Katzen­versicherungen Infos und Ratgeber (2024)

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Bekannt aus:

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Katzen­versicherung handelt es sich in der Regel um eine Kranken­versicherung oder eine OP-Versicherung für eine Katze.
  • Die Katzenkranken­versicherung übernimmt den Großteil der Kosten für die meisten tierärztlichen Behandlungen, die OP-Versicherung springt nur ein, wenn eine Operation nötig ist.
  • Eine gesonderte Haftpflicht­versicherung für Schäden durch die Katze ist nicht nötig.
  • Bei uns können Sie Ihre Katze ab 2,78 € pro Monat versichern.

Das erwartet Sie hier

Was eine Katzen­versicherung ist, was sie leistet und was sie kostet.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist eine Katzen­­versicherung?
  2. Welche Versicherung ist sinnvoll?
  3. Was kostet sie?
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Die richtige Katzen­­versicherung finden
  6. Tipps unserer Experten

Was ist eine Katzen­versicherung?

Icon Katze

Wie funktioniert eine Katzen­versicherung?

Wenn von einer Katzen­versicherung die Rede ist, geht es in der Regel um eine Tierkranken­versicherung – also eine Versicherung, die greift, wenn sich eine Katze verletzt oder krank wird. Eine Katzenkranken­versicherung oder eine Katzen-OP-Versicherung entlastet in so einer Situation den Tierbesitzer, weil sie den Großteil der Behandlungs- oder Operationskosten trägt.


Keine separate Katzen­haftpflicht nötig

Besonders teuer können Schadensfälle werden, in dem durch Ihre Katze – zum Beispiel bei einem Autounfall – eine andere Person oder deren Eigentum zu Schaden kommt. In einem solchen Fall haftet der Halter für das Haustier. Katzenbesitzer brauchen allerdings keine gesonderte Haftpflicht­versicherung, um sich abzusichern. Denn anders als bei Hunden und Pferden sind Schäden durch Katzen und andere Kleintiere in der privaten Haftpflicht­versicherung mitversichert.

Welche Katzen­versicherungen gibt es und wann sind sie sinnvoll?

Wann brauchen Katzen eine Versicherung?

Katzenbesitzer können sich frei entscheiden, ob sie eine Versicherung für ihre Katze abschließen. Gerade bei freilaufenden Katzen besteht ein Verletzungsrisiko wegen Verkehr, Vergiftungen oder Auseinandersetzungen mit anderen Katzen. Aber auch Katzen, die in der Wohnung gehalten werden, können Unfälle haben oder erkranken. Kommt es zu schweren Verletzungen oder chronischen Erkrankungen, können hohe Behandlungskosten entstehen. In einer solchen Situation ist es eine Erleichterung, wenn eine Kranken- oder eine OP-Versicherung die Kosten größtenteils übernimmt.

Wägen Sie ab, ob Ihre Rücklagen in einer solchen Situation bequem ausreichen würden oder ob Sie lieber eine Versicherung abschließen wollen. Eine weitere Entscheidung für Katzenbesitzer: Soll es eine Krankenvoll­versicherung oder eine günstigere OP-Versicherung für die Katze sein.


Katzenkranken­versicherung

Eine Katzenkranken­versicherung übernimmt einen großen Anteil der Behandlungs- und Operationskosten für Ihre Katze – typisch sind 80 oder 90 Prozent der Kosten. Auch Verfahren zur Diagnose, Verbandsmittel und Medikamente werden größtenteils vom Versicherer getragen. Es gibt auch einige Tarife, in denen die Kranken­versicherung 100 Prozent übernimmt, also eine Versicherung ohne Selbst­beteiligung. Ob neben Heilbehandlungen auch zum Beispiel Impfungen oder eine Kastration übernommen werden, entnehmen Sie den Versicherungs­bedingungen.

Mehr zur Katzenkranken­versicherung


Katzen-OP-Versicherung

Die Katzen-OP-Versicherung zahlt, wenn die Katze operiert werden muss. Das beinhaltet auch die Voruntersuchung und die Nachsorge. Andere tierärztliche Behandlungen zahlen allerdings weiterhin sie selbst. Die Katzen-OP-Versicherung zahlt somit in weniger Situationen als eine Krankenvoll­versicherung für Ihre Katze, dafür sind jedoch auch die Beiträge spürbar günstiger.

Mehr zur Katzen-OP-Versicherung

Vorteile einer guten Katzen­versicherung

  • Ist die Katze krank oder verletzt, können Sie die notwendige Heilbehandlung dank Ihrer Versicherung unabhängig von Ihrem aktuellen Kontostand finanzieren.
  • Je nach Tarif kommt die Katzenkranken­versicherung für viele Leistungen wie zum Beispiel Behandlungen bei akuten Problemen, Impfungen, Entwurmungen und Ähnliches auf.
  • Die Katzen-OP-Versicherung hingegen bezahlt nur Operationen – was aber meist ohnehin die teuersten Behandlungen sind – und ist im Gegenzug deutlich günstiger.
  • Sie können sich den behandelnden Tierarzt selbst aussuchen.

Das spricht gegen Versicherungen für Ihre Katze

Tierarztrechnungen für die Behandlung einer Katze können zwischen 16 und 48 Euro (allgemeine Untersuchung), aber auch mehr als 1.000 Euro kosten (zum Beispiel bei einer Behandlung eines Oberschenkelbruchs für 1.600 Euro). Das sind signifikante Ausgaben, aber sie bleiben in der Regel in einem Rahmen, der sie für viele Leute auch ohne eine Versicherung finanzierbar macht. Sie können also überlegen, ob Sie das Geld für die Versicherung lieber einfach zurücklegen.

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Die Testsieger 2024 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Was kostet eine Katzen­versicherung?

Icon Taschenrechner

Davon hängen die Kosten ab

  • Gewünschter Leistungsumfang
  • Alter und Rasse der Katze
  • Freigänger oder Wohnungskatze
  • Selbst­beteiligung

Beispiel: Versicherung für junge Wohnungskatze

Unser Beispielkunde will eine vier Monate alte europäische Hauskatze versichern. Es handelt sich um eine Wohnungskatze und der Besitzer ist bereit, eine Selbst­beteiligung bis 500 Euro zu zahlen. Mögliche Kosten für Versicherungsschutz sehen wie folgt aus:

VersicherungMonatliche Kosten
Katzenkranken­versicherungab 11,20 €
Katzen-OP-Versicherungab 2,78 €

Was kostet eine Versicherung für Ihre Katze?

Die Testsieger 2024 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Katzen­versicherungen im Test

Ausschnitt der aktuellen Testsieger der Katzenkranken­versicherung (2024)

AnbieterDFSI ØServiceValue FairnessGesamtwertung von 100
Logo AgilaAgilaSehr gutSehr gut93
Logo Allianz Deutschland AGAllianzSehr gutGut79
Logo Uelzener VersicherungenUelzenerGutGut71

Die ganze Tabelle und die aktuellen Testsieger der Katzenkranken­versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle Katzenkranken­versicherer im Test (2024)

Ausschnitt der aktuellen Testsieger der Katzen-OP-Versicherung (2024)

AnbieterTarifLeistungs­merkmalePrämien­höheGesamt­bewertung
Logo Panda VersicherungPandaOP-Schutz KomfortExzellentAusreichendSehr gut
Logo AgilaAgilaOP-KostenschutzGutGutGut
Logo Interlloyd Versicherungs-AGInterlloydTierOP ProtectGutGutGut

Die ganze Tabelle und die aktuellen Testsieger der Katzen-OP-Versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle Katzen-OP-Versicherer im Test (2024)

So wählen Sie die richtige Katzen­versicherung

Icon Lupe

Analysieren Sie Ihren Versicherungsbedarf

Wenn Sie eine Versicherung für Ihre Katze abschließen wollen, sollten Sie zunächst Ihren Versicherungsbedarf analysieren und überlegen, welchen spezifischen Risiken Ihre Katze ausgesetzt ist. Katzen, die draußen unterwegs sind, haben beispielsweise ein höheres Ansteckungs- und Verletzungsrisiko und es gibt Katzenrassen, die besonders anfällig für bestimmte gesundheitliche Probleme sind. Das sollte in Ihre Überlegungen bei der Suche nach der richtigen Versicherung einfließen.


Darauf sollten Sie achten

  • Welchen Anteil der Behandlungs- oder OP-Kosten übernimmt die Versicherung?
  • Gibt es eine jährliche Obergrenze?
  • Welche Behandlungen, Medikamente und sonstigen Hilfsmittel werden von der Versicherung übernommen?
  • Gibt es Leistungsausschlüsse?
  • Wie hoch ist die Selbst­beteiligung?
  • Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
  • Welche Erfahrungen haben andere Kunden mit dem Anbieter gemacht?

Diese Fehler sollten Sie beim Abschluss einer Katzen­versicherung vermeiden.

lesen
  • Versicherungs­bedingungen nur oberflächlich lesen
    Machen Sie sich ausführlich damit vertraut, wann und in welcher Höhe die Versicherung leistet
  • Kein Vergleich
    Schließen Sie nicht die erstbeste Versicherung ab. Mit einem Tarifvergleich finden Sie die günstigste Katzen­­versicherung

  • Bei Unklarheiten nicht nachhaken
    Fragen Sie lieber beim Versicherer nach, wenn Sie mehrdeutige Punkte in den Versicherungs­bedingungen sehen.

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Wichtige Tipps unserer Experten für Sie

Experten-Tipp 1:
Gebührenordnung der Tierärzte

„Wie viel Tierärzte für ihre Leistungen verlangen können, ist in der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) festgelegt. Sie können nach dem ein- bis dreifachen Satz der Gebührenordnung abrechnen, bei einem Notdienst ist auch der vierfache Satz möglich. Welcher Satz bei einer Behandlung abgerechnet wird, hängt unter anderem vom Aufwand, aber auch vom Ort ab. Achten Sie darauf, bis zu welchem Satz Ihre Katzen­versicherung leistet, damit Sie auch abgesichert sind, wenn der drei- oder vierfache Satz fällig wird.“

Foto von Martin Hacker
Berater

Experten-Tipp 2:
Wartezeit

„Bei Katzen­versicherungen gibt es bei den meisten Anbietern eine Wartezeit, auch wenn es einige Versicherer gibt, die eine Versicherung ohne Wartezeit anbieten. Sie beträgt meist zwischen 30 Tagen und drei Monaten. Bestimmte Situationen sind jedoch von der Wartezeit ausgenommen. Das gilt zum Beispiel für Behandlungen oder Operationen, die wegen eines Unfalls nötig werden. Die Wartezeit kann auch dann entfallen, wenn vorher eine gleichartige Vor­versicherung bestand. Es gibt aber auch einige Leistungen, bei denen eine längere Wartezeit möglich ist.“

Foto von Martin Hacker
Berater

Experten-Tipp 3:
Obergrenzen beachten

„Oft haben Versicherer Obergrenzen, was sie in einem Jahr insgesamt oder für einzelne Behandlungen bezahlen. Lesen Sie nach, wie diese bei verschiedenen Tarifen aussehen, und beziehen Sie das auf der Suche nach der besten Katzen­versicherung mit ein.“

Foto von Martin Hacker
Berater

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Die häufigsten Fragen zur Katzen­versicherung

Welches ist die beste Versicherung für Katzen?

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Welche Versicherung für Ihre Katze optimal ist, also ob Sie lieber eine Krankenvoll­versicherung oder eine OP-Versicherung abschließen sollten, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Bei der Suche nach dem besten Anbieter helfen Testergebnisse unabhängiger Institute und ein sorgfältiger Vergleich verschiedener Tarife.

Tierkranken­versicherungen im Test
Tier-OP-Versicherungen im Test

Wie viel kostet eine Katzen­versicherung?

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Was eine Katzen­versicherung kostet, hängt davon ab, welche Versicherung Sie gewählt haben und wie umfassend deren Leistungsumfang ist. Wenn Sie sich nur gegen Operationskosten versichern wollen, ist das für weniger als drei Euro pro Monat möglich. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Kosten und dafür, ob eine Versicherung überhaupt möglich ist, sind das Alter und der Gesundheitszustand Ihrer Katze.

Wann ist eine Katzen­versicherung sinnvoll?

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Während Sie Haftpflichtrisiken im Zusammenhang mit Ihrem Tier unbedingt versichern sollten – bei Katzen ist das bereits durch die private Haftpflicht­versicherung gegeben -, können Sie bei einer Katzenkranken­versicherung überlegen, ob Sie lieber eine Versicherung abschließen oder Rücklagen für den Fall bilden wollen, dass Ihre Katze medizinische Hilfe braucht. Sie können auch überlegen, eine Katzen-OP-Versicherung abzuschließen, welche weniger kostet und teure Operationen bezahlt, und sonstige Tierarztleistungen selbst zu bezahlen.

Kann man Katzen mit Vor­erkrankungen versichern?

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Man kann auch Katzen mit Vor­erkrankungen versichern, allerdings gelten für diese Erkrankungen dann Leistungsausschlüsse. Auch Behandlungen, die während der Wartezeit begonnen werden, sind nicht versichert.

Ist rückwirkender Versicherungsschutz möglich?

lesen

Sie können Katzen­versicherungen nicht rückwirkend abschließen. Wenn Sie also eine Versicherung abschließen wollen, sollten Sie dies tun, bevor gesundheitliche Probleme bei Ihrer Katze auftreten.

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Katharina Burnus
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