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Arbeits­unfähigkeits­ver­sicherung

Finanzieller Schutz bei Ver­schlech­terung des Gesundheits­zustands

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Arbeits­unfähigkeits­versicherung schützt vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit.
  • Umgangssprachlich wird als Arbeits­unfähigkeits­versicherung zumeist die Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU) verstanden. Streng genommen meinen sie nicht dasselbe.
  • Einige BU-Verträge umfassen eine Arbeitsunfähigkeits­klausel.
  • Gute Tarife weisen keine Verweisung auf einen beliebigen Beruf, eine nachträgliche Rentenerhöhung bei neuer Lebenssituation und rückwirkende Leistung ab Eintritt der Berufsunfähigkeit auf.

Wofür wird eine Arbeits­unfähigkeits­versicherung benötigt?

Eine Arbeits- bzw. Berufs­unfähigkeits­versicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Eine begriffliche Abgrenzung zwischen Arbeits- und Berufsunfähigkeit ist jedoch erforderlich. Beide Begriffe werden in der Umgangssprache für das Selbe gebraucht. Im Folgenden ist mit der Berufs­unfähigkeits­versicherung somit die Arbeits­unfähigkeits­versicherung gemeint. Genau genommen gibt es jedoch keine Arbeits­unfähigkeits­versicherung. Angeboten werden dafür Berufs­unfähigkeits­versicherungen, die dann zahlen, wenn der Versicherte seiner Arbeit dauerhaft nicht nachgehen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit?
Wer von Berufsunfähigkeit spricht, meint umgangssprachlich zumeist die Arbeitsunfähigkeit. Streng genommen gibt es jedoch Unterschiede in der Definition. Als arbeitsunfähig gilt derjenige, der aus gesundheitlichen Gründen seiner beruflichen Tätigkeit momentan nicht nachgehen kann. Die Arbeitsunfähigkeit wird von einem Arzt bescheinigt, indem der Betroffene krankgeschrieben wird. Im Gegensatz dazu ist von einer Berufsunfähigkeit dann die Rede, wenn der Arbeitnehmer seinen Job voraussichtlich dauerhaft nicht mehr ausüben kann.

Darum ist die Absicherung wichtig

Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig werden können. Dazu gehören u. a.:

Nicht nur bei handwerklichen Berufen ist das Risiko hoch berufsunfähig zu werden. Denn auch immer mehr Menschen im Büro sind von Berufsunfähigkeit betroffen. Dies kann neben gesundheitlichen Einschränkungen auch schwerwiegende finanzielle Folgen nach sich ziehen. Deshalb ist es sinnvoll, sich und die eigene Familie mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung für den Fall abzusichern, nicht mehr arbeiten zu können.

Hauptursache: Psyche
Vor einer Berufsunfähigkeit ist niemand gefeit: Derzeit ist aktuellen Zahlen zufolge jeder Vierte davon betroffen. Als Hauptursache für Berufsunfähigkeit gelten psychische und nervliche Erkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Skelett- sowie Bewegungsapparates und Krebs.
… mehr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung

Welche Leistungen bietet eine Arbeits­unfähigkeits­versicherung?

Die Arbeitsunfähigkeitsversicherung erbringt die Zahlung einer bei Abschluss des Vertrages vereinbarten monatlichen Rente (Berufsunfähigkeitsrente), wenn der Betroffene seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Unerheblich dabei ist, ob der Versicherte aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls berufsunfähig wird. Maßgeblich ist nur, dass die berufliche Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann. Dies ist die Grenze, die von den meisten Tarifen vorgesehen ist. In besseren Tarifen ist es jedoch bereits ausreichend, wenn ein Arzt prognostiziert, dass die Berufsunfähigkeit voraussichtlich mindestens 6 Monate bestehen wird.

… mehr zum Thema BU-Definition und Diagnose

Gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht nicht aus
Wer glaubt, bereits über die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ausreichend geschützt zu sein, liegt falsch. Zum einen sind die Vorgaben sehr hoch: Die volle Rente gibt es erst dann, wenn der Betroffene weniger als 3 Stunden irgendeinem Beruf nachgehen kann. Zudem reicht diese nicht annähernd aus, um den Verdienstausfall und gegebenenfalls Behandlungskosten zu kompensieren. Eine private Absicherung in diesem Bereich ist essenziell.

Wichtige Leistungen der Arbeitsunfähigkeitsversicherung im Überblick

Wer sich für den Abschluss einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung interessiert, sollte ferner auf folgende Leistungseinschlüsse achten.

Nur wenn der Versicherer auf die abstrakte Verweisung verzichtet, ist gewährleistet, dass der Versicherungsnehmer nicht auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden kann, die seiner Qualifikation entspricht – auch wenn dieser gar keine Stelle in diesem Bereich finden würde oder die Bezahlung deutlich schlechter ausfällt.

(… mehr zur abstrakten Verweisung)

Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht es, bei einschneidenden Veränderungen der Lebenssituation (z.B. Heirat, Nachwuchs, Hausbau) die vereinbarte Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
Ist dies vorgesehen, erhält der Versicherte die Leistungen von dem Zeitpunkt an, an dem die Berufsunfähigkeit tatsächlich eingetreten ist. Auch wenn diese erst später bestätigt wird.
Gute Tarife unterstützen den Versicherten beim Wiedereinstieg in den Beruf nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit. Oftmals zahlen Versicherer eine Einmalzahlung von bis zu 6 Monatsrenten.
Im Falle einer festgestellten Pflegebedürftigkeit wird eine lebenslange Rente in Höhe der vereinbarten BU-Rente ausbezahlt. Dieser Zusatz funktioniert ähnlich wie die private Pflegerentenversicherung.
Wer beruflich im Ausland tätig ist oder gern weite Reisen unternimmt, sollte darauf achten, dass die BU weltweit Gültigkeit besitzt.
… mehr zu den Leistungen der BU

Was beinhaltet die sogenannte Arbeits­unfähigkeits­klausel?

Einige Tarife lassen sich um eine Arbeits­unfähigkeits­klausel (AU-Klausel) erweitern. Deren Abschluss ist ratsam: Wer nämlich 6 Monate lang arbeitsunfähig ist, gilt nicht automatisch auch als berufsunfähig. Denn selbst bei einer längeren Erkrankung, zum Beispiel einem komplizierten Bänderriss, kann bereits zu Beginn eine vollständige Genesung absehbar sein.

Ein Anspruch auf BU-Rente würde in einem solchen Fall nicht bestehen – es sei denn, eine sogenannte Arbeits­unfähigkeits­klausel ist enthalten. Diese sieht dann eine Rentenzahlung vor, wenn der Versicherungsnehmer mindestens 6 Monate arbeitsunfähig ist. In der Regel ist die Versicherungszahlung auf 18 oder 24 Monate begrenzt. Versicherte sparen sich den aufwendigen Prüfprozess der BU, da der Anspruch auf Leistung bereits mit ärztlicher Diagnose und Krankschreibung entsteht.

BERATER-TIPP

»Für Selbständige ist die AU-Klausel besonders wichtig. Für Angestellte gilt es, die Notwendigkeit abzuwägen. Regelungen zur Lohnfortzahlung im Falle einer Arbeitsunfähigkeit können sich je nah gesetzlichen Arbeitsbedingungen und Rahmenbedingungen des Arbeitsvertrages unterscheiden. Manche Unternehmen bieten ihren Angestellten eine längere Lohnfortzahlung per Arbeitsvertrag, als 6 Wochen. Ist dies der Fall, ist eine separate AU-Klausel eventuell nicht nötig.«

Für wen ist der Einschluss der AU-Klausel sinnvoll?
  • Anzuraten ist der Einschluss der AU-Klausel vor allem für Freiberufler und Selbständige, zumal diese keinen Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente haben.
  • Ebenfalls empfehlenswert ist die Klausel für Berufsanfänger, da sie in den ersten 5 Berufsjahren keinen Anspruch auf Rente haben.
  • Alleinverdiener mit einer jungen Familie, die keine Rücklagen gebildet haben, sollten ebenfalls den Abschluss der Klausel vorsehen. Diese haben zwar nach 5 Berufsjahren einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Doch die Vorgaben, um die volle Rente zu erhalten, fallen sehr hoch und die Zahlungen niedrig aus.
… mehr zur Erwerbsminderungsrente

Was kostet eine Arbeits­unfähigkeits­ver­sicherung?

In erster Linie hängt die Höhe der Prämie vom Eintrittsalter des Versicherungsnehmers ab. Junge Menschen können die Arbeitsunfähigkeitsversicherung vergleichsweise preiswert abschließen. Darüber hinaus spielen die genaue Berufsbezeichnung sowie der Gesundheitszustand eine wesentliche Rolle. Wer bereits unter nennenswerten Vorerkrankungen leidet, muss mit Zuschlägen, Ausschlüssen oder gar mit der Ablehnung seines Antrags rechnen.

Höher eingestuft werden Berufe mit einem vermeintlich erhöhtem Unfallrisiko. Dies ist etwa bei Dachdeckern oder Bauarbeitern der Fall. Auch für gefährliche Hobbys wie Tauchen oder Fallschirmspringen können Aufschläge drohen. Selbstverständlich beeinflusst auch die gewählte Tarifvariante die Prämienhöhe. Je umfangreicher die Leistungen demnach ausfallen, desto teurer wird die Arbeitsunfähigkeits-Absicherung.

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Wie hoch sollte die BU-Rente sein?
Die zu vereinbarende Rentenhöhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte bis zum gesetzlichen Rentenalter von zumeist 67 Jahren mindestens 75 Prozent des Nettoeinkommens absichern. Dies empfehlen auch Versicherungsexperten und Verbraucherschützer.

Wer bietet die beste Arbeits­unfähigkeits­versicherung im Test an?

Die Arbeitsunfähigkeitsversicherung in Form der Berufsunfähigkeitsversicherung wird sehr häufig getestet, obwohl es so ein individuelles Versicherungsprodukt ist. Unsere Versicherungsexperten achten stets darauf, dass Kunden genau den BU-Anbieter vermittelt bekommen, der zu ihrer individuellen Situation passt. Folgende Anbieter können wir uneingeschränkt empfehlen, die auch regelmäßig sehr gut in BU-Tests abschneiden:

Unabhängige Testberichte

Arbeits­unfähigkeits­versicherungen werden regelmäßig von unabhängigen Verbraucherzeitschriften und Ratinghäusern getestet. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

Das renommierte Analysehaus vergibt bestenfalls ein FFF+, was einer Schulnote von 0,5 und der Wertung „hervorragend“ entspricht. Diese Ratingnote haben unter anderem folgende Versicherer und Tarife erhalten:

(Quelle)

Der unabhängige Datendienstleister DFSI veröffentlicht ebenfalls Tarifratings, welche aus den Allgemeinen Ver­sicherungs­bedingungen (AVB), Service- und Leistungsdaten des Versicherers sowie Prämien- und Preisdaten der BU-Versicherer stammen. Die Ratings werden dabei für einzelne Berufsgruppen gebildet.

Für eine Bankkauffrau ermittelte das DFSI die Tarife der Alten Leipziger, Basler und Canada Life als beste Option. Ein selbständiger Finanzberater ist mit den Tarifen der Allianz, Alten Leipziger und Canada Life am besten bedient. Gymnasiallehrern werden hingegen die Angebote der Europa, Neue Bayerische Beamten sowie der Continentale empfohlen (Quelle).

Im BU-Leistungsrating von Softair wird ebenfalls nach Berufsgruppen unterschieden. Demnach werden Angestellte, Selbständige, Berufseinsteiger, Schüler, Beamte und Ärzte gesondert betrachtet (Quelle).

Vor allem folgende Versicherer schneiden über sämtliche Berufsgruppen hinweg gut ab:

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) kürte die Tarife der Alte Leipziger, der Bayerischen, der InterRisk, der Basler, der Stuttgarter, des Volkswohl Bunds und des HDI zu den Preis-/Leistungssiegern.

Die höchste Unternehmenssicherheit und -stabilität versprechen hingegen die Allianz, die R+V, die Axa, die Hannoversche, die Europa sowie die Dialog (Quelle).

Für Servicevalue gelten dagegen folgende BU-Versicherer als besonders fair:

Die Ergebnisse wurden mittels Kundenumfrage ermittelt (Quelle).

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Arbeits­unfähigkeits­versicherung ver­gleichen: Unser Tipp für Sie

Angesichts der Vielzahl an Anbietern und Tarifen sowie der unterschiedlichen Ergebnisse aus den Tests ist es nicht einfach, die individuell bestmögliche Arbeits­unfähigkeits­versicherung zu finden. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Tarifvergleich, anhand welchem die einzelnen Angebote mit Leistung und Preis übersichtlich gegenübergestellt werden können. So wird schnell ersichtlich, welcher Tarif den größten Leistungsumfang und die fairsten Preise bietet.

Neben dem Tarifvergleich stehen Ihnen auch unsere kompetenten Versicherungsexperten zur Verfügung. Unsere Fachberater mit dem Schwerpunkt Arbeitskraftabsicherung, Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit beraten Sie gern. Sie erreichen uns unter 030 – 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.09.2020 aktualisiert.
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Müni Enkhsaikhan
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