Betriebsunterbrechungsversicherung

Für Betriebe aller Größenordnungen ist die Betriebsunterbrechungsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie ist keine Pflichtversicherung, doch sie kommt für anfallende Fixkosten auf, wenn der Betrieb aufgrund einer Reparaturarbeit vorübergehend eingestellt werden muss. Lediglich ein kleiner Ein-Mann-Betrieb oder ein Freiberufler, der im heimischen Büro arbeitet und keine Mitarbeiter beschäftigt, kann auf eine Betriebsunterbrechungsversicherung unter Umständen verzichten. Ob dieser wichtige Versicherungsschutz verzichtbar ist, ist immer nach einem genauen Blick auf die betriebliche Aufgabe und auf alle organisatorischen Abläufe zu entscheiden.

Schutz vor Fixkosten bei Betriebsunterbrechungen

Wenn ein Sturm einen Teil des Dachs abreißt, muss der Schaden schnellstens behoben werden. Doch neben diesem Sachschaden fallen meist Kosten für Folgeschäden an. Schließlich kann der Betrieb in dieser Zeit nicht arbeiten. Es entstehen Fixkosten für Löhne und Gehälter, es fallen Kosten für Strom und andere festen Betriebsausgaben an, vielleicht macht ein Kunde sogar Schadenersatzforderungen geltend, wenn eine Lieferung nicht erbracht werden kann. Auch Gewinnausfälle sind zu verbuchen und müssen finanziell verkraftet werden. Damit eine Firma in dieser Situation nicht am Rand des Ruins steht, ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung unerlässlich.

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Tipp: Haftzeit der Betriebsunterbrechungsversicherung

Die Haftzeit der Betriebsunterbrechungsversicherung beträgt 12 Monate ab Eintritt des Sachschadens. Diese Haftzeit kann in der Regel nach Vereinbarung mit der Versicherung verlängert werden, beispielsweise wenn eine Aufnahme des Betriebs während dieser Zeit nicht erreicht werden kann.

Weitreichende Leistungen für den Ernstfall

Die Betriebsunterbrechungsversicherung kommt für das ganze Unterbrechungsrisiko auf, das durch Gefahren wie einen Brand, Sturm, Einbruchdiebstahl oder Leitungswasser einstehen kann. Sie deckt alle Kosten für den entgangenen Betriebsgewinn und die laufenden Kosten ab, die während der Phase der Betriebsunterbrechung anfallen. Damit diese so wichtige Versicherung für den Betrieb nicht unnötig teuer wird, unterscheidet man mehrere Formen der Betriebsunterbrechungsversicherung.

Mehrere Varianten für maßgeschneiderten Schutz

Die Betriebsunterbrechungsversicherung ist nach einer kleinen, einer mittleren und einer großen BU-Versicherung (nicht zu verwechseln mit der BU-Berufsunfähigkeitsversicherung) zu differenzieren. Unter der Klein-BU-Versicherung (KBU) versteht man in der Regel eine Absicherung bis zu einer Versicherungssumme von einer Mio. Euro. Sie wird in Kombination mit einer Sachversicherung wie der Feuerversicherung, Einbruchdiebstahlversicherung oder Sturmversicherung abgeschlossen und auch als Geschäftsinhaltsversicherung bezeichnet. Die mittlere (MBU) und die große Betriebsunterbrechungsversicherung (GBU) sind eigenständige Versicherungslösungen, für die höhere Versicherungssummen gewählt werden können. Hier sind auch Folgekosten durch erforderliche Schichtarbeit oder Überstundenzuschläge abgedeckt, die nach einem Schaden anfallen können.

Achtung: Die Versicherungssumme spielt eine große Rolle
Aus der richtigen Kalkulation der Versicherungssumme ergeben sich für den Betrieb wichtige Konsequenzen. Natürlich sollte sie nicht zu hoch bemessen sein, damit die Beiträge für die Versicherung überschaubar bleiben. Außerdem wird im Schadenfall lediglich der nachgewiesene Schaden gezahlt, eine zu hoch bemessene Versicherungssumme hat dann keinen weiteren Sinn. Ist die Versicherungssumme aber zu niedrig angesetzt, wird der Schaden bis zur Höhe der Versicherungssumme gezahlt. Einen darüber hinausgehenden Anteil hätte der Versicherte aus eigener Tasche zu zahlen. Deshalb sollte man die anfallenden Fixkosten im Fall einer Betriebsunterbrechung genau kalkulieren und den Versicherungsschutz entsprechend wählen.

Regelmäßige Überprüfung wünschenswert

Die Versicherungssumme der Betriebsunterbrechungsversicherung sollte in regelmäßigen Abständen geprüft werden. So stellt der Versicherte sicher, dass im Schadensfall tatsächlich eine ausreichende Leistung erbracht wird. Sinnvoll ist es, wenn der Vertrag eine Klausel für die Nachhaftung beinhaltet. Dann ersetzt der Versicherer nämlich auch Schäden, die über die Versicherungssumme hinaus gehen. Meist werden bis zu 30 Prozent höhere Schäden ohne Anpassung der Versicherungssumme ersetzt. Diese kann dann im Folgejahr angepasst werden.

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