Direktzusage

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Das erwartet Sie hier

Welche Vorteile eine Direktzusage für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat und wie Sie sie erfolgreich in Ihrem Unternehmen einführen.


Das Wichtigste in Kürze

  • Die Direktzusage oder Pensionszusage ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), bei der der Arbeitgeber eine garantierte Leistungszusage an seinen Arbeitnehmer macht.
  • Die Direktzusage profitiert von staatlicher Förderung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen Steuern und Sozialabgaben.
  • Direktzusagen sind für Mitarbeiter konzipiert, die lange im Unternehmen bleiben. Firmen können so ihren langfristigen Bedarf an Fachkräften sicherstellen.
  • Arbeitnehmer können das Kapital bei einem Arbeitgeberwechselmitnehmen, aber die Direktzusage nicht kündigen oder privat weiterführen.
  • In den letzten Jahren haben Direktzusagen stark an Beliebtheit verloren. Ein wichtiger Grund dafür ist der Einfluss der notwendigen Rückstellungen auf die Bilanz.

Direkt zum Inhalt

  1. Die Direktzusage im Überblick
  2. Alles Wichtige für Arbeitnehmer
  3. Vorteile für Arbeitgeber
  4. Kosten für Arbeitgeber
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. bAV Angebote vergleichen
Foto von Munkhjin Enkhsaikhan
zuletzt aktualisiert am

Das erwartet Sie hier

Welche Vorteile eine Direktzusage für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat und wie Sie sie erfolgreich in Ihrem Unternehmen einführen.

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  1. Die Direktzusage im Überblick
  2. Alles Wichtige für Arbeitnehmer
  3. Vorteile für Arbeitgeber
  4. Kosten für Arbeitgeber
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. bAV Angebote vergleichen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Direktzusage oder Pensionszusage ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), bei der der Arbeitgeber eine garantierte Leistungszusage an seinen Arbeitnehmer macht.
  • Die Direktzusage profitiert von staatlicher Förderung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen Steuern und Sozialabgaben.
  • Direktzusagen sind für Mitarbeiter konzipiert, die lange im Unternehmen bleiben. Firmen können so ihren langfristigen Bedarf an Fachkräften sicherstellen.
  • Arbeitnehmer können das Kapital bei einem Arbeitgeberwechselmitnehmen, aber die Direktzusage nicht kündigen oder privat weiterführen.
  • In den letzten Jahren haben Direktzusagen stark an Beliebtheit verloren. Ein wichtiger Grund dafür ist der Einfluss der notwendigen Rückstellungen auf die Bilanz.

Die Direktzusage im Überblick

So funktioniert die Direktzusage

Die Direktzusage ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Sie wird auch Pensions- oder Versorgungszusage genannt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine direkte Zusage des Unternehmens an die Mitarbeiter, dass diese schließlich eine Rente aus dem Betriebsvermögen erhalten werden. Es ist keine dritte Partei beteiligt. Für die Ansparung des notwendigen Kapitals und die Auszahlung muss der Arbeitgeber selber sorgen. Er legt dafür Geld zurück, das er intern oder extern investiert.

Alle Durchführungswege der bAV im Überblick


Die Direktzusage in Kürze

Art der BeiträgeArbeitgeber über Zuwendungen (keine Pflicht), Arbeitnehmer-Beiträge über Entgeltumwandlung.
Leistungen im AlterLebenslange Rente, Kapitalauszahlung.
BesonderheitDirekte Leistungszusage vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer.
Geeignet fürAbsicherung von gutverdienenden Angestellten sowie treuen Mitarbeitern.
Staatliche FörderungDie Beiträge sind bis zu einer gewissen Grenze sozial­versicherungsfrei und unbegrenzt steuerfrei.
Versteuerung im AlterZahlungen müssen während Rente nachträglich versteuert werden.
Optimale BeitragshöheDie Beiträge sollten die Grenze der Sozialabgabenfreiheit nicht überschreiten (4 % der BBG).
Nachträgliche Änderung der BeitragshöheBeträge können gesenkt oder erhöht werden.
Private WeiterführungIn der Regel nicht möglich.
KündigungKündigung ist in der Regel nicht möglich, Beiträge können aber auf ruhend gesetzt werden.
Absicherung von Invalidität oder TodesfallGegen einen Aufpreis können diese Risiken abgesichert werden.
Icon Angestellte

Alle wichtigen Informationen für Arbeitnehmer

Die wichtigsten Fragen für Arbeitnehmer beantworten wir im Kapitel „Die Direktzusage für Arbeitnehmer“ . Dort erfahren Sie, mit welchen Leistungen und Kosten Sie rechnen müssen.

Das sollten Arbeitgeber wissen

In unserem Kapital zur „Direktzusage für Arbeitgeber“ haben wir alle wichtigen Informationen über die Direktzusage zusammengefasst, die Sie als Arbeitgeber benötigen.

Icon Person mit Liste

Die Direktzusage für Arbeitnehmer

Für welche Arbeitnehmer ist eine Direktzusage sinnvoll?

Mitarbeiter, die lange im Unternehmen bleiben, profitieren besonders von der Direktzusage. Sie können so ihre drohenden Versorgungslücken bei der gesetzlichen Rente schließen. Interessant ist diese Form der bAV besonders für gut bezahlte Angestellte – zum Beispiel für Kaderleute, Geschäftsführer oder Vorstände. Sie können viel Steuern sparen. Denn die Beiträge der Direktzusage sowie der Unterstützungskasse sind im Gegensatz zu den anderen Formen der bAV unbegrenzt steuerfrei. Finanziert ein Arbeitnehmer die Direktzusage in Form einer Entgeltumwandlung, reduziert sich sein steuerbares Einkommen ebenfalls. Auch verringern sich seine Sozialabgaben.

Warum die bAV für Arbeitnehmer sinnvoll ist

Besonderheiten bei Gesellschafter-Geschäftsführern

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Man kann die Direktzusage auch dafür nutzen, Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH eine betriebliche Altersvorsorge zu geben. Allerdings hat deren betriebliche Altersvorsorge einige Besonderheiten:

  • Es müssen für sie keine Beiträge zum Pensions­versicherungsverein gezahlt werden, ihre Rückdeckungs­versicherung ist also verpfändbar.
  • Ihre Pensionszusage kann gekürzt werden, wenn ihr Gehalt wegen Liquiditätsproblemen sinkt.
  • Direktzusagen für Gesellschafter-Geschäftsführer werden nur anerkannt, wenn die Firma seit mindestens fünf Jahren besteht, der Gesellschafter-Geschäftsführer seit mindestens zwei bis drei Jahren dort arbeitet und die Leistungen nicht 75 Prozent des letzten Bruttogehalts übersteigen.
  • Die Finanzierbarkeit muss gewährleistet sein, beispielsweise durch eine Rückdeckungs­versicherung.
  • Ein Gesellschafterbeschluss muss die schriftlich festgehaltene Versorgungszusage absegnen.
  • Der Gesellschafter-Geschäftsführer hat nur einen Anspruch, wenn er vor seinem Renteneintrittsalter noch 10 Jahre im Unternehmen arbeitet.

Sechs Gründe, eine Direktzusage zu nutzen

  • Der Arbeitnehmer kann mit einer Direktzusage Vorsorgelücken schließen, die bei der gesetzlichen Renten­versicherung drohen.
  • Weil sich der ausbezahlte Lohn in der Regel reduziert, spart der Arbeitnehmer in der Ansparphase Steuern, denn die Beiträge zur Direktzusage sind unbegrenzt steuerfrei.
  • Das umgewandelte Entgelt ist bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sozial­versicherungsfrei.
  • Erst die späteren Versorgungsleistungen werden versteuert. Voraussichtlich ist dann der Steuersatz aber niedriger als während der Erwerbstätigkeit.
  • Direktzusagen eignen sich auch für gut verdienende Angestellte. Besonders, weil die Leistungshöhe unbegrenzt ist.
  • Falls das Unternehmen in Konkurs geht, ist die Direktzusage abgesichert.

Das spricht gegen eine Direktzusage

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  • Bei einem Stellenwechsel hat der Arbeitnehmer nicht den gesetzlichen Anspruch, dass sein neuer Arbeitgeber die Direktzusage weiterführt. Auch eine private Weiterführung ist nicht möglich.
  • Damit der Arbeitgeber später sicher eine Betriebsrente erhält, muss er mindestens drei Jahre im Unternehmen bleiben und beim Stellenwechsel mindestens 21 Jahre alt sein.
  • Die Direktzusage wird nicht im Sinne einer Riester-Rente gefördert. Dies ist nur bei externen Durchführungswegen der bAV möglich, etwa bei der Direkt­versicherung oder Pensionskasse.

Was leistet die Direktzusage?

Erreicht der Mitarbeiter das Rentenalter, erhält er eine Betriebsrente. Entscheidend für die Höhe der Beiträge sind üblicherweise die Dauer der Betriebszugehörigkeit und das Gehalt des Arbeitnehmers. Wird er während dem Berufsleben invalid oder verstirbt er, ist der Arbeitgeber verpflichtet, finanzielle Unterstützung an ihn bzw. an seine Hinterbliebenen zu leisten.


Was passiert in der Auszahlungsphase?

Erst in der Auszahlungsphase muss der Arbeitnehmer die geleisteten Zahlungen versteuern. Immerhin kommen ihm Freibeträge wie der Versorgungsfreibetrag und der Werbungskosten-Pauschbetrag zugute. Die Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge ist nicht nur als lebenslange Rente möglich, sondern auch als einmalige Zahlung. Ist beim Stellenwechsel noch nicht allzu viel Guthaben vorhanden, ist eine Kapitalauszahlung möglich. Die Betriebsrente aus der Direktzusage wird vollständig versteuert, in der Regel profitieren Betriebsrentner aber davon, dass der Steuersatz in der Rentenphase niedriger ist. Auf die Betriebsrente fallen darauf Beiträge zur Kranken- und Pflege­versicherung an, es gibt jedoch einen Freibetrag.


Direktzusage: Zusätzliche Leistungen sind möglich

Zusätzliche Leistungen können in die Direktzusage problemlos eingeschlossen werden, da diese Form der bAV in weiten Teilen frei gestaltet werden kann. Möglich sind etwa eine Invaliden- oder Hinterbliebenenrente. Wird eine Beitragsrückgewähr vereinbart, erhalten Angehörige im Todesfall des Sparers die bisher angesparten Beiträge zurück. Weiter können Direktzusagen mit anderen Formen der bAV kombiniert werden, beispielsweise mit der Direkt­versicherung oder Unterstützungskasse.

Icon Puzzle

Wie hoch sind die Beiträge für eine Direktzusage?

Bei der Beitragshöhe gibt es keine Vorschriften. Möglich ist dies als zusätzliche Leistung zum monatlichen Gehalt des Arbeitnehmers. Das Unternehmen kann aber auch einen Teil des Lohnes für die Direktzusage zurückbehalten, der Mitarbeiter verzichtet also auf Gehalt. Oft hat der Arbeitnehmer die Wahl, ob er einen Teil seines Verdienstes per Entgeltumwandlung direkt in die betriebliche Altersvorsorge einfließen lassen oder Einmalzahlungen dafür nutzen will. Bei der Direktzusage ist also eine flexible Beitragszahlung möglich: Sie kann laufend oder einmalig erfolgen.

Steuerlich profitieren von der Entgeltumwandlung Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Denn während der Ansparphase sind die Beiträge in unbegrenzter Höhe steuerfrei. Bis zu einer Grenze von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Renten­versicherung (West) besteht zusätzlich eine Sozial­versicherungsfreiheit.

Entgeltumwandlung einfach erklärt

So sind Direktzusagen abgesichert

Für Arbeitnehmer sind Direktzusagen sehr sicher. Alle Unternehmen, die Direktzusagen an ihre Mitarbeiter machen, zahlen Beiträge an den Pensionssicherungsverein (PSV). Wenn eines der Unternehmen Pleite geht, springt die Auffangeinrichtung des PSV ein. Sie zahlt die Renten, die den Mitarbeitern aus ihren bisherigen Jahren im Betrieb zustehen. Auch Unternehmen können sich mit einer speziellen Rückdeckungs­versicherung absichern. So erfüllen sie zum Beispiel ihre Zahlungsverpflichtungen, wenn ein Mitarbeiter frühzeitig invalide wird.


Icon Wegweiser

Welche Optionen gibt es bei einem Arbeitgeberwechsel?

Man kann das durch eine Direktzusage angesparte Kapital grundsätzlich in das Versorgungssystem eines anderen Arbeitgebers mitnehmen, auch wenn es keinen Anspruch darauf gibt, dass dieser die Versorgungszusage übernimmt. Kündigen oder privat weiterführen kann man die Versicherung nach einem Arbeitgeberwechsel jedoch nicht, es sei denn, es wurde nur eine sehr geringe Summe angespart. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer auf seine Ansprüche verzichten und eine Einmalzahlung erhalten.

Wann kann man sein bAV-Kapital bei Jobwechsel sicher mitnehmen?

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Eine sogenannte unverfallbare Anwartschaft auf Leistungen der Direktzusage gibt es, wenn man beim Verlassen des Unternehmens mindestens drei Jahre lang dort gearbeitet hat und mindestens 21 ist. Ist dies der Fall, hat man auch bei einem Arbeitgeberwechsel oder einer Insolvenz der Firma einen Leistungsanspruch. Es ist jedoch möglich, dass diese Frist verkürzt ist oder entfällt – es kommt auf individuelle Regelungen im Arbeitsvertrag an.

Die Direktzusage für Arbeitgeber

Welche Arbeitgeber profitieren von der Direktzusage?

Da Unternehmen die Verwaltung bei der Direktzusage in der Regel selbst übernehmen, lohnt sich diese Art der betrieblichen Altersvorsorge vor allem für mittlere und große Arbeitgeber. Für kleinere Firmen ist der Bürokratieaufwand in der Regel höher als die zu erwartenden Steuerersparnisse. Auch ist fraglich, ob sie die Risiken selbst tragen können. Hier finden Sie eine Übersicht aller Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge – ein anderes Modell passt eventuell besser zu Ihrem Unternehmen.


Vier Gründe, eine Direktzusage einzurichten

  • Der Arbeitgeber spart bei der Direktzusage Steuern. Denn die Pensionsrückstellungen schmälern den Gewinn.
  • Die Liquidität des Unternehmens ist höher als bei anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge. Denn die Beiträge der Direktzusage bleiben im Unternehmen und werden nicht an externe Vorsorgeeinrichtungen abgegeben.
  • Die Erträge aus den Rücklagen sind für das Unternehmen frei verfügbar. Somit kann der Arbeitgeber die Zuführung der Direktzusage nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten.
  • Mit einer Direktzusage kann ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter motivieren und langfristig an das Unternehmen binden.

Das spricht dagegen

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  • Unternehmen haben bei der Direktzusage gewisse Risiken. So sind sie beispielsweise verpflichtet, wenn ein Mitarbeiter vorzeitig invalide wird. Mit einer Rückdeckungs­versicherung kann er sich aber absichern.
  • Bei der Direktzusage verwaltet das Unternehmen in der Regel die Beiträge selbst. Dementsprechend höher ist der Aufwand. Es besteht aber die Möglichkeit, die Anlageverantwortung z.B. auf einen Pensionsfonds zu übertragen.
  • Unternehmen müssen bei der Direktzusage ihre Versorgungsverpflichtung in der Bilanz ausweisen. Dies kann die Bilanzkennziffern und die Eigenkapitalrelation verschlechtern. Für Investoren sind diese Kennzahlen oft entscheidend.

Experten-Tipp:

„Die Direktzusage spielt faktisch heute kaum noch eine Rolle. Viele Unternehmen scheuen die mit der Zusage verbundene Bilanzberührung dieses Versorgungsmodells.“

Foto von Stephan Seidenfad
Signatur von Stephan Seidenfad
Stephan Seidenfad
Experte für betriebliche Altersvorsorge

So finanzieren Arbeitgeber die Direktzusage

Icon Hand mit Pfeil

So wird die Direktzusage finanziert

Die Betriebsrenten werden aus dem Betriebsvermögen finanziert. Dazu investiert der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter firmeneigenes Geld und legt es im oder außerhalb des Unternehmens während mehreren Jahren an, um dann daraus später Betriebsrenten zu finanzieren. Meist kommt das Geld für die Direktzusage ausschließlich vom Arbeitgeber. Aber eine Finanzierung durch eine Entgeltumwandlung – also dadurch, dass Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttolohns in Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge umwandeln – ist ebenfalls möglich. Bei der Direktzusage gibt es keine Verpflichtung, einen Arbeitgeberzuschuss zu zahlen. Der Arbeitgeber bildet für die Direktzusage Rückstellungen in der Bilanz.


Wie kann die Direktzusage im Unternehmen gestaltet werden?

Es gibt es unterschiedliche Arten, wie ein Unternehmen seine Direktzusage gestaltet:

  • Feste Rentenhöhe:
    Der Chef verspricht seinen Mitarbeitenden eine feste spätere Rentenhöhe. Beispielsweise 20 Euro pro Monat für jedes Jahr im Betrieb. Dieses Modell wird aber heute nicht mehr so oft gewählt.
  • Feste Beiträge und Zinsen:
    Dieses Art der Direktzusage kommt heute oft zum Tragen: Der Arbeitgeber garantiert eine bestimmte Beitragshöhe inklusive Verzinsung. Die Beitragshöhe hängt dabei vom Unternehmenserfolg ab. Bei der Zinshöhe kann sich ein Arbeitgeber nach dem Garantiezins bei den Lebens­versicherungen richten. Weiter gibt es die Möglichkeit, dass die Firma zwar feste Beiträge verspricht, sich aber bei der Verzinsung nicht festlegt. Der Arbeitgeber ist lediglich dazu verpflichtet, die Beiträge im Wert zu erhalten.

Icon Balkendiagramm

Der Arbeitgeber wählt die Geldanlage

Arbeitgeber sind selbst für die Geldanlage für die Betriebsrenten der Angestellten zuständig. Sie können sich frei entscheiden, ob sie das Geld lieber intern oder extern investieren. Die flexible Anlage ermöglicht hohe Renditen, eine Absicherung ist über eine Rückdeckungs­versicherung möglich.


Beiträge für den Pensionssicherungsverein

Arbeitgeber, die eine Direktzusage eingerichtet haben, müssen Beiträge an den Pensionssicherungsverein leisten. Denn bei diesem handelt es sich um eine ver­pflichtende Absicherung. Hinzu kommen die Beiträge für Rück­versicherungen.


Icon Graph

Herausforderung Niedrigzinsphasen

In Niedrigzinsphasen steigen die Rückstellungen, die Unternehmen für ihre Pensionsverpflichtungen bilden müssen. Das wiederum wirkt sich negativ auf ihre Bilanz aus und senkt den Unternehmenswert. Unter anderem aus diesem Grund haben sich viele Unternehmen seit 2002 für andere Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge entschieden. Pensionszusagen lassen sich beispielsweise in eine Unterstützungskasse oder einen Pensionsfonds auslagern.

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Aktuelle Testberichte zur Direktzusage

Kompetenzrating des IVFP 2022

Tests, die sich ausschließlich mit Direktzusagen befassen, gibt es derzeit noch nicht. Ein Anhaltspunkt liefert aber das Kompetenz­rating des Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). 2022 untersucht es 25 Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge. Bewertet wurden die Qualität der Beratung, die Haftung, der Service und die Verwaltung. 17 Anbieter erhielten die Höchstwertung und somit das Qualitätsurteil „exzellent“ (Quelle). Darunter:

Diese Versicherer bieten Unternehmen teilweise an, Direktzusagen auszulagern. Auch können dort Arbeitgeber ihre Risiken mit einer Rückdeckungs­versicherung minimieren. Mehr zu den Testresultaten erfahren Sie auf unserer umfassenden Seite zu aktuellen Testberichten der betrieblichen Altersvorsorge:

Aktuelle Testberichte zur betrieblichen Altersvorsorge (2022)

Direktzusage: Angebote vergleichen und fachliche Beratung nutzen

Prüfen Sie auch andere Durchführungswege

Bevor sich ein Arbeitgeber für eine Direktzusage entscheidet, lohnt sich ein Vergleich mit den anderen 5 Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Neben der Direktzusage sind folgende Wege möglich:

Ist klar, dass eine Direktzusage für Ihr Unternehmen infrage kommt, dann informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Direktzusage profitabel in das Unternehmen eingeführt werden kann.


Icon Sprechblasen

Wir beraten Sie gerne

Haben Sie Fragen zur Direktzusage oder anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge oder Interesse daran, eine betriebliche Altersvorsorge für Ihr Unternehmen einzurichten? Wir unterstützen Sie gerne. Lassen Sie sich von unseren Experten für die bAV beraten oder fordern Sie unverbindlich ein passgenaues Angebot erstellen.

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Katharina Burnus
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