Hunde­haftpflicht­versicherung

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Was kostet die ideale Hunde­haftpflicht­versicherung, in welchen Bundes­ländern gilt eine Pflicht und welche Leistungen sollten unbedingt dabei sein.

Inhalt dieser Seite
  1. Hunde­­haftpflicht­­versicherung sinnvoll?
  2. Muss ich eine Hunde­­haftpflicht abschließen?
  3. Leistungen
  4. Kosten (inkl. Rechenbeispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Tipps für Ihren Tarifvergleich
  7. Besonderheiten für bestimmte Hunde

Das Wichtige in Kürze

  • Eine Hunde­haftpflicht­versicherung übernimmt sämtliche Schäden, die das eigene Tier bei Dritten verursacht hat. Dazu gehören Personen-, Sach- und Vermögens­schäden.
  • Im Versicherungs­schutz inbegriffen ist immer ein passiver Rechtsschutz. Die Versicherung wehrt also auch unberechtigte Forderungen ab, notfalls vor Gericht.
  • Die Versicherung des Hundes ist in vielen Bundes­ländern Pflicht. Dazu gehören z. B. Berlin, Hamburg und Thüringen.
  • In unserem Leistungs­-Test überzeugen u. a. die 3 Anbieter mit Top-Ergebnissen.
  • Die Kosten einer Hunde­haftpflicht­versicherung sind unter anderem von der Hunderasse abhängig. Ein durchschnittlich großes Tier kann bereits für rund 4 Euro im Monat abgesichert werden.

So gehen Sie beim Abschluss vor

  • Eine Hunde­haftpflicht­versicherung ist bereits für wenige Euro im Monat zu haben. Sparen Sie also nicht beim Leistungs­umfang!
  • Entscheiden Sie sich für eine ausreichend hohe Versicherungs­summe. Wir empfehlen mindestens 5 Millionen Euro, da besonders Personenschäden teuer werden können. 10-15 Millionen Euro sind noch besser.
  • Nutzen Sie unseren Tarifrechner auf dieser Seite, um kostenlos Tarife zu vergleichen.

Darum ist eine Hunde­haftpflicht­versicherung sinnvoll

Wer überlegt, ob eine Hunde­haftpflicht­versicherung überhaupt sinnvoll ist, sollte zunächst prüfen, ob eine Police im eigenen Bundes­land nicht womöglich sogar vorgeschrieben ist. Doch auch ohne eine Versicherungs­pflicht ist die Hunde­haftpflicht mehr als sinnvoll. Auch gut erzogene und liebe Hunde können einen erheblichen Schaden verursachen. Da reicht es auch schon, wenn der Hund übermütig vor Freude auf den Nachbarn zurennt und dieser stolpert und sich verletzt. Oder wenn Ihr Hund beim Besuch bei Freunden den teuren Sessel zerkratzt. Ganz plötzlich kann sich der Hund beim Gassi gehen von der Leine lösen und auf die Straße zuschnellen – ein Auto muss bremsen und verursacht einen Kaskoschaden beim hinteren Auto.

Für all diese Schäden und die Kosten müssen Sie als Hundehalter aufkommen, und zwar mit Ihrem privaten Vermögen. Es sei denn, Sie haben eine Hunde­haftpflicht­versicherung abgeschlossen. Eine solche Hunde­haftpflicht­versicherung übernimmt die Kosten für Schäden an Personen und an Sachen und für Schäden, die daraus resultieren. Genau genommen ist diese Versicherung also weniger eine Absicherung des Hundes als die Absicherung des Hundebesitzers. Denn laut BGB, § 833 haftet der Tierhalter bei Schäden durch das Tier und muss dem Geschädigten Schadensersatz­ leisten.


Normale Haftpflicht deckt Schäden durch Hunde nicht ab

Eine reguläre Haftpflicht deckt Schäden durch Hunde nicht ab. Im Bereich der privaten Haftpflicht­versicherungen werden grundsätzlich die Schäden an Dritten abgesichert, für die Sie verantwortlich sind. Kleinere Tiere wie Meerschweinchen, Hase oder Wellensittich sind oftmals in der Haftpflicht mitversichert. Schäden, die Hunde verursachen, sind allerdings nicht abgedeckt. Hierfür wird die Hunde­haftpflicht- oder allgemeiner, die Tierhalter-Haftpflicht­versicherung benötigt.


So teuer wird es ohne Hunde­haftpflicht­versicherung

  • Behandlungs­kosten für eine Bissverletzung: ca. 3.000 Euro
  • Behandlung einer Bisswunde an einem fremden Hund: ca. 800 Euro
  • Sturz mit dem Fahrrad mit Knochenbrüchen: ca. 8.000 Euro
  • Ersatz für eine kaputte Brille: ca. 500 Euro
  • Ersatz für ein kaputtes Smartphone: ca. 200 Euro
  • Schäden an Möbelstücken: z. B. für ein Sofa ca. 1.000 Euro
  • Kfz-Schaden wegen Verkehrsunfall: ca. 2.000 Euro
  • Lackschäden am Auto: ca. 1.000 Euro
  • Schäden am Ferienhaus (sog. Mietsachschäden): ca. 1.200 Euro

Wie hoch ein Schaden tatsächlich ausfällt und wie hoch die Kosten im Endeffekt sind, hängt natürlich vom Einzelfall ab. Besonders Personenschäden, also wenn sich Menschen verletzen und anschließend beim Arzt oder im Kranken­haus­ behandelt werden müssen, können immense Kosten verursachen. Diese lassen sich im Vorfeld schwer voraussagen. Allein dafür ist es wichtig, als Hundehalter eine Hunde­haftpflicht­versicherung zu haben.

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Versicherungs­pflicht ist je nach Bundes­land geregelt

Die Regelungen zur Hunde­haftpflicht sind in Deutschland von Bundes­land zu Bundes­land unterschiedlich. Eine gesetzliche Pflicht für die Hunde­haftpflicht besteht in den folgenden Bundes­ländern:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Aber auch wenn es keine gesetzliche Vorschrift ist, empfiehlt es sich, kein finanzielles Risiko einzugehen und eine Tierhalter-Haftpflicht­versicherung abzuschließen. Denn für Schäden, die ein Hund verursacht, haftet der Hundehalter in unbegrenzter Höhe mit seinem Privatvermögen.


Übersicht zur Versicherungs­pflicht von Hunden (nach Bundes­ländern)

Versicherungs­pflichtBundes­länder
Generelle Versicherungs­pflichtBerlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Versicherungs­pflicht nur für gefährliche RassenBaden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen
Versicherung freiwilligMecklenburg-Vorpommern

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Weitere Unterschiede je nach Bundes­land

Jedes Bundes­land regelt zudem die Höhe der zu zahlende Hundesteuer unterschiedlich. Auch die Regelungen zu Halterpflichten unterscheiden sich je nachdem, wo man wohnt. Eine ausführliche Übersicht über Hundesteuer- und Halterpflicht-Regelungen finden Sie hier auf unserem Fachportal hunde­haftpflicht­versicherungen-vergleich.de

Leistungen: Was zahlt die Hunde­haftpflicht­?

Zu den Leistungen einer Hunde­haftpflicht­versicherung zählen in erster Linie die Kostenübernahme bei Schadensfällen, die der Hund verursacht hat, und die Abwehr von unberechtigten Forderungen (der sog. passive Rechtsschutz). Muss also eine unberechtigte Forderung abgewehrt werden, übernimmt die Versicherung die Kosten – natürlich auch, wenn der Fall vor Gericht landen sollte.


Übersicht der wichtigsten Leistungen

  • Absicherung von Personen- und Sachschäden
  • Absicherung von Schadensersatz­forderungen
  • Zahlung bei Bissverletzungen
  • Schutz bei Verkehrsunfällen
  • Absicherung von Vermögens­schäden
  • Versicherungs­schutz nach Art einer Rechtsschutz­versicherung (passiv)
  • Schutz bei Deckschäden
  • Abdeckung Fremdhüterrisiko (Hüten durch Dritte)
  • Forderungsausfalldeckung
  • Hilft auch im Ausland

Expertinnen-Tipp:

„Auch bei der Hunde­haftpflicht gilt: Der Versicherer unterscheidet zwischen beweglichen und unbeweglichen Mietsachschäden. Oft sind auch Selbstbeteiligungen versteckt. Oder die Leistungen sind stark gekürzt. Es kann sogar sein, dass überhaupt kein Versicherungs­schutz besteht.“

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Signatur von Katharina Krech
Katharina Krech
Beraterin

Weitere wichtige Leistungen

Mietsachschäden

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Bei Mietsachschäden handelt es sich um Schäden an gemieteten Sachen, z. B. eine Ferienwohnung oder in gemieteten Wohnungen. Hier sollte man jedoch genau hinschauen: Einige Versicherer decken zwar Mietsachschäden ab, schließen dabei privat genutzte Mieträume aus.

Eine Absicherung für Mietsachschäden ist nicht in jeder Police enthalten, kann aber wichtig sein. Wenn Ihr Hund im Hotelzimmer das Bett beschädigt oder bei Freunden das Laminat zerkratzt, kann eine gut gewählte Versicherung helfen.

Teilnahme an Veranstaltungen

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Nimmt man mit seinem Hund an einer Veranstaltung teil, etwa einem Hunderennen oder einer Hundeschau, sollten auch Schäden versichert sein, die dort passieren könnten. Dafür muss im Versicherungs­vertrag die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen mit eingeschlossen sein. Viele Versicherer bieten auch ganz spezielle Tarife an, wie zum Beispiel den Schutz für Schlittenrennen.

Ungewollter Deckakt

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Dieser Leistungs­punkt ist besonders wichtig für Besitzer von männlichen Hunden. Kommt es zu einem Deckakt und einer anschließenden Trächtigkeit der Hündin, muss der Halter des Rüden für die resultierenden Kosten aufkommen. Mit einer Hunde­haftpflicht­versicherung, die auch ungewollte Deckakte versichert, hat der Hundebesitzer keine finanziellen Konsequenzen.

Mit­versicherung von Welpen

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Wer einen weiblichen Hund besitzt, sollte auf diese Leistung besonders achten. Falls der Hund Nachwuchs bekommen sollte, sind somit auch die Welpen versichert bzw. die Schäden, die die Welpen verursachen könnten. Dies gilt meist bis zu einem bestimmten Alter. Danach müssen die Hunde mit einer eigenen Hunde­haftpflicht versichert werden.

Expertinnen-Tipp:

„Wenn Sie mit Ihrem Hund häufig im Ausland Urlaub machen, sollten Sie darauf achten, dass der Versicherungs­schutz beim Grenzübertritt nicht erlischt. Ansonsten haben Sie an Ihrem Urlaubsort keine gültige Versicherung!“

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Katharina Krech
Beraterin

Auch wichtig: Schutz gegen Verstöße von Halterpflichten

Je nach Bundes­land gelten verschiedene Regelungen und Pflichten zur Hundehaltung. So müssen in bestimmten Bereichen Hunde an der Leine geführt werden oder einen Maulkorb tragen.

Nicht jeder Versicherer schließt den Schutz gegen Verstöße von Halterpflichten in die Hunde­haftpflicht­versicherung mit ein. Dieser Baustein ist wichtig, wenn ein Hund ohne Leine einen Schaden verursacht hat, obwohl der Hund eine Leine hätte tragen müssen. Das gleiche gilt für den Maulkorbzwang.


Wer ist versichert?

Grundsätzlich gilt: Familienmitglieder, die mit dem Versicherungs­nehmer in einem Haushalt leben, sind vom Versicherungs­schutz eingeschlossen. Wenn auch Freunde und Bekannte mitversichert werden sollen, muss dieses bei der Tarif-Auswahl berücksichtigt werden. Hier ist der Leistungs­baustein „Hüten durch Dritte“ notwendig, der bei vielen Versicherern gegen einen geringen Aufpreis mit aufgenommen werden kann – wenn der Baustein nicht ohnehin schon zu den Leistungen des Tarifs gehört.

Wie hoch sind die Kosten einer Hunde­haftpflicht?

Die Höhe der Kosten für eine Hunde­haftpflicht­versicherung sind von mehreren Faktoren abhängig:

  • Höhe der Deckungssumme
  • Hunderasse
  • Ggf. Alter und Gewicht des Hundes
  • Anzahl der Tiere (Rabatt bei mehreren Hunden)
  • Gewünschte Zusatzleistungen

Übrigens: Die Höhe der Prämie wird auch dadurch beeinflusst, ob und in welcher Höhe Sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren und in welcher Höhe. Bei der Selbstbeteiligung handelt es sich um den Betrag, den der Versicherungs­nehmer im Schadensfall selbst zahlt. Die Differenz zur Schadenshöhe gleicht dann der Versicherer aus. Schon durch eine geringe Selbstbeteiligung verringert sich der Beitrag.


Rechenbeispiel: Anbieter im Vergleich

Modell-Hund: 1 Schäferhund, gechipt, reinrassig, keine Vorschäden.

VersichererJährlicher Beitrag
Barmenia58 Euro
Allianz99 Euro
Hanse Merkur78 Euro
Adam Riese96 Euro

Jahresbeiträge besonders günstig

Wer die Kosten für die Hunde­haftpflicht in einem überschaubaren Rahmen halten will, wählt eine jährliche Zahlweise. Aufgrund der meist geringen Versicherungs­kosten sollte das in der Regel möglich sein. Wer nämlich eine vierteljährliche, halbjährliche oder sogar monatliche Rechnungsstellung vereinbart, muss mit Teilzahlungszuschlägen rechnen, die der Versicherer geltend macht. Die Bezahlung in einer einmaligen Summe pro Jahr ist die günstigste Variante, hier macht der Versicherer keine Zuschläge geltend.


Ausreichende Deckungssumme wählen

Die Deckungssumme sollte möglichst hoch gewählt werden, denn im Fall der Fälle können rasch hohe Kosten zusammenkommen. Werden Menschen verletzt, summieren sich Behandlungs­kosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld. Werden durch die Folgen eines Unfalls bleibende Gesundheits­schäden verursacht, ist die Höhe des Schadens kaum abzusehen.

In der Regel gilt eine Deckungssumme von mindestens 10 bis 15 Millionen Euro als ratsam. Gerade ältere Versicherungs­verträge bieten hier oftmals nur viel niedrigere Deckungssummen. Ist das der Fall, sollte über ein Wechsel oder eine Anpassung nachgedacht werden. Denn gerade im Bereich der Haftpflicht­versicherung sind hohe Versicherungs­summen sinnvoll, da man nach dem Gesetz bei Schäden an Dritten unbegrenzt haftbar ist.


Sie suchen eine neue Hunde­haftpflicht? Dann nutzen Sie gern unseren kostenfreien Online-Rechner. Dieser enthält alle aktuellen Tarife der Hunde­haftpflicht inkl. der Testsieger-Tarife. Beachten Sie bitte: Je nach Höhe der Versicherungs­prämie kann es sein, dass einige Tarife erst weiter unten aufgelistet werden können, da diese nach Kosten sortiert sind. Auch nehmen nicht alle Versicherer an unserem Vergleich teil.

Was kostet Sie die Hunde­haftpflicht­versicherung?

Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Ist die Versicherung steuerlich absetzbar?

Beiträge zur Hunde­haftpflicht­versicherung können Sie steuerlich absetzen, denn Haftpflicht­versicherungen haben den Zweck, den Versicherten finanziellen Schutz zu bieten. Deshalb können Versicherte sie als Sonder­ausgaben oder sonstige Vorsorge­aufwendungen gegenüber dem Finanzamt in der Steuererklärung angeben. Allerdings gibt es für das steuerliche Absetzen Höchstbeträge, die man in der Regel schon durch die Beiträge zur Kranken­- und Pflege­versicherung ausschöpft.

Hunde­haftpflicht von der Steuer absetzen: So geht’s

Hunde­haftpflicht­versicherung im Test (2021)

Die unterschiedlichen Hunde­haftpflicht­versicherungen und ihre Tarife werden regelmäßig von unabhängigen Instituten getestet. Bei diesen Test geht es unter anderem um den Leistungs­umfang, das Preis-Leistungs­-Verhältnis oder aber um die Kundenzufriedenheit und Erfahrungen mit dem Versicherer. Damit Sie alle Testsieger der Hunde­haftpflicht­versicherung unkompliziert miteinander vergleichen können, haben wir Ihnen alle aktuellen Testergebnisse zusammengetragen. Auch unsere Experten haben Tarife der Hunde­haftpflicht getestet und Empfehlungen ausgesprochen.

Hunde­haftpflicht­versicherer in aktuellen Tests (2021)


Bei diesen Anbietern sind unsere Kunden versichert

Darum lohnt sich ein Vergleich von Hunde­haftpflicht-Tarifen

Die Versicherungen berücksichtigen verschiedene Parameter, wenn es um die Festlegung der Beitrags­höhe geht. Am wichtigsten sind 3 Faktoren:

  • die Hunderasse,
  • der Leistungs­umfang und
  • das Arbeits­verhältnis des Hundehalters.

Die Hunderasse

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Wenn es um die Bemessung der Beitrags­höhe geht, schauen die Versicherer zunächst in die eigene Statistik. Und diese sieht von Versicherer zu Versicherer verschieden aus.

Wenn zum Beispiel bei der Versicherung A der eigene Hund zu einem sogenannten Listenhund zählt, also zu einer Rasse gehört, die laut Statistik häufiger einen Schaden verursacht, kann es durchaus sein, dass dieses bei Versicherung B nicht der Fall ist.

Denn bei der Versicherung B wird der eigene Hund als “unauffällig” eingestuft – der Beitrags­satz ist deutlich niedriger als bei Versicherung A.

Der Leistungs­umfang

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Wie auch bei allen anderen Versicherungs­formen kommt es auch bei der Hunde­haftpflicht darauf an, gegen welche Schäden man sich absichern möchte. Hier sollten die Hundehalter bei den verschiedenen Angeboten genau hinschauen, in welchen Fällen der eigene Hund überhaupt geschützt ist. Denn hier kann es durchaus passieren, dass man den eigenen Hund “überversichert” – und damit monatlich deutlich mehr zahlt als eigentlich notwendig.

Ein Beispiel: Ein Hundehalter, der mit seinem Hund hauptsächlich abseits von stark befahrenen Straßen unterwegs ist (zum Beispiel in Parks und Wäldern), sollte sich überlegen, ob die Versicherung Verkehrsschäden überhaupt absichern sollte.

Der selbe Hundehalter sollte wiederum genau hinschauen, welche Versicherung für den vollen Schaden aufkommt, wenn der Vierbeiner nicht an der Leine geführt wird. Denn es gibt durchaus Versicherer, die einen Schaden nur dann übernehmen, wenn der Hund an der Leine geführt wird. Ein Hund, der häufig ohne Leine unterwegs ist, ist bei dieser Hunde­haftpflicht­versicherung “mit Leinenzwang” vermutlich nicht so gut aufgehoben.

Genau hinschauen sollte man auch, wenn mehrere Personen den Hund ausführen. Denn wenn sich nicht nur Familienmitglieder um das Tier kümmern, sollte man bei der Wahl der Hunde­haftpflicht darauf achten, dass die Police auch bei Freunden und Bekannten greift.

Das Arbeits­verhältnis des Hundehalters

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Entscheidend für die Beitrags­höhe kann zudem das Arbeits­verhältnis des Versicherungs­nehmers sein. Besonders günstig werden hier in der Regel Beamte versichert – allerdings nicht in jedem Fall. Sind Sie im öffentlichen Dienst tätig, fragen Sie einfach direkt nach oder achten Sie auf das entsprechende Feld im Online-Rechner.

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Die Testsieger 2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Besonderheiten für bestimmte Hundegruppen

Kampfhunde bzw. Listenhunde

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Die Versicherungs­gesellschaften führen hauseigene Listen, auf denen Hunderassen geführt werden, die statistisch gesehen entweder besonders häufig Schäden oder besonders teure bzw. heftige Schäden verursachen. Steht die Hunderasse des eigenen Hundes auf so einer Liste, fällt die Versicherungs­prämie besonders hoch aus – oder es wird überhaupt kein Versicherungs­schutz gewährt. Sog. Kampfhunde tauchen auf diesen Listen z. B. häufig auf. Besitzer eines „Listenhundes“ sollten also unbedingt mehrere Angebote miteinander vergleichen, um nicht mehr zu zahlen als notwendig.

Zuchthunde

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Auch Züchter können sich angemessen absichern: Wenn Sie Hunde zur Zucht nutzen, wird das von einigen Versicherungs­unternehmen berücksichtigt. Diese bieten einen erweiterten Versicherungs­schutz, der die Welpen kostenlos mitversichert. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zu Versicherungen für Hundezüchter. Auch gibt es eine sog. Zwinger­haftpflicht­versicherung für Hundezüchter.

Assistenzhunde

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Für Assistenzhunde wie zum Beispiel Blindenhunde gibt es ebenfalls Zusatz­versicherungen. Wer diese Tiere absichern möchte, sollte dies bei der Tarifsuche im Hinterkopf behalten. Fragen Sie einfach direkt beim Versicherer nach oder wenden Sie sich an unsere Versicherungs­experten.

Gewerblich genutzte Hunde

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Hundebesitzer, die ihre Hunde für gewerbliche Tätigkeiten nutzen oder gewerblich mit Hunden zu tun hat, müssen sich gesondert absichern. Es gibt nur wenige Anbieter, die eine solche Tätigkeit in der privaten Hunde­haftpflicht mit absichern, und wenn, dann nur bis zu einem bestimmten Jahresumsatz und nur als nebenberufliche Tätigkeit.

Wer jedoch z. B. eine Hundeschule, einen Hundesalon oder ein Tierheim führt, benötigt eine betriebliche Hunde­versicherung. Auch wer beruflich fremde Hunde ausführt oder betreut, muss sich entsprechend ­haftpflichtversichern.

Weitere Versicherungen für Hundehalter

Neben der äußerst wichtigen Hunde­haftpflicht­versicherung gibt es weitere zusätzliche Versicherungen, die den Vierbeiner schützen. Genauso wie beim Menschen kann auch ein Tier krankenversichert werden. Dafür stehen die Hundekranken­versicherung sowie die kostengünstigere Hunde-OP-Versicherung zur Verfügung. Je nach Anbieter können Versicherungen im Paket abgeschlossen werden. Dies spart nicht nur Aufwand, sondern oftmals auch Kosten.

Alle Hunde­versicherungen im Überblick

Unser Fachportal zum Thema Hunde­haftpflicht­versicherung: hunde­haftpflicht­versicherungen-vergleich.de

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