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Bauherren­haftpflicht­versicherung

Unsere Empfehlungen für Ihren Schutz - inkl. Test 2019 und Tarif-Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt für die Kosten auf, die durch Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf einer Baustelle entstehen können. Ohne entsprechende Absicherung haften Bauherren mit ihrem eigenen Vermögen.
  • Die private Haftpflichtversicherung deckt in der Regel nur bis zu einer bestimmten Versicherungssumme ab, die für umfangreiche Arbeiten nicht ausreicht. Wer einen Hausbau oder umfangreiche Sanierungsarbeiten plant, sollte auf eine Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht verzichten.
  • Wird eine Schadensersatzforderung an den Bauherren gestellt, wird diese erst einmal von der Versicherung geprüft. Berechtigte Forderungen werden beglichen, unberechtigte Ansprüche werden abgewehrt.
  • Die Kosten einer Bauherrenhaftpflichtversicherung sind im Vergleich zu möglichen Schadenskosten sehr gering. Für ein Bauvorhaben von 250.000 Euro kostet die Versicherung gerade einmal 85 Euro – einmalig.
  • Da jedes Bauvorhaben anders ist, wird die Bauherrenhaftpflichtversicherung sehr selten in unabhängigen Tests betrachtet. Daher lohnt sich ein ausführlicher Tarifvergleich.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Tiefe Baugruben, große Höhen, gefährliche Werkzeuge – das Gefahrenpotential auf einer Baustelle ist beachtlich. Mit einer Bauherrenhaftpflichtversicherung sichern sich Bauherren und Bauunternehmer gegen die finanziellen Folgen von Schadensersatzansprüchen Dritter ab.

Die Versicherung kommt für alle Schäden auf, die durch den Bauherren oder von ihm beauftragte Personen auf der Baustelle entstehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Schäden an Personen, Sachen oder der Umwelt handelt. Auch Vermögensschäden sind abgedeckt. Hinzu kommt ein sog. passiver Rechtsschutz: Der Versicherer prüft jede Forderung und wehrt ungerechtfertigte Ansprüche vor Gericht ab – auf eigene Kosten.

Die finanziellen Folgen von Schäden an Dritten können ungeahnte Ausmaße annehmen – ohne Absicherung haftet der Bauherr mit seinem privaten Vermögen! Die Bauherrenhaftpflichtversicherung gehört somit zu den wichtigsten Versicherungen, die für ein Bauvorhaben abgeschlossen werden sollten. Gegen einen vergleichsweise geringen Versicherungsbeitrag ist man für den Hausbau rundum abgesichert – vom ersten Spatenstich bis zur Bezugsfertigkeit des Hauses.

Wann ist eine Bauherrenhaftpflicht sinnvoll?
Der Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht ist bereits bei kleineren Baumaßnahmen sinnvoll – Personen-, Sach- und Vermögensschäden können schließlich schon bei einfachen Umbauten entstehen. Besonders wenn Verwandte, Freunde oder Nachbarn als Bauhelfer mithelfen, ist ein umfassender Versicherungsschutz sinnvoll.

Haftungsrisiken: Die 3 Pflichten jedes Bauherren

Ein Bauherr hat grundsätzlich 3 Pflichten zu erfüllen.

  • die Verkehrssicherungspflicht
  • die Pflicht, die Baustelle in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten
  • die Sorgfaltspflicht bei der Auswahl der Vertragspartner

Kommt er diesen nicht nach und erleiden dadurch andere Personen einen Unfall auf seiner Baustelle oder es wird fremdes Eigentum beschädigt, kann er dafür haftbar gemacht werden.

Im Zuge der Verkehrssicherungspflicht muss der Bauherr dafür sorgen, dass die gesamte Baustelle sowie die Außengrenze gesichert sind. Dazu gehört zum Beispiel die Sicherung der Wege mit Bauzäunen, Schildern und eine ausreichende Beleuchtung. Auch das Errichten von Schutzdächern zählt zur Sicherung der Baustelle. Gleiches gilt für das Abnetzen von Gerüsten oder eine Schwenkbegrenzung bei Baukränen.

Bei der Pflicht, die Baustelle in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten, ist der Bauherr auf die Mithilfe der beteiligten Unternehmen angewiesen. Hier geht es u. a. um einen sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Arbeitsmaterialien und -werkzeugen. In diesem Zusammenhang sollten Bauherren sich von den beteiligten Unternehmen auch einen Nachweis über eine gültige Haftpflichtversicherung vorlegen lassen. Ansonsten kann es passieren, dass das Unternehmen bei einem Schadensfall in die Insolvenz geht und der Bauherr einspringen muss.

Für Bauherren besteht zudem eine Sorgfaltspflicht bei der Auswahl ihrer Vertragspartner. Arbeiten Handwerker mit veralteten oder fehlerhaften Geräten, ist der Bauherr für Folgeschäden an Mensch, Material und ggf. Natur verantwortlich.

Bauherrenrisiko
Auftraggeber eines Bauvorhabens tragen ein sog. Bauherrenrisiko, da sie für sämtliche Vorgänge auf der Baustelle haften.

Eltern haften für ihre Kinder?

Auf vielen Baustellen ist ein Schild mit der Aufschrift „Betreten der Baustelle verboten. Eltern haften für ihre Kinder“ zu sehen. Auch wenn dies grundsätzlich zutrifft, führt es manche Bauherren in die Irre: Sie glauben, dass sie dadurch von der Haftung befreit sind, wenn auf ihrer Baustelle ein Kind zu Schaden kommt. Allerdings haften Eltern nur dann, wenn ihre Kinder auf dem Gelände etwas beschädigen oder zerstören. Kommt jedoch das Kind auf der Baustelle zu Schaden, muss der Bauherr ggf. als Verantwortlicher in unbegrenzter Höhe haften. Auch hier leistet die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Muss man eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen?

Eine Verpflichtung zum Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung besteht nicht. Der Gesetzgeber gibt nur vor, dass der Bauherr für alle auftretenden Schäden haften muss. Wie er die Kosten bezahlt, ist ihm überlassen. Da die Schadenshöhe immens sein kann, ist der Abschluss einer solchen Versicherung jedoch dringend anzuraten.

Die private Haftpflichtversicherung reicht nicht für große Bauvorhaben
Die private Haftpflichtversicherung leistet zwar auch bei Bauvorhaben, jedoch in der Regel nur bis zu einer bestimmten Deckungssumme. Diese reicht meistens lediglich für Umbauten oder Verschönerungen in der Wohnung bzw. im Haus. Wer umfangreiche Sanierungsarbeiten plant oder ein neues Haus baut, sollte nicht auf eine Bauherrenhaftpflichtversicherung verzichten.

Für diese Bauvorhaben ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sinnvoll

  • Neubau eines Eigenheims
  • Umbauten an bestehenden Häusern bzw. Eigenheimen in großem Umfang
  • Grundlegende Sanierungsarbeiten
  • Umfassende Modernisierungsmaßnahmen

Leistungen der Bauherrenhaftpflicht

Immer wenn gesetzliche Haftpflichtansprüche gegenüber dem Bauherren angemeldet werden, greift die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Dies kann der Fall sein, wenn die Baustelle zum Beispiel nicht richtig abgesichert worden ist und jemand auf dem Baugelände zu Schaden kommt. Zwar kann der Bauherr diese sog. Verkehrspflichten einem Bauunternehmen übertragen, doch haftet nach wie vor der Bauherr.

Die Bauherrenhaftpflicht sichert grundsätzlich Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die auf einer Baustelle entstehen. Bei einigen Tarifen der Bauherrenhaftpflicht können Leistungen auf Wunsch auch erweitert werden.

Die Versicherungsgesellschaft übernimmt Kosten, die durch Verletzungen, Invalidität oder Tod einer auf der Baustelle geschädigten Person entstehen. Dazu gehören zum Beispiel medizinische Behandlungskosten, therapeutische Maßnahmen, Rehabilitationen, dauerhafte Rentenleistungen und Umschulungen.
Schäden, die an Sachen Dritter verursacht werden, sind grundsätzlich von der Versicherung abgedeckt. Es werden die Kosten für eine Reparatur erstattet oder der Zeitwert eines Gegenstandes, falls ein Totalschaden vorliegt.
Dazu gehören Folgeschäden aus Personen- und Sachschäden, wie zum Beispiel Zahlungen wegen Nutzungs- oder Verdienstausfall.
Die Bauherrenhaftpflicht beinhaltet einen sogenannten passiven Rechtsschutz. Der Versicherer prüft im Schadensfall zunächst, ob der Haftungsanspruch gerechtfertigt und in welcher Höhe der Versicherungsnehmer zum Schadensersatz verpflichtet ist. Stellt sich der Anspruch als unberechtigt heraus, wird dieser vom Versicherer abgewehrt, wenn nötig auch vor Gericht.
Wer auf der Baustelle einige Arbeiten selbst erledigen möchte, muss den Versicherungsschutz anpassen. Dies ist notwendig, da die Versicherungsgesellschaften davon ausgehen, dass bei nicht zertifizierten Handwerkern das Risiko eines Schadens grundsätzlich höher ist als bei ausgebildeten Fachkräften. Sollte der Versicherungsschutz nicht angepasst werden, kann es passieren, dass die Versicherung die Leistung im Schadensfall verweigert.

Weitere wichtige Leistungen

  • Gewässerschäden, durch Schad­stoffe wie Farben oder Imprägnierungen (nur Behälter mit kleinem Fassungsvermögen)
  • Schäden durch Ramm­arbeiten und daraus folgenden Erschütterungen
  • Bauen in Eigen­leis­tung (finanzieller Wert der versicherbaren Eigenleistung meist nach oben begrenzt)
  • „Spätschäden“, beispielsweise auf benachbarten Immobilien, wenn Dämpfe oder Gase der eigenen Baustelle als Ursache ausgemacht wurden

Welche der aufgeführten Leistungen kostenlos mitversichert sind oder als zusätzliche Bausteine den Beitrag erhöhen, ist je nach Versicherer unterschiedlich geregelt. Um hier einen passenden Versicherungsschutz mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, hilft ein Vergleich von verschiedenen Anbietern und Tarifen der Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Was sind Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden?
  • Bei Personenschäden geht es um lebende Menschen. Dazu zählen sämtliche Personenschäden, beispielsweise, wenn jemand in eine Baugrube stürzt und sich dabei verletzt. Als Verantwortlicher hat der Bauherr die Kosten für die ärztliche Behandlung, inklusive Krankenhauskosten und etwaige Ausgaben für eine Reha-Behandlung zu tragen.
  • Von Sachschäden spricht man, wenn Gegenstände beschädigt oder zerstört werden. Dies reicht von Uhren und Smartphones bis hin zu Fahrzeugen. Auch bei giftigen Stoffen, die ins Grundwasser gelangen, spricht man von Sachschäden.
  • Vermögensschäden sind oft mit den beiden anderen Schadensarten verknüpft. Verursacht man beispielsweise einen Autounfall, fällt der Schaden am Auto unter Sachschäden und die Verletzungen des Autofahrers unter Personenschäden. Da der Autofahrer gegebenenfalls seiner beruflichen Tätigkeit nicht nachkommen kann, verursacht der Verdienstausfall einen Vermögensschaden.

Schadensbeispiele

  • Baumaterial fällt von einem Gerüst und beschädigt fremdes Eigentum, zum Beispiel ein parkendes Fahrzeug. Hierbei handelt es sich um einen Sachschaden.
  • Ein Fußgänger läuft an der Baustelle vorbei und wird durch einen umkippenden Bauzaun verletzt. Hier geht es um einen Personenschaden.
  • Beschädigt ein Baufahrzeug das Fahrzeug eines Anwohners, der aufgrund dieses Schadens einen wichtigen Termin verpasst und dadurch Einbußen hinnehmen muss, handelt sich um einen Vermögensschaden.
Schäden, die vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind

Schäden am Bauwerk, an gemieteten Sachen (z. B. gemieteten Baumaschinen) und Schäden, die durch eine mangelhaft erbrachte Eigenleistung entstanden sind, werden von der Bauherrenhaftpflichtversicherung grundsätzlich nicht übernommen. Zu den nicht versicherten Eigenleistungen zählen nicht nur Tätigkeiten, die der Bauherr übernommen hat, sondern auch Arbeiten, die von Familienmitgliedern, die im eigenen Haushalt leben, durchgeführt worden sind. Ebenfalls nicht abgesichert sind Schäden, die beim Gebrauch von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern entstanden sind.

Kosten der Bauherrenhaftpflicht

Der Versicherungsbeitrag für eine Bauherrenhaftpflichtversicherung wird als Einmalbeitrag nach Abschluss des Versicherungsvertrages gezahlt. Die Kosten dieses Beitrags richten sich sich nach verschiedenen Faktoren: der Versicherungssumme, den anfallenden Baukosten (Bausumme), der Eigenleistung sowie der Vertragslaufzeit (der Dauer des Bauprojektes).

Das Wichtigste bei der Bauherrenhaftpflicht: die Versicherungssumme

Die Versicherungssummen sollten nicht zu knapp bemessen sein. Die Mindestversicherungssumme(n) sollte nicht unter 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden liegen. Achten Sie darauf, dass jede dieser Schadensarten separat mit 3 Millionen Euro abgesichert ist. Noch besser wären (jeweils) 5 Millionen Euro Versicherungssumme oder mehr.

BERATER-TIPP

»Grundsätzlich gilt: Sparen Sie nicht bei der Versicherungssumme! Eine Mindestversicherungssumme von 3 Millionen Euro wird bei den meisten Versicherern angeboten. Zu empfehlen ist jedoch, über eine höhere Versicherungssumme von 5 oder 10 Millionen Euro nachzudenken, da vor allem Personenschäden Kosten in Millionenhöhe verursachen können. Ein solcher Tarif kostet oftmals nicht viel mehr.«

Auch wenn die Beiträge bei einer niedrigen Versicherungssumme entsprechend günstiger sind, sollten Bauherren hier nicht an der falschen Stelle sparen. Kommt es zu einem schwerwiegenden Unfall auf der Baustelle sind drei oder fünf Millionen Euro schnell aufgebraucht.

Zum Thema Eigenleistung

Wenn die Eigenleistungen einen Wert von 20.000 Euro übersteigen, steigt die Versicherungsprämie. Der Hintergrund: Statistiken belegen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadens deutlich größer ist, wenn der Bauherr einige Arbeiten selbst ausführt. Dieses erhöhte Risiko lassen sich die Versicherungsgesellschaften mit einem Zuschlag bezahlen, der allerdings häufig einen Betrag von 20 bis 30 Euro nicht überschreitet.

Kosten-Beispiele

Baukosten Bauzeit Eigenleistung Prämie
250.000 Euro 24 Monate 25.000 Euro 85 Euro
500.000 Euro 24 Monate 65.000 Euro 185 Euro

(Die Preisangaben dienen als grobe Ersteinschätzung und sind ohne Gewähr.)

So lassen sich bei der Bauherrenhaftpflicht Kosten senken

Der einfachste Weg ist ein gründlicher Vergleich der Anbieter. Auch Bündelrabatte sind eine attraktive Option: In der Regel bieten die Versicherer großzügige Rabatte, wenn die Bauherrenhaftpflicht mit anderen Bauversicherungen, wie etwa der Bauleistungsversicherung, kombiniert wird.

Auch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung lässt die Kosten für eine Bauherrenhaftpflicht senken. Der Selbstbehalt ist die Summe, die der Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst begleicht. Alles, was darüber hinausgeht, zahlt die Versicherung. Es gilt: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die Versicherungsprämie.

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Guter Schutz muss nicht teuer sein

Wer ein Haus neu bauen oder umbauen möchte, muss mit Baukosten im 5- bis 6-stelligen Bereich rechnen. Im Vergleich dazu sind Versicherungsbeiträge von rund 100 Euro nur ein kleiner Kostenfaktor. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Bauherrenhaftpflicht im Schadensfall vor dem finanziellen Ruin schützt.

Dauer der Bauherrenhaftpflicht

Der Versicherungsschutz gilt vom ersten Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe. Der Vertrag wird in der Regel für eine Dauer von 24 Monaten geschlossen. Der Versicherungsschutz erlischt mit Fertigstellung des Hauses. Um eine Kündigung braucht sich der Versicherungsnehmer nicht zu kümmern – die Versicherung endet automatisch.

Achtung: Sobald abzusehen ist, dass das Bauvorhaben länger dauert als geplant, sollte eine Verlängerung des Versicherungsschutzes beantragt werden. Dies ist in den meisten Fällen gegen die Zahlung eines Aufpreises problemlos möglich.

Bauherrenhaftpflichtversicherung im Test

Die Bauherrenhaftpflicht wird sehr viel seltener von Testinstituten unter die Lupe genommen, als die private Haftpflichtversicherung. Werden dann einmal Testergebnisse veröffentlicht, zeigen sich häufig nicht nur große Unterschiede hinsichtlich der Preise. Auch der Leistungsumfang ist bei manchen Bauherrenhaftpflichtversicherungen deutlich größer als bei anderen.

Worauf beim Bauherrenhaftpflicht-Tests zu achten ist

Auf den ersten Blick ist die Höhe des geforderten Einmalbeitrags entscheidend. Weil dieser von der veranschlagten Gesamtsumme der Baukosten abhängt, entwerfen die Tester Modell-Baustellen mit verschiedenen Baukosten. Um Unterschiede zwischen Anbietern einer Bauherrenhaftpflichtversicherung herauszuarbeiten, wird in den meisten Tests auch auf Zusatzleistungen geachtet, die der Bauherr ohne Mehrbeitrag erhält.

In einigen Testergebnissen legen die Experten vor dem Test bestimmte Kriterien fest, die eine Bauherrenhaftpflicht mindestens erfüllen muss, um im jeweiligen Bauherrenhaftpflichtversicherung Test Erwähnung zu finden. Meist wird hier eine Versicherungssumme von 5 Millionen Euro veranschlagt. Versicherungsexperten empfehlen allerdings eine sehr viel höhere Deckungssumme in Höhe von mindestens 5 Millionen Euro. Berücksichtigen Sie deshalb, welche Summe den jeweiligen Testergebnissen zu Grunde gelegt wird und vergleichen Sie Tarife im besten Fall noch mal mit höheren Versicherungssummen.

Service Value testet Schadenregulierung 2019

Neben dem Verhältnis von Kosten und Leistungen lohnt sich immer auch ein Blick auf andere wichtige Bereiche zu werfen. So bieten beispielsweise Aufstellungen zur Leistungsquote der jeweiligen Versicherungsunternehmen und die allgemeine Servicequalität interessante Einblicke und lassen Versicherer manchmal in einem neuen Licht erscheinen.

Das Testinstitut Service Value widmet sich 2018 einer ausführlichen Studie zur Leistungsbereitschaft und Schadenregulierung von Versicherern. Getestet wurden insgesamt 615 Versicherungsunternehmen aus verschiedenen Sparten (Quelle). Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wurde nicht explizit untersucht, jedoch liefern Ergebnisse zu Versicherern, die eine Bauleistungsversicherung oder eine Haftpflichtversicherung anbieten, eine gute Orientierung.

Versicherer mit der Bewertung „sehr gut“

Bauleistungsversicherung Haftpflichtversicherung
Axa Aachen Münchener
Continentale Axa
Ergo Basler
Nürnberger Haftpflichtkasse
R+V Ergo

Kostenloser Tarif-Rechner zur Bauherrenhaftpflichtversicherung

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Bauherrenhaftpflichtversicherungen vergleichen

Jede Baustelle und jedes Bauvorhaben ist anders. Für die Prämienberechnung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie etwa die Höhe der Bausumme oder die Mitversicherung von Eigenleistungen. Wer Wert auf einen zeitlich besonders ausgedehnten Schutz oder auf spezielle Zusatzbausteine legt, ist bei einigen Versicherungsgesellschaften womöglich besonders gut aufgehoben. Lassen Sie sich vor dem Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung gerne von unseren Versicherungsexperten umfassend beraten!

BERATER-TIPP

»Machen Sie mit uns den Bauherrenhafpflichtversicherungs-Vergleich! Gemeinsam ermitteln wir, welche Versicherung für Sie die richtige ist. So stellen Sie sicher, dass Sie von Anfang an rundum abgesichert sind und sich vollkommen auf Ihren Bau konzentrieren können.«

Folgende Angaben werden benötigt, um einen Bauherrenhaftpflicht-Vergleich durchführen zu können:

  • Voraussichtliche Bauzeit
  • Werden Sie Eigenleistungen erbringen?
  • Gesamte Baukosten
  • Neubau, Umbau oder Anbau?
  • Geplante Wohnfläche
  • Gebäudeart und Gebäudetyp

Tarifrechner liefert personalisierte Ergebnisse

Testergebnisse zur Bauherrenhaftpflichtversicherung bieten einen guten Überblick über verfügbare Tarife und Anbieter. Mit der Nutzung eines Tarifrechners hingegen kann man einige Schritte weitergehen. Im Tarifrechner werden die tatsächlichen Angaben zu Bauvorhaben verarbeitet und entsprechende Angebote vorgeschlagen. Aus der Auflistung der Ergebnisse gehen reelle Beiträge hervor und der Bauherr hat die Möglichkeit die Leistungen miteinander zu vergleichen.

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Weitere Versicherungen für Bauherren

Bauleistungsversicherung

Eine optimale Ergänzung zur Bauherrenhaftpflichtversicherung ist die Bauleistungsversicherung. Diese sichert den Bauherren vor unvorhersehbaren Schäden wie Hochwasser oder Sturm, sowie gegen mutwillige Beschädigung, Vandalismus und Diebstahl ab. Eine zusätzliche Absicherung gegen Feuerschäden ist mit einer Feuerrohbauversicherung möglich. Diese kann der Bauleistungsversicherung hinzugefügt, oder im Rahmen der Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden.

BERATER-TIPP

»Um erhebliche Kosten beim Abschluss einer Bauherren­haftpflicht­versicherung zu sparen, lohnt sich der Abschluss einer Kombi-Police zusammen mit der Bauleistungsversicherung. Viele Versicherer gewähren hier zusätzliche Rabatte. Ein Vergleich ist daher immer sehr sinnvoll.«

Mehr zur Bauleistungsversicherung lesen Sie hier.

Bauherrenrechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung für Bauherren übernimmt die Kosten, die in einem Rechtsstreit mit Ingenieuren, Architekten oder beteiligten Unternehmen auftreten können.

Mehr zur Rechtsschutzversicherung für Bauherren erfahren Sie hier.

Um Ihren Versicherungsschutz als Bauherr sollten Sie sich so früh wie möglich kümmern.

Alle Versicherungen, die für Bauherren angeboten werden, müssen noch vor dem Start des Bauvorhabens abgeschlossen werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.06.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Müni Enkhsaikhan
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