Life
  • Dialog
  • Gothaer
  • Nürnberger
  • Skandia
  • Swiss Life

Eine finanzielle Absicherung bei schweren Erkrankungen wird anderweitig nur über eine Multi-Risk-Versicherung angeboten. Dabei wird die Schwere-Krankheiten-Absicherung meist mit einer Unfallversicherung oder einer Grundfähigkeitsversicherung kombiniert.

Dread-Disease-Versicherung im Test

Bei der Bewertung einer Dread-Disease-Versicherung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Wichtig ist beispielsweise die Art und Anzahl der versicherten Krankheiten. Darüber hinaus sind die Höhe der Versicherungssumme und die Kosten wichtige Vergleichskriterien.

Da die Versicherungsprämien und auch die Höhe der Beiträge bei dieser Versicherung direkt mit dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers zusammenhängen, arbeiten die Analysten bei solchen Tests in der Regel mit Modellkunden. So lassen sich individuelle Versicherungsprodukte gut miteinander vergleichen.

DFSI 2018: Dread-Disease-Versicherung im Preis-Leistungs-Check

Das Deutsche Finanz-Service-Institut (DFSI) hat die Dread-Disease-Versicherungen von fünf Anbietern untersucht und sowohl die Leistungen als auch die Prämienhöhen bewertet. Die Policen schneiden im Schnitt sehr gut ab, wobei vor allem zwei Angebote überzeugen.

Wichtig ist allerdings der Blick in die Versicherungsbedingungen. Gerade hinsichtlich der Leistungen gibt es zum Teil große Unterschiede. So leisten einige Policen beispielsweise auch bei Pflegebedürftigkeit, wenn diese bereits in jungen Jahren auftritt.

Das Testergebnis 2018 im Überblick

Versicherungsunternehmen Tarif Gesamtergebnis
Prisma Life Prisma moments hervorragend
Canada Life Schwere Krankheiten Vorsorge hervorragend
Nürnberger ErnstfallSchutz Premium sehr gut
Zurich Life Eagle Star Erweiterter Krankheits-Schutzbrief sehr gut
Die Bayerische Premium PROTECT gut

(Quelle)

So wurde getestet

Das DFSI versendete Anfragen zu einer Dread-Disease-Versicherung an die entsprechenden Versicherungsunternehmen. Fünf Anbieter meldeten sich zurück und schickten Angebote. Wenn eine Versicherung mehr als eine Police im Portfolio hatte, fand jeweils nur der leistungsstärkste Tarif Berücksichtigung.

Um eine bessere Vergleichbarkeit der Produkte zu erreichen, arbeiteten die Analysten mit fünf Modellkunden. Leistungen und Preise der einzelnen Versicherungen wurden für jeden Modellkunden gesondert ermittelt.

Die Modellkunden
  • Bankkaufmann (angestellt), geb. 1988, Nichtraucher, Vertragslaufzeit: 40 Jahre, Versicherungssumme: 50.000 Euro
  • Maschinenbauingenieur (angestellt), geb. 1968, Raucher, Vertragslaufzeit: 20 Jahre, Versicherungssumme: 100.000 Euro
  • Grundschullehrer (verbeamtet), geb. 1983, Nichtraucher, Vertragslaufzeit: 35 Jahre, Versicherungssumme: 50.000 Euro
  • Elektriker (selbständig), geb. 1978, Raucher, Vertragslaufzeit: 30 Jahre, Versicherungssumme: 75.000 Euro
  • Unternehmensberater (selbständig), geb. 1973, Nichtraucher, Vertragslaufzeit: 25 Jahre, Versicherungssumme: 250.000 Euro

Auswertung der Leistungen

Für die Bewertungen der Leistungen warfen die Analysten zunächst einen Blick auf die allgemeinen Vertragsbedingungen. Zusätzlich wurden Leistungen für elf verschiedene Krankheiten ermittelt und bewertet. Unter anderem spielten folgende Fragen bei der Bewertung eine Rolle:

  • Welche Krebserkrankungen sind versichert?
  • Welche Voraussetzungen gelten bei einem Schlaganfall?
  • Sind Kinder beitragsfrei mitversichert?
  • Gibt es eine Todesfallleistung?

Bewertung der Beitragshöhe

Bei der Beitragsbewertung erhielt jeweils das günstigste Angebot einen Punkt. Alle teureren Tarife bekamen je nach Höhe der Preisdifferenz weniger Punkte. Keinen Punkt erhielt, wer mehr als 30 Prozent teurer war, als das günstigste Angebot. Für das Gesamtergebnis werden die Punktzahlen addiert und die Tarife werden anschließend je nach Punktzahl mit einem Qualitätsurteil versehen.

Fazit zum Dread-Disease-Versicherungs-Test 2018

Die Zahl der Anbieter von Dread-Disease-Versicherungen ist recht übersichtlich. Alle Policen haben gemeinsam, dass der Versicherte im Leistungsfall eine Einmalzahlung erhält. Welche Krankheiten im Einzelfall versichert sind, ist jedoch bei jedem Anbieter verschieden.

Im Vergleich der Dread-Disease-Versicherungen kommen die Experten zu dem Schluss, dass die Qualität der geprüften Tarife insgesamt überzeugt. Trotzdem gibt es sowohl bei den Kosten als auch beim Leistungsumfang deutliche Unterschiede.

Wer solche Testergebnisse als erste Orientierung nutzt, sollte sich zusätzlich an einen Versicherungsberater wenden. Kontaktieren Sie dazu gerne unsere Versicherungsexperten oder fordern Sie direkt einen kostenfreien Tarifvergleich an.

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Diese 4 Dinge sollte man bei Vertragsabschluss beachten

Bevor man eine Dread-Disease-Versicherung abschließen kann, muss man sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Leidet zum Beispiel ein Versicherungsnehmer bereits seit vielen Jahren an Lungenbeschwerden, ist das Risiko deutlich größer, dass es zu einem Versicherungsfall im Zusammenhang mit den Atemwegen kommt. Hierbei ist es wichtig, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Andernfalls kann der Versicherer die Zahlung verweigern und dem Versicherungsnehmer kündigen.
Die Wartezeit eines Versicherungsvertrages definiert die Zeit, die nach Vertragsabschluss vergehen muss, bis die Versicherung leistet. Tritt der Versicherungsfall bereits vor Ablauf der Wartezeit ein, kann die Gesellschaft die Zahlung verweigern. Die Wartezeit unterscheidet sich je nach Anbieter und kann bei bis zu sechs Monaten liegen. Bei der Dread-Disease-Versicherung empfiehlt es sich also, sich rechtzeitig um den Versicherungsschutz zu kümmern.
Bei der Karenzzeit handelt es sich um die Zeitspanne zwischen Diagnose der Krankheit und der Zahlung der Versicherungssumme. Karenzzeiten sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meistens sehen Versicherer eine Karenzzeit von zwei Wochen vor. Wem es wichtig ist, im Ernstfall eine schnelle Leistung zu erhalten, sollte auf eine kurze Karenzzeit in den Vertragsbedingungen achten.
Vor Vertragsabschluss sollten Versicherungsnehmer auf die im Vertrag definierten Krankheiten achten. Auch wenn zahlreiche Krankheiten als versichert aufgeführt sind, können Einschränkungen bestehen. Beispielsweise kann Krebs zwar prinzipiell mitversichert sein, eventuell jedoch erst im fortgeschrittenem Stadium. Im Zweifelsfall sollte man bei Unklarheiten den Versicherer direkt ansprechen, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Dread-Disease-Versicherungen vergleichen

Die Dread-Disease-Versicherung ist auf dem deutschen Versicherungsmarkt noch vergleichsweise neu. Daher gibt es noch immer nur wenige Testergebnisse. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor Abschluss einer solchen Versicherung durch einen unabhängigen Experten beraten zu lassen und die Angebote der Dread-Disease-Versicherung zu vergleichen. Unsere Versicherungsberater helfen Ihnen gern, den passenden Versicherungsschutz für Sie zu finden.

Ein Vergleich lohnt sich nicht nur hinsichtlich der Kosten einer Dread-Disease-Versicherung. Auch die Aufnahmebedingungen können unterschiedlich ausfallen. Wurde man bei der einen Versicherung aufgrund der Krankengeschichte abgelehnt, nimmt ein anderer Versicherer einen u. U. trotzdem auf. Warte- und Karenzzeiten können sich ebenfalls unterscheiden.

Schließlich ist es bei der Dread-Disease-Versicherung besonders wichtig, auf die versicherten Krankheiten zu achten. Gerade da die Leistungen dieser Versicherung vertraglich klar definiert sind, ist ein Vergleich von Anbietern und deren Tarifen ratsam. Versicherungsnehmer sollten daher nach dem passenden Tarif suchen, der auch die für sie wichtigen Krankheiten versichert.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 27.05.2019 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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