Versicherungen für Hausverwaltungen

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Das erwartet Sie hier

Welche Versicherungen Sie als Hausverwalter brauchen und wie Sie sich kostengünstig umfassend versichern können.

Inhalt dieser Seite
  1. Optimaler Versicherungsschutz
  2. Versicherungen für das Gebäude
  3. Büro und Tätigkeit versichern
  4. Kosten der Versicherungen
  5. Versicherungen vergleichen
  6. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Hausverwaltungen müssen sowohl die Gebäude, die sie verwalten, als auch ihre eigene Tätigkeit umfassend absichern.
  • Sie sind gesetzlich verpflichtet, eine Vermögensschadens­haftpflicht­versicherung abzuschließen.
  • Die Kosten einiger Versicherungen werden nicht von der Hauserwaltung, sondern von den Eigentümern getragen.
  • Oft ist es sinnvoll, ein umfassendes Versicherungskonzept bei einem Anbieter zu vereinbaren und so Geld zu sparen.

So sieht umfassender Versicherungsschutz für Hausverwaltungen aus

Diese Vorteile bietet ein gutes Versicherungskonzept für Hausverwaltungen

  • Versicherung des verwalteten Gebäudes gegen zahlreiche Gefahren – die richtigen Versicherungen schützen vor Schadensersatzansprüchen ebenso wie vor den Kosten von Schäden durch Wetter, Vandalismus, etc.
  • Versicherung der Tätigkeit als Hausverwalter – eine Berufs­haftpflicht­versicherung ist hier sogar Pflicht und kann sich als existenzsichernd erweisen
  • Versicherung von Büro und Ausstattung der Hausverwaltung – Versicherungen fangen die finanziellen Folgen von Schäden an der Betriebsausstattung und erzwungenen Arbeitsunterbrechungen ab
  • Ausreichend hohe Versicherungssummen – die Deckungssummen entsprechen gesetzlichen Bestimmungen und sind realistisch gewählt
  • Günstige Versicherungspakete – mögliche Kosteneinsparungen durch die Kombination mehrerer Policen werden genutzt

Wir unterstützen Sie gerne

Wir beraten Sie gerne dabei, ein passendes Versicherungskonzept für die von Ihnen verwalteten Immobilien zusammenzustellen. Wenden Sie sich direkt an unser Makler-Team oder nutzen Sie unser Formular, um ein auf Ihren Betrieb zugeschnittenes Angebot zu erhalten.

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Versicherungen für den verwalteten Gebäudebestand

Wohngebäude­versicherung für Hausverwaltungen

Die Wohngebäude­versicherung für Hausverwaltungen übernimmt natürlich die grundlegenden Leistungen, die auch bei einer normalen Gebäude­versicherung gewährleistet sind. Das beinhaltet die Absicherung von Schäden, die durch

  • Sturm/Blitzschlag
  • Hagel
  • Überschwemmung
  • Vandalismus

oder ähnliche Vorfällen entstanden sind. In der Regel sind auch Zubehör und weitere Grundstücksbestandteile wie z. B. Gartenanlagen in der Absicherung enthalten. Zusätzlich können meist noch Elementarschäden wie z. B. Überschwemmung und Erdbeben abgesichert werden.

Glas­versicherung für Hausverwaltungen

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Im Versicherungsumfang sind in der Regel alle mit dem Gebäude fest verbundenen Außen- und Innenverglasungen enthalten sowie die Erneuerung von Anstrichen und Malereien. Die Glas­versicherung gehört zu den sogenannten „Allgefahren­versicherungen“, das bedeutet, sie sichert jegliche Ursachen für den Glasbruch ab, die nicht explizit ausgeschlossen wurden.

Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung für Hausverwaltungen

Wenn Hauseigentümer ihre Pflichten verletzen, z. B. wenn nicht dafür Sorge wegtragen wird, dass der Gehweg bei Glätte oder Schnee geräumt wird, und ein Passant stürzt und sich dabei Verletzungen zuzieht, so leistet die Haus-und-Grundbesitzer­haftpflicht. Berechtigte Schadenersatzansprüche werden von der Versicherung bezahlt, unberechtigte Forderungen werden abgewehrt. Wenn die Sache vor Gericht geht, übernimmt die Versicherung die Kosten für den Rechtsstreit.

Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherungen im Test

Wichtige Versicherungen für das Büro und die Tätigkeit der Hausverwaltung

Betriebs­haftpflicht­versicherung für Hausverwalter

Bei der Verwaltung von Immobilien entstehen viele Risiken, die durch eine Betriebs­haftpflicht­versicherung für Hausverwalter abgesichert werden können. Die Betriebs­haftpflicht für Hausverwaltungen übernimmt die Zahlung von berechtigten Forderungen und wehrt unberechtigte Schadensforderungen ab. Die Haftung wird übernommen für Personen-, Sach-, sowie Vermögensschäden.

Kosten und Leistungen der Betriebs­haftpflicht

Die Vermögensschadens­haftpflicht ist Pflicht

Die Vermögensschaden­haftpflicht für Hausverwaltungen sichert die Tätigkeiten einer Hausverwaltung ab. Wenn der Hausverwalter einen Fehler begeht und eine dritte Person dadurch finanziell geschädigt wird, so übernimmt die Vermögensschaden­haftpflicht die entstandenen Kosten. Wichtig ist, dass bei Vertragsabschluss genaue Angaben über die Art der Tätigkeit gemacht werden, damit keine Versicherungslücken entstehen. Mehr dazu, wie die Vermögensschadens­haftpflicht für Hausverwaltungen aussehen muss, können Sie hier nachlesen:

Vermögensschadens­haftpflicht für Hausverwalter

Berufs­haftpflicht für Immobilienverwalter

Geschäftsinhalts­versicherung

Die Ausstattung der Räumlichkeiten der Hausverwaltung werden durch eine Inhalts­versicherung optimal abgesichert. Gesichert sind technische sowie kaufmännische Betriebseinrichtungen, inklusive aller darin befindlichen Gegenstände. Dabei werden beispielsweise Schäden abgesichert, die durch Leitungswasser, Feuer, Einbruchdiebstahl, Sturm Hagel oder durch Elementargefahren entstehen.

Darauf müssen Sie bei der Inhalts­versicherung achten


Betriebs­unterbrechungs­versicherung

Wenn es durch bestimmte Umstände (beispielsweise durch einen Brand im Bürogebäude) zu einer Unterbrechung des Betriebs kommt, übernimmt die Betriebs­unterbrechungs­versicherung die Zahlung der anfallenden Kosten. Dazu gehören beispielsweise der Ersatz von laufenden Kosten (wie Lohnzahlungen) und anfallenden Zahlungen.

So sichern Sie Betriebsunterbrechungen ab


Daten und Elektronik absichern

Durch die Elektronik­versicherung sind die Anlagen und Geräte der Hausverwaltung optimal abgesichert. Durch eine zusätzliche Daten­versicherung können Kosten für die Datenwiederherstellung und für die Wiederherstellung von Programmen vermieden werden, da die Versicherung diese übernimmt. Auch eine Cyber-Versicherung kann sich lohnen, um z.B. für den Fall eines Hackerangriffs abgesichert zu sein.

Kosten der Versicherungen für Hausverwaltungen

Kosten richten sich nach individuellen Gegebenheiten

Da für jede einzelne Versicherung unterschiedliche Kostenfaktoren gelten, sind pauschale Aussagen zur Kostenhöhe kaum möglich. Finanzelle Entlastungen gibt es dadurch, dass viele Kosten von der Steuer abgesetzt werden oder auf Mieter umgelegt werden können.

Experten-Tipp:

„Die Beitragshöhe eines Versicherungskonzepts für Hausverwaltungen richtet sich vorrangig nach der Art und Anzahl der versicherten Risiken. Auch die Höhe der Deckungssumme und des Selbstgehalts sowie die Anzahl der versicherten Mitarbeiter ist maßgeblich für die Höhe des Beitrags.“

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Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Diese Kosten gehen an Eigentümer oder Mieter

Generell gilt, dass die Kosten für Versicherungen, die der Hausverwalter „in Vertretung“ des Auftraggebers abschließt, ihn zunächst nicht unmittelbar betreffen. Dies gilt für die Gebäude­versicherung und die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht­versicherung. Die Kosten dieser Versicherungen gehen zu Lasten des Eigentümers bzw. der Eigentümergemeinschaft oder werden auf die Mieter umgelegt.

Der Hausverwalter ist hier nur insoweit berührt, wenn er für keinen adäquaten Versicherungsschutz sorgt und sich dadurch Pflichtverletzungen gegenüber seinem Auftraggeber schuldig macht. Das ist dann womöglich ein Fall für die Vermögensschaden­haftpflicht­versicherung.


Diese Kosten trägt die Hausverwaltung selbst

Anders sieht es mit Versicherungen aus, die Risiken im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeit als Hausverwaltung absichern. Die Kosten für diese Versicherungen sind von der Hausverwaltung unmittelbar zu tragen. Dies gilt u. a. für:

Sie können allenfalls im Rahmen der Vergütung für die Hausverwalter-Tätigkeit an Auftraggeber weitergegeben werden. Das ist aber eine Frage des Marktes und des Wettbewerbs.


Mögliche Kostenfaktoren

Bei den Prämien für die einzelnen Versicherungen spielen je nach Versicherungsart und -umfang folgende Faktoren eine Rolle:

  • die vereinbarte Deckungssumme
  • die Größe und Anzahl der verwalteten Gebäude bzw. Wohneinheiten
  • vereinbarte Selbstbeteiligungen
  • der Geschäftsumsatz
  • die Zahl der Mitarbeiter
  • der Versicherungsgegenstand

Details zu Kostenfaktoren und Beispielrechnungen für die verschiedenen Versicherungen finden Sie auf deren Seiten.

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Versicherung für Hausverwaltung – Kosten und Leistung vergleichen

Darauf sollten Sie achten

Generell gilt bei der Versicherung für Hausverwaltung: Die Kosten sollten so niedrig wie möglich sein, gleichzeitig sollte der Versicherungsschutz die Risiken der Hausverwalter-Tätigkeit möglichst umfassend abdecken. Daher sind bei Angebots-Vergleichen immer Preis und Leistung zu betrachten. Zudem gibt es Versicherer, die spezielle Versicherungskonzepte extra für Hausverwaltungen entwickelt haben.

Mehr zum Rahmenvertrag für Hausverwaltungen

Expertinnen-Tipp:

„Nicht nur aus Kostengründen lohnt es sich für Hausverwaltungen, alle Versicherungen „unter einem Dach“ zu haben: Für alle Policen gibt es dann lediglich einen Ansprechpartner – den Versicherungsmakler – mit dem man im Idealfall schon viele Jahre vertrauensvoll zusammenarbeitet. Der Verwaltungsaufwand ist dann deutlich niedriger.“

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Katharina Krech
Beraterin

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Fazit

Hausverwalter benötigen zahlreiche Versicherungen – sowohl das Gebäude selbst als auch ihre Tätigkeit muss ausreichend gegen Risiken abgesichert sein. Eine Vermögensschadens­haftpflicht ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Oft ist es sinnvoll, Versicherungen gebündelt abzuschließen.

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Katharina Tennius
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