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Das erwartet Sie hier

Wie die Kapitallebens­versicherung funktioniert, was sie kosten kann und über welche Alternativen Sie nachdenken können, um eine höhere Rendite zu erhalten.

Inhalt dieser Seite
  1. Das empfehlen wir
  2. Für wen ist diese Versicherung sinnvoll?
  3. Wichtige Leistungen
  4. Kosten und steuerliche Behandlung
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Kapitallebens­­versicherungen im Vergleich
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Die Kapitallebens­versicherung kombiniert die Absicherung von Angehörigen im Todesfall mit einem Sparplan für die Altersversorgung.
  • Der große Vorteil der kapitalbildenden Lebens­versicherung ist, dass die Auszahlung der Versicherungs­summe in jedem Fall erfolgt – bei Erleben an den Versicherungs­nehmer, bei dessen vorzeitigem Tod an die begünstigte Person.
  • Aufgrund niedriger Renditen ist eine Kapitallebens­versicherung derzeit jedoch weniger sinnvoll als andere Formen der Absicherung.

Unsere Empfehlungen für die optimale Lebens­versicherung

Das bietet die Kapitallebens­versicherung

Eine Kapitallebens­versicherung ist eine sogenannte gemischte Lebens­versicherung, die die vereinbarte Versicherungs­summe sowohl im Todesfall als auch im Erlebensfall auszahlt. Wer eine Kapitallebens­versicherung abschließt, tut dies in der Regel, um von diesen Vorteilen zu profitieren:

  • Hinterbliebenen­vorsorge
  • Private Altersvorsorge
  • Sichere Geldanlage
  • Garantierte Auszahlung
  • Flexible Laufzeit und Beitrags­höhe

Wieso wir von klassischen Kapitallebens­versicherungen abraten

Allerdings haben klassische Kapitallebens­versicherungen auch erhebliche Nachteile. Einer der größten ist, dass die Kapitallebens­versicherung nur eine geringe Rendite erzielt. Das liegt an einem niedrigen Garantiezins von 0,9 Prozent und geringen Überschüssen. Die Rendite einer klassischen Kapitallebens­versicherung kann also nicht mit der Inflation (hier sehen Sie eindrucksvoll, wie sich die Kaufkraft des Dollars entwickelt hat) mithalten.

Experten-Tipp:

„Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist der klügste Weg der Vorsorge­ für das Alter eine fondsgebundene Renten­versicherung. Hier können Kunden von Anfang an von den Marktbewegungen diverser Fonds und ETFs partizipieren. Sprechen Sie mit Ihrem Berater über die breite Fondsauswahl der Anbieter und suchen sich die Bereiche heraus, die für Ihren Anlage­horizont und Risikobereitschaft passend sind.“

Foto von Dennis Jörißen
Dennis Jörißen
Berater

Kostenfreier Tarifvergleich zur Kapitallebens­versicherung

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Für wen ist die Kapitallebens­versicherung sinnvoll?

Mögliche Gründe für den Abschluss

Zielgruppe Familien

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Die Kapitallebens­versicherung ist eine sichere Art der Altersvorsorge, mit der gleichzeitig Hinterbliebene abgesichert werden können. Daher eignet sie sich vor allem für Familien. Besonders, wenn in jungen Jahren mit dem Sparen begonnen wird, kann man sich ein hohes Zusatzeinkommen für das Alter sichern.

Kreditabsicherung

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Die Kapitallebens­versicherung eignet sich auch als Kreditabsicherung. Mit der Auszahlungssumme kann ein laufender Kredit getilgt werden, sodass der Versicherte beispielsweise schuldenfrei in die Rente starten kann. Verstirbt der Versicherte vorher, sind auch die Angehörigen abgesichert und können den Kredit mit der Versicherungs­summe bedienen.

Finanzierung eines konkreten Wunsches

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Wer sich im Alter einen bestimmten Wunsch erfüllen und zum Beispiel eine Weltreise machen möchte, kann hierfür ebenfalls die Kapitallebens­versicherung nutzen.

Tipp: Passen Sie die Versicherung Ihren Zielen an

Bei der Kapitallebens­versicherung können sowohl die Vertragslaufzeit als auch die Höhe der Versicherungs­summe individuell vereinbart werden. Wenn Sie bereits wissen, wofür Sie das Geld verwenden möchten, sollten Sie vorher möglichst genau Ihren Kapitalbedarf ermitteln. Auch die Laufzeit kann daran angepasst werden, denn diese muss nicht zwingend mit dem Eintritt in die Rente enden.

Leistungen der Kapitallebens­versicherung

Was bietet die Kapitallebens­versicherung

  • Finanzielle Absicherung für Hinterbliebene: Wenn der Versicherte stirbt, wird den Angehörigen die vereinbarte Summe ausgezahlt.
  • Altersvorsorge: Diese Versicherungs­art bietet zusätzlich zum Hinterbliebenen­schutz eine stabile Geldanlage fürs Alter.
  • Versorgung der Banken bei laufenden Krediten: Wenn die Versicherungs­summe hoch genug ist, werden die Kredite im Todesfall vom Versicherer abbezahlt und belasten dadurch nicht die Hinterbliebenen­.
  • Überschussbeteiligung: Erwirtschaftet das Versicherungs­unternehmen Überschüsse, so werden diese dazu verwendet, den Beitrag des Versicherten dauerhaft zu senken oder sie werden angespart und der Versicherungs­summe zugeschlagen.
  • Beitrags­freistellung: Wenn man über einen bestimmten Zeitraum hinweg die Beiträge zur Kapitallebens­versicherung nicht zahlen kann, sollte eine Beitrags­freistellung beantragt werden. Der Vertrag bleibt trotzdem bestehen, wenn auch mit verminderter Versicherungs­summe.
  • Option einer lebenslangen Rente
  • Kann für die Absicherung einer Immobilienfinanzierung genutzt werden
  • Anlage­ ohne Risiko: Die Auszahlung einer bestimmten Summe und ein bestimmter Zinssatz sind garantiert.

Kapitallebens­versicherung und Risikolebens­versicherung – was ist der Unterschied?

Neben der Kapitallebens­versicherung gibt es auch die Risikolebens­versicherung. Beide Versicherungen zahlen eine vereinbarte Summe, falls der Versicherungs­nehmer stirbt. Somit ermöglichen es beide, die Ableistung von Krediten, das Weiterbestehen eines Unternehmens oder die Versorgung von Hinterbliebenen­ abzusichern. Der große Unterschied ist, dass die Auszahlung bei der Risikolebens­versicherung nur im Todesfall erfolgt. Darum ist sie auch kostengünstiger.

Mehr zur Risikolebens­versicherung

Sichere, aber niedrige Zinsen

Durch eine kapitalbildende Lebens­versicherung profitieren Versicherte von einer stabilen Geldanlage. Die Beiträge werden mit einem gesetzlichen Mindest­zins (Höchstrechnungszins) von derzeit 0,9 Prozent verzinst, der für neue Verträge weiter sinken wird – die aktuell sehr niedrigen Zinsen erschweren es Versicherern, die versprochenen Zinsen zu erwirtschaften. Die Versicherungs­unternehmen sind bei der Kapitallebens­versicherung dazu verpflichtet, die Sparbeiträge vorrangig in sehr sichere Anlage­formen zu investieren und müssen einen Teil der erzielten Gewinne an die Versicherten ausschütten.

Die Garantieverzinsung in der Kapitallebens­versicherung gilt für den Anteil des Versicherungs­beitrags, der nach Abzug der Abschluss- und Verwaltungskosten sowie der Todesfallleistung übrig ist. Auch das reduziert die Rendite. Die Abschlusskosten sind mittlerweile auf maximal 2,5 Prozent der Gesamtsumme der Beiträge gedeckelt. Die Überschüsse bei der Kapitallebens­versicherung sind nur gering, da keine risikoreichen Investments erlaubt sind.

Diese Auszahlungen sind möglich

Die Kapitallebens­versicherung kann als einmalige Auszahlung oder als monatliche Rente ausgezahlt werden. Oft sind auch Mischformen möglich. Wie genau das aussehen kann und was sich besonders empfiehlt, können Sie hier nachlesen:

Auszahlung der Kapitallebens­versicherung

Kapitallebens­versicherung ohne Gesundheits­fragen

Einige Versicherungs­unternehmen bieten Kapitallebens­versicherungen ohne Gesundheits­prüfung an. Im Gegenzug werden dann allerdings häufig höhere Beiträge fällig oder es wird eine Wartezeit vereinbart, die mehrere Jahre umfassen kann. Stirbt der Versicherte in dieser Zeit an einer Krankheit, werden nur die eingezahlten Beiträge ausgezahlt. Bei Tod durch einen Unfall gilt jedoch keine Wartezeit. Hier greift der Versicherungs­schutz sofort. Das heißt, im Leistungs­fall erhält die begünstigte Person die volle Versicherungs­summe.

Beachten Sie, dass Sie die vor Vertragsschluss gestellten Fragen auf jeden Fall wahrheitsgemäß und vollständig beantworten sollten. Andernfalls ist der Versicherer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.


Wie funktioniert die Kündigung?

Lebensumstände können sich ändern und man kann in eine Situation geraten, in der man sich seine Lebens­versicherung nicht mehr leisten kann. Trotzdem ist die Vertragskündigung in den meisten Fällen nicht zu empfehlen. Zwar garantiert das Versicherungs­unternehmen einen Rückkaufswert, der in den Vertragsunterlagen festgehalten ist, dieser ist jedoch gerade in den ersten Jahren viel niedriger als die bis dahin eingezahlten Beiträge.

Hinzu kommt, dass unter Umständen die gesamte Rückkaufsumme versteuert werden muss, wenn die Bedingungen des steuerlichen Vorteils nicht erfüllt werden. Aus diesem Grund sollte eine Kündigung gut durchdacht sein und immer nur die letzte Möglichkeit darstellen. Eine Alternative zur Kündigung stellt eine Beitrags­freistellung dar. Hierbei zahlt der Versicherungs­nehmer keine Beiträge mehr ein und die Versicherungs­summe wird entsprechend reduziert. Der Versicherungs­schutz bleibt jedoch bestehen.

Was kostet eine Kapitallebens­versicherung?

So setzen sich die Beiträge zusammen

Die Beiträge einer kapitalbildenden Lebens­versicherung setzen sich aus drei Teilen zusammen:

  • dem Sparanteil
  • dem Risikoanteil und
  • den Verwaltungs- und Vertriebskosten

Der Sparanteil ist der größte Posten. Er macht zwischen 75 und 80 Prozent des Beitrags­ aus und hängt von der Höhe der Versicherungs­summe ab.

Der Risikoanteil berechnet sich aus dem Sterberisiko, welches von der Gesundheit und dem Alter des Versicherten abhängt. Je jünger man bei Vertragsabschluss ist, desto geringer fällt dieser Anteil aus.

Zu den Verwaltungs- und Vertriebskosten gehört unter anderem die Maklerprovision. Seit 2008 besteht die Pflicht, diese Gebühren im Vertrag auszuweisen. Hier lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Policen, denn diese Kosten können einen ziemlich hohen Betrag ausmachen und sind je nach Versicherungs­unternehmen unterschiedlich hoch.


Versteuerung der Kapitallebens­versicherung

Seit 2005 müssen Erträge aus der Kapitallebens­versicherung voll versteuert werden. Werden jedoch zwei Bedingungen erfüllt, reduziert sich die Steuerlast um 50 Prozent. Dafür muss der Versicherungs­vertrag

  • eine Laufzeit von mindestens 12 Jahren haben und
  • die Auszahlung der Versicherungs­summe darf nicht vor dem 62. Geburtstag erfolgen.

Bei Verträgen, die vor 2012 abgeschlossen wurden, liegt die Altersgrenze bei 60 Jahren. Beachten Sie: Steuern müssen nicht auf die gesamte Versicherungs­summe gezahlt werden. Versteuert wird die Differenz aus Auszahlungssumme und Summe der eingezahlten Beiträge.

Was kostet Sie eine Kapitallebens­versicherung?

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Die Kapitallebens­versicherung im Test (2021)

Aktuell gibt es zur Kapitallebens­versicherung keine spezifischen Testergebnisse. Für eine erste Orientierung haben wir für Sie jedoch alle aktuellen Tests von unabhängigen Ratingagenturen zur Lebens­versicherung allgemein zusammengetragen und ausgewertet. Alle Testergebnisse und Testsieger finden Sie hier:

Lebens­versicherungen im Test (2021)

Kapitallebens­versicherung im Vergleich

Kapitallebens­versicherungen vergleichen

Schließt man eine Kapitallebens­versicherung ab, geht man eine sehr langfristige Bindung ein. Deshalb ist es wichtig, sich vor Vertragsabschluss bestmöglich zu informieren und die Angebote zu vergleichen. Entscheidend ist oft die Höhe der Gebühren. Auch wenn diese inzwischen durch den Gesetzgeber gedeckelt wurden, unterschieden sich die Anbieter hier zum Teil noch deutlich voneinander.


Einzelverträge sind besser

Handelt es sich um einen Kombi-Vertrag, der neben der Kapitallebens­versicherung auch eine Berufs­unfähigkeits­versicherung oder Unfall­versicherung enthält, erlischt mit der Beitrags­freistellung der Berufs­unfähigkeits- bzw. Unfallschutz. Aus diesem Grund wird in der Regel von der Kombination mehrerer Versicherungen abgeraten.


Alternativen zur Kapitallebens­versicherung

Da die Kapitallebens­versicherung in den letzten Jahren immer wieder in der Kritik stand, sollten auch andere Versicherungen in Erwägung gezogen werden. Für eine Absicherung der Angehörigen kommt beispielsweise eine Risikolebens­versicherung in Frage. Bei einer fondsgebundenen Lebens­versicherung ist das Risiko höher und Sie müssen auf die Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten achten. Dafür jedoch stehen die Chancen auf eine gute Rendite besser. Für die eigene Altervorsorge eignen sich gleich mehrere Produkte.

Wenn Sie in diesem Bereich Beratungsbedarf haben, wenden Sie sich gerne an uns. Unsere Versicherungs­berater helfen Ihnen gern dabei, die optimale Absicherung zu finden.

Mehr zu den verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge

Kostenfreier Tarifvergleich zur Kapitallebens­versicherung

Passgenau und individuell von unseren mehrfach ausgezeichneten Experten erstellt.

Fazit

Die Kapitallebens­versicherung ist prinzipiell ein attraktives Produkt, da sie sowohl zur Altersvorsorge als auch zur Absicherung von Hinterbliebenen­ genutzt werden kann. Leider verspricht die klassische Kapitallebens­versicherung derzeit jedoch so niedrige Zinsen, dass Sie über Alternativen nachdenken sollten.

Die häufigsten Fragen zur Kapitallebens­versicherung

Was ist eine Kapitallebens­versicherung?

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Eine Kapitellebens­versicherung, auch kapitalbildende Lebens­versicherung, ist eine Lebens­versicherung, bei der die angesparte Summe zum vereinbarten Zeitpunkt oder aber im Fall des Todes des Versicherungs­nehmers ausgezahlt wird.

Wie sinnvoll ist eine Kapitallebens­versicherung?

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In der Regel lohnt es sich, eine Kapitallebens­versicherung abzuschließen, wenn diese hohe Zinsen verspricht. Derzeit ist es entsprechend nicht sehr attraktiv.

Wie viel kostet eine Kapitallebens­versicherung

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Wie viel die Kapitallebens­versicherung kostet, hängt davon ab, wie hoch die am Ende ausgezahlte Summe sein soll, welches Sterberisiko der Versicherungs­nehmer mitbringt und wie hoch die Verwaltungs- und Vertriebskosten des Anbieters sind. Da sich letztere erheblich unterscheiden können, lohnt sich hier ein sorgfältiger Vergleich.

Was ist besser: Risikolebens­versicherung oder Kapitallebens­versicherung?

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Geht es primär darum, z.B. die Familie oder ein Unternehmen im Fall des Todes des Versicherungs­nehmers abzusichern, ist eine Risikolebens­versicherung die kostengünstigere Lösung. Soll gleichzeitig gespart werden, würde sich prinzipiell die Kapitallebens­versicherung anbieten. Gerade jedoch sind dafür aufgrund der niedrigen Zinsen andere Produkte geeigneter.

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Katharina Tennius
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